Beate Baum Weltverloren

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Inhaltsangabe zu „Weltverloren“ von Beate Baum

Winter in Dresden. Journalistin Kirsten Bertram liegt im Krankenhaus. Dort lernt sie Marianne „Ännchen“ Kulka kennen, die von der Familie Erich Kästners abstammt und einer freikirchlichen Gemeinde angehört. Als Ännchen aus der Klinik entlassen wird, beschließt sie ihr Leben radikal zu ändern. Sie schließt sich einer Initiative an, die im Namen Kästners den Ausbau der Königsbrücker Straße in der Dresdner Neustadt verhindern will. Doch dann wird ein Praktikant des Erich Kästner Museums ermordet und Ännchen ist die Hauptverdächtige. Kirsten ist hingegen von ihrer Unschuld überzeugt und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln …

ausgelesen - Rezension unter Litterae-Artesque

— karatekadd
karatekadd

Die Idee des Romans war gut, die Umsetzung hat mir nicht so sehr gefallen.

— LitteraeArtesque
LitteraeArtesque

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  • Mitten in der Neustadt geschieht ein Mord

    Weltverloren
    karatekadd

    karatekadd

    "Winter in Dresden. Journalistin Kirsten Bertram liegt im Krankenhaus. Dort lernt sie Marianne "Ännchen" Kulka kennen, die von der Familie Erich Kästners abstammt und einer freikirchlichen Gemeinde angehört. Als Ännchen aus der Klinik entlassen wird, beschließt sie, ihr Leben radikal zu ändern. Sie schließt sich einer Initiative an, die im Namen Kästners den Ausbau der Königsbrücker Straße in der Dresdner Neustadt verhindern will. Doch dann wird ein Praktikant des Erich Kästner Museums ermordet und Ännchen ist die Hauptverdächtige. Kirsten ist hingegen von ihrer Unschuld überzeugt und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln ... " (Klappentext) ► DNB / Gmeiner-Verlag / Meßkirch 2. 2010 / ISBN-13: 9783839210772 / 276 Seiten * * * Erich Kästner kennt jeder. DAS DOPPELTE LOTTCHEN, EMIL´s Detektive, die Freundschaft von PÜNKTCHEN & ANTON, oder die vom KLASSENZIMMER, das fliegen kann. Die Autobiografie ALS ICH EIN KLEINER JUNGE WAR kennen schon nicht mehr so viele. Darin beschreibt ►Kästner seine Kindheit in der Dresdner Neustadt. Dort wurde er in der Königsbrücker Straße im Jahr 1899 geboren. Die Villa seines Onkels Augustin ist heute das ► Erich – Kästner – Museum und steht am Albertplatz, von dem die Königsbrücker Straße in den Dresdner Norden führt. Diese ► Königsbrücker Straße ist ein Problem. Ein verkehrstechnisches Problem vor allem, denn in diesem Nadelöhr staut sich täglich der Verkehr und das schon sehr lange. Ich muss das wissen, denn einige Jahre fuhr ich, im Schichtbetrieb arbeitend, genau diese Strecke. Ein paar Minuten zu spät nach der Nachtschicht den Flughafen Dresden verlassen verlängerte eine Fahrtzeit von 20 bis 30 Minuten nach Dresden Reick wegen der Königsbrücker Straße gern mal um weitere 40 Minuten. Vielfältige Ideen um den Aus- und Umbau der Königsbrücker Straße gibt es. Wie in vielen Städten so protestieren auch in Dresden Gruppen von Anwohnern gegen Baupläne verschiedenster Art. Dass ist der Stoff, aus dem dieser Roman gemacht wurden ist. Hinzu kommt die Geschichte der Journalistin Bertram und ihres Freundes Andreas, überschattet von der Fehlgeburt ihres Kindes. Der Ex-Freund von Kirsten, der Amerikaner Dale, ist Detektiv und forscht ebenfalls nach den Ursachen des Mordes. Hinzu kommt, dass Marianne Mitglied der „Siebenten Tag Adventisten“ ist, einer protestantische Freikirche mit sehr frommen Mitgliedern, die es auch in ► Dresden gibt. WELTVERLOREN ist daher dieses Ännchen, weltfremd, unerfahren, wirklichkeitsfern aber auch interessiert, will sie doch vielleicht ebenfalls mal Journalistin werden. Ein sehr interessanter Romanstoff also, besonders für einen Dresdner, da der ja alle „Bewegungen“ nachvollziehen kann. Aber leider konnte mich der Roman von Beate Baum nicht sonderlich begeistern. Keine der Handlungsstränge, mit Ausnahme der Geschichte von Kirsten und Andreas wurde richtig ausgebaut. Vor allem die Bürgerbewegung zum Thema Königsbrücker Straße beschränkt sich auf ein paar Punks und Spinner mit unrealistischen Ideen. Zwischenzeitlich versucht Frau Baum, den Leser auf eine falsche Fährte zu locken, indem sie einen Lokalpolitiker in den Focus rückt. Die Dresdner Kripo besteht aus einem schlauen Hauptkommissar kurz vor der Pension und sonst aus wohl gelangweilten Beamten. Der klassische Konflikt zwischen Journalismus und Polizei erscheint auch nicht sonderlich spannend, auch wenn da ein Detektiv mitmischt, der nicht genau weiß, was er eigentlich will. Alles in allem hätte Beate Baum wohl mehr daraus machen können. Trotzdem ärgere ich mich nicht, den Roman gelesen zu haben. Schließlich geht es um meine Heimatstadt. Es ist bestimmt nicht das letzte Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Zumal die Hauptfigur, Kirsten Bertram in weiteren Romanen wirkt. * * * Beate Baum wurde 1963 in Dortmund geboren. Sie studierte Literaturwissenschaft, Germanistik und Politologie in Bochum und arbeitete bei einer Thüringer Tageszeitung. Heute lebt sie als freie Krimiautorin sowie Kultur- und Reisejournalistin in Dresden. Bislang sind drei Kriminalromane um die Journalistin Kirsten Bertram sowie zahlreiche Kriminalgeschichten von ihr erschienen. Nachdem Baum zu den Anthologien "Mords-Sachsen" und "Mords-Sachsen 2" jeweils einen Kurzkrimi beigetragen hat, wird jetzt mit "Häuserkampf" auch die "Kirsten Bertram"-Reihe im Gmeiner-Verlag fortgesetzt. ► DNB / Gmeiner - Verlag / Meßkirch 2. 2010 / ISBN-13: 9783839210772 / 276 Seiten ► Beate Baum in der DNB ► Beate Baum im Internet © KaratekaDD

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  • Rezension zu "Weltverloren" von Beate Baum

    Weltverloren
    andre_mannchen

    andre_mannchen

    14. January 2012 um 19:39

    Mit großer Freude konnte ich den neuen Dresden-Krimi von Beate Baum lesen und war mehr als begeistert. Die meisten Krimis wirken heute wie von der Stange, gefüllt mit Kraftausdrücken und reichlich Blut. Nicht so bei Beate Baum. Ganz ihrem bereits bekannten Stil folgend, nimmt sie Bezug auf aktuelle Themen und flechtet die Debatte um den Ausbau der Königsbrückerstraße ein: Eine der Protagonistinnen entstammt der Familie Erich Kästners und will das Museum zu seinem Andenken retten, das der Baumaßnahme zum Opfer fallen soll. Doch da geschieht vor dem Museum ein Mord. Zunächst konnte ich mit dem Titel »Weltverloren« nicht viel anfangen; doch Stück für Stück stellte er sich als absolut treffend gewählt heraus. Begeistert von der Hauptfigur Ännchen, erhielt ich Einblick in ihre abgeschlossene Gefühls- und Gedankenwelt. Gleichzeitig schafft es Beate Baum, die enge Beziehung der anderen drei Hauptakteure ausgesprochen lebensnah und kurzweilig zu beschreiben. Zwischen diesen gegensätzlichen Welten bleibt die kriminelle Handlung nie auf der Strecke: Trotz verschiedener Verdachtsmomente bleibt die Auflösung absolut überraschend. Eine Person ist mir in dieser Folge besonders sympathisch geworden: Hauptkomissar Hantzsche. Seine Figur erfährt eine Wandlung - welcher Art diese ist, mag jeder selbst herausfinden. Eine Bemerkung möchte ich auf jeden Fall mit auf den Weg geben: Dies kann nicht der letzte Dresden Krimi von Beate Baum gewesen sein! Die Entwicklung der Situation um Kirsten, Andy und Dale ist zu spannend, um hier abzubrechen. Vielleicht bekommt auch Ännchen eine weitere Rolle, es wäre zu wünschen...

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  • Rezension zu "Weltverloren" von Beate Baum

    Weltverloren
    texterinforkids

    texterinforkids

    19. July 2011 um 21:29

    Als ich auf dem Buch „Weltverloren“ von Beate Baum las: „Ein Kästner-Krimi“, war ich zunächst verwirrt, weil an der Stelle sonst immer die Namen der Ermittler stehen – sollte es etwa eine Autorin gewagt haben, einem Ermittler den Namen Kästners zu geben? Dann habe ich in dem Buch geblättert und festgestellt, dass es keinen Ermittler, sondern eine Ermittlerin gibt, die auch nicht Kästner heißt, sondern Kirsten Bertram. Aber sie lebt und arbeitet in Dresden, der Geburtstadt Erich Kästners. Als Journalistin ist sie per se neugierig und als sie im Zusammenhang mit einem mysteriösen Todesfall einer jungen Frau wieder begegnet, die mit ihr im Krankenhaus gelegen hat, kann sie sich nicht bremsen. Obwohl sie noch nicht wieder arbeiten sollte, macht sie sich daran, die Hintergründe des Todesfalls herauszufinden und landet im Erich-Kästner-Museum. Der Tote war dort als Praktikant tätig und nicht ganz unbeteiligt an den Protesten gegen Umbaupläne der Königsbrücker Straße, in der Erich Kästner aufgewachsen ist, gelebt hat und die er sogar in seinem Roman „Als ich ein kleiner Junge war“ erwähnt hat. Mühsam folgt Kerstin Bertram Spuren, begegnet gelegentlich denen Erich Kästners, vor allem aber führen sie schließlich zum Mörder. Ein spannender Krimi, der den Leser in Atem hält und ganz nebenbei neugierig macht auf Erich Kästner.

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  • Rezension zu "Weltverloren" von Beate Baum

    Weltverloren
    Zabou1964

    Zabou1964

    11. January 2011 um 07:09

    Nachdem ich „Ruchlos“, den vorherigen Band dieser Serie, gelesen hatte, war ich sehr erfreut, dass es mit „Weltverloren“ nun den sechsten Teil der Reihe gibt. Ein Foto der Semperoper auf dem Titelbild weist den Betrachter darauf hin, dass der Krimi in Dresden spielt. Die Journalistin Kirsten Bertram lernt bei einem Krankenhausaufenthalt Ännchen Kulka, eine 19jährige mit ungewöhnlichen Ansichten, kennen. Wie sich später herausstellt, hat Ännchen, nachdem sich ihre Wege trennten, ihre Familie verlassen. Die Kulkas sind Nachfahren aus der Familie Erich Kästners und gehören einer freikirchlichen Gemeinde an. Ännchen schließt sich einer Bewegung an, die gegen den Ausbau der Königsbrücker Straße demonstriert, und arbeitet ehrenamtlich im Erich Kästner Museum. Als ein Praktikant dieses Museums tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht sofort auf Ännchen. Nur Kirsten Bertram glaubt an deren Unschuld. Aber das Mädchen ist nicht auffindbar. Auch in ihren neuen Kriminalroman bringt Beate Baum wieder sehr viel Lokalkolorit ein. Wer Dresden mag, wird hier einige Stätten wiedererkennen. Zudem trägt das Buch den Untertitel „Ein Kästner-Krimi“. So erfährt der Leser auch einiges über das Leben Erich Kästners in Dresden. Als Grundlage diente der Autorin unter anderem eines meiner Lieblingsbücher des Schriftstellers „Als ich ein kleiner Junge war“. Aber auch über das Privatleben der Journalistin verrät Beate Baum viel. Ihre Arbeit bei der Zeitung und ihre Beziehung zu ihrem Kollegen Andreas werden sehr genau beschrieben. Für mich ist das die perfekte Mischung von Spannung, Lokalkolorit und Privatem. Die Lösung des Falls war für mich sehr überraschend, aber dennoch plausibel dargestellt. Fazit: Ich bin sehr gespannt, wie und wann es in dieser Reihe weitergehen wird. Beate Baum hat mich mit ihren Dresden-Krimis infiziert.

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