Beate Teresa Hanika , Susanne Hanika Jenseits des Schattentores

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Inhaltsangabe zu „Jenseits des Schattentores“ von Beate Teresa Hanika

Romantisch, spannend, witzig, phantastisch – Romantasy vom Feinsten! Rom, die Ewige Stadt: Eigentlich sucht die siebzehnjährige Aurora nur eine Wohnung, doch die Besichtigung läuft anders als erwartet. 'Komm rein, wurde ja auch Zeit! Es ist was schiefgegangen, und jetzt liegt er tot da drin', wird sie von der ein paar Jahre älteren Luna begrüßt. Und bevor Aurora das Missverständnis aufklären kann, hilft sie schon, die Leiche zu beseitigen. Hals über Kopf gerät sie in ein rasantes Abenteuer, das selbst vor den Toren der Unterwelt nicht haltmacht, und verliebt sich auch noch in einen ungehobelten Kerl. Das alles beobachtet die uralte Göttin Persephone – und kann einfach nicht anders, als in die Irrungen und Wirrungen dort unten einzugreifen! Packende Romantasy von dem erfolgreichen deutschen Autorinnenteam Beate und Susanne Hanika! Für alle Fans von Kai Meyer und Josephine Angelini

War traurig, als es zu Ende war

— lena_s__Books

Ich fand es klasse so ein Buch habe ich noch nicht gelesen

— TanjaSpencer

Ein Roman der die menschliche Seite der griechischen Götter aufzeigt.

— Mese

Ich lese gerne Jugendbücher, aber hier war ich wohl zu alt für. Zu kitschig, zu vorhersehbar. Nicht spannend. Leider ein Flop für mich!

— Miia

Schönes Buch, nur hätte, meiner Meinung nach, die Liebesgeschichte etwas mehr im Mittelpunkt stehen können!

— Simba99

3,5* , da das Buch erst im letzten Drittel überzeugen konnte :) vorher plätschert die Geschichte nur so dahin & verwirrt den Leser ° * °

— suggar

Ein unglaublich geniales Buch! Ihr müsst es lesen! *-* Ein Traum 💖

— michelle_loves_books

Wer nicht nur Wert auf eine runde Geschichte legt, sondern sich zudem an einem tollen Schreibstil erfreuen möchte, landet einen Glücksgriff!

— Anka2010

Selten so ein schlechtes mythologisch angehauchtes Buch gelesen. Tröge und langweilig! Vertane Lese/Lebenszeit!

— Ayanea

ein etwas schwerer Anfang, aber das durchhalten Lohnt sich auf jeden fall, ich werde es bestimmt bald wieder lesen.

— somniorum

Stöbern in Jugendbücher

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  • Jenseits des Schattentores

    Jenseits des Schattentores

    buecher_kinder

    28. June 2017 um 22:46

    Was machst du, wenn in der Wohnung, die du besichtigen willst, ein Toter liegt und seine Mörderin dich für ihre Komplizin hält? Und wenn dann auch noch die Götter ihre Finger mit im Spiel haben, dann kann es doch nur Chaos geben...oder? Obwohl es zwischendurch sehr verwirrend war, fand ich das Buch sehr schön. Die Charaktere, gerade die Hauptprotagonistin Aurora oder auch Persephone und Kassiopeia, waren total gut geschrieben und haben so manchen Lacher hervorgebracht. Es gab einige Wendungen, die absolut nicht vorherzusehen waren und das Buch noch tausendmal interessanter machten. Da ich sowiesonauf griechische Mythen stehe, war es keine Frage, als ich das Buch für 2€ auf dem Flohmarkt sah und ich wurde auch absolut nicht enttäuscht. Ich würde das Buch absolut jedem empfehlen, der ebenfalls auf griechische Mythologie und viel Witz steht.

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  • Rezension : Jenseits des Schattentores

    Jenseits des Schattentores

    TanjaSpencer

    15. January 2017 um 19:01

    Rezension : Jenseits des Schattentores Jenseits des Schattentores wurde von den beiden Autorinnen Beate Teresa Hanika und Susanne Hanika verfasst. Das Buch erschien im S. Fischer Verlage und umfasst stolze 476 Seiten. Handlung: Romantisch, spannend, witzig, phantastisch – Romantasy vom Feinsten! Rom, die Ewige Stadt: Eigentlich sucht die siebzehnjährige Aurora nur eine Wohnung, doch die Besichtigung läuft anders als erwartet. 'Komm rein, wurde ja auch Zeit! Es ist was schiefgegangen, und jetzt liegt er tot da drin', wird sie von der ein paar Jahre älteren Luna begrüßt. Und bevor Aurora das Missverständnis aufklären kann, hilft sie schon, die Leiche zu beseitigen. Hals über Kopf gerät sie in ein rasantes Abenteuer, das selbst vor den Toren der Unterwelt nicht haltmacht, und verliebt sich auch noch in einen ungehobelten Kerl. Das alles beobachtet die uralte Göttin Persephone – und kann einfach nicht anders, als in die Irrungen und Wirrungen dort unten einzugreifen! Die Handlung war grossartig ich liebe diese Geschichte. Ich liebe ihre Story, sie ist sehr spannend und man muss immer weiter lesen, da man einfach vor Nervenkitzel nicht aufhören kann. Man erfährt vieles über Götter, Mythologien und noch vieles mehr. Einfach nur der Hammer. Charaktere : Die Charaktere wie z.B. Aurora, Leon, Hades, Persephone und Tatramedes usw. fand ich alle klasse, da sie sich immer treu bleiben und sich durch nichts aufhalten lassen, deshalb gehören die fünf zu meinen Lieblingscharakteren. Jedoch gab es Charaktere, welche mir immer wieder auf die Nerven gegangen sind wie z.B. Luna & Kassiopeia, ich bin einfach nicht mit ihren Charaktern klar gekommen auch ihre Art und Weisen gingen mir sowas auf die Nerven. Trotzdem muss man sagen , dass jeder seine Rolle klasse übernommen hat. Schreibstil : Der Schreibstil ist anders, da man die Geschichte einmal in der Ich-Perspektive von Persephone miterlebt und einmal in der Beobachterperspektive von Aurora, Luna usw. Dies war ein Aspekt, weshalb ich ein wenig skeptisch war, jedoch hat mir das am meisten gefallen, da es mal waas anderes ist. Der Schreibstil ist sehr flüssig und verliert nie an Spannung. Das Einzige was mich richtig gestört hat ist , dass die 476 Seiten in 15 Kapiteln eingeteilt wurden. Dies hat als Folge, dass ein Kapitel sehr lange ist. Fazit : Ich liebe das Buch, die Story, die Charaktere, einfach der Hammer. Ich bin so froh, dass ich mich an das Buch herangetraut habe, da ich sonst diese wundervolle Geschichte verpasst hätte. Ich würde es jedem empfehlen, der Abwechslung oder verrückt nach Götter-Geschichten ist. Ich liebe es !!!! LG Tanja

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  • Griechische Götter und ihre menschliche Seite

    Jenseits des Schattentores

    Mese

    24. July 2016 um 14:47

    Das Cover zeigt einen verwunschenen Eingang der mit stacheligen Ranken umwachsen ist. In der Mitte ein Türklopfer in Form einem Totenkopfs. Wohin dieser führen mag, fragt man sich und ist sich nicht sicher, ob man es wirklich wissen will.Die Autoren nehmen einen mit in die ewige Stadt. Wir treffen auf Auroa, einer jungen, rebellischen Frau, die alleine mit ihrem Vater mitten in Rom lebt. Sie wird von zwei Professori und Freunden ihres Vaters unterrichtet. Von ihrer Mutter wird ihr nicht viel erzählt. Ihr rätselhaftes Verschwinden lässt bei Aurora viele Fragen offen, die anscheinend niemand beantworten will. Nach einem heftigen Streit mit ihrem Vater läuft Aurora weg und kommt so in ein dunkles mysteriöses Haus. Dort trifft sie auf Luna, einer Auftragskillerin, der anscheinend ein Missgeschick passiert ist und ohne dass sie es will, wird Aurora in die Geschichte reingezogen. Sie trifft im Haus auf den geheimnisvollen Leon und einen Zwerg. Leon lässt Aurora nicht mehr los. Sie fühlt sich von ihm angezogen. Die Szenen werde durch eine Kugel beobachtet. Erst in der Mitte des Buches erfährt man, wer die geheimnisvolle Beobachterin ist.Die Geschichte nimmt langsam an fahrt auf und man erfährt, dass alle Personen miteinander zu tun. Langsam wird ein Geheimnis nach dem anderen gelüftet bis zum grossen Finale, dass die eine oder andere Überraschung aufdeckt.Das Buch hat mir gut gefallen. Der Schreibstil war klar und konnte die geheimnisvollen Personen gut hervorheben. Mit Aurora fühlt man sich vom ersten Moment verbunden. Man fühlt richtig mit ihr und ist gespannt, ob sie das Geheimnis um ihre Mutter aufdecken kann.

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  • Lesespaß auf jeder Seite ...

    Jenseits des Schattentores

    SharonBaker

    05. July 2016 um 19:04

    Aurora sucht das Abenteuer und gerät dadurch in Schwierigkeiten, das bleibt natürlich ihrem Vater nicht verborgen und so gibt es einen handfesten Streit. Dieser sorgt dafür, das Aurora so die Nase voll hat, das sie sich eine Wohnung suchen will. Tja, und dieser Umstand stürzt sie mitten in Rom, in das größte Abenteuer überhaupt. Sie trifft nämlich auf Luna, und bevor sie überhaupt versteht, was vor sich geht, hilft Aurora bei der Beseitigung einer Leiche, aber das ist erst der Anfang. Wo ist Aurora dahinein geraten? In wessen Wohnung will sie da einziehen? Und wer ist diese Luna überhaupt? Wessen Leiche beseitigt sie? Und warum ist jetzt jeder hinter ihr her? Ich liebe Geschichten von Göttern und Sterblichen, ich fürchte, da sind meine Eltern dran schuld. Nicht nur das ich ständig die Sagen und Heldentaten vorgelesen bekommen habe, nein, auch filmtechnisch wurde ich voll bespaßt. So musste ich diese Geschichte einfach lesen und fand darin alles vereint, was ich so mag und was für mich die alten Filme und Erzählungen ausgemacht hatten. Götter, die ihren Mitmenschen unlösbare Aufgaben geben und dann das Einmischen nicht lassen können. So fängt der Prolog doch auch gleich verheißungsvoll an. Hades ist verärgert, und zwar mächtig verärgert, so richtig tot bringend verärgert und zwar auf seinen Sohn. Da anscheinend alle erzieherischen Maßnahmen gescheitert sind und er als alleinerziehender Vater es nicht besser weiß, bekommt sein Sohn drei Aufgaben zu erfüllen, wenn er dies nicht schafft, verliert er seine Göttlichkeit und muss sterben. Das ist doch mal ein Ausgangspunkt und so lernen wir anschließend Aurora kennen. Ein junges Mädchen, was auch so mit den Geheimnissen ihrer Familie zu kämpfen und die Schnauze voll von Verboten und Einschränkungen hat. Sie nimmt jetzt ihr Leben selbst in die Hand und sucht eine Wohnung. Dass sie dadurch die Welt der Götter schneidet und in ein deren Abenteuer gerät, war so bestimmt nicht geplant.Ich hatte wahnsinnigen Spaß bei der Lektüre, so bin ich förmlich durch die Seiten geflogen und habe mir den Bauch vor lachen gehalten. Was für ein Abenteuer und so charmant und temporeich erzählt. Am Anfang wird noch ein bisschen mit dem Ungewissen gespielt, aber das klärt sich eigentlich recht schnell und ich war gefangen im Lesefluss. So wechseln wir oft mitten im Kapitel von Auroras Geschehen zu Persephones Beobachtungen und diese, schaut durch eine Glaskugel auf die Welt und bleibt bei Aurora hängen und folgt ihr. Mir haben diese fließenden Übergänge gar nix ausgemacht und meinem Spaß nur gesteigert. Allerdings sollte man schon wissen, das Hades mit Persephone verheiratet ist und das nicht immer glücklich. Außerdem ist die eitle Freundin Kassiopeia mit am Board und sie ist bekannt für ihren Schönheitskult. Dass es in der Unterwelt einen Todesfluss namens Styx gibt und dieser nur durch den Fährmann befahrbar ist und, und, und. Mir hat das alles keine Probleme bereitet, aber ich bin da wohl etwas vorbelastet.Man hat auf jeden Fall gemerkt, dass die beiden Autorinnen selber mächtig Spaß gehabt hatten und so richtig aus den vollen geschöpft haben. Mit ihren tollen, schrägen und witzigen Figuren haben sie mich begeistert und auch das Setting, Rom, war einfach wunderbar beschrieben, man war einfach dort und mittendrin dabei. Eine richtig gut durchdachte, liebenswerte und flotte Göttergeschichte wurde hier geschaffen und natürlich kommt die Liebe nicht zu kurz. Mir hat es rund um gut gefallen, es war unterhaltend, temporeich, fantasievoll und hat den Glanz der Götter gut rüber gebracht. Dieses Abenteuer kann ich nur empfehlen und traut euch, die Irrungen und Wirrungen zu entschlüsseln.

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  • Romantasy und griechische Mythologie

    Jenseits des Schattentores

    Miia

    08. June 2016 um 22:25

    Inhalt: Rom, die Ewige Stadt: Eigentlich sucht die siebzehnjährige Aurora nur eine Wohnung, doch die Besichtigung läuft anders als erwartet ... »Komm rein, wurde ja auch Zeit! Es ist was schiefgegangen, und jetzt liegt er tot da drin«, wird sie von der ein paar Jahre älteren Luna begrüßt. Und bevor Aurora das Missverständnis aufklären kann, hilft sie schon, die Leiche zu beseitigen. Hals über Kopf gerät sie in ein rasantes Abenteuer, das selbst vor den Toren der Unterwelt nicht haltmacht, und verliebt sich auch noch in einen ungehobelten Kerl. Das alles beobachtet die uralte Göttin Persephone – und kann einfach nicht anders, als in die Irrungen und Wirrungen dort unten einzugreifen! Meine Meinung:  Ein Satz mit X - Das war wohl nix. Ich lese gerne Jugendbücher, aber ich glaube, dass ich für dieses einfach doch einen Ticken zu alt bin. Einerseits erleben wir Auroras Abenteuer, die eines Tages, nach einem Streit mit ihrem Vater, aus Zufall in einem Haus landet und dabei in einen Mord hineingezogen wird. Dann erleben wir aber auch die Sicht der Göttin Persephone, die Aurora während ihres Abenteuers beobachtet und zwischendurch eingreift. Diese beiden wechselnden Sichten machen das Ganze wirklich interessant, weil wir einerseits mit Aurora mitfiebern können, aber gleichzeitig auch erfahren, was Persephone eigentlich über das Ganze denkt. Denn es wird sehr schnell klar, dass die Götter da irgendwie ihre Hand im Spiel haben müssen. Man sieht also, dass hier Fantasyelemente, aber auch Elemente der griechischen Mythologie miteinander verbunden werden. Normalerweise kann das eine sehr gute Mischung sein.Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich die ersten 150 Seiten VÖLLIG verwirrt war. Normalerweise komme ich total gut in Geschichten rein und lasse mich auch von abgedrehter Fantasy nicht aus der Ruhe bringen, aber hier habe ich zu Beginn wirklich gar nichts verstanden. Mir war einfach völlig unklar, wer all die Personen sind, was ihre Aufgabe ist und welche Ziele sie verfolgen. Dazu war die Konstellation der Personen einfach so super willkürlich und ich persönlich hatte wirklich immer das Gefühl "Also sowas kann auch nur im Buch oder Film passieren". Natürlich ist das bei Fantasy immer der Fall, aber ich habe es auch schon sehr oft erlebt, dass ich Fantasy- und SciFi-Geschichten sehr glaubwürdig und authentisch fand. Hier war mir alles irgendwie zu willkürlich und abgedreht. Auch am Ende sind bei mir einfach noch zu viele Fragen offen. Ohne zu viel zu verraten, frage ich mich, welche Rolle denn jetzt nun genau Auroras Eltern und diese Professori bei der ganzen Sache spielten? Gerade dieser Punkt war mir irgendwie einfach zu wenig erklärt, weil am Ende nur noch in einem Nebensatz darauf eingegangen wird. Lunas Rolle wird nach und nach aufgedeckt - ihre Story war meiner Meinung nach sehr vorhersehbar, aber wurde absolut logisch erklärt. Alles andere bleibt meiner Meinung nach aber zu unklar. Am lautesten musste ich aber wirklich über Persephone und Kassiopeia lachen. Die benehmen sich so albern und lächerlich, dass es fast schon wieder lustig ist. Kassiopeia tut alles, um jünger aus zu sehen, Persephone schmachtet immer noch ihrem Hades hinterher und benimmt sich dabei wie ein pubertäres Teeniegirl. Ich fand das wirklich absolut schrecklich und habe daher einige Kapitel quer gelesen. Wie gesagt, das Buch ist ab 11 Jahren und damit ein Jugendbuch. Es wird als Romantasy geführt und soll dabei wohl eine kleine Liebesgeschichte mit Fantasyelementen verknüpfen. Das ist definitiv gelungen, auch wenn die Liebesgeschichte sehr sehr kitschig ist. Darüber kann ich aber noch hinwegsehen, weil das jungen Mädchen sicherlich gut gefällt und mir damals sicher auch gefallen hätte. Ich finde aber gerade die Fantasystory und die Verbindung zwischen Rom und Hades Unterwelt sowie die Verstrickung der zahlreichen Personen in dieser Geschichte einfach zu abgefahren. Schade! Fazit:  Ein Jugendbuch, für welches ich wohl doch einen Ticken zu alt bin. Es wird Fantasy, Liebe und griechische Mythologie miteinander vermischt. Man könnte hier also durchaus eine coole Story erwarten. Mir war die Geschichte leider zu vorhersehbar, die Konstellationen der Personen zu willkürlich und die Auflösung der Geschichte zu unklar. Ich bin daher eher enttäuscht und vergebe einen Stern. Habe definitiv schon besseres in dem Genre gelesen. 

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  • Interessantes Thema aber keine gelungene Umsetzung

    Jenseits des Schattentores

    Griinsekatze

    25. March 2016 um 20:53

    Man liest aus der Sicht von Persephone, die Aurora durch ihre Kristallkugel beobachtet. Für mich war es sehr schwer einzuordnen ob Persephone sie dauernd überwacht oder nur hin und wieder. Lesen wir jetzt aus der Sicht der Göttin, wie ein Tagebucheintrag oder aus Auroras Sicht. Das hat den Lesefluss für mich ziemlich gestört und den Schreibstil schwierig gemacht.Leider haben es mir die Charaktere auch nicht leicht gemacht, mich mit der Geschichte anzufreunden. Aurora war noch okay, auch wenn ihre Reaktionen für mich manchmal nicht nachvollziehbar waren, gerade wie sie in die Geschichte gezogen wurde und einfach alles mitgemacht hat. Luna hat sich mit ihrer schroffen und unherzlichen Art auch nicht gerade beliebt gemacht. Es zog sich durch das ganze Buch und diese Unsicherheit, was wirklich hinter ihren Motiven steckt und wie sie zu Aurora steht, war bis zum Schluss vorhanden.Meine Sympathie für Leon schwankte immer wieder. Seine ruhige Art war schon manchmal etwas seltsam, aber das Rätsel hat sich am Ende wenigstens gelöst und machte sein Verhalten gerade am Anfang verständlicher. Es hat länger gedauert ehe ich ihn mochte, aber dann war er liebenswert, redete mehr und man konnte sich endlich eine Meinung über seinen Charakter bilden. Tetramedes fand ich lustig. Entweder habe ich es immer mal wieder überlesen oder es fehlte tatsächlich. Manchmal hatte ich das Gefühl, der Zwerg ist einfach verschwunden und tauchte plötzlich wieder auf.Am schwierigsten haben es mir aber Persephone und Kassiopeia gemacht. Die beiden Göttinnen, die sich in das Leben von Aurora einmischten. Kassiopeia war einfach eine blonde, meist hohle Nuss und raubte einem den letzten Nerv. Persephone ihre Wehleidige „Ich liebe Hades noch immer aber er ist ein Mistkerl“ –Gerede ging mir nach dem dritten Mal auch auf die Nerven. Sie zerfloss in ihrem Selbstmitleid und trauerte über ihre verflossene Schönheit. Das hat die beiden für mich so unglaublich anstrengend gemacht.Obwohl die Handlung gute Ansätze hatte, um für mich eine spannende Geschichte zu werden, wurde einfach sehr viel verschenkt. Man bekam zu wenige Informationen und somit war kaum ein Fortschritt zu sehen. Die Einbeziehung zweier Mafia Familien war auch nicht sehr originell und hatte etWas Klischeehaftes. Was mir aber ein Dorn im Auge war, waren die vielen offenen Fragen. Es wurde so vieles nur angeschnitten und dann nicht geklärt. Ich hätte gern mehr Hintergrundwissen über Luna und ihre Beweggründe, die nur angerissen wurden, Was ist mit Auroras Familie? Wieso, weshalb, warum? Ich habe das Buch mit einem großen Fragezeichen im Gesicht zugeklappt und war enttäuscht.Fazit:Ich liebe Bücher, in denen Götter vorkommen, gerade die griechischen haben mich immer fasziniert aber „Jenseits des Schattentores“ konnte mich trotz der Thematik überhaupt nicht begeistern. Ab der Hälfte habe ich mich nur noch durch das Buch gequält, weil es einfach nicht spannend wurde. Sehr schade. Es war wohl einfach nichts für mich.

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  • Genialer All Age Titel und viel mehr als bloße Jugend-Romantasy

    Jenseits des Schattentores

    Anka2010

    28. February 2016 um 09:37

    Heute möchte ich euch etwas über ein Buch erzählen, das mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Aurora lebt in Rom und hat sich, als wir in die Geschichte hineinstolpern, gerade mit ihrem Vater gestritten. Da sie ihre Mutter schon früh verloren hat, wuchs sie bei ihrem Vater auf und führt seitdem ein Leben, das auf uns Außenstehende ziemlich ungewöhnlich wirken mag. Von gleichaltrigen Freunden ist nie die Rede, lediglich von zwei Professoren, auf deren Anweisung sie durch ihre Heimatstadt jagt, um geheime Aufgaben zu erfüllen. Gleich zu Beginn durfte ich Aurora auf solch eine rätselhaften Mission begleiten und war sowohl total neugierig als auch ziemlich verwirrt, denn was es mit dem Rätsel auf sich hat, ist anfangs völlig unklar. Doch dieses Leben scheint Aurora nicht mehr zufriedenzustellen. Nach einem Streit mit ihrem Vater beschließt sie auszuziehen und, wie durch Zauberhand, fällt ihr, just in diesem Moment, ein Mitbewohner-Gesuch vor die Füße. Sie fackelt nicht lang und sucht die beschriebene Adresse auf. Dort öffnet ihr eine junge Frau namens Luna die Tür und es scheint, als hätte sie Aurora bereits erwartet. Kaum dass sie sich versieht, schlittert Aurora von einem Chaos ins nächste. Dass dann auch noch der unverschämt attraktive Leon auftaucht und ihr den Kopf verdreht, hat nicht nur mich als Leserin amüsiert, sondern auch die Griechische Göttin Persephone, die das Treiben von ihrem Turm aus beobachtet. Genau diese zweite Perspektive ist es, die das Buch für mich so interessant und besonders macht. Persephone ist ein bisschen in die Jahre gekommen, hat Probleme mit sich und ihrem Leben und steckt offensichtlich in einer Midlife Crisis. Die junge Aurora kann sie jedoch ablenken. Gebannt sieht die Göttin dem Mädchen über die Schulter und kommentiert mit gespitzter Zunge das Geschehen. Es bleibt aber nicht beim bloßen Kommentieren, denn als sich die Ereignisse überschlagen, kann sie nicht anders als selbst einzugreifen. Mit ihrem unnachahmlichen, intelligenten und bissigem Humor, haben sich die zwei Autorinnen direkt in mein Herz geschrieben. Ich genoss jede Seite, schmunzelte, schmachtete, kicherte, rätselte und fieberte mit. Selbst die fantastischen Elemente konnte ich akzeptieren und mich ganz der fesselnd-mitreißenden Schreibe hingeben. Aber es war nicht nur der Schreibstil, der mich begeistert hat. Auch das Setting fand ich gelungen gewählt und äußerst atmosphärisch beschrieben. Ich konnte die Hitze Roms spüren und die Schauplätze direkt vor mir sehen. Die unterschiedlichen, teils skurrilen und außergewöhnlichen Charaktere haben die Geschichte ebenfalls bereichert, sodass der eigentliche Plot für mich in den Hintergrund gerückt ist. Mich störte es überhaupt nicht, dass man anfangs im Dunkeln gelassen wird und so gar nicht versteht, was sich dort gerade in Rom abspielt. Als die Geschichte schließlich an Fahrt aufnimmt, es rasant und richtiggehend actionlastig wird, wurde das Buch für mich zu einem rundum gelungenen Leseerlebnis.    "Ihre Kindheit starb gerade. Genau in diesem Moment löste sich die schokoladensüße Sicherheit ihrer Jugend endgültig in Nichts auf, wurde mit Gewalt und Blut besudelt." (Zitat, Seite 201) Meiner Meinung nach ist "Jenseits des Schattentores" viel mehr als bloß ein Romantasy Jugendroman. Ich bin der festen Überzeugung, dass dieser All Age Titel bei älteren Lesern sogar noch besser ankommt. Wer nicht nur Wert auf eine runde Geschichte legt, sondern sich zudem an einem tollen Schreibstil, gespickt mit einem spitzen und vielleicht etwas speziellerem Humor, erfreuen kann, der landet mit diesem Buch einen Glücktriff. Ich zumindest hatte eine unheimlich tolle und aufregende Zeit in Rom und möchte in Zukunft mehr Geschichten dieses großartigen Autorenduos lesen!

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  • Das war wohl leider nix.

    Jenseits des Schattentores

    BeautyBooks

    10. February 2016 um 16:03

    Ich kann nicht behaupten, dass ich alle Menschen gleichermaßen liebe. Manche allerdings liebe ich noch weniger. Manche sind mir zuwider, noch ehe sie auch nur ein Wort sprechen, ihr Wimpernschlag reicht völlig aus, um mich gründlich zu verärgern. - Seite 39 Aurora ist siebzehn Jahre alt und wohnt in Rom. Sie entschließt sich endlich, nach einem großen Streit mit ihrem Vater, eine eigene Wohnung zu suchen. Als sie ganz unverbindlich eine besichtigen möchte, kommt alles anders: In der Wohnung liegt ein Toter. Wer ist er? Aurora trifft auf die Auftragskillerin Luna, die nun die Leiche aus dem Weg räumen möchte. Aurora weiß in diesem Moment noch nicht, dass hinter dieser Leiche mächtige Männer verschiedener Mafia-Clans her sind. All das wird von den griechischen Göttern aus dem Himmelreich beobachtet und Aurora gerät in ein rasantes Abenteuer, dass sie bis vor die Tore der Unterwelt und zu einem verdammt attraktiven Jungen namens Leon führt. Die uralte Göttin Persephone kann bei all den Irrungen und Wirrungen nicht mehr zusehen und kann nicht anders, als dort unten auf der Erde einzugreifen. Wenn man erst einmal bis zum Hals in Schwierigkeiten steckt, ist es meist zu spät, um andere Pläne zu schmieden. Es ist wie ein Dominospiel: Die Steinchen fallen und sind nicht mehr aufzuhalten, bis alles zerstört ist. - Seite 81 Meine persönliche Meinung: Als ich gesehen habe, dass ein neues Buch von den Hanika Sisters erscheint, war für mich klar, dass dieses Buch bei mir einziehen muss. Ich finde die beiden Autorinnen einfach großartig und habe schon so einiges von ihnen lesen dürfen. Jenseits des Schattentores durfte also auch bei mir einziehen und was ich zu den knapp fünfhundert Seiten zu sagen habe, bekommt ihr nun zu lesen. Eine Geschichte, die mich leider von Anfang an nicht so wirklich fesseln konnte und mich stets komplett verwirrt hat. Wer sich mit der grychischen Mythologie absolut nicht auskennt, der sollte sich vorher etwas informieren, bevor man zu dieser Lektüre greift. So einige Handlungen und Andeutungen sind ansonsten mit einem großen Fragezeichen verbunden. Mit Vergangenem soll man sich bekanntlich nicht belasten. Schließlich ist es vorbei und kehrt nicht wieder, ob man nun daran denkt oder nicht. - Seite 230 Warum musste Luna diesen Kerl kidnappen? Gibt es eine Verbindungen zwischen der Göttin Persephone und der Stadt Rom? Und warum gerade Rom? Zufall? Viele viele Fragen haben sich mir während dem Lesen ständig aufgeworfen und genau dies störte meiner Leselust ungemein. Fragen, die mir auch leider bis zum Schluss nie beantwortet wurden. Zu keinem der Charaktere konnte ich eine Verbindung aufbauen, auch nicht zu Aurora. Jeder einzelne war für mich sehr schleierhaft und ganz weit weg. Eine Geschichte, die für mich dahinplätscherte und mich einfach hinter sich hergezogen hat. Obwohl die Idee grandios gewesen wäre. Die Göttin Persephone erleben wir aus der Ich-Form. Sie beobachtet Aurora durch ihre Kristallkugel. Diese Abschnitte bekommt der Leser dann aus der 3. Person zu lesen. Erst nach der Hälfte des Buches klinkt sich Persephone selbst in das Geschehen ein. Liebeskummer ist der Kummer, der dem Himmel am nächsten ist. - Seite 407 Während dem Lesen dieses Buches war ich stets hin- und hergerissen, denn ich wollte so gerne, dass mir diese Geschichte gefällt. Kennt ihr das, wenn ihr den Autor des Buches so wahnsinnig mögt, und es euch richtig leid tut, weil euch das neue Werk nun ausnahmsweise mal nicht gefällt? Ich wünschte ich könnte es ändern, aber ich habe leider nicht in die Geschichte von Aurora hineingefunden. Wenn mir das ein oder andere Kapitel etwas besser gefallen hat, hatte ich stets Hoffnungen, dass es zum Ende hin vielleicht noch besser werden würde. Leider blieben einfach viel zu viele Fragezeichen übrig.

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  • Nett, aber kein "Must-Have"

    Jenseits des Schattentores

    Krinkelkroken

    20. January 2016 um 14:58

    "Jenseits des Schattentores" von Beate Teresa und Susanne Hanika handelt von der siebzehnjährigen Aurora in Rom, die in pubertärem Brass von zuhause abhaut, um sich eine eigene Wohnung zu suchen. Dabei trifft sie auf eine Auftragskillerin, die durch unvorhergesehene Verwicklungen die Leiche eines Mannes aus dem Weg schaffen muss. Hinter dieser Leiche sind allerdings die mächtigsten Männer verschiedener Mafia-Clans her - und das ganze beobachten die griechischen Götter aus dem Himmelreich. Die können es schließlich nicht lassen, und wagen sich auf die Erde, um einzugreifen. Dazu kommen noch diverse Liebschaften - sowohl götter- als auch menschlicherseits. Klingt nach viel? Ist es auch. Die Ankündigung vom Fischer-Verlag verspricht: "Romantisch, spannend, witzig, phantastisch – Romantasy vom Feinsten!" Dem lässt sich zwar zustimmen. Tatsächlich wäre der Geschichte jedoch eine Auswahl dieser Kriterien besser bekommen. Entweder Action und Romantik, oder Humor und Fantasy beispielsweise. Denn während Aurora von einem actionlastigen Ereignis in das nächste stolpert, sich verliebt, romantische Momente erlebt, Vaterprobleme klärt, mit Waffen hantiert, Witze reißt, Angst hat, auf die griechische Götterwelt trifft, noch mehr Witze reißt und dabei dauerhaft mit Flüchen und Umgangssprache bombadiert wird, bleibt die angepriesene Rahmenhandlung fade im Hintergrund. Wer mit 14 Jahren noch keine umfassenden Kenntnisse über die griechische Mythologie erfahren hat, der sollte sich damit, um die Andeutungen in dieser Geschichte zu verstehen, vor der Lektüre ausführlich auseinandersetzen. Während andere Geschichten derartiges Wissen subtil vermitteln, verursacht der Aspekt hier eher Unverständnis. Wer die göttliche Beobachterin mit ihrer Kugel eigentlich ist, erfährt man erst ab etwa der Mitte des Buches. Was es mit ihr und der Liebesgeschichte mit Hades auf sich hat, kann man besser ergoogeln. Und warum hängen die griechischen Götter in Rom herum? Zufall? Schade ist, dass die Story Persephones Erzählperspektive und die Deus-Ex-Machina-Momente gar nicht gebraucht hätte. Dann wäre zwar immer "nur noch" eine typische Jugendbuchstory herausgekommen, aber immerhin wäre der mysteriös-schöne jugendliche Verführer mal kein Vampir, Wolf oder Alien. Obwohl Beate Teresa und Susanne Hanika beim Schreiben Talent beweisen und ein rasantes, für Jugendliche durchaus unterhaltsames und fesselndes Szenario entwerfen, gibt es stellenweise langatmige Erklärungen und unnötige Ausdehnungen. Ein etwas klareres Konzept, um gut hundertfünfzig Seiten gekürzt, hätte in der Tat einen Kai-Meyeresken-Bestseller hervorbringen können. "Jenseits des Schattentores" ist leider nicht mehr als eine nette Geschichte für Vierzehnjährige, welche sich auf das Romantasy-Genre eingeschossen und deswegen schon alle Bestseller gelesen haben.

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  • Ein düsteres Abenteuer in Rom, das auch die Götter im Blick haben

    Jenseits des Schattentores

    Nabura

    12. January 2016 um 20:14

    Aurora Perrini war fünf Jahre alt, als ihre Mutter in einer Nacht das Haus verlassen hat und nicht mehr zurückgekommen ist. Seither gibt es nur noch sie und ihren Vater, der behauptet, ihre Mutter sei tot. Doch das kann Aurora nicht so recht glauben. Inzwischen ist Aurora siebzehn, als ihr Vater ihr überraschend mitteilt, dass sie Rom verlassen soll. Wütend verlässt sie das Haus, findet eine Anzeige zur Wohnungsbesichtigung und ist plötzlich mitten drin in einem düsteren Abenteuer. Sie muss einer Auftragsmörderin beim Entsorgen einer Leiche helfen, einen Jungen mit vorgehaltener Waffe zur Kooperation zwingen und flieht gemeinsam mit den beiden vor der Mafia ohne zu wissen, worum es eigentlich geht. Beobachtet wird sie dabei von der Göttin Persephone, welche die Ereignisse interessiert beobachtet und die es in den Fingern juckt, dem Schicksal ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Aufgrund eines Urlaubs in Rom bin ich auf der Suche nach einem Buch, das in der Stadt spielt, auf „Jenseits des Schattentores“ aufmerksam gemacht worden. Neugierig darauf, ob das Buch die Atmosphäre der Stadt einfangen konnte und welches Abenteuer Aurora erwartet, machte ich mich an die Lektüre. Schon die ersten Seiten sind temporeich, denn Aurora muss vor den Carabinieri fliehen, gerät in Streit mit ihrem Vater und in der angeblich zu besichtigenden Wohnung liegt eine Leiche, die sie zu entsorgen helfen soll. Schnell war ich mitten in der Geschichte und fragte mich genau wie Aurora, was eigentlich hinter all dem steckt. Das Buch macht keine großen Zeitsprünge, sondern erzählt auf fast 500 Seiten die Erlebnisse von etwa zwei Tagen. Die Erzählperspektive ist ungewöhnlich: Die Göttin Persephone berichtet in der Ich-Perspektive davon, wie sie Aurora durch eine zauberhafte Kugel beobachtet. Auroras Erlebnisse werden dabei aus der dritten Person geschildert, sodass man das Gefühl hatte, ihre Erlebnisse durch Persephones Augen zu verfolgen. Diese Idee hat mir sehr gut gefallen. Besonders interessant wurde es immer dann, wenn Persephone selber eingreift und so manche Wendung des Schicksals herbeiführt. Bald merkt die Göttin sogar, dass die Ereignisse sie selbst mehr betreffen, als sie gedacht hätte. Wie wird sie darauf reagieren? Aurora mochte ich von Beginn an. Sie zögert mit ihren Entscheidungen nicht, sondern tritt beherzt auf und lässt sich nicht einschüchtern. Dennoch habe ich nicht ganz nachvollziehen können, wie sie beim Anblick der Leiche, dem Umgang mit der Waffe und allem folgenden so cool bleiben kann. Durch die Schilderungen in der dritten Person behielt sie etwas unnahbares, ebenso ging es mir mit Luna und Leon. Bei allen dreien hätte ich mir einen tieferen Einblick in ihre Gefühle gewünscht und was sie antreibt. Nur bei Persephone erfährt der Leser dank der Ich-Perspektive mehr, sodass ich die gequälte Göttin am Besten verstanden habe. Während Aurora sich durch Rom bewegt, wurde die Stadt vor meinem inneren Auge lebendig. Die Autorinnen haben die Atmosphäre der Stadt gelungen eingefangen und nehmen den Leser mit in interessante Stadtviertel und zu so mancher Sehenswürdigkeit. Diese Schilderungen sind aber stets mit der Handlung verknüpft und nicht zu detailreich. Trotzdem lässt das Tempo im Mittelteil etwas nach. Zwar begreift Aurora allmählich, worum es im Kern überhaupt geht, doch eine Weile kommen die Charaktere auf der Suche nach einer Lösung nur schwer voran und sind gefangen in einem Katz-und-Maus-Spiel. Im letzten Drittel liegen dann aber fast alle Karten auf dem Tisch, das Ziel ist klar und ich bangte mit Aurora um das Gelingen ihres Plans. Im großen Finale laufen alle Fäden zusammen und es gab noch einige tolle Überraschungen. Auch wenn der Ausklang für mich noch ein kleines bisschen länger hätte sein dürfen, hat mir das Ende gefallen. „Jenseits des Schattentores“ nimmt den Leser mit in ein Rom, das auch die Götter im Blick haben. Völlig ahnungslos findet sich Aurora plötzlich in mitten in einem düsteren Abenteuer wieder. Alle, die Rom mögen, werden die Schilderungen der Stadt begeistern können. Die Handlung hat mich trotz kleinerer Kritikpunkte mitfiebern lassen. Für mich ist das Buch eine gelungene Mischung aus Fantasy und Spannungsroman, das ich gerne weiterempfehle!

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  • Der schwere Weg in die Unterwelt

    Jenseits des Schattentores

    elafisch

    27. December 2015 um 14:53

    Aurora hält es nach einem Streit mit ihrem Vater zu Hause nicht mehr aus und macht sich auf diw Suche nach einer Bleibe. Doch irgendwie läuft alles schief was nur schief laufen kann. Ihre Tasche wird geklaut und das Haus, dessen Adresse sie auf einem Zettel erhascht hat ist doch sehr heruntergekommen. Dann beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen: Wer zum Beispiel ist dieser gutaussehnde, aber ungehobelte Kerl, der Aurora in diesem Haus aus der Patsche hilft? Und wer ist dieser Skipper, dessen Leiche aus diesem Haus verschwinden soll? Der Beginn dieses Buches hat mich ein wenig an einen Terentino-Film erinnert: eine unbeteiligte Person stolpert mitten in einen gerade begangenen Mord und wird irgendwie in die ganze Geschichte mit hinein gezogen. Weder die Protagonistin, noch der Leser weiß zunächst worum es geht, aber das macht den besonderen Reiz des Buches aus. Und doch hatte ich am Anfang ein wenig Probleme mit dem Buch, da zwischen zwei Perspektiven gewechselt wird und die Handlung so unklar ist, aber das legt sich schnell. Die Geschichte liest sich flüssig und ist eine gelungene Mischung aus "Action", Mythologie, Komik und Romanze. Und auch ohne Kenntnis der griechischen Mythologie bereitet dieses Buche viel Lesefreude. Einziger Wehmutstropfen für mich war das Ende, das für mich auf der einen Seite etwas unvollendet, aber auf der anderes Seite vor allem sehr vorhersehbar war. Ein paar Seiten zusätzlich für etwas mehr Spannung und Tragik am Ende nicht geschadet. Und auch das "allumfassende" Happy End, hat mir nicht so zugesagt, wie bereits erwähnt hätte es etwas mehr Tragik vertragen. Aber als Jugendbuch kann ich auf jeden Fall eine Leseempfehlung aussprechen.

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  • Ganz viel ungenutztes Potential

    Jenseits des Schattentores

    Buchfee81

    10. December 2015 um 19:56

    Aurora Perrini ist die siebzehnjährige Tochter eines italienischen Professors. Er ist immer beschäftigt und hat wenig Zeit und Interesse für sie übrig. Darum kümmern sich seine zwei besten Freunde, ebenfalls Professoren um sie und bringen ihr viel geschichtliches Wissen bei. Doch Aurora ist auf der Suche nach Abenteuern und so gerät sie eines Tages, nach einem schlimmen Streit mit ihrem Vater, scheinbar zufällig an eine Auftragskillerin, einen toten Skipper, einen Zwerg und einen gutaussehenden unhöflichen jungen Mann . Dieses Abenteuer wird für Aurora alles verändern. Ich habe mich im vorwege sehr auf dieses Buch gefreut. Der Klappentext hörte sich großartig an , das Cover war ansprechend, was könnte da schon schiefgehen?! Leider hätte das Autorenduo sich die Hälfte des Buches sparen können, denn zwischendurch gab es lange Durststrecken, in denen offensichtlich nichts geschah, und ich mich ärgerte, dass soviel Potential nicht ausgeschöpft wurde. Das erste Drittel verwirrte mich. Die Zusammenhänge waren unklar, Auroras Beweggründe fadenscheinig und manchmal mehr als fragwürdig. Ich meine, wer stolpert in einen Raum mit einer Leiche und lässt sich freiwillig da mit rein ziehen ? Ja, hält sogar in der nächsten Szene selbst die Pistole in der Hand ? Das zweite Drittel war dann einfach nur überflüssig und hätte meiner Meinung nach weggekürzt werden können. Das letzte Drittel hat es für mich dann rausgerissen und wurde noch einmal richtig spannend. Nichtsdestotrotz kam das Ende viel zu schnell und abgehandelt daher, da hätte ich mir mehr Ausführungen und einen längeren Atem der Autorinnen gewünscht. Die Grundidee der Geschichte gefällt mir gut , griechische Mythologie konnte mich schon als Teenie begeistern und fasziniert mich auch heute noch . Allerdings wäre auch dieses Thema absolut ausbaufähig gewesen. Aurora und Leon waren beide auf ihre Art starke und sympathische Protagonisten , die eine ausgefeiltere Story absolut hätten tragen können. Allerdings muss ich sagen, fand ich für ein Jugendbuch ab 14 Jahren doch relativ viel Gewalt und Sex vor. Das hätte gar nicht sein müssen, richtig ausgearbeitet wäre die Geschichte auch so überzeugend genug gewesen. Der göttliche Anteil und geschichtliche Hintergrund hat für mich einiges wieder wettgemacht, musste ich doch über Persephone und Hades und natürlich auch Kassiopeia oft schmunzeln. Die Stadt Rom ist natürlich eine großartige Kulisse für solch eine Geschichte und die Beschreibungen der einzelnen Monumente haben mir gut gefallen. Fazit Jenseits des Schattentores konnte mich durch die viele Längen in der Geschichte, ungenutztes Potential und nicht nachvollziehbares Verhalten leider nicht überzeugen. Lediglich das spannende Ende und die mythologischen Elemente haben mich bei der Lesestange halten können.

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  • Leserunde zu "Jenseits des Schattentores" von Beate Teresa Hanika

    Jenseits des Schattentores

    BeateHanika

    Was tut man, wenn man versehentlich den Skipper getötet hat? Nicht irgendeinen Skipper, sondern DEN Skipper, den Fährmann über den Styx...? Rom, die Ewige Stadt: Eigentlich sucht die siebzehnjährige Aurora nur eine Wohnung, doch die Besichtigung läuft anders als erwartet ... »Komm rein, wurde ja auch Zeit! Es ist was schiefgegangen, und jetzt liegt er tot da drin«, wird sie von der ein paar Jahre älteren Luna begrüßt. Und bevor Aurora das Missverständnis aufklären kann, hilft sie schon, die Leiche zu beseitigen. Hals über Kopf gerät sie in ein rasantes Abenteuer, das selbst vor den Toren der Unterwelt nicht halt macht, und verliebt sich auch noch in einen ungehobelten Kerl. Das alles beobachtet die uralte Göttin Persephone – und kann einfach nicht anders, als in die Irrungen und Wirrungen dort unten einzugreifen! Was Ihr tun müsst, um Euch für die Leserunde mit "Jenseits des Schattentores" zu bewerben? Verratet uns doch, ob ihr gerne knobelt, Rätsel ratet und mit den Protagonisten eines Buches einem Geheimnis auf die Spur kommt! Freunde der Nacht, wir freuen uns auf Euch und Eure Nachrichten!  Eure Susanne Hanika & Beate Teresa Hanika, die Spencer Sisters :-)

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    • 294
  • ein wirklich guter Jugendroman, der Mythologie und Moderne miteinander vereint

    Jenseits des Schattentores

    Manja82

    24. November 2015 um 15:23

    Kurzbeschreibung Romantisch, spannend, witzig, phantastisch – Romantasy vom Feinsten! Rom, die Ewige Stadt: Eigentlich sucht die siebzehnjährige Aurora nur eine Wohnung, doch die Besichtigung läuft anders als erwartet ... »Komm rein, wurde ja auch Zeit! Es ist was schiefgegangen, und jetzt liegt er tot da drin«, wird sie von der ein paar Jahre älteren Luna begrüßt. Und bevor Aurora das Missverständnis aufklären kann, hilft sie schon, die Leiche zu beseitigen. Hals über Kopf gerät sie in ein rasantes Abenteuer, das selbst vor den Toren der Unterwelt nicht haltmacht, und verliebt sich auch noch in einen ungehobelten Kerl. Das alles beobachtet die uralte Göttin Persephone – und kann einfach nicht anders, als in die Irrungen und Wirrungen dort unten einzugreifen! (Quelle: FISCHER Sauerländer) Meine Meinung Aurora ist 17 Jahre alt. Sie liebt Rom, die Ewige Stadt. Eines Tages nun möchte ihr Vater, dass sie Rom und damit auch ihn verlässt. Aurora ist vor den Kopf gestoßen und nach einem Streit flüchtet sie und macht sich auf die Suche nach einer Wohnung. Zufällig findet sie ein Flugblatt das sie auf ein merkwürdiges Haus aufmerksam macht. Doch bei der Wohnungsbesichtigung findet sie keine leere Wohnung vor. Eher trifft sie auf ein seltsames Mädchen und eine Leiche. Eher Aurora versteht was passiert ist steckt sie auch schon mittendrin. Sie wird verfolgt und soll helfen die Leiche verschwinden zu lassen. Unterdessen lernt sie Leon kennen. Er scheint sie nicht leiden zu können doch er seiht verdammt gut aus. Und als ob das nicht reichen würde wird Aurora auch noch von einer Göttin beobachtet, die sich letztlich auch noch einmischt … Der Jugendroman „Jenseits des Schattentores“ stammt von den Autorenschwestern Beate Teresa Hanika & Susanne Hanika. Mir waren die beiden bereits sehr gut bekannt durch ihre „Dark Angels“ – Reihe und dementsprechend war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Aurora ist 17 Jahre alt und als Protagonistin mochte ich sie sehr gerne. Sie lebt in Rom, ihre Mutter ist tot und Aurora hat ganz schön daran zu knabbern. Sie ist sehr intelligent, mutig und loyal. Die griechische Mythologie ist ihr nicht fremd, eher im Gegenteil. Leon wirkte auf mich eher mysteriös und unnahbar. Man weiß zu Anfang nicht wie man ihn nehmen soll. Das aber ändert sich rasch, man lernt ihn besser kennen und am Ende hatte auch er sich in mein Leserherz geschlichen. Auch die weiteren Figuren, wie beispielweise die Göttin, ihr Name ist Persephone, sind gut gelungen. An Persephone war vieles sehr interessant dargestellt. Sie hat beispielsweise einige arge Probleme damit älter zu werden und auch Liebeskummer plagt sie. Dabei verhält sie sich nicht wie jemand der erwachsen ist, nein manchmal wirkte sie auf mich wie ein pubertierender Teenager. Der Schreibstil der Autorinnen ist wunderbar leicht und locker zu lesen. Ich war von Beginn an in den Bann der Geschichte gezogen worden und erst am Ende kam ich wieder ins Hier und Jetzt zurück. Geschildert wird das Geschehen hier aus unterschiedlichen Erzählperspektiven. Diese machen die Handlung letztlich komplex und geben einen wirklich guten Überblick. Hierbei handelt sich es sich generell um die personale Sichtweise. Außer Persephones Szenen, diese werden in der Ich-Perspektive geschildert. Die Handlung selbst ist eine Mischung aus Mythologie und Moderne. Der Prolog ist mysteriös und geheimnisvoll. Ich war ehrlich zu Anfang eher verwirrt, das hat sich aber nach und nach gelegt. Man lernt hier als Leser viel über Mythologie und kann sich nach und nach einen Reim auf alles machen. Die Zusammenhänge werden immer deutlicher. Man muss sich aber wirklich auf den Roman einlassen, muss ihn wirken lassen. Es gibt einige Stränge, die zum Ende hin zusammengeführt werden. Neben Spannung, die ganz klar im Buch vorhanden ist, gibt es auch ruhigere Szenen, die romantisch daherkommen. Das Ende kam dann wiederum sehr überraschend. Es löst sich alles zur vollen Zufriedenheit auf und man kann das Buch zufrieden zur Seite legen. Fazit Letztlich gesagt ist „Jenseits des Schattentores“ von Beate Teresa Hanika & Susanne Hanika ein wirklich guter Jugendroman, der Mythologie und Moderne miteinander vereint. Die gut gestalteten Charaktere, der locker leicht lesbare Stil der Autorinnen und eine Handlung, die sowohl Spannung parat hält aber auch mit ruhigeren romantischen Szenen punkten kann, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

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  • Mit der Mafia im Nacken erleben die 2 Protagonistinnen das Abenteuer ihres Lebens und die wahre 💑💘

    Jenseits des Schattentores

    Sandra251

    23. November 2015 um 21:14

    Mythologie, die Mafia, wahre Liebe und eine Prise Humor, vereint in einer Geschichte wie es sie noch nie zuvor gab. Ein großartiges Buch und spannend von der ersten bis zur letzten Seite Einem Post-it folgend landet die siebzehnjährige Aurora vor einem düsteren Wohnhaus in der ewigen Stadt Rom. Ihre Gänsehaut ignorierend, von ihrer Neugier und der Sucht nach Abenteuer getrieben erklimmt sie Stockwerk für Stockwerk. Doch die Besichtigung läuft anders als erwartet. Die Ereignisse überschlagen sich und bevor Aurora sich versieht, hilft sie schon, die Leiche des berühmten Skippers zu beseitigen. Hals über Kopf gerät sie in ein rasantes Abenteuer, das selbst vor den Toren der Unterwelt nicht haltmacht, und verliebt sich auch noch in einen rätselhaften Kerl. Das alles beobachtet die uralte Göttin Persephone – und kann einfach nicht anders, als in die Irrungen und Wirrungen dort unten einzugreifen! Bei manchen Büchern ist es einfach Liebe auf den ersten Blick! Gleich als ich "Jenseits des Schattentores" gesehen habe stellte sich das Gefühl ein, dass ich es unbedingt lesen muss. Das Cover hat mich sofort angezogen. Es ist düster und geheimnisvoll. Wunderschön und spätestens nachdem ich den Klappentext gelesen habe, stellte sich eine kribbelige Neugier ein - und ich wurde nicht enttäuscht. Das erfolgreiche deutsche Autorinnenteam Beate und Susanne Hanika schreiben zum einen aus der Ich-Perspektive der Göttin Persephone und fesseln den Leser mit viel Humor und gefühlvollen Beschreibungen. Zum anderen schreiben sie aus der Erzählperspektive von Persephone, die von Auroras Erlebnissen berichtet - hier wird es spannend, rätselhaft, gruselig und überwältigend romantisch. Die Leseabschnitte harmonisieren einfach großartig und lassen sich fließend lesen. Eine Geschichte wie "Jenseits des Schattentores" hat es bisher noch nicht gegeben. Das Buch fesselt mit sich häufenden Rätseln, die den Leser durch das Buch begleiten und beschäftigen, jedoch ohne des Spannungsbogen zu überdehnen. Um sich in mit den Rätseln näher zu beschäftigen bleibt auch anfangs gar keine Zeit. Auroras Erlebnisse sind so actionreich, dass man einfach weiterlesen muss. Die Autorinnen erwecken die alten Götter und die romantische, teils tragische Liebesgeschichte von Hades und Persephone erneut zum Leben und mischen sie mit den gefährlichen Machenschaften der Mafiaclans der ewigen Stadt, Rom. Einfach großartig! Ich bin begeistert und Stolz dieses Buch entdeckt und gelesen zu haben. Einfach Lesenswert und eine absolute Leseempfehlung! 5 Sterne

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