Beate Sauer Die Rache der Heilerin

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Inhaltsangabe zu „Die Rache der Heilerin“ von Beate Sauer

Eine junge Frau und ihr ergreifendes Schicksal – in einer der farbenprächtigsten Epochen Europas Normandie, Ende des 12. Jahrhunderts: Adela ist glücklich verheiratet mit dem Ritter Francis. Zusammen besitzen sie ein kleines Gut und führen ein bescheidenes, doch zufriedenes Leben. Bis ihre Familie in die Wirren des englischen Bürgerkriegs verstrickt wird. Denn als König Henrys Söhne gegen dessen Herrschaft aufbegehren, muss auch Francis in die Schlacht ziehen. Ein alter Todfeind von Adelas Familie nutzt daraufhin den Krieg für seinen privaten Rachefeldzug – und Adela verliert alles. Brutal misshandelt und ihrer Besitztümer beraubt beginnt für sie eine schmerzliche Odyssee, die sie bis nach England führt, immer auf der Flucht vor ihrem Widersacher.

Sehr guter historischer Roman. Adela passiert wohl alles was einem menschen schlimmes passieren kann. Toller Schreibstil !

— thiefladyXmysteriousKatha

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten hat mich das Buch dann doch noch in seinen Bann gezogen und wunderbar unterhalten.

— Gelinde

Diese Buch hat mir wieder sehr gut gefallen!

— Goldammer

Viel Action im Mittelalter!

— BirgitJasmund

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  • düstere Zeiten in der Normandie

    Die Rache der Heilerin

    thiefladyXmysteriousKatha

    21. August 2016 um 13:46

    Die Rache der HeilerinDies ist eigentlich die Fortsetzung des Buches "Am Hofe der Löwin", aber man kann Adelas Geschichte auch unabhängig vom ersten teil lesen und verstehen da Beate Sauer am Anfang des Buches ganz toll erklärt, was alles in Alines Geschichte passierte. Ich bin froh, dass ich mit diesem Buch gestartet habe, denn es passte gut in meinen Normandieurlaub. InhaltNormandie, Ende des 12. Jahrhunderts: Adela ist glücklich verheiratet mit dem Ritter Francis. Zusammen besitzen sie ein kleines Gut und führen ein bescheidenes, doch zufriedenes Leben. Bis ihre Familie in die Wirren des englischen Bürgerkriegs verstrickt wird. Denn als König Henrys Söhne gegen dessen Herrschaft aufbegehren, muss auch Francis in die Schlacht ziehen. Ein alter Todfeind von Adelas Familie nutzt daraufhin den Krieg für seinen privaten Rachefeldzug – und Adela verliert alles. Brutal misshandelt und ihrer Besitztümer beraubt beginnt für sie eine schmerzliche Odyssee, die sie bis nach England führt, immer auf der Flucht vor ihrem Widersacher.MeinungIch muss ehrlich zugeben, dass ich nie gadacht hätte, dass mich dieses Buch so begeistern würde. Der Klappentext klang für mich zwar interessant aber nicht sehr besonders. Doch Beate Sauer hat mit Adela eine sehr besondere Protagonistin geschaffen, die durch die Schlimmsten Dinge gehen muss, welche einer Frau zu dieser Zeit passieren können. Wer keine Gewaltbeschreibungen an Frauen lesen kann, sollte vielleicht nicht dieses Buch lesen, denn Adela muss mehr als nur Schläge über sich ergehen lassen. Auch wenn es sehr unrealistisch ist, dass All dieses Leid nur einer einzigen Frau passiert, fand ich es sehr berührend und wirklich spannend- Ab und an gab es aber sehr große Zeitsprünge, die mich teilweise verwudnert haben. Besonders mochte ich in dem Buch die Geschichte von Adelas Nonnenschwester Ann und Francis Freund Simon. Man kann am Ende dieses Buches schon ahnen um wen es im nächsten Band gehen wird. Ich freue mich auf die Fortsetzung und vergebe für "die Rache der Heilerin" 4,5 Sterne.

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  • Mittelalterliches Spektakel

    Die Rache der Heilerin

    anne_lay

    25. July 2016 um 21:58

    Vor dem Hintergrund des Aufstands der Königssöhne Richard und Henry gegen ihren Vater Henry II wird hier die fiktive Geschichte von Adela erzählt. Dem niederen Adel angehörend, unterstützt ihr Gatte Francis den Aufstand und scheitert. Dies nimmt William de Thorigny zum Anlass, seine lang gehegten Rachepläne in die Tat umzusetzen.Ich lese sehr gern historische Romane und die Verquickung von Fiktion und Geschichte machen für mich den Reiz dieses Genre aus. Hier habe ich jedoch das Gefühl, dass die Fiktion sehr im Vordergrund steht und der historische Rahmen auf ein paar dekorative Namen und ein grobes Setting reduziert ist. Der Sprache gelingt es nur streckenweise, ein stimmiges Bild der Zeit zu erzeugen. Es wird beschrieben, was aufgetischt wird, auch mit den Gewürzen und Kräutern, ebenso werden Heilmittel benannt, und doch bleibt das Bild farblos. Es bleibt bei Beschreibungen, die durch ihre Wiederholungen nicht an Reiz gewinnen. Manche Wendungen sind zu modern.Auch die Handlung wirkt auf mich bemüht bis konstruiert. Es gibt spannende Momente, aber das Bild ist nicht rund, auch hier gelingt es dem Roman nicht, mich mitzureißen.Eher werden hier Klischees bemüht, die heilkundige Frau, der das Schicksal übel mitspielt, die einen bösen Widersacher hat, ...Für andere Leser(innen) ist das Buch sicher unterhaltsam und spanend. Für mich gibt es die genannten Kritikpunkte und damit nur eine mittlere Wertung.

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  • Mittelalterliches Spektakel

    Die Rache der Heilerin

    anne_lay

    25. July 2016 um 21:58

    Vor dem Hintergrund des Aufstands der Königssöhne Richard und Henry gegen ihren Vater Henry II wird hier die fiktive Geschichte von Adela erzählt. Dem niederen Adel angehörend, unterstützt ihr Gatte Francis den Aufstand und scheitert. Dies nimmt William de Thorigny zum Anlass, seine lang gehegten Rachepläne in die Tat umzusetzen.Ich lese sehr gern historische Romane und die Verquickung von Fiktion und Geschichte machen für mich den Reiz dieses Genre aus. Hier habe ich jedoch das Gefühl, dass die Fiktion sehr im Vordergrund steht und der historische Rahmen auf ein paar dekorative Namen und ein grobes Setting reduziert ist. Der Sprache gelingt es nur streckenweise, ein stimmiges Bild der Zeit zu erzeugen. Es wird beschrieben, was aufgetischt wird, auch mit den Gewürzen und Kräutern, ebenso werden Heilmittel benannt, und doch bleibt das Bild farblos. Es bleibt bei Beschreibungen, die durch ihre Wiederholungen nicht an Reiz gewinnen. Manche Wendungen sind zu modern.Auch die Handlung wirkt auf mich bemüht bis konstruiert. Es gibt spannende Momente, aber das Bild ist nicht rund, auch hier gelingt es dem Roman nicht, mich mitzureißen.Eher werden hier Klischees bemüht, die heilkundige Frau, der das Schicksal übel mitspielt, die einen bösen Widersacher hat, ...Für andere Leser(innen) ist das Buch sicher unterhaltsam und spanend. Für mich gibt es die genannten Kritikpunkte und damit nur eine mittlere Wertung.

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  • Die Rache der Heilerin

    Die Rache der Heilerin

    Gelinde

    22. March 2015 um 19:31

    Die Rache der Heilerin, ein historischer Roman von Beate Sauer Cover: Schrift und Bild weisen sofort auf einen historischen Roman hin, passend, aber nichts Besonderes. Inhalt: Handlungsort: Normandie und England: Ende des 12Jahrhunderts. Adela ist glücklich verheiratet mit dem Ritter Francis. Doch dann wird ihre Familie in die Wirren des englischen Bürgerkriegs um König Henry verstickt. Ihr Mann Francis stellt sich auf die Seite von Henrys Sohn Richard, also gegen den König und wird auch in der Schlacht getötet. Doch ist dies nicht das Hauptübel. Schlimmeres droht ihr von William de Thorigny. Er ist ein alter Todfeind von Adelas Familie und setzt Himmel und Hölle in Bewegung um seinen persönlichen Rachefeldzug gegen sie zu führen. Adela verliert alles und wird soweit erniedrigt, dass es unglaublich ist, dass sie dies alles ertragen kann. Meine Meinung: Ich hatte am Anfang Schwierigkeiten mich in die Geschichte einzufinden. Es war mir zu konstruiert, zu unglaubwürdig und zu unlogisch. Die Personen und Charaktere waren mir zu klischeehaft und zu vorhersehbar. Krieg, Tod, Vergewaltigung, Enteignung……….. Doch nach den ersten 100 Seiten, kamen kleine Details und Nebenhandlungen ins Spiel die dem Ganzen eine neue Wendung und Spannung verliehen hat. Die Geschichte hat eine eigene Dynamik entwickelt die mich dann doch in ihren Bann gezogen hat. Die Schreibweise ist schön flüssig zu lesen und viele Details machen das Leben der damaligen Zeit deutlich. Autorin: Beate Sauer wurde 1966 in Aschaffenburg geboren. Sie studierte Philosophie und katholische Theologie in Würzburg und Frankfurt am Main. Sie lebt und arbeitete als freie Autorin in Bonn. Mein Fazit: Nach anfänglichen Startschwierigkeiten hat mich das Buch dann doch noch in seinen Bann gezogen und wunderbar unterhalten. Deshalb von mir dann doch 4 Sterne.

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  • Adelas Odyssee

    Die Rache der Heilerin

    kira35

    14. March 2015 um 17:04

    Kurzbeschreibung: (Klappentext) Normandie, Ende des 12.Jahrhundert: Adela ist glücklich verheiratet mit dem Ritter Francis und führt ein bescheidenes, doch zufriedenes Leben. Bis ihre Familie in die Wirren des englischen Bürgerkriegs verstrickt wird. Denn als König Henrys Söhne gegen dessen Herrschaft aufbegehren, muss auch Francis in die Schlacht ziehen. Ein alter Todfeind von Adelas Familie nutzt daraufhin den Krieg für seinen privaten Rachefeldzug - und Adela verliert alles. Brutal misshandelt und ihrer Besitztümer beraubt beginnt für sie eine schmerzliche Odyssee, die sie bis nach England führt, immer auf der Flucht vor ihrem Widersacher... Meinung / Fazit: Welch schwerer Schicksalsschlag für eine junge Frau und Mutter! Oft fragte ich mich während des Lesens: wie viel kann Adela noch ertragen? Wie ein roter Faden zieht sich der Hass William de Thorignys durch den Roman. Ihre Flucht aus der Normandie nach England, ihre Not und ihr Elend, der Kampf um das tägliche Überleben und die ständige Angst vor de Thorigny - kein Wunder, dass dabei die Seele schweren Schaden erleidet und der Lebensmut sinkt. Trotz aller Widrigkeiten, Adela ist eine starke Frau, die gestützt und geschützt von wirklichen Freunden in ihr Leben zurück findet. Beate Sauer hat mich durch ihren flüssigen Schreibstil, der bildhaften Beschreibung der Protagonisten und Handlungen sowie der ansteigenden Spannung für dieses Buch begeistern können. Um den historisch belegten Aufstand der Königssöhne Richard und Henry gegen ihren Vater Henry II.  verstand es die Autorin eine fiktive, lesenswerte Geschichte zu schreiben.

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  • Dramatisches Frauenschicksal aus dem 12. Jahrhundert

    Die Rache der Heilerin

    Klusi

    05. May 2014 um 12:36

    Der reale historische Hintergrund zu diesem Roman ist der Aufstand der Königssöhne Richard und Henry, gegen ihren Vater Henry II. Adelas Mann zieht für Richard in den Krieg und lässt seine Frau und den gemeinsamen Sohn Luce allein auf dem Familienbesitz in der Normandie zurück. Den Umstand von Francis’ Abwesenheit macht sich ein alter Feind der Familie zunutze. Unter dem Vorwand, die Rechte seines Königs zu wahren und zu verteidigen, überfällt William de Thorigny das Gut und tut Adela Gewalt an. Seine wahren Beweggründe gehen jedoch tiefer, denn er hat eine uralte Rechnung mit Adelas Familie offen. Sein Hass ist abgrundtief. Durch Williams Machenschaften verliert Adela alles. Für sie beginnt eine leidvolle Zeit. Ihre Zukunft führt sie nach England und ist ständig von der Angst geprägt, William könne sie wieder aufspüren. Zu diesem Roman gibt es eine Vorgeschichte, die 2011 unter dem Titel „Am Hofe der Löwin“ veröffentlicht wurde und von Adelas Eltern handelt. Es ist jedoch nicht zwingend erforderlich, dass man diesen Roman bereits gelesen haben muss, denn alles Wichtige wird ausreichend in der aktuellen Handlung erklärt, so dass man mühelos die Zusammenhänge erfassen kann. Jedoch ist bei mir während des Lesens der Wunsch gewachsen, mehr über Aline und Ethan, Adelas Eltern, zu erfahren, so dass ich mich demnächst sicher auch in diesen ersten Roman vertiefen werde. Aline, so erfährt man, hatte damals Henry II. bei seiner Geburt das Leben gerettet und war eine enge Vertraute seiner Mutter. Nun aber wieder zum vorliegenden Roman: Adelas Schicksal ist sehr berührend und packend beschrieben. Das Unglück und Elend, das sie erfährt, kann man schon kaum ertragen, wenn man nur darüber liest, und man wundert sich nicht, dass die arme Frau oft nahe daran ist, den Verstand zu verlieren. Es sind einige sehr brutale Schilderungen dabei, so dass dieses Buch nicht gerade etwas für Zartbesaitete ist. Jedoch werden die Zusammenhänge stets einleuchtend dargelegt und machen den Roman sehr glaubwürdig. Für manchen Zufall, den man anfangs als unmöglich empfindet, gibt es durchaus eine logische Erklärung. Sicher ist einiges an der Geschichte vorhersehbar, was jedoch der Spannung bis zuletzt keinen Abbruch tut. Die fiktiven Schicksale fügen sich so in die historische Handlung ein, dass sie sehr authentisch wirken. Fast alle Charaktere sind vielschichtig und realistisch dargestellt. Einzige Ausnahme ist hier eigentlich William de Thorigny, der Bösewicht der Geschichte, denn an ihm gibt es keinen sympathischen Wesenszug, und er entwickelt sich immer mehr zur vom Hass zerfressenen Bestie. Sein Part verleiht dem Roman eine ungeheuere Dramatik. Für mich war dies ein absoluter Pageturner. Schon nach wenigen gelesenen Seiten war ich so vertieft in die Geschichte, dass ich mich nur ungern und im äußersten Notfall bei meiner Lektüre unterbrechen lassen wollte. Auf jeden Fall kann ich diesen Roman auch allen wärmstens empfehlen, die sich für die Historie des Hauses Plantagenet interessieren und gerne darüber lesen, denn es fließt auch sehr viel Wahres aus der damaligen Zeit in die Handlung mit ein.

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