Beate Maxian Die Tote vom Naschmarkt

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Inhaltsangabe zu „Die Tote vom Naschmarkt“ von Beate Maxian

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht ...Von ihren Freunden wird die Journalistin Sarah Pauli gerne wegen ihres Aberglaubens gehänselt. Doch dann gehen in der Redaktionspost drei abgetrennte Finger ein, die zur Schwurhand einer Frauenleiche gehören, die am Wiener Naschmarkt gefunden wurde. Die Tote war Entlastungszeugin in einem Vergewaltigungsprozess, den der prominente Anwalt Harald Koban gewonnen hat. In der Nacht nach dem Prozess überfährt Koban eine Katze – tags darauf erhält Sarah wieder Post: das Bild einer schwarzen Katze und eine unheilverkündende Nachricht ...

Ein ruhiger und dennoch spannender Krimi mit Wiener Flair und Gesellschaftskritik vom Feinsten.

— Ambermoon
Ambermoon

Der Beginn einer witzig geschriebenen Krimiserie aus Wien. Die Journalistin Sara Pauli hat eine Menge Abenteuer zu bestehen ...

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

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  • Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...

    Die Tote vom Naschmarkt
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    16. January 2017 um 22:17

    Sarah Pauli ist Journalistin beim "Wiener Boten". Mit der Post bekommt sie zunächst eine mysteriöse Postkarte zugeschickt und bald darauf ein Päckchen mit drei abgetrennten Fingern! Die Finger gehören zu einer weiblichen Leiche, die auf dem Wiener Naschmarkt aufgefunden wurde. Warum wurden ausgerechnet Sarah die drei Finger geschickt!? Sarahs Neugier ist geweckt, sie macht sich an die Ermittlungsarbeit. Mein Leseeindruck: Dieser Wien-Krimi bietet viel Lokalkolorit, was mir sehr gut gefallen hat. Auch ist es ein ungewöhnlicher Krimi, da hier vorwiegend eine Journalistin die Ermittlungsarbeit übernimmt. Die Handlung ist nicht unbedingt spannungsgeladen, sondern eher ruhig, dennoch aber konnte mich die Geschichte sehr fesseln! Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr gerne. Er ist flüssig, leicht und angenehm. Mir hat es viel Freude gemacht, dieses Buch zu lesen, und ich werde auch sicherlich noch weitere Bücher aus dieser Reihe lesen!

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  • Spannender Wien-Krimi / Sarah Paulis 2. Fall

    Die Tote vom Naschmarkt
    Ambermoon

    Ambermoon

    Von ihren Freunden wird die Journalistin Sarah Pauli gerne wegen ihres Aberglaubens gehänselt. Doch dann gehen in der Redaktionspost drei abgetrennte Finger ein, die zur Schwurhand einer Frauenleiche gehören, die am Wiener Naschmarkt gefunden wurde. Die Tote war Entlastungszeugin in einem Vergewaltigungsprozess, den der prominente Anwalt Harald Koban gewonnen hat. In der Nacht nach dem Prozess überfährt Koban eine Katze – tags darauf erhält Sarah wieder Post: das Bild einer schwarzen Katze und eine unheilverkündende Nachricht ... ---------------------------------------- Sarah Pauli, eine abergläubische Kolumnistin über Volks- und Aberglauben beim "Wiener Boten", erhält eines Tages ein geheimnisvolles Päckchen in die Redaktion. Der Inhalt - drei abgeschnittene Finger. Am gleichen Tag, frühmorgens, wird auf dem berühmten Wiener Naschmarkt eine Frauenleiche gefunden. Sie wurde erschossen und in einen Müllsack gesteckt. Es gibt keine Zeugen, keine Hinweise, bis auf einen - drei abgeschnittene Finger. Sarah's Neugier wurde sofort geweckt, sind es doch gerade die drei Schwurfinger, die man dieser Frau abgetrennt hat und sie wurde an einem Dienstag, dem Tag des Gerichts und der Gerechtigkeit, entdeckt. Dadurch ist Sarah sofort in ihrem Element und versucht diesen Mord auf ihre Art aufzuklären. Schnell wird klar, dass dahinter etwas Großes steckt und sich der Mörder unter der Bussi-Bussi-Gesellschaft Wiens befinden muss. Dies ist ein ruhiger, aber dennoch spannender Krimi mit Wiener Flair und Gesellschaftskritik vom Feinsten. Bis kurz vor Ende bleibt dem Leser der Täter und sein Motiv unklar und der Krimi hält somit eine überraschende Wendung parat. Die Charaktere sind gut gezeichnet, vielschichtig und somit authentisch und lässt auch dadruch den Leser lange im Dunkeln, wer der Täter sein könnte. Der Schreibstil ist flüssig und die Handlungsstränge wechseln gekonnt zwischen den Protagonisten, ohne für Verwirrung zu sorgen. Fazit: Ein überaus gelungener Wien-Krimi, ruhig aber dennoch spannend bis zum Schluß, tollen Charakteren und einer sympathischen "Ermittlerin", die mal so ganz anders ist. Dies ist der 2. Teil der Sarah Pauli-Reihe und ich fand diesen spannender und somit besser als den 1. Teil "Tödliches Rendezvous". Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ich freue mich schon darauf, die folgenden Teile zu lesen. Reihenfolge der Sarah Pauli-Reihe: 1. Tödliches Rendezvous 2. Die Tote vom Naschmarkt 3. Tod hinter dem Stephansdom 4. Der Tote vom Zentralfriedhof 5. Tod in der Hofburg

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    • 3
    awogfli

    awogfli

    02. June 2016 um 11:22
  • Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David

    Mädchenauge
    ChristianDavid

    ChristianDavid

    Liebe Krimi- und Thriller-Fans (zu denen ich mich auch zähle), ich darf euch mein Romandebüt vorstellen. Es heißt „Mädchenauge“ und ist gerade frisch erschienen. Also, worum geht es in „Mädchenauge“? Wien, Gegenwart: Mehrere junge Frauen fallen einem grausamen Serienmörder zum Opfer, der jeden zweiten Samstag zuschlägt. Lily Horn, eine junge, wenig erfahrene Staatsanwältin, erklärt sich bereit, die Ermittlungen zu leiten. Dabei muss sie mit Major Belonoz kooperieren, dem zynischen Chef der Wiener Mordkommission. Belonoz misstraut Lily Horn, er hält sie für ein Leichtgewicht und unterschätzt ihre Hartnäckigkeit. Beide wollen um jeden Preis weitere Opfer verhindern. Und einen Täter fassen, der keine Spuren hinterlässt, während in Wien die Angst vor dem Mörder regiert. Die Stimmung in der Stadt ist aufgeheizt. Übereifrige Journalisten und intrigante Politiker wollen den Fall für ihre Zwecke ausnutzen, sie setzen die Ermittler unter Druck. Aber das ist erst der Anfang. Denn der Fall ist komplexer, als Lily Horn und Major Belonoz jemals hätten                                                    ahnen können ... Eine Leseprobe findet ihr hier! Etwas zum Autor, samt Phantombild, findet ihr hier! Für diese Leserunde werden 20 Exemplare von „Mädchenauge“ verlost. Also macht mit, holt euch euer Buch! Um teilzunehmen, beantwortet bitte folgende Frage bis zum 14. Februar: Gibt es für euch einen Unterschied zwischen Krimi und Thriller? Wenn ja, welchen? Was lest ihr lieber?

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  • Rezension zu "Die Tote vom Naschmarkt" von Beate Maxian

    Die Tote vom Naschmarkt
    TochterAlice

    TochterAlice

    17. March 2012 um 11:11

    Eine Leiche im Herzen von Wien Inmitten des Naschmarkts, einer der großen Touristenattraktionen Wiens, findet sich die Leiche der jungen, hübschen Studentin Monika. Die ebenfalls junge Redakteurin des "Wiener Boten", Sarah Pauli, unter anderem zuständig für eine Kolumne zum Volksglauben und selbst hoffnungslos abergläubisch, erhält ein Paket mit drei Fingern zugeschickt - es zeigt sich, dass diese der Toten abgetrennt wurden... Monika hat kurz vor ihrer Ermordung - denn schnell wird deutlich, dass sie so zu Tode kam - in einem Prozess einem der Vergewaltigung Angeklagten ein Alibi gegeben, auf dessen Grundlage er völlig unerwartet freigesprochen wurde. Die Anwälte beider Parteien, das Vergewaltigungsopfer, die Mitarbeiter und Gäste der Bar - sie alle spielen eine Rolle in diesem Kriminalfall. Doch welche? Sarah ist neugierig und beginnt zu ermitteln, dabei ist sie jedoch nicht die Einzige, die neben der Polizei in die Ermittlungen eingreift: Birgit Pohn, die ebenso loyale wie leichtsinnige Freundin der Ermordeten, will ebenfalls wissen, was es mit dem Tode ihrer Freundin auf sich hat. Brutal geht es los, doch eher gemächlich entwickelt sich die Geschichte weiter.... teilweise wird es gar zu gemütlich und die Story droht im Kleinkrieg verschiedener Beteiligter oder auch im äußerst aktiven Innenleben der Protagonistin Sarah Pauli, das hier wie auch im Vorgänger-Band "Tödliches Rendezvous" nicht zu kurz kommt, stecken zu bleiben. Doch zum Ende wird es es wieder spannend und der Fall wird mit einer recht überraschenden Wendung abgeschlossen. Insgesamt ein netter Krimi, in dem auch das Wiener Lokalkolorit nicht zu kurz kommt! Ich jedenfalls habe ihn trotz der kleinen Abstriche gern gelesen und freue mich schon auf den nächsten Fall, mit dem es die Journalistin Sarah Pauli zu tun bekommt!

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  • Leserunde zu "Chucks" von Cornelia Travnicek

    Chucks
    CorneliaTravnicek

    CorneliaTravnicek

    Ich freue mich sehr darauf hier eine Leserunde zu meinem ersten Roman "Chucks" begleiten zu dürfen. Weitere Informationen folgen bald in den jeweiligen Unterthemen. (Die Titel der Themen sind an die Struktur der Kapiteltitel in meinem Buch angepasst.) Ich bin leider irrsinnig schlecht darin selbst meine Bücher zusammenzufassen (ich hole immer zu weit aus und erzähle zu viel), darum hier als Info für euch der Klappentext: Mae ist Anfang zwanzig und zog noch vor Kurzem als Punk durch die Straßen Wiens, lebte von Dosenbier und den Gesprächen mit ihrer Freundin Tamara über Quanten und Strings, Quarks und Spins. Im Aids-Hilfe-Haus, wo sie eine Strafe wegen Körperverletzung abarbeiten muss, lernt sie den HIV-positiven Paul kennen, verliebt sich in ihn und macht Schluss mit Jakob, der eh nur Luftschlösser baut. Mit Paul ist das Leben jeden Tag neu, weil jeder Tag der letzte sein kann. Chucks ist eine bezaubernde Geschichte vom Aufwachsen zwischen Liebe und Tod – punkig, zärtlich, bedingungslos ehrlich. "Wenn ich mit einer Figur der zeitgenössischen Literatur in einem Lift stecken bleiben möchte, dann mit Mae. Ob ich heil aus dem Lift kommen würde, weiß ich nicht, aber das wär's wert." Clemens J. Setz Ich bin gespannt auf euch und eure Meinungen zum Buch - bewerbt euch bitte bis zum 5. März (Erscheinungstermin, Ende der Bewerbungsfrist genau um 23:59 Uhr) im Unterthema "Vom Buch und warum ihr es lesen wollt." Es werden insgesamt 25 Bücher verlost.

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    • 789
  • Leserunde zu "Die Tote vom Naschmarkt" von Beate Maxian

    Die Tote vom Naschmarkt
    beate_maxian

    beate_maxian

    Bald ist es soweit: Am 19. Dezember erscheint mein Roman „Die Tote vom Naschmarkt“. Deshalb möchte ich euch sehr herzlich zu meiner ersten LovelyBooks-Leserunde einladen. Die „Tote vom Naschmarkt“ ist der zweite Band mit meiner abergläubischen Journalistin Sarah Pauli. Eingeladen sind ALLE, auch wer den ersten Teil „Tödliches Rendezvous“ nicht gelesen hat kann mitmachen. Denn die Handlungen sind in sich geschlossen. Die Tote vom Naschmarkt: Schauplatz: Wien (heutige Zeit) Von ihren Freunden wird Sarah Pauli gerne wegen ihres Aberglaubens gehänselt - und doch ist es gerade dieser Aberglaube, der der jungen Journalistin ihre erste eigene Kolumne beim Wiener Boten einbringt. Seit dem Erscheinen ihres ersten Artikels erhält sie von Fans regelmäßig Briefe und auch Relikte zu diesem Thema. Eines Tages liegt eine mysteriöse Postkarte mit einer schwarzen Katze und einer unheilverkündenden Nachricht in Sarahs Redaktionspost. Vorerst erkennt Sarah nicht, dass dies der Auftakt zu einem grausamen Rätsel ist. Doch schon bald erhält Sarah wieder Post, diesmal drei abgetrennte Finger, die zur Schwurhand einer Frauenleiche gehören, die am Wiener Naschmarkt gefunden wurde … Eine Leseprobe findet ihr hier: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Tote-vom-Naschmarkt-Ein-Wien-Krimi/Beate-Maxian/e369143.rhd Der Goldmann Verlag stellt 5 Verlosungsexemplare zur Verfügung. Ich werde die Bücher natürlich signieren. Wenn ihr jetzt Lust auf eine Leserunde habt und danach bereit seid, eine Rezension zu schreiben, dann bewerbt euch bitte hier bis 14. Dezember. Erzählt mir, ob auch ihr abergläubisch seid. Ihr verschenkt doch sicher Glücksbringer zu Silvester? Die Leserunde beginnt, sobald „Die Tote vom Naschmarkt“ bei den Gewinnern eintrifft. Ich freu mich schon auf eure Meinung und darauf mit euch zu plaudern. LG Beate Maxian

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    • 136
  • Rezension zu "Die Tote vom Naschmarkt" von Beate Maxian

    Die Tote vom Naschmarkt
    merlin78

    merlin78

    03. February 2012 um 08:13

    Eine Leiche, ein Prozess, eine junge Journalistin und ein skrupelloser Anwalt. Sarah Pauli erhält ein mysteriöses Paket in die Redaktion der Zeitung „Wiener Boten“, eine Botschaft, die im direkten Zusammenhang mit der Leiche steht, die an dem gleichen Morgen auf dem Naschmarkt gefunden wurde. Und wie sich herausstellt, ist die Frauenleiche eine Hauptentlastungszeugin in einem Prozess wegen möglicher Vergewaltigung. Nicht nur die Polizei, sondern auch Sarah Pauli nimmt die Ermittlungen in diesem Fall auf. Auf über 340 Seiten erlebt der Leser einen sehr leichten, aber gut inszenierten Krimi, der sich wunderbar aufbaut und die Spannung während der gesamten Erzählung beibehält. Die Hauptprotagonisten sind sehr lebendig und bildlich beschrieben und besonders zu Sarah Pauli kann man schnell einen guten Bezug aufbauen. Ihre kleinen Sorgen und Wünsche erlebt der Leser hautnah mit und kann sich gut in sie hinein versetzen. Und durch inhaltliche Trennungen kann man auch sehr gut die anderen Seiten der Betroffenen miterleben und sieht die Geschichte aus verschiedenen Gesichtspunkten. Mir hat das Buch gut gefallen, wenn mir auch die ständigen Liebesschwüre von Sarah ein wenig nervig erschienen und so von der eigentlichen Geschichte ablenkten. Auch Brigit Pohn, die beste Freundin der Ermordeten, begibt sich immer wieder in Gefahr, ohne über die Situationen, in die sie sich selbst hinein manövriert, nachzudenken. Jedoch fand ich die Beziehung von Koban und Dagmar Jurit sehr gut beschrieben, so dass diese mich wieder versöhnlich stimmen konnte. Und da das Ende sich sehr schlüssig und dennoch spannend auflöst, bin ich mit dem Buch sehr zufrieden. Es hat mich gut unterhalten. Von daher kann ich dem Buch 4 von 5 Sternen vergeben.

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  • Rezension zu "Die Tote vom Naschmarkt" von Beate Maxian

    Die Tote vom Naschmarkt
    Nil

    Nil

    17. January 2012 um 22:36

    Mord auf einem der schönsten Plätze Wiens! Beate Maxian hat mit "Die Tote vom Naschmarkt", erschienen im Dezember 2011, ihren 2. Wiener Krimi vorgelegt. Ein spannender Roman im Tatort-Stil. Die Protagonistin dieses Romans ist die Journalistin Sarah Pauli, die beim Wiener Boten eine Aberglauben-Kolumne schreibt. Es passiert ein Mord an einer jungen Frau, die an einem Dienstag morgen mitten auf dem Naschmarkt in Wien gefunden wird. Da sonst niemand für den Fall zur Verfügung steht, muss Sarah umgehend an den Tatort und übernimmt von da an die Recherche und die Artikel in ihre Hand mit viel Erfolg. Zu der Toten weiß man zunächst wenig, nicht mal wer sie ist und das Tatmotiv ist auch unklar, erst als Sarah eine "Päckchen" mit brisantem Inhalt erhält, fügen sich die Puzzleteile langsam zusammen. Ihr Wissen über den Aberglauben ist auch sehr hilfreich beim Lösen dieses Falles. Wenig blutig, aber mächtig spannend ist dieser Krimi, der sich locker leicht lesen lässt. Auch finde ich den österreichischen Schlag der bei einigen Formulierungen und Wörtern mitschwingt nett. Mal was anderes. Fazit: Empfehlenswert für Liebhaber des klassischen Krimis. Eine Leiche und ein Fall den es zu lösen gibt, aber die Polizei schafft es nicht alleine.

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  • Rezension zu "Die Tote vom Naschmarkt" von Beate Maxian

    Die Tote vom Naschmarkt
    andrea_zeige

    andrea_zeige

    03. January 2012 um 18:13

    Ob eine schwarze Katze nun von links nach rechts oder rechts nach links vor einem über die Straße läuft ist den meisten Menschen gleich, nur Sarah Pauli nicht. Ihres Zeichens Journalistin beim Wiener Boten und Verfasserin einer wöchentlichen Kolumne über Aberglauben. Von ihrem Schreibtisch, in ihrer selbst angelegten Bibliothek, schreibt und arbeitet sie am liebsten. Investigativer Journalismus ist nicht ganz ihre Sache... Bis sie eines Tages 3 Finger seiner Frauenleiche vom Naschmarkt in einem Päckchen auf ihren Schreibtisch bekommt. Die drei Finger bilden zusammen, die sogenannte Schwurhand, welche im Aberglauben aber auch vor Gericht große Rollen spielt. Sie gehören Monika, eine Frau die für eine Falschaussage vor Gericht bestochen wurde und kurz danach tot aufgefunden wird. Wer war der Mörder, warum bekam Sarah diese Finger geschickt und was hat dies mit der angeblichen Leserpostkarte mit der schwarzen Katze mit der Aufschrift „Ob es Unglück bringt, wenn dir eine schwarze Katze über den Weg läuft, hängt alleine davon ab, ob du ein Mensch oder eine Maus bist" zutun. Sarah beginnt auf eigene Faust zu ermitteln... Alleine die Aufschrift "Ein Wien-Krimi" und das schöne düstere Cover hat mich angeregt das Buch lesen zu wollen. Benennungen von Plätzen & Straßen und Aussagen in dem typischen Wiener Dialekt waren ein schöner Ausklang meines eine Woche davor gemachten Wienurlaub! Ein bisschen mehr Lokalkolorit hatte ich mir gewünscht, sowie detailliertere Beschreibungen von typischen wienerischen Umgebungen und häufigere Passagen im Wiener Dialekt! Mich hat der Krimi von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und die Erzählweise aus unterschiedlichen Perspektiven trug zur Gestaltung des Spannungsbogens bei. Meine eigenen Gedanken wer nun der Mörder ist wurden mehr als nur einmal durcheinander gewirbelt und die eigentliche Auflösung wird erst zum Schluss erkenntlich! "Die Tote vom Naschmarkt" ist mein erstes Buch von Beate Maxian, ihr Schreibstil gefällt mir sehr, die Mischung aus Krimi und Privatszenen der Hauptfigur hat mich angesprochen und ich werde mir möglichst bald ihren anderen Wien-Krimi "Tödliches Rendezvous" kaufen und bestimmt genauso gerne lesen!

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  • Rezension zu "Die Tote vom Naschmarkt" von Beate Maxian

    Die Tote vom Naschmarkt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. January 2012 um 18:40

    Inhalt: Auch dieses Mal hat Koban es wieder geschafft, dass sein Mandant, trotz Anklage zur Vergewaltigung, freigesprochen wird. Und eigentlich ist das nichts, was Sarah Pauli rein beruflich interessieren würde. Wären nicht Daumen, Zeige- und Ringfinger der entlastenden Zeugin, auf dem Schreibtisch der jungen Redakteurin gelandet. Pauli beschäftigt sich in ihrer Kolumne mit Aberglauben und erkennt sofort, dass es sich hierbei um die Schwurfinger handelt. Doch warum sind diese ausgerechnet bei ihr gelandet? Als sich die Redakteurin aufgrund dieser Zusendung näher mit dem Fall beschäftigt, wird ihr langsam aber sicher klar, dass dieser Fall ganz und gar nichts Übersinnliches an sich hat, sondern sie gezielt als Spielfigur eingesetzt wird. Meine Meinung: Hauptsächlich ist mir dieser Krimi ins Auge gesprungen, da er den schönen Untertitel “Ein Wien-Krimi” trägt und wer mich kennt, der weiß, wie vernarrt ich in diese Stadt bin. Aber natürlich hat mich auch die Geschichte interessiert. Zunächst zum wiener Anteil…der kommt für meinen Geschmack etwas zu kurz. Nur ganz wenige Dialoge finden im wiener Schmä statt, es werden kaum Sehenswürdigkeiten oder Besonderheiten der Stadt mit in die Geschichte eingewoben. Um genau zu sein, hätte dieser Krimi fast überall spielen können. Das fand ich persönlich sehr schade. Diese kleine Enttäuschung hat die Geschichte an sich jedoch locker wieder wett machen können. Die Erzählpersepektive wechselt immer wieder zwischen sehr vielen Protagonisten, jedoch weiß man durch sehr gute Charakterisierung immer sofort in welcher Perspektive man sich gerade befindet. Auch schafft es dieses Buch, trotz der großen Einsicht in die verschiedenen Charaktere, den Leser bis kurz vor Schluss zwar erahnen zu lassen, wer der Böse ist, jedoch nie ganz sicher werden zu lassen. Der tragende Aspekt des Aberglaubens hat mir sehr gut gefallen, da es nicht nur mal eine Abwechslung ist zu den typischen Ermittlungsperspektiven, sondern auch das eigene Hintergrundwissen ganz nebenbei erweitert. Fazit: Sehr spannender, gelungener Krimi mit tollen Charakteren und Ideen. Leider kommt das Wien jedoch nicht wirklich durch.

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  • Rezension zu "Die Tote vom Naschmarkt" von Beate Maxian

    Die Tote vom Naschmarkt
    Gurke

    Gurke

    27. December 2011 um 23:03

    Als Journalistin beim „Wiener Boten“ ist in Sarahs Leben weitestgehend Ruhe einkehrt, denn seit sie ihre wöchentliche Kolumne zum Thema Aberglauben schreibt, läuft die Arbeit richtig rund und vergessen sind die schlimmen Ereignisse, die sie mit ihrer verstorbenen Kollegin erlebt hat. Eine Postkarte mit dem Sprichwort „Ob es Unglück bringt, wenn dir eine schwarze Katze über den Weg läuft, hängt alleine davon ab, ob du ein Mensch oder eine Maus bist!“ bringt allerdings etwas ins Rollen, wovon Sarah eigentlich dachte, dass sie niemals dem Sog verfallen wird, doch ihre Neugierde siegt und wenig später befindet sie sich in einem mörderischen Geheimnis zwischen Bestechungen, Lügen und hilflosen Opfern. * „Die Tote vom Naschmarkt“ hat mich besonders wegen der wichtigen Bedeutung der Symbolik gefesselt, da mich diese unterschwelligen Botschaften, die nur von ausgewählten Kreisen verstanden werden, faszinieren. Dank der sympathischen Protagonistin, die auf ihre Glücksbringer-Ohrringe schwört, und ihrer freundschaftlichen Zusammenarbeit mit der Polizei bekommt die Handlung eine sehr persönliche Seite und wir Leser sind daher nicht verdammt, nur unbeteiligt bei den Ermittlungen der Spurensicherung und im Obduktionssaal zuzuschauen, sondern können auf einer Ebene mit den Beteiligten miträtseln, was mir sehr gut gefallen hat! * Einige Perspektiven- oder Szenenwechsel waren mir allerdings zu sprunghaft, da hätte der Übergang gerne ein wenig „weicher“ sein können, doch fairerweise muss ich sagen, dass es dadurch niemals zu unnötigen Längen kam und so die Spannung nicht abbrach. Die Überführung des Täters ist beim aufmerksamen Lesen gar nicht so schwierig, doch die Autorin hat das Ende überraschend gut verpackt und deshalb habe ich mich nicht gelangweilt, sondern gespannt auf das Zusammenlegen der letzten Puzzleteile gewartet. :-) * Für einen „Wien Krimi“ kamen mir aber die liebenswürdigen oder auch speziellen Eigenarten der Österreicher zu kurz, die einem Regionalkrimi doch erst den richtigen Charme geben. Ebenso fehlten mir die Beschreibungen der leckeren österreichischen Gerichte oder auch Wiener Wahrzeichen, die von einer Wahl-Österreicherin bestimmt noch intensiver wahrgenommen werden, als von dort Geborenen. Wobei ich sehr glücklich darüber bin, dass die Autorin auf Dialoge im typischen Dialekt verzichtet hat, da ich damit Probleme habe und sie den Leserhythmus ins Stock gebracht hätten. * Trotz kleiner Kritikpunkte hat mir der Krimi gut gefallen und immerhin habe ich in innerhalb von zwei Tagen verschlungen, was ja meistens für ein Buch spricht und deshalb warte ich gespannt darauf, was das Schicksal noch für Sarah bereit hält.

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