Beate Maxian Tod in der Hofburg

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Inhaltsangabe zu „Tod in der Hofburg“ von Beate Maxian

Ganz Wien ist anlässlich des Jahreswechsels in Feierlaune. Auch Journalistin Sarah Pauli sie hat tatsächlich Karten für das weltberühmte Neujahrskonzert der Philharmoniker ergattert. Doch die feierliche Hochstimmung schlägt in tiefes Entsetzen um: Als die Besucher nach der Veranstaltung den Konzertsaal verlassen, eröffnet ein Heckenschütze das Feuer und tötet ein Ehepaar. Sarah lässt die schreckliche Tat keine Ruhe. Sie recherchiert und entdeckt einen Zusammenhang mit einem Mord, der sich wenige Tage zuvor in der Wiener Hofburg ereignet hat. Doch der Todesschütze nimmt schon sein nächstes Opfer ins Visier ...

Spannende Verwicklungen in der Hauptstadt, die in einem kuriosen Ende ihren Höhepunkt finden.

— Caastorb

Einfach spannend und gut

— lisa1997

Es ist sehr lesenswert, auch wenn ein oder zwei Dinge zu bemängeln waren :)

— nati136

Trotz einiger Schwächen in der Handlung ein lesenswerter Regional-Krimi, der gute Unterhaltung bietet.

— BuchNotizen

Inhaltlich etwas schwächelnd, leider nicht unbedingt mein Fall: ein 2.5 Sterne-Buch

— CathyCassidy

Wieder ein spannender Wien-Roman, wenn auch diesmal die Hochspannung am Anfang des Buches statt fand.

— baerin

Der Titel verspricht was nicht ganz drin ist. Hauptthema fast nur für Wiener interessant. Zuviel Zufall u wird schwach ab der Mitte

— Petra_84

Super spannend bis zum Schluss.

— dreamsbyari

Eine rasante Handlung, eine überraschende Wendung – ungewöhnlich, aber mit einer gewohnt neugierigen Sarah Pauli!

— DunklesSchaf

Ein Muss für alle Wiener, Österreicher und Wien-Fans. Für mich war es nicht das Richtige, vor allem wegen Kommissar Zufall..

— rike84

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  • Spannend und musikalisch

    Tod in der Hofburg

    lisa1997

    11. February 2016 um 14:13

    Nun. Das alljährliche Neujahrskonzert steht auf dem Programm. Doch diesmal soll alles anders kommen. Nach dem Konzert wird ein Ehepaar erschossen und eine Schauspielerin leicht verletzt. Es war ein Heckenschütze. Doch welches Motiv sollte dieser haben? Den Schreibstil fand ich echt gut. Es war locker, nicht so verkrampft und echt spannend. Dies ist der 5. Fall von Sarah Pauli. Ich kannte diese Protagonistin vorher nicht und ich war echt überrascht, dass eine Journalistin mal Fälle löst. Es war echt eine Abwechslung. Wie schon kurz erwähnt, war das Buch echt spannend. Diese Kellnerin Frau Adam hat es aber auch in sich. Sie beschert uns Lesern eine interessante Wendung. Ich möchte eigentlich nicht viel davon preisgeben, da es wirklich den Krimi ausmacht. Nur so viel: Die Autorin beschreibt Realität und Fiktion so detailliert, dass ich alles geglaubt habe. Daher finde ich die Wendung einfach genial. Die Autorin versteht es einfach neben der guten Geschichte auch etwas von der Stadt zu schreiben/beschreiben. Was für mich jetzt noch nicht begreifbar beziehungsweise fraglich ist, ist was mit den Strauß Partituren ist. Ich kann eigentlich nichts negatives Sagen. Bin positiv überrascht.

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  • Ein toller Krimi!

    Tod in der Hofburg

    nati136

    Mir hat das Buch sehr gefallen und Sarah Pauli war mir von Anfang an symphatisch! Die Handlung selbst, war toll erzählt, jedoch wurde man manchmal fast schon überannt, wegen den vielen Informationen auf einmal... Das Ende so, habe ich nicht erwartet und ich wurde positiv überrascht. Normalerweise, kann man mich nicht so leicht für etwas begeistern, aber dieses Buch war einfach nur genial! Vom Anfang bis zum Ende :D  Ich empfehle es jedem, der gerne Krimi's liest!

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    • 2

    beate_maxian

    04. January 2016 um 18:03
  • Leserunde zu "Tod in der Hofburg" von Beate Maxian

    Tod in der Hofburg

    beate_maxian

    Ich möchte eine Leserunde zu meinem neuen Krimi "Tod in der Hofburg" eröffnen (der 5. Wien-Krimi mit der Journalistin Sarah Pauli). Falls ihr die vier ersten Bände noch nicht kennt, so ist das kein Problem. Wer mitlesen und mit mir und anderen Lesern/Leserinnen über das Buch diskutieren möchte und danach eine Rezension schreibt, ist herzlich willkommen, sich unter "Ich möchte mitlesen/Bewerbung" zu bewerben. Mein Verlag (Goldmann) stellt 20 Bücher zur Verfügung. Über den Inhalt Gute Vorsätze, rote Unterwäsche und allerlei Glücksbringer - in ihrer Kolumne über Aberglaube beim Wiener Boten widmet sich die Journalistin Sarah Pauli gegen Ende des Jahres beliebten Neujahrsbräuchen. Und einer der bekanntesten Traditionen in Wien ist das weltberühmte Neujahrskonzert der Philharmoniker, für das auch Sarah Karten ergattert hat. Doch die feierliche Hochstimmung schlägt in tiefes Entsetzen um: Als die Besucher nach der Veranstaltung den Konzertsaal verlassen, eröffnet ein Heckenschütze von einem der umliegenden Gebäude aus das Feuer und tötet mit gezielten Schüssen ein Ehepaar. Obwohl die Polizei weitreichende Ermittlungen anstellt, bleiben die Hintergründe des Doppelmordes im Dunkeln. Die schreckliche Tat lässt Sarah keine Ruhe. Sie beginnt zu recherchieren und stößt bald auf einen Zusammenhang mit einem anderen Verbrechen: Wenige Tage zuvor wurde im Sisi Museum der Wiener Hofburg eine Frau ermordet. Und auch in diesem Fall ist nichts, wie es scheint... Bewerbungen bis 29. September 2015 Die Leserunde beginnt, sobald "Tod in der Hofburg" bei euch eintrifft. Hier könnte ihr auch gleich einen Blick ins Buch werfen: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Tod-in-der-Hofburg-Ein-Fall-fuer-Sarah-Pauli-5-Ein-Wien-Krimi/Beate-Maxian/e473132.rhd Alle, die das Buch bereits haben oder kein Exemplar gewinnen, lade ich dennoch herzlich ein, mitzulesen, - diskutiern und zu besprechen. Wer ich bin? österreichische Autorin mit bayerischen Wurzeln. Kindheitserinnerungen aus dem arabischen Raum, Jordanien und Afrika. Ich lebe als Autorin, Moderatorin und Organisatorin des KRIMI LITERATUR FESTIVAL at in Oberösterreich und Wien. Veröffentlichungen: Kriminalromane, Kurzkrimis, Sachbücher, Theaterstücke und ein Kinderbuch für die UNICEF. Meine Kriminalromane mit der Journalistin Sarah Pauli sind österreichische Bestseller, die Verfilmung der ersten vier Fälle sind in Planung.  Auszeichnungen: Krimistipendium Literaturhaus Wiesbaden „Trio Mortale" Nominierung zum Leo-Perutz Preis 2013 mit „Tod hinter dem Stephansdom“ Unter "Fragen an die Autorin" beantworte ich gerne so schnell wie möglich eure Fragen, freu mich schon sehr auf die Leserunde. Ihr könnt euch auch gerne auf meiner Homepage umsehen: www.maxian.at Also dann! Los geht's! LG Beate Maxian

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    • 320
  • Ein Wien-Krimi

    Tod in der Hofburg

    BuchNotizen

    12. December 2015 um 00:31

    In dieser Wien-Krimi-Reihe ermittelt die junge Journalistin Sarah Pauli. Sie verantwortet beim „Wiener Boten“ eine Kolumne über Aberglauben, Mystik und Symbole und ist mit dem Herausgeber David liiert. Sarah gefällt mir als Ermittlerin und war mir auf Anhieb sympathisch. Die Einblicke in ihre Arbeit als Journalistin finde interessant. Ihr guter Draht zum Kommissar Stein unterstützt ihre eigenen Ermittlungen. Bei potenziellen Zeugen vergisst sie jedoch manchmal ihre Professionalität. Ein zweiter Handlungsstrang wird von der Cellistin Michaela Adam erzählt. Michaela ist eine interessante Figur, bei der ich von Anfang an das Gefühl hatte, mit ihr stimmt etwas nicht. Sie lässt uns Anteil an ihrer Gedankenwelt, ihren Ängsten und ihrer Suche nach verschwundenen Noten von Johann Strauß, teilhaben. Michaela, die nach einer Krankheit alles verlor, nur die Tochter hält noch zu ihr, verstrickt sich in Verschwörungstheorien. Nach dem Anschlag vor dem Musikverein, dessen Zeugin sie war, fühlt sie sich verfolgt und beginnt ebenfalls nachzuforschen. So kreuzen sich ihre und Sarah Wege. Auch die anderen Charaktere fand ich gut gezeichnet und glaubwürdig. Der Wien-Krimi fängt mit dem Mord in der Hofburg sehr spannend an. Nach dem Doppelmord war ich neugierig, wie die beiden Fälle zusammenhängen. Es war spannend mit Sarah und Michaela die Spuren zu verfolgen, bis ich gemerkt habe, dass mit Michaela etwas nicht stimmt. Die Abschnitte mit Michaela finde ich teilweise unglaubwürdig und unlogisch. Man versteht das Ganze erst, wenn man das Buch fertig gelesen hat. Nach dem vielversprechenden Anfang kommt mir die Handlung arg konstruiert vor. Es gibt viel zu viele Zufälle und falsche Spuren. Die Auflösung ist nicht ganz schlüssig und wird sehr schnell abgehandelt. Aus dieser Story hätte man mehr herausholen können. „Tod in der Hofburg“ ist trotzdem spannend und hat sich sehr schön lesen lassen. Mir gefällt der Schreibstil von Beate Maxian. Zum Highlight gehören die Spaziergänge durch Wien mit den detailreichen Beschreibungen der Sehenswürdigkeiten und Schauplätze. Die Wiener Atmosphäre wird sehr gut eingefangen und weckt in mir Lust, wieder einmal nach Wien zu fahren. Der Kriminalroman enthält auch Gesellschaftskritik an Bauvorhaben, die sich gut in die Handlung einfügt. Es sollen historische Gebäude abgerissen und, statt dessen, Luxuswohnungen gebaut werden. „Tod in der Hofburg“ ist der erste Wien-Krimi mit Sarah Pauli, den ich gelesen habe. Insgesamt ist es das 5. Band dieser Reihe. Die Handlung ist jeweils abgeschlossen. Mir jedoch fehlte die Vorgeschichte von Sarah, um sie noch besser zu verstehen, obwohl das keinen Einfluss auf die Handlung hat.

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  • Lasche Handlung, platte Charaktere

    Tod in der Hofburg

    CathyCassidy

    29. November 2015 um 20:50

    Meine Meinung: Die Charaktere: Ich habe keinen von den anderen Bänden dieser Reihe gelesen, somit kann ich also keine Entwicklung oder Sonstiges feststellen. Sarah Pauli war für mich ein Durchschnittscharakter, an ihr war für mich nichts Aussergewöhnliches oder gar Ordinäres, sie war durch und durch eine Mary-Sue. Das fand ich schade, denn ich glaube, mit ihrem Faible für Aberglauben hätte sich wirklich etwas machen lassen! Auch war der Aberglaube das einzige Detail, das ständig an ihr herausgehoben wurde. Deshalb war sie für mich auch ein "flat character", wie das im Englischen so schön heisst. Das bedeutet: keine Entwicklung, sie verkörpert praktisch nur einen Charakterzug. Mit ihrem Lebensgefährten fiel es mir etwas schwer, warm zu werden, da man über ihn auch wenig erfährt. So ging es mir auch bei Sarah Pauli; ich weiss nicht, ob das daran liegt, dass ich den ersten Band der Serie nicht gelesen habe und dort vielleicht eine genauere Beschreibung der Charaktere ist, aber in diesem Buch hat sie mir eindeutig gefehlt. Die etwas ausgearbeiteten Charaktere waren für mich eher die Nebencharaktere, welche zwar nicht so oft vorkamen, jedoch alle sehr nett gestaltet waren. Die Handlung: Hier habe ich leider am meisten zu bemängeln. Ich fand die Handlung an sich gar nicht schlecht, jedoch einfach nicht gut umgesetzt. Was mir am meisten bei diesem Krimi gefehlt hat, war jegliche Andeutung auf das Ende hin. Man konnte als Leser eigentlich nicht mitraten, da man keinerlei Hinweise bekommen hat. So hat einen das Ende natürlich sehr überrascht, wobei dieses meiner Meinung nach sehr flach und schnell abgehandelt wurde. Das bezieht sich auch auf die letzten 120 Seiten; dort fing das Buch eigentlich erst richtig an und es passierte etwas, und dann war das für mich immer viel zu schnell und daher nicht aufnehmbar, manchmal waren die Geschehnisse auch nicht nachvollziehbar; der Anfang hingegen (und das sind für mich die ersten 210 Seiten!) war sehr langatmig, keine spannenden Ereignisse. Der Schreibstil war luftig leicht, einfach hineinzukommen. Das beste waren natürlich die Wiener Ausdrücke! Sie haben mich jedes Mal aufs Neue entzückt. Auch die Beschreibung Wiens fand ich sehr gelungen. Fazit: Für mich aufgrund der Handlung und der Charaktere leider kein gutes Buch. Das Geschehen war einfach zuerst langweilig und dann nicht verständlich. Mein Fall war es also nicht, aber andere Krimifreunde können sich vielleicht dafür begeistern.

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  • Regionalkrimi rund um Wien

    Tod in der Hofburg

    SteffiR30

    10. November 2015 um 20:27

    Inhalt: Ganz Wien ist anlässlich des Jahreswechsels in Feierlaune. Auch Journalistin Sarah Pauli sie hat tatsächlich Karten für das weltberühmte Neujahrskonzert der Philharmoniker ergattert. Doch die feierliche Hochstimmung schlägt in tiefes Entsetzen um: Als die Besucher nach der Veranstaltung den Konzertsaal verlassen, eröffnet ein Heckenschütze das Feuer und tötet ein Ehepaar. Sarah lässt die schreckliche Tat keine Ruhe. Sie recherchiert und entdeckt einen Zusammenhang mit einem Mord, der sich wenige Tage zuvor in der Wiener Hofburg ereignet hat. Doch der Todesschütze nimmt schon sein nächstes Opfer ins Visier... Meine Meinung: Bei „Tod in der Hofburg“ handelt es sich um das 5. Buch aus der Sarah Pauli Reihe, man kann das Buch aber ohne Probleme auch ohne Kenntnisse der Vorgänger lesen. Es war mein erstes Buch aus dieser Reihe. Die Geschichte wird hauptsächlich aus Sicht von Sarah Pauli erzählt. Sie war mir schnell sympathisch und scheint schon einiges erlebt zu haben. Gut finde ich, dass die Ermittlung aus Sicht einer Journalistin erzählt wird und man auch einen Einblick in das Verlagswesen erhält. Das ist mal was anderes. Schade ist nur, dass Sarah vieles nur durch Zufall erfährt / erlebt. Sie ist immer zur Stelle, wenn etwas passiert, stolpert über gesuchte Zeugen und trifft nach Jahren eine alte Freundin wieder, die zufällig die Nachbarin der Opfer ist… Das ist für meinen Geschmack etwas zu viel und auch, dass Angehörige und Zeugen ihr ziemlich bereitwillig alles berichten, erscheint mir unrealistisch. Gerade bei einer Journalistin sind die meisten Menschen doch eher zurückhaltend. Der Schreibstil ist flüssig, es fließen einige österreichische Begriffe ein, die man aber im Zusammenhang gut auch ohne tiefere Sprachkenntnisse versteht. Die liebevollen Beschreibungen von Orten und Sehenswürdigkeiten in Wien haben meine Entdeckungslust geweckt und passen sehr gut in diesen Regionalkrimi. Auch aktuelle Themen wie die geplante Verbauung des Steinhof Areals werden aufgegriffen. Eine Wien Reise steht nun noch weiter oben auf meiner Wunschliste :-) Der Spannungsbogen flacht zwischendurch immer wieder ab und mein Lesefluss wurde durch die vielen Ausflüge in die Mythologie und durch die ausgeprägten Beschreibungen der Handlungsorte etwas gestört. Der Leser wird zwar lange im Unklaren gelassen und die Handlungen sind auch recht verwirrend, aber ein klassisches Mitraten, ist kaum möglich. Dafür fehlen dem Leser bisweilen einige Informationen. Auch das Ende war nicht so ganz mein Ding, es ging mir alles zu schnell und unspektakulär über die Bühne. Für mich war die Auflösung nicht ganz stimmig. Nichts desto trotz fand ich Sarah Pauli sehr sympathisch und auch die vielen schönen Ausflüge in Wien fand ich toll, ebenso die eingestreuten Infos über Aberglauben. Der Krimi war interessant und verwirrend geschrieben - auch das gefiel mir. Allerdings hatte ich nach dem Klappentext eher einen spannenden Krimi erwartet, den ich nicht mehr aus der Hand legen kann. Das war hier definitiv nicht der Fall. Es handelt sich mehr um einen ruhigen Regionalkrimi, der den Fokus auf die Schönheit von Wien und die Protagonistin legt. FAZIT: Wer einen Regionalkrimi mit ausführlichen Beschreibungen von Wien und Ausflügen zum Thema Aberglauben und Mythologie lesen möchte, ist hier genau richtig. Wer hingegen einen durchweg spannenden Krimi sucht, der einem die Sprache verschlägt, kommt hier nicht unbedingt auf seine Kosten. Für mich 3,5 Sterne (aufgerundet auf 4) 

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  • Tod in der Hofburg

    Tod in der Hofburg

    Nik75

    07. November 2015 um 18:19

    „Tod in der Hofburg“ ist der fünfte Fall in dem Sarah Pauli, eine abergläubische Journalistin, ermittelt. Sarah ist eine sehr sympathische junge Frau, die die detektivischen Fähigkeiten eines Kommissars hat. Sie arbeitet beim Wiener Boten und wenn jemand ermordet wird und es mit Aberglauben zu tun hat, steckt Sarah ihre Nase in den Fall und zwar recht erfolgreich. Sie könnte der Polizei schon die Stirn bieten. Auch der aktuelle Fall von Sarah Pauli hat mir sehr gut gefallen. Frau Maxian hat einen wunderbar spannenden und flüssigen Schreibstil. Schon nach dem Prolog war ich mitten drinnen im Buch / Fall und wollte mit Sarah miträtseln. Dieses Mal ist der Fall recht knifflig und Sarah ermittelt in viele Richtungen. Es gibt nicht nur eine Tote sondern im Laufe des Romans mehrere. Da auf den richtigen Täter zu kommen ist gar nicht so einfach. Mir ist es bis zum Schluss nicht gelungen. Es hat mir aber großen Spaß gemacht, den Krimi zu lesen. Ich fand ihn von Anfang an spannend und ich fand die Schauplätze in Wien ganz toll. Zum Teil kannte ich die Schauplätze von früheren Wien Besuchen und andere Orte habe ich ganz neu kennengelernt. Die Protagonistin Sarah war mir auch dieses Mal wieder sehr sympathisch und ich mochte die Art, wie sie Kommissar Stein seine Ermittlungsfortschritte aus der Nase zog. Sarah setzt sich immer mit Leib und Seele in ihren Fällen ein und das macht sie zu einer ganz besonderen Person. Der Krimi hat mich gefesselt und ich hatte spannende Lesestunden mit tollen Protagonisten. Ich bin schon gespannt was Sarah in ihrem nächsten Fall aushecken wird. Für diesen tollen Krimi möchte ich 5 Sterne vergeben.

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  • Ein Neujahrstag mit Folgen

    Tod in der Hofburg

    dreamsbyari

    Inhalt Alle in Wien sind wegen des Jahreswechsels in Feierlaune. Sarah Pauli, eine Journalistin, freut sich riesig, da sie tatsächlich Karten für das weltberühmte Neujahrskonzert ergattern konnte. Als aber die Besucher den Konzertsaal verlassen, eröffnet ein Heckenschütze das Feuer und erschießt ein Ehepaar. Sarah Pauli bekommt dieses schreckliche Tat nicht mehr aus dem Kopf, sie recherchiert und findet heraus, dass ein Zusammenhang mit einem anderen Mord besteht, der sich einige Tage zuvor in der Wiener Hofburg ereignet hat. Der Todesschütze aber hat schon ein nächstes Opfer im Visier. Meine Meinung Ich finde das Buch super. Man weiß bis zum Schluss nicht, wer der Mörder ist. Außerdem bleibt das Buch fortwährend spannend und es wird immer wieder aus einer anderen Perspektive erzählt. Das Cover ist sehr schön gestaltet, was mich sehr angesprochen hat. Die Charakteren sind sehr sympathisch und ich habe stets mitgefiebert. Fazit Ich würde das Buch allen Jugendlichen und Erwachsenen empfehlen. Sehr schöner Schreibstil und Spannung pur. Lohnt sich auf jeden Fall.

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    • 2

    beate_maxian

    07. November 2015 um 10:15
  • Wien-Krimi weckt Reisefieber

    Tod in der Hofburg

    Starbucks

    05. November 2015 um 17:42

    Wien kenne ich nur als Touristin, und lange bin ich nicht mehr dort gewesen. Aber der Krimi „Tod in der Hofburg“ von Beate Maxian lässt mich Erinnerungen wieder aufleben und die Stadt im Geiste bereisen. Dabei ist „Tod in der Hofburg“ bereits der fünfte Wienkrimi der Autorin, aber man muss die Journalistin Sarah Pauli nicht kennen, um ihr hier auf der Fährte durch das schöne Wien zu folgen und mitzurätseln. Zum Inhalt: Sarah Pauli gönntsich einen tollen Konzertbesuch, aber als sie die Philharmonie verlässt, wird ein Ehepaar ermordet. Pauli war hautnah dabei und schreibt natürlich den dazu gehörigen Artikel. Dabei muss sie natürlich auch die Bekannten des Ehepaars befragen und kommt so unschönen Machenschaften auf die Spur, die sie durch Wien führen. Und das Eheleute bleiben dann auch nicht die einzigen Toten... Meine Meinung: Der Krimi schreitet rasant vorwärts. Es passiert viel, aber der Leser verliert nie das große Ganze aus den Augen. Stattdessen kann er mitraten und sich in Wien zusammen mit der Protagonistin umschauen. So ein Krimi macht wirklich Spaß. Nun habe ich einerseits Lust bekommen, mal wieder nach Wien zu fahren, andererseits auch, die anderen Romane um Sarah Pauli zu lesen. Weil mir manchmal etwas zu sehr nach Zufall vorkam, würde ich gern 4,5 Sterne vergeben, vergebe damit aber dann insgesamt 4 Sterne, kann den Roman aber sehr empfehlen. 

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  • Verschwörung?: Tod in der Hofburg - Beate Maxian

    Tod in der Hofburg

    DunklesSchaf

    01. November 2015 um 22:44

    Ein neuer Fall für Sarah Pauli, die Journalistin, die eigentlich eine Kolumne über Aberglauben betreut, sich aber einfach nicht aus dem Kriminalressort raushalten kann. Und diesmal wird es richtig spannend, denn der Krimi beginnt gleich mit einem Attentäter / Amokläufer / Heckenschützen. Na ja, eigentlich mit einer Handgranate. Ihr seht – diesmal geht bei Sarah Pauli so richtig die Post ab! Es ist Neujahr und David hat für sich und Sarah tatsächlich zwei Eintrittskarten zum heißbegehrten Neujahrskonzert ergattert. Doch nach dem Konzert, auf dem Vorplatz, werden plötzlich Schüsse laut. Zwei Menschen sterben, eine Frau wird verletzt, die Konzertbesucher sind in Panik. Auch Sarah und David stehen unter Schock, doch darüber hinaus wird natürlich nicht vergessen, dass der Wiener Bote nicht nur eine Schlagzeile hat, sondern Augenzeugenberichte direkt aus dem Redaktionsteam. Doch was war das nun eigentlich? Ein Attentäter? Ein Amokläufer? Ein Heckenschütze? Waren die Opfer absichtlich gewählt oder zufällig? Ich muss nun wirklich aufpassen, dass ich nicht zu viel verrate, denn in „Tod in der Hofburg“ gibt es diesmal viele Geheimnisse und Spuren, verschwundene Noten und geheime Machenschaften. Und doch ist nicht alles so wie es scheint. Sarah, die zwar noch ein wenig an dem Schock nagt, beginnt aber relativ schnell, sich mit Verwandten und Nachbarn zu unterhalten, recherchiert und hinterfragt. Mitunter spielt doch der Zufall ein wenig über die Stränge, dabei hat Sarah Pauli das eigentlich gar nicht nötig. Denn wie auch in den vorigen Fällen ist sie neugierig wie Nachbars Katze und lässt auch getrost alle guten Ratschläge von Kollegen, Freunden und dem Chef/Freund an sich abprallen. Michaela Adam übernimmt den Part der zweiten Protagonistin. Sie ist Musikerin und kurz vor dem Neujahrskonzert noch auf dem Platz, an dem später die Schüsse fallen. Aufgrund ihrer Krankheit musste sie ihren Job an den Nagel hängen und jobbt jetzt in einem Krankenhauscafe. Sie hat andere Gründe, in dem Fall zu ermitteln, doch natürlich trifft sie mit Sarah zusammen. Der ganze Krimi ist durchweg sehr spannend und verwickelt erzählt. Man kann gar nicht glauben, was man liest und doch, es steht da. Die Geschichte erhält dann kurz vor Ende eine überraschende Wendung (die ich aus persönlichen Gründen nicht so überraschend fand, aber andere Leser, die nicht meine Erfahrungen gemacht haben, bestimmt überraschend finden), bevor der Fall dann souverän, wenn auch – im Vergleich zu den vorherigen geheimnisvollen Ermittlungen – fast ein wenig langweilig aufgelöst wird. Wer die vorigen Fälle von Sarah Pauli kennt, der weiß, dass ein Krimi mit ihr immer neues Wissen über Aberglauben enthält, aber auch einen Rundgang durch Wien, der in jedem Teil andere architektonische Sehenswürdigkeiten, aber auch ganz normale Viertel in Wien beinhaltet. Ein wunderbarer Nebeneffekt, der die Krimihandlung abrundet. Fazit: Eine rasante Handlung, eine überraschende Wendung – ungewöhnlich, aber mit einer gewohnt neugierigen Sarah Pauli!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    01. November 2015 um 14:35
  • Ein Wien-Krimi

    Tod in der Hofburg

    rike84

    30. October 2015 um 19:10

    In Wien ist einiges los. Erst sprengt sich eine Frau mit einer Handgranate im Sissi-Museum in die Luft und dann schießt ein Heckenschütze auf die Besucher des weltberühmten Neujahrskonzert der Philharmoniker. Journalistin Sarah Pauli schreibt für den Wiener Boten eigentlich nur eine Kolumne über Aberglauben, ist aber durch ihre Anwesenheit am Tatort wie gefesselt von dem Fall. Gefesselt ist auch die mysteriöse Cellistin, die vor dem Attentat etwas beobachtet zu haben scheint und nun gesucht wird. Stil, Machart, Besonderheiten und meine Meinung Das Buch ist ein Regionalkrimi und ich bin sicher, dass die Wiener, Österreicher, Wien-Fans und Touristen großen Gefallen an diesem Buch finden werden. Es beschreibt mit Liebe zum Detail die Wiener Orte, sodass sich schon dagewesene sicherlich wohlig und heimatlich fühlen. Für mich, ich stehe ja nicht so auf Geschwafel, war es etwas zu viel. Grundsätzlich kann ich damit jedoch leben, nur an manchen Stellen ufert die Heimatverbundenheit etwas zu sehr aus. Aber hier sind die Geschmäcker sicherlich verschieden. Die Journalistin Sarah Pauli ist selbst ganz gut getroffen und scheint in Band 1-4 dieser Reihe schon einiges erlebt zu haben. Sie ist die Hauptperson im Buch und durch ihre Augen erfahren die Leser alles. Warum sie ermittelt, also quasi die Motivation, wird mir gut klar. Sie war selbst beim Attentat zugegen und ist dem Tod demnach knapp entkommen. Klar, da ist man persönlich betroffen und möchte Licht ins Dunkel bringen. Gut finde ich auch, dass sie ihre Ermittlung aus der Sicht einer Journalistin und auch mit der Priorität auf die nächste Berichterstattung unternimmt, das ist mal was anderes. Störend ist für mich jedoch, dass ihre Ermittlungserfolge allesamt eher dem altbekannten „Kommissar Zufall“ zugeschrieben werden können und sie das gesamte Buch hindurch immer gerade da ist, wo sich etwas abspielt. Auch, dass Angehörige und Zeugen ihr relativ bereitwillig alles sofort berichten, kommt mir etwas unrealistisch vor. Klar, die Hauptperson der Reihe soll sympathisch bleiben und zu keiner Zeit miese Tricks zur Beschaffung von Informationen anwenden – aber realistisch ist es nicht so recht. Toll finde ich die ausbalancierte Sprache, in der für mich (als deutsches Nordlicht) so manche Österreichische Begriffe vorkommen, von denen ich noch nie gehört habe aber die ich trotzdem gut einordnen kann. Das finde ich gelungen. Die Spannung blieb bei mir leider zumeist auf der Strecke. Klar, man will wissen wer da geschossen hat, was die beiden Fälle miteinander zu tun haben und noch vieles mehr. Der Plot an sich ist eigentlich wirklich gut, aber viele Zufälle und viele Ausschweifungen (Mythologie, Lokales) haben meinen Lesefluss nicht so wie gewünscht entstehen lassen. Der Leser wird gekonnt im Unklaren gelassen und es gibt viele mysteriöse Personen und Verstrickungen, aber so richtig mitraten kann man anhand der Informationen dann auch wieder nicht. Bei mir war es leider nicht so, dass ich das Buch vor lauter Aufregung nicht aus der Hand legen konnte. Es war für mich eher so, dass ich das Buch endlich beenden wollte. Gelangweilt wiederum war ich auch nur auf kurzen Strecken, ich denke also es hat mich einfach nicht so richtig gepackt. ..Die längere Version gibt’s auf meinem Wordpress- Blog, der Direktlink lautet:  http://wp.me/p6tREn-1oJlA Ich würde mich sehr über Besuch freuen! Fazit Die Krimireihe um Sarah Pauli ist von der Idee her gut und ich bin sicher, in Wien/Österreich ist sie wirklich ein Renner. Auch, da sie neben den liebevoll beschriebenen realen Örtlichkeiten auch aktuelle Themen aufgreift. Aber all das hatte ich eher nicht im Sinn, als ich auf der Rückseite des Buches von Doppelmord, Heckenschütze usw. las. Ich hatte mir das wohl etwas anders vorgestellt, hätte damit aber auch noch gut leben können. Wenn Kommissar Zufall nicht die Ermittlungen geleitet hätte.. Ich kann dieses Buch wirklich allen empfehlen, die aus der Gegend kommen, schon einmal da waren oder sonst einen Bezug haben. Für mich war das ganze eher nichts und nicht spannend genug, weil der eigentlich ganz gute Plot irgendwie nicht immer zu richtig zur Geltung kam. Ich werde kein weiteres Buch der Reihe lesen, aber die von mir umschriebene Zielgruppe sollte es unbedingt tun!

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  • Spannender Krimi im zauberhaften Wien

    Tod in der Hofburg

    JoJansen

    27. October 2015 um 07:51

    Sarah Pauli ist Journalistin und vielen Lesern bereits aus den Teilen 1 bis 4 bekannt, die ebenfalls alle in Wien spielen. Obwohl ich weder "Die Tote vom Naschmarkt", noch "Der Tote vom Stephansdom" oder die anderen Wien-Krimis um Sarah Pauli gelesen hatte, fand ich mich mühelos in den 5. Band hinein, da die Handlung für sich abgeschlossen ist. Lediglich die Vorgeschichte von Sarah, ihren Freunden und Kollegen, kannte ich nicht.  Das Buch beginnt mit einem vielversprechenden Prolog, in dem die Idylle des Sissi-Museums Hintergrund eines grausigen Verbrechens wird. Kurz danach werden die Journalistin Sarah und ihr Freund und Kollege David direkte Zeugen eines Doppelmordes am Neujahrsmorgen, mitten auf dem Musikvereinsplatz, als gerade das berühmte Wiener Neujahrskonzert stattgefunden hatte. Sarah, die sonst gern über Aberglaube, Magie und mystische Symbole schreibt, berichtet über das Geschehen. Teils noch traumatisiert vom Anschlag auf dem Platz, lässt die journalistische Neugier sie weiter forschen, Zeugen aufsuchen, Angehörige und Nachbarn der Opfer. Für meinen Geschmack ist hier ein bisschen viel Zufall im Spiel - natürlich kann es so sein, dass die betreffenden Leute immer gerade dann vor Ort sind, wenn Sarah dort auftaucht. Und dass sie alte Bekannte wiedertrifft, und ... und ... Parallel zu ihrer fast schon besessenen Suche und Recherche verschlechtert sich Sarahs Verhältnis zu David, sie beginnt, an der Beziehung zu zweifeln. (Das war die Stelle, an der mir die Vorgeschichte der beiden fehlte, wegen meiner Unkenntnis von Band 1 bis 4) Die interessanteste Figur ist Michaela Adam. Eine begnadete Cellistin, die durch eine Krankheit fast alles verlor - ihren Platz im berühmten Orchester ihren Ehemann, ein normales Leben - nur die Tochter Anna ist ihr geblieben. Über eine Art Wiedereingliederung arbeitet sie in einem Café als Bedienung. Michaela war vor dem Anschlag auf dem Platz, fühlt sich nun verfolgt, beginnt ebenfalls nachzuforschen. Sie scheint allerdings ein anderes Ziel zu verfolgen als Sarah. Michaela sucht verschwundene Noten von Johann Strauss, eine Suche, die sie vor Jahren abgebrochen hatte, was mit ihrer Krankheit zusammenhing.  Gut fand ich, dass die verschiedenen Verdachtsmomente miteinander verwoben wurden. Es war wie ein großes Puzzle - Sarah fand etwas heraus, Michaela ebenfalls, die Polizei hatte Neuigkeiten, dann waren da noch die Ereignisse aus dem Prolog, die irgendwie dazuzugehören schienen und doch nicht passten. Genau wie manch andere Puzzleteile, die sich einfach n nicht ins Bild einfügen wollten. So war ich als Leser immer wieder am Rätseln, stellte eigenen Theorien auf, verwarf sie wieder, weil sie zu unwahrscheinlich schienen.  Sehr gut gefiel mir Wien als Kulisse. Die Architektur der Gebäude ist so wunderbar beschrieben, dass ich sie direkt vor mir sah, obwohl ich noch nie in Wien gewesen bin. Ich bekam direkt Lust, endlich einmal diese zauberhafte Stadt zu besuchen. Die Auflösung hat mich dann nur teilweise überzeugt. Vor allem das Motiv für die Morde. Mordet jemand wirklich aus diesem Grund? Und dann noch auf solch öffentliche Weise? Dies, zusammen mit den vielen Zufällen, die Sarah der Lösung näherbrachten, lässt mich die Gesamtwertung um einen Stern reduzieren. Ansonsten ein Krimi, den ich gern empfehlen kann, und der sicher nicht nur Wienliebhaber begeistern wird.  Fazit: 4**** und Leseempfehlung. 

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  • Klassischer Krimi für Wien-Fans!

    Tod in der Hofburg

    Katjuschka

    Dem namensgebenden Tod in der Hofburg erliegt gleich zu Beginn des Romans eine Erpresserin im Sisi-Museum. Wenige Tage später wird ein Ehepaar nach dem Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker von einem Heckenschützen erschossen, direkt nachdem sie den Konzertsaal verlassen haben.Die Kolumnistin einer Wiener Zeitung, Sarah Pauli, die ebenfalls im Konzert war, erlebt diesen Anschlag hautnah mit. Beim Schreiben ihres Artikels spricht sie mit Angehörigen und Nachbarn der toten Eheleute und kommt zufällig mit den Machenschaften rund um das Spekulationsobjekt "Bebauung Gelände Otto-Wagner-Spital" in Kontakt.Direkt neben dem beim Neujahrs-Anschlag erschossenen Ehepaar hatte eine Freundin der Toten aus der Hofburg gestanden.Die zwei Frauen waren in der Nähe des OWS zusammen durch den Park gejoggt. Hängen die zwei Todesfälle vielleicht zusammen? Hat der ominöse Club Legato, dem die Bedienung aus einem Kaffeehaus beim OWS angehört, etwas damit zu tun? Als dann noch ein Wilderer im Stadtpark sein Unwesen treibt, wird es immer spannender.Viele Hinweise, viele Verbindungen, aber trotzdem nie verwirrend. Beate Maxians Krimi ist sehr spannend und besticht durch viele Handlungsstränge, die immer mehr Theorien und Vermutungen zulasssen, aber nie verwirren.Was gehört zusammen, was ist eine falsche Fährte und hat vielleicht mit den Morden gar nichts direkt zu tun? Es handelt sich hier zwar schon um den 5. Band der Reihe um die Wienerin Sarah Pauli, aber man kann das Buch aber sehr gut alleine lesen.

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    • 2
  • Die Cellistin

    Tod in der Hofburg

    tinstamp

    Darum geht's: Am ersten Tag des neuen Jahres kommt es nach dem Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker am Platz vor dem Musikvereinshaus zu einem tödlichen Schusswechsel. Ein Heckenschütze feuert in die Menge der Konzertbesucher. Ein Ehepaar ist tot, eine junge Frau verletzt. Auch die Journalistin Sarah Pauli und ihr Lebensgefährte David sind vor Ort und entsetzt über den Vorfall. Besonders Sarah lässt die Schießerei keine Ruhe und ihre Spürnase findet bald heraus, dass die Tat im Zusammenhang mit einer Explosion in der Hofburg zu stehen scheint.... Meine Meinung: "Tod in der Hofburg" ist der bereits 5. Band mit Spürnase Sarah Pauli, der jedoch auch ohne Probleme alleinstehend gelesen werden kann. Für mich ist es nach "Der Tote vom Zentralfriedhof" die zweite Geschichte rund um die Journalistin Sarah Pauli, die liebend gern Verbrechen aufdeckt. In einer Leserunde bei Lovelybooks durfte ich wieder gemeinsam mit der sympathischen Autorin ihren Wien-Krimi mitlesen. Bereits der Prolog des Krimis hat es in sich. Mit Spannung verfolgt der Leser eine Erpressung und die darauffolgende Übergabe des Geldes....doch die Bombe platzt...mitten auf der Toilette im Sisi Museum in der Hofburg. Danach folgt eine Schießerei am Musikvereinsplatz mit zwei Toten und einer Verletzten. So legt die Autorin einen fulminanten Start hin und beginnt mit einer sehr hohen Spannungskurve, die sie leider nicht halten kann. Als unmittelbare Zeugin und Betroffene der Schießerei möchte Sarah, neben ihrer Kolumne über Aberglauben, einen eigenen Bericht über den Vorfall nach dem Neujahrskonzert im Wiener Boten verfassen. Der Zufall ist ihr hold, denn eine der Nachbarinnen des getöteten Ehepaares ist ihre ehemalige Schulkollegin Astrid. Von ihr erfährt Sarah so einiges über die Keruzwiesers aus dem Nachbarhaus. Aber auch die seltsame Frau, die vor Beginn des Konzerts auf einem imaginären Cello spielte, trifft sie in der Siedlung der Opfer wieder. Und nach einigen Recherchen haben fast alle der handelnden Personen etwas mit dem Sozialmedizinischen Zentrum Baumgartner Höhe und dem Otto Wagner Spital zu tun.... Der wunderbar flüssige und sehr bildhafte Schreibstil der Autorin lässt einem durch das Buch "rasen". Es liest sich großartig und ich hatte das Gefühl selbst an den Schauplätzen in Wien zu sein. Auf jeden Fall muss ich mir bei meinen nächsten Wien-Besuchen das Sisi Museum und die wunderschönen Jugendstilbauten von Otto Wagner auf der Baumgartner Höhe ansehen! Leider entstammt die Gefährdung dieser einmaligen Kulturdenkmäler nicht einer Idee der Autorin, sondern der Verbau des Steinhof-Areals soll tatsächlich so geschehen! Beate Maly hat die Problematik, dieses für mich einfach unfassbaren Projektes, in ihrem Krimi angesprochen und obwohl ich selbst nur 100 km von Wien enfernt wohne, wusste ich nichts davon. Ich möchte euch gerne den link zum Otto Wagner Spital und der Kirche am Steinhof geben: https://de.wikipedia.org/wiki/Otto-Wagner-Spital Neben vielen Charakteren gibt es auch einige Handlungsstränge, die das Gehirn des Lesers rattern lassen. Vermutungen und Theorien werden aufgestellt und wieder fallen gelassen. Manche Zufälle sind ein bisschen weit hergeholt, fügen sich aber ins Bild. Mit ihrer Hauptprotagonistin Sarah Pauli beweist die Autorin, dass man die Abläufe einer Zeitungsredaktion, Sarah's eigenwilligen Ermittlungen, aber auch ihr Privatleben hervorragend miteinander verbinden kann. So erhält der Leser sein Krimi-Feeling und jede Menge Wissen über Aberglauben und Mystik, sowie ganz nebenbei eine Führung durch das wunderschöne Wien. Das Ende kommt dann etwas plötzlich. Motiv und Täter bleiben aber unvorhersehbar - für mich ein Pluspunkt. Trotzdem hat mir der Vorgängerband einen Tick besser gefallen.... Charaktere: Die Charaktere sind facettenreich und sehr charismatisch beschrieben. Unsere Hauptprotagonistin Sarah Pauli ist eine toughe, sympathische und sehr neugierige Frau, die gerne ihre "Spürnase" in Dinge steckt, die sie meistens in brenzlige und gefährliche Situationen bringen. Ihr Hang zum Okkultismus und zum Aberglauben wird in jedem Teil der Reihe besonders hervorgehoben und macht ihre Person einzigartig. Besonders eindringlich beschrieben ist die Figur der Michaela Adam, die geistig verwirrte Cellistin. Auch die Opfer werden sehr bildhaft beschrieben, sowie die Nachbarschaft. Cover: Wieder absolut passend....natürlich ein Bild der Hofburg. Es hätte auch ein Foto des Musikvereines oder die Kirche am Steimnhof sein können, welches aber schlussendlich nicht zum Titel gepasst hätte. Fazit: Ein Krimi mit sehr viel Wien-Bezug und einem wunderbaren bildhaften Schreibstil, der leider in der Mitte etwas an Spannung vermissen lässt. Das Ende ist ein bisschen übereilt, aber wieder spannend. Motiv und Tat sind passend und aufschlussreich. Es bleiben keine Fragen offen - 3 1/2 Sterne.

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