Beate Sauer

 4.2 Sterne bei 340 Bewertungen

Lebenslauf von Beate Sauer

Zwischen Fiktion und Fakt: Beate Sauer wird 1966 in Aschaffenburg geboren. Als Kind hegt sie kurzzeitig den Wunsch, Schriftstellerin zu werden, verwirft diesen jedoch rasch und studiert später Philosophie und katholische Theologie in Würzburg und Frankfurt am Main. Während des Studiums beginnt sie, für Zeitungen zu schreiben und nach ihrem Studienabschluss absolviert sie zusätzlich eine journalistische Ausbildung. Jedoch wird ihr bald klar, dass sie sich lieber selbst Geschichten ausdenkt, statt von Ereignissen zu berichten. 1999 veröffentlicht sie nach mehreren Versuchen ihr erstes Buch, den Kriminalroman „Der Heilige in deiner Mitte“. Seit ihrem zweiten Roman, „Die Buchmalerin“ von 2005, kann Sauer vom Schreiben leben. Sie lebt heute in Köln/Bonn und schreibt auch unter dem Pseudonym Bea Rauenthal.

Alle Bücher von Beate Sauer

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Cover des Buches Der Hunger der Lebenden (ISBN: 9783548291215)

Der Hunger der Lebenden

 (104)
Erschienen am 25.01.2019
Cover des Buches Die Buchmalerin (ISBN: 9783894256227)

Die Buchmalerin

 (56)
Erschienen am 23.08.2016
Cover des Buches Die Wächterin der Krone (ISBN: 9783442479337)

Die Wächterin der Krone

 (21)
Erschienen am 17.11.2014
Cover des Buches Am Hofe der Löwin (ISBN: 9783442468263)

Am Hofe der Löwin

 (20)
Erschienen am 18.07.2011
Cover des Buches Die Rache der Heilerin (ISBN: 9783442479320)

Die Rache der Heilerin

 (11)
Erschienen am 17.03.2014
Cover des Buches Der Geschmack der Tollkirsche (ISBN: 9783894256081)

Der Geschmack der Tollkirsche

 (13)
Erschienen am 17.07.2008
Cover des Buches Der Stern der Theophanu (ISBN: 9783945796375)

Der Stern der Theophanu

 (12)
Erschienen am 01.12.2016

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Neue Rezensionen zu Beate Sauer

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N

Rezension zu "Der Hunger der Lebenden" von Beate Sauer

Weitgehend gelungene Fortsetzung
Nadezhdavor einem Jahr

"Der Hunger der Lebenden" ist eine gelungene Fortsetzung zum ersten Teil der Reihe, "Echo der Toten". Es gelingt der Autorin auf eine für mich schon fast beklemmende Weise, die Atmosphäre der direkten Nachkriegsjahre mit zerbombten Straßenzügen, allgegenwärtigem Hunger und traumatisierten Menschen abzubilden, in der überdeutlich wird, dass die allgemeine Not mit Kriegsende noch lange nicht vorbei war und alte Seilschaften in vielen Lebensbereichen neue Probleme schufen.


Die Protagonistin Friederike Matthée ist mir schon im ersten Band ans Herz gewachsen und hat auch diesmal positive Eindrücke hinterlassen, auch wenn sie mir an manchen Stellen arg unbedarft erschien. Sie hat sich über die Schrecknisse des Krieges und der Vertreibung hinaus ihre Menschlichkeit bewahrt und gibt sie auch in persönlich schwersten Momenten nicht auf.


Auch wenn sich die Ereignisse gegen Ende des Buches schier überschlugen und ich die emotionalen Entwicklungen der Figuren an dieser Stelle nicht mehr immer nachvollziehen konnte, habe ich die Auflösung als insgesamt stimmig wahrgenommen. Ein paar Fäden blieben lose hängen und bieten vielleicht Anknüpfungspunkte für einen dritten Band.

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Rezension zu "Echo der Toten. Ein Fall für Friederike Matthée" von Beate Sauer

Eher enttäuschend
Nadyvor einem Jahr

Klappentext:
Mord im Hungerwinter

Januar 1947:  Über dem Land liegt eine Decke aus Schnee und Eis, zwischen Ruinen kämpfen die Menschen ums Überleben. In der Eifel wird ein Mann erschlagen. Einziger Zeuge ist ein Flüchtlingsjunge aus Ostpreußen, der eingeschüchtert schweigt. 
Richard Davies von der britischen Royal Military Police soll den Mord aufklären. Zur Unterstützung fordert er Friederike Matthée von der Weiblichen Polizei an. Umgeben von Menschen, die zum Teil schwere Schuld auf sich geladen haben, kommen sie dem Mörder auf die Spur.

Meine Meinung:
Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, habe ich den Roman beim Ullstein Verlag angefragt.  Als er bei mir ankam, freute ich mich sehr auf diesen Kriminalroman.  Schon nach ein paar Seiten stellte ich jedoch fest, dass mir der Schreibstil von Beate Sauer nicht so richtig gefiel.  In dem ganzen Roman wird überdeutlich beschrieben, dass Frauen zur damaligen Zeit nicht ernst genommen wurden und nur die Polizisten bzw. die Militäry Police das sagen hatten. 

Wiederum gefiel es mir sehr gut, wie Friederike Mattée es schaffte, den kleinen Zeugen, der ja nicht mehr sprechen wollte,  zum reden zu bringen. 
Ich habe mich jedoch auf einen interessanten Krimi gefreut, was mir hier leider nicht geboten wurde.  Der Fall wird immer nur mal wieder angeschnitten, aber es handelt sich meines Erachtens nicht komplett um einen historischen Krimi. 
Letztendlich war ich von dem Roman einfach nur enttäuscht, da er sehr viele Längen hatte und er mir einfach sehr langweilig und zäh vorkam.

Sterne:   2 von 5

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Rezension zu "Der Hunger der Lebenden" von Beate Sauer

Eine spannende und bewegende Geschichte aus der Nachkriegszeit
mesuvor einem Jahr

Dieser bewegender und spannender Roman handelt von der Nachkriegszeit im Raum Köln.
Die junge Friederike gehört zur weiblichen Polizeieinheit und versucht den Mord an einer Kollegin aufzklären. Eine schwere, gefährliche und fast unlösbare Aufgabe, die alles von ihr verlangen wird..... in einer Zeit des Hungers, der Not und der teils noch herrschenden Hoffnungslosigkeit.
Wird sie es schaffen?

Die Geschichte ist spannend, hoch interessant und richtig gut geschrieben. Die Autorin nimmt den Leser mit auf eine Reise in die Vergangenheit und führt  ihm die Nachkriegszeit detailliert und realistisch vor Augen.
Das ist eine Leseempfehlung wert.

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