Die Prater-Morde

von Beate Maxian 
4,2 Sterne bei11 Bewertungen
Die Prater-Morde
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Obdachlosenmorde und Drogenhandel am Wiener Prater!

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Machtspiele und Korruption, Drogen und Spekulation - die dunkle Seite Wiens

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Inhaltsangabe zu "Die Prater-Morde"

Auf einem ihrer Streifzüge durch den Prater beobachtet die Fotografin Lucie Viktor ein Gespräch zwischen einem bekannten Wiener Geschäftsmann und einer Obdachlosen. Kurz darauf versucht man, sie zum Schweigen zu bringen. Unterdessen schreibt Journalistin Sarah Pauli an einer Reportage zum bevorstehenden Prater-Jubiläum. Dabei entdeckt sie ein erschütterndes Muster: Bereits drei Obdachlose starben unweit des Riesenrads einen qualvollen und einsamen Tod. Sarah will herausfinden, was wirklich geschah, und stößt auf Lucies Schicksal. Doch wie gefährlich der Fall ist, merkt sie erst, als es fast zu spät ist ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442484713
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:17.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    baerins avatar
    baerinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Obdachlosenmorde und Drogenhandel am Wiener Prater!
    Obdachlosenmorde und Drogenhandel am Wiener Prater!

    Die Wiener Journalistin Sarah Pauli hat es endlich geschafft: sie zieht in die Chronik um und ist nun nicht mehr nur für die Kolumne zuständig. Ihr fällt eine Meldung auf, dass drei Obdachlose kurz hintereinander tot aufgefunden wurden. Über die Fotografin Lucie, die für einen geplanten Bildband Fotos von Wiens dunkler Seite schießt, erfährt sie mehr über die Szene rund um den weltbekannten Wiener Prater. Dort blüht auch der Drogenhandel und die Spur führt zu einem stadtbekannten Steuerberater, der in der Politik Fuß fassen will und seine eigene Partei gegründet hat. Er und seine beiden Freunde sind anscheinend tief in kriminelle Geschäfte wie Kunstraub, Geldwäsche und Drogenhandel verstrickt. Nur wie soll man ihnen das alles beweisen?

    Sarah Pauli beginnt zu ermitteln und kommt den Verdächtigen gefährlich nahe. Sie begibt sich mal wieder leichtsinnigerweise in Lebensgefahr und so wird es auch in diesem siebten Band um die Journalistin spannend und gar nicht langweilig. Mir gefällt der lockere und leichte Schreibstil von Beate Maxian sehr gut. Sarah ist sehr sympathisch dargestellt, auch in ihrem Privatleben passt alles. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den nächsten Fall mit Sarah!

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Machtspiele und Korruption, Drogen und Spekulation - die dunkle Seite Wiens
    Morde am Praterstern - wem nützt das?

    Beate Maxian entführt uns in ihrem nunmehr siebenten Fall für Sarah Pauli in eine Gegend von Wien, die ambivalent ist: in den Wiener Prater. Als Touristenhighlight zeigt er seine schöne Seite, für andere ist er ein Hotspot des Hässlichen, den man am besten übersieht.

    Doch genau die Hässlichlicht inmitten des Glitzers und Glamours fasziniert die Fotografin Lucie Viktor. Sie sammelt Fotos des menschlichen Abfalls, der auch Obdachlose, die den Praterstern und die Venediger Au bevölkern, miteinschließt. Ihr großer Traum, einen Bildband des ungeschönten Wien herauszugeben, rückt mit einem aussagekräftigen Schnappschuss nahe.

    Doch nicht nur Lucie beschäftigt die Szene rund um den Praterstern: Steuerberater Linus Freibach nimmt sich des Themas an. Allerdings ganz anders als Lucie. Freibach ist auf den Sprung in die Politik. Gemeinsam mit zwei Partnern verfolgt er skrupellos seine Ziele. Die perfiden Machenschaften bleiben beinahe unentdeckt, bis Lucie mit ihrem Schnappschnuss dem Trio gefährlich nahe kommt.

    Doch was hat das mit Sarah Pauli zu tun? Nun, die Journalistin mit Hang zum Mystischen ist nun in der Abteilung “Chronik” des “Wiener Boten” angekommen. Bei den Recherchen für das 250-Jahr-Jubiläum des Wiener Praters stößt sie auf beiläufige (Presse)Notizen über den Tod mehrerer Odachloser im Prater.
    Sie hört sich vor Ort um und trifft auf Lucie Viktor. Während Sarah die Insiderinfos von Lucie überprüft, wird die Fotografin krankenhausreif geprügelt.
    Ist da doch etwas dran an der Geschichte?

    Meine Meinung:

    Der Krimi hat mir wieder gut gefallen, obwohl er ein wenig anders als sein Vorgänger ist. Die mystische Note, die in den anderen Büchern immer wieder für das gewisse Etwas gesorgt hat, kommt diesmal ein bisschen zu kurz. Das liegt aber vermutlich an Sarahs Wechsel von der “Kolummne” in die “Chronik”.

    Gut gelungen finde ich die Andeutungen zur Abhängigkeit der Medien von Werbeanzeigen. Das scheint ein schmaler Gratz zu sein, um Einnahmen zu lukrieren und sich korrumpieren zu lassen.

    Das zuckersüße Wiener Flair tritt dismal zu Gunsten des Hässlichen zurück. Natürlich ist das nicht jedemanns Sache, aber jede Stadt hat ihre nicht so schönen Seiten. Ich habe mehr als 25 Jahre in der Nähe des Praters gewohnt und fahre täglich über den Praterstern. Die Anzahl der Wohnungslosen nimmt stetig zu. Einige haben Schicksalsschläge wie im Krimi beschrieben hinter sich. Immobilienspekulanten nütz(t)en Aufschwung des Viertels durch die Wirtschaftsuniversität weidlich aus. Vorkommnisse wie sie Clara erlebt hat, waren (?) durchaus üblich.

    Dass die Gangster im Nadelstreif gleich zu Beginn bekannt sind, lässt meiner Ansicht nach die Spannung nur im Ansatz leicht abflauen. Die Dramatik ergibt sich daraus, Freibach und seinen Handlangern das Handwerk zu legen. Ob das gelingen wird?

    Fazit:

    Ein Krimi, der ein wenig von der bisherigen Linie der Autorin abweicht, dafür aber ein bisschen nachdenklich macht. Gerne gebe ich 5 Sterne und warte mit Spannung auf den nächsten Band.

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    tinstamps avatar
    tinstampvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sarah Pauli setzt wieder ihre Spürnase ein, jedoch fehlte mir diesmal das Okkulte und der Lokalkolorit. In der MItte etwas spannungsarm
    Dunkle Mächte

    Bewertung: 3 1/2 Sterne

    Band 7 der Krimireihe rund um die Journalistin Sarah Pauli, entführt uns wieder an ein Plätzchen im wunderschönen Wien. Diesmal sind wir im Vergnügungsviertel, dem Wiener Prater, gelandet. Dort versucht die ambitionierte Kunstfotografin Lucie Viktor für ihren Bildband die andere Seite dieser Vergnügungsstätte festzuhalten. In aussagekräftigen Bildern rund um Obdachlose, möchte sie endlich mit ihrer Fotografie Geld verdienen. Da gelingt ihr ein Schnapschuss, der dies endlich bewirken könnte....

    Auch der Steuerberater Linus Freibach hat sich dem Thema der Obdachlosigkeit angenommen. Sein Ziel ist die Politik. Mit dem Geld seiner Frau, einer angesehenen Galeristin, hat er bereits seine eigene Partei gegründet und möchte sich den nächsten Wahlen stellen. Gemeinsam mit zwei Freunden, die Macht und Geld besitzen und keine Skrupel kennen, verfolgen sie einen ausgeklügelten Plan. Da kommt ihnen unverhofft Lucie in die Quere....

    Sarah Pauli, unsere altbekannte Journalistin, die sich am liebsten den mystischen und rätselhaften Dingen widmet, ist beim Wiener Boten endlich im Chronik-Ressort angekommen. Bei Recherchen zum bevorstehenden Prater-Jubiläum fällt ihr auf, dass kurze Zeit hintereinander drei Obdachlose verstorben sind. An und für sich nicht unbedingt etwas Außergewöhnliches, aber da Sarah sowieso gerade vor Ort ist, hört sie sich um. Dabei lernt sie Lucie kennen und hört von der jungen Fotografin ein paar Details, die ihren Verdacht bestätigen, dass die Obdachlosen keines natürlichen Todes gestorben sind. Kurz darauf wird Lucie zusammengschlagen...

    Nachdem mich "Mord in Schönbrunn" wirklich begeistert hat, ist das bei "Die Prater Morde" diesmal leider nicht ganz der Fall. Mir fehlte es an Spannung und das für Sarah Pauli so typische Faible für Okkultismus. Gerade diese Bräuche und Sarahs Vorliebe für alles Okkulte, sowie das typische Wiener Flair, machen das gewisse Etwas dieser Reihe aus. Davon gab es diesmal eindeutig zu wenig. Die Skrupellosigkeit einzelner mächtiger Männer steht in diesem Teil im Vordergrund, wobei die Bösewichte von Anfang an bekannt sind, was etwas an Spannung nimmt. Macht, Politik und Drogenhandel dominieren die Handlung.
    Der Blick hinter die Kulissen der Medien und auch der Polizei wird wieder sehr lebendig dargestellt. Die Kollegen von Sarah beim Wiener Boten treten in diesem Band etwas mehr in den Hintergrund. Im privaten Bereich bleibt alles beim Alten, wobei sich Sarah und David Gedanken machen, zusammenzuziehen.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt flüssig, humorvoll und sehr bildhaft. Man freut sich alte Bekannte zu treffen und auf Plätzen zu wandeln, die man kennt und bereits besucht hat.
    Die Kapitel sind eher kurz gehalten, die Charaktere authentisch und aus dem Leben gegriffen.

    Fazit :
    Der siebente Band der Reihe ist etwas anders als seine Vorgänger. Ich vermisste die okkulte Seite von Sarah, verspürte diesmal ein bisschen zu wenig Lokalkolorit und auch der Spannnungsbogen war nicht immer sehr hoch. Trotzdem mag ich diese Reihe und vorallem die unglaubliche Sarah Pauli, Journalsitin mit Spürsinn. Ich vergebe dreieinhalb Sterne und freue mich auf den nächsten Band!

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    Krimisofa_coms avatar
    Krimisofa_comvor einem Jahr
    Viele interessante Themen, aber recht spannungsarm

    Obdachlosigkeit ist ein brisantes politisches Thema. In Österreich sprach man in den letzten Jahren in mehreren Städten Bettelverbote auf Touristen-Hotspots aus – offiziell hieß es, dass man der „Bettelmafia“ den Kampf damit ansagen wollte. Als 2015 knapp 90.000 Flüchtlinge ins Land kamen, setzten sich vornehmlich rechte Parteien plötzlich für obdachlose Menschen ein, weil diese laut Rechtspopulisten überspitzt formuliert „immer noch besser sind als die ganzen Ausländer“. Was hat das jetzt mit dem aktuellen Buch von Beate Maxian zu tun? Mehr als man vom Buchtitel ableiten kann, denn tatsächlich spielen die Prater-Morde in der Geschichte nur eine untergeordnete Rolle – vorrangig geht es um Politik, Obdachlosigkeit  und Drogenhandel, jedoch hängen die Morde eng damit zusammen.

    Linus Freibach ist Steuerberater, aber ihn zieht es in die Politik und deshalb, aber auch, weil er sich nicht unterordnen will, hat er eine eigene Partei gegründet. Die Partei, deren Name nie genannt wird, erinnert an eine Law-and-order-Partei und wird dementsprechend als konservativ, allerdings nicht als rechtspopulistisch, bezeichnet. Man erkennt als Leser von Anfang an, dass Freibach Dreck am Stecken hat.

    Sarah Pauli ist hingegen endlich dort, wo sie hingehört, nämlich im Chronik-Ressort des „Wiener Boten“. Das macht für die Buchserie wesentlich mehr Sinn, als wenn sie nur als Kolumnistin dort arbeitet, die immer die größten Fälle an Land zieht und diese dann als einzige investigativ recherchiert – da fragt man sich doch, was das Chronik-Ressort sonst so macht. Für eine gehobenere Tageszeitung doch eher ungewöhnlich. Auffallend ist, dass der „Hokuspokus“, also der mystische Aspekt, der in den vorherigen Teilen eine vorherrschende Rolle einnahm, hier nur sehr spärlich vorhanden ist. Einerseits schade, weil diese kleinen Häppchen unnützes Wissen immer erfrischend waren – andererseits hat Maxian vielleicht schon alle Bräuche und Mythen durch.

    Wie immer ist auch diesmal ein Blick hinter die Kulissen der hiesigen Medien mit dabei, den man teilweise auch zwischen den Zeilen findet. Wenn man sich auch nur annähernd mit dem Thema auskennt, merkt man, dass Maxian weiß wovon sie schreibt. Die Kapitel sind diesmal wieder ohne eigene Titel und man merkt außen wie innen, dass das Buch bzw. die ganze Serie eher ans österreichische Publikum gerichtet ist; außen ist immer eine Wiener Sehenswürdigkeit – diesmal übrigens zum dritten Mal nach „Tödliches Rendezvous“ und „Die Tote am Naschmarkt“ das Riesenrad im Prater – und innen, also in der Geschichte, findet man des Öfteren eine Prise Wiener Dialekt, was ich irrsinnig erfrischend finde.

    Was sich Maxian vorwerfen lassen muss, ist, dass die Spannung, dadurch, dass man von Anfang an ahnt, wer der Böse ist, unterrepräsentiert ist. Der Showdown ist zwar dann wieder okay, aber nicht so herausragend wie im Vorgänger – jedoch wesentlich actionreicher. Eine Frage lässt Maxian offen, diese wird in einem separaten [SPOILER]-Beitrag erörtert.

    Tl,dr: „Die Prater-Morde“ von Beate Maxian behandelt primär zwar andere Themen als der Titel verspricht, ist aber deshalb nicht minder interessant zu lesen. Allerdings fehlt es der Geschichte an Spannung. Mehr Rezensionen gibt es auf Krimisofa.com

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    twentytwos avatar
    twentytwovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein spannender und fesselnder Wienkrimi, der nachdenklich macht.
    Die Prater-Morde

    Die junge und überaus ambitionierte Kunstfotografin Lucie Viktor, arbeitet mit Hochdruck an ihrem ehrgeizigen Projekt, einen Bildband über die dunkle und ungesehene Seite des Wiener Praters herauszugeben. Von einem zufälligen Schnappschuss erhofft sie sich, dass er zu ihrem Durchbruch wird. Doch stattdessen landet sie, brutal zusammengeschlagen, im Krankenhaus. Durch einen glücklichen Zufall wird die Journalistin Sarah Pauli auf den Fall aufmerksam und beginnt der Sache nachzugehen. Die Ergebnisse ihrer Recherchen sind erschütternd und so setzt sie alles daran, den Drahtziehern die hinter dieser unglaublichen Schweinerei stecken, das Handwerk zu legen.

    Fazit
    Geldgier und Skrupellosigkeit auf der einen Seite, Armut und Elend auf der anderen – ein fesselnder Krimi der einen, ob der Wehrlosigkeit der Opfer betroffen macht.

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    C
    coffeetimeladyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Obwohl ein Bisschen überzeichnet ist es ein spannendes und lesenswertes Buch.
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    Betsys avatar
    Betsyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wieder ein kurzweiliger Wien-Krimi um die Journalistin Sarah Pauli. Zwar nur teilweise spannend, aber dafür mit liebenswerter Stammbesetzung
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    maromas avatar
    maromavor 9 Monaten
    lisams avatar
    lisamvor einem Jahr
    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

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