Solide Liebesgeschichte mit kleinen Schwächen
„Der Orleandergarten“ erzählt eine klassische Coming-of-Age-Romanze vor der wunderschönen Kulisse Roms. Jane als Protagonistin ist sympathisch und ihre Unsicherheiten und Gefühle sind nachvollziehbar dargestellt. Auch die Atmosphäre der Villa und die lebhaften Beschreibungen Italiens haben mir gut gefallen.
Leider konnte mich die Liebesgeschichte zwischen Jane und Edoardo nicht völlig überzeugen. Ihre Anziehung wirkt oft klischeehaft und entwickelt sich etwas zu sprunghaft, ohne dass ich die Tiefe der Gefühle wirklich spüren konnte. Edoardo bleibt über weite Strecken zu unnahbar, wodurch die emotionale Bindung zwischen den Figuren für mich etwas oberflächlich blieb.
Fazit: Ein leichter Sommerroman mit schönen Schauplätzen und viel Herz, der jedoch in der Charakterentwicklung und Tiefe noch mehr Potenzial gehabt hätte.





