Beatrice Alemagna

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Beatrice AlemagnaBeatrice Alemagna: Im Land der Flöhe
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Beatrice Alemagna: Im Land der Flöhe
Beatrice Alemagna: Im Land der Flöhe
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Erschienen am 15.05.2009
Beatrice AlemagnaEin großer Tag, an dem fast nichts passierte
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Ein großer Tag, an dem fast nichts passierte
Beatrice AlemagnaDie Flöhe entdecken die Welt
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Die Flöhe entdecken die Welt
Die Flöhe entdecken die Welt
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Erschienen am 14.01.2016
Beatrice AlemagnaGrosse Liebe
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Grosse Liebe
Beatrice AlemagnaLittle Big Boubo
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Little Big Boubo
Little Big Boubo
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Erschienen am 03.03.2015
Beatrice AlemagnaA Lion in Paris
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A Lion in Paris
A Lion in Paris
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Erschienen am 02.01.2014
Beatrice AlemagnaThe Misfits
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The Misfits
The Misfits
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Erschienen am 03.09.2015
Beatrice AlemagnaBeatrice Alemagna: Bugs in a Blanket
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Beatrice Alemagna: Bugs in a Blanket
Beatrice Alemagna: Bugs in a Blanket
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Erschienen am 15.04.2009

Neue Rezensionen zu Beatrice Alemagna

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Brigitte_Wallingers avatar

Rezension zu "Ein großer Tag, an dem fast nichts passierte" von Beatrice Alemagna

Zauberhaftes Bilderbuch, sehr empfehlenswert!
Brigitte_Wallingervor 6 Tagen

Zielgruppe: Kinder von 4 – 8 Jahren

46 Seiten, gebundene Ausgabe um € 14,95

Themen des vielfach preisgekrönten Buches: Langeweile, Computerspiele, Natur, Abenteuer, Herbst, Trauer, Familie, neonorangene Lebensfreude

Dieses geniale Kinderbuch wurde mir von unserer engagierten Gemeindebibliothekarin Anni empfohlen: Vielen Dank für diesen Tipp! Das Buch ist eine herausragende Kombination aus wunderschönen Illustrationen, spannender sowie poetischer Geschichte und pädagogisch wertvollem Inhalt. Ich kann Euch diesen Schatz nur wärmstens weiterempfehlen! Auf so eine funkelnde Bilderbuchperle trifft man ganz, ganz selten. ♥

Zum Inhalt: Ein Mädchen bezieht mit ihrer Mutter das angestammte Ferienhäuschen. Die Gegend ist trist, regnerisch, langweilig. Beide Figuren sind traurig (ich vermute, dass der Vater verstorben ist). Während sich die Mutter still ihrer Arbeit am Laptop widmet, tötet das Mädchen Marsmännchen auf ihrem Minicomputer und denkt an die schönen Dinge, die ihr ihr Vater früher draußen gezeigt hat.

Als ihr die Mutter das Spiel aus der Hand reißt und sie tadelt, weil sie erneut einen ganzen Tag lang mit Nichtstun vergeudet, holt sich das Kind heimlich den Minicomputer zurück und verlässt das Haus. Draußen wird sie von Matsch, strömendem Regen, Wind und der „Langeweile der ganzen Welt“ in Empfang genommen. Um das elektronische Gerät vor dem Regen zu schützen, steckt sie es in die Manteltasche. Das Mädchen läuft einen Hügel hinunter und sieht in einem Teich Steine, die sie an die Marsmännchenköpfe erinnern. Sie springt auf sie, und der Minicomputer plumpst dabei ins Wasser: „Das war das Schlimmste, was auf der Welt passieren konnte.“ – Oder vielleicht in Wirklichkeit das Beste? Plötzlich auftauchende Riesenschnecken sprechen nun mit ihr, ein Pilzmeer erinnert sie an Großvaters Keller, in dem ihr Lieblingsspielzeug lagert, sie greift nach Schätzen in der Walderde. Plötzlich reißt der Himmel auf, Lichtstrahlen und ein Regenbogen erhellen die Welt, sie atmet tief ein, klettert, unterhält sich mit Tieren und trinkt wie sie, springt herum. „Warum hatte ich das noch nie zuvor gemacht?“, wundert sie sich.

Zurück im Haus, sieht das Kind in den Spiegel und entdeckt ihren lächelnden Vater darin. Ihre Mutter verlässt den Arbeitsplatz und widmet sich der Tochter, die ihr eigentlich von ihrem wundersamen Abenteuer berichten möchte. Doch dann sitzen sie nur zusammen in der Küche bei einer Tasse heißer Schokolade und schauen sich an, ohne Worte. Sie spüren „diesem magischen, unglaublichen Tag voller Nichts“ nach.

Was für eine großartige, poetische Geschichte, komprimiert auf 46 Bilderbuchseiten: Ich bin total begeistert!

Nicht nur die Geschichte, sondern auch die Illustrationen sind herausragend. Die anfangs in Herbsttönen gehaltenen, zauberhaften Bilder vermitteln die vom Kind verspürte Langeweile auf wunderbare Weise. Nur die neonorangene Regenjacke der Ich-Erzählerin sticht heraus. Es wird sofort klar, dass diese Jacke ein großes Abenteuer verheißt. Später werden die Bilder heller und heller. Man sieht, wie die traurige Stimmung abflaut und ein Hoffnungsschimmer Mutter und Tochter erleuchtet. Als die Tochter heimkehrt, fallen der Mutter neonorangene Blumen neben ihrem Laptop auf, die zu Buchbeginn noch grau waren.

Dass das Kinderbuch aus der Ich-Perspektive des Mädchens erzählt wird, ist grandios! Damit, dass die Mutter nörgelt, weil man schon wieder vor dem PC hängt oder an Playstation, Nintendo und Handy herumdrückt, kann sich heutzutage ja fast jedes Kind identifizieren. Sicherlich vermittelt dieser Kunstgriff den Kids auch die Erkenntnis, dass die Natur abenteuerlicher ist als Computerspiele :-).

Aus pädagogischer Sicht ist dieses Buch wunderbar dazu geeignet, Depression und Tod zu besprechen, oder auch einfach nur, um Kindern bewusst zu machen, dass Naturabenteuer auf sie warten, wenn sie Nintendo, Playstation & Co. den Rücken kehren. Sie müssen ja nicht gleich das ganze Computerzeug im Fischteich versenken….

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Irmi_Bennets avatar

Rezension zu "Beatrice Alemagna: Im Land der Flöhe" von Beatrice Alemagna

Jeder ist anders und das ist gut so
Irmi_Bennetvor 5 Jahren

In einer alten Matratze, ganz hinten irgendwo im Garten, leben die Flöhe, jeder in seinem eigenen kleinen Loch. Als der kleine dicke weiße Floh Geburtstag hat, will er im großen Loch in der Mitte ein Fest feiern und läd die Anderen ein. Als sie dann vor der Tür stehen erschrickt er und ist ein wenig enttäuscht: er dachte immer, alle Flöhe sähen aus wie er selbst, doch das ist ganz und gar nicht der Fall. Jeder findet jeden seltsam - ein Floh hat lange Beine, einer ist gelb und einer hat riesige Augen.
Aber jeder ist wie er ist, etwas ganz Besonderes. Und jeder sieht anders aus, er kann nichts dazu, denn er ist so geboren. Und wenn man das weiß und akzeptiert, dann kann man auch zusammen feiern und Spaß haben.

Diese kleine Geschichte über Toleranz vermittelt Kindern, dass Offenheit gegenüber Andersartigem wichtig ist. Es ist auch ganz normal, etwas Fremdes erst einmal komisch zu finden, wenn man es nicht kennt. Alle Flöhe ( Menschen ) sind verschieden - und doch sind alle gleich. Am Ende des Buches wird der Leser dazu aufgefordert, diese Erkenntnis weiterzugeben. Das gefällt mir sehr gut.

Das Bilderbuch ist wunderschön gestaltet, die fantasievollen Illustrationen sind liebevolle Collagen aus nadelgefilzten kleinen Wollflöhen, gewebten Wollstoffen, Baumwoll- oder Leinenstückchen, Pailetten, die verziert, vernäht und bestickt sind.  Jedes Bild ein kleines Kunstwerk. 

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