Die Donauprinzessin

von Beate Maly 
4,5 Sterne bei21 Bewertungen
Die Donauprinzessin
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spannend bis zum Schluß

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Spannender historischer Krimi mit viel Wiener Flair und einem Hauch Romantik.

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Inhaltsangabe zu "Die Donauprinzessin"

Mord im Winzerhaus

Wien im Herbst 1530: Winzertochter Fanny ist nach dem frühen Tod ihres Mannes wieder bei ihrem Vater eingezogen. Das geordnete Leben der jungen Winzerin gerät ganz kräftig durcheinander, als eine Leiche hinter dem Wirtshaus gefunden wird. Der tote Stadtrat war in dunkle Machenschaften verwickelt. Ausgerechnet der schweigsame Mathematiker Sebastian soll den Mörder finden - die Zusammenarbeit mit ihm ist eine Herausforderung für die zupackende und sehr direkte Fanny. Aber jeder weiß: Was sich streitet, das liebt sich ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548286419
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:10.10.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Teddygirlvor einem Jahr
    Netter historischer Krimi

    Netter historischer Wien-Krimi mit sympathischen Protagonisten. Der Roman ist leicht und flüssig zu lesen, einige Entwicklungen sind allerdings durchaus vorhersehbar und manchmal driftet die Erzählung ein wenig in Klischees ab. Daher verdiente 3,5 Sterne.

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    Gartenkobolds avatar
    Gartenkoboldvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: spannend bis zum Schluß
    ein spannend geschriebener historischer Krimi

    Klappentext: Wien im Herbst 1530: Winzertochter Fanny ist nach dem frühen Tod ihres Mannes wieder bei ihrem Vater eingezogen. Das geordnete Leben der jungen Winzerin gerät ganz kräftig durcheinander, als eine Leiche hinter dem Wirtshaus gefunden wird. Der tote Stadtrat war in dunkle Machenschaften verwickelt. Ausgerechnet der schweigsame Mathematiker Sebastian soll den Mörder finden – die Zusammenarbeit mit ihm ist eine Herausforderung für die zupackende und sehr direkte Fanny. Aber jeder weiß: Was sich streitet, das liebt sich ...
    Das Cover des Buches, die junge Frau mit den Weintrauben in der Hand und im Hintergrund das Haus, angedeutet im Grünen liegend, hat mich sofort angesprochen. Im Prolog erfährt der Leser schon ein klein wenig über die Hintergründe des Romans, Osmanen haben die Dörfer rund um die Stadt Wien angegriffen, gebrandschatzt und die Bewohner umgebracht, ein Bote überbringt die Nachricht einigen Männern, die etwas verschwinden lassen wollen….
    Der Schreibstil von Beate Maly ist flüssig, der Roman war von der ersten bis zur letzten Seite spannend geschrieben und der Leser löst zusammen mit der Protagonistin Fanny, der Tochter des Winzers und Sebastian , dem Mathematiker und Bauingenieur Wiens, der sich lieber mit den Plänen da Vincis für ein Flugschraube beschäftigt, als mit seiner Hauptaufgabe. Die Art, wie die Autorin die handelnden Personen beschreibt, hat mir gut gefallen und man wird Teil der Geschichte. Interessant sind auch die damaligen Lebensumstände, sehr eindrucksvoll beschrieben. Im Nachwort erfährt der Leser, dass Wien um 1500 von Weinbergen umgeben war und dass heute noch immer sehr viele Winzer in Wien leben.
    Ein historischer Kriminalroman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat, man ahnt zwar, wer dahinter stecken könnte und die endgültige Aufklärung am Schluss des Romans ist dann die Bestätigung dazu. Mir hat der Roman sehr gut gefallen.

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender historischer Krimi mit viel Wiener Flair und einem Hauch Romantik.
    Spannender historischer Krimi mit viel Wiener Flair und einer Prise Romantik

    "Ihr war, als befände sie sich in einem stinkenden Sumpf. Je mehr Fragen sie stellte, umso tiefer versank sie im Morast der Lügen und Intrigen." (S. 127)

    Wien, 1530: Seit dem Tod ihres Mannes arbeitet Winzertochter Fanny Roth wieder im väterlichen Betrieb. Doch dann wird hinter ihrem Wirtshaus "Zur Donauprinzessin" die Leiche eines Ratsherrn gefunden und ihr Vater gerät in Verdacht, hatte er doch vorher Streit mit dem Opfer. Zusammen mit Bauingenieur Sebastian Grün versucht Fanny den Schuldigen zu finden, doch beide geraten schnell in ein Netz aus Lügen und Intrigen.

    "Die Donauprinzessin" stammt aus der Feder von Beate Maly, die auch hier wieder gekonnt historische Fakten mit einer spannenden und fiktiven Geschichte verknüpft. Schauplatz ist Wien mit seinen Vororten im Jahre 1530. Noch immer leidet die Stadt unter den Nachwirkungen der osmanischen Belagerung 1 Jahr zuvor und viele Gebäude sind noch zerstört. Sehr anschaulich beschreibt die österreichische Autorin hier die damaligen ärmlichen Lebensumstände, die man sich überhaupt nicht mehr vorstellen kann. Unterkünfte, die ihre Bettwäsche nur zwei Mal jährlich wechseln, Aborte, die nur unregelmäßig von einem sogenannten Kotkönig entleert werden und zum Himmel stinken, Arbeiter, die in Steinbrüchen oder Kalkbrennereien unter unmenschlichen Bedingungen schuften. Da weiß man den heutigen Luxus gleich mehr zu schätzen. Nett fand ich auch die Idee, eine Bäckerin hier Kipferl kreieren zu lassen. Ein halbmondförmiges Backwerk, welches der Legende nach als Hohn auf die erfolglose Türkenbelagerung entstand.

    Der Mord an dem Ratsherrn führt nun zwei sympathische, aber grundverschiedene Charaktere zusammen: die selbstbewusste und intelligente Winzertochter Fanny, die gern den Weinberg ihres Vaters übernehmen würde, aber dazu wieder heiraten muss, und den etwas schusseligen und träumerischen Bauingenieur und Mathematiker Sebastian Grün, der im Auftrag des Bürgermeisters den Fall lösen soll. Beide mögen sich zunächst gar nicht, denn Sebastian trinkt noch nicht mal Wein. Doch die Zeit wird knapp und sie müssen zusammenarbeiten, um Fannys Vater zu retten. Dabei kommen sich Fanny und Sebastian dann doch unverhofft näher, aber bis es ein Happy End gibt, sind noch einige Hindernisse zu überwinden. Eine zarte Liebesgeschichte, die mich berührt hat. Auch die Nebenfiguren überzeugen, so z.B. Sebastians Schwester Margarethe, die ein schweres Los trägt, aber schließlich ebenfalls ihr Glück findet.

    Das Ganze liest sich flüssig und angenehm. Die Spannung steigt und die Ereignisse spitzen sich immer weiter zu. Die Auflösung hätte ich mir allerdings ein wenig spektakulärer vorgestellt. Denn der wahre Schuldige spielte vorher kaum eine Rolle und so blieb der ganz große Aha-Effekt irgendwie aus.

    Insgesamt hat mir "Die Donauprinzessin" gut gefallen. Ein gelungener historischer Krimi mit einer Prise Romantik und viel Wiener Flair. Ich freue schon mich auf die Fortsetzung in "Die Donauprinzessin und die Toten von Wien". 4 Sterne von mir.

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    Blausterns avatar
    Blausternvor 4 Jahren
    Die Donauprinzessin

    Wien im Jahre 1530: Die junge Witwe Fanny lebt nach dem viel zu frühen Tod ihres Mannes wieder bei ihrem Vater. Die Winzerin hilft ihrem Vater tatkräftig auf dem Gut und in der Schenke. Doch dann wird hinter dem Wirtshaus die Leiche eines Stadtrates gefunden. Der war zwar in dunkle Machenschaften verstrickt, doch ihr Vater wird nun verdächtigt. Der Richter beauftragt mit den Ermittlungen des Mordes den Stadtangestellten Mathematiker Sebastian, der nicht gerade davon erbaut ist. Er bittet Fanny um Unterstützung, und sie ist mehr als bereit, die Unschuld ihres Vaters zu beweisen.
    Gleich von Beginn an wird man in den Bann gezogen und fiebert mit den gut gezeichneten und sympathischen Charakteren richtig mit. Fanny ist eine selbstbewusste starke junge Persönlichkeit, die ihren Weg geht. Recht ungewöhnlich zu der damaligen Zeit, aber sehr bewundernd. Sebastian ist da eher so der Träumer, und doch muss man ihn einfach mögen. Die Verwüstungen in Wien und Umgebung durch die Türken sind so gut geschildert, dass man das ganze Maß der Grausamkeit schnell erfasst, und den Alltag in der Stadt mitzuerleben, ist sehr interessant. Der Fall an sich ist spannend aufgebaut, und der Schreibstil gut zu lesen.

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    Smberges avatar
    Smbergevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Dunkle Machenschaften, eine Liebe und einige Morde, das sind die Zutaten zu diesem Buch
    Dunkle Machenschaften im alten Wien

    Wien 1530: Hinter dem Wirtshaus, das Fannys Vater vor den Toren der Stadt betreibt,  wird eines Morgens ein Stadtrat tot aufgefunden. Der junge Mathematiker Sebastian, der bei der Stadt Wien angestellt ist, wird mit den Ermittlungen in diesem Todesfall beauftragt. Da auch Fannys Vater in den Verdacht gerät, in diesen Mordfall verwickelt zu sein, erhält Sebastian tatkräftige Unterstützung von Fanny. 

    Dieses Buch zeichnet sich durch seine Charaktere und durch die Zeit aus, in der es spielt. Fanny und Sebastian sind für ihre Zeit fortschrittlich denkende Menschen. Sebastian interessiert sich für Flugobjekte, sein grosses Vorbild ist Leonardo da Vinci, Fanny entspricht nicht dem Bild der Frauen in ihrer Zeit. Mit grosses Sebstbewusstsein macht sie sich an die Ermittlungen in diesem Fall. 

    Wien wurde erst vor kurzen von der Türkengefahr befreit und die Hintergründe der Tat weisen zurück in die Tage in der die Türken die Stadt belagert wurde. Sehr erschreckend werden die Zerstörungen beschrieben, die während dieser Zeit von den Toren Wiens angerichtet wurden, sowohl an Dörfern als auch an den Menschen. 

    Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Ermittlungen gestalten sich sehr spannend und es macht Spass, mit Sebastian über die Lösung des Falls zu rätseln. 

    Der Roman ist absolut lesenswert und zeichnet sich durch die interessanten geschichtlichen Hintergründe, die auch eine bedeutende Rolle bei der Lösung des Falls spielen aus. Eine schöne Kombination aus Krimi und historischen Roman. 

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    Michelle1965s avatar
    Michelle1965vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wunderbarer Roman, der im 16. Jahrhundert spielt. Fanny, eine junge Wirtin und Sebastian sollen einen Mord aufklären.
    Finden Sebastian und Fanny den Mörder?

    Klappentext:

    Wien im Herbst 1530. Winzertochter Fanny ist nach dem frühen Tod ihres Mannes wieder bei ihrem Vater eingezogen. Das geordnete Leben der jungen Winzerin gerät kräftg durcheinander als eine Leiche hintem dem Wirtshaus gefunden wird. Der tote Stadtrat war in dunkle Machenschaften verwickelt. Ausgerechnet der schweigsame Mathematiker Sebastian soll den Mörder finden – die Zusammenarbeit mit ihm ist eine Herausforderung für die zupackende und sehr direkte Fanny. Aber jeder weiß: Was sich streitet, das liebt sich…

    Die junge Witwe Fanny ist wieder bei ihrem Vater eingezogen, nachdem ihr Ehemann verstorben ist. Die junge Frau möchte sich als Winzerin einen Namen machen, doch im 16. Jahrhundert muss eine Frau dafür verheiratet sein. Die junge Frau ist sich sehr unsicher, ob sie die Avancen ihres Untermieters wirklich in Erwägung ziehen soll. Denn Fanny hat sehr schlechte Erfahrungen in ihrer Ehe gemacht und auch den Verlust ihres Kindes akzeptieren müssen. Doch solange ihr Vater noch für die junge Frau da ist, lebt sie erst einmal wieder Zuhause im Wirtshaus. Doch die Idylle ändert sich schlagartig, als der Stadtrat hinter dem Haus erschlagen aufgefunden wird. Der Auftrag wird Sebastian, einem Träumer und Denker, erteilt. Der Stadtrat war in sehr dunklen Geschäften verwickelt. Sebastian bittet Fanny um Mithilfe. Die junge Frau willigt ein. Während ihrer Ermittlungen gibt es weitere Tote und der Richter drängt um schnelle Aufklärung der Mordserie. Doch was haben die Morde mit den zerschlagenen Vororten zu tun, die das osmanische Militär zu verantworten hat. Die Stadt Wien wurde durch den plötzlichen Wintereinbruch glücklicherweise verschont. Jetzt ein halbes Jahr nach dem Angriff wird der Wiederaufbau angegangen. Sebastian ist für die Vergabe der Leistungen verantwortlich. So ist der junge Mann gar nicht begeistert, eine Mordserie aufzuklären. Doch der Anweisung des Richters kann sich Sebastian nicht widersetzen. Sebastian und Fanny erfahren während ihrer Suche nach der Wahrheit, viele Informationen, die sie schier sprachlos machen. Dabei bringt sich Sebastian unwissentlich selbst in Gefahr.

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    Mine_Bvor 4 Jahren
    Die Donauprinzessin

    Mit „Die Donauprinzessin“ erzählt Beate Maly eine interessante Geschichte, die einen ins das 16. Jahrhundert mitten nach Wien führt. Der historische Roman ist (bisher) ein eigenständiges Werk.

     

    Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext):

    Mord im Winzerhaus

    Wien im Herbst 1530: Winzertochter Fanny ist nach dem frühen Tod ihres Mannes wieder bei ihrem Vater eingezogen. Das geordnete Leben der jungen Winzerin gerät ganz kräftig durcheinander, als eine Leiche hinter dem Wirtshaus gefunden wird. Der tote Stadtrat war in dunkle Machenschaften verwickelt. Ausgerechnet der schweigsame Mathematiker Sebastian soll den Mörder finden - die Zusammenarbeit mit ihm ist eine Herausforderung für die zupackende und sehr direkte Fanny. Aber jeder weiß: Was sich streitet, das liebt sich...

     

    Das Cover hat mich im ersten Moment etwas abgeschreckt – es zeigt ein typisches Beispiel für einen historischen Frauenroman – jedoch sollte man sich nicht gleich davon beeinflussen lassen, es ist eher ein historischer Krimi. Es lohnt sich meiner Meinung auf jeden Fall, dieses Buch zu lesen. Der Schreibstil von Beate Maly hat mich auch dieses mal wieder begeistert. „Die Donauprinzessin“ hat sich durchweg flüssig lesen lassen, war permanent spannend und es hat großen Spaß gemacht, mit Sebastian und Fanny den Mordfall zu lösen. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Hierbei hat mir besonders der junge Mathematiker Sebastian gefallen, ich mochte seine schusselige Art und Weise, aber auch seinen großen Wissensdurst. Aber auch Fanny besticht durch ihren Charakter. Sie war für eine Frau in der damaligen Zeit recht mutig und auch eigenständig, hat Durchsetzungsvermögen und ist nicht auf den Kopf gefallen. Auch Margarethe, die Schwester von Sebastian, hat mir gut gefallen – sie ist ebenfalls eine liebenswerte Persönlichkeit. Durch ihre Charaktere haucht Beate Maly der spannenden Geschichte noch zusätzlich Leben ein. Aber auch die Story an sich und auch die damaligen Lebensumstände sind es wert, dieses tolle Buch zu lesen. Man lernt hierbei noch ein paar interessante Fakten über das damalige Wien, auch kann man sich gut in das damals herrschende Leben hineinversetzen.

    Ein spannender historischer Kriminalroman, der auch in der heutigen Zeit mit ein paar Abwandlungen passieren könnte – es macht Spaß, die Ermittlungen mitzuverfolgen und auch mitzurätseln. Bis zum Ende weiß man nicht wirklich, der hinter den Vorfällen steckt und was seine Beweggründe sind. Aber trotzdem ist Beate Maly eine logische und plausible  Erklärung eingefallen.

     

    Ich kann das Buch „Die Donauprinzessin“ nur empfehlen, der Schreibstil von Beate Maly ist sehr angenehm und der historische Roman durchaus spannend.

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    irismariavor 4 Jahren
    Mord und Intrigen in Wien

    „Die Donauprinzessin“ von Beate Maly spielt im 16. Jahrhundert in Wien. Die Stadt hat gerade die Belagerung der Osmanen erfolgreich überstanden, nur die außerhalb gelegenen Dörfer wurden teilweise verwüstet und die Bewohner getötet. Doch 1530 befindet sich die Stadt im Aufbruch und die rege Bautätigkeit sorgt für viele Aufträge für den Bauingenieur Sebastian Grün. Der Bürgermeister hält viel von dem jungen Mann und als ein der Schenke „Zur Donauprinzessin“ die Leiche des Ratsherrn Philipp Schacht gefunden wird, setzt er Sebastian als Ermittler ein. Geführt wird die Donauprinzessin neben dem Wirt von dessen Tochter Fanny, die eine begeisterte Winzerin ist. Da der Wirt Streit mit dem Ermordeten hatte, gerät er gleich in Verdacht. Doch Fanny glaubt an die Unschuld ihres Vaters und unterstützt Sebastian bei den Ermittlungen…

    Wie schon die Sündenbuch-Bücher von Beate Maly zeichnet sich auch „Die Donauprinzessin“ dadurch aus, dass man von den ersten Seiten an mitten in die Geschichte hereingezogen wird und nur so durch das Buch fliegt und mit den sympathischen Protagonisten mitfiebert. Daneben erfährt man viel über das Leben in Wien im 16. Jahrhundert. Spannend, unterhaltsam und interessant – so muss ein historischer Roman sein!

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    Nik75s avatar
    Nik75vor 4 Jahren
    Die Donauprinzessin

    Heute möchte ich euch den historischen Roman „Die Donauprinzessin“ von Beate Maly vorstellen. Es ist ein Roman, der in einer meiner Lieblingsstädte spielt und zwar in Wien um 1530. Fanny eine junge Witwe hilft ihrem Vater auf dem Weingut und in ihrer Weinschänke. Eines Tages wird die Leiche eines Ratsherrn hinter dem Wirtshaus gefunden. Fannys Vater gerät in Verdacht. Aber da taucht Sebastian ein Bauherr auf, der den Mord aufklären soll. Fanny und Sebastian machen sich gemeinsam auf die Suche nach dem Mörder.

    Meine Meinung:

    Frau Maly hat mit „der Donauprinzessin“ einen wunderbaren spannenden Roman geschrieben. Ich fand das Buch von Anfang an spannend und bin sofort in Fannys und Sebastians Leben eingetaucht. Der Roman ist durchwegs flüssig und fesselnd geschrieben. Die Hauptprotagonisten Fanny und Sebastian waren sehr sympathisch und besonders in Fanny konnte ich mich gut hineinversetzten. Für die damalige Zeit war sie eine selbständige, mutige und starke Frau. Sebastian war oft wie ein zerstreuter Professor, den man aber gern haben musste, genau wie seine Schwester Margarethe, die ein schweres Schicksal hinter sich hat. Zusammen sind sie das perfekte Ermittlerteam um den Mord am Ratsherrn aufzuklären. Schön fand ich, dass der Roman in Wien spielt. Ich kenne Wien durch viele Besuche recht gut und es ist sehr interessant, wie einem Frau Maly ins Wien von 1530 zurückversetzt. Es ist unglaublich wie klein die Stadt damals war und es war faszinierend über das damalige Stadtleben zu lesen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es rund um Wien so viele Weinberge gegeben haben soll und die Stadt tatsächlich von einer Stadtmauer umgeben war. Bei meinem nächsten Besuch werde ich Wien ein wenig genauer unter die Lupe nehmen und nach dem „alten“ Wien Ausschau halten. Dieser Roman hat mir von Anfang bis Ende gut gefallen und ich kann ihn wärmstens empfehlen.
    Von mir gibt es für diesen historischen Roman 5 Sterne.

    Kommentare: 1
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    Dreamworxvor 4 Jahren
    In vino veritas

    Wien 16. Jh. Nach einem zermürbenden Krieg und dem Abzug der Osmanen befindet sich Wien nun wieder im Aufbruch. Die junge Witwe Fanny lebt mit ihrem Vater auf dem Nussberg vor den Toren Wiens und führt das Wirtshaus „Zur Donauprinzessin“, welches für seinen ausgezeichneten Wein weit über die Grenzen Wiens hinaus berühmt ist. Eines Nachts nach einem langen Arbeitstag wird Fanny durch den Schrei ihrer Magd Rosa geweckt. Diese hat im Abort die Leiche des Ratsherrn Philipp Schacht gefunden, er wurde erschlagen. Schacht selbst hatte am Abend zuvor mit zwei weiteren Ratsherren im Wirtshaus gesessen und getrunken, aber auch mit einem von ihnen gestritten ebenso wie mit Fannys Vater. Nun gerät dieser unter Verdacht, Schacht getötet zu haben. Um den Fall möglichst schnell aufzuklären, setzt Bürgermeister Treu den Bauingenieur Sebastian Grün ein, da dieser sein Vertrauen genießt. Grün ist eher ein Träumer und beschäftigt sich lieber mit der Wissenschaft und Technik, doch er will den Bürgermeister nicht enttäuschen und macht sich an die Ermittlungen. Dabei bekommt er ungewollt Unterstützung von Fanny, die ebenfalls daran interessiert ist, die Unschuld ihres Vaters zu beweisen. Kaum haben sie die ersten Anhaltspunkte, gibt es einen neuen Toten. Das ungleiche Paar macht sich auf die Spur des Mörders und kommt sich dabei auch privat immer näher. Werden sie den Täter überführen?

    Beate Maly hat mit ihrem Buch „Die Donauprinzessin“ einen sehr spannenden historischen Kriminalroman vorgelegt. Der Schreibstil ist wunderbar eingängig und hat Sogwirkung, zieht er den Leser doch ab der ersten Zeile in ein vergangenes Jahrhundert hinein und lässt ihn bis zur letzten Seite nicht mehr los. Die Spannung wird bereits im Prolog aufgebaut und zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Auch die damaligen Lebensumstände der Menschen, die Unterdrückung und Knechtung der Leute sowie Korruption und Mauscheleien unter den Obrigen wird im sehr gut recherchierten Hintergrund eingeflochten. Die Charaktere sind authentisch und lebensecht angelegt. Fanny ist eine sehr sympathische und wissbegierige Frau, die schon einiges im Leben ertragen musste. Sie hat das Herz am rechten Fleck und will sich ihre Träume verwirklichen. Dabei ist sie hilfsbereit und glaubt noch an die Liebe. Sebastian Grün ist ebenfalls ein Sympathieträger, dabei ist er chaotisch, nachdenklich, eher zurückhaltend und ein Kopfmensch. Er liebt die Wissenschaften und hofft darauf, eines Tages zu fliegen. Allerdings ist Sebastian auch ein Familienmensch und kümmert sich rührend um seine Schwester Margaret. Durch seine bedachte Denk- und Herangehensweise ist er genau der Richtige, die Ermittlungen in den Mordfällen zu führen. Es gibt auch noch einige Unsympathen und undurchsichtige Gestalten, die in keiner guten Geschichte fehlen dürfen. Durch die geschickt gestaltete Handlung der Autorin, bei der sie den Leser immer wieder auf eine falsche Fährte lockt und neue Verdächtige ins Spiel bringt, weiß man bis zum Schluss nicht, wer der wirkliche Täter ist.

    „Die Donauprinzessin“ ist ein unterhaltsamer und auch spannender Historienkrimi, der den Leser durchweg zu fesseln vermag. Die Autorin hat alles goldrichtig gemacht. Hier werden sowohl Geschichtsliebhaber als auch Krimifans voll auf ihre Kosten kommen. Aber Achtung: Auch die Liebe spielt hier eine Rolle! Absolut empfehlenswert!

     

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    BeateMalys avatar

    Liebe Leserinnen und Leser,

    ich lade euch ganz herzlich zu einer Leserunde ein. Mit meinem neuen historischen Roman "Die Donauprinzessin" geht es wieder in meine Heimatstadt: nach Wien.

    Wir schreiben das Jahr 1530: In einem der beliebtesten Wirtshäuser am Stadtrand wird der wohlhabende Baumeister und Ratsherr Philipp Schacht tot aufgefunden. Der Wirt wird des Mordes verdächtigt. Seine Tochter Fanny setzt alles daran, seine Unschuld zu beweisen.

    Ausgerechnet der schweigsame Mathematiker Sebastian wird von der Stadt beauftragt, den Mordfall zu klären. Zunächst geraten er und die tatkräftige Fanny heftig aneinander. Doch sie haben ein gemeinsames Ziel: die Wahrheit ...

    Wer herausfinden will, ob die beiden der Wahrheit näher kommen, ist herzlich dazu eingeladen an der Leserunde teilzunehmen. Wer sich bis zum 26. Oktober bewirbt, ist bei der Verlosung dabei. Es gibt 15 Bücher zu gewinnen. Solltet ihr das Buch schon besitzen oder habt vor, es ohnehin zu kaufen, seid ihr bei der Runde ebenso herzlich willkommen.

    Ich freue mich auf einen regen Austausch mit euch.

    Herzlichst

    Beate 

    Blausterns avatar
    Letzter Beitrag von  Blausternvor 4 Jahren
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