Beate Sauer Der Geschmack der Tollkirsche

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Inhaltsangabe zu „Der Geschmack der Tollkirsche“ von Beate Sauer

95 n. Chr. im römisch besetzten Germanien: Die junge Witwe Arria steht kurz davor, ein neues Leben zu beginnen: Ein letztes Mal kocht sie im Dienste eines fremden Herrn, dann will sie ihre eigene Taberna eröffnen. Aber ehe das Fest, das der Militärtribun Claudius anlässlich seiner Amtseinführung ausrichtet, zu Ende ist, zerplatzen alle Träume der Köchin. Cassius, ein Gast, stirbt an Gift und sie gerät in Verdacht. Durch die Hilfe von unbekannter Hand kann Arria fliehen. Ihr wird klar, dass sie nur eine Chance hat: Sie muss den wahren Mörder finden. Immer auf der Hut, zieht sie Erkundigungen ein und erfährt Merkwürdiges - die Chatten, ein feindlicher germanischer Stamm, gehen auf römischem Gebiet ein und aus, wie es ihnen beliebt, und der Tote muss davon gewusst haben. War Cassius Mitglied einer Verschwörung? Bevor sie der Frage weiter nachgehen kann, wird Arria gestellt. Und ihr Verfolger Valerian, ein früherer Zenturio, der wegen einer Verletzung aus der römischen Armee ausscheiden musste, hat keinen Zweifel an ihrer Schuld. Dann allerdings bekommt Valerian am eigenen Leib zu spüren, wie schnell ein Jäger zu einem Gejagten werden kann ...

Leider sehr flach. Ich hatte mehr Einblicke in die Küche der Zeit erwartet und es gab nur wenig Spannungsmomente.

— simoneg

Als Fan von Romanen, die in der Antike spielen, kann ich dieses Buch nur empfehlen!

— fevzi

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  • Ein guter und spannender historischer Kriminalroman

    Der Geschmack der Tollkirsche

    Areti

    14. September 2017 um 15:54

    Inhalt:95 n. Chr. im römisch besetzten Germanien: Die junge Witwe Arria steht kurz davor, ein neues Leben zu beginnen: Ein letztes Mal kocht sie im Dienste eines fremden Herrn, dann will sie ihre eigene Taberna eröffnen. Aber ehe das Fest, das der Militärtribun Claudius anlässlich seiner Amtseinführung ausrichtet, zu Ende ist, zerplatzen alle Träume der Köchin. Cassius, ein Gast, stirbt an Gift und sie gerät in Verdacht. Durch die Hilfe von unbekannter Hand kann Arria fliehen. Ihr wird klar, dass sie nur eine Chance hat: Sie muss den wahren Mörder finden.Meine Meinung:"Der Geschmack der Tollkirsche" von Beate Sauer ist ein guter und spannender historischer Kriminalroman. Bevor es überhaupt mit der Geschichte beginnt, ist ein etwas mehr als zwei Seiten langes Personenverzeichnis in dem Buch. Dieses gibt Aufschluss über die Hauptpersonen sowie auch weitere Personen, die nach verschiedenen Kategorien weiter untergliedert sind. Da merkt man schon, dass man es hier mit einer beträchtlichen Anzahl an Personen zu tun bekommt. Die Geschichte selbst ist nicht eindeutig in nummerierte Kapitel untergliedert, sondern es gibt sehr große Abschnitte, die jeweils mit einer Initiale eingeleitet werden. Diese Abschnitte selbst sind dann nur durch kleinere Sternchen oder Absätze unterteilt. Die Ereignisse werden überwiegend in dritter Person aus Sicht von der Protagonistin Arria geschildert. Des Weiteren gibt es aber auch Abschnitte, die auch aus der Sicht anderer Person miterlebt werden. Dies ist zum Beispiel Valerian, ein Zenturio, der den Auftrag bekommt, Arria zu stellen. Somit erlebt man die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, bekommt auch die Ereignisse an den unterschiedlichen Schauplätzen mit und weiß dadurch mehr als Arria selbst, was sicherlich recht spannend ist.Für meinen Geschmack waren allerdings zu viele Personen mit im Spiel. Wäre am Anfang des Buches nicht das Personenverzeichnis, hätte ich vermutlich gar nicht mehr durchgeblickt, wer hier eigentlich wer ist und was diese Person überhaupt mit all dem zu tun hat. Aber auch mit dem Verzeichnis musste man sich teilweise ziemlich konzentrieren und das, obwohl ich als Studentin der klassischen Philologie solche Namen definitiv gewohnt bin.Der Kriminalroman war auf jeden Fall spannend und ich habe auch ein wenig mit den Protagonisten mitgefiebert, wie das alles wohl ausgehen mag. Allerdings hat mir das gewisse Etwas gefehlt. Am Ende befindet sich nach einem dreiseitigen Nachwort noch ein elfseitiges Glossar, in dem Begriffe aus dem Buch erläutert werden. Dies sind unter anderem lateinische Städtenamen, bei denen dann der heutige Städtename ergänzt ist. Fazit:"Der Geschmack der Tollkirsche" von Beate Sauer ist auf jeden Fall ein guter historischer Kriminalroman, der einen miträtseln lässt und spannend ist. Für mich persönlich gab es aber eindeutig zu viele Personen und das gewisse Etwas hat gefehlt. 

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  • Verschwörung in der Zeit des römischen Reichs

    Der Geschmack der Tollkirsche

    simoneg

    20. February 2015 um 20:15

    Voller Freude las ich, dass eine Köchin die Hauptfigur ist und erwartete Einblicke in die Kochkunst der Zeit. Doch da wurde ich leider enttäuscht. Bis auf das Festmal mit dem tragischen Ausgang, kam dazu leider nichts mehr. In Zeiten ohne CSI gestaltete sich die Suche nach dem Mörder schwierig. Außerdem war die Sache gut eingefädelt, so dass es eigentlich nur eine Schuldige geben konnte. Doch Zweifel machen sich breit und so beginnt die Suche nach dem wahren Mörder und dem Motiv. Wenn man die Erwartungen nicht zu hoch ansetzt, kann man das Buch gut mal so nebenbei lesen.

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  • Rezension zu "Der Geschmack der Tollkirsche" von Beate Sauer

    Der Geschmack der Tollkirsche

    Windflug

    23. September 2009 um 14:20

    Ein solider historischer Krimi, der erfreulicherweise einmal nicht im Mittelalter spielt, sondern in der Antike, im römisch besetzten Germanien. Der Stil ist nicht überwältigend, lässt sich aber nicht schlecht lesen. Was mich nur etwas gestört hat, sind die vielen Personen, die ich beim Lesen ständig durcheinandergebracht habe, zumal nicht nur verwirrend viele Namen mit C vorkamen, sondern die Personen teilweise auch nur mit ihrem Stand bezeichnet wurden, und wer da nun Tribunus Laticlavus, wer Provinzstatthalter und wer Finanzprokurator war, konnte ich mir erst recht nicht merken. Irgendwann habe ich es einfach aufgegeben und mich so durchgeschlängelt. Spannend genug war die Handlung um eine großangelegte Verschwörung und die Köchin Arria, die da des Mordes verdächtig hineinschliddert, jedenfalls. Und dass sich wenig Klischees in die Handlung hineinschlichen, so dass die Geschichte unvorhersehbar blieb, war für mich auch eine angenehme Überraschung, die die leider trotz wunderbar interessant angelegter Vorgaben irgendwie blass bleibenden Charaktere wieder ausglich.

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