Beate Winkler Es ist etwas in mir, das nach Veränderung ruft

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Inhaltsangabe zu „Es ist etwas in mir, das nach Veränderung ruft“ von Beate Winkler

Eine Frau an der Spitze einer EU–Organisation, die sich mit den schwierigsten und kontroversesten Themen unserer Gesellschaft befasste – Integration und Fremdenfeindlichkeit - und sich zur Malerin entwickelte. Beate Winkler beschreibt ihren Veränderungsprozess mit seinen Fragen wie „Wo will ich in den nächsten Jahren hin? Will ich einfach weitermachen, oder wartet noch etwas anderes darauf, von mir gelebt zu werden?“ Mit diesen Themen sind wir vor allem in Lebenskrisen konfrontiert. Krisen, in denen vermeintliche Sicherheiten plötzlich wegbrechen können, wie es bei der Autorin der Fall war: Ein Zeichen, Halt zu machen und sich mit grundlegenden Lebensthemen auseinanderzusetzen. Mit 59 Jahren eine schwierige Entscheidung, in der ungeahnte Möglichkeiten lagen. Unerkannte Ressourcen wurden Beate Winkler dadurch geschenkt, die sie in ihrem Buch vermittelt: Analytisch und emotional mit Interviews und Beschreibungen, Gedichten und Geschichten, Bildern und Informationen lässt sie Wissen und Erfahrungen lebendig werden. Den Drang nach Veränderung verspürten auch André Heller, Marianne Koch, Erhard Busek, Sonia Mikich und andere Mutmacher. Sie erzählen über ihre Umbruchsituationen. Herausgekommen ist ein ungewöhnliches Sachbuch, das es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Eine kluge und inspirierende Ermutigung, sich auf Veränderungssituationen, Auf- und Umbrüche einzulassen. Mit Beiträgen von: Gerhart Baum, Erhard Busek, Cecily Corti, André Heller, Peter Huemer, Gerald Hüther, Marianne Koch, Freda Meissner-Blau, Sonia Seymour Mikich, Rita Süssmuth, Eleni Torossi, Beate Weber-Schuerholz und Rudolf Wimmer.

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    Es ist etwas in mir, das nach Veränderung ruft

    michael_lehmann-pape

    03. June 2014 um 09:22

    Veränderung begrüßen Es ist schon ein wenig merkwürdig mit der Haltung der Menschen zur Veränderung. Einerseits wollen viele „noch irgendwohin“, arbeiten auf ein „wenn – dann aber“ zu. Merken vielleicht auch hier und da, das alte Bezüge nicht mehr wirklich passen oder funktionieren, aber wenn es dann an konkrete Veränderungen geht, an einen Neuaufbruch oder auch nur das ändern kleinerer Gewohnheiten, ist eher Abwehr das vordergründige Verhalten denn das Neue anzugehen. Wie im Kleinen, so im Großen, denn auch auf politischer Ebene ist der Gedanke des Bewahrens dessen, was ist, der Beibehaltung der Wachstumsordnung und anderer „Stabilitäten“ vorrangig fast vor allem anderen. Wenn dann Veränderungen massiv ihr Recht fordern, geht das an vielen Orten der Welt in der Gegenwart und Geschichte meist nur mit Kampf, Aufstand, Revolutionen zusammen. Ansonsten bleibt eben alles beim Alten. „Wir alle brauchen Vertrauen in die Veränderung unseres eigenen Lebens“, so schreibt Stephane Hassel im Vorwort zu diesem Buch. Das trifft den Punkt. Denn jene Haltung, von Therapeuten oft beschrieben, die ein Klient zunächst an den Tag legt, „verändere mich ohne mich zu verändern“ drückt nichts anderes aus als die Sorge, in einer Veränderung nicht bestehen zu können, sich gerade so noch im Leben an das rettende Ufer eines „Zustandes“ bewegt zu haben, den man tunlichst nicht anrühren sollte in seiner fragil empfundenen Struktur. Der meistgenannte Satz schon in der Bibel lautet so nicht umsonst: „Fürchte Dich nicht“. Ruhig, Schritt für Schritt, überaus empathisch und doch klar geht nur Beate Winkler dieses Spannungsverhältnis im Menschen an. Das Beharren, die Scheu vor dem Risiko des Neuen, das massive verteidigen eigener Lebensumstände und, vor allem, der eigenen inneren Haltungen einerseits und die Sehnsucht und Neugier, die im Menschen ebenfalls spürbar angelegt ist. Das Leben ist auf Entwicklung hin ausgerichtet. Entwicklung bedeutet, Neuland zu betreten. Neuland ist unbekannt und daher mit Risiken versehen. Aber nur so entfaltet sich der Mensch, entwickelt sich seine Persönlichkeit, taucht ein Gefühl von Sinn und Erfüllung auf. Dem Ruf Raum zu geben. Den Mut aufzubringen. Sich vorzuwagen, dazu motiviert Beate Winkler. Um das zu leben, was noch darauf wartet (geduldig, aber auch spürbar), gelebt zu werden. Motiviert durch ein gründliches „Abschreiten“ des Raumes der Veränderung, aber auch durch ihre einfließenden, persönlichen Erfahrungen. „Will ich mehr vom Gleichen, oder etwas leben, was noch darauf wartet, gelebt zu werden“? Gut, dass Winkler hier so umfassende, auch kleine Schritt anbietet, um die Angst zu mindern und die Lust an der Veränderung wachsen zu lassen. „Möchtest Du, dass die Menschen ein Boot bauen, gib ihnen nicht Werkzeug, sondern erzeuge die Sehnsucht nach der Weit des Meeres“. Das beschreibt die Haltung des gut lesbaren Buches. Und erst zum Schluss zeigt Winkler auf, dass all diese persönlichen Inhalte, die Wichtigkeit, für sich Veränderungen offensiv und mit Freude zu leben, durchaus auch Teil größerer Systeme und Diskussionen sind. Im Change Management, in der Resilienzforschung, im lebenslangen Lernen, wie Winkler kompakt darstellt. Im Gesamten in einer Mischung aus Achtsamkeitshaltung, Stille aushalten können, Ziele visualisieren und eigene Ressourcen entdecken (lösungsorientierte Therapie) bietet Winkler so eine schöne, motivierende Lektüre, die wieder einmal verdeutlich, dass Änderungen, Veränderungen sowieso und an sich beständig stattfinden. Und das es dem Menschen sehr viel besser tun würde, diesen offen gegenüber zu stehen, statt sich teils massiv zu sperren. Eine empfehlenswerte Lektüre.

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  • Beate Winklers Buch ist tief spirituell

    Es ist etwas in mir, das nach Veränderung ruft

    WinfriedStanzick

    05. May 2014 um 12:52

      „Achte gut auf diesen Tag   Achte gut auf diesen Tag, denn er ist das Leben- das Leben allen Lebens. In seinem kurzen Ablauf liegt all seine Wirklichkeit und Wahrheit des Daseins. Die Wonne des Wachsens- die Größe der Tat- die Herrlichkeit der Kraft. Denn das Gestern ist nichts als ein Traum und das Morgen nur eine Vision. Das heute jedoch, recht gelebt, macht jedes gestern zu einem Traum voller Glück: Und das Morgen zu einer Vision voller Hoffnung. Darum achte gut auf diesen Tag.“     Mit dieser Weisheit des islamischen Mystikers Rumi aus dem 13. Jahrhundert beginnt Beate Winkler ihr ungewöhnliches Buch über die Sehnsucht nach Veränderung in der Mitte des Lebens, wenn Krisen und auch Krankheiten anzeigen, dass das alte Leben, so schön und erfolgreich es auch gewesen sein mag, zu einem Ende gekommen sind.   Gespeist immer wieder von eigenen schweren Erfahrungen, deren Chancen und Ressourcen sie erkannte, erzählt sie vom Vertrauen in die Veränderung des eigenen Lebens. Ausgewählte Gedichte und eigene Bilder lockern ansprechende Texte auf, die ihre Leser mitnehmen auf eine innere Reise durch das eigene Leben und Mut machen für einen neuen Anfang. Vier wichtige Schritte, für die man sich Zeit nehmen sollte, benennt sie dazu: 1.  Abschied nehmen, trauern und mich mit meinen Veränderungen auseinandersetzen 2.  Stille, Standortbestimmung und Veränderung von Sichtweisen 3.  Ressourcen entdecken, Kreativität und ein neues Selbst-Bewusstsein entwickeln 4.  Wünsche, Zukunftsbilder entstehen lassen und die Zukunft erträumen Immer wieder im Laufe des Buches lässt sie ihre innere Stimme sprechen  und tritt mit sich selbst in einen inneren Dialog, der sie schrittweise weiter vorn bringt auf ihrem Weg.   Beate Winklers Buch ist tief spirituell und zeigt, dass sich besonders im Älterwerden eine Fülle von Chancen des Neuaufbruchs in ungeahnte Möglichkeiten verbergen.

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