Beate Maly

 4,5 Sterne bei 1.520 Bewertungen
Autorenbild von Beate Maly (©Privat)

Lebenslauf

Beate Maly wurde 1970 in Wien geboren und machte nach dem Schulabschluss eine Ausbildung zur Kindergarten - und Montessori Pädagogin. Seit ihrem Studium an der Universiät Wien (MA) arbeitet sie als Frühförderin. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt im BereichrASS (Autismus-Spektrum-Störung). Inzwischen hat Beate Maly zahlreiche Kinderbücher und Sachbücher geschrieben und Beiträge in Anthologien verfasst. Mit „Die Hebamme von Wien“ erschien 2008 ihr erster historischer Roman. Für dieses Buch erhielt sie das Wiener Autorenstipendium.Danach folgten neun historische Romane bei Ullsstein, vier histoische Krimis bei Emons und ein histoischer Roman bei Blanvalet: Lottes Träume.

Neue Bücher

Cover des Buches Aurelia und die Jagd nach dem Glück (ISBN: 9783755805878)

Aurelia und die Jagd nach dem Glück

(44)
Erscheint am 15.09.2026 als Taschenbuch bei DuMont Buchverlag.
Cover des Buches Der Zauber der kleinen Dinge (ISBN: 9783734115882)

Der Zauber der kleinen Dinge

Erscheint am 23.09.2026 als Taschenbuch bei Blanvalet.
Cover des Buches Schnee über dem Naschmarkt (ISBN: 9783740826291)

Schnee über dem Naschmarkt

Erscheint am 30.09.2026 als Taschenbuch bei Emons Verlag.
Cover des Buches Tod beim Heurigen (ISBN: 9783740826307)

Tod beim Heurigen

Erscheint am 26.11.2026 als Taschenbuch bei Emons Verlag.

Alle Bücher von Beate Maly

Neue Rezensionen zu Beate Maly

Es ist nett

Ich mag historische Bücher, die eine reale Basis haben, so wie dieses hier. 

Aber es hängt mir zum Hals raus, dass es nebensächlich immer um Liebe geht. 

Da ist also eine Frau, die etwas macht, was eigentlich Männern vorbehalten ist und anstatt dass das genug ist, muss sie sich trotzdem sofort verlieben. 

Darum nur 4 Sterne, weil mir das Setting gefällt. 

Cover des Buches Gold aus der Wiener Werkstätte (ISBN: 9783740823733)
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Rezension zu "Gold aus der Wiener Werkstätte" von Beate Maly

hasirasi2
Teuflischer Schmuck

Wien 1906: Polizeiagent Max von Krause wird von Oberkommissar Sobotka zu einem Mord ins Hotel Kaiserkrone zitiert. Der Fall darf auf keinen Fall an die Presse durchsickern, schließlich ist der Hotelier mit Sobotka verwandt. Ein weiblicher Hotelgast wurde grausam ermordet. In der Blutlache entdecken die Ermittler eine Kette aus den Wiener Werkstätten – doch handelt es sich dabei um ein Original oder eine Fälschung? Und dann ist da noch der auffällige Geruch nach Schwefel. Der Polizeiarzt ist überzeugt: „Hier war ein Teufel am Werk.“ (S. 28) 

Max bittet Liliane Feigl um Hilfe, die er bereits aus einer früheren Ermittlung kennt. Lili erkennt die Kette sofort – sie hat das Design entworfen. Der ausführende Silberschmied kassierte jedoch Ruhm und das Geld und könnte unerlaubt Kopien angefertigt haben. Doch der Mann ist verreist. 

Unterdessen sorgt der Prozess gegen die Bordellbesitzerin Regine Riehl für Schlagzeilen. Die Tote war eines ihrer Mädchen und hatte es geschafft zu fliehen. 

Dann wird eine weitere Frau ermordet – auf ebenso grausame Weise. Wieder findet sich die identische Kette, wieder liegt Schwefelgeruch in der Luft.

 

„Gold aus der Wiener Werkstätte“ ist bereits der zweite Fall der Reihe. Obwohl ich den Vorgänger nicht kenne, habe ich mich sofort zurechtgefunden. Beate Maly stellt ihre Protagonist*innen zu Beginn kurz vor, sodass man sie schnell kennenlernt und auch erfährt, was sie bisher erlebt und wie sie sich entwickelt haben.

 

Ich mochte Max und Lili sofort. Die beiden könnten kaum unterschiedlicher sein und haben doch einiges gemeinsam. Max stammt aus gutem Haus. Allerdings hat sein Vater vor seinem Tod den größten Teil des Vermögens verspekuliert. Nun leben Max und seine Mutter vor allem von ihrem Einfluss und seinem Gehalt. Seine Mutter hält ihm trotzdem regelmäßig vor, dass er nach seinem Jurastudium ausgerechnet Polizist geworden ist, anstatt in einer angesehenen Kanzlei zu arbeiten. Auch mit seinem Vorgesetzten gerät Max immer wieder aneinander, denn Sobotka verdankt seine Position weniger seinen Fähigkeiten als seinen guten Verbindungen. Entsprechend wenig begeistert ist er von Max' modernen Ermittlungsmethoden, wie Fingerabdrücken oder gar Tatortfotografien, und versucht immer wieder, ihn auszubremsen. 

Lili hat ihr künstlerisches Talent von ihrem Vater geerbt, einem begabten Maler, der allerdings auch Alkoholiker und Spieler ist. Seine Schulden bezahlt er häufig mit dem Anfertigen von Fälschungen, bei denen Lili ihn tatkräftig unterstützen muss, was Max zum Glück nicht weiß. Als sich Max und Lili kennengelernt haben, musste Lili ihr Essen noch stehlen. Inzwischen arbeitet sie als Putzkraft bei den Wiener Werkstätten und unterstützt die Künstler immer wieder bei ihren Entwürfen, ohne dafür bezahlt zu werden.

 

Die Chemie zwischen Lili und Max stimmt einfach. Beide sind intelligent, neugierig und leider auch ein wenig unvorsichtig, wenn es um ihre Ermittlungen geht. 

 

Besonders gut gefallen hat mir der Wiener Schmäh, den Beate Maly in die Geschichte einfließen lässt: der charmante Dialekt, bei dem ich beim Lesen sofort die Stimme des Hörbuchsprechers Cornelius Obonya im Kopf hatte, und dazu eine ordentliche Portion trockener Humor.

 

Der Krimi beruht auf einem wahren Fall. Den Prozess gegen Regine Riehl gab es tatsächlich, die historischen Hintergründe sind geschickt in den fiktiven Kriminalfall eingebunden. Besonders interessant fand ich den Hinweis darauf, dass die Namen der Künstlerinnen der Wiener Werkstätten damals tatsächlich nicht genannt wurden.

 

Ein spannender historischer Krimi mit sympathischen Hauptfiguren, viel Wiener Atmosphäre und einem interessanten Einblick in die Geschichte der Wiener Werkstätten. Für mich macht der Fall definitiv Lust darauf, auch den Vorgänger zu lesen.

Cover des Buches Raub in der Wiener Werkstätte (ISBN: 9783740826284)
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Rezension zu "Raub in der Wiener Werkstätte" von Beate Maly

RenaM
Beate Maly - Raub in der Wiener Werkstätte

Ein neuer Krimi um den erfolgreichen Kommissar Max von Krause und die liebenswerte Lili Feigl, die in der Wiener Werkstätte als Putzfrau arbeitet. Diesmal werden sie in einen Mordfall verwickelt, der zunächst im Zusammenhang mit spektakulären Juwelendiebstählen zu stehen scheint.

Doch natürlich ist alles ganz anders, was sich dem Kommissar recht bald erschließt. Aber es dauert, bis er, wie immer mit Lilis Hilfe, den Fall lösen kann. Ermordet wurde die Gattin eines einflussreichen Bürgers, der Max‘ Ermittlungen ganz offensichtlich eher behindert als unterstützt.

Lily hat inzwischen weitere Sorgen, drängt sich ihr doch ihr früherer Verlobter, ein gewalttätiger Verbrecher, wieder auf und bedroht auch ihren Vater. Dennoch will sie herausfinden, inwieweit die Werkstätten in die Juwelendiebstähle verwickelt sind.

Es gibt ein reiches Figurentableau, viel Verdachtsfäden, die sich verknoten und nur nach und nach entwirren. Es gibt lange Dialoge, die sich nicht immer um den Fall drehen und daher das Geschehen nicht unbedingt voranbringen. Aber es gibt auch – wie immer bei Beate Maly – viel Zeit- und Lokalkolorit, viel Beschreibung der Zustände in Wien nach der Jahrhundertwende, der krassen Diskrepanz zwischen Arm und Reich und den Behinderungen, die Max von Krause immer wieder von einflussreichen Politikern und Kollegen in den Weg gelegt werden.

Doch so interessant Setting und Plot, so sympathisch die beiden Hauptfiguren sind, die sich hoffentlich irgendwann einmal wirklich näher kommen, so leider auch einfallslos wird inzwischen die Erzählweise Beate Malys. Ich schätze die Autorin wirklich sehr, mag ihre diversen Krimireihen, die alle mit durchaus interessanten und netten Figuren aufwarten.

Aber diesmal fielen mir der simple Schreibstil, die abgedroschenen Formulierungen, die phrasenhafte Erzählweise doch arg negativ auf. Die Vielschreiberin – bewundernswert, die vielen Romane, die sie innerhalb eines Jahres veröffentlicht, teils auch unter Pseudonym – scheint dabei aber nicht allzu viel Sorgfalt oder Wert auf abwechslungsreichen Satzbau, auf fesselnde Wortwahl oder auf geschliffene Dialoge zu legen.

Nicht falsch verstehen, die Lektüre ihrer Krimis macht Spaß, ihre Figuren sind sympathisch, ihre Bücher unterhaltsam, aber eben auch – abgesehen von den erwähnten historischen Details – ein wenig seicht und ohne Spannung. Nichtsdestotrotz freue ich mich bereits auf das nächste, das laut Verlagsprogramm bereits im September erscheint.

Beate Maly - Raub in der Wiener Werkstätte
emons, Mai 2026
 Taschenbuch, 244 Seiten, 18,00 €  

Gespräche aus der Community

Cover des Buches Aurelia und die Jagd nach dem Glück
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DUMONT_Verlag

Die "Queen of Cozy Crime" (VIENNA.AT) beglückt uns mit einem neuen historischen Wien-Krimi ihrer Aurelia-Reihe. Im Rahmen dieser Leserunde suchen wir 35 Leser*innen, die Lust haben, »Aurelia und die Jagd nach dem Glück« zu lesen und zu rezensieren (sowohl hier als auch auf mindestens drei weiteren Plattformen). 

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Cover des Buches Die Trümmerschule – Zeit der Hoffnung
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Chattys_Buecherblog

Ich möchte gerne mit euch diesen Roman/ Reihenauftakt lesen.

Jeder liest mit seinem Exemplar und im eigenen Tempo.

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Cover des Buches Die Kinder von Schönbrunn (Die Schönbrunn-Saga 2)
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leableu

Wien befindet sich in einer Zeit des Umbruchs: Der Krieg ist endlich vorbei und der Kaiser hat abgedankt. Von dem Verlust ihres geliebten Gustavs gezeichnet, beschließt Greta eine Ausbildung als Erzieherin zu machen, um etwas zu bewegen. Doch ihre liberalen Ideen stoßen auf Gegenwind. In dem Pädagogen Michael Brenner findet sie einen Verbündeten, aber wird das reichen, um Konflikte
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