Batya Gur Das Lied der Könige

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Inhaltsangabe zu „Das Lied der Könige“ von Batya Gur

Jerusalem, am Abend des jüdischen Neujahrsfestes: Inspektor Michael Ochajon sitzt allein zu Hause, während in der Stadt die traditionellen Feierlichkeiten der Heiligen Tage beginnen. Da vernimmt er plötzlich das Weinen eines Neugeborenen, und tatsächlich entdeckt er im Keller seines Hauses einen ausgesetzten Säugling. Verwirrt bittet er seine Nachbarin Nita van Gelden, eine aus einer prominenten Musikerfamilie stammende Cellistin, um Hilfe. Die beiden fassen spontan den Entschluss, das Kind zunächst bei sich zu behalten, und so verbringen sie zu den Klängen des Cellos gemeinsam die Feiertage. Denn Nita bereitet sich intensiv auf ihr bevorstehendes musikalisches Comeback vor: einen gemeinsamen Auftritt mit ihren Brüdern Gabriel und Theo. Doch das Festkonzert soll zum Fanal werden – während der Aufführung fällt der betagte Vater der Geschwister, Felix van Gelden, in seinem Haus einem Raubüberfall zum Opfer. Und zwei Wochen später geschieht ein weiterer Mord: der Stargeiger Gabriel van Gelden wird während eines Konzerts hinter der Bühne gefunden – erdrosselt mit einer Cellosaite. Michael Ochajon wird mit den Ermittlungen beauftragt. Behutsam dringt er ein in die hermetische Welt der Jerusalemer Musikszene, und bald muss er feststellen, dass sich hinter dieser glanzvollen Fassade ein ungeahntes Geflecht von Intrigen und Rivalitäten verbirgt. Er weiß, dass er die Spur zu den Tätern nur findet, wenn er den Zusammenhang zwischen den beiden Mordfällen erkennt. Und es sieht so aus, als käme seinem mysteriösen Findelkind dabei eine entscheidende Rolle zu ...

Wunderbar ausgeleuchteter Tatort - im Tempo eher Largo als Allegro

— Beust

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  • Lass Batya uns das Largo geigen

    Das Lied der Könige

    Beust

    09. October 2017 um 21:41

    Die zu früh verstorbene israelische Autorin Batya Gur hat in ihren Krimis den Ermittler Michael Ochayon in unterschiedliche Milieus geschickt und diese durchdrungen. Geschlossene Gruppen - Psychiater, Literaturwissenschaftler, Kibbuzim oder wie hier Musiker - werden Seite für Seite erkundet, betrachtet und ausgeleuchtet, bis keine dunkle Ecke mehr das Verbrechen im Dunklen verstecken kann. Dabei werden die hermetischen Gruppen aufgeschlossen und ihre Geheimnisse ans Licht gebracht - und diese sind meist: Die da sind auch nur Menschen, und das Motiv für Mord ist meistens Gier. „Das Lied er Könige“ führt die Leser in das Milieu der Orchestermusiker: Vater van Geldern stirbt unter verdächtigen Umständen, ein Bild verschwindet, kurz darauf wird der jüngere Sohn Gabriel - ein Stargeiger - bei einer Orchesterprobe brutal ermordet, bei der sein älterer Bruder Theo dirigiert und seine kleine Schwester Nita das Solocello spielt. Kommissar Ochayon - ein studierter Historiker und deshalb geschult, Quellen zu hinterfragen und nach Zusammenhängen zu forschen - ist allerdings davon besessen, einen Säugling, der auf seiner Schwelle ausgesetzt wurde, zu adoptieren. Überdies ist Nita seine Nachbarin, „ebenfalls“ alleinerziehend und als mögliche Partnerin höchst interessant. Mit diesen beiden Nebenschauplätzen verbringt Batya Gur fast ein Drittel des Romans und stellt die Geduld des Krimilesers auf eine harte Probe: Denn irgendwie setzt sich der Eindruck fest, dass die Handlung gar keine Fahrt aufnehmen soll. Das hat mit Batya Gurs Erzählprogramm zu tun, das sie Ochayon in einem Gespräch darlegen lässt: „Oft gibt es in Krimis Verdächtige, die nur der Handlung dienen und keine echten Charaktere sind. Und immer gibt es einen Mörder. Und immer endet es mit der Aufklärung des Falles. […] Alles dient der Spannung […]. Es gibt in diesen Büchern keine Atempause, kein ästhetisches Verharren. Keine Abweichungen vom Hauptstrang der Handlung. Alles ist funktional.“ (S. 332) Das ist eigenartig: Denn in der Literatur ist alles funktional. Und wenn nicht die Handlung oder die Figuren, dann immerhin die Sprache. In „Das Lied der Könige“ nimmt sich Batya Gur viel Zeit, Nebenhandlungsstränge auszubreiten, zu viel, um genau zu sein. Und am Ende gibt es einen Mörder und einen aufgeklärten Fall. Das sind drei Argumente gegen diesen Roman. Drei stehen dagegen: Michael Ochayon ist ein attraktiver Ermittler, dem man zu gern übe die Schulter schaut. Das Milieu der Orchestermusiker mit ihren Eitelkeiten, Manierismen, Futterneid ist bis in den letzten Ton getroffen und führt den Leser hinter die Bühne. Und drittens sind die beiden hinteren Drittel des Romans ein gekonnt erzählter, spannender Krimi. Nur der Anfang lässt das Tempo vermissen: eher Largo, auf keinen Fall Allegro.

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  • Neid und Intrigen machen nicht vor Musik halt!

    Das Lied der Könige

    kassandra1010

    16. December 2016 um 23:03

    Zwei neue Leichen haben eines gemeinsam, Inspektor Ochajon glaubt nicht an einen Zufall, das ausgerechnet zwei Musiker ermordet werden.Doch auch hier ist die Welt der Musik nicht vor Neid, Gier und Intrigen gefeit, denn die Konkurrenz ist groß und jung.Wir erlesen uns einen wunderbaren Einblick in die Welt der Konzertmusik und der Blick hinter die Kulissen verblüfft nicht nur Inspektor Ochajon.Sehr spannend!

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  • Musik-Krimi

    Das Lied der Könige

    zachine

    03. February 2014 um 01:04

    Dieser Krimi von Batya Gur gefällt mir in der Reihe um Inspektor Ochajon bisher am besten. Der Spannungsbogen ist nicht so trocken, wie bei den vorherigen.
    Toll, wie die Autorin sich mit Musikthemen auseinandersetzt. Wo sie wohl ihre ganzen Informationen her hat? Das ist eindeutig ein Buch für Klassik-Musik-Liebende.

  • Rezension zu "Das Lied der Könige" von Batya Gur

    Das Lied der Könige

    Malachy

    22. December 2010 um 16:25

    Ich habe mir das Buch zugelegt, weil alle Welt von Batya Gur schwärmte. Kurz gesagt, mein Fall war das Buch nicht, zu langatmig, zu schwerfällig, zu sperrig. Nichts gegen sperrige Bücher, aber ihr Stil hat mir einfach nicht gefallen, um mich auf die Sperrigkeit einlassen zu können.

  • Rezension zu "Das Lied der Könige" von Batya Gur

    Das Lied der Könige

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. April 2009 um 22:11

    Faszinierend, fesselnd, lesenswert. Schade, das dieses Buch nicht mehr Seiten hatte.

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