Beate Maly Der Raub der Stephanskrone

(24)

Lovelybooks Bewertung

  • 24 Bibliotheken
  • 4 Follower
  • 0 Leser
  • 24 Rezensionen
(9)
(12)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Raub der Stephanskrone“ von Beate Maly

Österreich-Ungarn im 15. Jahrhundert. Sie ist die letzte Hoffnung für die ungarische Krone: Helene, die Kammerfrau der Königin Elisabeth. Als der König stirbt und die hochschwangere Königin vor dem aufständischen Adel fliehen muss, nimmt Helene die heilige Stephanskrone die kostbare Insignie der ungarischen Könige an sich. Eine gefährliche Reise durch das Land beginnt. Helenes Ziel: Die Donaustadt Komorn, in der Elisabeth sie erwartet, um ihren neugeborenen Sohn zum neuen Herrscher zu krönen. Kann Helene die Hoffnungen ihrer Königin erfüllen und ihr die Krone bringen?

Auf Tatsachen beruhender historischer Roman, der mich leider betreffs Charakteren und Handlung nicht überzeugen konnte.

— ConnyKathsBooks
ConnyKathsBooks

Ich konnte mich gut in die Geschichte und auch in die Charaktere hineinversetzen und ich habe das Buch gerne gelesen.

— winterdream
winterdream

Sehr schöner historischer Roman

— karin66
karin66

trotz Irreführung von Titel und Klapptext ein gelungener und lesenswerter historischer Roman

— Engel1974
Engel1974

Sehr gelungener Roman, der beschreibt, wie es zum Raub der Stephanskrone kommt

— Pucki60
Pucki60

gelungener Histo...

— labbelman
labbelman

Ein wunderschöner historischer Roman bei dem ich mich wunderbar in die vergangene Zeit zurückversetzten und mit den Personen leben konnte.

— Gelinde
Gelinde

Hier verspricht der Titel wesentlich mehr Spannung.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Ein äusserst interessanter Lesestoff zu den österreichisch-ungarischen Entwicklungen im 15. Jahrhundert

— Gudrun67
Gudrun67

Ein richtig toller, gut recherchierter Roman, sehr flüssig und spannend geschrieben. Helene und Elisabeth sind historisch belegte Personen.

— hasirasi2
hasirasi2

Stöbern in Historische Romane

Das Ohr des Kapitäns

Phenomenal!

KristinSchoellkopf

Die Legion des Raben

Eine geniale Fortsetzung von "Fortunas Rache" - fesselnd bietet das Buch einen Einblick in das Leben von Sklaven im Röm. Reich

Bellis-Perennis

Schwert und Krone - Meister der Täuschung

Rundherum gelungen würde ich zusammenfassend sagen, ich bin schon extrem neugierig, wie die Geschichte weitergeht.

HEIDIZ

Nachtblau

Ein etwas flacher Roman

Melli274

Belgravia

Ich finde das sollten Fans von Downton Abbey gelesen haben

Kerstin_Lohde

Die letzten Tage der Nacht

Hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert. Ein Werk, das ich nicht so schnell vergessen werde

HarIequin

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Historischer Roman mit einigen Schwächen

    Der Raub der Stephanskrone
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    25. July 2016 um 12:31

    1437, Ungarn: Die verwitwete Helene Szekeles wird zusammen mit ihrem kleinen Sohn Matthias von ihrem Vater nach Wien geschickt. Dort soll sie Johann Kottanner, den Kammerherrn des Domprobstes heiraten und für Elisabeth, die Ehefrau von Herzog Albrecht, als Kammerfrau und Erzieherin ihrer kleinen Tochter arbeiten. Kein leichte Aufgabe, denn der Domprobst braucht eine Spionin, um Elisabeths Pläne als zukünftige Königin von Ungarn zu enttarnen und Elisabeth verlangt ihrerseits auch bedingungslose Treue von Helene. Doch dann stirbt der Herzog und Elisabeth bittet Helene um einen großen Gefallen, den die junge Frau nur schwer abschlagen kann. "Der Raub der Stephanskrone" ist ein weiterer historischer Roman aus der Feder von Beate Maly. Zwei Bücher der österreichischen Autorin habe ich schon gelesen und von beiden war ich durch die gekonnte Verknüpfung historischer Fakten mit einer spannenden Frauengeschichte begeistert. Diesmal hat mir jedoch vieles nicht gefallen. Zum einen ist das Buch nicht unbedingt leichte Lektüre. Zahlreiche geschichtliche Zusammenhänge und Namen lassen öfters mal den Lesefluss stocken. Auch mit Helene und Elisabeth wurde ich nie richtig warm. Helenes gefühlloses Verhalten gegenüber ihrem kleinen Sohn und auch gegenüber Johann kann ich oft nicht nachvollziehen; selbst im Wissen um Helenes traumatische Ehe-Erlebnisse. Keine Sympathiepunkte sammelt auch die egozentrische, egoistische und herrische Herzogin und spätere Königin Elisabeth. Beide Frauen geraten daher oft aneinander mit ihren so unterschiedlichen Ansichten, denn Helene wird im Laufe der Handlung immer selbstbewusster und lässt die Schatten der Vergangenheit endlich hinter sich. Zum anderen ist der Klappentext etwas irreführend und erzählt im Grunde schon die ganze Geschichte. Denn der titelgebende Raub der Stephanskrone und die gefährlichen Reise durch das Land finden erst auf den letzten reichlich 40 Seiten statt. Da hatte ich völlig andere Erwartungen. Sehr informativ und interessant ist für mich dagegen das Nachwort der Autorin. Denn viele im Roman erwähnte Details und Orte entsprechen den historischen Tatsachen. Helene Kottanner lebte tatsächlich und hat auch wirklich die Stephanskrone geraubt. Ihre Abenteuer finden sich in den von ihr selbst geschriebenen Memoiren "Die Denkwürdigkeiten der Helene Kottanner". Insgesamt kann ich daher den Roman "Der Raub der Stephanskrone" nur bedingt empfehlen und vergebe 3 Sterne.

    Mehr
  • Das Leben der Helene Kottanner

    Der Raub der Stephanskrone
    nirak03

    nirak03

    13. December 2015 um 17:43

    Helene ist Witwe und lebt mit ihrem Sohn im Hause ihres Vaters, als dieser beschließt, sie ist noch jung und kann wieder heiraten. Sie soll den Kammerherrn des Dompropstes zu Wien heiraten. Johann Kottanner lebt in Wien und Helene soll dort der Königin Elisabeth als Kammerfrau dienen. Schweren Herzens macht sich Helene auf die Reise und in ein ungewisses Schicksal. Sie ahnt nicht, inwieweit sie in die politischen Ränkespiele des 15. Jahrhunderts hineingezogen werden soll. Die Autorin Beate Maly schildert hier das Leben dieser jungen Frau, erzählt von ihren Schicksalsschlägen und von ihrer Arbeit bei Hofe. Der Erzählstil ist dabei leicht und flüssig zu lesen, es macht Spaß Helene auf ihrem Weg zu begleiten. Scheinbar nebenbei erfährt der Leser eben auch einiges über das Leben bei Hofe und über das Leben dieser Zeit in Wien. Helene ist ganz Kind ihrer Zeit und fügt sich scheinbar widerstandslos erst den Anordnungen ihres Vaters und später dann eben den ihrer Herrin der Königin. Erst so nach und nach beginnt sie ihr Leben selbst zu bestimmen, und für ihre Ziele zu kämpfen. Helene ist von Anfang an eine sympathische Protagonistin, die es in ihrem Leben eben nicht so leicht hatte. In ihrer ersten Ehe war sie mit einem Mann verheiratet, der sie aufs übelste verprügelt hat. Ihr Vater hat sie zwar wieder aufgenommen, wollte sie aber nicht weiter bei sich behalten. Helene hat gar keine andere Wahl als sich dem Willen des Vaters zu fügen und einer erneuten Heirat zuzustimmen. Die Hilflosigkeit, die die junge Frau gehabt haben muss, hat die Autorin eindrucksvoll wiedergegeben. Erst im Nachwort stellt sich sogar heraus, dass Helene Kottanner keine fiktive Person ist. Sie hat wirklich gelebt und für die Königin gearbeitet. Es hätte also ein spannendes Buch werden können. Leider hat der Titel und auch der Klappentext nicht wirklich etwas mit dem Inhalt der Geschichte zu tun. Die Stephanskrone wurde zwar tatsächlich von Helene gestohlen und der Königin zugeführt, aber der Klappentext lässt ja die Vermutung zu, dass es hauptsächlich darum geht. Dem ist aber nicht so, dieser Teil findet erst auf den letzten Seiten statt, ist zwar dann wieder spannend beschrieben, und wäre sicher ein Höhepunkt im Buch, aber man wartet beim Lesen ja die ganze Zeit darauf, dass es geschieht und fiebert darauf hin. So ist es schon enttäuschend, dass dies eben erst zum Ende hin geschieht und dann das Buch vorbei ist. Hier hätte ich mir einfach einen anderen Aufbau gewünscht oder eben einen anderen Titel des Buches. Das Leben von Helene als solches ist schon spannend und interessant. Maly hat ihre Erlebnisse glaubhaft und authentisch erzählt. Es fällt dabei leicht, den Weg mit Helene zu gehen. Man gönnt es ihr von Herzen, dass sie am Ende das Glück findet, welches sie so dringend braucht und sucht. Sterne: 3 1/2

    Mehr
  • Leserunde zu "Der Raub der Stephanskrone" von Beate Maly

    Der Raub der Stephanskrone
    BeateMaly

    BeateMaly

    Liebe Leserinnen und Leser, ich lade euch ganz herzlich zu einer Leserunde ein. Mein neuer historischer Roman heißt "Der Raub der Stephanskrone". Wie viele meiner Bücher hat auch dieser Roman einen starken Wienbezug. Im Mittelpunkt stehe zwei Frauen, Elisabeth, die Herzogin von Luxemburg und Österreich und ihre Kammerfrau Helene Kottanner. Es handelt sich bei beiden um historisch belegte Personen. Der Roman ist eine Mischung aus Fiktion und historischen Tatsachen. Wie der Titel verrät, geht es um die Stephanskrone. Elisabeth bittet ihre Kammerfrau die Krone für sie zu stehlen. Aber eines sei gleich vorweg verraten: dieser Diebstahl findet erst gegen Ende der Geschichte statt, zuvor warten eine Menge anderer Schwierigkeiten auf die beiden Frauen. Wer neugierig geworden ist und gerne mitlesen möchte, bewirbt sich bitte bis zum 7. November. Es werden 15 Gratisexemplare verlost. Ich freue mich auf eine spannende Leserunde mit euch! Herzlichst Beate

    Mehr
    • 296
  • Der Raub der Stephanskrone

    Der Raub der Stephanskrone
    Nik75

    Nik75

    13. December 2015 um 17:30

    Frau Maly hat mit dem Buch „Der Raub der Stephanskrone“ wieder einen ganz wunderbaren historischen Roman geschrieben. Wir dürfen in das Leben von Helene Kottanner, der Kammerfrau von Königin Elisabeth im 15. Jahrhundert eintauchen. Frau Maly hat einen wunderbaren flüssigen, fesselnden und spannenden Schreibstil. Schon nach den ersten Seiten war ich gefesselt von ihrem Roman. Der Grund war sicher die Hauptprotagonistin Helene. Sie ist eine sehr sympathische Frau, die seit kurzem in Wien die Kammerfrau von Königin Elisabeth ist. Frau Maly beschreibt ihr Leben in der damaligen Zeit. Helene ist Witwe und hatte es mit ihrem ersten Mal alles andere als leicht. Eigentlich will sie nie wieder heiraten, aber sie muss. Leider wird sie von ihrem Vater dazu gezwungen. Aber Helenes Leben entwickelt sich dann besser als erwartet. Ich fand es großartig Helene kennenzulernen und mit ihr im wahrsten Sinne des Wortes ihr Leben mitzuleben. Ich fand das Leben in der Hofburg und bei der Königin sehr interessant, wenn auch anstrengend für Helene, denn Elisabeth war keine wirklich nette Person. Helene ist eine gutmütige Frau, die mit Elisabeth eigentlich recht gut zurechtkommt. Allerdings muss sie aufpassen, damit sie in keine von Elisabeths Intrigen verwickelt wird. Denn Intrigen sind in der damaligen Zeit an der Tagesordnung. Schön fand ich auch, dass man ein wenig über das damalige Leben in Wien lesen konnte. Am Spannendsten fand ich den Raub der Krone, der aber erst am Ende des Buches stattfindet. Für mich ist es auf alle Fälle ein historischer Roman den ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann, denn er ist fesselnd und man hat nie das Gefühl, dass sich die Geschichte ziehen würde. Leider ist das in historischen Romanen öfter der Fall und man langweilt sich. Hier ist die Geschichte perfekt erzählt und gut recherchiert. Von mir gibt es für den Roman von Frau Maly 5 Sterne

    Mehr
  • Nach einer wahren Begebenheit

    Der Raub der Stephanskrone
    Shunya

    Shunya

    12. December 2015 um 16:14

    Österreich-Ungarn im 15. Jahrhundert. Sie ist die letzte Hoffnung für die ungarische Krone: Helene, die Kammerfrau der Königin Elisabeth. Als der König stirbt und die hochschwangere Königin vor dem aufständischen Adel fliehen muss, nimmt Helene die heilige Stephanskrone - die kostbare Insignie der ungarischen Könige - an sich. Eine gefährliche Reise durch das Land beginnt. Helenes Ziel: Die Donaustadt Komorn, in der Elisabeth sie erwartet, um ihren neugeborenen Sohn zum neuen Herrscher zu krönen. Kann Helene die Hoffnungen ihrer Königin erfüllen und ihr die Krone bringen? (Quelle: Ullstein) Kurz vorweg. Klappentext und Buchinhalt stimmen nur vage miteinander überein. Was im Klappentext steht kommt im Buch eher zum Schluss vor. Mal abgesehen von dem kleinen Manko hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es war mein erster Roman von Beate Maly und hat mich sofort gefangen genommen und für sich begeistern können. Da ich gerne historische Geschichten mag, habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und auch die Geschichte, die größtenteils auf wahren Begebenheiten beruht konnte mich überzeugen. Helene wirkte Anfangs sehr unsicher auf mich, hat aber im Verlauf der Handlung eine Wandlung durchgemacht und ist über sich hinaus gewachsen. Sie ist eine tolle Heldin mit der ich während des Lesens immer wieder mitgefiebert habe und wissen wollte wie es weitergeht. Auch die Figuren um sie herum sind gut ausgearbeitet worden. Johann mochte ich ebenfalls sehr und auch Matthias ist eine interessante Figur. Elisabeth hingegen hat einen herrischen Charakter und bringt Helene oftmals in einige Schwierigkeiten, bringt somit aber auch Spannung in die Handlung. Das Leben in Wien und Ungarn ist gut dargestellt worden, vor allem der Tagesablauf der Figuren wurde geschickt in die Handlung eingewoben. Anfangs lernt man die Figuren kennen, wofür sich die Autorin genug Zeit genommen hat. Es wurde beim Lesen zu keinem Zeitpunkt langweilig und die Geschichte wartet mit einigen ansprechenden Handlungssträngen auf. Wie erwähnt geschieht der Raub der Stephanskrone erst zum Ende hin, was ich jedoch gut fand, da somit noch mal Spannung aufkommt und es ein gutes Ende mit sich bringt. Das Ende an sich war zwar wenig spektakulär, aber passend umgesetzt. Alles in allem hat mir die Geschichte richtig gut gefallen. Der Schreibstil von Beate Maly liest sich flüssig, angenehm und trotz der 400 Seiten hat man das Buch schnell durchgelesen. Im Nachwort erfährt man noch was in der Handlung tatsächlich so geschehen ist und was aus der Feder der Autorin stammt. Wer die Bücher von Beate Maly mag sollte natürlich auch hier reinlesen. Ebenso Fans von historischen Romanen, da es hier mal abgesehen von einer großen Prise Fantasie der Autorin um das Leben der Helene Kottaner geht.

    Mehr
  • Ich habe das Buch gerne gelesen

    Der Raub der Stephanskrone
    winterdream

    winterdream

    10. December 2015 um 08:10

    Klappentext/Inhalt: Eine mutige Kammerfrau und eine kostbare Krone, die bis aufs Blut verteidigt werden muss Österreich-Ungarn im 15. Jahrhundert. Sie ist die letzte Hoffnung für die ungarische Krone: Helene, die Kammerfrau der Königin Elisabeth. Als der König stirbt und die hochschwangere Königin vor dem aufständischen Adel fliehen muss, nimmt Helene die heilige Stephanskrone – die kostbare Insignie der ungarischen Könige – an sich. Eine gefährliche Reise durch das Land beginnt. Helenes Ziel ist die Donaustadt Komorn, in der Elisabeth sie erwartet, um ihren neugeborenen Sohn zum neuen Herrscher zu krönen. Kann Helene die Hoffnungen ihrer Königin erfüllen und ihr die Krone bringen?   Cover: Das Cover hat mir sehr gut gefallen und passt auch gut zu einem historischen Roman.   Mein Fazit: Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Die Autorin hat viel von der Zeit des 15. Jahrhundert recherchiert und dies auch gut in einem Roman umgesetzt. Sie hat so die schweren Zeiten von damals ausdrücken können. Auch wenn der Klappentext nicht so wirklich gut zum Buch gepasst hat. Das ist dann leider etwas schade. Trotzdem muss ich sagen, dass ich das Buch gern gelesen habe, auch wenn man erst mal etwas anderes erwartet hat. Ich konnte mich gut in die Geschichte und auch in die Charaktere hineinversetzen und ich habe das Buch gerne gelesen. Ich vergebe gerne 4 von 5 Punkten.

    Mehr
  • 3,5 Sterne für ein gutes Buch, dass falsche Erwartungen weckt

    Der Raub der Stephanskrone
    Lizzy_Curse

    Lizzy_Curse

    07. December 2015 um 11:27

    Die mutige Kammerfrau Helene ist die letzte Hoffnung von Königin Elizabeth. Sie flijht mir der Stephanskrone, die die einzige Hoffnung ist, ihren Sohn zum König zu krönen, aus Wien und versucht sie rechtzeitig nach Komorn zu bringen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Das Buch stellt den ersten Roman dar, den ich von Beate Maly in den Händen gehalten habe. Rezensionen und die Meinungen von Freunden haben mich neugierig auf diese Schriftstellerin gemacht, und der Klappentext des Buches klang interessant. Also wagte ich mich in Wiens Getümmel! Zunächst besticht der einfache klare Schreibstil der Autorin. Sie verschwendet den Atem der Leser nicht mit langatmigen Beschreibungen oder ausschweifenden Gefühlsausbrüchen seitens der Protagonisten. Zudem finde ich Helene als Protagonistin sehr interessant. Sie ist nicht die Unschuld vom Lande, die sonst immer sehr gerne in historischen Romanen genutzt werden, sondern hat schon eine Ehe hinter sich und ist dadurch vor geprägt. Das macht sie zu einem spannenden Charakter, der ambivalent denken und Handeln kann. Auch Matthias und Johann habe ich sehr ins Herz geschlossen. Um ehrlich zu sein mochte ich die Szenen zwischen Johann und dem kleinen Matthias am liebsten, weil sie für mich das Größte Potential haben, Gefühle in Verbindung mit der Geschichte auszudrücken. Jetzt näher auf diese Beziehung einzugehen, würde zu sehr Spoilern, von daher bleibe ich davon mal fern. Die Geschichte ist weitestgehend interessant gestaltet. Helene kommt an den Hof, freundet sich mit Elizabeth an und wird ihre Engste Vertraute, gleichzeitig muss sich einige widerstreitende Gefühle, die sie für Johann hegt, unter eine Haube bekommen. Moment! Stand im Klappentext nicht eigentlich etwas ganz anderes? Ja, stand es. Und das war auch mein größtes Manko an diesem eigentlich schönen und soliden Buch. Der Klappentext schürt die Erwartungshaltung, wie ein Päckchen, dass auf die Reise geschickt werden soll. Man sollte Bücher nicht nach Klappentext kaufen. Das ist mir und allen anderen Büchernerds klar. Trotzdem tun es so gut wie alle! Und ich hatte leider Gottes bei diesem Buch das Gefühl, dass mein Postauto mit meinem Päckchen, dass die spannenden Stellen mit einer hübschen Schleife verpackt, enthält, den Umweg nach Timbuktu genommen hat. Ich habe auf den Raub der Stephanskrone gewartet, ihm entgegengefiebert und mich gefragt, was wohl auf dem beschwerlichen Weg so alles passieren mag. Am Ende nahm dieser Handlungsfaden nur einen sehr kleinen Teil der Handlung ein, was mich irgendwie mit einem faden Gefühl zurückließ. Der Autor kann in den wenigsten Fällen viel an seinem Klappentext ändern. Dass ist mir bewusst, während ich diese Rezension schreibe. Aber ein Buch ist ein Gesamtwerk aus vielen verschiedenen Komponenten, unter anderem auch dem Klappentext.Und ich muss dieses Zusammenspiel leider in meine Bewertung mit einfließen lassen, weil er bei mir eine hohe Erwartungshaltung geweckt hat. Und darunter leidet eben auch mein persönlicher Spannungsbogen. Beate Maly versteht ihr Handwerk und weis interessante schaffen, mit denen man mitfiebern und die man hassen kann. Außerdem lässt sie viel ihrer Recherchearbeit in ein Buch miteinfließen. Das hat man beim „Raub der Stephanskrone“ deutlich gemerkt, und dafür ziehe ich meinen Hut vor ihr. Wenn ich mit einer anderen Erwartung an das Buch herangegangen wäre, hätte es sicher gute vier Sterne bekommen. So muss ich leider auf 3,5 Sterne runter gehen.

    Mehr
  • wunderbare Gelegenheit mit einer sympathischen Hauptperson in die Vergangenheit abzutauchen

    Der Raub der Stephanskrone
    irismaria

    irismaria

    01. December 2015 um 16:58

    "Der Raub der Stephanskrone" ist ein historischer Roman, in dem die Autorin Beate Maly ihre Leserinnen ins Wien des 15 Jahrhunderts entführt. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge Helene Szekeles. Nach dem Tod ihres gewalttätigen Ehemanns vermittelt ihr Vater die junge Witwe nach Wien. Dort soll sie als Erzieherin der Tochter von Königin Elisabeth arbeiten und den Kammerherrn des Domprobsts heiraten während ihr Sohn Matthias die Klosterschule besucht. Der Domprobst hofft, dass Helene für ihn Informationen am Hof sammelt, doch auch die Königin erwartet Loyalität von ihrer Hofdame. So steht Helene zwischen den Fronten und auch die neue Heirat erfüllt sie mit Angst, da sie bisher nur schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht hat. Die Geschichte liest sich wunderbar flüssig und man kann schnell mit den Hauptfiguren mitfiebern und in die damalige Zeit eintauchen. Der Klappentext weckt allerdings falsche Erwartungen, denn das dort beschriebene kommt im Buch erst ganz am Ende vor. Davon abgesehen ist "Der Raub der Stephanskrone" ein leicht lesbarer historischer Roman mit einer guten Mischung aus Liebesgeschichte und erzählter Historie. Gut gefällt mir auch, dass die Autorin im Nachwort erklärt, was tatsächlich historisch belegt ist. Hier ist die Wirklichkeit romanhafter als es ein Buch sein könnte. Mein Fazit: wie von Beate Maly gewohnt ist das Buch eine wunderbare Gelegenheit mit einer sympathischen Hauptperson in die Vergangenheit abzutauchen

    Mehr
  • Eine mutige Kammerfrau und eine kostbare Krone

    Der Raub der Stephanskrone
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    30. November 2015 um 22:01

    Österreich-Ungarn im 15. Jahrhundert: Helene ist Mutter eines Sohnes und Witwe, als sie die Kammerfrau der Herzogin Elisabeth von Österreich wird. Helene wird gegen ihren Willen verheiratet, doch ihre Tätigkeiten im Dienste der Herzogin Elisabeth sind so zeitraubend, dass sie sowieso die meiste Zeit nicht zu Hause verbringen kann. Elisabeth ist inzwischen Königin von Ungarn, als ihr Mann stirbt. Sie beauftragt Helene damit, die Stephanskrone zu rauben, damit Elisabeths ungeborener Sohn nach der Geburt zum neuen Herrscher gekrönt werden kann. Mein Leseeindruck: Als erstes kann ich sagen, dass mich das Buch überrascht hat. Anhand des Klappentextes hatte ich erwartet, dass es in der Geschichte vorwiegend um den Raub der Stephanskrone gehen würde. Dem ist aber nicht so. Eigentlich sind es nur die letzten ca. 60 Seiten, die sich um den Raub drehen. Die Hauptprotagonistin ist Helene, die Kammerfrau von Elisabeth. Ich fand es sehr spannend, ihre Geschichte zu verfolgen. Anfangs war Helene mir mit ihrer manchmal recht rauen Art auch nicht wirklich sympathisch, aber im Laufe der Handlung erfahren wir, warum Helene so geworden ist. Ihre Entwicklung bzw. ihre Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Ich war sehr gefesselt von dem Buch und habe schnell in die Geschichte hineingefunden. Bald konnte ich es auch nicht mehr aus der Hand legen und wollte nur noch wissen, was als nächstes passieren wird. Die Autorin hat einen sehr angenehmen und packenden Schreibstil, dabei schreibt sie zugleich leicht und locker. Ich habe das Lesen des Buches sehr genossen und möchte auf jeden Fall noch weitere Bücher der Autorin lesen!  

    Mehr
  • Der Raub der Stephanskrone

    Der Raub der Stephanskrone
    karin66

    karin66

    29. November 2015 um 00:28

    Schon das wunderschöne Cover und der Buchtitel lassen auf einen außergewöhnlichen historischen Roman hoffen. Mit „ Der Raub der Stephanskrone“ ist Beate Maly ein wahres Meisterwerk gelungen. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Die einzelnen Figuren sind vortrefflich ausgewählt. Nachdem Helenes gewalttätiger Mann gestorben und das Trauerjahr vorüber ist, beschließt ihr Vater, sie in den Dienst der Herzogin zu geben und sie zu verheiraten. Gemeinsam geht Helene mit ihrem Sohn Matthias auf die Reise zu Elisabeth, der Herzogin. Dort soll sie eigentlich die Herzogin ausspionieren, diese sieht sie aber als Verbündete und lässt Helene einen Treueid schwören. Helene kommt immer mehr in Bedrängnis, da sie nicht beide Aufträge zufriedenstellend erledigen kann. Der Roman basiert zum einen Teil auf geschichtlichen Fakten und zum anderen Teil aus Fiktion. Ein wirklich sehr gelungenes Buch, das ich nur empfehlen kann. Nachdem Helenes gewalttätiger Mann gestorben und das Trauerjahr vorüber ist, beschließt ihr Vater, sie in den Dienst der Herzogin zu geben und sie zu verheiraten. Gemeinsam geht Helene mit ihrem Sohn Matthias auf die Reise zu Elisabeth, der Herzogin. Dort soll sie eigentlich die Herzogin ausspionieren, diese sieht sie aber als Verbündete und lässt Helene einen Treueid schwören. Helene kommt immer mehr in Bedrängnis, da sie nicht beide Aufträge zufriedenstellend erledigen kann. Der Roman basiert zum einen Teil auf geschichtlichen Fakten und zum anderen Teil aus Fiktion. Ein wirklich sehr gelungenes Buch, das ich nur empfehlen kann.

    Mehr
  • Der Raub der Stephanskrone als Endpunkt

    Der Raub der Stephanskrone
    Pucki60

    Pucki60

    Dieses Buch erzählt die Geschichte zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können und doch beide Stärke beweisen. Helene ist seit einem Jahr verwitwet und lebt mit ihrem kleinen Sohn Matthias bei ihrem Vater. Ihr Vater will sie wieder verheiraten, sie soll mit den Kammerherrn des Domprobstes von Wien vermählt werden. Der Domprobst bestimmt, das Helene als Kinderfrau bei Elizabeth, der Tochter des Königs Sigismund arbeitet. Dadurch verspricht er sich Einblick in Elizabeths Absichten. Elizabeth ist eine sehr dominante Frau, die keine Rücksicht nimmt und Helene zu ihrer Kammerfrau macht und sie einen Treueeid leisten lässt. Der Roman berichtet wie Elizabeth nach dem Tod ihres Vaters an der Seite ihres Mannes zur Königin von Ungarn gekrönt wird. Als auch ihr Mann ganz plötzlich stirbt, ersinnt sie den Plan, für ihren ungeborenen Sohn die Stephanskrone rauben zu lassen, um für ihn die Königswürde zu erhalten. Gleichzeitig wird geschildert, wie sich das Verhältnis von Helene zu Johann, ihrem Mann sich entwickelt. Als Elisabeths Vertraute, bitte diese sie, bei dem Raub der Krone zu helfen. Der Raub der Stephanskrone ist eine wahre Begebenheit und der Roman ist historisch sehr gut recherchiert. Die einzelnen Personen sind gut beschrieben und am Anfang sind sie entweder gut oder böse. Es ist leicht, für Helene Sympathie zu empfinden und Elizabeth kommt als sehr herrschsüchtig rüber. Es wird aber auch geschildert, wie sie zu dieser Person wurde. Im Verlauf der Geschichte befiehlt Elisabeth aber nicht nur sondern bitte auch und Helene wird eine starke Persönlichkeit. Der Raub steht ganz am Ende des Buches und deshalb passt der Titel nicht ganz zum Buch. Auch der Klappentext gibt nicht den Inhalt des Buches wieder. Dies sollte man wissen, damit man nicht mit falschen Vorstellungen an das Buch herangeht. Das Buch ist eine gut geschriebene Geschichte, die man flüssig lesen kann und bei der man gut unterhalten wird. Und beim Raub wird es auch noch richtig spannend. Ich vergebe für das Buch 4 Punkte, einen Punkt Abzug gibt es für den nicht ganz passenden Titel und weil die Personen für mich besonders am Anfang zu liebenswürdig oder zu hart waren.      

    Mehr
    • 4
    Pucki60

    Pucki60

    28. November 2015 um 06:37
  • Spannender historischer Roman

    Der Raub der Stephanskrone
    flieder

    flieder

    27. November 2015 um 21:31

    Die junge Helene Szekeles lebt mit ihrem Sohn Matthias bei ihrem Vater in Sopron. Hier erholt sie sich von den brutalen Misshandlungen die ihr ihr verstorbener Ehemann zugefügt hat. Doch die Pläne ihres Vater sehen anders aus, er möchte sie nach dem Trauerjahr so schnell es geht wieder verheiraten. Da kommt das Angebot des Domprobstes von Wien gerade recht. Er will das Helene seinen Kammerherrn Johann Kottaner heiratet. Sein Plan ist nicht ganz ohne Hintergedanken, Helene soll bei  Königin Elisabeth als Erzieherin und Kammerfrau arbeiten und so ganz nebenbei die Pläne, die die Königin hegt ausspionieren. Doch Helene verdient sich das Vertrauen Elisabeths  und leistet ihr den Treueschwur. Die Ereignisse spitzen sich zu als plötzlich König Albrecht stirbt und seine hochschwangere Frau zurücklässt. Diese muss nun fürchten das ihr ungeborener Sohn  niemals König werden darf. Sie fasst einen ungeheuerlichen Entschluss, Helene soll für sie die Stephanskrone rauben und somit ihr Leben aufs Spiel setzen. Mit Der Raub der Stephanskrone ist es Beate Maly  wieder einmal gelungen einen sehr gut recherchierten, spannenden Roman, der auf fiktiv und real basiert, auf den Markt zu bringen. Ihre gewohnt flüssige Schreibweise lässt die Seiten nur so dahinfliegen und es fällt schwer das Buch zur Seite zu legen. Die Protagonisten sind sehr lebensecht geschildert und man hofft und bangt mit ihnen. Ein gut gelungener Roman, dem ich gerne eine Leseempfehlung ausspreche

    Mehr
  • Der Raub der Stephanskrone

    Der Raub der Stephanskrone
    Engel1974

    Engel1974

    26. November 2015 um 14:03

    Mit ihren historischen Roman "Der Raub der Stephanskrone" entführt die Autorin Beate Maly den Leser nach Wien ins 14. Jahrhundert. Inhalt: Helene ist gerade der Ehehölle mit ihren Ehemann entkommen und hat kaum das Trauerjahr beendet, da zwingt sie ihr Vater bereits in eine neue Ehe. Sie soll den Sekretär des Wiener Domprobsten, Johann Kottaner ehelichen. Doch nciht nur das, der Domprobst sieht ein Stelle als Kammerfrau und Kinderfrau der Königin Elisabeth für sie vor, damit sie diese für ihn ausspionieren kann. Als der König stirbt wird Helene zur letzten Hoffnung für die hochschwangere Königin. Vor dem aufständischen Adel muß Elisabeth flüchten und übergibt Helene vorher den Auftrag die heilige Stephanskrone nach Komorn zu schaffen. Dort wird sie von der Königin erwartet, die ihren neugeborenen Sohn hier krönen lassen will. Meinung: Sowohl der Klapptext, als auch der Titel führen den Leser hier sehr in die Irre. Geht man hiervon aus erwartet man eine Geschichte rund um den Raub der heiligen Krone. Leider kam dies nur auf den letzten 50 Seiten zur Sprache. Aber auch wenn der Leser etwas anderes erwartet, ist die Geschichte um Helene und Königin Elisabeth dennoch lesenswert. Der Einstieg ins Buch gelingt sehr schnell und der Inhalt fesselt sofort. Da hier historische mit fiktiven Personen und Geschehen gemischt wurden, wäre ein Nachwort und Personenregister im Anschluss des Romanes wünschenswert gewesen. Charaktere: bis auf Königin Elisabeth, wurden alle realistisch und autehnditsch dargestellt. In der Geschichte kommt Elisabets wahrer Chrakter einfach zu kurz. Inhalt und Spannung: auch wenn man hier etwas Ganz anderes erwartet, ist der Inhalt insgesamt spannend und gut vorstellbar. Absolut lesenswert. Schreibstil: klare und einfache Wortwahl. Es wird sich am Wesentlichen orientiert und so ein schnelles und flüssiges Lesen ermöglicht. Fazit: trotz Irreführung von Titel und Klapptext ein gelungener und lesenswerter historischer Roman

    Mehr
  • Eine Reise in die Vergangenheit Wiens…

    Der Raub der Stephanskrone
    labbelman

    labbelman

    24. November 2015 um 10:21

    Ich liebe historische Romane und die Stadt Wien hat mich schon immer beeindruckt, weshalb ich ganz gespannt auf Frau Malys neuen Roman war. In der Geschichte geht es um zwei Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Zum Einen haben wir Königin Elisabeth, die stets ein behütetes Leben geführt hat und nun „nur“ um ihre Macht bangen muss. Auf der anderen Seite ist da die Kammerfrau Helene, die nach dem Ableben ihres gewalttätigen Ehemanns gleich wieder heiraten soll. Hat sie nicht genug Martyrium hinter sich? Was verbindet diese beiden ungleichen Frauen? Um es gleich vorweg zu nehmen: In der Geschichte geht es nur sehr wenig um den Raub der Krone. Ich fand dies nicht schlimm, jedoch versprach der Klappentext einfach etwas anderes als erwartet. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Leben von Helene, was fesselt und einen gespannt lesen lässt. Frau Maly hat hier zwei Protagonistinnen erschaffen, in die man sich ohne Umschweife einfühlen kann. Sie zeichnet ein verständliches Bild der damaligen Zeit. Besonders gefallen hat mir, dass die Männer im Buch nicht so schlecht wegkommen. Gerade Johann fand ich einfach nur klasse und es ist schön zu sehen, dass nicht in jedem historischen Roman ausschließlich Männer die Bösen sind. Fazit: Ein guter Schmöker, den ich gern gelesen habe und auch gern weiterempfehle. Lesenswert!

    Mehr
  • Lesenswerter historischer Roman

    Der Raub der Stephanskrone
    esposa1969

    esposa1969

    22. November 2015 um 18:08

    Buchbeschreibung: Österreich-Ungarn im 15. Jahrhundert. Sie ist die letzte Hoffnung für die ungarische Krone: Helene, die Kammerfrau der Königin Elisabeth. Als der König stirbt und die hochschwangere Königin vor dem aufständischen Adel fliehen muss, nimmt Helene die heilige Stephanskrone die kostbare Insignie der ungarischen Könige an sich. Eine gefährliche Reise durch das Land beginnt. Helenes Ziel: Die Donaustadt Komorn, in der Elisabeth sie erwartet, um ihren neugeborenen Sohn zum neuen Herrscher zu krönen. Kann Helene die Hoffnungen ihrer Königin erfüllen und ihr die Krone bringen? Leseeindruck: Mit "Der Raub der Stephanskrone" von Autorin Beate Maly liegt uns ein historischer Roman, der sehr berührt, vor. Wir schreiben das Jahr 1437. Hauptprotagonistin ist hier die junge Witwe und Mutter  Helene. Ihre zurückliegende Ehe verlief lieblos und unschön. Kaum verwitwet, schon soll sie wiederverheiratet werden. Sie wohnt mit ihrem kleinen Sohn Matthias wieder beim Vater, der es gerne sehen würde wenn sie den Heiratswilligen Johann Kottaner, den Sekretär des Wiener Domprobstes, ehelichen würde. Helene soll als Kammerfrau von Königin Elisabeth diese ausspionieren. Doch Helene hat der Königin den Treueid geschworen denn als der König stirbt muss diese hochschwanger vor dem ausständigen Adel fliehen. So "raubt" Helene die heilige Stephanskrone und begibt sich auf eine gefährliche Reise um der Königin zu helfen… Ein großartiger Roman, der mal wieder deutlich die rauen und schweren Zeiten von damals vor Augen führt. Alle Charaktere werden wunderbar detailliert und gut vorstellbar beschrieben. Ich tauchte ganz tief ein in die Geschichte und war fast schon selbst mittendrin in die historischen Zeit und zwischen den historischen und fiktiven Personen. Ein bisschen vermisst habe ich ein Register der historischen Figuren. Die 391 Seiten lasen sich angenehm lesenswert und  somit vergebe ich sehr gerne 5 von 5 Sternen! @ esposa1969

    Mehr
  • weitere