Rotkäppchen muss weinen

von Beate Teresa Hanika 
4,2 Sterne bei253 Bewertungen
Rotkäppchen muss weinen
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Positiv (203):
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Sehr bewegend.

Kritisch (11):
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interessantes thema, leider nicht sehr gut umgesetzt

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Inhaltsangabe zu "Rotkäppchen muss weinen"

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010

Er nennt sie Rotkäppchen – weil in dem Korb Wein und Essen sind für den Großvater. Rotkäppchen – weil der Weg aus dem Wald dunkel und steinig ist. Rotkäppchen – weil der Wolf sie längst in seiner Gewalt hat …

Es gibt nichts zu beschönigen: Kindesmissbrauch ist ein unbequemes Thema. Ein Thema, das aufbringt und von allen Medien bedient wird. Doch dieser Roman ist weit mehr als ein Problembuch über Kindesmissbrauch. Er lebt von differenzierten Stimmungen und interessanten Charakteren und wagt einen Blick in die Abgründe menschlichen Zusammenlebens. Er hält ein Plädoyer für die Freundschaft, erzählt von erster Liebe und vermeidet jegliches Pathos. Virtuos spielt er mit literarischen Mitteln und entzieht sich dabei jeder Vorhersehbarkeit. So wird die Lektüre zu einem intensiven Erlebnis, das man nicht missen möchte.

Ein besonderes Buch in einem besonderen Format: klein und fein & mit runden Ecken!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596512591
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:FISCHER KJB
Erscheinungsdatum:23.08.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 23.07.2010 bei Silberfisch erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Gartenfee007s avatar
    Gartenfee007vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein trauriges Thema, dass einen auch noch wütend macht.
    Rotkäppchen muss weinen !!

    Darum geht es (Klappentext):

    Er nennt sie Rotkäppchen – weil in dem Korb Wein und Essen sind für den Großvater. Rotkäppchen – weil der Weg aus dem Wald dunkel und steinig ist. Rotkäppchen – weil der Wolf sie längst in seiner Gewalt hat …

    Es ist ein wirklich trauriges Thema was gut umgesetzt wurde. Leider war das Ende zu kurz. Was passiert mit dem Opa nach Aufdeckung des Geheimnisses und wie konnte Malvina und ihre Familie mit dem Geheimniss umgehen ??

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    Kerrys avatar
    Kerryvor 3 Jahren
    Rotkäppchen hat Angst

    Wenn Malvina erst 14 Jahre alt ist, wird alles anders, denn dann ist sie groß, wird gehört werden und wird einen Freund haben. Noch ist sie 13 Jahre alt, aber in wenigen Wochen wird sie endlich 14. Sie hat es nicht wirklich leicht als jüngstes von drei Kindern. Der Vater ist ein strenger Patriarch und Lehrer, der nicht nur in seiner Familie unbeliebt ist, sondern auch bei seinen Schülern. Die Mutter leidet ständig unter Migräne und muss permanent geschont werden. Ihr Bruder, der ihr immer Halt gegeben hat, ist mittlerweile an der Uni und dementsprechend eigentlich nur am Wochenende zu Hause und mit ihrer älteren Schwester verbindet sie wenig.


    Zwar hat Malvina eine beste Freundin, Lizzie, der sie viel anvertrauen kann, aber eben doch nicht alles, denn da gibt es noch ihren Großvater. Dieser ist alt und gebrechlich und von daher ist es Malvinas Aufgabe, ihm täglich Essen vorbei zu bringen. Malvina ist ungern allein mit ihrem Großvater zusammen, denn wenn niemand dabei ist, geschehen unaussprechliche Dinge. Früher, als ihre Oma noch lebte, geschahen ebensolche Dinge, aber damals waren sie nicht ganz so schlimm, versuchte doch ihre Oma wenigstens, sie zu schützen - doch nun ist sie ihrem Großvater allein ausgeliefert - und wenn sie davon erzählt, glaubt ihr ihre Familie einfach nicht.


    Erst mit der Bekanntschaft zu Klatsche, einen Jungen aus der Nachbarschaft, schafft sie es, sich etwas zu öffnen, denn was ihr ihre Familie nicht geben kann, dieser Junge vermag es - er gewährt ihr etwas Sicherheit und Vertrauen, Dinge, die sie so lange entbehren musste. Doch wird das reichen, dass sie sich endlich offenbaren kann?



    Rotkäppchen hat Angst! Der Plot des Buches wurde realistisch erarbeitet. Die Aufteilung des Plots an sich hat mir jedoch nicht gefallen - irgendwie fehlte mir hier eine klare Linie. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, jedoch muss ich gestehen, dass ich mit Protagonistin Malvina partout nicht warm geworden bin. Den Schreibstil empfand ich leider als wenig packend, sodass ich mehrmals mit dem Gedanken gespielt habe, dieses Buch abzubrechen.

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    Amerdales avatar
    Amerdalevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Tolles Buch
    Rotkäppchen muss weinen

    Meine Rezension: https://amerdale.wordpress.com/2015/10/28/gelesen-beate-teresa-hanika-rotkaeppchen-muss-weinen/

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    Selene87s avatar
    Selene87vor 3 Jahren
    Sammelsurium an Empfindungen

    Die Autorin hat hier trotz des ernsten, schlimmen Themas den perfekten Ton getroffen. Man fühlt mit der Protagonistin mit und folgt ihren mutigen Schritten, bei denen sie sich nicht mehr schämen oder verstecken muss. Man empfindet Mitgefühl, Wut, Abscheu, Freude etc. - also gleich ein ganzes Sammelsurium an Empfindungen. Unterstützt wurde die Story durch ein paar starke Charaktere, die ihr zur Seite standen und sie stärkten - ebenso wie sie durch andere ausgebremst wurde. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Buch Betroffenen durchaus helfen kann. Es ist nicht das Beste zu dem Thema, das ich bisher gelesen habe, aber doch wirklich gut!

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    I-heart-bookss avatar
    I-heart-booksvor 3 Jahren
    Ich bin jemand...

    ... der nicht all zu viele Worte brauchen will um ein Buch zu besprechen (liegt vielleicht am Beruf, Buchinhalte so kurz wie möglich erörtern zu können). Vor allem finde ich, dass es bei einigen Büchern auch nicht viel zu sagen gibt. Genau wie hier bei diesem Buch...

    ... Auch wenn es merkwürdig klingt, denn das Thema ist nicht wirklich schön, so ist die Sprache hier einfach luftig leicht und wirklich toll. Die Thematik wird dennoch nicht verfälscht. Dass die Autorin eine solche Kombi geschaffen hat, macht das Buch zu einem, das man nicht einfach weglegen kann und das den Leser auch noch Tage danach nachdenklich stimmt.

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    sueglanzners avatar
    sueglanznervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine erzieherische Maßnahme für alle die, die lieber weg schauen.
    Kindesmissbrauch – ein schwieriges und unbequemes Thema.

    Man würde so gerne wegschauen und sich lieber bequemeren Unwahrheiten widmen. Genau wie Malvinas Familie, die nie zuhört, wenn sie ihnen zu sagen versucht, warum sie ihren Opa nicht mehr besuchen will.

    Ein Buch, wie ich es noch nie gelesen habe, weil es keine konkrete Beschreibung des Themas ist, dafür aber Gefühle und Stimmungen so einfängt, dass es Hoffnung macht, auch denen die Not betroffener Kinder näher bringen zu können, die (Gott sei Dank) noch nie Opfer waren.

    Malvina ist 13 Jahre alt. Ihre Oma ist vor einiger Zeit an Krebs gestorben, und deswegen soll sie immer zu ihrem Opa gehen, der sich einsam und manchmal krank fühlt. Dass Malvina ihren Opa nicht besuchen will, interessiert in ihrer Familie niemanden. Im Gegenteil: Sowohl ihre Eltern, als auch ihre Geschwister machen ihr ein schlechtes Gewissen, weil sie angeblich kein Mitleid mit Opa hat, doch keiner hört ihre Not. Dass sie nicht zu Opa will, hat seinen Grund: Denn dieser zieht Malvina ständig an sich, küsst sie, berührt sie an ihrem Rücken und an ihrer Brust. Manchmal gelingt es Malvina, sich dem zu entziehen, meist aber nicht. Und hatte früher wenigstens in manchen Momenten ihre Oma das Schlimmste verhindert, so kann diese Malvina jetzt leider nicht mehr helfen.

    Auch ihrer besten Freundin Lizzy, mit der sie sich immer in einer alten, verwahrlosten Villa trifft, kann sie sich nicht anvertrauen – ebenso Klatsche, einem Jungen, der sich für sie interessiert und der sie Rotkäppchen nennt, weil sie immer mit einem Korb voller Essen zu ihrem Opa fährt. Eine polnische Nachbarin ihres Opas scheint noch am ehesten zu ahnen, dass da etwas nicht stimmt …

    Ein Buch, das mich zu Tränen gerührt hat und das ich in einer Nacht lesen musste. Einerseits eine schwere Lektüre, bei der man permanent schwankt zwischen Schock, Trauer, Mitleid und Mutlosigkeit, die aber auch verknüpft ist mit Freundschaft, Loyalität und Zivilcourage. Ein Buch, das aufrüttelt und hoffentlich dazu führt, dass sich mehr und mehr Menschen auch unbequemen Wahrheiten stellen, um es nicht noch schlimmer zu machen, als es für die Opfer ohnehin schon ist.

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    Bambi95vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht nur Rotkäppchen musste weinen!
    Nicht nur Rotkäppchen musste weinen!

    Ein wunderbares Buch. Ich habe selten bei einem Buch so weinen müssen.
    Die Geschichte ist ab dem ersten Moment fesselnd und man wünscht sich die ganze Zeit ein gutes Ende für die Protagonistin. 
    Ich fieberte bis zum Ende mit und es blieb kein Auge trocken. Das Buch schickte mich durch eine Achterbahn der Gefühle von unglaublicher Wut über den Großvater, zu Sympathie gegenüber der Nachbarin, zu Unverständnis gegenüber den Eltern bis hin zu unfassbarem Stolz auf Malvina, welche unglaublichen Mut bewies.
    Noch lange hat mich dieses Buch nach dem Lesen beschäftigt und ich kann bis heute sagen, dass es eins meiner absoluten Favoriten ist.

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    splitterherzs avatar
    splitterherzvor 4 Jahren
    Rotkäppchen muss weinen - und ich gleich mit! 4,5 Sterne

    "Es ist schon so viel kaputt. Ich bin durch einen Gang gerannt und habe Türen hinter mir zugeschlagen. Viele Türen, so viele, dass ich fürchte, niemand wird jemals alle wieder öffnen können."
    ["Rotkäppchen muss weinen" // Beate Teresa Hanika // S. 149]

    Erster Satz:
    Es passierte an einem Freitagnachmittag.

    Inhalt:
    Er nennt sie Rotkäppchen, als er sie mit einem Korb am Fahrradlenker den Berg hinabfahren sieht. Rotkäppchen – weil in dem Korb Wein und Essen sind für den Großvater, dessen Einsamkeit nur ein Vorwand ist. Rotkäppchen – weil der Weg aus dem Wald dunkel und steinig ist. Rotkäppchen – weil der Wolf sie längst in seiner Gewalt hat … [via Amazon]

    Meine Meinung:
    Es gibt Bücher, die unscheinbar und klein wirken und dabei doch etwas so bedrohliches ausstrahlen, dass man Angst hat, sie aufzuschlagen. Ich muss gestehen, dass Rotkäppchen muss weinen immer eines dieser Bücher war. Wenn man erst einmal weiß, worum es in einem Buch geht und weiß, dass dieses Thema sicherlich einiges von einem abverlangt, können selbst knapp zweihundert Seiten wie ein unheimlich dickes und unnahbares Buch wirken und vielleicht habe ich es deswegen nie angerührt. Vielleicht hätte ich es auch nicht angerührt, wenn ich gewusst hätte, wie melancholisch und bedrückend die Geschichte tatsächlich auch ist, aber gleichzeitig bin ich doch froh, es gelesen zu haben - eine widersprüchliche Beziehung ist das und sie ist schwer zu erklären. Schließlich finde ich dieses Buch ganz grausam und schrecklich - inhaltlich, thematisch. Aber gleichzeitig ist es auch ein unheimlich eindringliches Buch, das neben all seinen Grausamkeiten auch Wärme und Geborgenheit bereithalten kann.

    Ein Buch über Kindesmissbrauch ist schwer. Gerade, wenn es ein Jugendbuch ist. Ab welchem Alter soll man Kinder und/oder Jugendliche mit diesem heiklen Thema konfrontieren - und vor allen Dingen wie? Beate Teresa Hanika hat es mit diesem Buch meiner Meinung nach genau richtig gemacht, denn sie spricht das Thema so einfühlsam und poetisch an, dass es nie zu direkt wird, aber doch immer genau so viel preisgibt, dass man genau weiß, was geschieht. Wie es auf dem Buch schon so schön heißt: klar, präzise und poetisch. Und dabei trotzdem sanft. Manchmal ist die Geschichte, als würde eine Hand das Leserherz zerdrücken und dann wieder ist sie so voller Freundschaft und warmer Gefühle, dass man am liebsten all das schreckliche, das diese Welt zu bieten hat, ausblenden würde.

    "Gibt es Tintenkiller für Gedanken? Und für Gefühle? Den sollte mal jemand erfinden."
    [S. 48]

    Die Geschichte um Protagonistin Malvina ist in einen sehr interessanten Schreibstil umhüllt, an den man sich erst gewöhnen muss. Es gibt keine direkte Rede in dem Sinne, dass es Anführungsstriche geben würde - alles ist in einem Fließtext geschrieben, sodass man doch manchmal etwas verwirrt ist, wer und ob denn gerade gesprochen wird, aber diese faszinierende Art macht das Buch noch viel eindrücklicher. Malvina ist ein unverstandenes Mädchen, das von ihrer Familie nicht ernst genommen wird und das sich in ihrer Welt - bestimmt von ungesagten Worten und Geheimnissen, die keine sein dürften - unsicher ist. Sie hat, außer ihrer besten Freundin, keine Bezugsperson, die ihr wirklich zuhört und für sie da ist und diese Situation macht nicht nur sie fertig. Auch der Leser erträgt es irgendwann kaum noch, wie wenig sich ihre eigenen Eltern für sie interessieren, für sie einsetzen und wie sie ihre Worte und Gedanken ignorieren. So tieftraurig einige Szenen und Situationen auch sind, die Beziehung zu ihrer besten Freundin Lizzy, die einfach unglaublich schön und warmherzig ist, bringt immer wieder Licht ins Dunkel - ebenso wie die sich entwickelnde sanfte Zuneigung zu dem Jungen Klatsche.

    Es ist wirklich faszinierend, wie viel in einem so kleinen Büchlein tatsächlich stecken kann. Rotkäppchen muss weinen ist voll mit Themen, die man in der Realität selten gerne sieht - familiäre Probleme, Kindesmissbrauch, Einsamkeit. Und all diese Handlungsstränge werden geschickt ins Geschehen eingewebt und ergeben im Gesamtbild ein großes Mosaik, das von dem Mut eines jungen Mädchens erzählt, von Wahrheit und Lügen. Ein Buch, dass thematisch sicherlich nur schwer zu ertragen ist, das aber auch ebenso viel Licht und Wärme übrig hat. Rotkäppchen muss weinen ist ein besonderes Buch mit einer besonderen Geschichte und einer besonderen Protagonistin. Einzig das Ende hätte für mich gerne ausführlich ausfallen können, auch wenn es sehr schön und einfühlsam war.

    Fazit:
    Rotkäppchen muss weinen - und Marie gleich mit. Beate Teresa Hanika hat mit diesem Buch ein Licht- und Schattenspiel erschaffen, das ein Tabuthema anspricht und einfühlsam wie eindringlich behandelt. Mit authentischen und schwierigen Figuren, einigen Schattenmomenten, die dem Leser das Herz zerdrücken, aber auch ebenso viel Wärme und Licht erzählt Hanika von Missbrauch, Freundschaft, Familie und einer zarten Liebe. Viel Gehalt für ein so dünnes Buch - aber es funktioniert. Stark, poetisch und mit viel Mut - ein Buch, das man unbedingt lesen sollte! 4,5 Sterne

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    NiWavor 5 Jahren
    Zum Weinen.

    Malvina kann das Ende der Klavierstunde kaum erwarten, denn endlich sind sie da, die heißersehnten Osterferien! 
    Nur blöd, dass ihre beste Freundin Lizzy auf Skiurlaub ist, aber egal, dann besucht sie eben allein den Opa. 
    Der Opa ist einsam, weil die Oma gestorben ist und daher muss man sich um ihn kümmern, man darf ihn nicht in Stich lassen. 
    Bei Opa angekommen, hat es das 13jährige Mädchen allein mit dem alten Mann zutun und da küsst er sie tatsächlich auf den Mund! Später im Auto erzählt sie ihrem Papa davon, allerdings zeigt der keine Reaktion. 

    Während der Osterferien liegt es an Malvina den Opa mit Mahlzeiten und Wein zu versorgen, denn die Mama hat ständig Migräne und der Opa verlangt auch explizit nach der 13jährigen Enkelin. Doch in Malvina sträubt es sich immer mehr gegen den täglichen Besuch und wäre da nicht Klatsche, ein Junge aus der Wohnbausiedlung, der ihr gut gefällt, würde sie komplett in ihrer Gefühlswelt untergehen. 

    Die Autorin erzählt aus Malvinas Perspektive in einem, dem Alter entsprechenden, einfachen Schreibstil, der das erschütternde Ausmaß nur noch weiter unterstreicht. 

    Fazit: Eine aufrührende Geschichte über ein junges Mädchen, dass es trotz des inneren Konflikts schafft, dem Missbrauch des Großvaters die Stirn zu bieten und sich den unverständlichen Blicken ihrer eigenen Familie entgegen stellt. 

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    miramevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Schrecklich.Bewegend.
    sehr gutes Jugendbuch

    Am Anfang fand ich, dass dieser Roman zu kindlich erzählt ist (Malvina ist fast vierzehn, klingt zu Beginn aber eher wie elf.) Aber im Laufe der Geschichte klingt es weniger nach Kinderbuch, und etwas mehr nach Jugendbuch. Sehr gut geschrieben, bewegend, schrecklich.

    An die Rezensenten, die sich darüber beklagen, dass dieses Buch nicht den ganz typischen Verlauf von sexuellem Missbrauch beschreibt (den, der von einem Menschen ausgeht, den das Kind liebt), sondern einen anderen: wer sagt denn, dass ein (Jugend-) Roman das Typische beschreiben muss? Malvina ist es eben SO ergangen.

    Ich glaube jedoch, dieser Roman ist eher etwas für Erwachsene, als für Teenager. Ich glaube für Teenager ist er zu sehr wie ein Kinderbuch geschrieben.  Und für Kinder ist er zu schrecklich im Inhalt.

    Was ich nicht verstehe ist, warum die Nachbarin nicht die Polizei verständigt hat, wo sie doch gesehen hat, was passiert.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Annelchens avatar
    Wanderbuch zu "Wenn ich bleibe" von Gayle Forman

    Hallo ihr Lieben,

    leider habe ich dieses Buch noch nicht gelesen. Betonung steht auf "noch" ;o)

    Aber es muss ja hier nicht jungfräulich im Regal stehen. Aus diesem Grund wird es nun hier zum Wanderbuch befördert. *täterätähh*
    Es wäre toll, wenn ihr anschließend eine Rezension dazu schreiben würdet, weil ich neugierig bin, wie es bei anderen Lesern ankommt.

    Inhalt des Buches:
    Er nennt sie Rotkäppchen, als er sie mit einem Korb am Fahrradlenker den Berg hinabfahren sieht. Rotkäppchen - weil in dem Korb Wein und Essen sind für den Großvater, dessen Einsamkeit nur ein Vorwand ist. Rotkäppchen - weil der Weg aus dem Wald dunkel und steinig ist. Rotkäppchen - weil der Wolf sie längst in seiner Gewalt hat ...
    Beate Teresa Hanika erzählt einfühlsam und sensibel die Geschichte von einem Mädchen in größter Not - aber auch von einer Freundschaft so weit wie der Himmel und von einer ersten Liebe so zart wie Schneeflockenfedern. (Quelle: amazon.de)

    *** Wie das Wanderbuch funktioniert ***
    Wenn ihr interessiert seid, dann schreibt einfach hier in den Thread. Ich nehme euch dann ggf. in die Liste auf.
    Ich schicke es an den ersten los. Jeder hat dann zwei Wochen Zeit, um es zu lesen und weiterzuschicken.
    Erfragt bei eurem Nachfolger bitte die Adresse, wenn das Buch bei euch angekommen ist - das hat sich bewährt.
    Schreibt hier bitte kurz eine Mitteilung in den Thread, wenn das Buch bei euch eingetroffen bzw. weitergeschickt worden ist.
    Und bitte, bitte behandelt es gut.
    Geht es verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar.

    PS: Wenn ihr euch andere Wanderbücher wünscht, könnt ihr das hier sagen:
    http://www.lovelybooks.de/thema/Welche-Wanderb%C3%BCcher-w%C3%BCnscht-Ihr-Euch-Wunschliste-zum-Eintragen-753415628/

    Annelchen verschickt am 11.04.2012 an:

    01.) Bellchen <---- (gelesen )
    02.) SharonBaker (gelesen)
    03.) fabulanta   <----- meldet sich nicht STAU!!!
    04.) koeniginvonsaba  <--- liest seit dem 29.09.2012
    05.) Pennelo
    06.) something
    ...
    x) Anendien

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