Beate Dölling Je mehr ich dir gebe

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Inhaltsangabe zu „Je mehr ich dir gebe“ von Beate Dölling

Julia ist verliebt. Ihr Freund Jonas nimmt sie ernst und zusammen mit ihm erlebt sie zum ersten Mal bisher ungekannte körperliche Lust. Doch dann verunglückt er tödlich und Julia wird der Boden unter den Füßen weggezogen. Bei der Beerdigung lernt sie Kolja kennen, der sich als Jonas' bester Freund vorstellt. Wenn Julia mit ihm zusammen ist, wird Jonas wieder lebendig für sie. Kolja kümmert sich rührend um sie, aber schon bald will er mehr. Er bestärkt Julia darin, dass Jonas eine Beziehung zwischen ihnen gutheißen würde - und so lässt Julia sich schließlich auf ihn ein und schläft mit ihm. Nach und nach fordert Kolja immer mehr von ihr und er wird immer eifersüchtiger. Als Julia entdeckt, dass Kolja in Wirklichkeit gar kein guter Freund von Jonas war, sondern sein Konkurrent, ist es fast schon zu spät. Sie ist längst in einem Netz aus Abhängigkeiten gefangen und kann Kolja kaum noch etwas entgegensetzen. Julia steht vor einer schwierigen Entscheidung: Sie erkennt, dass sie zuerst ihren toten Freund innerlich loslassen muss, wenn sie es schaffen will, sich endlich auch von Kolja zu lösen...

In meinen Augen das schrecklichste Buch, welches ich je gelesen habe. Das Cover ist wunderschön und das war es dann auch schon.

— xLifewithbooks

Ein wundervolles Cover und eine manchmal zu sehr abgedrehte Geschichte

— angelsbooks

Was für eine sinnlose, bescheuerte Story oO Einzig das Cover war schön an dem Buch.

— Nachtprinzessin

Leider ein totaler Coverkauf, das äußere trügt, der Inhalt ist im Prinzip nicht vorhanden, eher verstörend als schön zu lesen... schade.

— SophieFries

Ein tolles Cover mit leider sehr enttäuschendem, flachem Inhalt . Als es anfing spannend zu werden, war es auch schon wieder vorbei.

— apasionada_

Eine verstörende Geschichte über Liebe, Sehnsucht und Verzweiflung.

— Schassi

Dieses Buch ist sehr mitreisend,und hat eine traurige Geschichte

— Nies

Ein sehr merkwürdiges Buch.Fehlgriff in jeglicher Hinsicht. Außen hui-innen pfui!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Fataler Fehler! Man darf sich von dem zauberhaften Cover nicht in die Irre führen lassen... Totaler Fehlgriff! www.wonderful-ne-books.ch

— maristicated

Sehr dramatische Geschichte um Liebeskummer und Trauer, hoffentlich erlebt man sowas nie selbst.

— Lesemaus13
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  • Je mehr ich dir gebe

    Je mehr ich dir gebe

    pelia

    10. October 2014 um 10:16

    Erster Satz: "Jonas hat diese französische CD eingelegt, von Benjamin Biolay, die sie so gern hört." Charaktere: Die Charaktere waren alles andere als authentisch, sie gingen eher in Richtung "hohle Fritten". Meine Meinung zum Cover: Das Cover ist wunderschön, es hat mich sofort angesprochen. Meine Meinung zum Buch: Tja, wo fange ich am besten an? o.O Der Klappentext klang so vielversprechend das ich mich wirklich auf dieses Buch gefreut habe und ich wurde bitter enttäuscht ... Julia und Jonas sind ein Paar, alles kein Ding, ABER Jonas stirbt im Mai und bereits Anfang Juni ist die Beerdigung von Jonas, d.h. die beiden waren gerade mal 4 Wochen zusammen (wenn überhaupt) ... Julia kommt nicht wirklich so rüber als wenn sie auf eine feste Beziehung aus wäre, daher war auch die Trauerphase mehr als nur übertrieben und auch "Er ist der Eine" habe ich ihr nicht wirklich abgekauft. Auch die Beziehung zu Kolja war einfach nur eigenartig, kurz nach Jonas Tod schlafen die beiden miteinander (Warum, wenn doch Jonas der Eine ist???) und dabei fühlt sie sich Jonas beim Sex mit Kolja so nah und ab da an treiben es die beiden wie wilde Tiere ... ~ Erst treiben sie auf dem Friedhof (ja, ihr habt richtig gelesen), danach war das Kapitel zu Ende, neues Kapitel und schwupp haben sie wieder Sex. ~ Die komplette Story geht einfach verloren durch das wilde rumgemache der beiden und ehrlich gesagt auch sehr bedenklich, zum einen weil es immer und überall gemacht wurde und zum anderen hatten sie immer ungeschützten Verkehr .... Der Schreibstil der Autorin war echt eine Wucht [nicht im positiven Sinne] .... das war wirklich nichts. Teilweise dachte ich das Buch hat eine Jugendliche geschrieben, so abgehackt und sinnlos ... auch die Dialoge waren mehr als nur flach (unterhält man sich heutzutage so?) Mir fehlen die Worte .... o.O Fazit: Ich habe dem Buch trotzdem 2 Sterne gegeben ... 1 Stern für das wunderschöne Cover, der andere Stern für die Grundidee die wirklich toll ist, aber die Umsetzung war ein Witz .... Lasst lieber die Finger davon. Blog: http://buecherstuff.blogspot.de/

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  • Mitreisende Story

    Je mehr ich dir gebe

    Nies

    18. July 2014 um 16:33

    Dieses Buch ist sehr mitreisend, und hat eine traurige Geschichte

  • Langweilig

    Je mehr ich dir gebe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. June 2014 um 11:05

    Cover: Ich finde das Cover wirklich wunderschön. Zum einen mag ich die Farben sehr gern, ich finde, dass der Ausdruck, den das Mädchen hat, sehr gut zu Julias Situation passt und ich finde die Art und Weise, wie der Titel aufgemacht ist, auch sehr hübsch. Meinung: Zuerst dachte ich, in dem Buch geht es um eine Beziehung, bei der einer der Partner etwas zu besitzergreifend und brutal wird, doch dem ist nicht so. Julia und Jonas sind DAS Traumpaar. Beide wissen, es ist die Liebe des Lebens und sie sind füreinander bestimmt. Doch eines Tages verunglückt Jonas bei einem Motorradunfall tödlich und Julia weiß nicht, wie sie nun allein mit dem Leben fertig werden soll. Da trifft sie auf Kolja, Jonas‘ besten Freund und gemeinsam geben sie sich die Kraft, die sein Tod genommen hat und schnell sind sie mehr als Freunde… Ich muss sagen, dass mir am besten an dem Buch die Darstellung von Berlin gefallen hat, die absolut authentisch und genau ist. Es werden Straßennamen genannt, Läden, Cafés, Ubahnlinien und dergleichen mehr. Ich denke, als Nicht-Berliner, kann man sich ein sehr gutes Bild der Stadt machen. Man bekam richtig Lust, einige der genannten Schauplätze zu besuchen und sich auf die Spuren der Protagonisten zu begeben. Den Schreibstil fand ich auf der einen Seite gut, teilweise aber auch verwirrend. Er lässt an eine Montage erinnern, aus Gedankenfetzen, Liedzeilen, Zitaten aus Theaterstücken oder allgemeine Weisheiten. Zwischendrin tummeln sich Julias wirre Gedanken und das fand ich insgesamt als Abbild ihrer Psyche äußerst gelungen. Ich konnte diesen Gedankengängen nur leider nicht immer vollständig folgen, weil sie oftmals sehr wirr waren und man manchmal nicht wusste, wann nun Gedankenwelt beginnt oder aufhört und die Realität wieder einsetzt. Leider war das, bis auf das Ende, leider alles, was mir gefallen hat. Der Rest war langweilig, fragwürdig und nicht wirklich lesenswert. Ich möchte nicht über Julia urteilen, da ich selbst zum Glück noch nie in so einer Situation gewesen bin. Wenn einem der Boden unter den Füßen weggerissen wird, tut man Dinge, die nicht immer sehr überlegt sind und man verhält sich zeitweise etwas seltsam. Ich bin nur der Meinung, dass man einer Person, die einem sympathisch ist, so etwas schneller verzeihen kann, als wenn man mit einer Person nichts anzufangen weiß. Und so war es leider mit diesem Buch und Julia. Julia konnte leider nirgendwo wirklich richtig punkten. In meinen Augen ist sie für mich nur durch eine einzige Sache zu charakterisieren und das ist Sex. Für jemanden, mit dem ich über 200 Seiten verbracht habe, ist mir das zu wenig und auch zu plump. Sie urteilt eigentlich durchweg nur negativ über ihre Freundin, die nur das Beste für sie möchte und ist auch zu ihren Eltern nicht wirklich freundlich, die alles für sie tun. Das hat bei mir nicht wirklich Mitgefühl oder Verständnis hervorgerufen. Außerdem dauert es ewig, bis bei ihr, trotz ihrer Situation, der Groschen fällt und das war für mich als Leser ermüdend. Bei Kolja ist es genau das Gleiche. Gewundert hat mich bei ihm, und auch bei Julia, dass beide anscheinend sehr luxuriös leben. Kolja ist Student, hat nicht mal genug Geld, um sich eine eigene Wohnung zu leisten und kauft Julia einen Diamantring. Er geht mir ihr essen, natürlich gibt es Melonen im Speckmantel. Auch Seidenstrapse kauft er ihr. Julia ist in der 11. Klasse. Ich kenne niemanden, der sich in diesem Alter um sowas gekümmert hat und ich kenne auch keine Studenten, die Geld für sowas haben, wenn sie noch zu Hause wohnen und nur zeitweise jobben gehen, weil die Uni vorgeht. Das hat mich zunehmend gestört, weil es absolut realitätsfern ist. Kommen wir aber nun zu dem, weswegen das Buch langweilig und zäh wurde und eigentlich gar keine wirkliche Handlung besaß: Julia und Kolja haben auf JEDER Seite Sex. Und das mehrmals. Finde ich nicht schlimm, aber ich wusste nicht, dass es sich hierbei um den Dreh- und Angelpunkt der Geschichte handelt. Es geht echt um nichts anderes. Anstrengend war, dass die Autorin die Dinge nicht beim Namen genannt hat, sondern bei vagen Beschreibungen blieb, sodass es nichts Halbes und nichts Ganzes war. Wenn sich das Buch schon durchweg nur um Sex geht, kann man bitte auch halbwegs vollständige Beschreibungen verwenden! Dass permanent, wirklich mehrmals pro Seite, betont wurde, dass Julia das nur macht, weil sie dadurch denkt, dass sie über Jonas‘ besten Freund Kontakt zu Jonas hat, war ab einem gewissen Punkt nicht mehr glaubwürdig, sondern lächerlich, egal wie schlecht es ihr geht. Zwischendurch wurde versucht, durch kurze Erwähnung von Psychologen, Jenseitsanrufungen und anderen Wegen der Trauerbewältigung Themen auf den Tisch zu bringen, die auf mich aber nur so wirkten, als wolle man sie in diesem Zusammenhang abhaken, da sie viel zu kurz und viel zu ungenau erwähnt wurden und nicht wirklich eingebettet waren. Allein über Seancen könnte man ein Buch füllen. Nachdem sie gefühlt eine Million Mal Sex miteinander hatten, kippt die Stimmung der Handlung und Julia macht eine erschreckende Entdeckung. Plötzlich wandelt sich der Jugenderotikroman zum Thriller um und endlich kam das Element zum Tragen, worauf ich am Anfang gehofft habe. Hätte es diese Wendung, die sehr konsequent und in meinen Augen wirklich gut war, nicht gegeben, hätte das Buch nur einen Punkt bekommen. Aber die Wende konnte mich wirklich überzeugen und die fand ich toll beschrieben und gut eingebracht.  Fazit: Ein Buch, was es sich nicht lohnt zu lesen. Es sind eigentlich nur Sexszenen, die hier beschrieben werden und das nicht mal auf abwechslungsreiche Art und Weise, da diese sich in Andeutungen verlieren. Es gibt ständig Wiederholungen des gleichen Inhalts und das ist ermüdend. Die Handlung ist praktisch nicht vorhanden und wird von unsympathischen Figuren getragen. Einzig und allein die Darstellung Berlins und das Ende haben mir, sowie der Schreibstil, zugesagt. 

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  • Von merkwürdig bis unangenehm bis zu fremdschäm alarm

    Je mehr ich dir gebe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. May 2014 um 11:02

    Julia & Jonas. Ein junges Paar. Eine junge Liebe. Seelenverwandte. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer, Jonas verunglückt und ist auf der Stelle tot. Julie fühlt nur mehr Leere in sich bis Kolja sie befreit. Aber um welchen Preis? Ihre Trauer wird zu einer Abhängigkeit. Was für ein merkwürdiges Buch. Die Inhaltsangabe klang vielversprechend und ich war auf die Umsetzung dieses Thema sehr neugierig. Daher habe ich nicht lange überlegt, als das Buch in der Bibliothek frei wurde. Im Nachhinein bin ich froh mir nicht das Buch gekauft zu haben. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, ich habe lange gebraucht um richtig in die Geschichte zu kommen. Ich kann den Stil eigentlich gar nicht beschreiben, unwirklich, nicht greifbar und gewollt poetisch. Viel Blabla um nichts. Absolut nicht meins. Potenzial wäre auf jeden Fall vorhanden gewesen, aber die Umsetzung ist äußerst mangelhaft. Das beginnt schon bei der farblosen Protagonistin Julia, ihre Handlungen sind nie nachvollziehbar, ihre Worte ergeben meist keinen Sinn und sie behandelt ihre Freundinnen und Eltern wie Luft. Ehrlich gesagt, kann ich auch nicht verstehen wie man nach nur einem Monat Verliebtsein so stark in eine Trauerphase fallen kann. Julie und Jonas waren erst ein paar Wochen zusammen als sich der tödliche Unfall ereignete. Julie bricht darauf hin zusammen und fängt sich auch nicht mehr, sie leidet, suhlt sich in (Selbst)Mitleid und lässt niemanden an sich ran. Nicht falsch verstehen, Trauer ist hier natürlich angebracht aber keinesfalls in diesen Maße. Übertrieben und unglaubwürdig. Die Geschichte dreht sich also komplett um Jonas. Julies Gedanken sind immer bei Jonas, sie sieht ihn an jeder Ecke, sie träumt von ihm, sie hat einen Altar in ihrem Zimmer und trägt seine Klamotten um den Duft ewig um sich herum zu haben. Kurz nach der Beerdigung fängt Julie etwas mit den besten Freund von Jonas an, Kolja. Denn wenn Kolja von Jonas erzählt, kann Julie ihre große Liebe wieder spüren. Man ahnt gleich dass Kolja gewaltig einen an der Klatsche hat. Der Typ ist nicht ganz dicht und ziemlich Psycho, nur Julie merkt das nicht. Sie findet es total lieb, dass er ständig von Jonas redet, während sie sich küssen und miteinander schlafen. Sie decken sogar extra einen Teller mit ein damit Jonas mit ihnen zusammen essen kann, nach dem die beiden Sex hatten natürlich. Kolja wird mit der Zeit aber immer drängender und eifersüchtiger, jeden Tag will er sie sehen und mit ihr schlafen. Ihr merkt worauf ich hinaus will? Es dreht sich alles um Jonas und Sex, Sex und, achja genau, um Sex! Um den toten Jonas und um Sex mit seinem besten Freund, der es total in Ordnung findet wenn Julie dabei an ihren toten Freund Jonas denkt. Strange! Diese Geschichte ist wie ein Unfall, man will nicht hinsehen, man möchte nicht gaffen aber der Reflex ist automatisch da und man kann nicht wegsehen. So ist dieses Buch - es ist Bullshit, aber man muss den Mist zu Ende lesen. Man kann nicht glauben, was man hier zu lesen bekommt aber die Neugier siegt. Mein Fazit? Ein sehr merkwürdiges Buch welches ich mir gerne erspart hätte. Eine unsinnige Handlung, oberflächliche Charaktere und das finale Ende war wie das komplette Buch: Unangenehm! 1,5/5 weil es sich nach der Eingewöhnungsphase relativ zügig lesen ließ. Sarah Rawrpunx rawrpunx.blogspot.co.at

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  • Fast abgebrochen

    Je mehr ich dir gebe

    kitty_montamer

    25. March 2014 um 13:04

    Gefällt mir: Anfangs hat mir die Protagonistin Julia sehr gefallen. Sie tat mir sehr Leid. Wie gern hätte ich sie mal ganz fest gedrückt. Auch ihre Liebe zu Jonas war zum Greifen nahe, aber leider sank meine Sympathie zu Julia irgendwann ins Bodenlose. Ein besonderes Zitat möchte ich auch erwähnen, denn ich finde es so schön: Meine Liebe ist so tief wie das Meer. Je mehr ich gebe, je mehr auch hab ich: Beides ist unendlich. Seite 265   Gefällt mir nicht: Der Schreibstil ist mir sehr auf die Nerven gegangen. Es kam mir alles so abgehackt und auch so uninteressant vor. Es war keine Spannung da und auf Emotionen habe ich ebenfalls das ganze Buch gewartet. Hinzu wurden zig Wörter wiederholt, was ich ebenfalls ziemlich anstrengend fand. Julia ist irgendwann nur noch nervig und so naiv, dass ich mir bei manchen ihrer Reaktionen mehrmals fiktiv an die Stirn gehauen habe. Doch ihr Verhalten wurden von dem eines anderes noch um einiges überboten: Kolja geht einfach gar nicht! Er ist unsympathisch und in meinen Augen auch völlig krank. Seine Handlungen waren für mich allesamt nicht zu verstehen. Er ist mir mit jeder Faser meines Körpers absolut zuwider gewesen und ich war froh, als ich das Buch durch hatte und mich nicht mehr mit ihm befassen musste. Bewertung: Da ich schon nach den ersten 34 Seite so genervt war, habe ich zu der Zeit echt überlegt, das Buch einfach abzubrechen. Ich habe mich dagegen entschieden und frage mich jetzt: Warum eigentlich? Viel Gutes kann ich zu diesem Roman leider nicht sagen, doch: Das Cover ist wirklich sehr schön und Julia mochte ich anfangs auch. Aber dies war alles, was mir "gefallen" hat. Ich werde diesen Roman niemanden empfehlen, denn für mich war er leider absolut nichts. © www.mybooksparadise.de

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  • Ein Buch, das man sich sparen kann

    Je mehr ich dir gebe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. March 2014 um 13:34

    InhaltJulia und Jonas sind das Traumpaar schlechthin. Bis Jonas eines Tages tödlich verunglückt und Julia am Boden zerstört zurückbleibt. Nur Kolja, Jonas' bester Freund kann ihr helfen, wieder ins Leben zurückzufinden und so lässt sie sich voll und ganz auf ihn ein. Doch wie weit ist sie bereit zu gehen? Meine MeinungGanz ehrlich: WTF?! Was habe ich da bitte gerade gelesen? Müsste ich 'Je mehr ich dir gebe' mit einem Wort beschreiben, wäre es wohl 'seltsam'. Aber auf eine ziemlich schlechte Art und Weise seltsam. Aber beginnen wir mal beim Anfang. Jonas und Julia lieben sich über alles. Von dieser Liebe kriegen wir genau 12 Seiten was mit, denn auf Seite 13 stirbt er bereits.Für Julia geht damit eine Welt unter. Anfangs konnte ich ihren Schmerz nachvollziehen aber dann kommt Kolja ins Spiel und hier fängt es an, richtig komisch zu werden. Kolja war Jonas' bester Freund und durch ihren gemeinsamen Verlust verbunden, klammern er und Julia sich aneinander. Schön und gut.Wer 'In Liebe Brooklyn' gelesen hat, in dem es um was ganz ähnliches geht, der weiß, dass sich daraus auch etwas Wunderbares entwickeln kann. Nämlich eine neue Liebe, die beiden hilft, den Verlust zu überwinden und wieder das Leben genießen zu können.Aber bei Kolja und Julia ist es etwas ganz anderes. Schon wenige Wochen nach Jonas' Tod schlafen die beiden miteinander. Warum, habe ich mich gefragt. Warum, wenn Jonas doch ihre große Liebe war? Die Antwort wird zwar geliefert aber es wird immer verdrehter.Sie tun es beide, um Jonas wieder spüren zu können. Ich musste erst einmal schlucken, als mir das klar wurde. Was als einmaliges Ereignis beginnt, artet ganz schnell aus und die beiden benehmen sich wie Karnickel. Überall und zu jeder Zeit ist jetzt das neue Lebensmotto von Kolja und Julia.Während sie also miteinander schlafen, bildet Julia sich ein, Kolja wäre Jonas und alles, was ich denken konnte war: krank, krank, krank. Sorry, wenn das ein wenig harsch klingt, aber dieses Buch ist für mich ein Haufen blödsinniger Charaktere, eine gestörte Geschichte und ein Schreibstil, der sich teilweise (naja, eigentlich fast immer) wie aus einem Sachtext liest. Sätze reihen sich aneinander, beschreiben, aber sie zeigen mir nichts. "Sie steigt in ein Auto. Es ist Koljas Auto, ein schwarzer Mitsubishi. Auf dem Boden Bonbonpapier. Sie fragt nach einer Zigarette. Er reicht ihr eine Schachtel. Sie zieht eine heraus, nimmt das Feuerzeug. Raucht, schaut aus dem Fenster." ( S. 49) Ich hoffe ihr versteht, was ich meine? :D Man kann nicht mit Julia mitfühlen, ihre Gedanken und Empfindungen bleiben oft sehr vage. Julia benimmt sich oftmals wie ein Roboter. Sie tut alles, was Kolja ihr sagt. Selbst wenn sie keine Lust auf ihn hat, tut sie es trotzdem. Ich mochte beide überhaupt nicht und bin selten zwei so unsympathischen und vor allem unauthentischen Protas begegnet. Was das Buch jedoch gut zeigt, ist, wie schnell man anhängig von einer Person werden kann. Nur um Jonas nahe zu sein, gibt Julia sich beinahe völlig auf und wird zu Koljas kleinem Hündchen. Sehr geehrte Beate Dölling, wie soll ich Ihr Buch ernst nehmen?! Das Thema ist gewiss ernst aber es wurde auf so eine verdrehte Art und Weise behandelt, dass ich schon nach 50 Seiten keine Lust mehr hatte. Trotzdem hab ich's durchgelesen, damit ich euch, meine lieben Leser, vor diesem Buch warnen kann. Lasst euch nicht von dem hübschen Cover ( ich finde es wirklich toll) dazu hinreißen, es zu lesen. Es wären verschenkte Stunden. Ach was, wenn ihr es jetzt immer noch unbedingt lesen wollt, dann tut es eben :D FazitDas Buch war ein absoluter Fehlgriff. Und wieder bereue ich meine Cover-Manie, denn ohne sie, hätte ich 'Je mehr ich dir gebe' wohl nicht gekauft. Ich weiß ehrlich gesagt nicht mal, wie ich das oben genannte zusammenfassen soll. Kurz und knapp: lest es einfach nicht. 1/5 Sterne.

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  • Konnte mich leider nicht überzeugen...

    Je mehr ich dir gebe

    Bounty88

    07. March 2014 um 08:58

    Inhalt: Julia und Jonas scheinen ein perfektes Paar zu sein. Beide sind Hals über Kopf verliebt und verbringen eine wunderschöne Zeit zusammen bis Jonas bei einem schweren Motorradunfall ums Leben kommt. Für Julia bricht eine Welt zusammen und sie kommt nur schwer mit Jacobs Verlust klar. Doch dann trifft sie auf Kolja den scheinbar besten Freund von Jonas. Sie beginnt sich vermehrt mit ihm zu treffen und die beiden scheinen sich gut zu verstehen. Was sie verbindet ist ihre Liebe zu Jacob und die Lücke die er hinterlassen hat. Julia und Kolja kommen sich immer näher bis sie ein Paar werden, denn Julia spürt in Koljas Nähe ihren geliebten Jonas. Doch Kolja scheint Julia nun ganz für sich zu wollen und schon bald zeigt sich Kolja von seiner wahren Seite... Meinung: Die Aufmachung des Buches ist wirklich wunderschön, allerdings konnte mich der Inhalt leider nicht überzeugen. Das lag zum einem an der Umsetzung dieses wichtigen aber auch schwierigem Themas und zum anderen an der Handlung der Protagonistin. Eine kurze Anmerkung die ich allerdings nicht als Kritikpunkt in die Bewertung hab einfließen lassen, war die Wahl der Perspektive aus der die Geschichte geschrieben wurde. Gerade bei so emotionalen Themen finde ich es gut, wenn aus der Ich-Perspektive geschrieben wird. So kommen Gefühle, Gedanken, Träume, Wünsche etc. der Protagonisten meiner Meinung nach besser zur Geltung und man kann vielleicht auch als Leser viel besser/schneller die Handlungen der Charaktere nachvollziehen. Aber das sei jedem/jeder Autor/in selbst überlassen mit welcher Perspektive er sich beim Schreiben wohler fühlt. Ich selbst kam ich die Geschichte einfach nicht gut rein. Ich konnte Julias Empfindungen bis zum einem gewissen Punkt verstehen und fand es auch gelungen beschrieben aber irgendwann schweifte die Geschichte während des Lesens doch sehr ab und es wurde für mich einfach nicht mehr nachvollziehbar. So war es für mich verständlich, dass Julia nach dem Tod ihres geliebten Jonas ihre Trauer auf ganz eigene Art und Weiße zum Ausdruck brachte und auch, dass sie sich in der Nähe von Kolja geliebt und geborgen fühlte und viel Zeit mit ihm verbrachte. Aber das sie nur mit ihm Schläft, weil sie dadurch Jonas spüren konnte und ihm dadurch ganz nah zu sein scheint fand ich total abwegig und ging mir einfach zu schnell. Man merkte zwar ganz deutlich, dass Julia Kolja nicht wirklich liebte sondern dies alles nur tat um Jonas in der Nähe zu spüren aber ich konnte das einfach nicht verstehen wie man mit einem Typen schläft den man kaum kennt und eigentlich nicht liebt nur um dem geliebten verstorbenen Freund nah zu sein... Das war schon sehr verstörend. Julia wird immer abhängiger von Kolja und man merkt als Leser recht gut wie schnell man in so einer Situation landen kann. Diese Abhängigkeit fand ich von der Autorin auch wunderbar und authentisch rüber gebracht. Man möchte Julia am liebsten Schütteln und ihr vor Augen halten was gerade alles andere als richtig läuft. Kolja ist zunächst der liebevolle Freund der Julia ja nur helfen will ihrem Jonas nahe zu sein doch leise und schleichend merkt man das Kolja immer mehr besitzt von Julia ergreift, wissen will wo sie ist, Eifersüchtig wird und sie regelrecht verfolgt. Julia muss im laufe der Geschichte lernen Jacob loszulassen was ihr sichtlich schwer fällt. Das Ende war dann auch wieder etwas spannender und passte sehr gut zum Buch, da die Geschichte zur Mitte hin nur noch dahinplätscherte und sich wiederholte. Julia hatte natürlich auch eine beste Freundin namens Charly, die war mir aber leider zu blass und hat sich meiner Meinung nach etwas zu wenig um Julia in dieser schweren Zeit gekümmert. Kurzum die Charaktere waren mir einfach in ihren Handlungen an vielen Stellen nicht so recht überzeugend und daher konnte mich das Buch wohl nicht so begeistern, denn der Schreibstil war okay. Meist Flüssig, und an einigen Stellen auch mal poetisch aber an anderen wiederum, vor allem Anfangs, wirkte er auch ziemlich abgehackt. Bewertung: Für Fans dieses Genres ist es sicherlich eine tolle Liebesgeschichte, gespickt mit erotischen Szenen und einem sehr wichtigen Grundthema. Von mir gibt es allerdings nur 2 von 5 Sterne.

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  • Rezension zu "je mehr ich dir gebe" von Beate Dölling

    Je mehr ich dir gebe

    Elfendy

    23. February 2014 um 16:23

    Julia und Jonas sind Seelenverwandte. Doch dann stirbt Jonas und Julia bleibt allein zurück. Bis sie Kolja trifft, Jonas besten Freund. Dieser kümmert sich rührend um sie, liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab, mit der Begründung das Jonas das so gewollt hätte. Julia fühlt sich durch ihn Jonas wieder nahe und lässt sich komplett auf ihn ein. Es entsteht eine Art Dreiecksbeziehung zwischen ihr, Jonas und Kolja, doch kann das gut gehen? Julia ist am Boden zerstört und versucht auf fragwürdige Art wieder zu Jonas zu gelangen oder ihn zu sich zu holen. Teilweise kann ich mich gut in sie herein versetzen, in ihre Trauer und ihre Verzweiflung. Nicht nachvollziehen kann ich die Art und Weise wie sie anfangs mit Kolja und seinen Gefühlen umgeht. Anfangs tat er mir deshalb leid. Dies schlug im Verlauf des Buches ins komplette Gegenteil um, als sich nach und nach sein wahres Gesicht zeigte. Ich kann nicht verstehen, dass Julia sich nicht gegen ihn wehrt und all dies mit sich machen lässt. Andererseits allerdings schon, sie will schließlich bei Jonas sein.  Auch die beste Freundin Charly punktet nicht unbedingt mit Sympathie. Sie macht sich zwar Sorgen um Julia, aber steht ihr meiner Meinung nach nicht bei. Das ist das Problem an den Charakteren: Mit keinem von ihnen kann ich mich wirklich identifizieren. Julias Verhaltensweisen sind zwar teilweise nachvollziehbar, aber ich glaube nicht, dass ich ebenso handeln würde. Die Idee und Story finde ich sehr gut und interessant. Es ist keine Geschichte, aus der man mit einem guten Gefühl heraus geht, einfach weil es eine traurige Handlung hat.  Zum Ende hin gibt es eine mehr oder weniger überraschende Wendung, die die Beziehung zwischen Julia und Kolja in einem anderen Licht erscheinen lässt, genau wie die Person Kolja selbst. Dieses Ende ist meiner Meinung nach genau richtig, es hätte gar nicht anders enden dürfen.   Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, sodass dieses Buch eine nette Lektüre für zwischendurch ist.   Wer Liebesgeschichten, Dreiecksbeziehungen und die Thematik Nachtod-Erfahrung und das Sich-Selbst finden mag, für den ist dieses Buch auf jedenfall etwas. 

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