Beata Zatorska , Simon Target Kandierte Orangen

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Inhaltsangabe zu „Kandierte Orangen“ von Beata Zatorska

Beata Zatorska reist erneut durch ihre einstige Heimat, sie präsentiert 47 neue Rezepte und schildert den Winter in Städten wie Lublin, Warschau und Krakau. Das opulent gestaltete Buch entführt den Leser in verzauberte Landschaften und in das (kulinarische) Herz Polens - ein Weihnachtstraum!

Viel mehr als nur ein Kochbuch und ideal zum Verschenken...

— nicigirl85
nicigirl85

Ich gebe allein 100 Sterne für die liebevolle Gestaltung des Buches! Das perfekte Weihnachtsgeschenk, ganz zauberhaft!

— SABO
SABO

WOW, wer hätte das gedacht? Eine kulinarische und winterliche Reise zurück in die Kindheit in Polen. Wunderbar!

— Floh
Floh

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  • Wunderschöne Bilder und leckere Rezepte!

    Kandierte Orangen
    Kiala

    Kiala

    06. January 2015 um 14:17

    Was für ein wunderschöner Mix aus Bildband, persönlichen Geschichten und Kochbuch! Jeder, der dieses Buch in die Hände nimmt, wird sicher völlig verzaubert von der liebevollen Aufmachung sein. Verschiedene Bilder wie alte Fotografien, Landschaftsbilder und Gimmicks wie z.B. Abbildungen alter Postkarten wechseln sich hier gekonnt ab. Sogar die Papierqualität wechselt zu jedem neuen Abschnitt. Bei der Gestaltung hat man sich wirklich viel Mühe gegeben! "Kandierte Orangen" ist kein reines Kochbuch, auch wenn sich ein großer Teil natürlich mit polnischen Rezepten beschäftigt. 47 Rezepte erfreuen das Kochherz. Dabei konzentriert sich das Buch vor allem auf Wintergerichte: Suppen, Braten, Kuchen, Glühwein... Jedem Rezept ist dabei eine Doppelseite gewidmet mit einem hübsch fotografierten Bild, so dass man sich gleich eine Vorstellung vom Endprodukt machen kann. Der Schwierigkeitsgrad der Rezepte variiert von sehr einfach bis schwierig. Leider sind die Beschreibungen bei den etwas komplizierteren Rezepten auch auf nur einer Seite untergebracht, so dass ungeübte Köche wohl bei der Zubereitung etwas in Schwierigkeiten geraten könnten. Auffällig bei den Rezepten sind immer wiederkehrende Zutaten wie z.B. Pilze, Mohn und natürlich die namensgebenden kandierten Orangen (Rezept natürlich auch enthalten!). Nicht enthalten ist hingegen das Rezept für Rosenmarmelade, das für die Bratäpfel verwendet wird. Wer darauf neugierig ist, der muss sich auch gleich den ersten Band "Rosenmarmelade" der Autorin zulegen. Er wird es sicher nicht bereuen! In den kurzen Kapiteln erzählt die (in Polen geborene und jetzt in Australien lebende) Autorin von ihrer Familie, polnischen Weihnachtsbräuchen und ihrer wochenlangen Reise durch das winterliche Polen. Der Erzählstil ist lebendig. Langweilig wird dem Leser nie. Besonders die kleinen Familienanekdoten hatten es mir dabei besonders angetan. Gerne hätte ich da noch mehr gelesen! Auch die Beschreibungen der durchreisten Städte hätten für mich gerne noch ausführlichere sein können. Da bleibt das Buch ein klein wenig zu sehr an der Oberfläche, andererseits stimmt die Mischung für so einen Genre-Mix durchaus. Fazit: Ein wunderschön gestaltetes Buch mit viel Liebe zum Detail, das nicht nur Lust darauf macht einmal nach Polen zu reisen, sondern auch dazu verlockt in die Küche zu eilen und die Rezepte selber auszuprobieren.

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  • Mehr als nur ein Kochbuch

    Kandierte Orangen
    nicigirl85

    nicigirl85

    Ich habe das Kochen nach Kochbuch erst seit Kurzem für mich entdeckt und war auf der Suche nach etwas ganz Besonderem und stieß dabei auf dieses Buch. Der Preis mag auf den ersten Blick abschreckend wirken, aber er ist mehr als nur berechtigt, denn hier bekommt man mehr als nur ein Kochbuch, in meinen Augen ein Kleinod für das Bücherregal und einen Schatz, den man in der Küche sorgsam vor Flecken oder ähnlichem schützt. Das Buch kommt als stabiles Hardcover mit Schutzumschlag daher und sieht wirklich ungemein edel aus. Als Buchliebhaberin hatte ich auf Anhieb das Gefühl die Seiten streicheln zu wollen. Zudem wird mit unterschiedlichem Papier und Schriftarten gespielt. Ansonsten bekommen wir im Buch selbst insgesamt 47 polnische Rezepte vorgestellt, manche mehr, manche weniger aufwendig. Die Rezepte sind verpackt in die Erinnerungen der Autorin an ihre Kindheit in Polen, was das Buch zu einem wahren Leseerlebnis macht. Zu den Rezepten erfährt man eben auch so einiges über Polen und über Beatas Familie und deren Traditionen in der Winterzeit. Das Buch wird abgerundet durch zahlreiche Fotos, die einem das Land Polen und eben auch die schöne Winterzeit näher bringen. Ich habe dieses Buch jedenfalls sehr gern gelesen und die Rezepte daraus ausprobiert, es ist wirklich mal etwas anderes. Fazit: Ein Kleinod von Kochbuch, welches jeder Buchliebhaber besitzen sollte. In meinen Augen auch ideal als Geschenk geeignet. Uneingeschränkt zu empfehlen!

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  • Kandierte Orangen

    Kandierte Orangen
    SABO

    SABO

    19. December 2014 um 23:48

    "Kandierte Orangen"  - Beata Zatorska /Simon Target - GERSTEBBERG-VERLAG Lassen sie sich entführen, in ein Land jenseits der Hektik und diesseits kleiner großer Geschichten - Geschichten, gesammelt, wie in einem gutgehütetem Schatzkästchen. Es glitzert und funkelt, wie der erste Schnee, den man sich im Abendlicht von den Stiefeln klopft, bevor man eine warme Hütte betritt. Wer hungrig ist, sieht einen reichgedeckten Tisch, dampfende Speisen, süße mit Mohn gefüllte Omeletts, herzhafte Braten und Pasteten, dickbauchige Gemüseterrinen, Roggenbrot, gefüllte Brötchen und eine goldene mit Mohn geschmückte Challah. Der sonst süß duftende Hefezopf wird zu Chanukka, der jüdischen Weihnachtszeit geschmacklich neutral gebacken, damit er zu jedem Haupt und Nebengericht passt, aber auch dem süßen Geflecht ist natürlich nicht zu widerstehen. Mit schüchternen Staunen kommt man einem Land näher, das die Arme weit öffnet, für jeden, der eine der vielen schönen Traditionen kennenlernen will und gerade in der Weihnachtszeit, ist für jeden - ob klein, ob groß -  ein Platz an der opulenten Tafel. Dank Beata Zatorska machen wir eine kulinarische Rundreise durch ein nostalgisches Polen, Gerichte, die auch jeder Schlesier noch kennt und weitergibt. Es muss an dem schönen und wilden Land liegen, das die polnische Küche ein einfaches Konzept hat, warum nicht nehmen, was die Erde und die Jahreszeiten hergeben, leicht nachzukochen, aber raffiniert und schmackhaft. Orangen und Obstleckereien in Hülle und Fülle, wundervolle Kuchen und Desserts, süß und saftig - Die blanke Sehnsucht! --- "Kandierte Orangen" ist ein wundervoller Prachtband, der uns durch verschneite Märchenlandschaften führt, alte Schlösser und Kapellen, pfadlose Wege durch Dörfer und Städte, kunstvoll und melancholisch, ein nostalgisches Fotoalbum, vergangener Tage, man kann sich kaum sattsehen an all den kleinen und kostbaren Erinnerungen, wie eine Liebeserklärung, ein Zeitzeuge mit 312 Seiten. "Kandierte Orangen" von Beate Zatorska ist das perfekte Weihnachtsgeschenk! ICH LIEBE DIESES BUCH!

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  • Eine winterlich-kulinarische Rundreise durch Polen. Assoziationen aus der Kindheit der Autorin! WOW.

    Kandierte Orangen
    Floh

    Floh

    Ich habe schon jahrelange Kocherfahrung und kenne viele deutsche und exotische Gerichte und Kocharten. Aber eine kulinarische Rundreise durch das winterliche Polen habe ich noch nie unternommen. Dabei liegt dieses Land so nah bei uns und bietet neben schönen Landschaften, Sitten und Bräuchen auch einen Gaumenschmauß, den man so schnell nicht vergisst. Einfache Zutaten, wenig Aufwand und vielseitiger Genuß für die ganze Familie. In "Kandierte Orangen - eine kulinarische Reise durch Polen" zeigt und Autorin Beata Zatorska nicht nur, was die polnische Küche zu bieten hat, nein die Autorin nimmt uns mit in ihre Kindheit, in ihr Polen, in ihre Familie und ihren Gedanken und Kindheitserinnerungen. Ein Traum von Buch und Küche! Erschienen ist dieses umfangreiche und hochwertige Buch in Bildbandoptik im Gerstenberg Verlag (https://www.gerstenberg-verlag.de/) Inhalt / Beschreibung: "Beata Zatorska reist erneut durch ihre einstige Heimat, sie präsentiert 47 neue Rezepte und schildert den Winter in Städten wie Lublin, Warschau und Krakau. Das opulent gestaltete Buch entführt den Leser in verzauberte Landschaften und in das (kulinarische) Herz Polens - ein Weihnachtstraum!" Meinung: Polen, das Land so nah, und mir doch so fremd. Auf den Geschmack Polens bin ich gekommen, als eine Arbeitskollegin kürzlich eine Art Honigkuchen mit in unser Büro brachte. Den Namen des Gebäcks habe ich mir leider nicht gemerkt, den unvergesslichen Geschmack schon. Wenig später viel mir dann diese Empfehlung des Gerstenberg Verlags "Kandierte Orangen - eine kulinarische Reise nach Polen" in die Hände und ich witterte hier meine Chance nun endlich auch einmal die als einfach und bescheiden geltende Polnische Küche kennenzulernen. Das Buch kam, ich schlug es auf und war von dem einen Moment an an den Seiten gefesselt. Nicht nur die köstlich klingenden Rezepte haben mich fasziniert, nein, die ganze optische Gestaltung, das enorme Herzblut, die vielen landestypischen Bräuche und Sitten, Erklärungen zu Tradition und Orten, Kunst und Kultur, Bilder aus der Kindheit, verträumte Landschaften und Kulissen, etwas Historik und Vergangenheit, große Namen, bekannte Städte, kleine unbekannte Dörfer, Architektur, das einfache aber harte Leben, der Wert der Familie und Nachbarschaft und die Besonderheit der gemeinsammen Mahlzeiten. Dieses Buch ist wirklich ein kleiner Goldschatz!!! Aber hier geht es ja auch ums Kochen, um winterliche Gerichte, aus den beschriebenen Regionen und passend zu bestimmten Anlässen und Festtagen. Ganz besonders loben möchte ich das Rezeptregister im Anhang, welches die Gerichte auf Polnisch benennt, aber auch auf Deutsch überträgt. So kann man sich später auch in Polens Speisekarten gut zurecht finden, sollte man dieses traumhafte Land einmal besuchen. Natürlich lies ich es mir auch nicht nehmen, das erste Gericht einmal zu probieren. Damit meine Familie keinen Kulturschockt bekommt, habe ich mich zunächst an einem Gericht begegeb, welches wir auch in Deutschland hin und wieder im Winter essen. Zwar nicht sonderlich begehrt, aber es schmeckt. Nun habe ich dieses Rezept für eine Perlgraupensuppe einmal nach polnischer Art gekocht, ein "Krupnik", und siehe da: meine Familie war ganz angetan von der neuen Komposition und von dem neuen Geschmack einer sonst so langweiligen Graupensuppe! Toll, das habe ich mir gewünscht, das habe ich geschafft! Ein Nachtisch lies ich mir auch nicht nehmen und zauberte kurzerhand ein weihnachtliches Mohndessert "Kutia". Sehr mächtig, aber unheimlich lecker! Trotz der Vielseitigkeit der verschiedenen Gerichte und Verarbeitung und Zubereitung der Lebensmittel, ist dieses Buch ein Kochbuch für die schnelle, preisgünstige und einfache Küche. Die Zutaten sind leicht zu bekommen, und müssen nicht aufwändig verarbeitet werden. Die Gerichte sind fein winterlich abgeschmeckt und man findet in dieser Rundreise nicht nur Hauptmahlzeiten, Desserts, Gebäck und Häppchen, sondern auch Getränke, Tees und keine Beigaben. Rundum gelungen und eine willkommene Abwechslung in der Küche. Neben den Kochkünsten stechen die Gestaltungskünste dieses "Bildbands" regelrecht ins Auge. Ein Genuß für alle Sinne, für Gaumen und Auge, für Geist und Seele. Da bekommt man Heim- oder Fernweh. Ich war noch nie in Polen und kenne sehr sehr wenig über dieses Land, schade, aber jetzt bin ich etwas schlauer und infiziert! Dieses Land möchte ich kennenlernen und Land und Leute vor Ort erleben. Danke, an dieses besondere Buch! eigene Erfahrung: Vom Gucken und Anschauen wird man nicht schlau, und kann sich keine eigene Meinung bilden. Also habe ich das vergangene Wochenende ausgiebig und sehr interessiert genutzt, um bisher zwei der Rezeptideen auszuprobieren. Es gab eine Perlgraupensuppe und ein weihnachtliches Mohndessert. Ich bin überrascht, wie einfach und schnell die Zubereitung war. Vor dem Dessert hatte ich etwas Respekt. Graupensuppe kenne ich nach deutschen Rezept und fühlte mich sicher. Aber auch das Dessert ging leicht von der Hand und die Zubereitung ist sehr treffend beschrieben. Mein Ergebnis war optisch nicht so ansprechend in Szene gesetzt wie auf dem Foto, aber der Genuß war unglaublich. Auch die Perlgraupensuppe kam sehr gut an. Meine deutsche Variante wurde zwar auch gern gegessen, war aber kein Highlight am Tisch. Aber hier sah man den Glanz in den Augen meiner Familie und auch mir hat das neue Rezept sehr gut geschmeckt. Was will man mehr? Schritt für Schritt konnte ich der Anleitung folgen und war mühelos und schon fast routiniert am Zaubern in der Küche. Das Zubereiten, Verarbeiten, Kochen und Servieren war ein leichtes. Wirklich gelungen und glückliche Gesichter am Tisch. .....Hier gibt es alles, was der Gaumen liebt. Da mir das polnische Kochen überraschenderweise so leicht gelungen ist, werde ich, obwohl ich gar nicht gerne Backe, mich auch noch an einen saftigen Kuchen wagen. Vielleicht wird auch mein Festtagsmenue aus diesem Kochbuch stammen? Ich bin ganz und gar zufrieden und begeistert! Illustrationen / Angaben: Leider gibt es nicht zu jedem Gericht oder zu jedem Schritt eine bildhafte Anleitung. Hier sind wirklich die wichtigsten Schritte illustriert. Die Aufnahmen sind von guter und anschaulicher Qualität, kräftige Farben und klare Bilder. Die fotografierten Speisen machen Appetit und Lust aufs Kochen. Eine schöne Auswahl, die noch Raum für eigene Phantasie und Vorstellungen lässt. Da das Papier rau ist, wirken die Aufnahmen etwas glanzlos, aber dem Buch entsprechend auch etwas nostalgisch. Also kein Manko! Die Mengenangaben sind klar und treffend. Hier gibt es auch eine kurze Erklärung und auch einige mögliche Varianten oder Tipps. Die Gerichte sind in der Regel für 4 Personen bemessen. Das passte auch. Wir sind mit zwei Erwachsenen und einem Baby an zwei Tagen durch die Gerichte satt und zufrieden geworden. Die Autorin: "Beata Zatorska wurde in Jelenia Góra im Südwesten Polens geboren. Mitte der 1980er Jahre emigrierte sie mit ihren Eltern nach Australien. Heute lebt die Ärztin mit ihrem Mann Simon Target und zwei Kindern in Sydney." Der Fotograf / Designer: "Simon Target, geboren und aufgewachsen in England, ist in Australien erfolgreicher Drehbuchautor und Regisseur zahlreicher Fernsehsendungen. Simon hat die Orte und Gerichte des Landes, in dem Beata aufwuchs, mit viel Liebe zum Detail fotografiert." Fazit: Mehr als begeistert. 5 Sterne für dieses rundum zufriedenstellende (Erlebnis-) Kochbuch. Für Einheimische, für Entdecker, für Neugierige, für kulinarische Experten, für Wissenshungrige und für Jedermann und Jederfrau. Polen ganz nah! ... Und lecker!

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