Beate Ferchländer

 4,5 Sterne bei 50 Bewertungen
Autor*in von Sterbenstörtchen, Das Nussstrudelkomplott und weiteren Büchern.
Autorenbild von Beate Ferchländer (©)

Lebenslauf

Beate Ferchländer wurde 1961 in Scheibbs, Niederösterreich, geboren. Beruflich verschlug es sie als Lehrerin ins Weinviertel, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann lebt. Geschrieben hat sie seit sie einen Stift halten konnte, mal mehr, mal weniger. "Im Leben gibt es eben oft andere Prioritäten, und das ist auch gut so", sagt die Autorin. Jetzt, wo ihre Kinder außer Haus sind, ist das Schreiben wieder an vorderste Front gerückt. Ihr großes Vorbild ist Ingrid Noll, auch sie hat erst jenseits der 50 erstmals veröffentlicht. Humor und Spannung sind der Autorin wichtig, das Leben ist ernst genug. Die Autorin ist Mitglied bei den Österreichischen KrimiautorInnen, den Mörderischen Schwestern und im Syndikat.

Neue Bücher

Cover des Buches Niederösterreich - Weinbar. Essbar. Wanderbar. (ISBN: 9783780145178)

Niederösterreich - Weinbar. Essbar. Wanderbar.

Neu erschienen am 09.09.2026 als Gebundenes Buch bei Gmeiner-Verlag.

Alle Bücher von Beate Ferchländer

Cover des Buches Sterbenstörtchen (ISBN: 9783740805043)

Sterbenstörtchen

(24)
Erschienen am 21.03.2019
Cover des Buches Das Nussstrudelkomplott (ISBN: 9783954518029)

Das Nussstrudelkomplott

(12)
Erschienen am 21.04.2016
Cover des Buches Das Zimtschneckenfiasko (ISBN: 9783740801724)

Das Zimtschneckenfiasko

(6)
Erschienen am 12.10.2017
Cover des Buches Das Teigtascherldebakel (ISBN: 9783740814014)

Das Teigtascherldebakel

(4)
Erschienen am 26.05.2022
Cover des Buches Die Apfelstrudelmisere (ISBN: 9783740811174)

Die Apfelstrudelmisere

(4)
Erschienen am 27.05.2021

Neue Rezensionen zu Beate Ferchländer

Cover des Buches Die Apfelstrudelmisere (ISBN: 9783740811174)
peedees avatar

Rezension zu "Die Apfelstrudelmisere" von Beate Ferchländer

peedee
Zäher Start

Helene ist seit drei Jahren Witwe, aber es geht ihr und der kleinen Tochter gut; ihr verstorbener Ehemann hat ihnen ein beträchtliches Erbe hinterlassen. Aber die fröhlichste Witwe kann nicht in Ruhe leben, wenn ein umtriebiger Polizeiinspektor meint, neue Fakten in Bezug auf den Tod ihres Mannes gefunden zu haben: Es gäbe Beweise gegen sie und ihre Haushälterin Tereza. Beweise? Helene muss handeln – und Inspektor Moravec heiraten…

Erster Eindruck: Auf dem Cover ist ein Tuch, das für mich für Gemütlichkeit steht. Aber die Gemütlichkeit ist auch schon wieder vergessen, wenn ich das ausgesägte Giftzeichen auf der Holzkelle sehe… sehr gut gemacht!

Dies ist der Nachfolgeband zu „Das Nussstrudelkomplott“, kann aber gut ohne Vorkenntnis gelesen werden. Da für mich Band 1 ein Krimi mit rabenschwarzem Humor war, der mir ausgezeichnet gefallen hat, war ich auf die vorliegende Geschichte sehr gespannt.

Helene ist eine attraktive Frau, die sich ihrer Wirkung sehr wohl bewusst ist. Aufgrund der Witwenpension ihres verstorbenen Diplomatenehemannes kann sie es sich gutgehen lassen und nach wie vor Haushälterin Tereza beschäftigen, die für ihre kleine Tochter quasi eine Bonus-Grossmutter ist. Inspektor Moravec, der mitnichten ein Frauenheld ist, setzt Helene mit seinen Beweisen unter Druck: Wenn sie ihn heiratet, hat es die Beweise nie gegeben! Nun ja, nicht erstaunlich, dass kurz darauf die Hochzeitsglocken läuten, oder? Moravec hat eine sehr überraschende Entwicklung gemacht, denn in meiner Vorstellung war er so ein einsamer, passiver Junggeselle, der aber plötzlich wie verrückt aufdrehte und meinte, er sei der tollste Hengst aller Zeiten!
Haushälterin Tereza hat mir gut gefallen – ich konnte sie mir vor meinem inneren Auge sehr gut vorstellen. Eine Frau, die nicht lange fackelt, sondern anpackt…

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir wider Erwarten sehr schwer, denn das erste Drittel des Buches empfand ich als ziemlich zäh, irgendwie passierte so gar nichts. Aber dann begann die Geschichte langsam Fahrt aufzunehmen. Es war eine irre Geschichte, keine Frage, aber das mag ich. Von mir gibt es 3 Sterne.

Cover des Buches Das Zimtschneckenfiasko (ISBN: 9783740801724)
peedees avatar

Rezension zu "Das Zimtschneckenfiasko" von Beate Ferchländer

peedee
Was war das denn?

Minnerl ist Lehrerin, ebenso wie ihr Mann Wolfram. Aber eigentlich ist sie Krimiautorin. Nun ja, sie ist eine angehende Krimiautorin. Der Lektor wollte ihr neues Werk nicht durchwinken, es sei zu wenig authentisch, es fehle der Story an Tiefe. Sie beschliesst, Nägel mit Köpfen zu machen, und am lebenden Objekt ihren Krimi auszuprobieren: Sie will die verhasste Schulinspektorin ausspionieren und überlegen, wie man jemanden am besten umbringen könnte. Dumm nur, dass die Schulinspektorin plötzlich tot ist…

Erster Eindruck: Der Buchtitel gefällt mir gut; beim Cover vermisse ich jedoch die titelgebenden Zimtschnecken.

Die erfolgreiche Krimiautorin Minerva „Minnerl“ Klein-Bartel… So sollte über Minnerl gesprochen werden. Aber leider steckt der Erfolg ihres Schreibens noch in klitzekleinen Kinderschuhen. Daher muss sie weiterhin als Lehrerin arbeiten. Doch das ist wiederum nicht so schlimm, wenn man doch nette Arbeitskollegen hat, oder? Mit den meisten versteht sie sich gut. Aber der Direktor ist etwas „speziell“ und die Schulinspektorin… die wird gleich von allen gehasst. Erst recht, als sie der jungen Kollegin Lucy mitteilt, dass sie die Schule verlassen müsse!
Im World-Wide-Web findet sich heutzutage so Vieles, so auch Tipps und Tricks, wie man Menschen am besten umbringt, und wo man sich das nötige Equipment beschafft. Minnerl, Minnerl, das kann ja nicht gut kommen, oder? Minnerl macht also einen auf Privatdetektivin und stürzt sich in praxisnahe Recherchen – alles für die Kunst…

„Nicht alles, was verborgen wird, bleibt unentdeckt.“

Nachdem ich von der Autorin bereits die Bücher „Das Nussstrudelkomplott“ und „Sterbenstörtchen“ mit grosser Begeisterung gelesen habe – ich mag rabenschwarzen Humor! –, war ich auf das vorliegende Buch sehr gespannt. Leider hat es mich aber enttäuscht zurückgelassen. Die Geschichte war so übertrieben schräg, unglaubwürdig und zu lange Zeit ohne Spannung, dass mich nur die Tatsache, dass ich die beiden vorgenannten Krimis so gut fand, dranbleiben liess. Schlussendlich wollte ich ja auch wissen, wie sich alles auflöst. Und das weiss ich nun auch. Von mir gibt es hierfür leider keine Leseempfehlung – 2 Sterne.

Cover des Buches Das Teigtascherldebakel (ISBN: 9783740814014)
RenaMs avatar

Rezension zu "Das Teigtascherldebakel" von Beate Ferchländer

RenaM
Beate Ferchländer - Das Teigtascherldebakel

Ein bisschen überfrachtet ist er ja schon, der neue Krimi der österreichischen Autorin, ein bisschen unwahrscheinlich, aber Spaß macht er doch. Das liegt vor allem sicher an den herrlich überzeichneten Figuren, die alle irgendeinen Knacks im Gebälk haben – und das schließt ausdrücklich den ermittelnden Kommissar mit ein.

Den man übrigens wiedererkennt aus den Vorgängerbänden von Beate Ferchländer. Auch hier wie im neuen Fall ist er konfrontiert mit der Frage „Ist die Ehefrau die Täterin?“, ein Verdacht, der Kommissar Hartinger stets als erster kommt. Was wiederum, davon ist sein Vorgesetzter überzeugt, an seinem Frauenhass liegt, welcher aus der Geschichte seiner Mutter resultiert.

Man sieht, der Roman ist recht vielschichtig. Es wird aus zwei Perspektiven erzählt, in Ich-Form berichtet Elli Grace (!) vom Mord an ihrem Mann und den darauf folgenden Ereignissen, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellen. Dazwischen, in der dritten Person geschrieben, die Ermittlung Hartingers zusammen mit seiner neuen Kollegin, der großen Frau Kleine.

Die beiden müssen herausfinden, ob der Gynäkologe Hans-Helmut, Ellis Ehemann, Selbstmord beging oder ermordet wurde. Letzteres glaubt Hartinger, Frau Kleine sieht das ganz anders. Ihr Verdacht richtet sich schnell gegen den netten Kollegen des Toten, der sich so liebevoll um die frischgebackene Witwe bemüht.

Alle sind ausgesprochen sympathisch, mal abgesehen von Ellis nervender Schwiegertochter. Besonders gelungen ist die Figur von Ellis Mutter, die tough und völlig angstbefreit irgendwann die Fäden in die Hand nimmt.

Aber die Leserin kommt sehr schnell drauf, wer der vermutliche Täter ist, weil es eben dann doch ein bisschen zu überspitzt beschrieben wird. Bis Elli und ihre Familie und vor allem die Polizei den Täter schließlich dingfest macht, treten noch etliche Chinesen in Erscheinung, werden viele falsche Spuren gelegt und wieder verwischt. Temporeich ist die Geschichte, wunderbar unterhaltsam, an keiner Stelle langweilig, ein richtiger Pageturner, aber mit einer ganz großen Prise Humor.

Dass, wie bereits erwähnt, alles ein bisschen arg konstruiert wirkt, der gesamte Plot recht an den Haaren herbeigezogen, erhöht dabei eigentlich nur den Spaß. Eine wirklich gelungene Krimikomödie.

Beate Ferchländer - Das Teigtascherldebakel
emons, Mai 2022
 Taschenbuch, 364 Seiten, 14,00 €

Gespräche aus der Community

Cover des Buches Sterbenstörtchen
ferchbeats avatar
ferchbeat

Hallo, liebe Leseratten!

Das "Sterbenstörtchen" ist zwar schon mein dritter Krimi, aber dies ist meine erste Leserunde bei Lovelybooks. Wir dürfen also alle gespannt sein: Ihr auf das Buch und ich auf Eure Kommentare.

Worum geht es im "Sterbenstörtchen"? Hier ein kurzer Teaser:

Hanna und ihre Schwestern sind zwar grundverschieden, sie haben aber eines gemeinsam: ein schlechtes Händchen in der Wahl ihrer Ehemänner - das findet zumindest die Mutter. Da sie nicht will, dass einer der Schwiegersöhne sie (mit)beerbt, legt sie testamentarisch fest, dass nur jene Tochter/Töchter erbt, die zum Zeitpunkt ihres Todes ohne Mann ist/sind. Als sie ihnen dies mitteilt, ist sie 80 Jahre und schwer zuckerkrank - also höchste Zeit für die Töchter, sich ihrer Männer zu entledigen ....

Wenn Ihr noch weiter reinschnuppern wollt, auf der Verlags-Homepage von Emons oder bei Amazon könnt ihr das tun:

https://www.emons-verlag.com/programm/sterbenstoertchen

https://www.amazon.de/gp/product/3740805048?pf_rd_p=671e72bc-8864-4ab6-8ef7-60da5d6ead8c&pf_rd_r=PCAH69WW1YFDM8PMCNAA

Wenn Ihr schon vorab mehr über mich und meine Bücher in Erfahrung bringen wollt, könnt Ihr das gerne auf meiner Homepage tun: www.beate-ferchlaender.at

Habt Ihr Lust bekommen, mitzulesen? Dann bewerbt Euch doch für die Leserunde, es würde mich freuen, mit Euch darüber zu diskutieren. Emons stellt dankenswerterweise 20 Exemplare zur Verfügung!

Ich hoffe, Ihr werdet beim Lesen dieses Buches so viel Spaß haben wie ich beim Schreiben. Ich hab die Leserunde in 6 Untertitel geteilt mit kurzen Fragen dazu, die Ihr vielleicht diskutieren wollt - oder auch nicht (weil Ihr lieber in der Geschichte weiterlesen wollt...). Natürlich könnt Ihr mich auch mit Fragen löchern und ich werde versuchen, alle zu beantworten. Dafür bitte ich Euch, am Ende eine Rezension zu verfassen.


Und nun freue ich mich auf Euch und meine erste Leserunde!

 

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