Beat Sterchi Blösch

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Inhaltsangabe zu „Blösch“ von Beat Sterchi

›Blösch‹ handelt vom Leben eines Spaniers, der als Knecht auf einen Bauernhof kommt, von seinem friedlichen Leben mit den Kühen und von den nicht so friedlichen Dorfbewohnern.

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  • Rezension zu "Blösch" von Beat Sterchi

    Blösch

    Gospelsinger

    01. June 2011 um 01:59

    Ein Spanier kommt in die Schweiz, um als Knecht zu arbeiten. In einem Bergdorf in den 60er Jahren ist das harte körperliche Arbeit und es bedeutet auch, mit der Hand zu melken. Schnell lernt Ambrosio den Umgang mit den Kühen, und es zeigt sich, dass er ein guter Melker ist, der sich auf die Tiere einstellen kann. Denn sie sind so individuell und unterschiedlich wie Menschen auch. Auch wenn die Dorfbewohner dem Zugezogenen gegenüber misstrauisch und ablehnend sind, ist es doch eine ländliche Idylle, auf die Ambrosio trifft. Und sein Bauer behandelt ihn gut. Er weiß, was er an einem guten Melker hat. Denn er wehrt sich gegen die zunehmende Technisierung der Land- und Viehwirtschaft. Eine Melkmaschine kommt ihm nicht in den Stall. Das Buch bleibt nicht idyllisch, ganz im Gegenteil. Denn Ambrosio beginnt, im Schlachthof zu arbeiten, und die dortigen Arbeitsabläufe und –bedingungen werden minutiös beschrieben. Die Entfremdung von der Arbeit durch die Aufspaltung der Arbeitsabläufe in immer wieder die gleichen Teilarbeiten, der verachtende Umgang mit den Tieren, aber auch mit den Arbeitern, die Brutalität der täglichen Schlachtarbeit. Ich fand den Schreibstil ungewöhnlich, aber passend und gut lesbar. Auch wenn es verstörend ist, dieses Buch ist einfach großartig. Großartig in seiner Beschreibung des Gegensatzes zwischen traditioneller Viehwirtschaft und moderner Aufzucht- und Schlachtmethoden, großartig in der Beschreibung der Charaktere und großartig in seiner Beschreibung des historischen und ethischen Hintergrunds. Nichts für zarte Gemüter, aber trotzdem sehr empfehlenswert.

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