Sehr flüssig und interessant geschrieben, dieser Roman mit wahren Hintergründen über das Ullstein Haus, Vicky Baum, Rosalie von Gräfenberg wie dessen Ehemann, ein damaliger bekannter Gynäkologe, interne Familienstreitigkeiten, Reichtum und Fall des Hauses, Weltkrieg und Enteignung, Eifersucht Neid
Beate Rygiert

Lebenslauf
Beate Rygiert war sich schon als kleines Mädchen sicher, später einmal Schriftstellerin zu werden. Doch bevor sie ihr erstes Buch „Bronjas Erbe“ veröffentlichte, studierte sie zunächst Theater- und Musikwissenschaften in München und Florenz und war in den Jahren danach in dieser Branche tätig. Sowohl für ihre Romane als auch für ihre Drehbücher erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Würth-Literatur-Preis für ihre Erzählung „Jelenas Augen“. Ihre Bücher wurden in mehr als 15 Sprachen übersetzt. Sie lebt mit ihrem Mann im Schwarzwald, Ausgangspunkt für viele Recherchereisen für ihre Bücher.
Botschaft an meine Leser
Hallo liebe Bücherfreundinnen und -freunde! Ich finde es wunderbar, dass es Euch gibt. Denn im Grunde denke ich den ganzen Tag an Euch, wenn ich schreibe, recherchiere oder mir über meine Protagonisten den Kopf zerbreche - das tu ich eigentlich alles nur für Euch. Eure Beate Rygiert
Alle Bücher von Beate Rygiert
Die Ullsteinfrauen und das Haus der Bücher
Herzensräuber
Das Geheimnis der Mona Lisa
Schäfchensommer
George Sand und die Sprache der Liebe
Frau von Goethe
Die Pianistin
Das Buch der Blumen
Neue Rezensionen zu Beate Rygiert
Klappentext:
„Ohne Dich ist doch alles nichts.“ Christiane Vulpius
Weimar, 1788: Christiane Vulpius ist Putzmacherin in einer Kunstblumen-Manufaktur, als sie mit der Bittschrift ihres Bruders beim Geheimen Rat Goethe, dem begehrtesten Junggesellen Weimars, vorstellig wird. Gesellschaftlich trennen sie Welten, und doch ist es für beide Liebe auf den ersten Blick. Zunächst können sie ihr leidenschaftliches Verhältnis geheim halten. Als Christiane jedoch schwanger wird, schlagen ihr vonseiten der „guten Gesellschaft“ Hass und Verachtung entgegen. Wird Goethe zu ihr und dem Kind stehen? Christiane verliert nicht den Mut, sondern kämpft um ihre Liebe.
Die Geschichte einer unkonventionellen und mutigen Frau – kenntnisreich und hochemotional erzählt
Meine Meinung
Eine Liebe gegen alle Konventionen: Die bewegende Geschichte der Christiane Vulpius
"Ohne Dich ist doch alles nichts." Dieses Zitat von Christiane Vulpius fängt die Essenz einer außergewöhnlichen Liebe ein, die im Weimar des Jahres 1788 ihren Anfang nahm. In der vorliegenden Erzählung wird die faszinierende und oft missverstandene Beziehung zwischen der Putzmacherin Christiane Vulpius und dem Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe, dem begehrtesten Junggesellen Weimars, lebendig.
Was als eine einfache Bittstellung des Bruders bei Goethe beginnt, entwickelt sich schnell zu einer leidenschaftlichen Romanze, die alle gesellschaftlichen Grenzen sprengt. Christiane, eine Frau aus einfachen Verhältnissen, und Goethe, der hochangesehene Dichterfürst – ihre Welten könnten unterschiedlicher kaum sein. Doch die Liebe, so wird eindrücklich geschildert, kennt keine Stände.
Die Geschichte nimmt eine dramatische Wendung, als Christiane schwanger wird. Die "gute Gesellschaft" Weimars reagiert mit Hass und Verachtung auf diese unkonventionelle Verbindung. Hier zeigt sich die ganze Stärke Christianes: Trotz Anfeindungen und gesellschaftlicher Ächtung verliert sie weder Mut noch Hoffnung. Sie kämpft um ihre Liebe und um die Akzeptanz ihres Kindes. Was mich hier auch fasziniet hat, wie Goethe damals alle Wege in Bewegung setzt, damit seine Partnerin nicht an den Pranger kommt oder sonst zu leiden hat.
Die Erzählung zeichnet das Porträt einer unkonventionellen und mutigen Frau, die sich den rigiden Moralvorstellungen ihrer Zeit entgegenstellt. Sie ist nicht nur eine passive Geliebte, sondern eine willensstarke Persönlichkeit, die für ihr Glück einsteht. Die Geschichte ist kenntnisreich recherchiert und fängt die Atmosphäre der Goethezeit authentisch ein, während sie gleichzeitig hochemotional die Höhen und Tiefen dieser besonderen Beziehung beleuchtet.
Nachdem so oft im Buch von einem guten Wein geschrieben wurde, kann ich verstehen, warum so viele Kinder in der damaligen Zeit vor der Geburt gestorben sind.
In dem Buch wird ihr Partner als Mensch mit persönlichen Zügen beschrieben.
Hierzu paßt das Zitat gut, dass hinter einem großen Mann auch eine große Frau steckt.
Fazit
Trotz einer Ehe ohne Papiere, eine Ehe mit einem ehrlichen Versprechen
Gespräche aus der Community
Dieses Buch ersetzt den schönsten Strauß und verblüht nie. Es erzählt von Orchideenjägern und Tulpenspekulanten, vom schlafbringenden Mohn, vom weit verwehten Löwenzahn, von der Nelkenrevolution, von uralten Rosenstöcken und davon, wie Blumen unser Leben auf einzigartige Weise bereichern.
Wir vergeben für die Leserunde insgesamt 15 Rezensionsexemplare in Print.
Ich möchte mich nochmal für die Gelegenheit zum Mitlesen bedanken. Das Buch war sehr informativ, kurzweilig und hat mir einige Kindheitserinnerungen wieder ins Gedächtnis gerufen.
Hier nun auch endlich meine Rezension: https://www.lovelybooks.de/autor/Beate-Rygiert/Das-Buch-der-Blumen-2326360109-w/rezension/2637804402/
Instagram: https://www.instagram.com/p/CCJiZZVAbFC/
Mit 600 Schafen über die Schwarzwaldhöhen - das klingt idyllisch und ist es auch. Und doch muss Elke nicht nur echte Stürme, sondern auch solche des Herzens überstehen, als ihre alte Liebe plötzlich wieder auftaucht. Da hat ihr die 15jährige Zoe gerade noch gefehlt, die ihr Schwester Julia, ihres Zeichens Sozialarbeiterin, aufs Auge drückt ... 20 Freiexemplare zu gewinnen und mit der Autorin lesen
Danke das ich dabei sein durfte. Anbei meine Rezension:
https://www.lovelybooks.de/autor/Beate-Rygiert/Schäfchensommer-1998032041-w/rezension/2577093462/
Lg Jenny
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