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beate_maxian

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

"Der Tote vom Zentralfriedhof", der vierte Roman mit der Journalistin Sarah Pauli  wurde kürzlich veröffentlicht. Deshalb würde ich gerne wieder mit Euch über den Kriminalroman diskutieren. Mehr Infos über mich, findet ihr auch hier: www.maxian.at

Die Figur der Sarah Pauli ist aufgrund meiner Recherche zum Thema Aberglaube entstanden. Die meisten Menschen behaupten ja, nicht abergläubisch zu sein und doch klopfen sie drei Mal auf Holz, wenn sie Unglück abwehren wollen oder sagen „Toi, toi, toi“, wenn sie jemandem Glück wünschen. Mich hat aber weniger die Handlung, sondern viel mehr der Ursprung des Volksglaubens interessiert. Dieses Hintergrundwissen gibt Sarah Pauli in ihrer Kolumne zum Thema Aberglaube preis.

Da Aberglaube und Symbolik zumeist Hand in Hand gehen, muss sich Sarah Pauli in „Der Tote vom Zentralfriedhof“ mit Zahlenmystik, Symbolik und einem geheimnisvollen Rätsel befassen.

Die Geschichte : Nachdem ihre Kolumne über Aberglaube bei den Lesern des "Wiener Boten" ein voller Erfolg ist, plant die junge Journalistin Sarah Pauli eine neue Serie über das mystische Wien. Spannende Informationen dazu erhofft sie sich von der Fremdenführerin Erika Holzmann, die Führungen zu den geheimnisvollen Orten der Stadt veranstaltet. Doch kurz vor ihrem Treffen verschwindet Erika spurlos. Sarah stellt sich bald die Frage, ob Erika Opfer einer Entführung wurde? Was weiß ihr Ehemann, ein bekannter Unternehmer? Von welcher rätselhaften Entdeckung wollte Erika ihr berichten? Und was hat der verstorbenen Millionär mit der Fremdenführerin zu tun, dessen Sarg vom Wiener Zentralfriedhof gestohlen wurde?
Natürlich darf Sarah Pauli auch wieder ein Privatleben haben. Sie lebt seit dem Tod ihrer Eltern mit ihrem jüngeren Bruder Chris in einer Wohnung, der, um sein Medizinstudium zu finanzieren in einer Bar arbeitet und bisher gerne einmal die eine oder andere Schönheit mit nach Hause nahm. 
 
Die Recherchearbeiten waren diesmal sehr aufwendig, weil ein Ergebnis zum nächsten führte und eine Information die nächste Frage aufwarf. Ich wusste zu Beginn nur, dass mein Roman sich mit der Symbolik von Leben und Tod beschäftigen und  der Zentralfriedhof in Wien eine Rolle spielen sollte. Und dann war da plötzlich das Schloss Neugebäude und der Urnenfriedhof und viel Geschichte ... Es hat großen Spaß gemacht, Sarah Pauli diesen Fall zuzuspielen und ich hoffe, es macht euch ebenso großen Spaß sie während der Lösung zu begleiten.

Ich würde mich auf jeden Fall freuen, mit euch über das Buch zu diskutieren. Da ich, so wie Sarah Pauli, als Journalistin arbeite (jedoch fürs Fernsehen), kann es schon einmal ein oder zwei Tage dauern, bis ich mich wieder melde. Also bitte nicht böse sein, wenn eine Frage einmal nicht sofort beantwortet wird.

Bitte bewerbt euch mit ein paar Sätzen darüber, warum ihr glaubt, ausgerechnet diesen Roman lesen zu wollen. Der Goldmann Verlag stellt 30 Bücher zur Verfügungen.


Autor: Beate Maxian
Buch: Der Tote vom Zentralfriedhof

Wildpony

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Juhu... wieder ein toller Sarah Pauli Krimi :-)

Habe von der Autorin mit großer Begeisterung hier schon:
Tod hinter dem Stephansdom gelesen.

Und ich liebe Wien über alles.... kein Wunder, war ich doch früher so oft mit dem Reisebus als Fahrerin und Reiseleiterin in dieser schönen faszinierenden Stadt ♥

Leider gehe ich ja nun seit einigen Jahren einem stetigen Job als Leiterin einer Bücherei nach und nach dem Übertritt meines Mannes ins Rentenalter haben wir auch unseren Omnibusbetrieb nicht mehr.
ABER: ich würde wahnsinnig gern mit diesem neuen - super spannenden Fall über das mystische Wien - wieder mit in die schöne Domstadt reisen.

Daher bewerbe ich mich nun gleich ganz schnell!

Bella5

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Schon im 19. Jh. war Spiritismus und Aberglaube en vogue,als Gegengewicht zum Fortschritt, das finde ich interessant. Ich frage mich, was mir die Protagonistin über die Ursprünge des Volks-und Aberglaubens enthüllen kann, denn ich würde gerne meinen Wissensstand erweitern. Außerdem habe ich Lust auf einen Krimi mit Schauplatz Wien, er würde gut zu meinem tag "austria" passen. :)

Ich bewerbe mich.

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Smberge

vor 3 Jahren

Kapitel 10 - 16 (Seite 104 - 194)
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Sternenstaubfee schreibt:
Ich finde es eigentlich sehr geschickt. Durch diese Gedanken spürt der Leser, dass Sarah sich wirklich in Gefahr begibt. Bisher ermittelt sie ja einfach nur. Es ist alles noch recht harmlos und ungefährlich, denn die Entführer haben sich nicht gemeldet. Durch Josips Gedanken aber weiß man nun, dass es eben nicht so ungefährlich ist, wie es noch scheint. Josep hat Sarah schon im Visier und hat Übles mit ihr vor. Für mich erhört das die Spannung.

Genau, an dieser Stelle habe ich richtig Angst um Sarah bekommen. Wir wissen ja, dass Jossip ein eiskalter Mörder ist, jetzt ist Sarah in sein Visier geraten. Der erotische Aspekt, der hier angesprochen wurde, spielt meiner Meinung nach nur eine untergeordnete Rolle, die Bedrohung ist hier viel wichtiger.

Smberge

vor 3 Jahren

Kapitel 10 - 16 (Seite 104 - 194)
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Ja, dieser Abschnitt war auch wieder sehr spannend und geheimnisvoll.
Jetzt ist also der Diebstahl der Leiche entdeckt worden und ich finde es durchaus eine interessante Verbindung, dass der Tote Erikas Onkel ist. Seltsam nur, dass Sarah und Holzmann hier keine Verbindung sehen. Anscheinend geht es ja bei der Entführung darum, Informationen über gewisse Immobilien zu bekommen (Erika bekommt Anzeigen vorgelegt) und ihr Onkel hat viele Immobilien besessen. Da soll kein Zusammenhang bestehen? Das glaub ich einfach nicht.
Gutberg ist eine sehr seltsame Gestalt, wirklich wie aus einem anderen Jahrhundert entlaufen. Aber er hat anscheinend wirklich gut Verbindungen und kann vielleicht noch eine wichtigen Betrag leisten zu den Nachforschungen.
Auch Sarah kommen ja einige Gefahren zu. Nicht nur Jossip hat sie ins Visier genommen, auch Ursula befürchtet, dass sie ihr gefährlich werden könnte und plant sie in diesem Fall ermorden zu lassen.
Die geheimnisvolle Kreuzsammlung im Mausoleum ist schon sehr seltsam und auf dem Sarg selber findet sich ein Nachbildung des Reichskreuz. Sarah vermutet, dass in diesem Kreuz evtl. etwas versteckt sein könnte. Ob das wohl stimmt und was das wohl ist?
Der Krimi lässt sich wirklich sehr gut lese, sie Seiten fliege nur so dahin. Die Geschichte ist sehr mysteriös, verliert aber zumindest bisher, nicht an Glaubwürdigkeit. Sehr schön finde ich auch, wie immer wieder Informationen über Wien einfliessen, die einem als Stadardtourist nicht so geläufig sind, auch der mystische Aspekt Wiens finde ich sehr interessant.
Ich bin jetzt wirklich mal gespannt, ob vielleicht die Numerologie und der Zettel mit den Zahlen einen Hinweis geben.
Ich lese dann mal weiter.

Smberge

vor 3 Jahren

Kapitel 17 - 23 (Seite 195 - 293)
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tweedledee schreibt:
Das hatte ich im letzten Abschnitt schon spekuliert und bin jetzt erst recht der Meinung, dass sie die in Ungnade gefallene Tochter vom General ist. Warum es damals ein Zerwürfnis gab würde mich auch interessieren. Jedenfalls ist die gute Ursula skrupellos und geht über Leichen, um an das Geld zu kommen.

Ich bin mir auch relativ sicher, dass Ursula die verlorene Tochter des Generals ist. Es war ja die Rede davon, dass die Tochter des Generals mit Erika wie eine Schwester oder Cousine aufgewachsen ist. Auch wurde ansprochen, dass sie in die USA gegangen ist. Würde also passen.

Smberge

vor 3 Jahren

Kapitel 17 - 23 (Seite 195 - 293)
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Dieser Abschnitt war wirklich sehr spannend. Eine schöne Mischung aus Mystik und Aktion.
Ursula ist also hinter dem Erbe Erikas her. Sie stellt das als Notarin ja recht geschickt an, stellt die entsprechenden Dokumente so aus, dass Erika nur noch unterschreiben muss und alles schaut so aus, als wäre es von ihr so gewollt.
Ansonsten fand ich die Recherchen zur Zahlenmystik sehr interessant. Der Hinweis auf das Schloss Neugebäude durch das Zahlenquadrat war schon ganz schön knifflig. Bin mal gespannt was das noch zu Tage tritt. Ob Erika dort tatsächlich etwas Geheimnisvolles gefunden hat? Wollte ihr Onkel das Schloss wirklich kaufen?
Eins muss man Josip lassen, er ist zwar ein eiskalter Mörder, aber die Idee, wie er die Leiche des Slowaken entsorgt ist ganz schön clever. Er legt sie einfach zu den Leichen des anatomischen Instituts und lässt sie mit verbrennen. Er schein jetzt auch etwas Ruhe zu finden, wo er dem Friedhof wieder eine Leiche zurückgibt, nachdem er zuvor eine gestohlen hat.
Bei der Beschreibung des Einbruchs bei Sarah habe ich die Luft angehalten. Er scheint ja jetzt den offiziellen Auftrag bekommen zu haben, Sarah auszuschalten, denn auch der Wohnungsschlüssel war doch im Schliessfach, oder? Da sitzt er in Chris Zimmer und sieht zu wie Sarah und David nach Hause kommen. Ein wirklicher Albtraum, da hat Sarah richtig Glück gehabt, dass sie nicht alleine ist. Aber jetzt wissen wir auch, sie schwebt in grosser Gefahr.
In diesem Abschnitt war hohe Spannung, aber die Recherchen regten auch zum Nach- und Mitdenken an. Ich hoffe, dass die Geschichte jetzt im letzten Abschnitt noch zu einem guten, logischen Ende geführt wird. Ich bin gespannt.

Smberge

vor 3 Jahren

Kapitel 24 - 37 (Seite 294 - Ende)
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So, jetzt bin auch ich mit dem Buch durch und ich muss sagen, es hat mir sehr gut gefallen. Spannend bis zur letzten Seite und ein gutes logisches Ende, das ist mir bei einem Krimi immer besonders wichtig. Die Lösung des Falls muss nachvollziehbar sein und ich muss es verstehen. Das war hier der Fall.
Zum Ende hin wurde die Handlung ganz schön dramatisch. Ich habe richtig mit Sarah gezittert, als sie verfolgt wurde und es nicht gemerkt hat. Uns sie geht auch noch in relativ einsame Gebiete, wo es für Josip einfach ist, sie zu töten. Gut, dass er noch die Anweisung bekommt, noch nicht zuzuschlagen.
Auch die Vorstellung, dass jemandem bewusst wird, das sich ein Unbekannter in der eigenen Wohnung aufgehalten haben muss, ist ganz schön schaurig. Ich glaube, ich an Sarahs Stelle hätte das nicht so leicht hin genommen. Ein Albtraum.
Der Showdown war wirklich sehr gut gemacht. Alle Rätsel gelöst und zu einem logischen Ende verknüpft. Gefreut hat mich, dass Erika befreit wurde und Ursula und Ihr Grossvater ihre Strafe bekommen werden. Schade fand ich es, das Josip sterben musste, aber das ist wohl das Schicksal der Bösen in vielen Krimis, dabei war er nur die ausführende Hand von Ursula. Sie war doch die eigentlich wirklich Böse.
Also, wirklich ein gelungener Krimi, der mir viel Spass gemacht hat. Ich freue mich schon auf weitere Fälle für Sarah Pauli.
Rezension folgt in den nächsten Tagen.

Booky-72

vor 3 Jahren

Kapitel 17 - 23 (Seite 195 - 293)

Der General war mir von Anfang an etwas unsympatisch, irgendwie hängt der doch mit drin, dacht ich mir, aber dass Ursula seine Tochter ist, macht die Sache noch etwas mysteriöser...

Smberge

vor 3 Jahren

Resümee, Meinung ...

Jetzt möchte ich auch noch meine Rezension nachliefern. Ein tolles Buch, vielen Dank, dass ich an dieser Runde teilnehmen durfte.
http://www.lovelybooks.de/autor/Beate-Maxian/Der-Tote-vom-Zentralfriedhof-1104202493-w/rezension/1117351000/

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