Beatrice Colin Die Treppe zum Himmel

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Inhaltsangabe zu „Die Treppe zum Himmel“ von Beatrice Colin

Zwei Wege führen in den Himmel von Paris: der Eiffelturm und die Liebe

Paris 1887: Mitten in der Stadt soll das höchste Bauwerk der Welt entstehen - der Eiffelturm. Obwohl der Turm den Spott der Pariser Gesellschaft auf sich zieht, arbeitet der Ingenieur Émile Nouguier unermüdlich daran. Er ist überzeugt, dass der Bau gelingen wird, denn er hat alles genau berechnet. Seine Gefühle dagegen lassen sich nicht berechnen, und so verliebt sich der angesehene Ingenieur ausgerechnet in die verarmte Witwe Caitriona Wallace. Während der Turm unaufhaltsam in die Höhe wächst, scheint die Liebe zwischen Émile und Caitriona zum Scheitern verurteilt ...

Beatrice Colin lässt das Paris der Belle Époque auferstehen - atmosphärisch, lebendig und facettenreich

Atmosphärisch, jedoch wenig Handlung.

— papaverorosso

Extrem spannend und informativ. Dazu (tragische) Liebesgeschichten, eng mit dem Turm und Paris verbunden - was will man mehr.

— hasirasi2

Packend & interessant, gut recherchiert und eine schöne Liebesgeschichte - was braucht man mehr?

— Isaopera

Die Erbauung des Eiffelturms aus der Sicht der Zeitgenossen

— Buecherfreundinimnorden

Ein guter nicht zu anspruchsvoller Roman über die Erbauung des Eiffelturms, den ich mir etwas intensiver & tiefgründiger gewünscht hätte.

— suggar

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  • Ein Buch, das leider nicht berührte ...

    Die Treppe zum Himmel

    engineerwife

    10. August 2017 um 13:59

    Der Klappentext las sich genauso, wie ich mir einen historischen Roman wünsche: faktisches Wissen zu einen interessanten Thema – in diesem Fall dem Bau des Eiffelturms – gepaart mit einer fiktiven Geschichte, die eine spannende Handlung, oft verbunden mit einer Liebesgeschichte, wie sie in die jeweilige Zeit passen könnte, verspricht. Je weiter ich mich in dieses Buch vertiefte, desto enttäuschter wurde ich leider. Die Voraussetzungen für eine Wunschstory hätten nicht besser sein können, die Charaktere blieben jedoch blass, unbeteiligt, ja man könnte fast sagen emotionslos. Man hätte den beiden schottischen Zöglingen von Mrs. Wallace ruhig mal ein bisschen Leben einhauchen können. Die Abenteuer, auf die sich die Beiden unter ihrer Obhut einließen, hätten sich hervorragend dafür geeignet. Und auch die Liebe, die sich zwischen Caitriona und dem Architekten Nouguier anbahnt, wird leider nur auf eine Reihe von „missed opportunities“ beschränkt. Am interessantesten war vielleicht noch die Entstehung des Eiffelturms an sich, wenn mir auch hier noch vieles an Informationen gefehlt hat. Eine kleine Internetrecherche meinerseits zu diesem Thema versöhnte mich schließlich wieder, wenn auch nicht mit dem Buch selbst. Ich wusste z. B. nicht, dass Gustave Eiffel gar nicht der Erfinder und Designer des Eiffelturms war, obwohl er sich natürlich durch die Namensgebung damit unsterblich gemacht hat. 1884 erarbeitete Nouguier zusammen mit Maurice Koechlin den technischen Entwurf des Eiffelturms. Der Entwurf des 300 Meter hohen Turmbauwerks, das sie „pylône de 300 mètres de hauteur“ nannten, ließen sie im selben Jahr patentieren. Eiffel ließ den Entwurf durch den Architekten Stephen Sauvestre überarbeiten und kaufte seinen beiden Ingenieuren die Rechte für rund 50.000 Francs ab. Schade, aber bei diesem Buch wurde eine wunderbare Chance vertan. 

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  • Eine packende Geschichte

    Die Treppe zum Himmel

    Isaopera

    02. May 2017 um 11:32

    Diese Geschichte hat mich mit nach Paris genommen!"Die Treppe zum Himmel" ist aktuell nicht der einzige Roman, der sich mit dem Bau des Eiffelturms befasst, aber für mich macht er einen sehr gut recherchierten Eindruck! Im Einband finden sich eindrucksvolle Fotos von der Entstehung des Eiffelturms, wodurch ich die verschiedenen Stadien des Baus perfekt vor Augen hatte und richtig mitgefiebert habe, wie er wächst :) Lustig ist für uns als heutige Leser, wie der Konstrukteur immer davon spricht, dieser Turm würde 20 Jahre lang stehen! Naja...inzwischen wohl schon ein bisschen länger!Es gibt quasi zwei wichtige Handlungsstränge, die jedoch miteinander in Verbindung stehen. Einmal den Bau des Eiffelturms, wobei es hier speziell um den Ingenieur Émile geht, der wirklich am Entwurf beteiligt war, über den aber nur wenig bekannt ist, und dann die Geschichte um die junge Cait aus Schottland, die quasi als Anstandsdame mit zwei jüngeren Leuten auf Parisreise ist und mit ihnen auch alle Hände voll zu tun hat.Es entspinnt sich eine Liebesgeschichte, die allerdings nicht ständig im Vordergrund steht. Beide Handlungen kommen gut zur Geltung und werden sehr gut verbunden.Die Geschichte liest sich sehr spannend und originell und ich hatte wirklich Spaß beim Lesen! Gegen Ende gibt es natürlich den einen oder anderen großen Zufall und ich hatte manchmal ein leichtes Gefühl der Unzufriedenheit, das mich überkommt, wenn nervige oder unsympathische Charaktere nicht das bekommen, was sie verdienen ;) Daher ein Stern Abzug.Für mich ein sehr lesenswerter und interessanter historischer Roman! Viel Spaß damit!

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  • Im Herzen von Frankreich

    Die Treppe zum Himmel

    roman_tisch_

    18. April 2017 um 15:09

    Der historische Roman „Die Treppe zum Himmel“ von Beatrice Colin erschien im Januar 2017 als deutschsprachige Ausgabe vom Bastei Lübbe Verlag. Die Geschichte spielt in den Jahren 1887 bis 1889, zur Entstehung des Eiffelturms. Émile Nouguier, der zusammen mit Maurice Koechlin den Eiffelturm entworfen hat, spielt eine zentrale Rolle in dem Roman. Das Cover des Buches ist wirklich sehr schön und wird dem Zeitalter der Handlung, mit den wunderschönen Randverzierungen, sehr gerecht.   Inhalt laut Klappentext: Paris 1887: Mitten in der Stadt soll das höchste Bauwerk der Welt entstehen - der Eiffelturm. Obwohl der Turm den Spott der Pariser Gesellschaft auf sich zieht, arbeitet der Ingenieur Émile Nouguier unermüdlich daran. Er ist überzeugt, dass der Bau gelingen wird, denn er hat alles genau berechnet. Seine Gefühle dagegen lassen sich nicht berechnen, und so verliebt sich der angesehene Ingenieur ausgerechnet in die verarmte Witwe Caitriona Wallace. Während der Turm unaufhaltsam in die Höhe wächst, scheint die Liebe zwischen Émile und Caitriona zum Scheitern verurteilt...   Leider bin ich vom eigentlichen Inhalt der Geschichte sehr enttäuscht, da ich durch das Lesen des Klappentexts eine völlig andere Handlung erwartet habe. Im Eigentlichen geht es um die Witwe Caitriona, auch genannt Cait, die als Gesellschaftsdame für zwei junge Erwachsene, Jamie und Alice, für zwei Jahre nach Paris zieht. In Paris trifft sie auf Émile Nouguier. Beide verlieben sich ineinander, können aber aufgrund ihrer Gesellschaft nicht zusammen kommen. Zudem wird Émile immer wieder dazu gedrängt, die 19-jährige Alice zu heiraten. Die Hauptcharaktere der Geschichte sind sowohl Cait und Émile, als auch die beiden Geschwister, Jamie und Alice, die durch Caits Job als Gesellschaftsdame eine wesentliche Rolle in der Geschichte spielen. Laut dem Klappentext bin ich davon ausgegangen, dass die Handlung vor allem Émile und den Bau des Eiffelturms in den Vordergrund ziehen  wird und zusätzlich die Liebesgeschichte zwischen Cait und Émile aufkommt. Das war allerdings nicht der Fall, denn es ist vielmehr Cait die zentral in der Handlung steht. Auch hat es leider sehr lange gedauert, bis es zu wirklichen Annährungen zwischen Émile und Cait kam. Sehr viel erfährt man nicht über die Charaktere. Cait scheint eine sehr in sich gezogene Person zu sein. Im absoluten Kontrast dazu steht ihr Alice, die  für ihre 19 Jahre noch sehr kindlich und naiv wirkt. Dies trifft auch auf ihren Bruder zu, der ziemlich zerstreut wirkt und noch nicht so richtig weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll. Émile hingegen hat genaue Vorstellungen von dem was er möchte, weißt aber immer wieder die Schwierigkeit auf, dies offen zu sagen und durchzusetzen.  Wer dieses Buch liest begibt sich, in seinen Gedanken, auf eine visuelle Reise durch das Herz Frankreichs, die durch einen  sehr ausgeschmückten und verzierten Schreibstil ermöglicht wird. Der auffallende Schreibstil hat zur Folge, dass der Inhalt der Handlung in den Hintergrund gerät und man mehr Beschreibungen der Umgebung erhält, als Tatsachen zur Handlung.  Als Leser erhält man sehr viele Informationen, sodass  manchmal schwer zu unterscheiden fällt, welche für die Handlung relevant sind. Es sind die wichtigsten Sätze, die sich oft sehr unscheinbar zwischen den Zeilen befinden, sodass eine dauerhafte Konzentration gefragt ist.  Viele Tatsachen muss sich der Leser selbst erschließen. Sie sind offensichtlich, werden aber nicht ausgesprochen und nur angedeutet. Zudem wird die Geschichte von einem allwissenden Erzähler erzählt, wodurch man über allen Personen steht und von jedem ein bisschen über seine Sichtweise erfährt. Dadurch kann man allerdings keine richtige Bindung zu den Charakteren aufbauen, was ich sehr schade finde. Auch findet nach jedem Kapitel ein Szenenwechsel statt, was den Leser ungewollt einer Situation entreißt über die man eventuell noch mehr hätte erfahren wollen.   Alles im allen gebe ich dem Buch 3 Sterne, da man förmlich die Liebe spürt, mit welcher die Autorin das Buch geschrieben hat. Sie hat jede Umgebung bis auf das letzte Detail beschrieben, sodass ich mir jede Szene bildlich vorstelle konnte. Mit hat es allerding trotzdem am Inhalt der Handlung gefehlt und ich war zwischendurch ein bisschen verwirrt auf welchen Punkt die Geschichte zuspielt.  Durch den komplexen Satzbau, musste ich mich  beim Lesen sehr konzentrieren, wodurch es für mich keine „Bettlektüre“ wurde.

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  • Belle Epoque, das schon, aber es fehlt die Spannung

    Die Treppe zum Himmel

    Buecherfreundinimnorden

    03. April 2017 um 14:31

    Ich bin ein bisschen enttäuscht und gebe zu: diese Geschichte habe nicht ganz bis zu Ende gelesen. Auf Seite 200 war Schluss, denn für mich war allzu deutlich, worauf es hinauslief. Sie kriegen sich, Emile und Caitlin werden ein Paar, eigentlich sprach von Anfang an wenig dagegen. So richtig spannend war es leider nicht, die Figuren wirkten recht flach und waren für mich nicht interessant, auch wenn Caitlin als vermögenslose Witwe mir manchmal ein bisschen leid tat. Ihre beiden Schützlinge dagegen: arrogant, oberflächlich -  und Emile, der Held der Story? Ein bisschen ziellos , beruflich engagiert, aber als Mann nicht wirklich faszinierend. Was mir gefiel, waren die Schilderungen der Stadt Paris am Ende des 19.Jahrhunderts - die Kulisse wirkte echt, ihre Charaktere jedoch nicht. Das war zu wenig, um 400 Seiten durchzuhalten. Dass der Eiffelturm gebaut wurde und immer noch steht, wissen wir ja inzwischen, da hätte es aus meiner Sicht mehr gebraucht, um das Thema noch einmal  spannend aufzubereiten. Von mir keine Leseempfehlung, leider.

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