Tod an der Wien

von Beate Maly 
4,6 Sterne bei19 Bewertungen
Tod an der Wien
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Kurzweiliger historischer Krimi mit viel Wiener Flair

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kurzweiliger historischer Krimi

Alle 19 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Tod an der Wien"

Ermittlungen inmitten des Wiener Faschings.

Wien 1922. Mitten in der Ballsaison verunglückt Operettendiva Hermine Egger im Theater an der Wien tödlich. Die pensionierte Lehrerin Ernestine Kirsch glaubt nicht daran, dass die von ihr bewunderte Sängerin einem tragischen Unfall zum Opfer gefallen ist: Sie vermutet einen Mord. Gemeinsam mit ihrem Freund Anton Böck ermittelt sie zwischen Opernhäusern und Kaffeehäusern – und begibt sich damit in tödliche Gefahr …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783740802219
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:Emons Verlag
Erscheinungsdatum:12.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweiliger historischer Krimi mit viel Wiener Flair
    Kurzweiliger historischer Krimi mit viel Wiener Flair

    Im Theater an der Wien verunglückt die Operettendiva Hermine Egger tödlich. Doch die pensionierte Lehrerin Ernestine glaubt nicht an einen Unfall, sondern vermutet Mord. Gemeinsam mit ihrem Freund Anton nimmt sie die Ermittlungen auf und schon bald geraten die zwei Hobby-Detektive in große Gefahr.

    "Tod an der Wien" stammt aus der Feder von Beate Maly und ist der zweite Teil ihrer historischen Krimireihe mit Ernestine Kirsch & Anton Böck. "Tod am Semmering hatte mich bereits begeistert und die Fortsetzung hält da locker mit. Auch hier verknüpft die Wiener Autorin gekonnt historische Fakten mit einer fiktiven Handlung und bietet damit fesselnde Unterhaltung.

    Ernestine und Anton sind mir schon richtig ans Herz gewachsen. Zwei liebenswerte und gut gezeichnete Protagonisten, die sich hier erneut als Hobby-Detektive à la Miss Marple & Co. betätigen. Diesmal nicht in einem eingeschneiten Hotel, sondern im Wien der 1920er Jahre, das die Autorin sehr anschaulich und authentisch beschreibt - mit seinen mondänen Kaffeehäusern, welche leckeren Apfelstrudel servieren (ich liebe Strudel auch so sehr wie Anton!), dem prächtigen Theater an der Wien, dem quirligen Treiben auf dem Naschmarkt oder mit Straßenbahnen, die sogar Tote bis zum Zentralfriedhof transportieren. Die Geschichte versprüht viel Zeit- und Lokalkolorit und ich fühlte mich direkt ins historische Wien versetzt. Obendrein erfährt man einige interessante Dinge zur Stadt- und Musikgeschichte. Dazu lernen wir Antons Tochter Heide nebst Enkelin Rosa besser kennen, die mit kleinen netten Begebenheiten das Ganze bereichern.

    Doch wer hat nun Hermine Egger ermordet? Verdächtige und Motive gibt es genug und der Mörder schlägt bald wieder zu. Auf Ernestine und Anton wartet eine knifflige und waghalsige Spurensuche, bei der mir an einer Stelle sogar regelrecht der Atem stockte. Auch der dramatische Showdown hat es dann in sich, denn wieder stellen die beiden dem Mörder eine Falle - mit überraschendem Ausgang. Diesmal hatte ich so gar keinen Schimmer, wie alles zusammenhängt. Besonders eine Tatsache hat mich dabei richtig verblüfft.

    Insgesamt kann ich daher "Tod an der Wien" sehr empfehlen. Ein kurzweiliger historischer Krimi mit viel Wiener Flair, der mir ein paar spannende Lesestunden bescherte. Ich freue mich schon auf weitere Abenteuer mit Ernestine & Anton und vergebe 5 Sterne.

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    Durga108s avatar
    Durga108vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: kurzweiliger historischer Krimi
    Ernestine und Anton ermitteln

    Beate Malys Spezialität sind historische Krimis, die im besten Fall im alten Wien spielen. So auch "Tod an der Wien".

    Der Krimi spielt im Wien des Jahres 1922 in der Künstlerszene. Hermine Egger, eine alternde Operettensängerin, deren Stern am Erlöschen ist, wird tot im Theater an der Wien aufgefunden. Unfall oder Mord? Die pensionierte und für die damalige Zeit schon sehr emanzipierte und fortschrittliche Lehrerin Ernestine Kirsch und ihr Freund und Vermieter Anton Böck besuchen Eggers letzte Vorstellung. Sie haben am Abend des Vorfalls div. Beobachtungen gemacht, die sie überzeugen, dass die Operettendiva ermordet wurde. 

    Die Amateurdetektive ermitteln schnell und intelligent. Zudem führt jedes Kapitel den Leser auf einen Stadtrundgang durch das Wien der 20er Jahre mit seinen Kaffeehäusern, Villen aber auch Armenvierteln. Die selbstbewusste Ernestine Kirsch hat mich sehr beeindruckt. Sie besitzt nicht nur genug Scharfsinn und Mut, um einen Mord aufzuklären, sie hat auch sehr moderne und interessante Ansichten in Hinblick auf die damalige vorherrschenden autoritäre Schulbildung. 

    Mir hat dass Buch so gut gefallen, dass ich auch Ernestines ersten Fall lesen möchte "Tod am Semmering".
    Der Krimi wird allen Lesern genauso gut wie mir gefallen, die gerne historische Krimis, die ohne großes Blutvergießen auskommen, lesen.

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    dreamlady66s avatar
    dreamlady66vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Charmant und gut-durchdacht - ab nach Wien...
    Charmant und gut-durchdacht - ab nach Wien...

    (Inhalt, übernommen)
    Wien 1922. Mitten in der Ballsaison verunglückt Operettendiva Hermine Egger im Theater an der Wien tödlich. Die pensionierte Lehrerin Ernestine Kirsch glaubt nicht daran, dass die von ihr bewunderte Sängerin einem tragischen Unfall zum Opfer gefallen ist: Sie vermutet einen Mord. Gemeinsam mit ihrem Freund Anton Böck ermittelt sie zwischen Opernhäusern und Kaffeehäusern – und begibt sich damit in tödliche Gefahr …

    Zur Autorin:
    Beate Maly wurde 1970 in Wien geboren, wo siebis heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt.
    Zum Schreiben kam sie vor rund zwanzig Jahren. Zuerst verfaste sie Kinderbücher und pädagogische Sachbücher.
    Seit zehn Jahren widmet sie sich dem historischen Roman und seit "Tod am Semmering" auch dem Kriminalroman.

    Schreibstil/Fazit:
    DANKE an die Autorin sowie den emons-Verlag für Eure Zusage und schnelle Belieferung.

    Ich freute mich und war schon ganz gespannt auf mein Erstlingswerk der umtriebigen Autorin in und um Wien-spielend, wo ich bislang leider nur literarisch hinreisen konnte.

    Der historische Roman mit einem Prolog, 33 teilweise recht kurzknappen Kapiteln sowie einem Nachwort der Autorin, perfekt verpackt im speziellen, hochwertigpassenden Gewand, liessen den Krimi für mich relativ schnell und auch zügig verarbeiten.
    Ich kam gut voran und baute sogleich Vertrauen um dieses charmante, aber auch so unterschiedliche, gar ältere Ermittlerduo auf - diese schafften es mit ihrer Raffinesse aber speziellem Wortwitz den verzwickten Fall in der Künstlerszene zu lösen.
    Viel Detailwissen um die Gegend und die Zeitepoche rundeten dieses Buch atmosphärischpassend ab.


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    dorlis avatar
    dorlivor einem Jahr
    Rezension zu "Tod an der Wien" von Beate Maly

    Wien, 1900. Im Johannesgymnasium, einem Internat für die Söhne reicher und angesehener Bürger, werden die Schüler auf das Übelste schikaniert und malträtiert. Eines Nachts stürzt der besonders gefürchtete Professor Johanni im Beisein zweier Schüler von der Galerie hinab in die Halle…

    Zeitsprung. Im Februar 1923 wird im Theater an der Wien die neue Operette von Franz Lehár uraufgeführt. Am Morgen nach der Premiere wird die Hauptdarstellerin Hermine Egger tot im Schacht eines Bühnenaufzugs gefunden. Ernestine Kirsch ist fassungslos und will nicht glauben, dass die von ihr so bewunderte Operettendiva einem Unfall zum Opfer gefallen sein soll. Während die Polizei von einem tragischen Unglück ausgeht und den Fall schnell zu den Akten legt, entdeckt Ernestine einige Unstimmigkeiten - für die quirlige Hobbyermittlerin ist die Unfalltheorie schnell vom Tisch, sie ist davon überzeugt, das Hermine ermordet wurde…

    In ihrem historischen Kriminalroman „Tod an der Wien“ nimmt Beate Maly den Leser mit auf eine spannende Reise in die 1920er Jahre nach Wien. Dank der detailreichen Beschreibungen der Schauplätze und den ausführlichen Schilderungen von Ereignissen und Stimmung ist man schnell mittendrin im Geschehen – sowohl der Charme, den Zeit und Ort zu bieten haben, als auch die Probleme, die die Menschen in der Zwischenkriegszeit beschäftigt und bewegt haben, werden in die Handlung miteinbezogen. Trotz der anhaltenden Armut, die der Große Krieg den Menschen beschert hat, blüht das kulturelle Leben der Stadt langsam wieder auf, es werden wieder Feste gefeiert, man geht ins Theater oder trifft sich in einem der zahlreichen Kaffeehäuser.

    Beate Maly kann nicht nur mit Zeit- und Lokalkolorit punkten, auch die Ermittlerin, die die Autorin ins Rennen schickt, hat mich durchweg begeistert. In feinster Miss-Marple-Manier versucht die pensionierte Lehrerin Ernestine Kirsch Licht in das Dunkel um den Tod der Operettensängerin zu bringen. Ernestine ist aufmerksam und umsichtig, sie weiß genau, wie sie ihren Mitmenschen die gewünschten Informationen entlocken kann, sie hinterfragt alles und kann zudem ausgezeichnet kombinieren und schlussfolgern. Unterstützt wird sie von ihrem guten Freund, dem Apotheker im Ruhestand Anton Böck. Anton, passionierter Hobbykoch und begeisterter Kaffeehausbesucher, lässt sich immer wieder breitschlagen, die abenteuerlustige Ernestine bei ihren vielfältigen und manchmal auch gefährlichen Unternehmungen zu begleiten.

    „Tod an der Wien“ ist eine gut ausbalancierte Mischung aus Spannung und Historie - Ernestine und Anton sind ein herrliches Gespann, es hat großen Spaß gemacht, die Ermittlungen der beiden zu verfolgen.

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    Nik75s avatar
    Nik75vor einem Jahr
    Tod an der Wien

    Meine Meinung:

    Nach langer Zeit habe ich endlich wieder einen spannenden Krimi gelesen. Ein Krimi bei dem ich nicht enttäuscht wurde, weil er langatmig oder langweilig war. „Tod an der Wien“ fand ich von Anfang an spannend und die Hauptprotagonisten Anton und Ernestine musste man einfach lieben. Ernestine eine pensionierte Lateinlehrerin ist von Natur aus neugierig und als ihre Lieblingsschauspielerin stirbt ist sie vor Ort und fängt gemeinsam mit Anton, einem pensionierten Apotheker, zu ermitteln an.
    Ernestine hat ein detektivisches Talent. Sie schafft es, mit ihrer Neugierde und gezielten Fragen, dass ihr Menschen mehr verraten als sie eigentlich wollen. Anton ist da zurückhaltend, aber da er Ernestine sehr gerne mag, ist er mit von der Partie.
    Der Krimi war von Anfang an spannend geschrieben. Die Protagonisten sind so liebenswert, dass man sie einfach gern haben muss und ihre Art zu ermitteln fand ich einfach toll.
    Frau Maly schafft es von Anfang an Spannung aufzubauen, die bis zum Schluss hochgehalten wird. Verdächtige gab es jede Menge in diesem Krimi, aber bis zum Schluss hat man als Leser keine Ahnung wer der Mörder ist. Ich versuchte zwar mit Ernestine den Fall zu knacken, bin aber bis zum Schluss im Dunklen getappt. Ich mag am liebsten Krimis, bei denen man bis zum Schluss mitfiebern und mitraten kann wer der Täter ist. Bei „Tod an der Wien“ war genau das der Fall. Wenn dann auch noch die Protagonisten so sympathisch sind wie Ernestine und Anton, dann kann man einem Krimi nur die volle Punktezahl geben. Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und fesselnd. Ich habe schon lange keinen so tollen Krimi mehr gelesen. Vielen Dank Frau Maly, dass Sie diesen tollen historischen Krimi geschrieben haben.


    Für mich bekommt dieser besonders spannende Krimi 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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    tinstamps avatar
    tinstampvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein klassischer Krimi mit viel Wiener Flair und einer charismatischen Schnüfflerin, die Miss Marple in nichts nachsteht.
    Wiener Pendant zu Miss Marple

    Bewertung: 4 1/2 Sterne

    Von Beate Maly habe ich bereits viele ihrer historischen Romane gelesen. Im letzten Monat wurde nun ihr zweiter historischer Krimi "Tod an der Wien" veröffentlicht.

    Obwohl ich den ersten Band "Tod am Semmering" (noch) nicht kenne, fand ich ohne Probleme in die Geschichte.
    Der Prolog, der zwanzig Jahre zuvor spielt, gibt tiefe Einblicke in das Schulsystem zur Jahrhundertwende. Im Internat werden die Jungen aus der Oberschicht für ihr späteres Leben ausgebildet und abgehärtet. Einige Lehrer greifen dabei jedoch zu unmenschlichen und grausamen Methoden. Bis es zu einem Unglück kommt...

    Danach sind wir wieder in den Zwanzigern und begegnen der pensionierten Lehrerin Ernestine Kirsch und ihrem Freund, dem Apotheker Anton Böck. Ernestine ist ein großer Fan der Operettensängerin Hermine Egger, die am Theater an der Wien bei der Premiere der Operette "Die gelbe Jacke" (heute bekannt unter dem Titel: "Das Land des Lächelns") die Hauptrolle singen wird. Gemeinsam mit Anton möchte sie die Veranstaltung besuchen und zuvor für die kleine Rosa noch ein Autogramm holen. In den Garderoben angekommen wird Ernestine Zeugin eines Streites zwischen Hermine Egger und ihrer Zweitbesetzung. Kurze Zeit später ist Hermine Egger tot.....

    Die beiden Hauptcharaktere sind einfach wundervoll. Sie besitzen den typischen Wiener Charme und in ihrer Neugierde erinnerte mich Ernestine Kirsch an ihr englisches Pendant, Miss Marple. Die quirlige ehemalige Lehrerin steckt ihre Nase mit oft entwaffneten Charme in Dinge, die sie eigentlich gar nichts angehen. So erfährt sie immer wieder Einzelheiten, die ihr bei ihren Nachforschungen behilflich sind. Denn Ernestine ist davon überzeugt, dass Hermine Eggers Tod kein Unfall war. Als auch die Hausmeisterin des Theaters umkommt, beginnt sie auf ihre eigene Weise zu ermitteln. Ernestine hält die beiden Todesfälle keineswegs als Zufälle, wie die zuständige Polizei, die die beiden Unfälle bereits ada acta gelegt hat. Zwischen Apfelstrudel und Wiener Melange ermitteln Ernestine und Anton im Umfeld des Theaters und die Verdächtigen sind gar nicht so wenige.

    Das Wiener Ambiente hat die Autorin atmosphärisch und identisch eingefangen. Die Örtlichkeiten des alten Wiens sind sehr detailreich und bildhaft beschrieben. Man spürt das Lebensgefühl der damaligen Zeit zwischen den Zeilen. Es ist die Nachkriegszeit und die Menschen suchen Zerstreuung. Theater und Operetten gaukeln ihnen eine heile Welt vor, in die sie sich gerne flüchten, während das Geld immer mehr an Wert verliert. Kriegswitwen versuchen über die Runden zu kommen, während die gehobene Schicht bereits wieder in Luxus schwelgt. Ebenso lässt uns die Autorin an der damaligen Schulreform eines Otto Glöckels, sowie die ersten Ansätze einer Maria Montessori, die die im Prolog erwähnten Zustände ersetzen sollen, teilhaben.
    Hungrig sollte man das Buch ebenfalls nicht lesen, denn Anton ist ein Genussmensch. Er liebt es zu kochen und zu essen. Und so werden einem Torten, Kuchen und andere Wiener Spezialitäten rund um die Uhr vorgesetzt. Meinem Guto auf Apfelstrudel bin ich spätestens nach der ersten Hälfte erlegen...

    Die Auflösung hat mir gut gefallen und ist logisch. Dabei stört es überhaupt nicht, dass einige Aspekte offen bleiben.

    Schreibstil:
    Beate Maly schreibt lebendig, kurzweilig und mit viel Wiener Charme. Die Kapitel sind kurz gehalten und man fliegt nur so durch die Seiten. Überraschende Wendungen erhalten die Spannung.
    Der Krimi lebt hauptsächlich von den großartigen Figuren mit ihren unverwechselbaren Charakteren. Die Krimihandlung bleibt deswegen manchmal ein bisschen auf der Strecke, was allerdings nicht stört. Auch die Nebencharakrtere sind wunderbar gezeichnet und ich konnte mir alle Figuren bildhaft vorstellen.

    Cover:
    Ein paar Worte muss ich noch zum eleganten Cover verlieren, das hervorragend zum ersten Teil passt und genauso wunderschön mit Jugendstilelementen verziert ist. Hier hat sich der Emons Verlag selbst übertroffen.

    Fazit:
    Ein klassischer Krimi mit viel Wiener Flair und einer charismatischen Schnüfflerin, die Miss Marple in nichts nachsteht. Kurzweilig und mit viel Lokalkolorit hat mich Beate Maly auch im Krimi-Genre überzeugt!

    Kommentare: 2
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    S
    Sabine_Hartmannvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Beschaulicher, humorvoller Krimi mit viel Ambiente und Zeitgeist
    Beschaulich


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    Petra1984s avatar
    Petra1984vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Liebenswerter historischer Wien Krimi
    Liebenswerter historischer Wien Krimi

    Bei dem Buch handelt es sich um einen sehr liebenswerten historischen Wien Krimi. Durch den bildhafte Schreibweise wird man ins alte Wien mit all seinen schönen Seiten versetzt. Die Wien Kultur mit den Kaffeehäusern und den überaus leckern Mehlspeisen unterstreichen die Geschichte.
    Ernestine und Anton als Hauptprotagonisten habe ich total lieb gewonnen. Vor allem Ernestine mit ihrer neugierigen, aber sympathischen Art.  
    Die Geschichte war für mich bis fast zum Ende total unvorhersehbar und dann auch überraschend. 
    Leider hat mir aber doch ein wenig die Spannung gefehlt. 

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    Petzi_Mauss avatar
    Petzi_Mausvor einem Jahr
    Charmantes Duo ermittelt im Wien der 20er Jahre

    Kurz zum Inhalt:

    Wien, Februar 1923: Die pensionierte Lateinlehrerin Ernestine Kirsch besucht mit ihrem guten Freund, dem pensionierten Apotheker Anton Böck, die Uraufführung der Operette "Die gelbe Jacke" im Theater an der Wien.

    Kurz darauf verunglückt die Operettensängerin Hermine Egger tödlich. War es wirklich nur ein Unfall?

    Ernestine vermutet einen Mord und macht sich mit Anton auf Spurensuche - und begibt sich dabei selbst in Gefahr...


    Meine Meinung:

    Beate Maly hat in diesem humorvollen Krimi viele Details aus dem Wien der 20er Jahre integriert, auch die Probleme der Zwischenkriegszeit und des damaligen Schulsystems werden aufgezeigt.

    Ernestine und Anton sind äußerst sympathisch; auch die Nebenfiguren und die Örtlichkeiten des alten Wiens sind sehr detailreich beschrieben.

    Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, mir ist die Schreibweise sehr sympathisch und das Ende kommt ganz anders, als erwartet.


    Fazit:

    Humorvoller Krimi im Wien der 20er Jahre mit einer sympathischen und charmanten "Miss Marple", die mit viel Glück, Neugier und guter Kombinationsgabe den Fall lösen kann.

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    Bibliomaries avatar
    Bibliomarievor einem Jahr
    Kurzmeinung: Charmant und mit viel Wiener Flair - ein Krimi mit historischem Hintergrund und zwei sympathischen Ermittlern.
    Operettentod

    Hätte Frl Kirsch, die pensionierte Lateinlehrerin nicht ihren Vermieter und Verehrer, den ebenfalls pensionierten Apotheker Anton Böck, nicht zur Premiere der Operette „Die gelbe Jacke“ ins Theater an der Wien geschleppt, wären beiden viel Aufregung erspart geblieben.
    Um ein Autogramm für die kleine Rosa zu ergattern, erschleicht sich Ernestine Kirsch den Weg zu den Künstlergarderoben und bekommt einen heftigen Streit zwischen der Hauptdarstellerin Hermine Egger und ihrer Zweitbesetzung mit. Kurz nach der Vorstellung verunglückt die Sängerin tödlich. Das lässt Ernestine natürlich keine Ruhe und zusammen mit Anton macht sie sich auf die ungefährliche Spurensuche.


    Dieser Krimi entführt den Leser ins Wien des Jahres 1922. Der furchtbare Erste Weltkrieg ist noch nicht lange vorbei, die Gesellschaft befindet sich im Umbruch. Das geht auch an den Wienern nicht vorbei. Das Geld ist kaum noch etwas wert und für ein Stückerl Apfelkuchen und eine Melange muss Anton schon bald 3000 Kronen bezahlen. Den Hintergrund zu diesem kenntnisreich recherchierten Krimi fand ich faszinierend. Mit den beiden Pensionisten Ernestine und Anton als Ermittler hat die Autorin Beate Maly ein originelles und sympathisches Duo geschaffen. Wobei Ernestine Kirsch eine für ihre Zeit schon sehr moderne und aufgeschlossene Frau ihren Verehrer Anton öfters schubsen muss. Er würde sich seine Zeit lieber mit Mehlspeisen und anderen kulinarischen Genüssen vertreiben.


    Die Autorin lässt – so ganz nebenbei – viel Wissenswertes aus der Zeit einfließen, ob es nun die Geschichte der Stadt Wien oder die Pädagogik ist. Das passt, weil sie mit Fräulein Kirsch die ideale Figur dafür geschaffen hat.
    Der Krimi bietet nicht nur Spannung, auch Charme und viel Wiener Atmosphäre, ach gäbe es doch auch bei uns so eine Kaffeehauskultur!


    Der Emons Verlag wird diesem Buch mit einem wunderschönen Cover gerecht. Es verzichtet auf das typische Titelfoto und glänzt mit Jugendstilranken und einer eleganten Haptik. So ist dieser historische Wien-Krimi auch äußerlich ausgesprochen gelungen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    BeateMalys avatar
    Liebe Leserinnen und Leser,

    es ist so weit: Anton und Ernestine ermitteln wieder.
    Diesmal besuchen die beiden eine Operettenpremiere im Theater an der Wien. Kurz nach der Vorstellung verunglückt die Sängerin Hermine Egger tödlich. Ernestine glaubt nicht an einen tragischen Unfall. Ihre Neugier ist geweckt und sie beginnt Nachforschungen anzustellen.

    Wer Anton und Ernestine durchs Wien der 20er Jahre begleiten möchte, bewirbt sich bitte bis zum 17.10.2017 für die Leserunde.
    Es gibt 15 Bücher zu gewinnen.

    Ich freue mich auf einen spannenden und unterhaltsamen Dialog mit euch.
    Herzliche Grüße aus Wien
    Beate   
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