Beate Rothmaier

 4 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Fischvogel, Atmen, bis die Flut kommt und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Beate Rothmaier

Fischvogel

Fischvogel

 (3)
Erschienen am 01.03.2010
Atmen, bis die Flut kommt

Atmen, bis die Flut kommt

 (2)
Erschienen am 12.08.2013
Caspar

Caspar

 (0)
Erschienen am 08.08.2005
Atmen, bis die Flut kommt

Atmen, bis die Flut kommt

 (0)
Erschienen am 01.11.2013

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Monika58097s avatar

Rezension zu "Atmen, bis die Flut kommt" von Beate Rothmaier

Ein Roman mit überraschenden Wendungen
Monika58097vor 5 Jahren

Konrad, Comiczeichner und alleinerziehender Vater schlägt sich durchs Leben. Ständig denkt er an seine verflossene Beziehung Paule. Paule, so faszinierend, so geheimnisvoll. Paule, die ihn und das Kind kurz nach dessen Geburt verlassen hat. Konrad liebt die kleine Lio und doch ist er mit der Situation überfordert. Ein Leben zwischen Windeln und Brei, ein Leben mit einem Kind, das anders ist als andere. Ein Leben mit Lio, das sein bisheriges Leben völlig auf den Kopf stellt. Konrad braucht Zeit, Aufträge, Geld. Er sehnt sich nach einer festen Beziehung, nach Nähe, nach Liebe und doch muss er sich immer um Lio kümmern. Lio ist behindert und Lio benötigt besonders viel Zeit und Aufmerksamkeit. Konrad holt sich Hilfe vom Amt und schliesslich gibt er das Mädchen in ein Heim. Doch anstatt endlich seine so von ihm geforderte Freiheit zu geniessen, sehnt er sich nach seiner Tochter und holt sie wieder ab. Der Kreislauf beginnt von neuem. Letztendlich weiss er nur noch einen Ausweg. Er will mit Lio ans Meer fahren, will dort den ihn zermürbenden Kreislauf aus Liebeshunger, Geldsorgen und Fürsorge ein Ende bereiten, doch dann. Ja, dann kommt alles anders. "Atmen, bis die Flut kommt" ist eine kleine Sensation. Beate Rothmaier gelingt es, den Leser mit ihrer intensiven Sprache zu fesseln. Man spürt die grosse Verzweiflung Konrads, der vollkommen überfordert ist, der froh sein will, als Lio im Heim ist und dann seine Sehnsucht, als er wirklich allein ist. Seine Gefühle, seine Zwiespältigkeit. Das Buch ist ein Roman über das Anderssein. Es berührt, ist eine packende Geschichte und auf alle Fälle ein Buch, das mich nachdenklich zurücklässt.

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bücherelfes avatar

Rezension zu "Fischvogel" von Beate Rothmaier

Rezension zu "Fischvogel" von Beate Rothmaier
bücherelfevor 8 Jahren

Mika, vierzehn Jahre alt, ist furchtbar einsam. Die Sommerferien im Jahr 1974 liegen lange und öde vor ihr. Nachdem ihre grossen Brüder zum Zelten weggefahren sind, bleibt Mika zurück; mit ihrem sterbenskranken kleinen Bruder und ihren Eltern. Während ihr Vater, Bildhauer, seine Angst vor dem Tod des Kleinen im Alkohol etränkt, taumelt ihre Mutter zwischen Krankenhaus und Zuhause hin und her; unfähig, die Bedürfnisse von Mika zu erkennen, geschweige denn in irgendeiner Art und Weise auf sie zu reagieren. So sehr Mika ihr Brüderchen liebt, so sehr wünscht sie sich auch seinen Tod. Denn sie sehnt sich verzweifelt ihr Leben zurück. Mirka muss erkennen, dass sie ganz auf sich alleine gestellt ist. In ihrem Weltschmerz schnappt sie sich ihr Fahrrad und macht sich auf den Weg zu ihren Brüdern.

"Sie war ein Küken, das nass und klebrig dasass und sich noch nicht rühren konnte. Das seine Eierschalen abgeworfen hatte, um zu warten. Darauf, dass es hübsch und flauschig wurde, darauf, dass es einer fand und mitnahm. Ins Leben, in den Wartesaal."

Sie fährt und fährt immer weiter über Landstrassen und Waldwege, einem Bach entlang, der sich bald zu einem Fluss verbreitert. In einer zauberhaft poetischen Sprache beschreit Beate Rothmaier die vorbeiziehende Landschaft. Immer näher kommt sie ihren Brüdern. Bis etwas, bis jemand sie stoppt. Danach ist nichts mehr wie es war.

Mit "Fischvogel" hat Beate Rothmaier einen kraftvollen Roman über die letzten Tage einer Kindheit geschrieben. Eine Geschichte, die auf keinen Fall nebenbei mal weggelesen werden sollte; sie verdient volle Aufmerksamkeit.

Fazit: Ein Roman über den Verlust von Kindheit. Schmerzlich und doch voller Hoffnung. Lesenswert!

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