Beate Ferchländer

 4,6 Sterne bei 32 Bewertungen
Autor von Sterbenstörtchen, Das Nussstrudelkomplott und weiteren Büchern.
Autorenbild von Beate Ferchländer (©)

Lebenslauf von Beate Ferchländer

Beate Ferchländer wurde 1961 in Scheibbs, Niederösterreich, geboren. Beruflich verschlug es sie als Lehrerin ins Weinviertel, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann lebt. Geschrieben hat sie seit sie einen Stift halten konnte, mal mehr, mal weniger. "Im Leben gibt es eben oft andere Prioritäten, und das ist auch gut so", sagt die Autorin. Jetzt, wo ihre Kinder außer Haus sind, ist das Schreiben wieder an vorderste Front gerückt. Ihr großes Vorbild ist Ingrid Noll, auch sie hat erst jenseits der 50 erstmals veröffentlicht. Humor und Spannung sind der Autorin wichtig, das Leben ist ernst genug. Die Autorin ist Mitglied bei den Österreichischen KrimiautorInnen, den Mörderischen Schwestern und im Syndikat.

Alle Bücher von Beate Ferchländer

Cover des Buches Sterbenstörtchen (ISBN: 9783740805043)

Sterbenstörtchen

 (22)
Erschienen am 21.03.2019
Cover des Buches Das Nussstrudelkomplott (ISBN: 9783954518029)

Das Nussstrudelkomplott

 (6)
Erschienen am 21.04.2016
Cover des Buches Das Zimtschneckenfiasko (ISBN: 9783740801724)

Das Zimtschneckenfiasko

 (3)
Erschienen am 12.10.2017
Cover des Buches Die Apfelstrudelmisere (ISBN: 9783740811174)

Die Apfelstrudelmisere

 (1)
Erschienen am 27.05.2021

Neue Rezensionen zu Beate Ferchländer

Cover des Buches Die Apfelstrudelmisere (ISBN: 9783740811174)RenaMs avatar

Rezension zu "Die Apfelstrudelmisere" von Beate Ferchländer

Beate Ferchländer – Die Apfelstrudelmisere
RenaMvor 3 Monaten

Mal was ganz anderes: ein Krimi, aus der Sicht der Täterin geschrieben. Und was für ein abgründiger, schwarzhumoriger Krimi, den uns die österreichische Autorin hier vorlegt.

Die schöne und nicht minder lustige Witwe Helene, deren erster Mord im Roman „Das Nussstrudelkomplott“ von Beate Ferchländer nachzulesen wäre, wird von Inspektor Moravec erpresst, der belastende Fakten gegen sie und ihre Haushälterin Tereza in Händen zu haben behauptet. Denn der Inspektor, statt seinen beruflichen Pflichten nachzukommen, ist unsterblich (!) in Helene verliebt und will, dass sie ihn heiratet. So unter Druck gesetzt, willigt sie ein, nur um diese Entscheidung umgehend bitterlich zu bereuen. So muss ein neuer Plan her, wie sie sich nicht nur ihres erpresserischen Ehemanns, sondern auch gleich noch der lästigen Nachbarin entledigt. Wie immer ist ihr Tereza hierbei eine große Hilfe, jedenfalls, nachdem mehrere leidige Missverständnisse zwischen den beiden mordlustigen Damen aufgeklärt sind. Für weitere Aufregung, positiver wie negativer Art, sorgt außerdem der Chefinspektor Hartinger, der nicht nur ebenfalls Helenes Charme erliegt, sondern zugleich diverse Todesfälle aufzuklären hat.

Aberwitzig, absurd, temporeich, dabei immer nah am realistisch Möglichen, so kommt dieser Krimispaß daher. Mag der Humor etwas derb sein, so ist er zugleich hintergründig, ja abgründig. Das auftretende Personal bis hin zu den Nebenfiguren wie Zeugen oder Polizeibeamten ist herrlich absonderlich, mit großer Freude liebevoll überzeichnet, so dass die Charaktere zwar durch den Kakao gezogen werden, aber nie wie eine Karikatur daherkommen. Dabei ist dieser Krimi ganz klar ein Frauenroman, die Männer kommen darin nicht so gut weg, stehen sie doch meist reichlich dumm da, wenn die Damen ihre Machenschaften planen und durchführen.

Einzig die Protagonistin selbst, die schöne Helene, bleibt im Vergleich zu den anderen Figuren blass, erst nach und nach bekommt die Leserin ein Bild von ihr. Was eventuell daran liegt, dass ich leider den Vorgängerband nicht kenne. Ein wenig fehlt dann schon die Vorkenntnis, die darin geschilderten Ereignisse werden im vorliegenden Roman immer mal wieder erwähnt, was aber, zumindest am Anfang, wenn man in den Roman einsteigt, eher verwirrt als hilft.

Wer tiefgründigen, bitterbösen Humor mag, wird dieses Buch lieben. Mir hat die Lektüre viel Spaß bereitet.

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Cover des Buches Das Zimtschneckenfiasko (ISBN: 9783740801724)abuelitas avatar

Rezension zu "Das Zimtschneckenfiasko" von Beate Ferchländer

Zimtschnecken sind einfach lecker !
abuelitavor 7 Monaten

….aber mit so einer Füllung wie hier denn auch leider manchmal tödlich…..

Also so rabenschwarz, wie es auf dem Klappentext steht, finde ich dieses Buch nicht. Und auch nicht so humorvoll-satirisch, wie ich mir das vorgestellt habe.

Es geht schlicht darum, eine verhasste Schulinspektorin auszuspionieren. Schließlich will Minnerl endlich, dass Ihr neuer Krimi  - der von einem Lektor abgelehnt wurde – möglichst authentisch ist. Das dann hier völlig andere Dinge und ein Mord passieren, war genauso wenig vorgesehen wie all die – mehr oder weniger – lustigen Verwicklungen.

Spannend fand ich es leider nicht, da es doch sehr bald abzusehen war, auf was das hinausläuft. Und einzig Protagonistin Minnerl hat vieles lange nicht kapiert….

Aber man kann es durchaus lesen, keine Frage. Ich hab es zwar öfters aus der Hand gelegt , aber immerhin dann doch fertig gelesen. Ob ich allerdings ein zweites Buch der Autorin lesen werde, ist noch ungewiss.

 

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Cover des Buches Das Zimtschneckenfiasko (ISBN: 9783740801724)haberleis avatar

Rezension zu "Das Zimtschneckenfiasko" von Beate Ferchländer

Einfallsreich und lustig, auch so kann ein Krimi sein
haberleivor einem Jahr

Bei dieser Lektüre habe ich mich bestens unterhalten - lustig, all die Pannen, die die Protagonistin bei ihren Detektiv- und Mordversuchen erleidet, spannend, wie die Tote letztlich ermordet wurde und wer es wirklich war, zudem auch ein kurzes erotisches Intermezzo und last but not least: Ende gut, alles gut.

Mit einem Wort: top! Ich freue mich schon auf Weiteres von dieser Autorin.

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Gespräche aus der Community

Hallo, liebe Leseratten!

Das "Sterbenstörtchen" ist zwar schon mein dritter Krimi, aber dies ist meine erste Leserunde bei Lovelybooks. Wir dürfen also alle gespannt sein: Ihr auf das Buch und ich auf Eure Kommentare.

Worum geht es im "Sterbenstörtchen"? Hier ein kurzer Teaser:

Hanna und ihre Schwestern sind zwar grundverschieden, sie haben aber eines gemeinsam: ein schlechtes Händchen in der Wahl ihrer Ehemänner - das findet zumindest die Mutter. Da sie nicht will, dass einer der Schwiegersöhne sie (mit)beerbt, legt sie testamentarisch fest, dass nur jene Tochter/Töchter erbt, die zum Zeitpunkt ihres Todes ohne Mann ist/sind. Als sie ihnen dies mitteilt, ist sie 80 Jahre und schwer zuckerkrank - also höchste Zeit für die Töchter, sich ihrer Männer zu entledigen ....

Wenn Ihr noch weiter reinschnuppern wollt, auf der Verlags-Homepage von Emons oder bei Amazon könnt ihr das tun:

https://www.emons-verlag.com/programm/sterbenstoertchen

https://www.amazon.de/gp/product/3740805048?pf_rd_p=671e72bc-8864-4ab6-8ef7-60da5d6ead8c&pf_rd_r=PCAH69WW1YFDM8PMCNAA

Wenn Ihr schon vorab mehr über mich und meine Bücher in Erfahrung bringen wollt, könnt Ihr das gerne auf meiner Homepage tun: www.beate-ferchlaender.at

Habt Ihr Lust bekommen, mitzulesen? Dann bewerbt Euch doch für die Leserunde, es würde mich freuen, mit Euch darüber zu diskutieren. Emons stellt dankenswerterweise 20 Exemplare zur Verfügung!

Ich hoffe, Ihr werdet beim Lesen dieses Buches so viel Spaß haben wie ich beim Schreiben. Ich hab die Leserunde in 6 Untertitel geteilt mit kurzen Fragen dazu, die Ihr vielleicht diskutieren wollt - oder auch nicht (weil Ihr lieber in der Geschichte weiterlesen wollt...). Natürlich könnt Ihr mich auch mit Fragen löchern und ich werde versuchen, alle zu beantworten. Dafür bitte ich Euch, am Ende eine Rezension zu verfassen.


Und nun freue ich mich auf Euch und meine erste Leserunde!

 

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