Beate Dölling Du bist sowas von raus - Echte Geschichten aus der Arche

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Inhaltsangabe zu „Du bist sowas von raus - Echte Geschichten aus der Arche“ von Beate Dölling

Pearl will nur ihre Geschwister schützen – und
plötzlich steht sie wegen Körperverletzung
vor Gericht.
Ri und Denise sind 13. Alkohol trinken ist für
sie etwas völlig Normales. Bis zu einer Party,
auf der Denise fast an einer Alkoholvergiftung
stirbt. Und niemand weiß, ob sie nicht vielleicht absichtlich zu viel getrunken hat.
Manchmal stellt Tim sich vor, ganz viel Geld zu
haben. Millionen. Dann könnte er sich endlich
die geile grüne Jacke von Nike kaufen und
würde nicht mehr dauernd wegen seiner Klamotten verspottet.

Bewegende Geschichten von Jugendlichen aus der Unterschicht.

— KymLuca

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  • "Die Arche"

    Du bist sowas von raus - Echte Geschichten aus der Arche

    MoWilliams

    02. October 2014 um 22:21

    „Seit dem Brand geht Papa gezielt vor. Sie spürt seine Unruhe und weiß, sie kann ihm nicht entkommen. Er findet immer etwas, wofür er sie bestrafen kann. Sie muss dann mit ihm ins Wohnzimmer, dort schließt er sich er mit ihr ein, damit sie nicht abhauen kann wie ihre Mutter, das Miststück. Aber wegrennen bringt er nichts, weil er dann das nächste Mal brutaler zuschlägt. Man muss ihm sein Ritual lassen, wenn man einigermaßen durchkommen will.“ – S.183, © 2013 bei Gabriel Verlag Inhalt „Du bist sowas von raus!“ von Beate Dölling erzählt „Echte Geschichten aus der Arche“ und schildert damit, wie schwer es manche Jugendliche und Kinder haben. Authentisch und sehr genau schreibt die Autorin über neun Jugendliche, die nicht verschiedener sein könnten. Angefangen bei den finanziellen Sorgen, weiter mit depressiven, unreifen Eltern, die stets ihren Kindern die Schuld an allem geben, bis hinzu denen, die missbraucht werden. Tiefberührende Geschichten, die einem in Erinnerung rufen, dass man nie über Menschen vorschnell urteilen sollte. Erst recht nicht, wenn man ihre Hintergründe nicht kennt. Meine Meinung Der Titel allein hat es mir schon angetan. „Du bist sowas von raus!“ hat mich sehr neugierig gemacht und ich wurde in keiner Weise enttäuscht, wohl eher überrascht. Überrascht von der Ehrlichkeit, vielleicht sogar kalten Skrupellosigkeit, mit der diese Geschichten erzählt werden. Was mich beeindruckt hat, ist, dass es auch literarisch ziemlich gut gelungen ist. Auch hätte ich nicht damit gerechnet, dass die Jugendgespräche so authentisch sind, von ihrem flüssigen Schreibstil und der Art, wie sie Geschehnisse schildert, einmal abgesehen. Eine äußerst begabte Schriftstellerin, auf die man nicht verzichten sollte. Als ich mit der ersten Geschichte „Nie zu spät“ begonnen hatte zu lesen, war ich nach kurzer Zeit sehr betroffen. Nachdem ich ein Mädchen aus der Mittelschicht bin, in der Stadt wohne und zwar in einem Vorort, der mehr als nur als „Ghetto“ verschrien ist, dachte ich eigentlich nie daran, was die „asozialen“ Kinder für ein Leben haben könnten. Im Nachhinein finde ich es beinahe naiv von mir, dass ich noch nie darüber nachgedacht habe, dass diese Kinder/Jugendliche womöglich vier kleine Geschwister zu Hause haben, um die sie sich selbst kümmern müssen. Einen Vater, der nur darauf wartet, sie schlagen zu können oder aber eine Mutter, die tief depressiv ist oder sich aufführt, als wäre sie die Pubertierende und bei der man selbst die Mutterrolle übernehmen muss. Mir haben alle neun Geschichten gut gefallen, ich habe keinen wirklichen Favoriten, weil sie so unterschiedlich sind, dass ich sie eigentlich gar nicht vergleichen kann. Ich bin mir nicht sicher, ob das so beabsichtigt war, da das das erste Buch für mich von Beate Dölling war, aber hin und wieder fehlte mir doch eine kleine Spur an Tiefe, vielleicht auch Feinfühligkeit. Letztlich, meistens dann, wenn ich die jeweilige Geschichte zu Ende gebracht hatte, war ich froh bzw. erleichtert, dass es nicht zu tief war. Denn die meisten sind mir erst richtig unter die Haut gefahren, wenn ich genau wusste, worum es geht. Beate Dölling hat eine großartige Arbeit geleistet und ihre Recherchen in der Arche für mich sehr wahrheitsgemäß widergespiegelt. Vielleicht gehört es nicht wirklich zu einer Rezension dazu, aber da ich einfach nur meine Meinung preisgebe, finde ich, dass man das Schlusswort der Gründer der Arche nicht außer Acht lassen sollte. Besonders, da die Arche etwas erreichen möchte und wirklich für jeden da zu sein scheint; sie hilft, dass Jugendliche und Kinder lernen, an sich selbst und ihre Fähigkeiten zu glauben. Daran, dass sie etwas schaffen können, wenn sie nur hart genug dafür arbeiten und etwas Unterstützung von jemanden bekommen. Wenn sie wissen, dass sie nicht alleine sind. Ich hoffe, dass es die Arche noch sehr lange gibt und wünsche ihr auch, dass sie noch lange Kindern, Jugendlichen und deren Familien mit Rat und Tat zur Seite stehen kann. Fazit Es gibt keine Altersbeschränkungen für dieses Buch, erst recht keinen bevorzugten Typ. Von diesen Geschichten sollte sich jeder mitreißen lassen, egal, von wo man herkommt und wer man ist. Denn genau das ist der Punkt; auch wenn wir noch so verschiedenen sind, haben wir Ziele, Träume und Hoffnungen, die wir umsetzen wollen. Und hoffentlich auch alle erreichen.

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  • *Ein Abend der Berliner Kinder- und Jugendliteratur*

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    KirstenReinhardt

    29. October 2013 um 15:15

    *Ein Abend der Kinder- und Jugendliteratur* Berliner Autorinnen und Autoren stellen neue Werke vor Am Mittowch, den 30.10.2013 um 18 Uhr Theater Expedition Metropolis / DESI (Ohlauer Str. 41)  BERLIN XBERG www.expedition-metropolis.de MIT: Beate Dölling, Boris Koch, Sabine Ludwig, Christiane Radeke, Holly-Jane Rahlens, Kirsten Reinhardt, Martina Wildner, Katharina Reschke, Anja Tuckermann "Berlin ist auch die Stadt der Kinder- und Jugendliteratur. Vielfältig, spannend, anregend und herausfordernd entführt sie in unbekannte oder vertraute Welten, in einen Winkel der Stadt oder in weite Fernen. Die Veranstaltung eröffnet ein Erzähl-Panoptikum, das zeigt, wie viele verschiedene Stimmen der Kinder- und Jugendliteratur in Berlin zusammenfinden und bietet im Dschungel der Neuerscheinungen eine Orientierungshilfe. Erwachsene, Kinder und Jugendliche sind zu einem Familienabend eingeladen." Mit musikalischer Begleitung von Ray Kaczynski Die Buchhandlung Leseglück ist mit einem Büchertisch dabei.

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