Beate Teresa Hanika

 4.1 Sterne bei 412 Bewertungen
Autorin von Rotkäppchen muss weinen, Jenseits des Schattentores und weiteren Büchern.
Beate Teresa Hanika

Lebenslauf von Beate Teresa Hanika

Die Fotografin und Autorin Beate Teresa Hanika wurde 1976 in Regensburg geboren. Sie arbeitete auch als Model. Seit ihrem zehnten Lebensjahr schreibt sie Geschichten und Gedichte. Heute wurden bereits mehrere Kinder- und Jugendbücher von ihr veröffentlicht. Ihr Debütroman "Rotkäppchen muss weinen" wurde u.a. mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2007 geehrt und für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010 nominiert. Mit "Das Marillenmädchen" hat sie auch einen Fuß in der Lektüre für Erwachsene gefasst. Hanika lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Regensburg.

Alle Bücher von Beate Teresa Hanika

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Rotkäppchen muss weinen

Rotkäppchen muss weinen

 (254)
Erschienen am 23.08.2012
Jenseits des Schattentores

Jenseits des Schattentores

 (71)
Erschienen am 24.09.2015
Das Marillenmädchen

Das Marillenmädchen

 (35)
Erschienen am 09.07.2018
Erzähl mir von der Liebe

Erzähl mir von der Liebe

 (16)
Erschienen am 14.07.2010
Nirgendwo in Berlin

Nirgendwo in Berlin

 (14)
Erschienen am 10.03.2011
Vom Ende eines langen Sommers

Vom Ende eines langen Sommers

 (11)
Erschienen am 03.09.2018
Dark Angels' Summer. Das Versprechen

Dark Angels' Summer. Das Versprechen

 (3)
Erschienen am 20.01.2014
Rotkäppchen muss weinen

Rotkäppchen muss weinen

 (7)
Erschienen am 23.07.2010

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Neue Rezensionen zu Beate Teresa Hanika

Neu

Rezension zu "Vom Ende eines langen Sommers" von Beate Teresa Hanika

Eine beeindruckende Geschichte, einfühlsam und spannend erzählt
Magicsunsetvor 5 Monaten

„Ich denke daran, dass ich die Erinnerungen einer völlig Fremden lese, einer Frau, die nicht mit mir verwandt ist, nichts mit mir gemeinsam hat, außer ein Stück Lebensweg, den wir zufällig teilen.“ (Zitat Seite 88)

Inhalt:
Marielle, 40 Jahre alt, ist Künstlerin Sie fertigt Skulpturen an und malt. Doch sie muss nicht von ihrer Kunst leben, denn durch eine Erbschaft ist sie vermögend. Aufgewachsen in New York und München, lebt sie nun in Amsterdam. Ihre Familie besitzt ein Landgut in Farnocchia und so hatte sie viele Sommer in der Toskana verbracht. Zuletzt im August 2003, wie immer zusammen mit ihrer Mutter Franka, die unheilbar krank ist und dort dann stirbt. Im April 2004 erhält Marielle ein Paket mit den ihr bisher unbekannten Tagebüchern ihrer Mutter. Frankas Aufzeichnungen beginnen im Mai 1944. Sie führen zurück nach Farnocchia und enthüllen ein Geheimnis, das auch Marielle betrifft.

Thema und Genre:
Dieser Frauen- und Familienroman ist eine leise, intensive Geschichte. Es geht um Liebe und Distanz, beruhend auf Missverständnisse und Erfahrungen. Thema sind starke Frauen, problematische Mutter-Tochter Beziehungen und die langen Schatten der Vergangenheit bis in die Gegenwart. Es geht auch um die Schuldfrage für Handlungen in Kriegszeiten. Die geschilderten historischen Ereignisse beruhen auf Tatsachen.

Charaktere:
Auch wenn Männer in der Geschichte eine wichtige Rolle spielen, sind die Hauptprotagonistinnen Frauen: Marielle in der Gegenwart und ihre Mutter Franka, die ihre Geschichte in ihren Tagebüchern erzählt. Marielle hat zur Hausangestellten Martha eine wesentlich tiefere Beziehung als zu ihrer Adoptivmutter Franka, eine etwas verschlossene Frau, die immer etwas distanziert wirkt. Im Zuge der Handlung erfährt der Leser die Hintergründe, die auch das Verhalten der beiden Charaktere erklären.

Handlung und Schreibstil:
Die Autorin versteht es wunderbar, auch mit leisen Tönen Spannung zu erzeugen. Sie lässt Marielle und Franka abwechselnd ihre Geschichte in Ich-Form erzählen, wobei der Erzählstrang Marielle in den Jahren 2003 und 2004 spielt, während Franka das für sie prägende Jahr 1944 durch ihr Tagebuch erzählt. Jedes Kapitel trägt als Überschrift den Namen der Protagonistin, Ort und Jahr, wodurch der Ablauf klar strukturiert und sehr gut zu lesen ist. Immer mehr Details erfährt man so beim Lesen, kleine Andeutungen lassen manches auch schon vermuten, bevor es sich bestätigt. Die klare Sprache ist dieser Erzählform angepasst.

Fazit:
Ein beeindruckender, spannender Familien- und Frauenroman. Die Protagonistinnen und ihre Gefühle sind mit großem Einfühlungsvermögen geschildert. Beate Teresa Hanika ist eine Erzählerin, die es versteht, die Leser mit ihren Geschichten zu fesseln.

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Rezension zu "Vom Ende eines langen Sommers" von Beate Teresa Hanika

Schwierige Mutter / Tochter Beziehung
dermoerderistimmerdergaertnervor 5 Monaten

Inhalt: Marielle hatte noch nie ein gutes Verhältnis zu Ihrer Mutter Franka. Ihr Leben lang fühlte sie sich von ihr abgelehnt, ungeliebt und unverstanden. Einige Monate nach Frankas Tod bekommt sie überraschend ein Paket von ihrer Tante Maria aus Italien. Darin findet Marielle die Tagebücher ihrer Mutter und erfährt so von deren Erlebnissen im Sommer des Jahres 1944 auf dem Landgut der Familie di Renzi.


Meine Meinung: Die Geschichte, bei der es um die schwierige Beziehung von Mutter und Tochter geht, spielt auf drei verschiedenen Zeitebenen. In den Jahren 2003 und 2004 geht es um Marielles Geschichte. Der Sommer 2003 ist der letzte Sommer, den sie zusammen mit ihrer Mutter bei ihrer Tante Maria in der Toskana verbringt. Maria ist Frankas Cousine, ihre Freundin und Vertraute und war mir sehr sympathisch. Sie ist freundlich und mitfühlend und sie ist es auch, die Marielle einige Monate später, nach Frankas Tod und Marielles Rückkehr nach Amsterdam, Frankas Tagebücher schickt.
Diese Tagebücher erzählen Frankas Geschichte vom langen Sommer 1944. Ihre Erlebnisse während des Krieges sind spannend und berührend geschildert und dieser Erzählstrang hat mir am besten gefallen, obwohl ich Franka schon als junges Mädchen sehr unsympathisch fand. Sie ist von Anfang an kühl und unnahbar und ich habe mich gewundert, dass sie so gut mit Maria befreundet ist. Auch wenn ich weiß, dass Geschehnisse, wie Franka sie erlebt hat, einen Menschen prägen, so kann ich trotzdem das schlechte Verhältnis zwischen Franka und Marielle nicht so ganz nachvollziehen, vor allem nicht nach dem hoffnungsvollen Epilog.
Der Schreibstil von Beate Teresa Hanika lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen und der Wechsel zwischen den Zeitebenen ist deutlich gekennzeichnet. Trotzdem hätte ich mir zum schnelleren Umdenken gewünscht, dass nicht beide Protagonistinnen in der Ich-Form erzählt hätten.

Fazit: Inhaltlich hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen, noch schöner wäre sie gewesen, wenn mir Franka etwas sympathischer gewesen wäre.

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Rezension zu "Das Marillenmädchen" von Beate Teresa Hanika

Das Marillenmädchen
anne_foxvor 5 Monaten

Die Geschichte handelt von der Judenverfolgung aus der Sicht einer Überlebenen. Leider ist die Geschichte so verwirrend, mal spielt sie vor, mitten, nach dem Krieg oder in der Gegenwart und man weiß nie wo man gerade ist. Einmal dachte ich es wäre nach dem Krieg, aber die Mutter hatte Pola 500 Euro auf den Tisch gelegt. Durch dieses hin und her Springen verliert die Geschichte an Aussagung, leider.

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Gespräche aus der Community

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B
Ich möchte Euch ganz herzlich zur Leserunde zum "Marillenmädchen" einladen. Es ist mein erstes Buch für Erwachsene und ich bin schon sehr gespannt auf Eure Reaktionen.

Zum Buch


Im "Marillenmädchen" verschlingen drei Handlungsstränge miteinander. Elisabetta, eine alte jüdische Frau, die seit ihrer Kindheit alleine in Wien lebt, trifft auf Pola, eine junge deutsche Tänzerin. Die beiden Frauen nähern sich zögernd aneinander an, dabei erfährt man von Elisabettas Jugend während des zweiten Weltkrieges und von Pola, die in der rechtsextremen Szene groß geworden ist.

Wie könnt Ihr gewinnen


Ich würde gerne wissen, welche Marmelade Eure Lieblingsmarmelade ist und welche Erinnerungen ihr Geschmack in Euch wachruft.

Ich werde selbst bei der Leserunde dabei sein und alle Eure Fragen beantworten. Die Gewinner sollten eine Rezension verfassen und auf den üblichen Portalen und eigenen Blogs online stellen.

Ich freue mich auf Euch! Eure Beate Teresa Hanika
Letzter Beitrag von  Wildponyvor 2 Jahren
Zur Leserunde
B
Was tut man, wenn man versehentlich den Skipper getötet hat? Nicht irgendeinen Skipper, sondern DEN Skipper, den Fährmann über den Styx...?


Rom, die Ewige Stadt: Eigentlich sucht die siebzehnjährige Aurora nur eine Wohnung, doch die Besichtigung läuft anders als erwartet ... »Komm rein, wurde ja auch Zeit! Es ist was schiefgegangen, und jetzt liegt er tot da drin«, wird sie von der ein paar Jahre älteren Luna begrüßt. Und bevor Aurora das Missverständnis aufklären kann, hilft sie schon, die Leiche zu beseitigen. Hals über Kopf gerät sie in ein rasantes Abenteuer, das selbst vor den Toren der Unterwelt nicht halt macht, und verliebt sich auch noch in einen ungehobelten Kerl. Das alles beobachtet die uralte Göttin Persephone – und kann einfach nicht anders, als in die Irrungen und Wirrungen dort unten einzugreifen!


Was Ihr tun müsst, um Euch für die Leserunde mit "Jenseits des Schattentores" zu bewerben?
Verratet uns doch, ob ihr gerne knobelt, Rätsel ratet und mit den Protagonisten eines Buches einem Geheimnis auf die Spur kommt!


Freunde der Nacht, wir freuen uns auf Euch und Eure Nachrichten!
 Eure Susanne Hanika & Beate Teresa Hanika, die Spencer Sisters :-)



Zur Leserunde
Wanderbuch zu "Wenn ich bleibe" von Gayle Forman

Hallo ihr Lieben,

leider habe ich dieses Buch noch nicht gelesen. Betonung steht auf "noch" ;o)

Aber es muss ja hier nicht jungfräulich im Regal stehen. Aus diesem Grund wird es nun hier zum Wanderbuch befördert. *täterätähh*
Es wäre toll, wenn ihr anschließend eine Rezension dazu schreiben würdet, weil ich neugierig bin, wie es bei anderen Lesern ankommt.

Inhalt des Buches:
Er nennt sie Rotkäppchen, als er sie mit einem Korb am Fahrradlenker den Berg hinabfahren sieht. Rotkäppchen - weil in dem Korb Wein und Essen sind für den Großvater, dessen Einsamkeit nur ein Vorwand ist. Rotkäppchen - weil der Weg aus dem Wald dunkel und steinig ist. Rotkäppchen - weil der Wolf sie längst in seiner Gewalt hat ...
Beate Teresa Hanika erzählt einfühlsam und sensibel die Geschichte von einem Mädchen in größter Not - aber auch von einer Freundschaft so weit wie der Himmel und von einer ersten Liebe so zart wie Schneeflockenfedern. (Quelle: amazon.de)

*** Wie das Wanderbuch funktioniert ***
Wenn ihr interessiert seid, dann schreibt einfach hier in den Thread. Ich nehme euch dann ggf. in die Liste auf.
Ich schicke es an den ersten los. Jeder hat dann zwei Wochen Zeit, um es zu lesen und weiterzuschicken.
Erfragt bei eurem Nachfolger bitte die Adresse, wenn das Buch bei euch angekommen ist - das hat sich bewährt.
Schreibt hier bitte kurz eine Mitteilung in den Thread, wenn das Buch bei euch eingetroffen bzw. weitergeschickt worden ist.
Und bitte, bitte behandelt es gut.
Geht es verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar.

PS: Wenn ihr euch andere Wanderbücher wünscht, könnt ihr das hier sagen:
http://www.lovelybooks.de/thema/Welche-Wanderb%C3%BCcher-w%C3%BCnscht-Ihr-Euch-Wunschliste-zum-Eintragen-753415628/

Annelchen verschickt am 11.04.2012 an:

01.) Bellchen <---- (gelesen )
02.) SharonBaker (gelesen)
03.) fabulanta   <----- meldet sich nicht STAU!!!
04.) koeniginvonsaba  <--- liest seit dem 29.09.2012
05.) Pennelo
06.) something
...
x) Anendien

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