Beate Teresa Hanika Nirgendwo in Berlin

(12)

Lovelybooks Bewertung

  • 16 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(4)
(4)
(3)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Nirgendwo in Berlin“ von Beate Teresa Hanika

Gefangen in der Chatroom-FalleEin einsames Mädchen und ein weißer Hund in Berlin, ein Chatroom, eine neue Freundin – doch kaum hat Greta sie kennengelernt, ist sie schon wieder verschwunden. Ob sie irgendwo in dieser Stadt steckt? Und wer ist der geheimnisvolle Fremde, der sich im Chat mit jungen Mädchen anfreundet?In ihrem neuen Roman für Jugendliche entwirft die preisgekrönte Autorin Beate Teresa Hanika ein bekanntes Szenario neu. Auf der Suche nach der eigenen Identität, Freundschaft und einem mysteriösen Entführer muss ihre junge Heldin zahlreiche Hindernisse überwinden. Und was als Entwicklungsroman beginnt, endet in einem spannenden Krimi.

ich finde es ist sehr spaned und beschreibt ihr altag auch sehr gut

— LOVEEBOOKS12

Stöbern in Jugendbücher

Herrscherin der tausend Sonnen

Toller Auftakt....

Bjjordison

Wolkenschloss

Märchenhaft, fesselnd, wundervoll!

Wuschel

Soul Mates - Flüstern des Lichts

Eine fesselnde und romantische Geschichte, die mich richtig in ihrem Bann gezogen hat. 

pia_liest

Pearl - Liebe macht sterblich

Ein wunderbares Buch, das mir extrem viel Spaß gemacht hat. Mehr Liebesroman als Fantasy, aber einfach schön! ♥

Stinsome

Die magische Pforte der Anderwelt (Pan-Spin-off)

Kein Spin-off sondern ein eigenes Meisterwerk mit unglaublich gelungenem Bezug zur PAN Triologie.

Fantworld

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

Wow! John Green hat ein Meisterwerk erschaffen!

buchundtee

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserkommentare zu Nirgendwo in Berlin von Beate Teresa Hanika

    Nirgendwo in Berlin

    Mimi

    via eBook 'Nirgendwo in Berlin'

    So wie Greta geht es in der heutigen schnelllebigen Welt wohl vielen Jugendlichen: In der Großstadt findet sie keine Freunde und flüchtet sich daher in einen Chatroom. Alles läuft gut, bis ihre Freundin dort eines Tages verschwunden ist. Dann entwickelt sich das Buch zu einem spannenden Jugendthriller, der aber durchaus auch für Erwachsene lesenswert ist.

    • 2
  • Rezension zu "Nirgendwo in Berlin" von Beate Teresa Hanika

    Nirgendwo in Berlin

    LaLecture

    27. November 2011 um 17:01

    Gretas Eltern haben sich getrennt und sie zieht mit ihrer Mutter nach Berlin. Dort läuft alles schief: Sie legt sich mit dem seltsamen Konrad aus dem Stockwerk über ihr an, die nervige kleine Cindy rennt ihr hinterher und sie erfährt, dass ihre beste Freundin den Jugend geküsst hat, in den Greta auch verliebt ist. Trost findet sie in einem Chatroom bei einem Mädchen, das sich Papolina nennt. Pampolina versteht Greta und man kann ihr alles erzählen, doch eines Tages verschwindet sie spurlos und Greta weiß, dass sie sich mit einem Bekannten aus dem Chat treffen wollte... Für mich leider kein besonders empfehlenswertes Buch. Die ganze zeit war deutlich spürbar, dass uns ahnunglosen, kleinen Teenagern engeschärft werden soll, dass wir uns ja nicht mit bösen Leuten aus dem Chat treffen sollen.

    Mehr
  • Rezension zu "Nirgendwo in Berlin" von Beate Teresa Hanika

    Nirgendwo in Berlin

    Paperthin

    04. June 2011 um 09:53

    Greta wird nach der Trennung ihrer Eltern vor vollendete Tatsachen gestellt: Ihre Mutter hat längst beschlossen, dass sie gemeinsam nach Berlin ziehen und Greta ihre Freunde, ihren Vater und ihr ganzes Leben zurücklassen soll. Sie ist sich sicher, dass ihre Tochter in der Hauptstadt schnell viele neue Freunde gewinnen wird. Außerdem ist sie der festen Überzeugung, dass das Dorfleben die Zukunft von Greta einschränkt. Die 15 Jährige sieht das anders, muss sich dem Willen ihrer Mutter beugen und findet in der riesigen, fremden Stadt keinen Anschluss. Weil sich Gretas alten Freunde nicht bei ihr melden, ihre Mutter keine Zeit mehr für sie hat und sie in Berlin an nichts Gefallen findet, flüchtet sie sich immer öfter in einen Chatroom. Dort trifft sie Pampolina, der es mit ihren Eltern ganz ähnlich zu gehen scheint. Stundenlang tauschen sie sich aus und besprechen ihre Probleme miteinander. Sie verabreden sich immer wieder zum Chat. Doch plötzlich taucht Pampolina nicht mehr auf. Als Greta von ihrer Mutter hört, dass ein Mädchen in Berlin verschwunden ist, ist sie sich ganz sicher: Das muss ihre Internetfreundin sein! Mit “Nirgendwo in Berlin” ist Beata Teresa Hanika ein spannender Roman gelungen, der mich trotz der Tatsache, das mir Pampolinas Verschwinden nicht wirklich ein Rätsel war, für einige Stunden gut unterhalten hat. Die Seiten flogen nur so an mir vorbei: Ich wollte unbedingt wissen, ob sich mein Verdacht bestätigt. Außerdem habe auch ich schon viele Menschen, die ich im Internet kennengelernt habe, persönlich getroffen und finde es immer interessant, wie andere Leute damit umgehen. Daher konnte ich mich auch gut in die Protagonisten hinein versetzen. Anfangs steht vor allem die Einsamkeit von Greta im Vordergrund. Sie gibt sich nicht wirklich Mühe, neue Freunde zu finden oder interessante Orte in Berlin aufzusuchen. Sie staut immer mehr negative Gefühle in sich auf. Mich persönlich nervt sowas schnell, doch genau im richtigen Moment wandelt sich die Handlung und gewinnt die Aufmerksamkeit des Lesers mit der Suche nach Pampolina zurück. Enttäuscht wurde ich von der Auflösung: Sie wirkt nicht nur einfallslos, sondern auch lieblos. Die Zufälle häufen sich, die authentische Geschichte wird immer unrealistischer. Am Ende hatte ich auch das Gefühl, das dem Roman noch mindestens ein Kapitel mehr ganz gut getan hätte. Missfallen hat mir auch der deutlich spürbare erhobene Zeigefinger: Im Internet lauern nur böse, gefährliche Perverse. Zwar gewöhnt man sich schnell daran, aber dennoch hat es mich total gestört: Die Autorin verzichtet vollkommen auf Anführungszeichen. Manchmal war ich mir nicht sicher, ob gerade gedacht oder gesprochen wird. Warum immer mehr Schriftsteller auf Gänsefüsschen verzichten, verstehe ich ehrlich gesagt nicht. “Nirgendwo in Berlin” ist für eine jüngere Zielgruppe geschrieben, die das wahrscheinlich nur verwirrt. Dennoch habe ich “Nirgendwo in Berlin” sehr gerne gelesen. Das Buch ist nicht überragend, aber auch nicht schlecht. Man sollte sich bewusst sein, dass die 269 Seiten sehr kurzweilig sind und nicht mit all zu vielen Überraschungen rechnen. Dann kann man sich durchaus von der Autorin und Berlin mitreißen lassen. Dieser Roman ist meiner Meinung nach kein All-Ager, sondern wirklich ein Jugendbuch für 12 – 15 Jährige, die vielleicht gerade auch überlegen, ob sie sich mit jemanden aus dem Netz treffen sollen.

    Mehr
  • Rezension zu "Nirgendwo in Berlin" von Beate Teresa Hanika

    Nirgendwo in Berlin

    Kossi

    15. May 2011 um 11:48

    Sei achtsam! Das Mädchen Greta ist gar nicht glücklich in ihrer neuen Heimat Berlin. Denn in ihrer alten Heimat musste sie ihre besten Freunde zurücklassen. Da kommt ihr Cindy wie gerufen, die mit ihrem Vater ebenfalls im gleichen Haus wohnt. Cindy vertreibt sich ihre Zukunft in einem Chat und weiht Greta schnell in die Geheimnisse dessen ein. Zunächst noch desinteressiert, widmet sich Greta später dann ebenfalls dem Chat. Heimlich stiehlt sie sich an den Laptop ihrer Mutter, wenn diese nicht zuhause ist und schon bald lernt Greta, deren Nickname fortan 'Gin' ist, das Mädchen Pampolina' kennen. Von ihrer Mutter unverstanden und ungeliebt, bekommt Greta das Gefühl, als könne sie sich endlich in diesem Chat bemerkbar machen. Sie freundet sich mit Pampolina an, doch als diese plötzlich von heute auf morgen vermisst wird, wendet sich das Blatt. Zwischen den einzelnen Kapiteln meldet sich auch immer ein gewisser 'Parzival' zu Wort, dessen Worte der Leser zunächst nicht versteht. Diese Szenen erinnerten mich oft an einen Krimi bzw. Thriller und sie standen im genauen Gegenteil zur restlichen Erzählweise der Geschichte. Ob am Ende beide Geschichten zusammenfinden oder nicht, erfährt man natürlich nur, wenn man das Buch zu Ende liest. Den Schreibstil der Autorin fand ich zunächst sehr gewöhnungsbedürftig, da es in diesem Buch beispielsweise keine 'Anführungszeichen' gibt. Auch dann nicht, wenn die Darsteller sprechen. Daran musste ich mich zunächst gewöhnen. Ein interessantes, einfühlsames Buch. Nicht nur für Jugendliche, die sich mit Sicherheit in der ein oder anderen Person des Buches sehr gut wiedererkennen werden.

    Mehr
  • Rezension zu "Nirgendwo in Berlin" von Beate Teresa Hanika

    Nirgendwo in Berlin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. April 2011 um 13:49

    Kurzbeschreibung: Neue Stadt, neue Freunde? Fehlanzeige. Berlin ist riesig, und Greta kennt hier niemanden. Es wird bestimmt gut, hat ihre Mutter ihr versprochen. Du wirst neue Freunde finden, und bis die Schule wieder anfängt, wirst du hier nicht mehr wegwollen. Aber die einzige Freundin, die Greta findet, trifft sie in einem Chat. Na super, dafür muss man ja wohl nicht nach Berlin ziehen, die kann ja sonst wo wohnen...Doch dann ist das Mädchen plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Und Greta hat das sichere Gefühl: Ihr ist etwas zugestoßen. Und zwar hier in der Nähe - irgendwo, nirgendwo in Berlin. Zur Autorin: Beate Teresa Hanika, geboren 1976 in Regensburg, ist Fotografin. Ab 1997 arbeitete sie mehrere Jahre als Model in verschiedenen europäischen Städten. Bereits seit ihrem zehnten Lebensjahr schreibt sie Geschichten und Gedichte. Sie lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort in der Nähe von Regensburg. Ihr erster Roman "Rotkäppchen muss weinen" wurde u.a. mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis, dem Bayerischen Kunstförderpreis und dem Hans-im-Glück-Preis ausgezeichnet und für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Außerdem ist bei den Fischer Verlagen ihr Roman "Erzähl mir von der Liebe" erschienen. Rezension: Die 15-jährige Greta zieht nach der Trennung ihrer Eltern mit ihrer Mutter vom beschaulichen Land in die Metropole Berlin, wo ihre Mutter eine Stellung als Zeitungsredakteurin gefunden hat. Da noch Sommerferien sind, langweilt sich Greta recht schnell. Ihr fehlen ihre Freunde und neue zu finden ist gar nicht so einfach. Bald lernt sie die 13-jährige Cindy kennen, die im gleichen Haus wohnt und für ihr Leben gerne chattet. Durch Cindy animiert, meldet auch Greta sich im Chatroom an und lernt dort Pampolina kennen, ein Mädchen, dessen Eltern sich auch gerade getrennt haben. Die beiden "freunden" sich an, denn sie haben viele Gemeinsamkeiten. Doch dann meldet sich Pampolina auf einmal nicht mehr, nachdem sie sich mit einem Fremden, den sie im Chat kennengelernt hat, treffen wollte. Greta kommt der Verdacht, dass ihr etwas zugestoßen sein muss und versucht zusammen mit Cindy herauszufinden, was mit Pampolina geschehen ist... Mit "Nirgendwo in Berlin" ist Beate Teresa Hanika mit ihrem dritten Roman ein spannendes und zeitgleich auch tiefgründiges Jugendbuch gelungen. Erzählt wird es aus der Ich-Perspektive von Greta in Gegenwartsform. In Greta kann sich der Leser sofort hineinversetzen, ihre Gefühls- und Gedankenwelt sind authentisch dem Alter entsprechend geschildert und man fühlt mit ihr, wenn sie wehmütig an ihre Freunde zurückdenkt und sich von der Mutter alleingelassen fühlt, die ganz in ihrem neuen Beruf aufgeht. Gretas Sichtweise und Erzählung wird unterbrochen von kurzen, meist nur eine Seite langen Kapiteln, die von einem gewissen Parzival handeln, der sehr mysteriös und unheimlich erscheint. Leider war mir nur allzu schnell klar, wer hinter Parzival steckt. Das trübte zwar die Spannung ein wenig, doch nichtsdestotrotz hat mir "Nirgendwo in Berlin" gut gefallen, zumal das Buch noch mit einem Ende aufwartet, das Gänsehaut bereitet. Auch versteht es die Autorin wieder einmal, Gefühle und Sehnsüchte der Protagonistin gekonnt zu schildern, ohne in einer gewissen Kitschigkeit zu enden. "Nirgendwo in Berlin" ist ein Roman, der Spannung und die Gefühls- und Gedankenwelt und den Alltag eines 15-jährigen Mädchens, das sich in eine neue Umgebung eingliedern und neue Freunde finden möchte, authentisch und glaubhaft miteinander verwebt. Beate Teresa Hanika ist für mich eine nach wie vor lesenswerte junge Autorin, deren Bücher ich uneingeschränkt weiterempfehlen möchte. Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover ist in drei verschiedenen Farbtönen, weiss, einem hellen blau und grün gehalten. Im Hintergrund ist die hellblaue Silhouette von Berlin mit dem Fernsehturm am Alexanderplatz zu sehen, im Vordergrund ein Mädchen, das die Augen geschlossen hat. Fazit: Mit "Nirgendwo in Berlin" hat es Beate Teresa Hanika geschafft, eine glaubwürdige Mischung aus Jugendkrimi und Alltag eines 15-jährigen Mädchens zu schildern, mit dem sich vor allem weibliche junge Leserinnen gut unterhalten fühlen werden.

    Mehr
  • Rezension zu "Nirgendwo in Berlin" von Beate Teresa Hanika

    Nirgendwo in Berlin

    Lesemomente

    29. March 2011 um 06:13

    Inhalt: Als Gretas Eltern sich trennen, zieht sie mit ihrer Mutter nach Berlin. Dort kennt sie niemanden und die Sommerferien erscheinen endlos lang ohne ihre Freunde. Und auch Gretas Mutter hat kaum Zeit für sie. „Wie schrecklich deprimierend einem sechs Wochen freie Zeit vorkommen können. Sechs Wochen Sommerferien. Sechs Wochen alleine in einer fremden Stadt.“ (erster Satz) Insbesondere tagsüber langweilt sich Greta sehr, bis sie beschließt ihre Einsamkeit durch Chatten zu überwinden: Internet wird sie sofort auf ein Mädchen aufmerksam, dessen Eltern sich auch getrennt haben. Die beiden beginnen miteinander zu schreiben und finden schnell einen Draht zueinander. Doch dann ist die neue Freundin plötzlich weg, verschwunden…. Greta befürchtet, dass ihr etwas zugestoßen sein könnte und hat das dumpfe Gefühl, dass das genau hier passiert ist: nirgendwo in Berlin! Meine Meinung: Nachdem mich „Rotkäppchen muss weinen“ der gleichen Autorin sehr berührt hat, war ich sehr gespannt auf den neuen Roman von Beate Teresa Hanika. Genau wie der Debütroman der Autorin ist „Nirgendwo in Berlin“ voller Gefühle und treffender Momentaufnahmen aus dem Leben der fünfzehnjährigen Greta. Ich konnte mich sofort in die Gefühls- und Gedankenwelt der Jugendlichen hineinversetzen. Scheinbar von allen allein und im Stich gelassen sucht sie Kontakt in Chatrooms und findet ihn dort auch. Im Vergleich zu „Second Face“, das ich vor kurzem gelesen habe und das sich auch mit den Gefahren des Internets beschäftigt, zeigt Frau Hanika nicht mit erhobenem Zeigefinger auf das Internet und Social Communties, sondern lässt ihren Lesern selber die Möglichkeit, das Gelesene zu verarbeiten zu bewerten. Sehr gelungen, wie ich finde. Erzählt wird die Geschichte vor allem aus der Ich-Perspektive von Greta. Unterbrochen wird diese Erzählung durch sehr kurze Kapitel aus der Sicht eines gewissen Parzivals, der mir sehr unheimlich vorkommt und lange Zeit schwer einzuordnen ist. Diese Undurchschaubarkeit und die vermittelte Atmosphäre macht Parzival unheimlich und bedrohlich. Der Aufbau des Buches hat mich hierbei immer wieder an die Jette-Romane von Monika Feth erinnert. Und genau deswegen, weil ich einen Vergleich zu einem anderen Buch ziehen kann, bin ich leider auch ein wenig enttäuscht. „Rotkäppchen muss weinen“ war für mich wirklich einzigartig. Noch nie habe ich ein so bewegendes, atmosphärisch dichtes Buch gelesen. „Nirgendwo in Berlin“ kann auf eine vergleichbare Weise den Leser mitten ins Geschehen ziehen, trotzdem reiht sich das Buch meiner Meinung nach in einige andere – natürlich hochklassige – Jugendthriller ein. Doch trotzdem kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der ein Buch voller Emotionen und Sehnsüchte lesen möchte. Ein Buch das meines Erachtens sehr dicht an der Lebenswelt Jugendlicher ist und geschickt eine wirklich spannende Handlung mit eben diesen alltäglichen Problemen verknüpft, ohne aufgesetzt zu wirken. Ich möchte „Nirgendwo in Berlin“ 4-5 von 5 Sternen geben.

    Mehr
  • Rezension zu "Nirgendwo in Berlin" von Beate Teresa Hanika

    Nirgendwo in Berlin

    Fantasie_und_Träumerei

    10. March 2011 um 10:24

    KLAPPENTEXT: Berlin ist riesig, und Greta kennt hier niemanden. Es wird bestimmt gut, hat ihre Mutter ihr versprochen. Du wirst neue Freunde finden, und bis die Schule wieder anfängt, wirst du hier nicht mehr weg wollen. Aber die einzige Freundin, die Greta findet, trifft sie in einem Chat. Na super, dafür muss man ja wohl nicht nach Berlin ziehen, die kann ja sonst wo wohnen...Doch dann ist das Mädchen plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Und Greta hat das sichere Gefühl: Ihr ist etwas zugestoßen. Und zwar hier in der Nähe – irgendwo, nirgendwo in Berlin. ZUR AUTORIN: Beate Teresa Hanika ist eigentlich Fotografin, hat aber auch eine Zeitlang als Model gearbeitet und schreibt schon seit ihrem zehnten Lebensjahr Geschichten und Gedichte. Ihr Debütroman "Rotkäppchen muss weinen" ist unter anderem mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2007 und dem Bayerischen Kunstförderpreis 2009 ausgezeichnet. Außerdem war das Buch 2010 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Im Fischerverlag sind zwei weitere Bücher von ihr erschienen: „Rotkäppchen muss weinen“ „Erzähl mir von der Liebe“ EIGENE MEINUNG: „Nirgendwo in Berlin“ ist das dritte Buch der Autorin Beate Teresa Hanika, und somit auch das Dritte, das ich von ihr gelesen habe. Von den ersten beiden Büchern war ich sehr begeistert. Darin schreibt sie über brisante Themen, wie sexuellen Missbrauch oder aber die Identitätssuche und die Angst nicht geliebt zu werden. Ein weiteres Buch über Probleme, die Jugendliche während der Phase des erwachsen Werdens durchleben, habe ich eher skeptisch betrachtet. Wie soll es ihr nochmals gelingen, aus dem Stoff eine wunderbare Geschichte zu entwickeln? Aller Skepsis zum Trotz hat sie es mal wieder geschafft, mich sehr zu begeistern. Wie immer gelingt es der Autorin außerordentlich gut, die Gefühle der Charaktere darzustellen. Mit wenigen Worten schafft sie es dem Leser Wut, Angst und Hoffnung so zu vermitteln, dass man mitfühlt, mithofft, mitbangt. Greta zieht mit ihrer Mutter nach Berlin, wo sie nicht nur neu ist, sondern sich einer Welt gegenüber sieht, die ihr völlig fremd ist. Eine Welt, in der junge Mädchen allein zu Hause sitzen, ihre Freunde im Internet suchen, und Jungs cool finden, die nicht zur Schule gehen und tagsüber Alkohol trinkend in Parks rum lungern. Eine Welt, in der sie sich wohl nie zurecht finden wird. Doch dann entdeckt auch sie das Internet und wagt sich im Chat auf unbekannten Boden. Schnell bemerkt sie, dass die Anonymität des Internets nicht nur Vorteile hat, sondern auch gefährlich ist... In „Nirgendwo in Berlin“ gelingt es Beate Teresa Hanika ihre weiche sanfte Art schwierige Themen zu behandeln, mit einer spannenden und aufregenden Geschichte zu paaren, was ihr außerordentlich gut gelungen ist. Seite um Seite hat sie mich mitgerissen in das gefährliche Geheimnis, dass Gretas Leben durcheinander wirbelt. Es gelingt ihr die Spannung so aufzubauen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und am Ende blieb mir sogar eine Gänsehaut. FAZIT: Beate Teresa Hanika ist es mal wieder gelungen ein wunderbares Jugendbuch zu schreiben. Anders als gewohnt, aber genau so gut. Ich kann nicht so viel schreiben, ohne zu viel zu verraten, aber eins kann ich gewiss sagen: Macht euch auf jede Menge Nervenkitzel gefasst.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks