Beate Teresa Hanika

 4.1 Sterne bei 423 Bewertungen
Autorin von Rotkäppchen muss weinen, Jenseits des Schattentores und weiteren Büchern.
Autorenbild von Beate Teresa Hanika (©Andreas Fuchs)

Lebenslauf von Beate Teresa Hanika

Die Fotografin und Autorin Beate Teresa Hanika wurde 1976 in Regensburg geboren. Sie arbeitete auch als Model. Seit ihrem zehnten Lebensjahr schreibt sie Geschichten und Gedichte. Heute wurden bereits mehrere Kinder- und Jugendbücher von ihr veröffentlicht. Ihr Debütroman "Rotkäppchen muss weinen" wurde u.a. mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2007 geehrt und für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010 nominiert. Mit "Das Marillenmädchen" hat sie auch einen Fuß in der Lektüre für Erwachsene gefasst. Hanika lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Regensburg.

Alle Bücher von Beate Teresa Hanika

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Cover des Buches Rotkäppchen muss weinen (ISBN: 9783596512591)

Rotkäppchen muss weinen

 (255)
Erschienen am 23.08.2012
Cover des Buches Jenseits des Schattentores (ISBN: 9783737352468)

Jenseits des Schattentores

 (72)
Erschienen am 24.09.2015
Cover des Buches Das Marillenmädchen (ISBN: 9783442716937)

Das Marillenmädchen

 (39)
Erschienen am 09.07.2018
Cover des Buches Erzähl mir von der Liebe (ISBN: 9783841421012)

Erzähl mir von der Liebe

 (16)
Erschienen am 14.07.2010
Cover des Buches Vom Ende eines langen Sommers (ISBN: 9783442757077)

Vom Ende eines langen Sommers

 (13)
Erschienen am 03.09.2018
Cover des Buches Nirgendwo in Berlin (ISBN: 9783596854059)

Nirgendwo in Berlin

 (15)
Erschienen am 10.03.2011
Cover des Buches Dark Angels' Summer. Das Versprechen (ISBN: 9783401506142)

Dark Angels' Summer. Das Versprechen

 (3)
Erschienen am 20.01.2014
Cover des Buches Rotkäppchen muss weinen (ISBN: 9783867426732)

Rotkäppchen muss weinen

 (8)
Erschienen am 23.07.2010

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Beate Teresa Hanika

Neu

Rezension zu "Jenseits des Schattentores" von Beate Teresa Hanika

Für mich eines meiner Lieblingsbücher!
Leselupe-Literaturvor 8 Monaten

Siehe mein Video auf Youtube

Die junge Aurora lebt in der spannenden Stadt Rom, doch ihr Vater schwebt überbehütend über ihr. Jetzt will sie ausbrechen, endlich was erleben! Ein derartiges Abenteuer, wie das, in welches sie auf der Wohnungssuche hineinschlittert, hatte sie sich aber nicht vorgestellt...

Aurora war mir von Anfang an sympathisch, und es hat Spaß gemacht, ihr durch ihre Abenteuer zu folgen und mitzuerleben, wie sie nach ihrem behüteten Leben herausfindet, wozu sie fähig ist und wie es in der Welt zugehen kann.

Auch die Geschichte mit Persephone und Hades und wie sich die beiden Handlungsstränge anschließend verknüpfen, passt perfekt!

Interessant fand ich auch den Kontrast von Persephone als alternde Göttin, die in Sachen Liebe schon einiges erlebt und die Schnauze voll hat von enttäuschenden Erfahrungen, und der unschuldigen Aurora, die soeben ihre ersten Erfahrungen dahingehend macht.

Es gibt viel zu lachen, vor allem Persephone und Kassiopeia sorgen für jede Menge lustiger Momente, und auch Aktion und Lovestory kommen nicht zu kurz!

Alles in allem ist diese Geschichte eher für weibliche Leser konzipiert, denn die Emotionen und Gedankengänge der männlichen Charaktere werden nur ansatzweise nachvollziehbar, während die weiblichen Protagonistinnen sehr gut dargestellt werden.


Insgesamt ist das Buch eine tolle Mischung, die mich sogar dazu gebracht hat, es ein zweites Mal zu lesen, was ich nur äußerst selten mache.

Viel Spaß beim Selberlesen!

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Rezension zu "Vom Ende eines langen Sommers" von Beate Teresa Hanika

Ich kam einfach nicht in die Geschichte...
Fraeulein_mellyvor 9 Monaten

Die Geschichte ist aus zwei verschiedenen Ich-Erzählerperspektiven erzählt. Zum einen aus der Sicht von Marielle (Tochter), in den Jahren 2003 und 2004. Zum anderen aus der Sicht von Franka (Mutter), in Form von Tagebucheinträgen aus den Jahren 1944 und 1967. Die Kapitel sind jeweils recht kurz und wechseln sich immer wieder ab, sodass sich am Ende eine große Gesamtgeschichte herausbildet. 

Ansonsten lässt sich das Buch gut lesen und der Schreibstil ist angenehm.


Die Protagonisten sind Franka und Marielle Fellner. Ihre Mutter-Tochter Beziehung ist nicht sonderlich warmherzig. 

Franka ist eine sehr starke Frau, die selten Gefühle zulässt. Sie redet nicht gern, über die Dinge, die sie beschäftigen und setzt ihre Entscheidungen, wann immer es möglich ist, durch. 

Marielle hingegen fragt sich seit jeher, warum ihre Mutter keine Liebe für sie übrig hat. Als Kind hatte sie eine sehr intensive Beziehung zu ihrem Kindermädchen. Doch trotzdem wünscht sie sich ihr Leben lang nichts sehnlicher, als dass Franka sich ihr gegenüber öffnet. Außerdem ist Marielle Künstlerin. Als Kind hat sie nur Spott von ihrer Mutter geerntet und auch als Erwachsene nie ein Lob gehört. Was auch immer sie tat, es war nie gut genug.


Fazit:

Leider, leider, leider, kam ich einfach nicht in diese Geschichte hinein und ich weiß nicht woran es lag. Gefühlt habe ich ewig daran gelesen und hatte jedes Mal, wenn ich es weglegte einfach nie das Gefühl, es wieder in die Hand nehmen zu wollen. Es hat mich einfach nicht interessiert, wie es weitergeht. Die Geschehnisse waren so vorhersehbar. Daher war mir schon immer weit vorher bewusst, was als nächstes passieren würde. Außerdem haben sich einige Abschnitte gefühlsmäßig so unnötig in die Länge gezogen.

Was ich am wenigsten verstehe: So vieles an dieser Geschichte ist traurig, aber bei mir kam nie auch nur eine Gefühlsregung an. Das ist auch, was ich im Allgemeinen empfinde, wenn ich an das Buch denke. Nichts. Daher kann ich weder sagen, ob ich es gut oder schlecht fand.

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Rezension zu "Vom Ende eines langen Sommers" von Beate Teresa Hanika

Eine beeindruckende Geschichte, einfühlsam und spannend erzählt
Magicsunsetvor einem Jahr

„Ich denke daran, dass ich die Erinnerungen einer völlig Fremden lese, einer Frau, die nicht mit mir verwandt ist, nichts mit mir gemeinsam hat, außer ein Stück Lebensweg, den wir zufällig teilen.“ (Zitat Seite 88)

Inhalt:
Marielle, 40 Jahre alt, ist Künstlerin Sie fertigt Skulpturen an und malt. Doch sie muss nicht von ihrer Kunst leben, denn durch eine Erbschaft ist sie vermögend. Aufgewachsen in New York und München, lebt sie nun in Amsterdam. Ihre Familie besitzt ein Landgut in Farnocchia und so hatte sie viele Sommer in der Toskana verbracht. Zuletzt im August 2003, wie immer zusammen mit ihrer Mutter Franka, die unheilbar krank ist und dort dann stirbt. Im April 2004 erhält Marielle ein Paket mit den ihr bisher unbekannten Tagebüchern ihrer Mutter. Frankas Aufzeichnungen beginnen im Mai 1944. Sie führen zurück nach Farnocchia und enthüllen ein Geheimnis, das auch Marielle betrifft.

Thema und Genre:
Dieser Frauen- und Familienroman ist eine leise, intensive Geschichte. Es geht um Liebe und Distanz, beruhend auf Missverständnisse und Erfahrungen. Thema sind starke Frauen, problematische Mutter-Tochter Beziehungen und die langen Schatten der Vergangenheit bis in die Gegenwart. Es geht auch um die Schuldfrage für Handlungen in Kriegszeiten. Die geschilderten historischen Ereignisse beruhen auf Tatsachen.

Charaktere:
Auch wenn Männer in der Geschichte eine wichtige Rolle spielen, sind die Hauptprotagonistinnen Frauen: Marielle in der Gegenwart und ihre Mutter Franka, die ihre Geschichte in ihren Tagebüchern erzählt. Marielle hat zur Hausangestellten Martha eine wesentlich tiefere Beziehung als zu ihrer Adoptivmutter Franka, eine etwas verschlossene Frau, die immer etwas distanziert wirkt. Im Zuge der Handlung erfährt der Leser die Hintergründe, die auch das Verhalten der beiden Charaktere erklären.

Handlung und Schreibstil:
Die Autorin versteht es wunderbar, auch mit leisen Tönen Spannung zu erzeugen. Sie lässt Marielle und Franka abwechselnd ihre Geschichte in Ich-Form erzählen, wobei der Erzählstrang Marielle in den Jahren 2003 und 2004 spielt, während Franka das für sie prägende Jahr 1944 durch ihr Tagebuch erzählt. Jedes Kapitel trägt als Überschrift den Namen der Protagonistin, Ort und Jahr, wodurch der Ablauf klar strukturiert und sehr gut zu lesen ist. Immer mehr Details erfährt man so beim Lesen, kleine Andeutungen lassen manches auch schon vermuten, bevor es sich bestätigt. Die klare Sprache ist dieser Erzählform angepasst.

Fazit:
Ein beeindruckender, spannender Familien- und Frauenroman. Die Protagonistinnen und ihre Gefühle sind mit großem Einfühlungsvermögen geschildert. Beate Teresa Hanika ist eine Erzählerin, die es versteht, die Leser mit ihren Geschichten zu fesseln.

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Das MarillenmädchenB
Ich möchte Euch ganz herzlich zur Leserunde zum "Marillenmädchen" einladen. Es ist mein erstes Buch für Erwachsene und ich bin schon sehr gespannt auf Eure Reaktionen.

Zum Buch


Im "Marillenmädchen" verschlingen drei Handlungsstränge miteinander. Elisabetta, eine alte jüdische Frau, die seit ihrer Kindheit alleine in Wien lebt, trifft auf Pola, eine junge deutsche Tänzerin. Die beiden Frauen nähern sich zögernd aneinander an, dabei erfährt man von Elisabettas Jugend während des zweiten Weltkrieges und von Pola, die in der rechtsextremen Szene groß geworden ist.

Wie könnt Ihr gewinnen


Ich würde gerne wissen, welche Marmelade Eure Lieblingsmarmelade ist und welche Erinnerungen ihr Geschmack in Euch wachruft.

Ich werde selbst bei der Leserunde dabei sein und alle Eure Fragen beantworten. Die Gewinner sollten eine Rezension verfassen und auf den üblichen Portalen und eigenen Blogs online stellen.

Ich freue mich auf Euch! Eure Beate Teresa Hanika
185 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Wildponyvor 3 Jahren
Cover des Buches Jenseits des SchattentoresB
Was tut man, wenn man versehentlich den Skipper getötet hat? Nicht irgendeinen Skipper, sondern DEN Skipper, den Fährmann über den Styx...?


Rom, die Ewige Stadt: Eigentlich sucht die siebzehnjährige Aurora nur eine Wohnung, doch die Besichtigung läuft anders als erwartet ... »Komm rein, wurde ja auch Zeit! Es ist was schiefgegangen, und jetzt liegt er tot da drin«, wird sie von der ein paar Jahre älteren Luna begrüßt. Und bevor Aurora das Missverständnis aufklären kann, hilft sie schon, die Leiche zu beseitigen. Hals über Kopf gerät sie in ein rasantes Abenteuer, das selbst vor den Toren der Unterwelt nicht halt macht, und verliebt sich auch noch in einen ungehobelten Kerl. Das alles beobachtet die uralte Göttin Persephone – und kann einfach nicht anders, als in die Irrungen und Wirrungen dort unten einzugreifen!


Was Ihr tun müsst, um Euch für die Leserunde mit "Jenseits des Schattentores" zu bewerben?
Verratet uns doch, ob ihr gerne knobelt, Rätsel ratet und mit den Protagonisten eines Buches einem Geheimnis auf die Spur kommt!


Freunde der Nacht, wir freuen uns auf Euch und Eure Nachrichten!
 Eure Susanne Hanika & Beate Teresa Hanika, die Spencer Sisters :-)



298 BeiträgeVerlosung beendet
Wanderbuch zu "Wenn ich bleibe" von Gayle Forman

Hallo ihr Lieben,

leider habe ich dieses Buch noch nicht gelesen. Betonung steht auf "noch" ;o)

Aber es muss ja hier nicht jungfräulich im Regal stehen. Aus diesem Grund wird es nun hier zum Wanderbuch befördert. *täterätähh*
Es wäre toll, wenn ihr anschließend eine Rezension dazu schreiben würdet, weil ich neugierig bin, wie es bei anderen Lesern ankommt.

Inhalt des Buches:
Er nennt sie Rotkäppchen, als er sie mit einem Korb am Fahrradlenker den Berg hinabfahren sieht. Rotkäppchen - weil in dem Korb Wein und Essen sind für den Großvater, dessen Einsamkeit nur ein Vorwand ist. Rotkäppchen - weil der Weg aus dem Wald dunkel und steinig ist. Rotkäppchen - weil der Wolf sie längst in seiner Gewalt hat ...
Beate Teresa Hanika erzählt einfühlsam und sensibel die Geschichte von einem Mädchen in größter Not - aber auch von einer Freundschaft so weit wie der Himmel und von einer ersten Liebe so zart wie Schneeflockenfedern. (Quelle: amazon.de)

*** Wie das Wanderbuch funktioniert ***
Wenn ihr interessiert seid, dann schreibt einfach hier in den Thread. Ich nehme euch dann ggf. in die Liste auf.
Ich schicke es an den ersten los. Jeder hat dann zwei Wochen Zeit, um es zu lesen und weiterzuschicken.
Erfragt bei eurem Nachfolger bitte die Adresse, wenn das Buch bei euch angekommen ist - das hat sich bewährt.
Schreibt hier bitte kurz eine Mitteilung in den Thread, wenn das Buch bei euch eingetroffen bzw. weitergeschickt worden ist.
Und bitte, bitte behandelt es gut.
Geht es verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar.

PS: Wenn ihr euch andere Wanderbücher wünscht, könnt ihr das hier sagen:
http://www.lovelybooks.de/thema/Welche-Wanderb%C3%BCcher-w%C3%BCnscht-Ihr-Euch-Wunschliste-zum-Eintragen-753415628/

Annelchen verschickt am 11.04.2012 an:

01.) Bellchen <---- (gelesen )
02.) SharonBaker (gelesen)
03.) fabulanta   <----- meldet sich nicht STAU!!!
04.) koeniginvonsaba  <--- liest seit dem 29.09.2012
05.) Pennelo
06.) something
...
x) Anendien

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