Beate Clasen-Liebers

 3.8 Sterne bei 5 Bewertungen
Beate Clasen-Liebers

Lebenslauf von Beate Clasen-Liebers

Ich bin 1936 in Hagen (Westf.) geboren. Mein Vater war Schlosser und Schweißer und schweißte zu der Zeit Panzer für „Adolf dem einzigen“, wie er sich ausdrückte. Nachdem seine Gesundheit durch unmenschliche Arbeitsbedingungen ruiniert worden war, kehrte unsere Familie im Frühjahr 1939 in die Geburtsstadt meiner Eltern nach Friedrichstadt a. d. Eider zurück. Durch die Förderung meiner Lehrer und unseres Hausarztes, wurde es mir ermöglicht, mein Abitur zu machen. In Husum absolvierte ich mein zweijähriges pharmazeutisches Praktikum mit abschließendem Vorexamen. Während der einjährigen Wartezeit auf einen Studienplatz arbeitete ich in Kopenhagen in einer Apotheke. Mein damaliger Verlobter studierte dort Musik und Sprachen. Wir heirateten 1961. Das pharmazeutische Staatsexamen bestand ich in Kiel 1964. Nach zwei Jahren in einer öffentlichen Apotheke wurde meine Tochter geboren. Drei Jahre Babypause, anschließend Leitung einer (kleinen) Krankenhausapotheke. Im März 1972 gründete ich meine eigene Apotheke, die ich 35 Jahre geleitet habe. 2007 wurde mein Kundenstamm von einer Kollegin übernommen, da ein Verkauf scheiterte. In dieser Apotheke habe ich bis zu meinem 75-igsten Geburtstag stundenweise ausgeholfen. Seitdem musste ich gesundheitlich bedingt viele Abstriche machen. Eine neue Hüfte und vor allen Dingen ein „Chronisches Erschöpfungssyndrom“ (CFS) hindern mich darin, gewohnten Aktivitäten nachzugehen. Auch meine Aufzeichnungen musste ich zum größten Teil liegend im Bett am Laptop schreiben. Mit 81 Jahren ist die längste Zeit meines Lebens abgelaufen. Trotzdem habe ich es geschaft, den Roman „Der Sommer, der eine Stadt veränderte“ zu schreiben. Es ist ein Mix aus Dichtung und Wahrheit. Viele der Situationen habe ich während meiner Berufszeit als Apothekerin erlebt, bzw. beobachtet. Der Roman schildert, wie es in unserer Zeit in der Gesellschaft zugeht und wie die Zivilgesellschaft dazu beiträgt, dass es den Ärmsten ein wenig besser geht.

Alle Bücher von Beate Clasen-Liebers

Der Sommer, der eine Stadt veränderte

Der Sommer, der eine Stadt veränderte

 (5)
Erschienen am 31.01.2017

Neue Rezensionen zu Beate Clasen-Liebers

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teilzeitbaeuerins avatar

Rezension zu "Der Sommer, der eine Stadt veränderte" von Beate Clasen-Liebers

Korruption, Machtgier und sonstige Freuden des Lebens
teilzeitbaeuerinvor einem Jahr


Beate Clasen-Liebers hat in diesem Buch das Szenario auf dem Hintergrund einer Kleinstadt gewählt. Machtgierige Bewohner treffen auf finanzkräftige Investoren. Kleinbürger werden ausgespielt und hintergangen. Das volle Repertoire. Wie das Leben eben so spielt.


Die Geschichte ist sehr abwechslungsreich und könnte in jeder Stadt - Kleinstadt würde ich jetzt nicht sagen - vorkommen. Als zentrale Person fungiert eine Apothekerin, die die korrupten Machenschaften der finanzkräftigen Bürger hinterfragt.


Ein großes Manko sind die doch häufig auftretenden Grammatik- und Rechtschreibfehler und einige Abkürzungen, die als allgemein gültig angesehen werden (HV-Tisch ???). Leider fehlt mir auch etwas der persönliche Bezug - die Hauptpersonen haben scheinbar kaum Gefühle oder Gedanken, die fehlen nämlich eher auch. Das Szenario ist in der Wirklichkeit durchaus denkbar, jedoch nicht in einer Kleinstadt (wohne selbst in einer).

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G

Rezension zu "Der Sommer, der eine Stadt veränderte" von Beate Clasen-Liebers

Spannende Geschichte über die Entmachtung der herrschenden Klasse in einer deutschen Kleinstadt.
Germaniavor einem Jahr

In einer Kleinstadt soll ein Heizkraftwerk privatisiert werden. Als Teile eines geheimen Vertrages auftauchen, beginnt der Protest der Bürger. Die Investitoren versuchen mit allen Mitteln, ihren Plan durchzusetzen. Es gibt Mordversuche, Verhaftungen und Fluchtversuche... . Doch auch die prekären Arbeitsverhältnisse und das Jobcenter spielen ebenso eine Rolle wie auch die Verstrickungen der (katholischen) Kirche. Das Buch beschäftigt sich mit den Intrigen „der Reichen und Mächtigen“, Kungeleien von Verwaltung und Wirtschaft und der Spaltung der Gesellschaft. Es handelt aber auch von Zivilcourage und Engagement und davon, welche Macht die Masse der (Wut)bürger hat.


Beate Clasen-Liebers beschreibt die Kleinstadt und die handelnden Personen sehr eindrucksvoll und mit viel Liebe zum Detail. Besonders schön sind die kleinen episoden in der Apotheke der Hauptperson. Die Geschichte ist aktuell und spannend. Der Schreibstil ist sehr angenehm und das Buch läßt sich sehr flüssig lesen.


Ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Trotz allem denke und hoffe ich, dass es um die Gesellschaft nicht überall so schlimm steht und sich die Mauscheleien nicht in jeder Kleinstadt so stark häufen wie in dieser kleinen Stadt...


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camilla1303s avatar

Rezension zu "Der Sommer, der eine Stadt veränderte" von Beate Clasen-Liebers

spannend und aktuell
camilla1303vor einem Jahr

Der Roman „Der Sommer, der eine Stadt veränderte“ von Beate Clasen-Liebers ist 2017 in der Deutschen Literaturgesellschaft, einem Imprint der Europäischen Verlagsgesellschaften GmbH erschienen und stellt ein aktuelles Bild unserer Zeit dar.

Auf eindringliche Weise erzählt „Der Sommer, der eine Stadt veränderte“ über den Unterschied der herrschenden Klasse und den Menschen am unteren Rand der Gesellschaft. Es zeigt eindrucksvoll, wie das aktuelle Wirtschaftssystem unsere Gesellschaft spaltet und die Armen gegen die Ärmeren ausspielt. Das Buch zeigt aber auch, wie wichtig die Zivilgesellschaft ist und welchen Teil wir alle für eine gerechtere Welt beitragen können. Eine Welt in der der normale Bürger wieder mehr zählt als Einnahmen. Eine Welt in der Korruption nicht mehr an der Tagesordnung ist, sondern nur die Ausnahme bleibt.

„Der Sommer, der eine Stadt veränderte“ ist eine Geschichte, die aktueller und spannender nicht sein könnte. Beate Clasen-Liebers schreibt in kurzen und prägnanten Sätzen und macht die Geschichte durch die vielen Diskussionen und Gespräche der Bürger anschaulich und nahbar. Für eine weitere Auflage würde ich mir aber ein erneutes Lektorat wünschen, da sich viele Fehler in das Buch eingeschlichen haben, was den Lesefluss teilweise ein wenig stört.

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Beate Clasen-Liebers wurde am 14. Juli 1936 in Hagen, Westfalen (Deutschland) geboren.

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