Beate Lakotta , Walter Schels Noch mal leben vor dem Tod

(7)

Lovelybooks Bewertung

  • 6 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 2 Rezensionen
(7)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Noch mal leben vor dem Tod“ von Beate Lakotta

Kaum etwas bewegt uns so sehr wie die Begegnung mit dem Tod. Kaum etwas geschieht heute so verborgen wie das Sterben. Die Journalistin Beate Lakotta und der Fotograf Walter Schels baten Schwerstkranke, sie in den letzten Wochen begleiten zu dürfen. Aus diesen Begegnungen entstanden einfühlsame Schilderungen und Fotos von Menschen am Ende ihres Lebens. Die meisten verbrachten ihre letzte Zeit im Hospiz, einem Lebensort für Sterbende, an dem Hoffnungen und Ängste gleich wiegen: Wer hier einzieht, wird die Zeit bis zum Tod so bewußt und schmerzfrei wie möglich erleben können. Doch es bleibt ihm nur eine kurze Spanne, um Bilanz zu ziehen, Frieden mit sich und den anderen zu machen, sich mit dem Tod zu befassen und mit der Frage nach dem Danach. Fünfundzwanzig Geschichten von Menschen, die unheilbar krank sind, die davon erzählen wie es ist, dem Tod sehr nahe zu sein und Abschied vom Leben nehmen zu müssen. Eindrucksvolle Porträts, aufgenommen kurze Zeit vor und unmittelbar nach dem Tod, begleiten sie.

Journalisten haben Hospizgäste porträtiert und fotografiert. Beeindruckende Scharz-Weiss-Fotos.

— Lakritzschnecke

Stöbern in Sachbuch

Gehen, um zu bleiben

Ein wirklich tolles Buch, das mir das ein oder andere Reiseziel echt schmackhaft gemacht hat. Hat mir sehr gefallen :)

missricki

Gemüseliebe

Tolle neue Ideen für vegetarische Gerichte, die einfach und für jedermann nachkochbar sind.

niknak

Die Entdeckung des Glücks

interessanter Überblick zum Thema Glück - nicht nur im Job

Sylwester

55 Jahre Bundesliga - das Jubiläumsalbum

Der Meister der Fußballanekdoten hat wieder zugeschlagen

ech

Brot

Ein würdiges Buch mit individueller Note über ein traditionelles Kulturgut, in dem mehr steckt, als man vermutet.

aspecialkate

Green Bonanza

Zunächst war ich skeptisch, dann aber wirklich überzeugt. Wirklich sehr leckere Rezepte, die gar nicht sooo schwer sind zum kochen!

Anni1609

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Noch mal leben vor dem Tod" von Beate Lakotta

    Noch mal leben vor dem Tod

    Arwen2112

    20. November 2010 um 05:50

    "Kopf hoch, es wird schon wieder", hat neulich eine Bekannte gesagt. Das traf sie wie eine Ohrfeige. "Was soll ich mit dieser Heuchelei? Ich weiß doch, dass ich sterben werde." Die SPIEGEL-Redakteurin Beate Lakotta hat in „Noch mal leben vor dem Tod“ eindrucksvolle und bewegende Interviews mit – vorwiegend in Hospizen in Hamburg und Berlin untergebrachten – unheilbaren Kranken geführt. Der Fotograf Walter Schels, bekannt durch herausragende Charakterstudien, hat diese Interviews mit ausdrucksstarken Schwarzweiß-Bildern mit einzigartiger Intensität dokumentiert. Die Porträtierten kommen noch einmal zu Wort und lassen uns an Erfahrungen, Ängstlichkeiten, ihrer Wut, aber auch an ihren Hoffnungen Anteil nehmen und jeder von ihnen hat einen individuellen Blick auf das Sterben: Eigene Bilder, Visionen und Sehnsüchte. Die „freie Entfaltung seiner Persönlichkeit“ auch im Sterben und im Tod – und das in Wort und Bild darzustellen, ist den beiden Verfassern auf außergewöhnliche und ergreifende Weise gelungen. Gerade jene Personen, die sich in der Finalität des Lebens befinden, können uns Aufschluss darüber geben, wie sie behandelt werden wollen. Keine Zwangsernährung, wenn man „Lebens-SATT“ ist, keine künstliche Beatmung, noch Reanimation und auch keine Alibibehandlungen wie Röntgen oder Blutabnehmen, die lediglich dazu dienen um die Ratlosigkeit zu kaschieren. Die Hauptessenz dieses Buches sowie auch jeder Hospizeinrichtung ist, dass der Tod als Teil des Lebens anzuerkennen ist und wir ihn nicht darauf beschränken können, dass die Medizin versagt hat. Ein Buch, das nicht emotionslos gelesen werden kann, das auch Tage und Wochen danach noch Bilder hervorruft. Doch man erhält nicht nur den Blick auf den Sterbenden, sondern auch auf die Angehörigen, Freunde und letztendlich auch das Pflegepersonal, die diesen Lebensabschnitt in seiner Vergänglichkeit begegnen und begleiten. Das Sterben soll am besten weit weg vom Alltag und vom Familienleben über die Bühne gehen, nur nicht in der vertrauten Umgebung. Es gelingt uns schwer, die Vergänglichkeit mit unserem Leben, das auf ständige Betriebsamkeit und Leistungsfähigkeit ausgerichtet ist, zu vereinbaren, denn es gibt wenig, dass uns so sehr bewegt wie die Begegnung mit dem Tod. Auszug aus dem Buch ….„Viele kommen zu zweit, weil sie nicht mit ihm alleine sein wollen. Was redet man mit einem Todgeweihten? Manche wünschen gute Besserung zum Abschied. ’Komm bald wieder auf die Beine, Alter!‘ „Keiner fragt mich, wie's mir geht“, sagt Heiner Schmitz. „Weil alle Schiss haben. Dieses krampfhafte Reden über alles Mögliche, das tut weh. Hey, kapiert ihr nicht? Ich werde sterben! Das ist mein einziges Thema in jeder Minute, in der ich alleine bin. Ich bin davon überzeugt, dass dieses Buch ein großartiges Plädoyer dafür ist, das nicht nur das Leben sondern auch das Sterben einen Lernprozess darstellt. Ein Buch für all jene Menschen, die mit unheilbar Kranken und Trauernden leben und arbeiten und für all jene, die ihren Blick dafür schärfen wollen.

    Mehr
  • Rezension zu "Noch mal leben vor dem Tod" von Beate Lakotta

    Noch mal leben vor dem Tod

    Sonny83

    13. December 2007 um 23:06

    Wunderschöne Auseinandersetzung mit dem Tod

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks