Beatrice Jacoby

 3.7 Sterne bei 23 Bewertungen
Beatrice Jacoby

Lebenslauf von Beatrice Jacoby

1992 wurde die Autorin in München geboren, wo sie heute mit ihrem Freund und zwei Katzen wohnt. Sie wuchs in Unterfranken auf, absolvierte in Leipzig ihre Ausbildung zur Incentive- und Eventmanagerin sowie zur Fremdsprachenkorrespondentin (Englisch) und lebte für ein Jahr im Ausland, bevor sie zurück nach Oberbayern zog.
Durch Reisen und ihre Arbeit im Eventmanagement verschiedenste Menschen und Orte kennenzulernen, schenkt ihr stets Inspiration für neue Geschichten. Neben dem Schreiben ist auch das Tanzen eine ihrer Leidenschaften.

Neue Bücher

Die Mottenkönigin

 (7)
Neu erschienen am 20.12.2018 als E-Book bei Papierverzierer Verlag.

Alle Bücher von Beatrice Jacoby

ColourLess – Lilien im Meer

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 (16)
Erschienen am 02.11.2017
Die Mottenkönigin

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 (7)
Erschienen am 20.12.2018

Neue Rezensionen zu Beatrice Jacoby

Neu

Rezension zu "Die Mottenkönigin" von Beatrice Jacoby

Die Mottenkönigin
FrauTinaMuellervor 8 Stunden

Als ich das Cover sah, war ich sofort fasziniert. Und als ich dann noch den vielversprechenden Klappentext las, war es ohnehin um meine Leseneugierde geschehen: Das Buch „Die Mottenkönigin“ musste einfach gelesen werden. Und so tauchte ich ein in die von Beatrice Jacoby erschaffene, äußerst faszinierende Parallelwelt, die neben unserer modernen Welt spielt. Klarabell und ihre beiden Cousinen sind Empathisch Hochbegabte und besuchen ein spezielles Internat, um ihr empathisches Level hochzuhalten und ihre jeweiligen Gaben zu schärfen. Dabei müssen sich z. B. an einen bestimmten Ernährungsplan halten und auch auf bestimmte Dinge achten und diese auch befolgen.

„Schweigend betrat Pares das Zugabteil.“ (Erster Satz)

Beatrice Jacoby spielt in dieser Welt mit der Sprache, so werden buchstäblich Flöhe in Ohren gesetzt, Pechsträhnen entfernt 😉 und Pusteblumen bringen wahrlich Glück und tragen zur Erfüllung von Wünschen bei ;-).

Mit Klarabell und auch ihren Cousinen wurde ich jedoch einfach nicht warm, hier fehlt mir charakterliche Tiefe … Einzig Noah konnte mich von seiner Persönlichkeit überzeugen, wobei ich auch lange nicht wusste, was seine Motive jetzt eigentlich sind.

Spannung kam auf, als eine Wahrsagerin Klarabell vorhersagt, dass sie ihren 18. Geburtstag nicht mehr erleben wird. Sie ist geschockt und versucht alles, um ihren Tod zu verhindert. Ihr Ziel: Unsterblichkeit! Um dieses zu erreichen tut sie alles – ob legal oder illegal – um ihr Leben zu behalten. Dabei verstößt sie gegen viele Regeln, ist nicht mehr das brave und angepasste Mädchen, dass sich hin- und herschubsen lässt. In Noah findet sie einen Verbündeten, oder? Zum Ende hin wurde es etwas konfus, jedoch befriedigte mich der Schluss.

Fazit: Dieses Buch ist sicher nicht für jeden Leser geeignet. Falls ihr Euch unsicher seid, werft bitte erst einmal einen Blick in die Leseprobe. Ich hatte mir auch etwas anderes vorgestellt und so ganz konnte mich die Geschichte nicht packen, aber das lag auch hauptsächlich an den Charakteren, die mir einfach fremd blieben. Es ist eine solide erzählte, düstere Geschichte, in der nicht groß etwas geschieht, die aber deswegen nicht weniger lesenswert ist, vor allen Dingen auch wegen der atmosphärischen Dichte und der faszinierenden Welt.

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Rezension zu "Die Mottenkönigin" von Beatrice Jacoby

bis auf Kleinigkeiten echt gut
Manja82vor 4 Tagen

Kurzbeschreibung
Traumwandeln, Gedanken lesen oder mit verstorbenen Verwandten sprechen – die fantastischen Fähigkeiten von Klarabell und ihren Cousinen sind in ihrem Kölner Internat etwas vollkommen Alltägliches. Als sie jedoch erfährt, dass sie ihren achtzehnten Geburtstag nicht mehr erleben wird, begibt sie sich auf eigene Faust auf die Suche nach einer Möglichkeit, diesem Schicksal zu entgehen. Der unsterbliche Pares bietet ihr an, zu Seinesgleichen zu werden, und verlangt im Austausch nur eine winzige Gegenleistung, für die ihre übernatürliche Gabe nötig wäre. Doch dieser Gefallen, der gegen jede Regel der Traumwandler verstößt, erscheint ihr als der einzige Ausweg. Wenn da nur nicht ihr Gewissen wäre …
Was kostet wohl ein Leben? Und was kostet dann erst Unsterblichkeit? Was man nicht alles in Betracht zieht, wenn man weiß, dass man nur noch einen Monat zu leben hat …
(Quelle: Papierverzierer Verlag)

Meine Meinung
Von Beatrice Jacoby kannte ich bereits einen anderen Roman. Nun stand mit „Die Mottenkönigin“ ihr neuestes Werk auf meinem Leseplan und entsprechend gespannt war ich auf diese Geschichte.
Das Cover hat mir wirklich gut gefallen und der Klappentext machte mich neugierig. Also habe ich auch recht schnell mit dem Lesen begonnen.

Die hier handelnden Charaktere sind der Autorin soweit gut gelungen. Sie hat sie vorstellbar ausgearbeitet, man kann die Handlungen nachvollziehen und verstehen.
Klarabell und ihre Cousinen gefielen mir gut. Alle 3 gehören sie zu den emphatisch Hochbegabten, an alles drei werden sehr hohe Erwartungen gestellt. Sie müssen sich zudem an ganz bestimmte Regeln halten, was aber nicht immer leicht ist und was vor allem auch Klarabell zu schaffen macht.

Es sind aber nicht nur die 3 Mädchen, die gut beschrieben sind, auch die anderen Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie ergeben zusammen eine gute Mischung an Figuren.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut und angenehm zu lesen. Man kann als Leser alles gut verstehen, kann es gut nachvollziehen.
Die Handlung hat mir echt gut gefallen. Sie hat ein sehr angenehmes Tempo, es wirkt hier nichts überstürzt oder zu hektisch. Eher im Gegenteil, ich muss leider gestehen mir war es manchmal doch etwas zu ruhig. Ich hätte mir gerne ein wenig mehr Action gewünscht. Spannung ist genug vorhaben, immer wieder auch tauchen Wendungen auf, die man so nicht erwartet.
Die Atmosphäre ist recht düster und mysteriös gehalten. Das passt sehr gut zur Geschichte. Manches Mal aber war ich leider auch verwirrt, ich wusste ein ums andere Mal nicht so recht wohin es denn jetzt geht.
Von der Thematik war ich sehr begeistert. Empathisch Hochbegabte Menschen sind hier das Hauptthema, die Autorin hat dies sehr gut ins Geschehen integriert.

Das Ende dieses Romans ist gut gemacht. Es werden einige offene Fragen beantwortet, manches aber bleiben auch offen. Es passt, keine Frage, ich persönlich hätte es mir aber abgeschlossener gewünscht.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Die Mottenkönigin“ von Beatrice Jacoby ein Roman, der mich bis auf ein paar Schwächen gut einfangen konnte.
Gut beschriebene Charaktere, ein angenehm zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als mysteriös, spannend und auch abwechslungsreich empfand, in der mir aber doch ab und an das Tempo gefehlt hat, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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Rezension zu "Die Mottenkönigin" von Beatrice Jacoby

Vielleicht keine Königin, aber zur Prinzessin reicht’s definitiv!
buecherfee_ellavor 6 Tagen

Ich liebe Beatrice Jacoby und ihren Schreibstil, ihre Idee und alles, was sie erfindet, um ihre Leser in magische Welten zu entführen. Und ich freue mich, dass ich DIE MOTTENKÖNIGIN von ihre lesen durfte! Danke dafür! Ich bin auch sehr angetan, obwohl ich zwischendrin auch Punkte hatte, an denen ich das Gesicht verziehen musste. Aber am Ende ergibt alles ein stimmiges Bild, das mich noch sehr lange über alles hat nachdenken lassen.


Die Idee ist wieder super. Im Buch wird alles wörtlich genommen. Menschen können Pech- oder Glückssträhnen wachsen. Oder durch ein einziges “Verdammt!” verflucht werden. Es gibt Traumwandler, Gedankenleser oder Medien, die mit den Toten sprechen. Mitten unter uns, die als “Empathisch Hochbegabte” gelten und deshalb besonders gefördert werden. Sie hat das Fantastische realisiert und in unsere Welt eingebaut. Beatrice Sprache ist auch wieder richtig toll. Sie hat so ein Händchen dafür, bildhaft schön zu schreiben! Auch die Anspielung sind toll. Die Hauptperson hat rote Haare und später trifft sie auch Pares Wolff. In einem eigenen Post hat die Autorin schon erzählt, dass sie gerne Anspielungen in ihre Texte bringt. Wie hier mit Rotkäppchen.


Kritisch sehe ich aber den Anfang der Story. Man wird doch ziemlich in das Geschehen hinein katapultiert und oft hatte ich das Gefühl, da fehlt doch was! Wie war das jetzt? Wo ist die Erklärung dazu. Also doch sehr lücken- und sprunghaft erklärt, worum es eigentlich geht. Für die Autorin vielleicht klar, aber für die Leser leider nicht. Später konnte man es sich dann zusammenreimen, aber am Anfang wird man ins kalte Wasser geworfen und braucht Zeit, sich in die Geschichte einzufinden. Auch die Konstruktionen zwischen den Personen sind sehr lücken- und bruchstückhaft und plötzlich ändern sich die Gefühle sehr schnell. Das kam mir alles ein wenig blass vor.


Aaaaber: Zum Ende hin bin ich dann vollkommen in die Welt der “Emphatisch Hochbegabten” eingetaucht, konnte mich mit der Story und den Charakteren besser identifizieren und hätte auch noch weiterlesen können. Denn der Abschluss war dann eine echt runde Sache, der mit gut gefallen hat. Also trotz holprigem Anfang finde ich die gesamte Idee dahinter genial, aus der man vielleicht sogar noch ein bisschen mehr machen kann.


📚 BEWERTUNG:  ●●●●o 4 Feenpunkte


Und darum geht’s:


Klara ist eine “Empathisch Hochbegabte” und kann in die Träume anderer Menschen eindringen. Um ihre Fähigkeiten zu trainieren und sich von den “gewöhnlichen” Menschen abzuschotten, lebt sie mit ihren Cousinen, die ebenfalls begabt sind, in einem Internat. Kurz vor ihrem 18. Geburtstag wird ihr von einer Wahrsagerin offenbart, dass sie bald sterben wird. Dieses Schicksal will Klara nicht hinnehmen und sucht nach einem Ausweg. Den bietet ihr der zwielichtige Pares in der Unsterblichkeit; wenn sie ihm einen Gefallen tut. Aber was ist die Unsterblichkeit wert? Welchen Preis muss man für ewiges Leben zahlen?

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Gespräche aus der Community

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Zum Erscheinungstermin von "ColourLess - Lilien im Meer" in zwei Wochen möchte ich gerne eine Leserunde mit euch veranstalten, um mich regelmäßig mit euch auszutauschen und dadurch ein Teil eures Leseerlebnisses zu sein.

Wenn ihr mitmachen möchtet, dann beantwortet hier bitte bis zum 30. Oktober einfach folgende Frage:
Du findest eine Flaschenpost mit nur vier Zeilen - was steht darin?

Unter allen Bewerbern verlose ich zwölf eBooks, die zum Erscheinungstermin am 2. November verschickt werden.
Unter allen, die bis zum 4. Dezember im Anschluss eine Rezension verfassen und hier verlinken, werden dann als kleines Dankeschön noch einmal insgesamt drei signierte Print-Ausgaben verlost.

Ich werde so aktiv wie möglich an der Leserunde teilnehmen und regelmäßig eure Fragen beantworten. Entweder in den Leseabschnitten oder der "Plauderecke".

Ich bin schon gespannt auf eure "Flaschen-Posts" und freue mich auf die Leserunde!

Liebe Grüße
Eure Beatrice

PS: wenn ihr bei der Bewerbung noch euer bevorzugtes eBook-Format angebt, ist das eine große Hilfe für mich :) 
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Beatrice Jacoby wurde am 04. Juni 1992 in München (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 41 Bibliotheken

auf 12 Wunschlisten

von 3 Lesern gefolgt

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