Beate Clasen-Liebers Der Sommer, der eine Stadt veränderte

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Inhaltsangabe zu „Der Sommer, der eine Stadt veränderte“ von Beate Clasen-Liebers

Der Roman beschreibt die Folgen des herrschenden Wirtschaftssystems, wie die Spaltung der Gesellschaft immer tiefer wird. Ein Heizkratfwerk soll privatisiert werden. Es gibt heftigen Widerstand der Bürger. Ein Investorenkonsortium versucht mit allen Mitteln, ihren Plan durchzusetzen. Es gibt Mordversuche, Verhaftungen, Fluchtversuche, ein Konzernchef will sich absetzen. Werkverträge, Mobbing, Schwierigkeiten mit dem Jobcenter, also alles, was dieses menschenverachtende Wirtschaftssystem mit sich bringt. Die Welt der herrschenden Klasse steht dem Leben der Menschen am unteren Rand der Gesellschaft gegenüber. Dazwischen die Zivilgesellschaft als Puffer – hier vor allem eine evangelische Gemeinde.
Also ein aktuelles Bild unserer Zeit.

"Normale" Verhältnisse, um Geschäfte zu machen.

— teilzeitbaeuerin

Spannende Geschichte über die Entmachtung der herrschenden Klasse in einer deutschen Kleinstadt. Lesenswert!

— Germania

Aktuelles Bild unserer Gesellschaft, spannend verpackt

— katikatharinenhof

Lokaler Polit-Roman, der aufrüttelt & zum Wehren animieren will

— winter_peter

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  • Korruption, Machtgier und sonstige Freuden des Lebens

    Der Sommer, der eine Stadt veränderte

    teilzeitbaeuerin

    01. November 2017 um 16:14

    Beate Clasen-Liebers hat in diesem Buch das Szenario auf dem Hintergrund einer Kleinstadt gewählt. Machtgierige Bewohner treffen auf finanzkräftige Investoren. Kleinbürger werden ausgespielt und hintergangen. Das volle Repertoire. Wie das Leben eben so spielt.Die Geschichte ist sehr abwechslungsreich und könnte in jeder Stadt - Kleinstadt würde ich jetzt nicht sagen - vorkommen. Als zentrale Person fungiert eine Apothekerin, die die korrupten Machenschaften der finanzkräftigen Bürger hinterfragt.Ein großes Manko sind die doch häufig auftretenden Grammatik- und Rechtschreibfehler und einige Abkürzungen, die als allgemein gültig angesehen werden (HV-Tisch ???). Leider fehlt mir auch etwas der persönliche Bezug - die Hauptpersonen haben scheinbar kaum Gefühle oder Gedanken, die fehlen nämlich eher auch. Das Szenario ist in der Wirklichkeit durchaus denkbar, jedoch nicht in einer Kleinstadt (wohne selbst in einer).

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  • Spannende Geschichte über die Entmachtung der herrschenden Klasse in einer deutschen Kleinstadt.

    Der Sommer, der eine Stadt veränderte

    Germania

    19. October 2017 um 21:08

    In einer Kleinstadt soll ein Heizkraftwerk privatisiert werden. Als Teile eines geheimen Vertrages auftauchen, beginnt der Protest der Bürger. Die Investitoren versuchen mit allen Mitteln, ihren Plan durchzusetzen. Es gibt Mordversuche, Verhaftungen und Fluchtversuche... . Doch auch die prekären Arbeitsverhältnisse und das Jobcenter spielen ebenso eine Rolle wie auch die Verstrickungen der (katholischen) Kirche. Das Buch beschäftigt sich mit den Intrigen „der Reichen und Mächtigen“, Kungeleien von Verwaltung und Wirtschaft und der Spaltung der Gesellschaft. Es handelt aber auch von Zivilcourage und Engagement und davon, welche Macht die Masse der (Wut)bürger hat. Beate Clasen-Liebers beschreibt die Kleinstadt und die handelnden Personen sehr eindrucksvoll und mit viel Liebe zum Detail. Besonders schön sind die kleinen episoden in der Apotheke der Hauptperson. Die Geschichte ist aktuell und spannend. Der Schreibstil ist sehr angenehm und das Buch läßt sich sehr flüssig lesen. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Trotz allem denke und hoffe ich, dass es um die Gesellschaft nicht überall so schlimm steht und sich die Mauscheleien nicht in jeder Kleinstadt so stark häufen wie in dieser kleinen Stadt...

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  • spannend und aktuell

    Der Sommer, der eine Stadt veränderte

    camilla1303

    04. October 2017 um 15:25

    Der Roman „Der Sommer, der eine Stadt veränderte“ von Beate Clasen-Liebers ist 2017 in der Deutschen Literaturgesellschaft, einem Imprint der Europäischen Verlagsgesellschaften GmbH erschienen und stellt ein aktuelles Bild unserer Zeit dar. Auf eindringliche Weise erzählt „Der Sommer, der eine Stadt veränderte“ über den Unterschied der herrschenden Klasse und den Menschen am unteren Rand der Gesellschaft. Es zeigt eindrucksvoll, wie das aktuelle Wirtschaftssystem unsere Gesellschaft spaltet und die Armen gegen die Ärmeren ausspielt. Das Buch zeigt aber auch, wie wichtig die Zivilgesellschaft ist und welchen Teil wir alle für eine gerechtere Welt beitragen können. Eine Welt in der der normale Bürger wieder mehr zählt als Einnahmen. Eine Welt in der Korruption nicht mehr an der Tagesordnung ist, sondern nur die Ausnahme bleibt. „Der Sommer, der eine Stadt veränderte“ ist eine Geschichte, die aktueller und spannender nicht sein könnte. Beate Clasen-Liebers schreibt in kurzen und prägnanten Sätzen und macht die Geschichte durch die vielen Diskussionen und Gespräche der Bürger anschaulich und nahbar. Für eine weitere Auflage würde ich mir aber ein erneutes Lektorat wünschen, da sich viele Fehler in das Buch eingeschlichen haben, was den Lesefluss teilweise ein wenig stört.

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    • 2
  • Aktuelles Bild unserer Gesellschaft, spannend verpackt

    Der Sommer, der eine Stadt veränderte

    katikatharinenhof

    01. October 2017 um 08:36

    Das idyllische Bild des Covers trügt , denn hier geht es nicht um ein ruhiges Leben in der Stadt, sondern vielmehr um eine Geschichte, die aktueller und spannender  nicht sein könnte.Das erschreckende an der Geschichte ist, genauso könnte es jeden Tag überall in Deutschland passieren - direkt vor unserer Haustür - weil Korruption, Gier und das Drängen nach Macht  in der heimischen Wirtschaft Einzug gehalten haben. Alles unter dem Deckmäntelchen "zum Wohl des Bürgers und der Einwohner des Städtchens". Das Buch rüttelt wach, zeigt auf, was im Alltag gerne verdeckt und verschleiert wird und macht auf unmissverständliche Art und Weise klar, dass in unserer Gesellschaft nur noch der schnöde Mammon regiert und keine Rücksicht auf den Ottonormalverbraucher genommen wird.Der Schreibstil überzeugt durch die vielen Dialoge, die die Personen im Buch lebensnah erscheinen lassen und man fühlt sich direkt im Geschehen mit einbezogen. Die kurzen Sätze lassen die Seiten nur so vorüber gleiten und erleichtern ungemein das Lesen.Fazit: aktueller und spannender kann ein Buch nicht sein - daher absolute Leseempfehlung !

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  • Ein Roman gegen den lokalen Filz

    Der Sommer, der eine Stadt veränderte

    winter_peter

    21. September 2017 um 17:45

    Zunächst einmal herzlichen Dank für das gewonnene Buch - es ist ein optisch und haptisch durchaus gelungenes Werk, dazu herzlichen Glückwunsch! Natürlich wollte ich nicht nur über das äußere Erscheinungsbild des Buches berichten, sondern auch einige Worte zum Inhalt anmerken. Vorab eine Bemerkung zum Lektorat: Obwohl ich nur "Leser" bin, sind mir einige derart grobe Fehler aufgestoßen, die mich zweifeln lassen, ob da ernsthaft ein Lektor über den Text gesehen hat - Namensverwechslungen, stilistische Fehler, etc. lassen eher das Gegenteil vermuten! Zum Text selbst: Der Roman ist flüssig geschrieben, die Sprache anschaulich und bildhaft. Allerdings ist der Text parteiisch, ja agitatorisch, d.h. die Autorin lässt den Leser nicht im Unklaren darüber, wem ihre Sympathie gilt - und was bzw. wen sie für verurteilenswert hält. Diese Haltung ist per se nicht verwerflich, zumal die im Buch exemplarisch aufgezeigten Missstände so oder so ähnlich quer durch die Republik zu beobachten sind und es erklärtes Bestreben der Autorin ist, den Leser dafür zu sensibilisieren. Daher halte ich das Buch trotz einiger Schwächen für empfehlenswert, da es ein Grundübel unserer Kommunalverwaltung, die lokalen / regionalen Verfilzung, anschaulich beschreibt und dem Leser Mut macht, sich dagegen zu wehren.

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  • Buchverlosung zu "Der Sommer, der eine Stadt veränderte" von Beate Clasen-Liebers

    Der Sommer, der eine Stadt veränderte

    Ann-Beate

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