Herzensräuber

von Beate Rygiert 
4,5 Sterne bei65 Bewertungen
Herzensräuber
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (61):
LiaHaycrafts avatar

So ein schönes Buch! Genial niedliche Idee mit Zola als Perspektivträger. Spannend und voller Herz.

Kritisch (1):
tamijamy33s avatar

Reziexemplar. Konnte mich nicht überzeugen.

Alle 65 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Herzensräuber"

Dieses Buch zu lesen ist die schönste Art, sich sein Herz stehlen zu lassen!

Tobias’ Buchantiquariat läuft nicht besonders gut, noch dazu hat er gerade eine schmerzliche Trennung hinter sich. Als er im Urlaub einen liebenswerten spanischen Straßenhund aufliest, beschließt er kurzerhand, ihn mit nach Heidelberg zu nehmen. Wie sich herausstellt, hat Zola die Gabe, für jeden Menschen die richtigen Bücher zu finden – denn in jedem »Herzensräuber« erschnuppert er die Gefühle, die die bisherigen Leser darin hinterlassen haben. So bringt er nicht nur Tobias’ Geschäft auf Vordermann, sondern nach und nach auch dessen chaotisches Liebesleben …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734104244
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:17.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Buchfluestern82s avatar
    Buchfluestern82vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Bewegend und tiefgründig, aber auch sehr langatmig
    Ich bin hin und her gerissen ...

    Das passiert mir äusserst selten: Ich kann dieses Buch nicht bewerten. Auf der einen Seite fand ich die Geschichte sehr schön und bewegend; meine Seele wurde über all die Seiten hinweg regelrecht gestreichelt. Auf der anderen Seite fand ich das Buch aber auch sehr, sehr langatmig. Da die Geschichte ausserdem aus der Sicht von Zola dem Hund verfasst ist, konnte ich nie 100% eintauchen.

    Ich habe mir lange überlegt, wie viele Sterne ich dem Buch geben soll und wem ich den Roman empfehlen würde. Ich kann es nicht. Ich bin irgendwie hin und her gerissen. Es ist überhaupt nicht so, dass ich es bereue, dieses Buch gelesen zu haben. Im Gegenteil: Ich habe das Lesen genossen. Und dennoch kann ich nicht uneingeschränkt von einem guten Roman reden ...

    Aber wisst ihr was: Kauft es, lest es und urteilt selbst!

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    MaikeSoests avatar
    MaikeSoestvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Dieses Buch hat einfach alles Spannung,etwas Herzschmerz und ganz viel Humor und vorallem den allerbesten Protagonisten Zola
    Das beste Buch überhaupt...

                                                  Inhalt


    Ein Laden voller vergessener Bücher, eine zweite Chance und ein Vierbeiner mit einer ganz besonderen Gabe...


    Tobias´ Buchantiquariat läuft nicht besonders gut, noch dazu hat er gerade eine schmerzliche Trennung hinter sich. Als er im Urlaub einen liebenswerten spanischen Straßenhund aufliest, beschließt er kurzerhand, ihn mit nach Heidelberg zu nehmen. Wie sich herausstellt, hat Zola die Gabe, für jeden Menschen die richtigen Bücher zu finden - denn in jedem "Herzensräuber" erschnuppert er die Gefühle, die die bisherigen Leser darin hinterlassen haben. So bringt er nicht nur Tobias´ Geschäft auf Vordermann, sondern nach und nach auch dessen chaotisches Liebesleben...


    Dieses Buch zu lesen ist die schönste Art, sich sein Herz stehlen zu lassen!


    (Quelle: Klappentext)


                                             Meine Meinung


    Ich kann jetzt schon sagen, dass dieses Buch auf jeden Fall mein Jahres-Highlight wird, auch wenn ich "Zorn und Morgenröte" sooo sehr liebe, dieses Buch ist mit Abstand das besonderste und schönste, das ich jemals gelesen habe. Das gesamte Buch ist aus der Sicht eines Hundes geschrieben und hat mich von der allerersten Seite gefesselt und ich war todtraurig als ich den letzten Satz gelesen habe, falls Sie das hier lesen Frau Rygiert, ich würde alles für einen zweiten Band tun. Dieses Buch ist einfach so unglaublich süß und lustig, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Fangen wir einfach mal bei Zola an, dieser Hund ist einfach so cool oder wie er sagen würde, der beste Hund der Welt, was wirklich nicht zu hoch gegriffen ist. Die Autorin beschreibt seine Gefühle und Gedankengänge so gut, dass man sich richtig in diesen Hund hineinversetzen kann. Ich wünschte Zola würde es wirklich geben und ich könnte mir von ihm ein Buch aussuchen lassen, ich würde sogar extra dafür nach Heidelberg fahren. Manchmal beschreibt Zola einen Gegenstand oder eine Sache und ich denke mir hää was meint er und dann macht es klick und ich weiß genau wovon er spricht, ein Hund kennt natürlich nicht so viele Wörter wie ein Mensch. Die Liebe zwischen Tobias und Zola ist so groß, dass sie sich auch ohne Worte verstehen, denn Zola ist zwar etwas ganz besonderes, aber sprechen kann er leider nicht. Kommen wir zu Tobias, er zögert keine Sekunde, um diesen armen Hund von der Straße zu retten, der vorher von allen nur ignoriert wurde. Er ist so ein herzensguter Mensch, manchmal ein bisschen zu gut, wenn ihr mich fragt. Zu Vanessa will ich gar nicht viel sagen, die Aufmerksamkeit hat sie nicht verdient, so ein widerliches kleines Luder (wie Zola sagen würde), ich hoffe wirklich, dass sie ins Gefängnis kommt, nach allem was sie verbrochen hat. Frau Kratzer hätte ich leider gar keine Chance gegeben, weil ich die alte Schachtel direkt raus geworfen hätte, mein Herz ist nicht so groß, wie das von Tobias, aber ich finde sie macht sich im Laufe des Buches und im Grunde ist sie tief in ihrem Herzen wohl doch eine nette alte Dame. Alice und Emma habe ich natürlich sofort in mein Herz geschlossen und habe auch sehr sehr schnell gemerkt, was Emmas Geheimnis ist und dann darauf gewartet, dass die anderen es auch endlich mal herausfinden, was ja sehr lange gedauert hat. Max und Moritz finde ich auch richtig lustig und immer wenn die beiden Auftauchen gibt es was zu lachen. Überhaupt war das Buch sehr lustig, aber manchmal auch traurig und spannend auch auf jeden Fall. Ich finde das Buch hat alles was es braucht, inklusive einem richtig tollen Ende und ich werde es definitiv nochmal lesen. Die Idee ein ganzes Buch aus der Sicht eines Hundes zu schreiben, hat mich wirklich begeistert und jeder der mich kennt, weiß ich dass ich Tiere liebe und dieses Buch genau das Richtige für mich ist, als hätte Zola der Bücherhund, es persönlich für mich ausgesucht.



                                                 Fazit


    Ich würde dem Buch alle Sterne am Himmel geben, wenn ich könnte, da es aber nur 5 gibt, gebe ich dem Buch definitiv 5 von 5 Zackengebilden, wie Zola Sterne nennt. Es hat alles was ein gutes Buch braucht Spannung, etwas Herzschmerz und ganz viel Humor.


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    M
    Moonievor 7 Monaten
    Kurzmeinung: So ein schönes Buch! Es hat alles: sympathische Figuren, einen genialen Erzähler, Spannung, Liebe und ganz viel Herzenswärme.
    Wunderschön erzählt, originell, spannend, herzlich: einfach nur perfekt.

    "Herzensräuber" ist der erste Roman von Beate Rygiert, den ich lese und ich bin wirklich begeistert.

    Diese Geschichte über Liebe, Gefühle, Menschlichkeit, Freundschaft, Bücher und noch so viel mehr, hat einen wunderbar originellen Erzähler: Zola, den Bücherhund. Es beginnt damit, dass Zola am Strand von Spanien lebt, weil sein früheres Herrchen, ein Postbote, leider verstorben ist. Doch eines Tages taucht Tobias auf, ein Tourist und schnell erkennt Zola: dieser Mensch ist anders. Die beiden mögen sich auf Anhieb und Tobias nimmt Zola schließlich mit nach Hause, wo er ein Antiquariat betreibt. Leider läuft es ziemlich schlecht, Tobias hat Geldsorgen, aber dann rettet ihn eine unverhoffte Erbschaft: eine Villa am Stadtrand, wo er viel Platz hat für sich, seinen Hund und seine Bücher. Im Haus wohnt allerdings bereits jemand: eine ältere Dame, die eigentlich fest damit gerechnet hat, dass sie das Haus erben wird. Sie will nicht raus, aber Tobias findet das Haus ohnehin groß genug und so bleibt Frau Kratzer dort wohnen. Und auch im Pförtnerhäuschen wohnt jemand: Alice mit ihrer Tochter Emma.

    Jede der Figuren hat ihre eigenen Probleme und Sorgen, aber Zola findet nach und nach alle heraus und versucht zu helfen, wo er kann. Am allerliebsten hilft er allerdings Tobias mit den Herzensräuber, wie Zola insgeheim die ganzen Büchern nennt, denn an ihnen haften all die Gefühle, die ihre früheren Leser bei der Lektüre hatten. Zola beginnt die Bücher zu den richtigen Regalen zu sortieren, nur indem er erschnuppert, ob in den Geschichten eher Liebe und Herzensleid oder Angst und Schrecken herrschen. Schon bald kann er für die Menschen die geeigneten Bücher heraussuchen und das Antiquariat wird endlich wieder viel besucht und viele Bücher werden gekauft.

    Natürlich läuft nicht alles rund, es gibt da noch Vanessa, die Exfreundin von Tobias, die etwas im Schilde führt und der kein Plan zu fies ist, um an das zu kommen, was sie will. Emma hat ernste Schulprobleme, bei denen Zola versucht zu helfen. Und Alice ist die ganze Zeit auf der Flucht vor ihrem Exmann.

    Der Roman hat mir von der ersten Seite an gefallen, zuerst war es unheimlich spannend die Welt mit Zolas Augen zu sehen, wie er alles erschnuppert, was er alles versteht und wie er sich verständlich machen kann. Die Figuren hatten mich auch schon überzeugt, Tobias ist grundsympathisch mit seiner Art, Alice und Emma gewinnt man genauso schnell lieb und auch Frau Kratzer, die zuerst noch sehr garstige "Hausbesetzerin" wächst einem nach und nach ans Herz. Man fiebert mit den Figuren mit, freut sich bei jedem gelösten Problem und Zola kann man einfach nur liebhaben. Er versteht viele Sachen der Menschen nicht ganz, aber er hat eine authentisch wirkende Hundesicht auf das Leben, die einfach schön ist. Es gibt viele spannende Dinge, um die sich Zola "kümmern" muss und neben der zarten Liebesgeschichte von Tobias werden die Probleme gegen Ende des Romans immer ernster und es ist so spannend, dass man das Buch kaum weglegen kann.

    Das Buch steht ganz zurecht auf der Longlist für den DELIA-Preis. Ich bin absolut begeistert und kann die Geschichte allen Fans von Hunden, Liebesgeschichten oder gut durchdachten, spannenden und warmherzigen Geschichten absolut ans Herz legen!


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    RoRezeptes avatar
    RoRezeptevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Für Hundebuchfans mit dem Hang für eine gute Geschichte
    Aus der Sicht eines Hundes

    Herzensräuber ist eine Geschichte aus der Sicht eines Hundes: Zola, Schnauzermischling. Die Erzähl- & Schreibweise ist anfangs sehr gewöhnungsbedürftig aber mit der Zeit, liest es sich schnell weg.

    Zola lebt am Strand Spaniens, nachdem sein Vorbesitzer verstorben ist und sich keiner der Bekannten ihn annehmen wollte. Zum Glück treffen sich dort eines Tages Zola und Tobias. Der junge Mann ist erst selber von seiner Freundin, auf die er große Stücke hielt, verlassen worden. Beide verspüren sofort eine innige Bindung miteinander. Tobias nimmt Zola nach seinem Urlaub mit nach Deutschland in sein Zuhause. Kaum angekommen, muss Tobias um sein Buchantiquaritat kämpfen. Dabei erhält er viel Unterstützung von seinem guten Freund Moritz und .. mit ihrer Tochter … . Von der zuerst sehr garstigen Frau Kratzer erhält er gut Gegenwehr. Mit der Zeit entwickelt sich der bunte Haufen zu einem eingeschworenem Team. Zola, der kleine Mittelpunkt der Geschichte, gilt als kleiner Held, der für seine Familie kämpft und zudem die Gabe hat, für jeden Menschen den perfekten Herzensräuber herauszusuchen.

    „Ich habe schon lange herausgefunden, dass bei Menschen das Essen neben dem Sattwerden noch eine andere Bedeutung hat, nämlich das Gefühl zusammenzugehören. Bei uns Hunden ist das eine völlig andere Geschichte. Wir hauen uns den Bauch so schnell wie möglich voll und sehen zu, dass uns keiner was klaut.“

    Die Geschichte wirkt an manchen Stellen realitätsnah, wiederum an anderen Stellen sehr unwirklich. Für Hundebuchfans mit dem Hang für eine gute Geschichte kann ich den Roman Herzensräuber von Beate Rygiert empfehlen.

    Die ans Buch angelegten Rezepte gibt's unter www.rorezepte.com & https://rorezepte.com/herzensraeuber-beate-rygiert/

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    buchstaplerins avatar
    buchstaplerinvor 9 Monaten
    Überraschungspaket!

    Inhalt Tobias’ Buchantiquariat läuft nicht besonders gut, noch dazu hat er gerade eine schmerzliche Trennung hinter sich. Als er im Urlaub einen liebenswerten spanischen Straßenhund aufliest, beschließt er kurzerhand, ihn mit nach Heidelberg zu nehmen. Wie sich herausstellt, hat Zola die Gabe, für jeden Menschen die richtigen Bücher zu finden – denn in jedem »Herzensräuber« erschnuppert er die Gefühle, die die bisherigen Leser darin hinterlassen haben. So bringt er nicht nur Tobias’ Geschäft auf Vordermann, sondern nach und nach auch dessen chaotisches Liebesleben …
    Cover und Gestaltung  Das Cover ist schön, aber wie auch der Klappentext führt es dazu, dass ein falscher Eindruck vom Inhalt des Buches entsteht. Ich finde, beides deutet auf eine locker leichte Geschichte hin, in der davon erzählt wird wie Tobias den Staßenhung Zola bei sich aufnimmt, der ab jetzt passende Bücher an Menschen verteilt und seinen Charme bei den Frauen spielen lässt um sein Herrchen zu verkuppeln und alles ist Friede, Freude, Eierkuchen.
    Meine Meinung 
    Zu dem irreführenden Klappentext und Cover kommt noch dazu, dass ich mir vorstellen kann, dass Viele erst mal abgeschreckt sind von dem Gedanken, dass das komplette Buch aus der Sicht eines Hundes erzählt ist. Ich gestehe: ich war auch zuerst skeptisch. Tatsächlich wollte ich das Buch gar nicht lesen und habe es direkt gedanklich aussortiert. Dann habe ich aber zum Glück mitbekommen, wie die liebe Brit von Brit's Book World von dem Buch schwärmt, sie war auch zuerst skeptisch, hat sich aber nicht beirren lassen und Herzensräuber trotz aller Zweifel gelesen. Und das war dann letztendlich unser beider Glück. Auf ihre Empfehlung hin habe ich das Buch angefragt und es als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. 
    Jetzt möchte ich hier also mit den Missverständnissen/Bedenken die auf den ersten Blick entstehen können ein wenig aufräumen:  1) Das ganze Buch aus der Sicht eines Hundes: das stellt man sich anstrengend vor. Man hat Angst, dass alles etwas dümmlich und kindisch rüber kommt und kein so richtiger Lesefluss aufkommen mag. Ich kann sagen: das war alles nicht der Fall. Zola ist als sehr intelligenter Hund dargestellt. Er versteht natürlich nicht alles was die Menschen machen oder gerade warum sie es machen, aber er begreift erstaunlich viel und hat eine hervorragende Kombinationsgabe. Er reimt sich alles zusammen, manchmal nicht ganz richtig, das ist dann aber eher witzig und nicht nervig. Hinzu kommt, dass diese außergewöhnliche Erzählperspektive einige Vorteile bietet. Zum Beispiel hat man den "Spion-Effekt", soll heißen: in der Gegenwart eines Hundes sagen und machen die Menschen Dinge, die sie nicht machen würden, wenn eine andere Person anwesend wäre. So bekommt Zola und somit der Leser hier und da Dinge mit, die die Handlung vorran treiben und sonst irgendwie anders hätten dargestellt werden müssen.  2) Friede, Freude, Eierkuchen und vor allem eine locker leichte, süße Liebesgeschichte: nein! In "Herzensräuber" geht es natürlich öfter mal lustig zu aber vor allem wohnt der Geschichte eine bitter süße Dramatik inne. Hier werden ernste Themen angesprochen, Existenzkrisen, Mobbing, häusliche Gewalt, Einsamkeit im Alter, Verbitterung, Lug und Betrug, Intrigen, das alles sind zentrale Bestandteile der Geschichte. Und dann geht es auf der anderen Seite um Familie, Freundschaft, Zuneigung, Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt, Heldenmut und viel mehr. Der Leser lernt einen bunt zusammengewürfelten Haufen an Lebewesen (Menschen+Hund) kennen, die sich durch einige Fügungen und Wirrungen des Schicksals plötzlich zusammen unter einem Dach wiederfinden und sich zuerst einmal alle skeptisch gegenüber stehen. Und letztendlich begleitet man diese sehr unterschiedlichen Charaktere, die alle von verschiedenen Problemen geplagt werden, dabei wie sie von Fremden zu einer Familie werden, nicht zuletzt durch den Hass auf einen gemeinsamen Feind angetrieben. Der Leim der alles zusammenhält ist kein anderer aus die Hauptperson und der Held der Geschichte: Zola der Hund.  Herzensräuber ist eine wunderschöne Geschichte über Schicksal und Zusammenhalt die jedes Herz erwärmt und den Leser auf eine Gefühlsreise schickt von himmelhoch jauchzend zu Tode betrübt, erfüllt von Hass auf den Störenfried und dann wieder zu Tränen gerührt, wenn man liest wie jeder der ungewöhnlichen Gemeinschaft jedem auf unterschiedliche Weise hilft.
    Fazit
    Man muss gar nicht auf Tiergeschichten stehen um "Herzensräuber" zu lieben, sondern auf herzerwärmende Schicksalsgeschichten. Schon jetzt ist dieses Buch eins meiner Jahreshighlights und vor allem Überraschungspaket des Jahres!

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    sommerleses avatar
    sommerlesevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Romantischer, zauberhafter und unterhaltsamer Roman nicht nur für Hundeliebhaber und Bücherfreunde!
    Ein zauberhaftes Buch

    Der Roman "Herzensräuber" ist das Debüt der Autoin Beate Rygiert. Das Buch erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

    Tobias Griesbart macht Urlaub in Spanien Urlaub und wird auf das Schicksal eines eines Straßenhundes aufmerksam, dessen Herrchen, der Postbote Pepe, vor kurzem verstorben ist. Er nimmt den Hund mit zu sich nach Heidelberg und tauft ihn Zola nach Emile Zola, denn Tobias ist Besitzer eines Buchantiquariats. Zola entwickelt schnell Vertrauen und Zuneigung für Tobias und wird ein wichtiger Teil seines Lebens.

    Das Antiquariat wirft keinen Gewinn ab, Tobias ist zu gutmütig, um als Geschäftsmann den Laden zu führen. Zola wird der Star des Buchgeschäftes, denn er vermag es, durch Geruch und Hundeinstinkt das passende Buch für jeden Kunden zu erschnüffeln. Tobias erbt eine alte Villa von seiner Großmutter und zieht zu den dortigen Bewohnern, einer kratzbürstigen Alten namens Frau Kratzer und der alleinerziehenden Alice mit Tochter Emma. Statt Geld aus dem Erbe zu schlagen, lässt sich Tobias auf diese besondere WG ein und lässt sein Buchantiquariat dorthin umziehen.


    Gleich vorab, ich bin keine Hundebesitzerin und mag es nicht so gern, wenn Bücher aus der Perspektive von Tieren geschrieben werden. Doch bei diesem Buch konnte ich gar nicht anders als mit Zola zu sympathisieren und die Vorgänge in seiner neuen Heimat gespannt mitzuverfolgen.


    Wie schnell sich Zola seinem neuen Herrchen Tobias treu ergeben zeigt und ihm ohne Wenn und Aber folgt und für ihn nur das Beste will, hat mich schon beeindruckt. Natürlich ist das etwas dick aufgetragen und natürlich sind Hunde keine Superhelden, aber diese Geschichte ist ganz zauberhaft und man sieht bald darüber hinweg, dass Zola in diesem Buch zum echten Superhund wird.


    "Herzensräuber" ist ein liebevoll geschriebener Roman zum Wohlfühlen und sich unterhalten lassen. Fast scheint es so, als ob Zola für Tobias mitdenken muss und ihm insofern überlegen ist, denn Tobias wird neben seiner Gutmütigkeit auch eher passiv und schwach gezeigt. Während Zola durch seine Instinkte und seinen hervorragenden Geruchssinn zwischen positiven und negativen Personen unterscheiden kann, Gefahr wittert und im Notfall nicht nur gefährlich aussehen, sondern auch mal zubeißen kann.

    Hundeliebhaber werden ihn einfach lieben und alle anderen auch!

    Bei diesem Buch gelingt die Verbindung zwischen einer interessanten Handlung, den besonderen Schicksalen der charmanten Charaktere und der bedingungslosen Liebe und Fürsorge eines Hundes für seine neuen "Rudelpersonen". Zolas Gedanken zeigen die menschliche Welt aus seiner Sicht. Diese Einblicke lassen mich lächeln und es ist amüsant zu beobachten, welche Bedeutung menschliches Handeln aus Hundeaugen haben kann.

    Neben den literarischen Herzensräubern, also den bestimmten auf Personen zugeschnittenen Buchtiteln, werden auch echte Probleme wie häusliche Gewalt und Mobbing im Buch thematisiert.

    Wie die Charaktere damit zurecht kommen und welche Veränderungen der Einfluß von Zola auf die Personen hat, ist etwas überspitzt, aber dennoch zauberhaft dargestellt. Die Charaktere muss ich auch noch lobend erwähnen, es gibt Gute und Böse und gerade der Mix macht die Geschichte so herzerwärmend und fesselt den Leser an das Buch.


    Nicht nur für Hundeliebhaber ein zauberhafter Wohlfühlroman.

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    SteffiFees avatar
    SteffiFeevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Es hat großen Spass gemacht, Zola in die Welt der Herzensräuber zu begleiten
    Zola - Ein Hund für alle Fälle

    Inhalt: Ein spanischer Straßenhund findet endlich ein neues zu Hause. Sein neues Herrchen Tobias tauft ihn „Zola“, benannt nach dem Schriftsteller Émile Zola, und nimmt ihn mit nach Deutschland, wo er ein Buchantiquariat führt. Zola lebt sich schnell ein und entwickelt eine besondere Gabe - nämlich für jeden Menschen, die richtigen Bücher bzw. Herzensräuber zu finden. In Zolas Augen sind Bücher Herzensräuber, denn beim Lesen vergisst Tobias alles um sich herum, weil sein Herz auf Reisen geht. Zola findet, dass jedes Buch nach einer anderen Geschichte riecht. Überhaupt hat er einen guten Riecher, was gute und böse Menschen angeht und wann seine Hilfe benötigt wird. Schon bald bringt Zola nicht nur Tobias Geschäft auf Vordermann, sondern nach und nach auch dessen chaotisches Liebesleben.


    Meine Meinung: Ich bin wirklich froh, dass ich dieses Buch in einer Zeitschrift entdeckt habe, denn die Geschichte rund um Zola ist einfach nur liebenswert. Zunächst hat es mir gefallen, dass der gesamte Roman aus der Perspektive des Hundes erzählt wird, so dass man sich als Leser gut in dessen Gefühlslage und Gedankenwelt hineinversetzen kann, was sehr unterhaltsam war. Außerdem ist Zola ein Hund, den man einfach liebhaben muss, weil er immer zur Stelle ist, wenn man ihn braucht und für sein Herrchen nur das Beste will. Ich bin nur so über die Seiten geflogen, denn die Geschichte ist sehr humorvoll und flüssig geschrieben und enthält auch einige turbulente Szenen.Diese wundervolle Freundschaft zwischen Hund und Herrchen hat mein Herz berührt und ich war richtig traurig, als das Buch zu Ende war.


    Fazit: Ich kann das Buch allen Hundefreunden ans Herz legen und selbstverständlich auch denen, die es noch werden wollen.

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    Twin_Katis avatar
    Twin_Kativor 10 Monaten
    Kurzmeinung: schöne Hundegeschichte...
    Aus der Sichtweise des Hundes - hat mir gefallen...

    Alle Bücher die mit Tieren zutun haben, sind für mich interessant denn die gefallen mir meistens. Hier beim Cover sieht man ja schon das ein Hund eine Rolle spielen muss und auch die Inhaltsangabe macht das ersichtlich.

    Wiegesagt das Buch ist komplett aus Hundesicht geschrieben und so ungewohnt fand ich es garnicht, weil ich das schon bei einigen Büchern hatte. Zola fand ich von Beginn an echt super, er hat ein wirklich tollen Charakter. Tobias - sein neuer Besitzer, findet auch ein großen Anteil und mit seiner sympathischen Art, konnte er mich sofort überzeugen. Von den Nebencharakteren haben mir vor allem Emma und ihre Mutter Alice gefallen.

    Ich muss zugeben das es etwas gedauert hat, eh ich wirklich im Buch angekommen war, ich kann garnicht sagen woran es lag. Die Handlungen haben mir eigentlich von Anfang an gefallen, aber irgendwas hatte mich erst gestört. Das hat sich aber schnell gelegt und je weiter man im Buch kam, desto mehr wollte ich wissen wie es weiter geht. Vom Ende bin ich begeistert, ich kann dieses Mal wirklich sagen es ist richtig gut gewählt, es bildet ein tollen Abschluss.

    Der Schreibstil der Autorin war für mich angenehm und leicht zu lesen. Ich vergebe eine Wertung von 4,5 Punkten.

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    britsbookworlds avatar
    britsbookworldvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wunderbarer Roman für jeden Tierliebhaber - denn sie sind Familienmitglieder und keine Haustiere
    Ein wundervoller Roman der einen verzaubert und den man nicht mehr weglegen kann

    Ich habe gestern Nacht noch den Roman von Beate Rygiert "Herzensräuber" fertig gelesen und bin absolut begeistert. Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sterne, die absolut verdient sind :) 


    Worum geht es? (Ohne Spoiler)
    Ich hatte dieses Buch gewonnen und dies sogar mit einer Widmung der Autorin. Ich bin hier absolut von meinen favorisierten Genre abgewichen, da ich bisher gar nicht der Typ war, der auf Bücher steht, die aus der Perspektive von Tieren geschrieben worden sind... Oftmals sind diese Bücher dann zu seicht, zu kitschig, zu niedlich und alles ist überzogen mit rosa Zuckerguss und da muss ich mich dann schütteln und kann diese Art der Bücher auch nicht ernst nehmen...
    ABER ... ABER JETZT KOMMT ZOLA <3 Und diese Geschichte ist so anders, als alle anderen, die ich aus der Perspektive eines Tieres, hier eines Hundes jemals gelesen habe....

    Zola wird in Spanien als Straßenhund von Tobias gefunden. Dieser befindet sich derzeit in einer echten Krise. Die Freundin hat ihn verlassen, die Beziehung endete nicht gerade erfreulich und das Antiquariat, mit all seinen Büchern, das Tobias mit Herz und Seele betreibt läuft mehr schlecht als recht... Schulden, denen er sich nicht bewusst war türmen sich und das was er wirklich gebraucht hat war eine Auszeit... Und genau da läuft ihm der Hund Zola über den Weg und Tobias beschließt kurzerhand ihn direkt mit nach Deutschland zu nehmen....

    Doch mit einer Sache hätte Tobias nicht gerechnet... Unverhofft kommt oft. Denn er erbt eine alte, große Villa von seiner Großmutter, von der er immer dachte, sie habe kein Geld und dort soll sein neues Antiquariat entstehen. Mit einer besseren Lage. mehr Kunden baut er sich Stück für Stück sein Leben wieder auf und gerade Zola bekommt eine immer wichtigere Bedeutung für ihn... Denn Zola erschnüffelt die Herzensräuber..

    Herzensräuber sind Bücher, die den Menschen ihre Herzen stehlen und sie an sich binden und jeder der Bücher, das gebraucht ist, das schon einmal von anderen Menschen gelesen wurde, enthält ganz bestimmte Duftspuren. Düfte nach Hoffnungen, Verrat, Abenteuerlust, Frustration oder Herzschmerz - und sobald Kunden den Laden betreten kann Zola riechen, was genau dieser Kunde braucht und das mit Erfolg...
    Das Leben könnte so schön sein, wäre da nicht Frau Kratzer, eine alte Dame, die immer noch in der Villa lebt und diese auf keinen Fall verlassen will und Tobias nur noch als den "Erbschleicher" beschimpft. Und was hat es mit Alice und der kleinen Emma auf sich, die nebenan im Pförtnerhäuschen leben?

    Meine Meinung: Dieses Buch ist ein #pageturner . Ein wahrer #lesegenuss <3 Man vergisst irgendwann das Zola die Geschichte erzählt, und will wissen, wie es mit den Figuren,den Menschen weitergeht - der außerordentlich gute und wundervolle Schreibstil der Autorin lassen einen die Seiten nur so weglesen, wenn nicht gar inhalieren und man kann nicht aufhören. Ein mehr als großes Lob an die sprachliche Gestaltung dieses Romans, der so gefühlvoll, witzig, intelligent und Herz erwärmend ist :) Nicht kitschig, nicht zuckersüß, nicht langweilig, sondern einfach nur ein grandioses Lese-Erlebnis <3
    Dies ist ein Buch für jeden Tierliebhaber. Nicht nur für Leute mit Hunden (und das schreibe ich, die zwei Katzen zu Hause hat ;) ) sondern für jeden, der einen oder mehr Vierbeiner zu Hause hat, und weiß, dass sie viel viel mehr sind als nur Haustiere. Sie gehören zur Familie <3

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    Marie1971s avatar
    Marie1971vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Einfach schön
    Einfach schön

    Zola ist nicht irgendein Hund. Er ist schlechthin Experte für Herzensräuber pardon Bücher. Die Kunden im Antiquariat seines Besitzers vertrauen ihm blind wenn es um seinen Büchergeschmack geht. Und auch sein Herrchen weiss in allen Lebenslagen auf die Sensibilität, die Zola immer wieder an den Tag legt, zu zählen. Einen Roman aus der Sicht eines Hundes zu schreiben mag kitschig klingen. Und ich gebe auch zu, mich erst nach mehreren Seiten eingelesen zu haben. Aber danach habe ich mich an die Sichtweise gewöhnt und das Buch fast in einem Stück fertiggelesen. Dieses Buch beansprucht nicht für sich, einen hohen literarischen Anspruch zu genügen, sondern vermag einfach schöne Lesestunden zu schenken. Die Autorin, die mir bis dato nicht bekannt war, hat die Aufgabe gut gemeistert auf fast bleibendem Niveau und ohne Spannungsverlust ihre Geschichte weiterzuerzählen. Ihr Schreibstil ist flüssig und die Ereignisse an sich glaubwürdig und zu keinem Moment überspitzt. Es ist ein Buch was auch in die besinnliche Zeit passt, da es uns zeigt, dass wir Menschen manchmal das auf der Hand liegende zu weit weg suchen. Und wieder eher auf unsere Intuition vertrauen sollten und wenn schon nicht das, wenigstens auf unsere Haustiere. Für alle die solch wunderbar herzerwärmende Geschichten mögen.

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