Beate Maly Das Sündenbuch

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Inhaltsangabe zu „Das Sündenbuch“ von Beate Maly

Eine junge Frau auf einer gefährlichen Reise von Prag nach Lissabon. An ihrer Seite: der Arzt Conrad. Ihr Gegner: geheime Mächte innerhalb der Kirche. Jana und Conrad sind die Hüter eines besonderen Schatzes; eines Manuskriptes mit brisantem Inhalt. Für die Kirche ist es das Sündenbuch. Noch fehlt ihnen der Schlüssel, um das Geheimnis des Buches zu enträtseln. Und sie sind nicht die Einzigen, die ihn suchen. Eine gefährliche Jagd quer durch das Europa des 17. Jahrhunderts beginnt.

Spannende historische Geschichte

— Pachi10
Pachi10

Spannender historischer Roman

— Langeweile
Langeweile

Spannung in der Vergangenheit und dann noch eine kostenlos Geschichtsstunde: ich sage gute Unterhaltung!

— marcelloD
marcelloD

ein eigenartiges Ende,ich hatte mir für den Schluß mehr erwartet!

— Goldammer
Goldammer

Hier sieht man, was Habgier aus den Menschen macht, und die Verlogenheit der Führung der Kirche wird deutlich.

— Gelinde
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  • Spannende historische Geschichte

    Das Sündenbuch
    Pachi10

    Pachi10

    18. August 2016 um 21:14

    Ich hab eigentlich keinen Zugang zu historischen Geschichten aus dem Mittelalter. Ich kann nichts damit anfangen wie Frauen damals waren und behandelt wurden und ich mag die Rolle der über alles stehende Kirche/Religion nicht. Ich bin durch Zufall auf diese Geschichte gestossen und war durchaus positiv überrascht. Es geht um eine junge Frau (Jana) die in Prag lebt und Apothekerin ist. Sie begibt sich auf eine gefährliche, abenteuerliche Reise, gemeinsam mit einem jungen Arzt (Conrad) aus Wien. Anlass dafür ist ein geheimes Buch, die Hinterlassenschaft von Janas Vater. Auf Ihrer Reise quer durch Europa werden sie von einem finsteren Mönch verfolgt, der ihnen dieses Buch wieder abnehmen will und eine Spur aus Leichen hinterlässt. Die Geschichte fand ich sehr spannend, flüssig erzählt und die Personen werden bildlich gut beschrieben. Man sieht die Figuren förmlich vor sich. Es sind auch ein paar historische Eckdaten in die Geschichte eingeflossen und Namen von historischen Persönlichkeiten und bekannte und berühmte Orte und Plätze etc tauchen in der ganzen Geschichte auf. Der Titel ist für mich allerdings absolut unpassend - da das Buch mit Sünden nichts zu tun hat sondern eher mit einer Schnitzeljagd bzw. Schatzkarte. Aber die Autorin, die aus der selben schönen Stadt wie ich kommt, wird sich sicher ihren Teil dabei gedacht haben. Mittlerweile weiß ich auch, dass es eine Fortsetzung zu dieser Geschichte gibt, die ich mir sicher irgendwann einverleiben werde. Ein Freund von Mittelalterromanen werde ich trotzdem nicht.

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  • Das Sündenbuch

    Das Sündenbuch
    buchleserin

    buchleserin

    13. June 2016 um 16:41

    Heidelberg 1618. Der Wissenschaftler Marek erhält in einem Wirtshaus von einem Seemann ein wertvolles Amulett und ein abgegriffenes in Leder gebundenes Buch dazu. Der Seefahrer behauptet, es haftet ein Fluch auf dem Buch und dem Schmuck. Als Marek das Wirtshaus verlässt, wird er von einem Pfeil in den Rücken getroffen und wartet auf den langsam einsetzenden Tod.Mareks Tochter Jana ist Apothekerin und wohnt bei ihrem Onkel und ihrer Tante in Prag, die eine Apotheke besitzen. Jana soll später die Apotheke übernehmen und ihren Cousin Tomek heiraten, was ihr aber gar nicht gefällt.In Prag lernt Jana Dr. Conrad Pfeiffer kennen, dem ihre Tante Rodomilla eine Kammer unterm Dach ihrer Apotheke vermieten will. Dr. Conrad Pfeiffer ist aus Wien nach Prag gekommen um ein geheimes Manuskript zu übersetzen.Eines Tages bekommt Jana von ihrem Vater ein Päckchen zugeschickt mit einem unscheinbaren Buch und einem Amulett…Der Klappentext und die Leseprobe hatten mich ziemlich neugierig gemacht auf das Buch.Das Cover ist passend zu diesem historischen Roman gewählt.Beate Malys Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen, für manche vielleicht etwas zu modern, aber mir gefällt es.Dieser historische Roman beginnt bereits ziemlich spannend und geheimnisvoll. Ein mysteriöses Buch und ein Amulett auf denen ein Fluch liegt, dazu noch ein rätselhaftes Manuskript. Diese Geschichte hat mich total in ihren Bann gezogen und gefällt mir richtig gut.Den Roman habe ich ziemlich zügig durchgelesen und ich fand die Geschichte durchgehend spannend geschrieben. Auch die Protagonisten sind mir sympathisch und auch gut beschrieben.Die Geschichte des Sündenbuchs ist aber noch nicht zu Ende, es gibt noch eine Fortsetzung „Der Fluch des Sündenbuchs“. Darauf freue ich mich schon.

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  • Riskante Ermittlung

    Das Sündenbuch
    Langeweile

    Langeweile

    02. February 2016 um 12:35

    Die Geschichte beginnt im Jahre 1618 in Heidelberg.Marek ,der als Dozent an der Uni lehrt,trifft in seiner Stammkneipe einen Seemann.Als dieser seine Zeche nicht bezahlen kann ,bietet er ihm einen Tauschhandel an.Ein goldenes Amulett und ein geheimnisvolles Manuskript als Gegenleistung für die Übernahme seiner Schulden.Der Seemann möchte diese Gegenstände aus mehreren Gründen unbedingt loswerden.Zum Einen kann er nicht lesen und zweitens sind alle Menschen die mit dem Buch in Berührung kamen,kurze Zeit später gestorben.Marek läßt sich auf den Handel ein ,bald darauf ist der Seemann tot. Die Geschichte wechselt nun nach Prag,wo Jana ,,Mareks Tochter bei ihrer Tante und ihrem Onkel den Beruf der Apothekerin erlernt.Sie soll später die Apotheke übernehmen und ihren Cousin Tomek heiraten,was sie auf keinen Fall will. Ihre Tante hat unterdessen eine Kammer im Hause an jungen Arzt Dr.Conrad Pfeiffer aus Wien vermietet.Geschäftstüchtig wie sie ist denkt sie ,es wäre günstig in einer Apotheke einen Arzt zur Hand zu haben. Da erhält Jana ein Päckchen ihres Vaters mit dem Amulett und dem geheimnisvollen Schriftstück..Gleichzeitig wird sie vom Tod des Vaters unterrichtet. Da sich Janas Lateinkenntnisse auf die pharmazeutischen Begriffe beschränken,bittet sie den Arzt um Hilfe.Der findet heraus ,daß es sich um den Teil eines Reiseberichtes aus der neuen Welt handelt.Da Jana überzeugt ist ,daß ihr Vater wegen des Buchs sterben mußte,will sie der Sache auf den Grund gehen. Zusammen mit Conrad begibt sie sich auf eine abenteuerliche Reise, Bevor sie das Geheimnis entschlüsseln können ,geraten sie in in immer wieder neue Gefahren.Verschiedene Stellen wollen in den Besitz des Manuskripts gelangen,allen voran die Kirche ,die in dieser Zeit an so manchem schmutzigen Geschäft beteiligt war. Der Verfasserin ist es gelungen die Spannung während der ganzen Geschichte zu halten.Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Buchtitel: Das Sündenbuch

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  • Das Sündenbuch

    Das Sündenbuch
    AKRD

    AKRD

    28. December 2015 um 13:39

    Ich hatte bei dem Titel zwar Sünde ein wenig anders interpretiert vorläufig, aber abgesehen davon hat mir das Buch gut gefallen. Okay, das Cover hätte man noch besser gestalten können, aber letztendlich kommt es einem als Leser doch auf den Inhalt des Buches an... Und der war gut ! Jana und Conrad zu begleiten war nicht nur interessant, sondern bisweilen auch recht spannend geschildert. Jana´s Hartnäckigkeit, zu ergründen, warum ihr Vater, kurz nachdem er das „Sündenbuch“ von einem Seemann in einer Taverne erworben hat, ums Leben kommt, ist beachtlich und hat für mich die ganze Geschichte „getragen“. Diese steht und fällt mit Jana. Mir als Atheisten hat die Verstrickung der Kirche gut gefallen. Die Autorin weiß, wovon sie schreibt und das merkt man auf jeder Seite. Da ich nicht ganz so geschichtskundig bin wie sicherlich viele der „Vorredner“ hier, kann ich schlecht beurteilen, ob die geschichtlichen Daten und Gegebenheiten korrekt wiedergegeben worden sind. Was ich sagen kann ist, dass sich das Buch flüssig und gut lesen lässt, auch wenn man kein Geschichtsfreak ist und dass es mich gut unterhalten hat. Dafür hat es sich immerhin vier Sterne verdient !

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  • Gute Unterhaltung

    Das Sündenbuch
    marcelloD

    marcelloD

    27. June 2015 um 21:26

    „Das Sündenbuch“ spielt Anfang des 17. Jahrhunderts. Der Wissenschaftler Marek gelangt an ein wertvolles Buch, das in einem bestimmten Code geschrieben ist. Was er nicht weiß ist, dass jeder der in Besitz dieses Buch kommt, dem Tode geweiht wird. Kurz bevor auch ihn der Tod ereilt, schickt er das Buch nach Prag zu seiner Tochter Jana, die dort als Apothekerin tätig ist. Jana ist in Prag nicht sehr glücklich. Sie ist zwar die einzige Frau, die als Apothekerin tätig sein darf, doch deswegen wird sie von ihrer geldgierigen Tante zur Hochzeit mit ihrem Sohn Tomek gezwungen. Aufgrund dieser Tatsache ist sie erleichtert, dass das Buch ein Weg in die Freiheit bedeutet, denn mit dem Arzt Conrad macht sie sich auf den Weg nach Frankreich, um dort das Rätsel um das Buch zu lösen. Doch die Reise wird zu einem gefährlichen Lauf gegen die Zeit… Von „Das Sündenbuch“ fand ich mich wirklich gut enthalten. Mit Jana gab es eine Protagonistin, die sehr sympathisch war. Auch wenn sie manchmal arg launisch wirkte, präsentierte sie sich doch als sehr selbstständig, sehr mutig und vor allem listig. Die einzige Episode, die mir im Zusammenhang mit ihr nicht so gut gefallen hat, war, wie sie vor allem am Anfang mit Bedrich, einem Koch, der hoffnungslos in sie verliebt ist, umgeht. Das hat das Gesamtbild etwas getrübt, doch letztlich wurde auch hierfür eine mehr als annehmbare Lösung gefunden. Mit dem Arzt Conrad fiel es mir etwas schwieriger, da er wirklich launisch war. Das Problem hier war allerdings auch, dass der Erzählfokus am Anfang und am Ende auf ihm lag, während des restlichen Romans lag dieser aber stets auf Jana. Dadurch fiel es auch mir schwer, obwohl ich schon seine Hintergrundgeschichte im Gegensatz zu Jana schon wusste, nachzuvollziehen, warum er jetzt wie reagiert. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden war zu erwarten, war für mich aber nicht wirklich vordergründig, deswegen konnte ich auch damit leben, dass diese nicht sonderlich liebevoll gestaltet wurde und zu plötzlich kam. Insgesamt gab es einige Charaktere, die aber alle schnell an Profil gewannen und somit die Geschichte gut voran getrieben haben, dazu zählt vor allem auch Jendrik, der beste Freund von Tomek oder auch Bedrich, der leidenschaftliche Koch und der hoffnungslos Verliebte. Die Handlung selbst war auch spannend gestaltet. Es passierte immer etwas, es gab praktisch kaum Geschichtselemente, die nur zum Füllen gedacht war. Somit habe ich die 479 Seiten auch schnell gelesen bekommen. Dadurch, dass man auch Tomek und Jendrik zuweilen folgte, bekam man zwei Perspektiven auf die Geschichte, was zu einer guten Übersicht führte. Kritikpunkt meinerseits ist, dass es doch recht wenig darum ging, was in dem Buch stand und wie man letztlich den Code lösen konnte. Inhaltlich sollte es mehr um die Reise von Prag über München, nach Dijon, nach Cluny und so weiter gehen. Das war vielleicht etwas schade, ansonsten habe ich aber wirklich nicht viel zu meckern, zumal das Ende auch so gestaltet wurde, dass man ohne Probleme noch einen Nachfolger liefern könnte und vielleicht könnte in diesem mehr auf das Buch und vor allem auf die Bruderschaft aus Rom eingegangen werden. Mein Fazit ist, dass ich „Das Sündenbuch“ wirklich nur empfehlen kann, da man sehr gut unterhalten wird und nebenbei auch noch ein bisschen was Geschichtliches mitbekommt! Somit gebe ich vier Sterne.

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  • historische Spannung Teil 1

    Das Sündenbuch
    robberta

    robberta

    21. October 2014 um 16:23

    Das Sündenbuch Prag 1618 Jana`s  Tante Radomila will sie unbedingt mit ihrem Sohn Tornek vermählen und nur deswegen darf sie bei ihrem Onkel in der Apotheke lernen. Trotzdem hofft  Jana hingegen die Heirat noch irgendwie verhindern zu können. Die Dramatik steigt und wird zu einem spannenden historischen Krimi-Drama um das Sündenbuch und das geheimnisvolle Schmuckstück. Einige offen Fragen werden wohl erst mit dem 2.Band beantwortet werden. Was hat es mit dem Buch und dem Schmuckstück auf sich? Warum geht deswegen jemand über Leichen ? Spannend wie sich Jana durch ihr Leben kämpft und zum Schluss trotz aller Widrigkeiten noch ihre Bestimmung als Apothekerin und ihr Glück findet. weiter geht es im 2.Band  "Der Fluch des Sündenbuchs"

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  • Das Sündenbuch- eine spannende Jagd durch Europa des 17. Jahrhunderts

    Das Sündenbuch
    claudi_rani

    claudi_rani

    15. January 2014 um 15:33

    Genre: Historischer Roman   Klappentext: Eine junge Frau auf einer gefährlichen Reise von Prag nach Lissabon. An ihrer Seite: der Arzt Conrad. Ihr Gegner: geheime Mächte innerhalb der Kirche. Jana und Conrad sind die Hüter eines besonderen Schatzes; eines Manuskriptes mit brisantem Inhalt. Für die Kirche ist es das Sündenbuch. Noch fehlt ihnen der Schlüssel, um das Geheimnis des Buches zu enträtseln. Und sie sind nicht die Einzigen, die ihn suchen. Eine gefährliche Jagd quer durch das Europa des 17. Jahrhunderts beginnt.   Meine Meinung: Jana geht es eigentlich gut für ein Frau im 17. Jh. Sie durfte eine Lehre zur Apothekerin absolvieren und lebt mit ihrem Onkel sowie dessen Frau Radomila und Sohn Tomek ein recht sorgenfreies Leben in Prag. Doch ihre Zukunft stellt sich Jana anders vor- sie soll Tomek heiraten, so dass die Apotheke gesichert ist. Doch Tomek ist so gar nicht der Mann, den sie sich an ihrer Seite vorstellen kann, außerdem möchte so gern noch mehr sehen von der Welt. Und dann ist da noch der Arzt Conrad, den Radomila bei ihnen wohnen lässt und der so gar nicht nach Janas Geschmack ist- arrogant und hochnäsig kommt er daher. Doch sie braucht ausgerechnet seine Hilfe, denn ihr Vater hat ihr ein geheimnisvolles Buch und einen wunderschönen goldenen Anhänger geschickt- und ist nun tot! Was ist passiert, was ist der Inhalt des Buches und warum versucht die Kirche, es mit aller Macht an sich zu reißen?   Beate Maly schickt ihre Leser hier auf eine spannende Reise quer durch Europa zu Beginn des 30 jährigen Krieges. Die Spannungen zwischen Protestanten und Katholiken sind überall in Europa spürbar. Ein tolles Portrait dieser Zeit. Etwas störend war die Entwicklung der Charaktere. Jana und Conrad streiten sich von Anfang an, doch irgendwann geht das dem geneigten Leser doch etwas zu sehr auf die Nerven, zu mal trotzdem klar ist, worauf das hinausläuft. Auch die Gegenspieler der Beiden bleiben flach- die geldgiere Stieftante, der rohe und frauenverachtende Tomek und der grausame Killer, den die Kirche durch Europa sendet. All das wirkte teilweise etwas unglaubwürdig, zumal sich alle immer wieder, teils durch abstruse Zufälle wieder über den Weg laufen...   Fazit: Trotz der Kritikpunkte habe ich diesen Roman gern gelesen. Die Sprache ist zwar einfach und teilweise zu modern gehalten, doch so bildhaft, dass ich immer wieder in die Welt von Jana und Conrad versunken bin. Historische Begebenheiten sind geschickt in die Geschichte eingewoben und so endet die Geschichte in Lissabon und macht Lust auf viel mehr!   claudi-liest.blogspot.de

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  • Packend ab der ersten Seite

    Das Sündenbuch
    Porcelaine87

    Porcelaine87

    19. December 2013 um 12:33

    Wir finden uns im Jahr 1618 in Heidelberg wieder. Der Mathematik- und Astronomielehrer Marek befindet sich auf den Weg in ein Gasthaus, in welchem er gedenkt zu speisen. Doch die entspannte Mahlzeit entpuppt sich schnell als Beginn einer aufregenden Geschichte, erlangt er durch Zufall von einem Seemann ein mysteriöses, goldenes Amulett sowie ein Buch. Der Aussage des Seemanns zufolge lastet auf beiden Gegenständen ein Fluch, soll der Besitzer derer dem Tode geweiht sein. Unerschrocken kauft Marek beide Sachen und sieht sich nunmehr einem rätselhaften Buch mit zu entschlüsselnden Geheimnissen gegenüber. Das gleiche Jahr, jedoch einige Kilometer weiter weg befinden wir uns in der Stadt Prag, wo wir Mareks Tochter Jana kennenlernen. Sie arbeitet in einer Apotheke und scheint ein junges, intelligentes, gewitztes Mädchen zu sein, welches gedanklich mit Fluchtplänen beschäftigt ist. Doch zunächst soll sie den Wissenschaftler und Mediziner Conrad Pfeiffer kennenlernen, welcher bei ihrer Tante ein Zimmer angemietet hat. Der junge Arzt wirkt zunächst verschlossen und Jana gegenüber sehr mürrisch, wird jedoch durch glückliche Fügung ihre Zukunft stark beeinflussen. Das Abenteuer nimmt seinen Lauf. Der Roman „Das Sündenbuch“ von Beate Maly ist ein recht fesselndes Buch, welches den Leser auf ein Abenteuer quer durch Europa einlädt und mit seinen sympathischen sowie detailliert gezeichneten Charakteren zügig voranschreitet. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, zeugen die Sätze von liebenswürdiger Genauigkeit, indem nicht nur Landschaften, Personen und Gefühle eingehend beschrieben werden, sondern auch Vokabular Anwendung findet, die die damalige Atmosphäre gekonnt einfängt. Gekoppelt mit einigen interessanten und bedeutenden historischen Ereignissen entwickelt die Autorin eine durchaus spannende Geschichte um die zwei Hauptcharaktere, die fast nie langweilig wird und überraschend auf ein offenes Ende zusteuert. Der einzige negative Aspekt ist die Vorhersehbarkeit an mancherlei Stellen, ist beispielsweise dem Leser sicherlich von Anfang an bewusst, dass die freiheitsliebende Jana letztlich doch in einer Ehe mit Conrad Pfeiffer enden wird. Ein glückliches Ende für beide, dennoch alles andere als überraschend. Insgesamt möchte ich dafür 3 Sterne vergeben.

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  • Die Jagd nach El Dorado

    Das Sündenbuch
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. December 2013 um 07:39

    Die Geschichte beginnt 1618 in Heidelberg wo der Wissenschaftler Marek von einem Seefahrer einen wertvollen Schatz bekommt. Es handelt sich um ein geheimnisvolles Buch und ein Amulett. Die Neugier des Wissenschaftlers ist geweckt. Glücklicherweise ist er schlau genug, sich Kopien zu machen und die Originale zu seiner Tochter nach Prag zu schicken, denn was er bis hier noch nicht ahnt, jeder der diese Dinge in Händen hält, ist dem Tode geweiht. Und wie soll es anders sein, kurz darauf wird auch Marek tot aufgefunden. Jana, die Tochter von Marek, ist eine Apothekerin in Prag. Sie hat es geschafft, als einzige Frau in die Innung der Apotheker aufgenommen zu werden und trotzdem ist sie unglücklich. Sie soll einen Tomek heiraten, einen Mann welchen sie nicht liebt. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse; in die Dachkammer der Apotheke zieht ein Doktor Conrad Pfeiffer aus Wien, sie erhält die Nachricht vom Tod ihres Vaters und gleichzeitig die Originale, welche ihr Vater vor seinem Tod verschickte. Conrad Pfeiffer wird in Prag von seinen Jugendsünden eingeholt. Er und sein Freund Ferdinand haben in einer durchzechten Nacht ein Pergament beschrieben, welches Ferdinand an einen Kaufmann verkauft hat um Geld zu bekommen. Durch Zufall findet Conrad dieses Pergament in einem Jesuitenkloster, dem Clementinum, wieder wo es inzwischen als ketzerisches Werk behandelt wird. Conrad bekommt Angst, das rausgefunden wird, wo dieses Werk herkommt und klaut es aus dem Kloster. Somit muss er fliehen. Da Conrad Pfeiffer und Jana nichts mehr in Prag hält, machen sie sich gemeinsam auf den Weg das Geheimnis des Buches zu entschlüsseln. Und die Jagd beginnt. Tomek jagt hinter Jana her, da er es nicht verwinden kann, dass sie ihn sitzen gelassen hat. So was macht eine Frau mit einem Mann einfach nicht. Tomeks Freund Jendrik wird durch das Kloster beauftragt Conrad Pfeiffer die ketzerische Schrift wieder abzujagen und so machen sich beide auf den Weg hinter Conrad und Jana her. Und ein Mönch der geheimen Bruderschaft des Vatikans macht sich ebenfalls auf den Weg um das Buch und das Amulett wieder in den Schoß der Kirche zu bringen. Die Jagd führt durch viele Teile Europas. Es ist ein spannender historischer Roman der den Leser super gut unterhält. Das Buch ist in einer lebendigen, bildlichen Sprache geschrieben, so dass der Leser förmlich an der Reise von Jana und Conrad teilnimmt. In diesem Buch ist einfach alles enthalten, was ein Buch lesenswert macht. Die beiden Hauptprotagonisten haben viele Abenteuer zu bestehen, streiten sich, vertragen sich und am Ende verlieben sie sich. Aber auch die Nebenprotagonisten kommen nicht zu kurz. Auch sie werden deutlich beschrieben und der Leser fiebert mit ihnen mit.  Interessant finde ich auch, dass man viele Gegebenheiten aus der damaligen Zeit lernt, so wurde zum Beispiel der Aderlass damals bei fast jeder Krankheit angewandt. Wurde sozusagen als Allheilmittel verwendet. Oder auch die Behandlung der Franzosenkrankheit mit Quecksilber. Sehr interessant und spannend stellt Beate Maly hier die Reise durch Europa im 17. Jahrhundert dar. Es bietet dem Leser beste Unterhaltung mit einer Prise lehrreichem dabei. Für Fans von historischen Romanen unbedingt zu empfehlen.

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  • Leserunde zu "Der Fluch des Sündenbuchs" von Beate Maly

    Der Fluch des Sündenbuchs
    BeateMaly

    BeateMaly

    Liebe Leserinnen und Leser, bei meinem neuen historischen Roman handelt es sich um eine Abenteuergeschichte, die in den Jahren 1618 und 1619 spielt. Die Apothekerin Jana Jeschek und der Arzt Conrad Pfeiffer segeln in die Neue Welt. Sie sind im Besitz einer wertvollen Schatzkarte und machen sich auf die Suche nach dem sagenumworbenen El Dorado. Was ihnen auf dieser Reise widerfährt und worauf die beiden am Ende tatsächlich stoßen, erfährt man, wenn man das Buch liest, wozu ich alle Interessierten ganz herzlich einladen möchte. 15 Exemplare werden unter all jenen verlost, die sich bis zum 4. Dezember bewerben. Ich hoffe auf zahlreiche neugierige Leser und freue mich auf eine unterhaltsame Leserunde. Liebe Grüße aus Wien Beate Maly

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    • 212
  • Das Sündenbuch

    Das Sündenbuch
    simoneg

    simoneg

    06. July 2013 um 20:28

    Eine junge Frau auf einer gefährlichen Reise von Prag nach Lissabon. An ihrer Seite: der Arzt Conrad. Ihr Gegner: geheime Mächte innerhalb der Kirche. Jana und Conrad sind die Hüter eines besonderen Schatzes; eines Manuskriptes mit brisantem Inhalt. Für die Kirche ist es das Sündenbuch. Noch fehlt ihnen der Schlüssel, um das Geheimnis des Buches zu enträtseln. Und sie sind nicht die Einzigen, die ihn suchen. Eine gefährliche Jagd quer durch Europa beginnt... Ein leichter Roman ohne Tiefe. Die Geschichte ist teilweise spannend, aber oft auch ziemlich durchsichtig. Historische Ereignisse bleiben im Hintergrund und haben keinen Einfluss auf die eigentliche Story. Es war eine gute Lektüre für die Bahnfahrt.

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  • Von Prag nach Lissabon

    Das Sündenbuch
    maxibiene

    maxibiene

    31. May 2013 um 17:44

    Jana lebt seit einigen Jahren bei ihrem Onkel in Prag. Dort hat sie eine Apothekerlehre beendet und wurde sogar, was ganz untypisch für Frauen ist, in die Apothekerinnung aufgenommen. Ihr Vater Marek hingegen lebt in Heidelberg und verfolgt seine naturwissenschaftlichen Ziele, als ihm eines Tages ein wahrer Schatz zugespielt wird. Ein Seefahrer, der kein Geld hatte um seine Zeche im Wirtshaus zahlen zu können, jedoch ein Amulett, das vermutlich aus purem Gold war dazu ein geheimnisvolles Manuskript besaß, wurde von Marek ausgelöst und wechselte so den Besitzer. Noch in derselben Nacht wurde der Seefahrer durch einen vergifteten Pfeil getötet. Bevor Marek das geheimnisvolle Manuskript vollständig entschlüsseln konnte, ließ er die wertvolle Schrift aus Sicherheitsgründen seiner Tochter in Prag zukommen. Da Jana mit den rätselhaften Schriftzeichen nur wenig anfangen konnte, begab sie sich zu dem Arzt und Gelehrten Conrad Pfeifer, der seit geraumer Zeit in der Dachkammer des Apothekerhauses wohnte und bat um dessen Hilfe. Völlig fasziniert von dem Manuskript, das ein Reisebericht aus der Neuen Welt zu sein schien, beschloss Conrad der Sache vollständig auf den Grund zu gehen. Denn er hatte, wie Janas Vater auch, heraus gefunden, dass es noch zwei weitere Teile des Reiseberichtes geben musste, die in den Klöstern von Dijon und Bordeaux zu finden sein mussten. In einer Nacht und Nebel Aktion flüchteten Jana, weil sie Tomek nicht heiraten wollte und Conrad, weil er ein wertvolles Manuskript aus der Kirche entwendet hatte, in Richtung München und weiter nach Dijon. Es ist der Beginn des 17. Jahrhunderts, in dem Europa in Aufruhr zu sein scheint. Auch in Prag werden die Unruhen zwischen den Katholiken und den Protestanten immer deutlicher. Die Habsburger sollen gestürzt werden. Selbst Jana und der Gelehrte Conrad Pfeifer befinden sich in einer Art Aufruhr. Jana, weil sie die vorgesehene Heirat mit ihrem Cousin Tomek nicht eingehen will und Conrad, dem seine Vergangenheit einzuholen scheint. Nach dem Tod von Janas Vater will sie unbedingt heraus finden, warum er sterben musste und findet in Conrad einen Verbündeten. Für Conrad eher aus dem Grund, weil er das geheimnisvolle Manuskript entschlüsseln will, das für ihn einen unsagbaren naturwissenschaftlichen Schatz verbirgt und für Jana, um das Vermächtnis ihres Vaters fort zu setzen. Beate Maly lässt somit ihre Protagonisten Jana und Conrad auf große Reise quer durch Europa ziehen und präsentiert ihre Schauplätze anhand historischer Ereignisse. Während die Beiden ereignisreiche Wochen und Monate und viele Abenteuer erleben, müssen sie auch immer wieder um ihr Leben bangen. Die Autorin erzählt in rasanter Weise mit viel Gespür für das Detail eine spannende Geschichte, die gut durchdacht ist. Ihre Protagonisten sind hervorragend dargestellt und wirken sehr authentisch. Mit ihrem flüssigen und fesselnden Schreibstil hat sie es wieder geschafft, mich sofort mit dem Buch in ihren Bann zu ziehen. „Das Sündenbuch“, hinter dessen Titel man einiges vermutet, nur nicht sofort, dass der Ursprung des Titels von den kirchlichen Oberhäuptern stammt, lässt so manches Rätsel lösen, aber auch manche Rätsel unbeantwortet.

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  • Leider fehlte die Spannung...

    Das Sündenbuch
    Eulenmail

    Eulenmail

    20. April 2013 um 07:41

    KLAPPENTEXT Eine junge Frau auf einer gefährlichen Reise von Prag nach Lissabon. An ihrer Seite: der Arzt Conrad. Ihr Gegner: geheime Möchte innerhalb der Kirche. Jana und Conrad sind die Hüter eines besonderen Schatzes; eines Manuskriptes mit brisantem Inhalt. Für die Kirche ist es das Sündenbuch. Noch fehlt ihnen der Schlüssel, um das Geheimnis des Buches zu enträtseln. Und sie sind nicht die Einzigen, die ihn suchen. Eine gefährliche Jagd quer durch das Europa des 17. Jahrhunderts beginnt… MEINE ERWARTUNGEN Ja, es ist ein historischer Roman und ja, ich lese so etwas eigentlich nicht sehr gerne. Aber klingt der Klappentext nicht spannend? Auch die Leseprobe passte dazu. Deswegen bewarb ich mich dennoch drum und hoffte auf ein spannungsreiches, abenteuerliches Buch. MEINE EINDRÜCKE Ich habe den Klappentext ganz bewusst abgetippt. Er ist ein Beispiel dafür, wie dicht man am Inhalt bleiben kann und gleichzeitig so weit davon entfernt ist wie nur möglich. Die Geschichte beginnt bei Janas Vater. Er lebt in Heidelberg, unterrichtet an der Universität und begegnet eines Abends einem Seemann, der ein geheimnisvolles Buch bei sich trägt. Marek erkennt sofort den hohen Wert des Buches und kauft es dem Seemann ab. Dieser warnt ihn noch: auf dem Buch läge ein Fluch, jeder der es besitzt, stirbt bald eines merkwürdigen Todes. Und auch Marek stirbt kurz darauf… so gelangt das Buch zu Jana, die es eigentlich in die Obhut der Wissenschaftler geben soll. Doch Jana ist eine eigensinnige, starke Frau und so beschließt sie selbst herauszufinden, was es mit dem Buch auf sich hat und warum ihr Vater sterben musste… Klingt doch eigentlich wirklich spannend?! Die eben beschriebene Einleitung findet auf über 100 Seiten statt. Von Spannung fehlt jede Spur. Und auch danach will sie nicht wirklich aufkommen. Zwar berichtet der Klappentext ganz richtig, dass sich Jana zusammen mit dem Art Conrad Pfeiffer auf den Weg quer durch Europa macht, aber man darf einfach nicht vergessen, dass die Geschichte im 17. Jahrhundert spielt. So liegt der eigentliche Wert dieses Buches, meiner Meinung nach, in den starken Charakteren und den Gesellschaftsdarstellungen. Jana hat eine Ausbildung zur Apothekerin gemacht, was Frauen in einer von der Religion stark geprägten Zeit nicht erlaubt war. Sie ist sehr selbstständig, dickköpfig und eckt damit in der Männerwelt stets an. Auch der Arzt Conrad Pfeiffer hat keinen gewöhnlichen Lebenslauf. Als Katholik vertritt er dennoch die modernen wissenschaftlichen Lehren und zieht somit schnell den Zorn der Kirchenoberhäupter auf sich. Dass die beiden irgendwann Gemeinsamkeiten entdecken, ist eigentlich klar. Obwohl die Reise der zwei über mehrere Wochen geht, schließlich reiten sie die ganze Strecke, bekommt man von der Landschaft nur wenig mit. Beate Maly hält sich nicht lange an solchen Beschreibungen auf. Da sind ihr die Figuren wichtiger. So bekommt man einen guten Eindruck von der europäischen Gesellschaft, von dem Kampf der Kirchen gegeneinander und auch am Rande von der Politik. Spannend? Die im Klappentext angedeutete Verfolgung hätte ein großes Spannungspotential geboten. Aber immer, wenn es brenzlig wird, löste es sich innerhalb von ein, zwei Seiten schnell wieder auf… Der Titel Das Sündenbuch fällt in der Geschichte nicht ein einziges Mal. So empfand ich die Auflösung, was eigentlich hinter dem Buch steckt, auch als eher fad. Zudem geht zum Ende hin dann doch einiges recht schnell und ich hatte ein, zwei Frage übrig. FAZIT Wer historische Romane gerne liest, wird auch an diesem Buch seine Freude haben. Es ist eine gut recherchierte Geschichte, nur leider mit wenig Spannung. So konnten meine Erwartungen nicht erfüllt werden und ich blieb ein wenig enttäuscht zurück.

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  • Leserunde zu "Das Sündenbuch" von Beate Maly

    Das Sündenbuch
    BeateMaly

    BeateMaly

    Liebe Leserinnen und Leser, ich möchte Euch gerne zu einer gemeinsamen Leserunde einladen! Ende letzten Jahres ist mein Werk "Das Sündenbuch" erschienen. Worum geht es? Eine junge Frau auf einer gefährlichen Reise von Prag nach Lissabon. An ihrer Seite: der Arzt Conrad. Ihr Gegner: geheime Mächte innerhalb der Kirche. Jana und Conrad sind die Hüter eines besonderen Schatzes; eines Manuskriptes mit brisantem Inhalt. Für die Kirche ist es das Sündenbuch. Noch fehlt ihnen der Schlüssel, um das Geheimnis des Buches zu enträtseln. Und sie sind nicht die Einzigen, die ihn suchen. Eine gefährliche Jagd quer durch das Europa des 17. Jahrhunderts beginnt... Hier findet Ihr außerdem eine Leseprobe! Der Ullstein Verlag stellt freundlicherweise 15 Exemplare des Buches zur Verfügung. Habt Ihr Lust, dabei zu sein? Dann bewerbt Euch hier im Thema bis einschließlilch Montag, 25.2. um ein Exemplar. Bedingung für die Teilnahme ist wie immer eine Rezension zum Buch und eine rege Beteiligung an unserer Diskussion... Ich freue mich auf Euch und auf die Leserunde!

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    • 262
  • Gefährliche Schriften

    Das Sündenbuch
    jackdeck

    jackdeck

    08. April 2013 um 10:29

    Beate Maly neuestes Werk„ Das Sündenbuch“ Heidelberg: Marek bekommt von einem Seemann ein geheimes, verschlüsseltes Buch, sowie ein Amulett in die Hände. Am nächsten Tag ist der Seemann tot. Marek spürt das er etwas in den Händen hält dessen Inhalt eventuell gefährlich sein könnte. Er beginnt das Rätsel zu entschlüsseln, sich der Gefahr bewusst schickt er seiner Tochter Jana, die Schrift, kurze Zeit später wird Marek ebenfalls getötet. Fest entschlossen das Werk ihres Vaters zu enträtseln und Licht hinter dieses Buch zu bringen, flüchtet Jana aus Prag zusammen mit dem jungen Arzt Conrad. In Prag hält die junge Frau nicht, sie soll zwangsverheiratet werden mit ihrem Cousin, damit die Apotheke seiner Eltern in Familienbesitz bleibt. Es beginnt eine Reise quer durch Europa, auf der Suche nach den beiden anderen Teilen des Buches. Sie sind ihren Verfolgern, dem wütenden, gehörnten Tomek und dessen Freund Jendrik meist einen Schritt voraus. Doch ein noch viel gefährlicherer Jäger ist ihnen auf der Spur, die Fraternitas Secreta, eine geheime Bruderschaft die dem Papst direkt unterstellt ist. Diese will die Schriften um jeden Preis und schreckt vor Mord nicht zurück. Eine spannende reise nimmt ihren Lauf. Besonders hervorheben möchte ich die wunderbare bildliche Schreibweise der Autorin und auch immer wieder eingewebte Hintergrundinfos wie z. B. über die Fugger haben großes Interesse bei mur geweckt. Auch die Spannungen zwischen Katholiken und Protestanten in Prag zu dieser Zeit waren gut wiedergegeben. Am meisten sticht unter den Figuren die junge Jana hervor, eine tapfere, starke Frau die sich nicht unterkriegen lässt in einer Zeit die von Männern dominiert wird. Ein tolles Buch, guter Aufbau der Spannung und alles vor einem anschaulichen historischen Hintergrund. 5 Sterne

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