Beate Maly Darf ich bei euch schlafen?

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Inhaltsangabe zu „Darf ich bei euch schlafen?“ von Beate Maly

Dieses Bilderbuch ist einfach perfekt für alle Eltern, die ebenfalls (fast) jede Nacht von ihren Kindern besucht werden.

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  • Liebevolles Buch über die nächtlichen Nöte der Kinder

    Darf ich bei euch schlafen?
    Kinderbibliothek

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    20. November 2014 um 14:41

    Inhalt: Lilli wacht eines Nachts auf. Da war doch so ein komisches Geräusch! Und versteckt sich nicht da eine Hexe hinter der Gardine? Da bekommt es Lilli mit der Angst und zieht zu ihren Eltern ins Bett rüber. Natürlich folgt recht schnell ihr kleinerer Bruder Florian. Nun sind sie zu viert im Bett. Wer schläft? Die Kinder. Die Eltern können hingegen kein Auge zu tun. Und wie sind die weiteren Nächte? Ganz ähnlich. Eine Lösung muß her, denn sonst schlafen Mama und Papa noch am Frühstückstisch ein. Aber wie vertreibt man eine Hexe? Meinung: Tapps, tapps, tapps. Kleine Füße laufen nachts vom Kinderzimmer über den Flur. Gleich folgt die Frage: "Darf ich bei Euch schlafen?" Natürlich rücken die Eltern zuseite, der Nachwuchs kuschelt sich in die Besucherritze ein. Genau diese Situation hat Beate Maly in diesem, schon etwas älteren Kinderbuch zum Anlaß für ihre Geschichte genommen. In dem liebevoll erzählten Plot finden sich Kinder und Eltern wieder. Es spiegelt total den Alltag, warum Kinder nachts ins elterliche Bett wandern und wie gerne sie dort auch die nächsten Nächte verweilen. Auch die verschiedenen Lösungsvorschläge der Eltern, die unter der beengten Schlafsituation leiden, kommen aus dem realen Leben. Die Erzählung ist so real ohne Übertreibungen oder Verschönerungen. Beate Maly ist es zudem gelungen, die Geschichte gut voranzutreiben und keineswegs langweilig zu erzählen. Abwechslungsreich ist ihre Wortwahl, rund und flüssig der Sprachstil. Ganz wunderbar gelingt es ihr, sowohl Lillis Not als auch die der Eltern darzustellen. Sie schlägt sich auf keine Seite, nein, vielmehr wird das Erlebnis der nächtlichen Wanderung aus Sicht aller Familienmitglieder authentisch dargestellt, so beispielsweise wie der kleine Bruder Florian sich seiner großen Schwester aus Solidaritätsgründen anschließt. Irmgard Paules Illustrationen passen perfekt. Realistisch im Stil, mit kräftigen Farben, die in ihren Tönen die Stimmung sehr gut wiedergeben machen sie Freude beim Betrachten. Sie erzählen in ihrer Detailfreude die Geschichte fast allein. Ab und zu blitzt der Humor der Illustratorin durch, beispielsweise wenn die Katze als fünftes Familienmitglied friedlich neben den Kinder am Fußende des Bettes schläft, während die Eltern wieder munter daliegen. Dieses Bilderbuch ist einfach perfekt für alle Eltern, die ebenfalls (fast) jede Nacht von ihren Kindern besucht werden. Es zeigt, daß sie nicht alleine sind und weckt auch Verständnis für die Nöte und Sorgen der Kinder. Denn ohne Grund kommen die Kleinen nicht ins Bett. Und für Kinder? Sie werden sich ebenfalls sehr gut in der Geschichte wiederfinden und vielleicht verstehen sie die Nöte der Eltern.

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