Beate Rygiert Herzensräuber

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Inhaltsangabe zu „Herzensräuber“ von Beate Rygiert

Dieses Buch zu lesen ist die schönste Art, sich sein Herz stehlen zu lassen!

Tobias’ Buchantiquariat läuft nicht besonders gut, noch dazu hat er gerade eine schmerzliche Trennung hinter sich. Als er im Urlaub einen liebenswerten spanischen Straßenhund aufliest, beschließt er kurzerhand, ihn mit nach Heidelberg zu nehmen. Wie sich herausstellt, hat Zola die Gabe, für jeden Menschen die richtigen Bücher zu finden – denn in jedem »Herzensräuber« erschnuppert er die Gefühle, die die bisherigen Leser darin hinterlassen haben. So bringt er nicht nur Tobias’ Geschäft auf Vordermann, sondern nach und nach auch dessen chaotisches Liebesleben …

Einfach schön

— Marie1971

Bereits auf den ersten Seiten wurde mir mein Herz gestohlen + diese herzerwärmende Geschichte hat mich begeistert! Absolutes Highlight!

— LadyOfTheBooks

Berührende Geschichte aus der Sicht eines Hundes. Absolut Lesenwert

— crazy_book_lover1

Süße Geschichte aus der Sichtweise eines Hundes

— Julina2101

Herzerwärmende Lektüre für Tierfreunde.

— Katzenauge

Ich hab die Geschichte geliebt *_*

— Schneeflocke2013

Eine sehr rührende Geschichte, erzählt aus der Sicht von Zola, dem spanischen Hund, der mit Tobias nach Deutschland reist.

— AmyJBrown

ich bin normal kein fan von tiererzählstimmen, aber dieser hier ist einfach nur niedlich

— Bookling

Herrliche Abwechslung aus der Sicht eines Hundes

— Angelin4ik

ein wunderschöner Roman, kann ich jedem empfehlen

— beuschi

Stöbern in Liebesromane

Wellenglitzern

Unheimlich schön, romantisch... Flüssiger Schreibstil. Ich möchte noch mehr solcher Bücher!

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Wir sehen uns beim Happy End

4/5 Sternen

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  • Einfach schön

    Herzensräuber

    Marie1971

    20. November 2017 um 18:52

    Zola ist nicht irgendein Hund. Er ist schlechthin Experte für Herzensräuber pardon Bücher. Die Kunden im Antiquariat seines Besitzers vertrauen ihm blind wenn es um seinen Büchergeschmack geht. Und auch sein Herrchen weiss in allen Lebenslagen auf die Sensibilität, die Zola immer wieder an den Tag legt, zu zählen. Einen Roman aus der Sicht eines Hundes zu schreiben mag kitschig klingen. Und ich gebe auch zu, mich erst nach mehreren Seiten eingelesen zu haben. Aber danach habe ich mich an die Sichtweise gewöhnt und das Buch fast in einem Stück fertiggelesen. Dieses Buch beansprucht nicht für sich, einen hohen literarischen Anspruch zu genügen, sondern vermag einfach schöne Lesestunden zu schenken. Die Autorin, die mir bis dato nicht bekannt war, hat die Aufgabe gut gemeistert auf fast bleibendem Niveau und ohne Spannungsverlust ihre Geschichte weiterzuerzählen. Ihr Schreibstil ist flüssig und die Ereignisse an sich glaubwürdig und zu keinem Moment überspitzt. Es ist ein Buch was auch in die besinnliche Zeit passt, da es uns zeigt, dass wir Menschen manchmal das auf der Hand liegende zu weit weg suchen. Und wieder eher auf unsere Intuition vertrauen sollten und wenn schon nicht das, wenigstens auf unsere Haustiere. Für alle die solch wunderbar herzerwärmende Geschichten mögen.

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  • Ein überraschendes Highlight!

    Herzensräuber

    LadyOfTheBooks

    17. November 2017 um 10:49

    Ich liebe Geschichten über Tiere. Meistens lese ich zwar eher Bücher über Katzen, aber ich mag natürlich auch Hunde und diese verstehen die Welt oftmals besser als Katzen :-) Bei diesem Buch hatte mich das Cover angesprochen, was ich total niedlich finde und auch der Titel war einfach meins.Die Geschichte wird aus der Sicht des Hundes Zola erzählt. Dieser verliert in Spanien sein Herrchen und muss von nun an auf der Straße leben, oder besser überleben. Bis Tobias, ein deutscher Tourist, sich in ihn verliebt und mit nach Deutschland nimmt. Dort angekommen findet sich Zola in einem Antiquariat wieder und zeigt seine besondere Gabe. Denn er findet für jeden Menschen das richtige Buch. Doch nicht allein dafür ist er in der Geschichte zuständig, er muss auch auf die Menschen um sich herum achten. Eine unglaublich bezauberende Geschichte, die ich an einem Tag gelesen habe. Sie hat mich schnell in den Bann gezogen, denn die Charaktere sind tiefgründig und sehr echt dargestellt. Die Dinge die passieren, kann man sich gut vorstellen und die Gedanken von Zola sind einfach erfrischend schön. Mir wurde das Herz direkt auf den ersten Seiten gestohlen und ich bin einfach hin und weg.Ich wollte eine schöne Geschichte lesen, die zu Herzen geht und hab ein Highlight entdeckt! Wirklich toll!

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  • Eine Geschichte fürs Herz

    Herzensräuber

    crazy_book_lover1

    11. November 2017 um 16:28

    Inhalt: Tobias’ Buchantiquariat läuft nicht besonders gut, noch dazu hat er gerade eine schmerzliche Trennung hinter sich. Als er im Urlaub einen liebenswerten spanischen Straßenhund aufliest, beschließt er kurzerhand, ihn mit nach Heidelberg zu nehmen. Wie sich herausstellt, hat Zola die Gabe, für jeden Menschen die richtigen Bücher zu finden – denn in jedem Herzensräuber erschnuppert er die Gefühle, die die bisherigen Leser darin hinterlassen haben. So bringt er nicht nur Tobias’ Geschäft auf Vordermann, sondern nach und nach auch dessen chaotisches Liebesleben …Meinung:1. Cover:Auf den ersten Blick wirkt das Cover durch die verschiedenen Pastelltöne eher so, als wäre dieses Buch für die jüngeren Leser geschrieben, doch das ist kompletter uns. Es verrät nicht zuviel, aber durch den bunten Hund und den Titel wird im Grunde eine klar Aussage über das Buch signalisiert, also dass der Hund (Zola) im Vordergrund steht und die Herzensräuber ein wichtiger Teil der Geschichte sind. Was man in das Cover und seine Bedeutung rein interpretiert ist aber bei jedem Leser unterschiedlich.2.SchreibstilDer Schreibstil ist sehr angenehm, sodass man das Buch sehr flüssig lesen kann. Dadurch das das komplette Buch aus der Sicht des Hundes geschrieben ist, ist die Sprache etwas einfacher und schildernder gehalten was sehr nützlich ist, wenn man sich beim lesen das Geschehene vorstellt. Das Buch ist also für jedes Alter geeignet.3. CharaktereNeben Zola dem Protagonist und Tobias treffen noch einige andere Charaktere im Laufe der Geschichte auf. Diese kommen aber nicht zu kurz. Man erfährt sehr viel aus deren Leben und kann sich gut mit ihnen Identifizieren. An schließt die Charaktere schnell ins Herz und lässt die meisten auch so schnell nicht mehr los.Fazit:Eine Geschichte von zwei verlorene Seelen, die sich finden und in ein gemeinsames Abenteuer starten und dabei nicht nur durch höhen, sondern auch tiefen gehen, auf wunderbare Menschen treffen, aber auch schlechte, doch immer zusammen halten und sich gegenseitig retten. Eine Geschichte für Tierfreunde und Buchliebhaber die Lust auf eine Herzerwärmende Story haben. Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen

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  • Einfach wunderbar!

    Herzensräuber

    MaraLaue

    05. November 2017 um 18:29

    Zola, benannt nach dem Schriftsteller Emile Zola, ist ein armer Hund. Nach dem Tod seines ersten Herrn, eines spanischen Postboten, landet er obdachlos in einer Straßenhund-Gang und kämpft täglich ums Überleben. Als ihm am Strand der urlaubende Antiquitätsbuchhändler Tobias begegnet, steht für beide fest, dass sie zueinander gehören. Tobias nimmt Zola mit nach Deutschland. Und, wie sollte es anders sein, wenn ein Hund ins Leben eines Menschen tritt, sein Leben wandelt sich von da an zum Guten. Denn Zola besitzt eine besondere Gabe. Er erschnüffelt anhand der Duftspuren, die frühere Leser an den Büchern hinterlassen haben, ihren Inhalt: ob sie glücklich oder traurig machen, Angst erzeugen oder Sehnsüchte wecken. Diese Düfte „vergleicht“ er mit denen der aktuellen Kunden und findet so zielsicher das passende Buch für jeden, was den Absatz des bis dahin eher unscheinbaren Buchladens drastisch steigen lässt. Als Tobias eine Villa erbt, wird es aufregend, denn mit dem Erbe treten Alice und ihre kleine Tochter Emma in sein Leben, die vor Alices gewalttätigem Exmann geflohen sind und in ständiger Angst vor ihm leben. Ehrensache, dass Zola sie und besonders die kleine Emma beschützt. Sogar die im Haus wohnende Kratzbürste Frau Kratzer bekommt er mit Hartnäckigkeit und Charme in den Griff. Doch als Tobias’ intrigante und diebische Exfreundin wieder auftaucht, wird es turbulent. Und gefährlich – nicht nur für Tobias und Zola.   „Herzensräuber“ ist ein wunderbares Buch, dessen Besonderheit darin liegt, dass es aus der Sicht von Zola in der Ich-Form geschrieben wurde und der Leser das Geschehen aus der Hundperspektive erlebt. Herzerfrischend anders und sehr bewegend. An einigen Stellen rührte es mich zu Tränen, besonders als Zola unter Aufbietung seiner letzten Kräfte und voller Todesangst die kleine Emma aus dem eisigen Fluss rettet. Auch das Titelbild finde ich sehr ansprechend. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und sofort danach nochmals von vorn begonnen. Es vereint Spannung, Gefühl und eine ungewöhnliche Perspektive zu einem gelungenen „etwas anderen“ Buch, das ich uneingeschränkt jedem empfehlen kann, der Hunde und Bücher mag.

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  • Herzerwärmende Lektüre für Tierfreunde

    Herzensräuber

    Katzenauge

    07. October 2017 um 14:32

    Mit „Herzensräuber“ ist Beate Rygiert ein zauberhafter Roman gelungen. Die Geschichte wird aus Sicht des Hundes Zola erzählt. Der kleine Hauptprotagonist schleicht sich ab der ersten Seite ins Herz des Lesers – der Buchtitel hält also was er verspricht. Auch die menschlichen Charaktere wurden überwiegend sympathisch und liebenswert gezeichnet. Das Buch bereitet ein unterhaltsames und kurzweiliges Lesevergnügen.Die Autorin versteht es gekonnt Emotionen beim Leser zu wecken. Die Buchatmosphäre wird lebendig geschildert und strahlt Herzenswärme aus. Sicher ist die Geschichte stellenweise vorhersehbar, was aber nicht negativ zu bewerten ist, da sie bis zum Ende für unbeschwerte Lesestunden sorgt. Die Idee, ein Buch aus der Sicht eines Hundes zu schreiben, wurde hier von der Autorin hervorragend und sehr gefühlvoll umgesetzt.Fazit: Ein herzerwärmender Roman, der mir sehr gut gefallen hat. Eine wunderbare und berührende Geschichte für Hunde- und Tierfreunde.Mir wurde freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies nimmt keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

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  • Hund und Bücher zum Verlieben

    Herzensräuber

    Schneeflocke2013

    06. October 2017 um 23:11

    Zitat: „Die meiste Zeit sitzt er in seinem Sessel und schaut in diese merkwürdigen Dinger, die aussehen wie dicke Bücher zwischen zwei harten Deckeln.“ [S.31, Z.6 ff]Inhalt:Zola ist ein spanischer Straßenhund der durch Tobias ein neues zu Hause bekommt. Einen neuen Menschen. Dieser besitzt ein Antiquariat und erbt, als sie zurück sind, eine alte Villa von seiner Großmutter. Dort ist auch viel mehr Platz für Tobias ganze Herzensräuber. Und drei Mitbewohnerinnen gibt es dort auch.Meine Meinung:Ich habe diese Geschichte von Anfang an geliebt. Beate Rygiert hat ein fantastisches, gefühlvolles und erwärmendes Buch geschrieben.Klingt sicher etwas übertrieben, doch wenn ihr Hunde und Bücher mögt – oder beides zusammen – müsst ihr es lesen! Es ist nicht nur so, dass Zola ein Gespür für den richtigen Herzensräuber pro Mensch hat; nein er ist auch vom Charakter her ein toller Gefährte.Herzensräuber nennt er Bücher. Weil sie es schaffen uns Zweibeiner vor allem was uns umgibt abzulenken. So sehr, dass Tobias doch fast vergisst ihn zu Füttern oder raus zu gehen.Tobias ist sein neuer Mensch und die Zweibeinige Hauptfigur des Buches. Er ist herzensgut, tut keiner Fliege was zu leide. Mag Hunde, Kinder und Bücher gleichermaßen und es fällt ihm unheimlich schwer nein zu sagen. Selbst bei Menschen die ihm nicht gut tun.Ansonsten gibt es in dem Buch noch Frau Kratzer, Alice und die kleine Emma.Frau Kratzer lebt schon sehr lange in der alten Villa. Gerne nennt sie Tobias auch ‚Herr Erbschleicher‘, doch im Grunde hat sie einen guten Kern, der in wichtigen Situationen auch hervorkommt.Alice ist eine Frau in Tobias Alter. Sie lebt mit Emma im kleinen Pförtnerhäusschen. Sie ist sehr schreckhaft, vorsichtig und doch liegt ihr Herz am rechten Fleck.Emma ist Alice Tochter und ein aufgeweckter, vorsichtiges und fantasievolles Kind. In der Schule wird sie geärgert, doch nur so lange bis Zola sie regelmäßig begleitet und den Jungs zeigt wo der Hase läuft. Sie hat ein Geheimnis was sie niemanden anvertrauen will.Natürlich gibt es noch weitere Charakter in der Geschichte. Viele tauchen durch das Antiquariat und den Hundespaziergängen auf.Einen den ich besonders verabscheut habe lasse ich auch ganz bewusst unerwähnt, denn ich möchte das ihr euch ein eigenes Bild macht.Der Aufbau der Geschichte, die Charakter, Atmosphäre, die Liebe zu Büchern. All das macht dieses Buch zu einem Muss im Bücherregal.Wenn ihr euch unsicher seit lest einfach mal rein und entscheidet euch dann. Bei mir hat es einen dauerhaften Platz gefunden.5 Sterne

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  • Eine Geschichte aus der Perspektive eines Hundes

    Herzensräuber

    Rori03

    30. September 2017 um 12:08

    Autor: Beate Rygiert      382 Seiten      Roman      Taschenbuch      Verlag: Blanvalet Tobias hat ein Buchantiquariat, aber leider läuft es nicht besonders gut. Er ist Monate hinterher mit der Miete. Ausserdem hat er erst seit kurzem eine Trennung hinter sich. Also versucht er sich im Urlaub einbisschen auszuruhen, da trifft er auf einen spanischen Strassenhund. Er beschliesst Zola mitzunehmen, bald bemerkt er, dass Zola eine besondere Gabe hat. Sie kann die Gefühle der Bücher spühren und jedem Besucher das richtige Buch aussuchen. Zum Glück erbt er auch noch ein grosses Haus. Es scheint als würde es wieder bergauf gehen. Es war eine schöne Geschichte aus der Perspektive eines Hundes, was man nicht alltag in Büchern liest. Leider ist in dem Buch nicht soviel passiert, besonders in der Mitte des Buches, aber gegen Schluss wurde es dann wieder besser. Was ich aber schön fand, war dass es um Bücher ging. Zola ist einem richtig ans Herz gewachsen und man hat zum Teil ziemlich mit ihr mitgelitten. Auch der Zusammenhalt der ganzen Gemeinschaft im Haus, als Vanessa sich ausbreiten wollte. Eine einfache Geschichte für zwischendurch. Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, besonders haben mir die Gedanken von Zola gefallen, was sie jetzt machen soll oder wie sie es den anderen zeigen soll, wenn sie etwas falsch machen. Auch die ganze Geschichte von einem Hund zu lesen, macht die Geschichte einzigartig.   Fazit: Eine einzigartige Geschichte, aber leider nicht so passiert, darum 3/5 Sternen.  

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  • zauberhafter Herzensräuber

    Herzensräuber

    Flatter

    06. September 2017 um 18:57

    Über die Autorin: Beate Rygiert studierte Theater-, Musikwissenshaft und Italienische Literatur in München und Florenz und arbeitete anschließend als Theaterdramaturgin, ehe sie den Sprung in die künstlerische Selbständigkeit wagte. Zuhause ist sie im Schwarzwald und in Stuttgart. (Quelle: Verlag) Zum Inhalt: Klappentext Tobias´Buchantiquariat läuft nicht besonders gut, noch dazu hat er gerade eine schmerzliche Trennung hinter sich. Als er im Urlaub einen liebenswerten spanischen Straßenhund aufliest, beschließt er kurzerhand, ihn mit nach Heidelberg zu nehmen. Wie sich herausstellt, hat Zola die Gabe, für jeden Menschen die richtigen Bücher zu finden - denn in jedem "Herzensräuber" erschnuppert er die Gefühle, die die bisherigen Leser darin hinterlassen haben. So bringt er nicht nur Tobias´Geschäft auf Vordermann, sondern nach und nach auch dessen chaotisches Liebesleben. Meine Meinung: Es war Anfangs etwas ungewöhnlich, die Geschichte aus Zola´s Sicht zu lesen. Aber war sehr schnell in der Story drin. Die verschiedenen Charaktere sind sehr vielschichtig und jeder einzelne bringt Pepp mit. Ein gewisses Faible für Hunde sollte man hier mitbringen, dann wird man das Buch lieben. Es zeigt ganz wunderbar die innige Verbindung zwischen Tier und Mensch und das magische Band, das zwischen Zola und Tobias besteht. Zola ist klug und sehr gewitzt und man einen großartigen Einblick in diesen süßen Hundekopf. Der Schreibstil ist sehr flüssig und witzig, aber an manchen Stellen auch tiefgründig. Zudem hat mir als Heidelbergerin das Setting extrem gut gefallen, da ich mich hier gleich heimisch fühlen konnte. Eine Geschichte über Vertrauen, Freundschaft, Familie und Zusammenhalt. Sehr spaßig fand ich die Szenen mit den sogenannten "Mitbewohner" von Tobias. Hier macht ihm eine resolute Dame, das Leben nicht immer leicht. Die verbalen Schlagabtausche sind einfach nur großartig. Cover: Süßes Cover, das den Held der Geschichte zeigt. Fazit: Auch der charmante Zola vermag ein kleiner Herzensräuber zu sein. Meins hat er im Sturm erobert.

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  • Zola, der clevere Hund

    Herzensräuber

    talisha

    04. September 2017 um 19:28

    Das Cover lässt auf den ersten Blick glauben, dass mit "Herzensräuber" der Hund gemeint ist. Ja, Zola ist auch auf eine Art ein Herzensräuber, man muss ihn einfach gerne haben, doch damit bezeichnet Zola die Minuten und Stunden wenn sein neues Herrchen Tobias total versunken ist in Briefe, die mit einem Karton zusammen gehalten werden. Mit Briefen kennt er sich aus, denn Zola lebte früher bei Briefträger Pepe in Spanien und hiess einfach "der Hund/el perro". Am Anfang des Romans bekommt Zola nicht nur seinen neuen Namen, sondern auch einen Reisepass und ein neues Zuhause bei Tobias. In dessen "Höhle" gefällt es ihm sehr, doch bald steht wieder ein Umzug an.Auch in Zolas neuem Herrchen Tobias seinem Leben geschieht unerwarteterweise gerade viel: aus seinem Urlaub in Spanien bringt er Zola mit, und kurz darauf erbt er eine Villa. Doch in dem alten Haus lebt bereits jemand und will nicht ausziehen. Eine spannende WG-Geschichte bahnt sich an...Der Protagonist in diesem Roman ist für mich eindeutig der Hund. Zola ist ein besonderes Exemplar, er spürt die Gefühle eines Buches und beginnt, in Tobias Antiquariat Bücher für Kunden auszulesen. Zuerst subtil, dann fast schon jobmässig. Zola ist auch der Erzähler der Geschichte und als Leser erlebt man seine Sicht auf die Dinge mit. Oft würde man ihm am liebsten eine laute Stimme verleihen, damit man Tobias warnen kann vor den Machenschaften, vor denen er blind ist. Tobias ist ein derart gutmütiger und liebenswerter Kerl, das man ihn nur zu gut ausnutzen kann. Seine Passivität könnte fast nerven, denn man muss ihn immer antreiben. Aber dafür sorgt zum Glück Zola und ein Teil seiner Mitbewohner. Das Buch liest sich flüssig und schnell, der Schreibstil ist humorvoll und trotzdem zart. Eigentlich ein ganz toller Roman; doch nur bis zu einem gewissen Zeitpunkt, ab dem der Leser weiss, worauf es ausgelegt ist und was noch kommen wird. Dies war so offensichtlich, dass ich nicht mehr richtig Lust hatte weiterzulesen. Ich habe es trotzdem getan und mich mehr auf das Drumherum konzentriert, das sehr schön erzählt wird. Die Autorin hat das Offensichtliche zudem ein bisschen ausgeschmückt, so dass schlussendlich nicht gänzlich alles voraussehbar war. Der Autorin Beate Rygiert hat mit "Herzensräuber" eine tolle Geschichte verfasst, warmherzig erzählt und sprachlich schön. Mit dem Titel und der Bedeutung des Wortes ist ihr eine geniale Wortkombination gelungen. Ich bin mir sicher, dass sich viele Leser immer wieder an dieses Wort erinnern werden, wenn sie ein Buch lesen und ihre Haustiere gleichzeitig um sie herum streifen.Fazit: Eine herzenswarme Geschichte über einen cleveren Hund und ganz viele Herzensräuber!4 Punkte.

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  • ...süß...

    Herzensräuber

    Lesebegeisterte

    01. September 2017 um 13:55

    Tobias nimmt aus seinem Urlaub einen Strassenhund mit, der eine Gabe hat: er findet für jeden Kunden in Tobias Antiquariat das passenden Buch. Somit kurbelt Zola nicht nur das Geschäft an, sondern hilft seinem Herrchen auch in Sachen Liebe......

  • Kleine Hund, großes Herz

    Herzensräuber

    Eliza08

    27. August 2017 um 12:24

    Beate Rygiert hat ein Buch geschrieben, dass zu Herzen geht und am Ende schlägt man es wehmütig zu, denn sehr gerne hätte man Zola und seine Familie noch weiter begleitet. Das Cover finde ich hübsch, es trifft die Leichtigkeit des Romans sehr gut und stellt die Hauptfigur, den Hund, in den Mittelpunkt. Der Klappentext macht sofort Lust auf diesen Roman und sind erst einmal die ersten Zeilen gelesen, möchte man am liebsten nicht mehr aufhören. Ein Buch aus der Perspektive eines Hundes zu schreiben ist sicherlich sehr schwer, ohne dabei irgendwie albern oder sehr belanglos zu werden. Beate Rygiert ist dies in erstaunlicher Weise gelungen und sie lässt Zola mit einer Leichtigkeit und einem feinen Sinn für Humor erzählen. Zola hat eine ganz besondere Gabe, er erschnüffelt für jeden Menschen das richtige Buch. Er trifft dabei immer ins Schwarze und erstaunt die Menschen dabei, dass er Ihre geheimsten Wünsche kennt. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und ohne Schnörkel, was aber zu dem Erzählstil aus der Sicht eines Hundes wunderbar passt. Ein kleines Manko ist vielleicht, dass uns die Gedanken der Menschen um Zola herum fern bleiben, denn Gedankenlesen kann Zola dann doch noch nicht ;-) Die Figurenzeichnung ist konsequent aus der Sicht des Hundes erfolgt und dennoch schafft es die Autorin auch die Menschen in diesem Roman lebendig und authentisch wirken zu lassen. Gerade Zolas Herrschen Tobias ist eine Figur mit vielen Facetten was mir sehr gut gefallen hat: er ist schüchtern, gutmütig, aber wenn es sein muss kann er sich auch durchsetzen und für das kämpfen was ihm wichtig ist. Ins Herz geschlossen habe ich die kleine Emma. Warum? Das kann ich nicht verraten, sonst würde ich zu viel von dem Roman Preis geben und Ihnen beim Lesen die Spannung nehmen. Ein Roman der sich an alle Buchliebhaber richtet, aber sicherlich in erster Linie an die weiblichen Leser, denn Romantik wird in diesem Roman auch sehr groß geschrieben, inklusive Happy End natürlich. Aber wie das aussieht, das müssen Sie schon selber lesen. Ich bedanke mich bei meiner Facebook-Freundin Monika Schulte, die mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht hat und Beate Rygiert für die wunderschönen Lesestunden, auch wenn ich das Buch nach nur 24-Stunden beendet hatte. ;-)    

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  • Wie ein einzelner Hund, ein ganzes Leben verändern kann!

    Herzensräuber

    MickyParis

    20. August 2017 um 16:27

    Die Story Zola, ein kleiner süßer spanischer Hund, lebt mit einem Rudel am Strand. Dieses war nicht immer so. Früher war er der Postbotenhund und brachte den Menschen in den spanischen Ort die Briefe. Als jedoch sein Herrschen starb, kümmerte sich keiner mehr um den kleinen Hund und so schloss er sich den Rudel an, wobei er tief im Herzen wusste, dass er ein Hund für einen Menschen war und kein Streuner. Eines Tages traf Zola am Strand Tobias kennen und er vertraute ihm sofort. Tobias roch gut und freundlich und er nahm Zola mit nach Deutschland. Wer aber ist Tobias? Tobias ist ein junger Mann, der in Deutschland lebt und dort ein mehr Schlecht als Recht gut laufendes Antiquariat betreibt. Er kann seine Miete nicht pünktlich bezahlen und seine Ex-Freundin Vanessa, hat sich mal eben so Geld aus der Geschäftskasse "geliehen". Als dann noch die Steuerbehörde auf der Matte erscheint, ist es für ihn aussichtslos und alles sieht so aus, als müsste er das Antiquariat schließen. Da kommt es gerade Recht, dass seine geliebte Oma stirbt. Denn trotz tiefer Trauer über dessen Tod, vermacht sie ihm eine alte Villa und seine Geldsorgen sind vergessen. Er zieht mit Zola und ganz vielen Büchern, Büchern und nochmals Büchern in dieses schöne alte verlassene Haus ein. Doch so verlassen wie er glaubt ist es gar nicht und wer bekommt es als erstes mit- Zola. So müssen sich die beiden neue Besitzer mit Frau Kratzer, einer pensionierten Lehrerin arrangierten, die keine Änderungen mag. Und da wäre ja noch das Pförtnerhäuschen, welches natürlich Zola auch als erstes gefunden hat. In diesen leben Alice und dessen Tochter Emma, die sich vor dessen Vater verstecken. Die ersten Tage sind etwas stressig, vor alle, weil keiner weiß, ob man Tobias trauen kann. Und Tobias ist ein so liebevoller Mensch, dass er in jeden das Gute sieht. Damit bleibt die Hauptaufgabe, wohl an Zola hängen. Er bewacht das Haus, mitsamt Tobias und auch Emma, denn diese hat er ins Herz geschlossen. Und auch Alice mag er. Dagegen ist er mit Frau Kratzer noch weit entfernt von einer Hundefreundschaft. Aber das muss warten, denn Tobias eröffnet in der Villa sein Antiquariat wieder und es wird ein großer Erfolg. Leider bleibt es nicht immer eitel Sonnenschein. Denn plötzlich taucht Vanessa- Tobias Ex-Freundin auf der Matte auf und sucht eine Bleibe. Und Tobias so gutherzig wie er ist, bietet ihr an bei ihr vorübergehend zu wohnen. Damit fangen die Probleme an. Und wer weiß es vor allem anderen - Zola. Aber der ist schwer beschäftigt, Emma zur Schule zu bringen und abzuholen, im Antiquariat Bücher für die Menschen herauszusuchen und natürlich mit seinen Freunden herumzuspielen. Und dann muss Tobias auch noch nach Bayern um neue Bücher zu holen! Womit die Situation zu Hause eskaliert! Werden die drei Frauen es schaffen, das Haus zu retten und das Antiquariat? Muss Zola für immer in einen Käfig eingeschlossen bleiben und das wichtigste, was passiert mit Alice und Emma, wenn jemand erfährt wo sie sich aufhalten? Meine Meinung und Empfehlung Das Buch ist einfach süß geschrieben. Die Geschichte ist aus der Sicht eines Hundes erzählt und so niedlich. Alleine Aussagen wie, " mein Mensch hat es gelernt mit mir an der Leine zu laufen ." oder "ich wedle mit dem Schwanz, weil ich weiß, dass das meinem Menschen gefällt." sind so süß, dass man seinen eigenen Hund mit ganz anderen Augen danach betrachtet. Es ist ist ein schöner Roman, der als Hauptfigur einen Hund hat. Ja ich würde dieses Buch an alle Hundebesitzer weiterempfehlen,und auch an die, die Hunde mögen, da es einfach niedlich ist und mal kleine Schmunzler in einen tristen Alttag bringen kann.

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  • Hunde machen glücklich

    Herzensräuber

    dubh

    13. August 2017 um 20:52

    Tobias’ Leben ist gerade an einem Tiefpunkt angelangt: sein Antiquariat in Heidelberg läuft nicht sonderlich gut und er muss die Trennung von seiner Partnerin verarbeiten. Doch dann tritt pures Glück in sein Leben - in Gestalt eines Hundes, auf den Tobias bei einem Spanienurlaub trifft. Zola ist ebenfalls am Tiefpunkt angelangt: sein Besitzer ist verstorben und er musste sich - wohl oder übel - dem örtlichen Streunerrudel anschließen, um halbwegs über die Runden zu kommen. Es ist quasi Liebe auf den ersten Blick - Tobias nimmt Zola mit nach Heidelberg und Zola hat endlich eine Aufgabe, indem er auf seinen zweiten Menschen aufpasst. Kaum zuhause stellt sich heraus, dass Zola eine Gabe besitzt: er kann die Gefühle an Büchern riechen, die ihre vorherigen Besitzer während der Leküre an ihnen hinterlassen haben. Ein perfekter Antiquariatshund also! Kein Wunder, dass das Geschäft Tobias’ mit Zola schon bald wieder Fahrt aufnimmt - und nicht nur das… Zugegebenermaßen war ich anfangs ziemlich skeptisch, als mir klar wurde, dass das ganze Buch aus der Sicht eines Hundes erzählt wird. Auch wenn ich Vielleserin bin, fehlt mir die Phantasie, wenn es darum geht, mich auf einen tierischen Blickwinkel einzulassen. Aber nach wenigen Seiten war für mich klar, dass Zola einfach viel zu entzückend ist. Er brachte mich zum Schmunzeln, da er so manches Verhalten von Menschen sehr gut zu deuten weiß, und er brachte mich zum Lachen, wenn er mal wieder dachte, dass er mit seinem Herrchen Gassi geht und die Leine für seinen Menschen ist, damit der nicht vom Weg abkommt. Klar wird Zola durch diese Sichtweise irgendwie vermenschlicht, aber als modernes Märchen kann ich es durchaus gut akzeptieren. Und wenn ich ehrlich bin: so manches untrügliche Gespür und so manche herzensehrliche Reaktion Zolas haben mich wirklich gerührt. Aber auch die menschlichen Charaktere sind durchaus die Lektüre wert, denn nahezu alle müssen sich weiterentwickeln. Dabei ist nicht nur Zola eine große Hilfe, sondern sie sich auch gegenseitig. „Herzensräuber“ ist ein sehr unterhaltsamer, flüssig zu lesender Roman, der mit einer liebenswerten tierischen Hauptfigur und einer guten Portion Hunde-Humor glänzt. Ein echter Herzenswärmer!

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  • Eine gesunde Mischung aus Kitsch und Realität

    Herzensräuber

    Kamima

    11. August 2017 um 11:46

    „Ach, ist das schön“ - so seufzte ich, nachdem ich das Buch zuklappte. Ja, der deutschen Autorin ist mit ihrem Erstlingswerk bei Blanvalet wirklich ein wunderbarer Roman aus einer ganz besonderen Perspektive gelungen. Im Mittelpunkt des Buches steht „Zola“, ein ehemaliger Straßenhund, der nie einer sein wollte. Zolas Mittelpunkt ist Tobias, ein Buchhändler aus Leidenschaft, der den Streuner aus dem Urlaub mit nach Hause nimmt. Zola führt uns nun durch seine neue Welt und beschreibt uns aus Hundesicht das schwierige Leben, welches Tobias mit seinem fast bankrotten Buchantiquariat führt. Aber der Herzensmensch hat Glück, erbt ein großes Haus, in dem nicht nur Platz für seinen Buchladen ist, sondern auch für die früheren und auch neuen Bewohner, die alle ihre „Lebenspäckchen“ mit sich tragen. Verflossene Liebschaften trachten nach dem Geld, brutale Ehemänner trachten nach dem Leben, skrupellose Finanzhaie trachten nach der Existenz... und dies alles bringt uns Zola aus seiner tiefgründigen und fast waisen Art und Weise näher. Der Roman beginnt langsam... und anfänglich befürchtete ich meine Bedenken in Bezug auf „Buch aus Hundesicht“ fast bestätigt, denn das Geschriebene erinnerte mich zu sehr an „ans Herz gehende und verkaufsfördernde“ Tierschutzgeschichten. Aber schnell merkte ich, dass Beate Rygiert viel mehr zu bieten hat! Sprachlich anspruchsvoll, aber leicht zu lesen – wunderbar Stimmungen transportierend, so dass man sich schnell in die jeweilige Situation reinfindet; mal mit einem Schmunzeln, mal zittert man mit, mal kann man die Empörung nachvollziehen und möchte am liebsten mithelfen, das Problem zu lösen – z.B. als der Garten von der Verflossenen verwüstet wurde und Tobias nicht zu Hause war. Die einzelnen Lebensgeschichten werden gekonnt und auch logisch nachvollziehbar gelöst, wobei der Geschichtenerzähler Zola immer wieder das Tempo herausnimmt, indem er von seinen Erfahrungen erzählt bzw. seine Hundeweisheiten an den Mann bringt. Er kommt ja auch nicht zu kurz: als cleverer Überlebenskünstler mit der besonderen Nase hilft er Menschen auf eine ganz „menschlich charmante“ Art und das hinterlässt ein so gutes Gefühl, dass mir spontan nach dem Lesen der letzten Seite ein leises „ach wie schön“ entwich... selten war ich von einem Buch „mit Hund“ so angesprochen. Die gesunde Mischung aus Kitsch und Realität, aus Geschichte und Fantasie, aus Bildern und Erfahrungen aus der eigenen Vergangenheit lassen für mich nur ein Fazit zu: Man muss das Buch einfach lieben :-) und daher lasse ich mir gerne mein Herz stehlen... von wem? ;) Einfach mal reinlesen!

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  • Dieses liebenswürdige Duo hat mich meines Herzens beraubt!

    Herzensräuber

    Leyla1997

    07. August 2017 um 18:02

    “Dieses Buch zu lesen ist die schönste Art, sich sein Herz stehlen zu lassen!“ -aus dem Klappentext Handlung in wenigen Sätzen: Tobias besitzt ein Buchantiquariat, das gar nicht gut läuft. Dazu kommt noch, dass er sich kürzlich getrennt hat. Als ihm dann im Spanienurlaub, ein auf der Straße lebender, Hund zuläuft, beschließt er ihn mit nach Deutschland zu nehmen. Wie sich dann herausstellt, kann Zola durch den Geruch der Bücher und der dazugehörigen Gefühle für jeden Menschen das richtige Buch heraussuchen. So schafft es Zola Tobias´ Geschäft zum Florieren zu bringen, aber das ist nicht das Einzige, was dieser außergewöhnliche Hund bewirkt. Zum Schreibstil: Der komplette Roman ist aus der Sichtweise von Zola, einem Hund, erzählt. Anfangs war ich doch recht skeptisch, ob ein Buch aus der Sicht eines Tieres beschrieben werden kann, aber trotz des ungewöhnlichen Erzählstils, gab ich dieser Geschichte eine Chance. Bereuen tue ich das keineswegs, denn Zolas Sichtweise auf die Welt ist nicht nur außergewöhnlich und fröhlich, sondern auch liebenswürdig!Zu den Charakteren: Der kleine Zola besitzt nicht nur einen außergewöhnlichen Namen, sondern besitzt auch noch einen sehr liebenswürdigen Charakter. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich diesem zuckersüßen Hund nicht absolut verfallen bin. Ich muss einfach zugeben, dass Zola mein Herz “rauben“ konnte. Aber auch für Tobias, Zolas Herrchen, kann man als Leser nur schwärmen, denn auch er besitzt, wie sein Hund, ein goldenes Herz. Beide zusammen sind einfach ein Herz und eine Seele, weswegen ich dieses eingespielte Team schnell zu meinen Lieblingscharakteren überhaupt zählen konnte. Gesamtbewertung: Da ich eine sehr große Hundeliebhaberin bin und mich so total in das Cover verliebt habe, war für mich schnell klar, dass ich diesen Roman einfach lesen muss. Idealerweise ist Zola einfach ein Hund zum Verlieben und so konnte er mich schnell in seinen Bann ziehen. Außerdem finde ich den familiären Zusammenhalt der Protagonisten sehr schön beschrieben und oft wurde mir ganz warm ums Herz. Es kommt nicht oft vor, dass ich einen Einzelband lese und nach den letzten Sätzen mir wünsche, dass das Buch noch mehr Seiten hätte. Die Idee ein Buch aus der Sicht eines Hundes zu erzählen und so teil seiner Gedankenwelt zu werden finde ich originell und interessant zugleich. Mit der Umsetzung dieser Idee war ich mehr als nur zufrieden! Daher ist dieser Roman einer meiner absoluten Jahreshighlights! Mein Fazit: Dieses liebenswürdige Duo hat mich meines Herzens beraubt! 

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