Beate Rygiert

 4,4 Sterne bei 416 Bewertungen
Autorenbild von Beate Rygiert (©Claudia Toman)

Lebenslauf

Beate Rygiert war sich schon als kleines Mädchen sicher, später einmal Schriftstellerin zu werden. Doch bevor sie ihr erstes Buch „Bronjas Erbe“ veröffentlichte, studierte sie zunächst Theater- und Musikwissenschaften in München und Florenz und war in den Jahren danach in dieser Branche tätig. Sowohl für ihre Romane als auch für ihre Drehbücher erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Würth-Literatur-Preis für ihre Erzählung „Jelenas Augen“. Ihre Bücher wurden in mehr als 15 Sprachen übersetzt. Sie lebt mit ihrem Mann im Schwarzwald, Ausgangspunkt für viele Recherchereisen für ihre Bücher.

Botschaft an meine Leser

Hallo liebe Bücherfreundinnen und -freunde! Ich finde es wunderbar, dass es Euch gibt. Denn im Grunde denke ich den ganzen Tag an Euch, wenn ich schreibe, recherchiere oder mir über meine Protagonisten den Kopf zerbreche - das tu ich eigentlich alles nur für Euch. Eure Beate Rygiert

Alle Bücher von Beate Rygiert

Cover des Buches Die Ullsteinfrauen und das Haus der Bücher (ISBN: 9783548064215)

Die Ullsteinfrauen und das Haus der Bücher

(120)
Erschienen am 01.11.2021
Cover des Buches Herzensräuber (ISBN: 9783734104244)

Herzensräuber

(73)
Erschienen am 17.07.2017
Cover des Buches Das Geheimnis der Mona Lisa (ISBN: 9783785722312)

Das Geheimnis der Mona Lisa

(38)
Erschienen am 24.11.2023
Cover des Buches Schäfchensommer (ISBN: 9783734107054)

Schäfchensommer

(33)
Erschienen am 16.03.2020
Cover des Buches George Sand und die Sprache der Liebe (ISBN: 9783746636238)

George Sand und die Sprache der Liebe

(28)
Erschienen am 11.10.2019
Cover des Buches Frau von Goethe (ISBN: 9783746636658)

Frau von Goethe

(25)
Erschienen am 16.08.2021
Cover des Buches Die Pianistin (ISBN: 9783746636481)

Die Pianistin

(28)
Erschienen am 18.08.2020
Cover des Buches Das Buch der Blumen (ISBN: 9783716027882)

Das Buch der Blumen

(13)
Erschienen am 13.03.2020

Neue Rezensionen zu Beate Rygiert

Familienroman über Ullstein

Sehr flüssig und interessant geschrieben, dieser Roman mit wahren Hintergründen über das Ullstein Haus, Vicky Baum,  Rosalie von Gräfenberg wie dessen Ehemann, ein damaliger bekannter Gynäkologe, interne Familienstreitigkeiten, Reichtum und Fall des Hauses, Weltkrieg und Enteignung, Eifersucht  Neid

Cover des Buches Herzensräuber (ISBN: 9783734104244)
Uli-GKs avatar

Rezension zu "Herzensräuber" von Beate Rygiert

Uli-GK
Zola, ein Hund mit Charakter

Als der Buchhändler Tobias an der Costa Brava einen herrenlosen Hund adoptiert und mit nach Heidelberg nimmt, wo er ein Antiquariat führt, das mehr schlecht als recht läuft, ahnt er noch nicht, dass Zola, wie er seinen neuen besten Freund nennt, sein Leben tüchtig umkrempeln wird!
Nicht nur hat es sich der lebens- und leidenserfahrene Zola zur Aufgabe gemacht, seinen Menschen nebst den ihm Nahestehenden zu beschützen und ihr Leben in die rechten Bahnen zu lenken, sondern es stellt sich schnell heraus, das der Exil-Spanier dank seines ausgeprägten Geruchsinns, gepaart mit einer gehörigen Portion Einfühlungsvermögen in die Menschen, die ihm begegnen, die Gabe besitzt, für jeden Kunden seines Menschen das genau richtige Buch zu finden. Ein Umstand, der Tobias' Geschäft, das bald schon in eine unerwarteterweise geerbte Villa umzieht, einen gehörigen Aufschwung verschafft.
Doch ziehen dunkle Wolken in Gestalt von Tobias' böser und berechnender Exfreundin über den Menschen auf, die Zola am Herzen liegen - und der pfiffige Hund hat alle Hände respektive Pfoten voll zu tun, um sie zu vertreiben, was selbst für ihn und seinen enormen Einfallsreichtum eine kaum zu bewältigende Herausforderung darstellt. Zola wäre aber nicht er selbst, wenn er nicht die Aufgaben, die er sich gestellt hat, auf seine unnachahmliche Art zu einem glücklichen Ende führen würde...
Sollte ich das so bezaubernde Buch beschreiben, das ich nur ungern zur Seite gelegt habe, so würde ich es am ehesten als einen warmherzigen Roman mit Märchenelementen bezeichnen, der sich wie Balsam auf traurige und verwundete Seelen legt. Ein Roman, der einfach guttut, der aber auch nachdenklich stimmt, manchmal ein wenig traurig, der mitfiebern, mitleiden, sich herzlich freuen - und entschieden und vehement Partei ergreifen lässt für die durchweg sympathischen Hauptfiguren, zwischen denen sich recht bald Solidarität und tiefe Freundschaft entwickeln, denen von der bösen Hexe in Gestalt der unverfrorenen Exfreundin übel mitgespielt wird und die auch sonst in allerlei Nöten stecken. Und dann ist da natürlich Zola, die eigentliche Hauptfigur, der Bücherhund, der weise und unbestechliche Menschenkenner, aus dessen Perspektive der Roman geschrieben ist.
Ja, tatsächlich, ein Roman, in der ein Hund die Rolle des Erzählers übernimmt - und einen charmanteren kann man sich kaum vorstellen!
Die Autorin erweist sich als Hundeversteherin ersten Ranges, wenn sie ihrem Zola Gedanken in den Mud legt und mit so tiefen Gefühlen ausstattet, dass jeder, der das Glück hat, einen Hund zum Freund zu haben, nur verstehend und zustimmend nicken kann! So genau könnte er empfinden, der Hund, der beste und treueste Freund des Menschen, der über einen so feinen Geruchsinn verfügt, dass er womöglich auch allerkleinste Schwingungen wahrnehmen kann, die Menschen sich nicht einmal vorstellen können - und der dann die richtigen Schlüsse daraus zieht! Überhaupt sind Zolas kluge Gedanken über die Welt und seine zwei- und vierbeinigen Bewohner für mich das Highlight des Romans.
Sie machen immer wieder nachdenklich, aber vor allem sind sie erheiternd und aufbauend - und immer zutreffend.
"Herzensräuber" nennt er die Bücher, die Tobias umgeben. Und wenn sein Mensch in ihnen versinkt, ist es so, als gäbe es die Welt rundum nicht mehr, denn alle Aufmerksamkeit der Sinne und des Herzens gelten dann nur den Buchstaben, die sich zu Wörtern, zu Sätzen, zu Geschichten zusammenfügen. Wie wahr das ist, kann jede Leseratte, jeder Bücherwurm spätestens nach der Lektüre des "Herzensräuber" nur bestätigen!

Cover des Buches Frau von Goethe (ISBN: 9783746636658)
theophilias avatar

Rezension zu "Frau von Goethe" von Beate Rygiert

theophilia
Liebe außerhalb der Norm

Klappentext:                         

„Ohne Dich ist doch alles nichts.“ Christiane Vulpius

Weimar, 1788: Christiane Vulpius ist Putzmacherin in einer Kunstblumen-Manufaktur, als sie mit der Bittschrift ihres Bruders beim Geheimen Rat Goethe, dem begehrtesten Junggesellen Weimars, vorstellig wird. Gesellschaftlich trennen sie Welten, und doch ist es für beide Liebe auf den ersten Blick. Zunächst können sie ihr leidenschaftliches Verhältnis geheim halten. Als Christiane jedoch schwanger wird, schlagen ihr vonseiten der „guten Gesellschaft“ Hass und Verachtung entgegen. Wird Goethe zu ihr und dem Kind stehen? Christiane verliert nicht den Mut, sondern kämpft um ihre Liebe.

Die Geschichte einer unkonventionellen und mutigen Frau – kenntnisreich und hochemotional erzählt           

Meine Meinung

Eine Liebe gegen alle Konventionen: Die bewegende Geschichte der Christiane Vulpius

"Ohne Dich ist doch alles nichts." Dieses Zitat von Christiane Vulpius fängt die Essenz einer außergewöhnlichen Liebe ein, die im Weimar des Jahres 1788 ihren Anfang nahm. In der vorliegenden Erzählung wird die faszinierende und oft missverstandene Beziehung zwischen der Putzmacherin Christiane Vulpius und dem Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe, dem begehrtesten Junggesellen Weimars, lebendig.

Was als eine einfache Bittstellung des Bruders bei Goethe beginnt, entwickelt sich schnell zu einer leidenschaftlichen Romanze, die alle gesellschaftlichen Grenzen sprengt. Christiane, eine Frau aus einfachen Verhältnissen, und Goethe, der hochangesehene Dichterfürst – ihre Welten könnten unterschiedlicher kaum sein. Doch die Liebe, so wird eindrücklich geschildert, kennt keine Stände.

Die Geschichte nimmt eine dramatische Wendung, als Christiane schwanger wird. Die "gute Gesellschaft" Weimars reagiert mit Hass und Verachtung auf diese unkonventionelle Verbindung. Hier zeigt sich die ganze Stärke Christianes: Trotz Anfeindungen und gesellschaftlicher Ächtung verliert sie weder Mut noch Hoffnung. Sie kämpft um ihre Liebe und um die Akzeptanz ihres Kindes. Was mich hier auch fasziniet hat, wie Goethe damals alle Wege in Bewegung setzt, damit seine Partnerin nicht an den Pranger kommt oder sonst zu leiden hat.

Die Erzählung zeichnet das Porträt einer unkonventionellen und mutigen Frau, die sich den rigiden Moralvorstellungen ihrer Zeit entgegenstellt. Sie ist nicht nur eine passive Geliebte, sondern eine willensstarke Persönlichkeit, die für ihr Glück einsteht. Die Geschichte ist kenntnisreich recherchiert und fängt die Atmosphäre der Goethezeit authentisch ein, während sie gleichzeitig hochemotional die Höhen und Tiefen dieser besonderen Beziehung beleuchtet.

Nachdem so oft im Buch von einem guten Wein geschrieben wurde, kann ich verstehen, warum so viele Kinder in der damaligen Zeit vor der Geburt gestorben sind. 

In dem Buch wird ihr Partner als Mensch mit persönlichen Zügen beschrieben. 

Hierzu paßt das Zitat gut, dass hinter einem großen Mann auch eine große Frau steckt.

Fazit

Trotz einer Ehe ohne Papiere, eine Ehe mit einem ehrlichen Versprechen  

Gespräche aus der Community

Dieses Buch ersetzt den schönsten Strauß und verblüht nie. Es erzählt von Orchideenjägern und Tulpenspekulanten, vom schlafbringenden Mohn, vom weit verwehten Löwenzahn, von der Nelkenrevolution, von uralten Rosenstöcken und davon, wie Blumen unser Leben auf einzigartige Weise bereichern.

Wir vergeben für die Leserunde insgesamt 15 Rezensionsexemplare in Print.

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Letzter Beitrag von  La_Stellina

Ich möchte mich nochmal für die Gelegenheit zum Mitlesen bedanken. Das Buch war sehr informativ, kurzweilig und hat mir einige Kindheitserinnerungen wieder ins Gedächtnis gerufen.

Hier nun auch endlich meine Rezension: https://www.lovelybooks.de/autor/Beate-Rygiert/Das-Buch-der-Blumen-2326360109-w/rezension/2637804402/

Instagram: https://www.instagram.com/p/CCJiZZVAbFC/



Mit 600 Schafen über die Schwarzwaldhöhen - das klingt idyllisch und ist es auch. Und doch muss Elke nicht nur echte Stürme, sondern auch solche des Herzens überstehen, als ihre alte Liebe plötzlich wieder auftaucht. Da hat ihr die 15jährige Zoe gerade noch gefehlt, die ihr Schwester Julia, ihres Zeichens Sozialarbeiterin, aufs Auge drückt ... 20 Freiexemplare zu gewinnen und mit der Autorin lesen

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Letzter Beitrag von  itsbooklover

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