Beate Sauer

 4,2 Sterne bei 348 Bewertungen

Lebenslauf von Beate Sauer

Zwischen Fiktion und Fakt: Beate Sauer wird 1966 in Aschaffenburg geboren. Als Kind hegt sie kurzzeitig den Wunsch, Schriftstellerin zu werden, verwirft diesen jedoch rasch und studiert später Philosophie und katholische Theologie in Würzburg und Frankfurt am Main. Während des Studiums beginnt sie, für Zeitungen zu schreiben und nach ihrem Studienabschluss absolviert sie zusätzlich eine journalistische Ausbildung. Jedoch wird ihr bald klar, dass sie sich lieber selbst Geschichten ausdenkt, statt von Ereignissen zu berichten. 1999 veröffentlicht sie nach mehreren Versuchen ihr erstes Buch, den Kriminalroman „Der Heilige in deiner Mitte“. Seit ihrem zweiten Roman, „Die Buchmalerin“ von 2005, kann Sauer vom Schreiben leben. Sie lebt heute in Köln/Bonn und schreibt auch unter dem Pseudonym Bea Rauenthal.

Alle Bücher von Beate Sauer

Cover des Buches Der Hunger der Lebenden (ISBN: 9783548291215)

Der Hunger der Lebenden

 (106)
Erschienen am 25.01.2019
Cover des Buches Die Buchmalerin (ISBN: 9783894256227)

Die Buchmalerin

 (58)
Erschienen am 23.08.2016
Cover des Buches Die Wächterin der Krone (ISBN: 9783442479337)

Die Wächterin der Krone

 (21)
Erschienen am 17.11.2014
Cover des Buches Am Hofe der Löwin (ISBN: 9783442468263)

Am Hofe der Löwin

 (20)
Erschienen am 18.07.2011
Cover des Buches Die Rache der Heilerin (ISBN: 9783442479320)

Die Rache der Heilerin

 (11)
Erschienen am 17.03.2014
Cover des Buches Der Geschmack der Tollkirsche (ISBN: 9783894256081)

Der Geschmack der Tollkirsche

 (13)
Erschienen am 17.07.2008
Cover des Buches Der Stern der Theophanu (ISBN: 9783945796375)

Der Stern der Theophanu

 (12)
Erschienen am 01.12.2016

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Beate Sauer

Cover des Buches Die Buchmalerin (ISBN: 9783894256227)Leuchtturmwaerterins avatar

Rezension zu "Die Buchmalerin" von Beate Sauer

Eine starke junge Frau kämpft um ihre Freiheit
Leuchtturmwaerterinvor 3 Monaten

Eine Geschichte, die fesselt und schockiert. Eine junge Frau, die wegen ihres Talentes als Ketzerin verschrien ist und ihr Leben auf der Flucht vor der Inquisition verbringt.

Die Autorin versteht es die Situation der Inquisition und des Lebens damals gekonnt in Worte zu fassen und eine so bildliche Beschreibung der Geschehnisse zu liefern, dass man als Leser das Gefühl hat, in diesem ganzen Tumult um Macht und Intrigen mittendrin zu sein.

Donata wächst einem sofort an Herz. Sie stolpert von einer gefährlichen Situation in die nächste und weiß sich oft nur durch Flucht und Verstecken zu retten.

Es ist erschreckend wie damals mit den Menschen umgegangen wurde und der "Pöbel" auch noch fröhlich dabei mitgemacht hat. Es ist eben einfacher mit dem Finger auf andere zu zeigen, damit man selbst nicht ins Fadenkreuz der Mächtigen gerät.

Ein spannender historischer Roman, der hier und da ein paar kleine Längen hat, aber durchaus richtig fesseln kann.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen dafür.

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Cover des Buches Der Hunger der Lebenden (ISBN: 9783548291215)B

Rezension zu "Der Hunger der Lebenden" von Beate Sauer

Krimi in der Nachkriegszeit
biancaschvor einem Jahr

 Friederike Matthée ermittelt in einem Mordfall. Das Opfer
ist eine ehemalige Kriminalbeamtin und die Täterin ist sofort gefunden…
Natürlich nicht! Das Opfer war in der Vergangenheit auch Täterin und die
Tatverdächtige ein Opfer. Und ist sie überhaupt die Täterin? 

Die Geschichte spielt in der Nachkriegszeit und die Liebe
darf auch nicht fehlen.

Mehr möchte ich gar nicht schreiben. Das Buch ist
unterhaltsam, kurzweilig und leicht zu lesen. 

Eine tolle Urlaubslektüre.

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Cover des Buches Der Hunger der Lebenden (ISBN: 9783548291215)N

Rezension zu "Der Hunger der Lebenden" von Beate Sauer

Weitgehend gelungene Fortsetzung
Nadezhdavor 2 Jahren

"Der Hunger der Lebenden" ist eine gelungene Fortsetzung zum ersten Teil der Reihe, "Echo der Toten". Es gelingt der Autorin auf eine für mich schon fast beklemmende Weise, die Atmosphäre der direkten Nachkriegsjahre mit zerbombten Straßenzügen, allgegenwärtigem Hunger und traumatisierten Menschen abzubilden, in der überdeutlich wird, dass die allgemeine Not mit Kriegsende noch lange nicht vorbei war und alte Seilschaften in vielen Lebensbereichen neue Probleme schufen.


Die Protagonistin Friederike Matthée ist mir schon im ersten Band ans Herz gewachsen und hat auch diesmal positive Eindrücke hinterlassen, auch wenn sie mir an manchen Stellen arg unbedarft erschien. Sie hat sich über die Schrecknisse des Krieges und der Vertreibung hinaus ihre Menschlichkeit bewahrt und gibt sie auch in persönlich schwersten Momenten nicht auf.


Auch wenn sich die Ereignisse gegen Ende des Buches schier überschlugen und ich die emotionalen Entwicklungen der Figuren an dieser Stelle nicht mehr immer nachvollziehen konnte, habe ich die Auflösung als insgesamt stimmig wahrgenommen. Ein paar Fäden blieben lose hängen und bieten vielleicht Anknüpfungspunkte für einen dritten Band.

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