Dies ist eine Nacherzählung des Mythos von Hades und Persephone, wie man sie oft sieht, aber sie durchweg anders. Sie hält sich recht gut an die griechischen Mythen und die Eigenschaften der Götter, daher wird sie also nicht völlig neu interpretiert. Was ich großartig und originell finde, ist, dass wir den Mythos aus einer kritischen und feministischen Perspektive noch betrachten. Die Heldin erkennt die problematischen Verhaltensweisen einiger Götter, insbesondere Zeus, der stark kritisiert wird und das ist ziemlich erfrischend! Es wird hervorgehoben, dass das Leben der Frauen in der griechischen Mythologie nicht einfach war, sie wurden Gewalt ausgesetzt und auf ihre Rolle als Frau herabgesetzt. Das bedeutet nicht unbedingt, dass es für die Männer einfacher ist, die die Folgen des Krieges erleben (Trauma) oder sie sehr männlich sein müssen. Ich fand es trotz einiger Längen gelungen, dass die Figuren, insbesondere die Heldin, in der Lage sind, eine kritische Meinung über ihre Gesellschaft zu äußern.
Bea Fitzgerald
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Quelle: Verlag / vlb
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Rezension zu "Girl, Goddess, Queen - Mein Name ist Persephone: Girl, Goddess, Queen 1" von Bea Fitzgerald
SillivIch bin nicht firm in der griechischen Sagenwelt, aber auch abgesehen davon, fand ich die Geschichte zu dramatisch erzählt. Und wieder "Miscommunication" auf der Seite der Liebenden und der Mutter-Tochter-Beziehung. Hades mit weichen Seiten und hübsch.
Es war nicht meins.
2 Sterne. Hype nicht wert.
Rezension zu "Princess, Prophet, Saviour - Kassandra, die Prophetin, der keiner glaubt" von Bea Fitzgerald
MandthebooksRezension: (kann Spoiler enthalten)
Die Geschichte hat mich irgendwie zwiegespalten zurückgelassen. Einerseits fand ich bereits die Geschichte in der Mythologie ganz interessant und auch hier konnte ich total mit Kassandra mitfühlen und habe so ein bisschen mitgefiebert.
Andererseits hat es sich aber doch alles ziemlich gezogen. Und das nicht nur, weil man das Ende erahnen konnte, sondern vor allem weil sich irgendwie zwischendurch alles im Kreis drehte. Zwar kann das auch einfach dem geschuldet sein, dass Kassandra ein gewisses Gedankenchaos hat, aufgrund ihres Fluchs und all der Probleme mit ihrer Familie und der Stadt, aber trotzdem hat es das mir manchmal etwas schwer gemacht, der Handlung zu folgen.
Aber ich fand sehr gut, dass innerhalb der Geschichte auch thematisiert wurde, dass der Umgang mit Helena auch in der Ursprungsgeschichte extrem problematisch war und sie im Prinzip zwischen Männern hin und her verkauft wurde. Auch Paris war hierbei kein glorreicher Held, sein Verhalten wurde aufgearbeitet und man konnte sehen, dass er auch ein Teil des Problems war, zumindest bedingt.
Ich fand es gut, dass auf diese Geschichte mal ein realistischer Blick geworfen wurde und Probleme im Mythos hier angesprochen wurden. Das war mal eine Adaption, die auch durchaus lehrreich war.
3,5 Sterne
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