Beate Westphal

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Beate WestphalEigentlich wär ich gern ...
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Eigentlich wär ich gern ...
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 (6)
Erschienen am 01.08.2010
Beate WestphalDas Job-Patchwork-Buch
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Das Job-Patchwork-Buch
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Erschienen am 01.02.2014

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Rezension zu "Eigentlich wär ich gern ..." von Beate Westphal

Ein Schritt in die richtige Richtung
ScriptumFelicisvor 5 Monaten

Inhalt:

In diesem Buch dreht sich alles um das Thema „Traumjob“ und wie man ihn findet, oder anders ausgedrückt: „Wie Sie ihre Talente zum Traumjob machen“.

Im Großen und Ganzen ist der Ratgeber in drei verschiedene Teile gesplittet worden, die aufeinander aufbauen.

Teil 1 stützt sich vermehrt auf Theorie und Wissenschaft und beleuchtet die Frage „weshalb es so schwer ist, seinen Traumjob zu finden“. Nebenbei erzählt die Autorin von ihrem langen und steinigen Weg zum Traumjob.

Im zweiten Teil geht es sofort ans Eingemachte. Der Leser wird durch viele Fragen dazu gezwungen, sein inneres nach außen zu kehren und sich sowohl mit seinen Träumen und Interessen, als auch mit seinen Kompetenzen und Talenten auseinanderzusetzen. Dabei werden auch Themen wie Eigenschaften, Motivation, Umgebung, Menschen und Zeit und Geld analysiert und beleuchtet. Anhand der Antworten soll der Traumjobsuchende dann in der Lage sein, seinen Traumjob zu definieren.

Der dritte Teil beschäftigt sich mit dem was danach passiert. Dabei fallen bekannte Wörter wie Work-Life-Balance, Zielsetzung und Prioritäten. Abschließend führt Beate Westphal den Suchenden mithilfe eines 100-Tage-Plans näher an seinen Traumjob heran.

Meine Meinung:

Der Ratgeber ist sehr praktisch aufgebaut und führt den Leser nach und nach an sein Ziel. 2 Wochen, wenn nicht mehr, muss man sich mindestens mit dem Ratgeber auseinandersetzen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Dank diesem Buch muss man sich intensiv mit sich selber beschäftigen. Dafür ist es unheimlich wichtig neutral an die Sache heranzugehen und weder den „Inneren Kritiker“ noch die überschwängliche „Du kannst alles, was du willst“- Seite zu Wort kommen zu lassen. Man muss also gnadenlos ehrlich zu sich selber sein.

Ganz nebenbei erweitert sich, durch die vielen Fragen, der Horizont des Suchenden. Schließlich beginnt man über den Tellerrand hinauszublicken und Berufe oder aber auch Fähigkeiten wahrzunehmen, die man sonst nie beachtet hat.

Zudem bietet das Buch, und das find ich toll, Links zu Berufstests – einige davon kostenlos und andere wiederum kostenpflichtig. Leider sind die Links zum Teil veraltet und nicht mehr aktiv aber dank Google erhält man abertausende andere Berufstests.

Die Erfolgsgeschichten, die im Buch thematisiert werden, sind nicht durch und durch positiv. Einige wissen noch nicht wohin es gehen wird, andere haben ihren Traumberuf tatsächlich gefunden und umgesetzt. Ein guter und aufrichtiger Ratgeber zeigt eben beide Seiten der Medaille und nicht nur die schöne bunte »Alles ist perfekt«-Welt.

Leider hat der Ratgeber viel zu wenig Platz um ausführliche Sätze zu schreiben. Daher rate ich jedem Käufer, alles auf einem separaten Block zu notieren. Auch der 100-Tage-Plan entspricht nicht meinen Vorstellungen, weil kleine Schritte zwar durchaus ans Ziel führen aber nicht sonderlich motivieren wirken. Jedenfalls bleibt es natürlich jedem selbst überlassen, wie er mit dem Plan umgehen will und ob man überhaupt einen Plan macht.

Natürlich gilt auch hier der Satz: Dieses Buch ist NICHT der Heilige Gral. Als Suchender darf man sich nicht alleine auf das Buch verlassen, man muss selber aktiv werden und Berufe finden die am ehesten zu dem passen, was man im Ratgeber erarbeitet hat. Trotzdem ist es ein Schritt in die richtige Richtung.

Fazit:

Im Großen und Ganzen finde ich, dass dieses Buch der erste Schritt in die richtige Richtung ist. ABER, damit ist es nicht getan. Ein Ratgeber interagiert wenig mit dem Suchenden und es kann ihn nicht so unterstützen, wie ein anderer Mensch oder ein professioneller Berufsberater es tut. Trotzdem empfinde ich das Buch als sehr hilfreich auf der Suche nach dem Traumjob.

Dennoch kommt man, meiner Meinung nach, nicht um einen Berufs-, Laufbahnberater oder Coach nicht drum herum, wenn es darum geht sich den Weg zu ebnen. Also würde ich jedem einen Berater (das kann vielleicht auch ein Freund oder ein Familienmitglied sein) oder das Talentcafé ans Herz legen. Wer weiss, vielleicht besuch auch ich eines Tages Beates Café und lass mich von ihr mitreißen.

Empfehlung:

Ich empfehle das Buch nicht nur Menschen die sich neu orientieren wollen, sondern auch jenen die gerade erst ins Berufsleben starten und noch nicht wissen, was sie wollen.

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