Beate Berger , Maria Kleinschmidt Tante Karos Gefühl für Stil

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Inhaltsangabe zu „Tante Karos Gefühl für Stil“ von Beate Berger

Gefühl für Stil - ist das reine Glückssache? 'Die Sprache der Mode kann jeder lernen', behauptet Karo, die Heldin dieses Buchs, 'aber Stil ist Arbeit!' Und wenn sie als Fernsehreporterin ihre Mode-Botschaften unters Volk bringt, dann hört vor allem ihre Nichte Barbara ganz besonders gut hin. Die schicke Tante kennt sich nämlich aus mit dem Geheimnis der Mode. Ein reich bebilderter Roman über die Lebens- und Modegeschichten zweier Frauen, die Stil zum Credo erheben, und zugleich eine Reise zu den bedeutendsten Fashion-Momenten der vergangenen Jahrzehnte.

Ich habe bisher nicht für möglich gehalten, dass Mode so spannend sein kann. Und so kommunikativ.

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  • Leserunde zu "Tante Karos Gefühl für Stil" von Beate Berger

    Tante Karos Gefühl für Stil
    Berlin_Verlag

    Berlin_Verlag

    Tante Karos Gefühl für Stil Ein illustrierter Moderoman Wenn große Träume wahr werden, enden sie manchmal sogar in Hollywood. Ebenda, mitten im Trubel der Oscar-Verleihung, beginnt dieser Roman. Er erzählt vom Bangen und vom Siegen, vom Glamour der großen Roben und er führt uns zurück in ein verschlafenes Dorf am Ende der Welt, wo einmal alles begann. In dieser Landidylle leben die Sommers. Doch sie haben auch einen heißen Draht nach Paris – zur schicken Tante Karo, die als Modereporterin beim Fernsehen arbeitet. Wenn Karo auf Sendung ist, spitzt vor allem Barbara die Ohren. Denn ihre Patentante ist nicht nur schön und elegant, sie erforscht mit ihrer Arbeit auch beharrlich die vielen Geheimnisse der Mode. Sie kennt die wichtigsten Schauplätze und die interessanten Akteure und sie weiß um die Macht der Kleider, denn »wir sollten uns immer darüber im Klaren sein, dass wir mit unserer Kleidung eine Geschichte über uns erzählen.« In diesem Roman dreht sich alles um die Mode. Spielerisch verwebt er die fiktive Geschichte des jungen Mädchens Barbara und ihrer Pariser Tante Karo mit bedeutenden Fashionmomenten der vergangenen Jahrzehnte und zeigt auf unterhaltsame Weise, wie viel Leben in unseren Kleidern steckt. Maria Kleinschmidt hat dem Buch ein kostbares Accessoire hinzugefügt, das in der heutigen Modewelt zur begehrten Rarität geworden ist: die Kunst der Modeillustration. Leseprobe Unter allen Bewerbern vergibt Bloomsbury Berlin 15 Exemplare des Buches. Ihr könnt euch hier bis einschließlich 6. November mit einem Kommentar für die Leserunde bewerben. BEATE BERGER, geboren 1959, arbeitet in Köln als Journalistin für mehrere Radiosender, für Modemagazine und für Zeitungen. Sie hat sich auf Kultur und Mode spezialisiert. 2004 veröffentlichte sie Bikini. Eine Enthüllungsgeschichte und 2007 Wenn die ganze Welt sich um uns dreht. Eine Liebeserklärung an das Tanzen. Beate Berger wird an der Leserunde teilnehmen. MARIA KLEINSCHMIDT, geboren 1981 in Berlin, studierte Kommunikationsdesign. Sie lebt und arbeitet als freie Grafikerin und Illustratorin in Berlin und lehrt Modezeichnen an der Universität der Künste.Von ihr stammen die Illustrationen zu Beate Bergers Moderoman Tante Karos Gefühl für Stil. --> Fanpage zum Roman auf Facebook --> Website von Beate Berger --> Illustrationen von Maria Kleinschmidt „Beate Bergers wunderbarer, hinreißend illustrierter Aschenputtel-Roman ist ein zu Herzen gehender, sehr persönlicher Streifzug durch die Modegeschichte.“ Freundin Donna 

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  • Eine Zeitreise der besonderen Art

    Tante Karos Gefühl für Stil
    Abpfiff

    Abpfiff

    05. February 2014 um 23:35

    @ Tante Karo: Vermute, dass ich eine der Letzten bin, die sich zu Wort meldet, wenn nicht gar die Letzte. Es tut mir leid, dass ich mich mit meiner Rezension so spät melde. War viel los bei mir in den letzten Wochen. Tante Karo hat mir von dem frischen Buchcover herunter zwar immer wieder auffordernd zugezwinkert, aber ich wollte mir unbedingt Zeit lassen für die Besprechung. Der Roman Tante Karos Gefühl für Stil hat mich nicht nur sehr gut unterhalten, er ist ganz unerwartet auch ein wichtiges Buch für mich geworden. Er hat meinen Horizont erweitert, hat mir ein paar Vorurteile gegen Mode genommen und er hat mir eine Einsicht vermittelt, die mich immer wieder beschäftigt: Wir ziehen uns jeden Tag an für die Bühne, die unser Leben ist. Das ist nur einer von vielen lebensklugen Sätzen, die Tante Karo im Laufe des Romans äußert. Seit ich sie gelesen habe, ist mir bewusst geworden, wie allgegenwärtig Mode eigentlich ist. Wir können uns ihr nicht entziehen. Vor ein paar Tagen ist mir zufällig ein Zitat von Coco Chanel begegnet, das mich an die Modeweisheiten von Tante Karo erinnerte: „Mode ist nichts, was nur in Kleidung existiert. Mode ist in der Luft, auf der Straße, Mode hat etwas mit Ideen zu tun, mit der Art wie wir leben, mit dem, was passiert.“ Diese Aspekte habe ich in dem Roman von Beate Berger wieder gefunden. Sie beschreibt Kleidung im Zeitgeist und als Kommunikationsmedium. Sie holt das Thema Mode aus den Hochglanzgazetten und bringt es hinein ins alltägliche Leben und auch in die Politik: Die hart umkämpften ersten Hosenanzüge für Frauen zum Beispiel, die Kleidung der „Ökos“ und der Punks als Mode und Protesthaltung zugleich. All das Zeit- und Modegeschichtliche verpackt die Autorin in eine liebenswerte, anrührende Familiengeschichte. Die Romanfigur der Tante Karo erinnerte mich manchmal an die alten Mode-Sendungen von Antonia Hilke. Da im Anhang des Buchs bestimmt nicht zufällig auf die legendäre deutsche Modereporterin hingewiesen wird, kann man davon ausgehen, dass ihr mit der resoluten Tante Karo eine augenzwinkernde Referenz erwiesen werden soll. Der Roman ist flott und leicht geschrieben, ein echter „Pageturner“ (wie ich es sonst eher von Krimis kenne). Beate Berger hat mich mitgenommen auf eine Zeitreise, sie hat mich hinter die Kulissen der großen Modehäuser schauen lassen und sie hat mir gleichzeitig fast vergessene Bilder aus meiner eigenen Biographie wieder ins Gedächtnis gerufen. – Da waren sie plötzlich wieder, die Kittelschürzen meiner Mutter und Tanten, die kruden Ökouniformen der 70er, die Popper, die Punks, dann meine breitschultrigen Blazer in den 80ern... Doch es geht in diesem Roman nicht nur um Kleider. Die modische Bedeutung der Haare zieht sich sozusagen als Nebenschauplatz wie ein roter Faden durch das ganze Buch. Gleich zu Beginn gibt es während einer Oscar-Verleihung einen ersten Hinweis auf den New Yorker Friseur Kenneth Battelle. Gegen Ende des Romans flaniert man als Leser im Geiste durch seinen berühmten Salon mitten in Manhattan. In diesem Kapitel beweist die Autorin, die ja auch als Journalistin arbeitet, ihr erzählerisches Können. Wie selbstverständlich verknüpft sie die reale und akribisch recherchierte Lebensgeschichte der Friseurlegende mit der fiktionalen Romanhandlung. – Dieses erzählerische Prinzip zieht sich übrigens durch den ganzen Roman. Alle mode- und zeitgeschichtlichen Bezüge sind real und bis ins Detail stimmig, der Rest der Geschichte ist erfunden. Mir ist erst nach und nach aufgefallen, wie geschickt die Fakten mit der Romanhandlung verwoben wurden. Meine Lieblingsszene ist die, als Kenneth, der ja der Lieblingsfriseur der Monroe gewesen war, während eines Fotoshootings in den 90er Jahren einem männlichen Model eine richtige Turmfrisur verpasst. Da kommt alles zusammen: der Fortschritts-Optimismus der 60er, der unterkühlte Zeitgeist der 90er, der Aufstieg der Supermodels, die zunehmende Bedeutung der Modefotografie. Und gerade in diesem Kapitel wird deutlich, was in den 90er Jahren passierte. Das Zeitalter der digitalen Bilderflut begann, die Welt wurde komplexer, rasanter und auch ein bisschen ärmer. Die Kunst der Modeillustration zum Beispiel verschwand damals vollkommen von der Bildfläche und war nur noch in den Museen und Archiven zu bewundern. Daran erinnern die vielen wunderschönen Modeillustrationen von Maria Kleinschmidt, die den Charakter des Buchs verstärken und ihm eine besondere Wertigkeit verleihen. Hinreißend und amüsant sind auch die Geschichten, die nur in den Illustrationen weitererzählt werden. Da gibt es einen verrückten kleinen Hund, der allerhand erlebt und da gibt es die immer wieder die wechselnden Sportwagen der Tante Karo, die so manchem 911er-Fan das Herz höher schlagen lassen dürften. Tante Karos Gefühl für Stil wird im Untertitel als Moderoman angekündigt. Da ich den Begriff vorher noch nie gehört hatte, fing ich an zu recherchieren. Dabei traf ich auf drei interessante Ergebnisse: Die deutsche Übersetzung von „Fashionable Novel“ (dazu der Duden: englischer Roman der Übergangszeit zwischen Romantik und Realismus im 19. Jahrhundert, der die Welt des Dandyismus behandelt). Das zweite Ergebnis: „Depeche Mode: Roman“. Das dritte – und meistgenannte – Ergebnis war dann „Tante Karos Gefühl für Stil.“ Womöglich hat Beate Berger ja ein neues Genre geschaffen. Sie und Maria Kleinschmidt haben sich auf jeden Fall auf Neuland gewagt und ein faszinierendes Buch vorgelegt. ...

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  • Hommage an die Schönheit

    Tante Karos Gefühl für Stil
    molas

    molas

    16. January 2014 um 15:17

    Ein schön gestaltetes Buch. Besonders gefallen haben mir Maria Kleinschmidts farbintensiven Illustrationen, die zu pulsieren scheinen. Jedes Bild gibt die Geschichte auf unmittelbare Weise wieder und rundet das Buch zu einem Gesamtkunstwerk ab. Beate Berger hat einen unterhaltsamen, warmherziger Roman über die hohe Kunst der Mode geschrieben. Er beschreibt die Modewelt als einen Ort der großen Träume, Sehnsüchte, der Schönheit und Perfektion. Er handelt aber auch vom Zusammenhalt der Familie und um Liebe.  Die Protagonistin der Geschichte ist die junge Kostüm-Designerin Barbara Sommer, die eben ihren ersten Oskar für bestes Kostümdesign gewonnen hat. In einem Interview mit der Modereporterin Polly Foxton macht sie eine Zeitreise in die Modegeschichte der 80er Jahre und beschreibt die Erinnerungen an ihre verstorbene Tante Karo. Karo war eine bekannte Modereporterin in Paris. Sie hatte eine Vorliebe für den schottischen Tartan und hält ihrer Nichte einen Vortrag über die politische Bedeutung dieses traditionsreichen Wollstoffes. Somit führt sie Barbara schon früh in die Welt der Mode ein. Gegenwärtig reflektiert Barbara mit der Reporterin Polly Foxton ihren Weg als Designerin im Kontext ihrer Tante. Die Geschichte endet mit dem Vorhaben Barbara Sommers, die Begeisterung für Mode nach dem Tod ihrer Tante weiter zu leben. Mich persönlich hat der Roman dazu angeregt, Mode als Ausdrucksmittel zu erleben, mit ihr zu experimentieren und sie bewusst einzusetzen. Man kann mit Mode die eigene Lebenseinstellung ausdrücken und einen individuellen Stil bilden. Es lebe die Schönheit!

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  • Ein wundervoller Einblick in die Welt der Mode

    Tante Karos Gefühl für Stil
    Donauland

    Donauland

    16. January 2014 um 13:44

    »Tante Karos Gefühl für Stil« ist ein illustrierter Roman, der einem durch die Modewelt der letzten Jahrzehnte führt. Der Roman ist wundervoll gestaltet, die farbenfrohen Illustrationen aus der Welt der Mode begeisterten mich und veranschaulichen die Modetrends wunderbar. Gleich zu Beginn begleiten wir Barbara Sommer, Modedesignerin, zu ihrer Oskar-Verleihung. Sie wurde für die Kategorie „bestes Kostümdesign“ nominiert. Ihr Mann Fred begleitet sie zu den Academy Awards. Völlig unerwartet gewinnt sie den Oskar, den sie ihrer heißgeliebten Tante Karo widmet. Doch wer ist Tante Karo? Diese Frage beantwortet Barbara in einem Interview mit der Journalistin Polly Foxton, eine Reise in die Vergangenheit beginnt. Ihre Kindheit verbracht Barbara in Mückeldorf. Schon zur Taufe schenkt Tante Karo ihr eine Waldorfpuppe, die einen Hosenanzug von Yves Saint Laurent trägt. Die Besuche ihrer Tante Karo bedeuteten immer etwas Besonderes für Barbara, denn Tante Karo war immer nach den allerneusten Trends gekleidet, das sie sehr beeindruckte. Während ihrer Schulzeit lädt Tante Karo Barbara und ihre Freundin Madeleine eine Woche nach Paris, in die Stadt der Haute Couture, ein. Beate Berger schaffte ein Meisterwerk über die Mode und ihre Entwicklung. Sehr interessant fand ich die Geschichte der Hosenanzüge für Frauen. Heute sind diese für Frauen selbstverständlich, doch vor ein paar Jahrzehnten noch unvorstellbar. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, es bereitete mir richtig Spaß, die Geschichte der letzten Jahrzehnte über die Welt der Mode zu lesen. Das Buch ist gespickt mit Tipps und Weisheiten über Mode, die in die Handlung einfließen. Da fällt mir gerade der Tipp ein, dass es vorteilhaft ist, bei der nächsten Auswahl der Kleidung mit den Schuhen, die den Grundstock bilden, zu beginnen. Die Charaktere sind äußerst liebevoll gestaltet, ich konnte mit ihnen fühlen und mich in sie hineinversetzen. Barbara war mir von Beginn an sympathisch, sie erzählt die Geschichte ihrer Tante, ihrem Vorbild. Tante Karo (ihr eigentlicher Name Julia) ist eine wundervolle moderne Frau, die sich ganz selbstbewusst in der Welt der Mode bewegt, verschiedene Designergrößen wie Yves Saint-Laurent, Karl Lagerfeld begegnet und auf den verschiedensten Modeschauen unterwegs ist. In ihrer Fernsehsendung „Modegeschichten“ spricht sie über die Trends der Modebranche und gibt Einblicke hinter die Kulissen. Ihr Mann Michael Stewart, der von einem schottischen Clan stammt, begeistert sie für den karierten Stoff der Kilts, daher kommt auch ihr Name „Karo“. Sie hat viel Kraft, ihr Leben und immer neue Herausforderungen zu meistern. Ganz wundervoll fand ich die Illustrationen der Modezeichnerin Maria Kleinschmidt, diese unterstreichen die Aussagen, runden den Blick auf die Mode hervorragend ab und verzauberten mich von Beginn an.

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  • Tante Karo- ein wunderschöner Moderoman

    Tante Karos Gefühl für Stil
    Sonne11

    Sonne11

    01. December 2013 um 14:58

    Tante Karo's Gefühl für Stil ist ein illustrierter Moderoman, der mich gleich von Anfang an begeistert hat! Wir befinden uns auf der Oscar- Verleihung. Barbara Sommer ist eine Modedesignerin und gewinnt einen Oscar in der Kategorie "Bestes Kostümdesign". Bei ihrer Dankesrede zieht sie ihrem Oscar ein "Karo- Cape" über und widmet ihn ihrer verstorbenen Patentante Karo. Später führt sie mit der Journalistin Polly Foxton ein sehr langes Interview über ihre Lebensgeschichte. Dabei nimmt uns Barbara mit in die Vergangenheit und man erfährt sehr viel von ihrer Tante, der sie viel zu verdanken hat. Barbara wuchs in einem Dorf auf, weitweg von der Modewelt. Der Besuch ihrer schicken Tante Karo war immer ein Highlight. Sie arbeitete als Modereporterin beim Fernsehen und wohnte in Paris. Dank ihrer Tante kam Barbara schon füh mit der Mode in Berührung. Ein großes Ereignis ist Tante Karos Einladung zur Pariser Modewoche, welche Barbara mit ihrer Schulfreundin Madeleine tatsächlich besuchen darf. Diese Zeit ist sehr prägend für die Mädchen und auch für den Leser sehr interessant! In diesem Buch erfährt man viel über die Mode und verschiedene Designergrößen. Von diesem detailierten Wissen war ich auch sehr begeistert! Beate Berger ist es zusammen mit der Illustratorin Maria Kleinschmidt gelungen ein wunderschönes Schmuckstück zu schaffen. Die Illustrationen passen sehr gut und runden das Buch ab. Dieses Buch kann ich nur weiterempfehlen! Ein toller Moderoman mit einer wunderbaren Geschichte- nicht nur für Modebegeisterte!

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  • Haute Coutere ist ein Lebensgefühl

    Tante Karos Gefühl für Stil
    Sporchie

    Sporchie

    27. November 2013 um 18:51

    Beate Berger hat ein sehr schönes Buch geschaffen, das auch durch die einzigartigen Grafiken von Maria Kleinschmidt zu etwas ganz besonderen wird. Eine Reise durch die Welt der Mode in den vergangenen Jahrzehnten - Barbara Sommer erhält den Oscar in der Kategorie "Beste Kostüme" damit beginnt die Geschichte. Die Journalistin Polly Foxton möchte eine Story über sie und ihre Erfolge schreiben. Und auch über die Geschichte, die hinter dem Schottencape steckt, das Barbara bei der Verleihung ihrem Oscar in Erinnerung an ihre Tante Karo überzieht. Es folgt eine Reise in die bewegte Vergangenheit von Barbara, deren Leben an den entscheidenden Stellen von Tante Karo begleitet wurde. Gleichzeitig lassen sie das Leben von Tante Karo nochmals auferstehen und erfreuen sich an ihrer schöpferischen Art, die sie auch mit viel Liebe an Polly weitergegeben hat. Sie weckte in ihr auch den Sinn für Mode und auch durchaus Extravaganz. Eine schön geschriebene Geschichte, die gleichzeitig einen bunten Einblick in die Welt der Haute Coutere vermittelt und zeigt das gute Mode stets auch zeitlos war.

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  • Mode-Geschichte

    Tante Karos Gefühl für Stil
    Saphir610

    Saphir610

    26. November 2013 um 21:59

    Ein illustrierter Moderoman steht unter dem Titel, und das trifft es genau. Barbara ist für einen Oskar nominiert, den für Kostümdesign. Später trifft sie sich mit einer Journalistin, die den Hintergrund über ein kleines Stück karierten Stück Stoff erfahren möchte. So erzählt Barbara die Geschichte ihrer Tante Karo, die als Modejournalistin in Paris lebte und die Barbara besuchen konnte und kurz in die Welt der Designer eintauchen konnte, dadurch geprägt wurde. Durch Karo ist auch die Leserin mitten drin in der Modewoche und besucht Designer wie Yves Saint Laurent und Karl Lagerfeld bei Chanel. Es wird einiges über Modegeschichte vermittelt und Stil. Die zwölf Moderegeln in Anlehnung an Elsa Schiaparelli fand ich sehr gut, und auch, dass nicht nur De-signer, sonder auch der bekannte Friseur Kenneth Battelle erwähnt wurde. Ebenfalls wird die Modefotografie erwähnt. Mode, ein sehr anstrengendes, anregendes Geschäft. Die Geschichte über Barbara, ihrer Tante Karo und die Mode ist sehr lesenswert und interessant geschrieben. Vielleicht ändert es auch den Blickwinkel auf die Mode bei einigen Lesern. Meiner wurde jedenfalls positiv beeinflusst. Als Krönung dieser schönen Geschichte sind die Illustrationen im Buch. Sie stellen so gut Teile aus dem Buch dar, egal ob Models, Karo, ihr Hund, oder New York. Genauso stelle ich mir Karo vor! Eine gelungene, gut zu lesende Geschichte über Barbara, ihrer Tante und der Mode mit ganz tollen Modeillustrationen.

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  • Ein wunderschön illustrierter Moderoman

    Tante Karos Gefühl für Stil
    kalligraphin

    kalligraphin

    26. November 2013 um 11:56

    "Die Vorstellung, die der Mensch sich von dem Schönen macht, teilt sich seiner ganzen Aufmachung mit, sie knittert oder strafft seinen Anzug, rundet oder streckt seine Gebärde, und bringt auf die Dauer sogar gewisse Veränderungen in seinen Gesichtszügen hervor." (Baudelaire) Barbara Sommer, eine (zu Beginn des Romans) Oscar prämierte Kostümdesignerin, erinnert sich im Gespräch mit einer Journalistin an ihre Tante Karo: Karo, die eigentlich Julia hieß, war eine Modejournalistin, die einen Faible für Karomuster und Tartanstoff hatte. Ihre Tante Karo war Inspirationsquelle und Lehrmeister für Barbara. Und so bekommt der Leser im Laufe der Geschichte, eingebettet in diese fiktive Rahmenhandlung, einen Abriss über die Modegeschichte, ihre besonderen Strömungen und Begrifflichkeiten, über wichtige Designer und Personen im Modegeschäft und über die gesellschaftlichen Aussagen der Mode präsentiert. Modebegrifflichkeiten und Definitionen werden erläutert und die unterschiedlichen Auffassungen des Modebegriffs thematisch angeschnitten. Man erfährt zum Beispiel, welches Konzept hinter einer Haute Couture Kollektion steckte und unter welchen gesellschaftlichen Umständen sie entstand. Man lernt, die Mode als Kunst zu begreifen. Haute Couture als überzogen präsentiertes und richtungsweisendes Kunstwerk, Prêt-à-porter-Mode als tragbares Alltagsdesign. Und auch Modephänomene und -Adaptionen außerhalb der Modehäuser Paris‘ werden beleuchtet. Der Roman enthält auch biografische Elemente: Da werden die Inspirationen der Designer wie Yves Saint Laurent aufgezeigt, ihre Lebenshintergründe beschrieben, Formen, Farben und Techniken erklärt, die sie nutz(t)en. Und es werden auch die handwerklichen Aspekte und Berufsfelder angerissen, die so häufig hinter dem großen Designernamen zu verschwinden drohen: Schneider, Sticker, Friseure. Die Geschichte ist sehr atmosphärisch und stilistisch schön gemacht, als Geschichte in der Geschichte in der Geschichte. Die Emanzipation der Frau wird in diesem Roman wie selbstverständlich aufgegriffen. Bei der Familie Sommer stehen die Frauen aller Generationen sehr sicher und eigenständig für sich selbst ein, sind berufstätig und modern. Das gefällt mir sehr und man hätte es bei einem Moderoman nicht unbedingt erwartet. Dieses sehr stilvolle und dabei lehrreiche Buch wird perfekt abgerundet durch die wunderschönen Illustrationen der Modezeichnerin Maria Kleinschmidt. Einen Stern ziehe ich ab, weil ich den Eindruck habe, dass an manchen Stellen unterschiedliche Begrifflichkeiten und Auffassungen vermengt werden. Der Gesamteindruck dieses Buchs ist allerdings sehr gut und ich empfehle es gerne an Mode- und Kunstinteressierte weiter.

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  • Ein wunderbarer Ausflug in die Welt der Mode

    Tante Karos Gefühl für Stil
    zauberblume

    zauberblume

    25. November 2013 um 19:24

    Tante Karos Gefühl für Stil ist ein illustrierter Moderoman, der mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Man durfte über den roten Teppich schweben bei der Oscar-Verleihung.Das Ziel, wenn große Träume wahr werden. Dieser Roman erzählt die Geschichte von Tanta Karo. Vom Bangen und vom Siegen, vom Glamour der großen Roben und er führt uns zurück in ein verschlafenes Dorf am Ende der Welt, wo alles begann. In dieser Landidylle leben die Sommers. Doch sie haben auch einen heißen Draht nach Paris - zur schicken Tante Karo, die als Modereporterin beim Fernsehen arbeitet. Wenn Karo auf Sendung ist, spitzt vor allem Barbara die Ohren. Denn ihre Patentante ist nicht nur schön und elegant, sie erforscht mit ihrer Arbeit auch beharrlich die vielen Geheimnisse der Mode. Sie kennt die wichtigsten Schauplätze und die interessanten Akteuere und sie weiß um die Macht der Kleider, denn "wir sollten uns immer darüber im Klaren sein, dass wir mit unerer Kleidung eine Geschichte über uns erzählen. Ich war von Anfang an fasziniert und bin mit eingetaucht in die Welt der Mode. Ich habe viel Neues erfahren und alte Erinnerungen sind wieder wach geworden. Der Schreibstil war hervorragend, es war keine Sekunde langeweilig dieses Buch zu lesen. Hervorzuheben sind die tollen Illustrationen, die sich durch das ganze Buch ziehen. Sie sind wirklich ein besonderes Highlight dieses Buches. Ein rundum gelungenes Buch, das ich nur bestens empfehlen.

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  • Rezension: Tante Karos Gefühl für Stil

    Tante Karos Gefühl für Stil
    Hikari

    Hikari

    23. November 2013 um 13:23

    Das Buch erzählt erfrischend und herzlich von der Modewelt und deren Geschichte. Designer, Stoffe, Bewegungen, Freiheit - das alles wird hier berichtet und in Anekdoten und Geschichten wiedergegeben. Barbara Sommer ist dabei die Protagonistin des Buches, von und mit ihr erfahren wir (in Ausschnitten) alles über die Mode,  was es so zu wissen gibt. Und das vor allem durch die heimliche Protagonistin Tante Karo - denn die ist es, die Barbara dorthin gebracht hat, wo sie jetzt ist. Das Buch beginnt bei der Oscarverleihung und rollt dann nach und nach den Lebenslauf von Barbara auf - gemeinsam mit Tante Karo, die ihr den Weg zur Mode weißt. Das geht herzlich und herrlich von statten. Die Geschichte liest sich sehr gut und ist ein echtes Highlight. Das wunderschöne HC-Buch kommt daher mit einem Lesebändchen und vielen wunderbaren Zeichnungen. Mode-Ikonen, Designer, Stile, Kostüme... eine herrliche Vielfalt und auch die ein oder andere Überraschung. Doch auch nachdenkliche Überlegungen und kritische Begebenheiten werden aufgegriffen, genauso wie menschliche Schicksalsschläge und das Leben an sich. Zusammen ergibt sich daraus eine bunte Mischung, die dem Leser viel Spaß bereitet und in ein schönen, glanzvolles und aussagekräftiges Metier der Lebenswelt einführt.

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  • Modische Karo

    Tante Karos Gefühl für Stil
    Dreamworx

    Dreamworx

    21. November 2013 um 11:41

    Modedesignerin Barbara Sommer ist mit ihrem Mann Fred als Gast der Oscarverleihung geladen, da sie in der Kategorie „Bestes Kostümdesign“ nominiert ist. Und tatsächlich lässt sie die Mitnominierten hinter sich und gewinnt den Award. Bei ihrer Dankesrede widmet sie den Oscar ihrer Patentante Karo, deren Unterstützung ihr Zeit ihres Lebens sicher war. Bei einem Exklusivinterview mit der Redakteurin Polly Foxton lässt Barbara ihr Leben Revue passieren. So kommt zu Tage, dass Barbara aus einem kleinen Dorf stammt und deren größtes Highlight der Besuch ihrer Patentante war, die in der Modebranche arbeitete und ihr den ein oder anderen Wunsch erfüllte, wobei auch tiefgründigere Fragen zur Mode liebevoll von ihr beantwortet wurden. Tante Karo, die in einer eigenen Fernsehsendung über die neueste Mode und die wechselnden Trends berichtete, hatte ein Faible für karierte Stoffe, wodurch ihr Kosenamen „Tante Karo“ erklärt. Barbara schwelgt in Erinnerungen und am Ende wird auch sie selbst den Kreis schließen, in dem sie einem anderen Menschen vielleicht etwas über Mode beibringen wird… Beate Berger hat mit ihrem Buch „Tante Karos Gefühl für Stil“ ein ganz bezauberndes Buch vorgelegt. Schon die Ausgabe selbst ist ein Gedicht mit den liebevoll gestalteten Illustrationen von Maria Kleinschmidt, die die Gesamtgeschichte nur noch mehr stützen. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar zu lesen, und man fühlt sich schnell in die Welt der Mode, der Schönen, Reichen und Stilikonen hineinversetzt und nistet sich dort ein. Ab der ersten Seite ist die Geschichte sehr unterhaltsam und wird durch jede Menge Insider-Modewissen bereichert. Die Charaktere sind sehr liebevoll gezeichnet und echte Sympathieträger. Sowohl Tante Karo als auch Barbara gewinnen das Herz des Lesers im Sturm. Für alle, die sich für Mode und deren Hintergründe interessieren, aber auch für alle, die eine wunderschön erzählte Geschichte lieben, ist dieses Buch ein MUSS! Einfach wunderbar, absolute Leseempfehlung!!

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  • Ein ganz besonderes Buch

    Tante Karos Gefühl für Stil
    nodi

    nodi

    20. November 2013 um 16:35

    Barbara Sommer kann es nicht fassen. Sie gewinnt bei der Oskar-Verleihung einen Oskar in der Sparte Kostümdesign. Inspiriert wurde sie stets von ihrer Tante Karo, die sie schon früh in die Welt der Mode eingeführt hatte. Schon als Schülerin durfte Barbara ihre Tante zur Pariser Modewoche begleiten. Dies alles erzählt uns die Autorin Beate Berger in einem ganz besonderen Buch. Der Leser erfährt neben der eigentlichen Geschichte von Barbara und ihrer Tante Karo auch  alles über Mode, Stil und erlebt bedeutende Modemomente der vergangenen Jahrzehnte mit. Zum Beispiel wie Yves Saint Laurent erst Assistent von Christian Dior war, dann den Hosenanzug für die Frau kreierte und wie Kenneth Battelle Friseur von Jackie Kennedy wurde.  Untermalt wird die ganze Geschichte von vielen wunderschönen Illustrationen. So hatte ich stets das Gefühl Teil dieser Geschichte zu sein, da die liebevolle Erzählung perfekt von den tollen und sehr lebendigen Illustrationen begleitet wurde. Man erfährt viel über Mode und den Modediktaten von früher, erlebt hautnah mit wie viel Arbeit in einer Modeschau steckt und was man bei der Wahl seiner Kleidung beachten sollte. Dieses sehr warmherzige und liebevolle Buch kann man nur weiterempfehlen. Es ist für jede modebewusste Frau ein kleines Kunstwerk.

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  • Optisch undinhaltlich ein Genuss

    Tante Karos Gefühl für Stil
    Jashrin

    Jashrin

    20. November 2013 um 14:05

    Wir schlagen das Buch auf und befinden uns mitten in der Oscarverleihung. Die junge Kostümdesignerin Barbara Sommer ist nominiert und ziemlich aufgeregt. Als sie den Oscar tatsächlich gewinnt, widmet sie ihn in ihrer Dankesrede ihrer verstorbenen Tante Karo. Dies weckt das Interesse der Journalistin Polly. In den folgenden Tagen treffen sich die beiden in Paris und Barbara gibt Polly ein Interview bei dem sie von Karo erzählt. Wir reisen in die Vergangenheit und lernen eine warmherzige, stilbewusste, mondäne und selbstbewusste Frau kennen, die ihrer Nichte ihre Liebe zu Mode vererbt hat. Als Kind war Karo für Barbara ein großes Vorbild. Tante Karo verstand sie und hat sich immer liebevoll darum gekümmert, Barbaras Fragen zu erklären. Ein großes Ereignis ist unter anderem Tante Karos Einladung zur Pariser Modewoche, welche Barbara mit ihrer Schulfreundin tatsächlich besuchen darf. Beate Berger ist es zusammen mit der Illustratorin Maria Kleinschmidt gelungen ein wunderschönes Schmuckstück zu schaffen. Die Illustrationen passen hervorragend und machen das Buch auch optisch zu einem wahren Genuss. Dafür ein großes Kompliment! Beate Berger schreibt einen Roman über Mode, der gespickt ist mit detailliertem Wissen und so manch einer Weisheit, bei dem man jedoch nie das Gefühl hat von zu viel Information überfordert zu sein. Alle Erklärungen sind geschickt in die Handlung eingebunden und es ist ein warmherziges Buch entstanden, dessen Charaktere liebevoll und lebendig gezeichnet sind. Man hat sie einfach direkt vor Augen. Außerdem schafft es die Autorin Denkanstöße zu geben, wie etwa die Frage, weshalb so viele Frauen hohe Schuhe tragen und dass es nicht immer selbstverständlich war für eine Frau Hosen zu tragen (Die Waldorfpuppe im Hosenanzug – und den erklärenden Brief dazu – fand ich genial!). Außerdem werde ich demnächst wohl mein Outfit mit der Auswahl der Schuhe beginnen…. Insgesamt ein inhaltlich und optisch wunderschönes Buch, das flüssig und warmherzig geschrieben ist und sicher jedes Bücherregal bereichert.

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  • Einfach wundervoll!!!

    Tante Karos Gefühl für Stil
    Ruby85

    Ruby85

    19. November 2013 um 18:17

    Alles beginnt mit der Oscar-Verleihung: Barbara Sommer, ihres Zeichens Modedesignerin, ist in diesem Jahr nominiert für das beste Kostümdesign für den Film Big Hair. Gemeinsam mit ihrem Mann Fred wohnt sie den Academy-Awards bei – einem Ereignis, bei dem das Herz eines jeden Modeliebhabers Freudensprünge macht! Wider ihres eigenen Erwartens gewinnt sie die begehrte Trophäe und widmet diese in ihrer Ansprache ihrer Tante Karo, ohne die sie nicht da wäre, wo sie heute ist. Dies wirft natürlich eine Frage auf: Wer ist Tante Karo??? In einem exklusiven Interview mit Polly Foxton, Style-Redakteurin vom Fine & Dandy Magazin, nimmt Barbara uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit: Barbara wuchs in einem Dorf, Mückeldorf, fernab von jeglichen Modetrends auf. Ihre Eltern verabscheuten all diese Oberflächlichkeiten, Umso aufregender waren natürlich die Besuche der Tante aus der Modebranche, die, immer nach den neuesten Trends der Haute Couture gekleidet, das ruhige Dorfleben auf den Kopf stellte und für Gesprächsstoff sorgte. Dank Tante Karo kam die kleine Barbara auch schon früh mit der Mode in Berührung, schenkte ihr diese doch zum einen eine von den Eltern abgesegnete Waldorfpuppe, die sie allerdings mit einem Smoking von Yves Saint-Laurent ausstattete. Auch den sehnlichen Wunsch nach einem Cape erfüllt sie der Nichte, wenn dieses jedoch zu einem ersten Konflikt mit der Mode führt: Die Mitschüler hänseln Barbara auf eine furchtbare Weise, bis ihr ein Punk zu Hilfe eilt. Doch kann Punk Mode sein? Diese Frage stellte den Beginn einer langen Reihe von Modefragen dar, denen Barbara mit Hilfe der Tante in der Zukunft nachgehen würde. Modegeschichten - so hieß die Fernsehsendung, mit der Tante Karo im Fernsehen auftrat und in der sie immer neue Trends und Besonderheiten aus der Modebranche vorstellte und von den Arbeiten hinter den Kulissen berichtete. Dort lernte sie ihren Mann, Michael Stewart, kennen – einen Nachkomme eines berühmten schottischen Clans, der in ihr nicht nur die Liebe erweckte, sondern auch die Begeisterung für den karierten Stoff der Kilts. Diese Vorliebe für den gemusterten Stoff brachte ihr auch den Spitznamen Tante Karo ein! Tante Karo, die ihrer Nichte nicht nur in Modefragen zur Hand gehen wollte, sondern dieser den ganzen Wert der Mode vermitteln will. Aus diesem Grund lädt sie Barbara und deren beste Freundin Madeleine für eine Woche nach Paris ein, in die Stadt der Haute Couture. Was die Mädchen dort erlebten und wie es zukünftig für die beiden und auch für Tante Karo weitergeht? Lest selbst  Beate Berger ist mit Tante Karos Gefühl für Stil ein wahres Meisterwerk gelungen. Es ist nicht nur eine Geschichte über eine Frau, die in der Modebranche Fuß gefasst hat. Es ist viel mehr: Einerseits haben wir die liebevolle Geschichte Karos, die ihren Weg in der Welt der Haute Couture geht. Einhergehend damit die Lebensgeschichte Barbaras, die, inspiriert von der Tante, diese Welt für sich gewinnen will und es bis zu den begehrten Academy Awards schafft. In diesem Zusammenhang sollen auch gleich die absolut liebevoll und detailliert gezeichneten Charaktere erwähnt werden. Von Hund über Oma Martha, über Barbaras etwas schrullige Familie begegnen uns die Figuren nicht nur an der Oberfläche der Geschichte. Nein, jeder Einzelne verströmt so viel Wärme und Charaktertiefe, dass man sich mitten im Geschehen wiederfindet. Ich verstehe, aus welchem Grund Barbara ihrer Tante den Oscar gewidmet hat. Karo ist eine derart herzliche, weltgewandte, wundervolle Frau, die einerseits ihren Traum lebt und nie aufgibt, ganz egal, welche Hürden das Leben ihr auferlegt. Jeder sollte eine Tante Karo haben! Auf der anderen Seite wird dem Leser auf eine besondere Art und Weise Wissen über Mode und die Modebranche vermittelt. Nicht das normale Wissen, nein, tiefgründiges Wissen. Barbara trifft mit Tante Karo auf verschiedene Designergrößen wie Yves Saint-Laurent und den Schneidergott Francois Lesage und erfährt Details über deren Vergangenheit, die harte Arbeit bis man sich in der Branche etablieren konnte, Tricks und Kniffe sowie Einzelheiten aus der Geschichte der einzelnen “Betriebe”. Die Modenschauen sind nicht nur Glamour und Prunk sondern ein Knochenjob, bei dem jedes Detail minutiös geplant wird und genauso eingehalten werden muss, aber dennoch eine Sache, für die man mit Herzblut leben kann! Ein letzter Aspekt, der nicht außer Acht gelassen werden darf, sind die wundervollen Illustrationen von Maria Kleinschmidt. Diese Zeichnungen haben das Buch/ Meisterwerk zusätzlich noch zum Kunstwerk gemacht! Mode und Modezeichnungen gehören zusammen wie Himmel und Erde. Genauso ist es hier: Die Zeichnungen geben dem Buch noch mehr Tiefe, als es durch die Handlung schon hat! Wundervolle 5 von 5 mit Sternchen! Mehr geht nicht 

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  • Schwarz ist keine Farbe

    Tante Karos Gefühl für Stil
    walli007

    walli007

    17. November 2013 um 20:15

    Schwarz ist eine Haltung. Das sagt Tante Karo, wenn es um die Auswahl der Kleidung geht. Und ich denke, da hat sie wohl recht. Tante Karo ist die Patentante von Barbara, einer Kostümbildnerin. Und Tante Karo war es, die Barbara an die Mode herangeführt hat. Schon zur Taufe fing es an, Tante Karo schenkte ihrer Patentochter eine politisch korrekte Waldorfpuppe gekleidet in einen Hosenanzug von Yves Saint Laurent. Und während Barbara zur Schule geht, gibt Tante Karo ihr die Gelegenheit, die Pariser Modewoche zu besuchen. Wie klasse muss es sein, so eine Tante zu haben, eine Modejournalistin, die sich in ihrem Metier bestens auskennt und die die Mode lebt. Durch ihre langjährige Tätigkeit konnte sie die kostbaren Kleidungsstücke erwerben und sie weiß ihre Geschichten und die ihrer Couturiers zu erzählen. Und Barbara inhaliert ihre Erzählungen förmlich. Welch ein Erlebnis mit 14 in Paris und Tante Karo sorgt dafür, dass Barbara und ihre Freundin Madeleine zu den Schauen der berühmtesten Modeschöpfer eingelassen werden. Etwas, was die normale Frau nur am TV-Schirm erleben kann. Und Tante Karo ist ein unerschöpflicher Quell an Anekdoten und Informationen, wenn es die Mode betrifft.  Es bereitet einfach Freude dieses Buch zu lesen. Die Geschichte geht ans Herz und bietet dazu noch einen Wissensschatz, der in dieser Form sicher einmalig ist. Besonders hervorzuheben sind auch die wunderschönen Grafiken, die sich nahtlos in die Handlung einpassen und diese noch plastischer werden lassen. Für jeden Modeinteressierten wirkt dieses Buch sicher wie ein kleines Kunstwerk, das einen Ehrenplatz im Regal bekommen sollte.

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