Beatrice Meier Alleine war gestern

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Inhaltsangabe zu „Alleine war gestern“ von Beatrice Meier

Ein herrlich skurriler, anrührender Roman über fünf Anfang Sechzigjährige, die ihrem Leben noch einmal einen neuen Dreh geben wollen. Sie heißen Ricarda, Philip, Uschi, Harry und Eckart. Sie sind allesamt Anfang bis Mitte sechzig, haben keine Lust alleine zu leben und gründen eine WG. Philip war über dreißig Jahre Arzt in Afrika, sein alter Studienfreund Harry fährt immer noch Taxi, Ricarda hat Probleme mit ihrer Tochter, Uschi verkauft Wurst und gute Sprüche, und Eckart hat den Grabstein seiner Frau dabei. Mit all ihren Macken, Hoffnungen und dem Kopf voller Pläne raufen sie sich zusammen. Doch dann hat ausgerechnet die flotte Uschi einen Schlaganfall. Mitten in der WG ein Pflegefall? Jetzt, wo der Spaß am dritten Lebensabschnitt gerade losging? Vorbei die weinseligen Doppelkopfrunden, fortan heißt es Teamgeist, Disziplin und vor allem: Nicht den Humor verlieren. Wunden reißen auf, Ideale zerplatzen, echte Freundschaften wachsen. Und mittendrin werden Ricarda und Philip mit voller Wucht von lang vergessenen Gefühlen getroffen ...

Wunderschöne Geschichte

— cat10367
cat10367

Tolle Grundidee, aber ab der Hälfte hat es mich ein bisschen gelangweilt. Hatte mehr erwartet!

— misery3103
misery3103

Ein sympatischer Roman, von dem ich leider viel mehre erwartet habe.

— eleisou
eleisou

Wenn das älter werden Spaß macht dann so!

— Lilofee
Lilofee

Eine Belastungsprobe für die WG

— Langeweile
Langeweile

Als ich auf Seite 88 ankam, gab ich es auf. Die Geschichte ist ziemlich abgeklärt und ohne jeglichen Charakter und Tiefe. Buch wird zum SUB

— Mia-S
Mia-S

Lustig, bewegend, ernst und doch positiv. Ein Buch das aufzeigt, dass es im Alter auch noch was anderes gibt als Einsamkeit und Tristesse.

— QueenSize
QueenSize

5 Personen um die 60 raufen sich in einer Senioren-WG zusammen und erleben Unerwartetes - ein wunderbares Buch voller Emotionen

— Julitraum
Julitraum

Was man gemeinsam doch alles schaffen kann,egal wie alt man ist

— Moorteufel
Moorteufel

Wahnsinnig unterhaltsam mit viel Witz und Humor und dennoch eine Geschichte mit Tiefgang, die einem ans Herz geht.

— mona_lisas_laecheln
mona_lisas_laecheln

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  • Alleine war gestern

    Alleine war gestern
    eleisou

    eleisou

    06. July 2016 um 17:08

    Als ich den Film-Trailer gesehen hatte, habe ich mich so richtig auf das Buch gefreut und als es endlich kam wollte ich sofort einen Blick drin werfen obwohl ich noch mit einem anderen Buch (nicht von Vorablesen) beschäftigt war. Doch leider wurde ich etwas enttäuscht. Der Schreibstil war doch recht einfach und etwas flach. Erzählt wird die Geschichte von fünf Menschen, die eine Ü60-WG gründen, weil sie nicht mehr einsam und allein wohnen möchten. Ricarda, der Freund ihres verstorbenen Mannes, Philip, Harry, ein gemeinsamer Freund und Uschi und Eckhard werden zu Mitbewohnern. Die Wohnung von Philips verstorbenen Mutter wird zu ihrer WG. Ihre Alltagssituationen werden nacheinander beschrieben, aber ich wurde irgendwie mit den Protagonisten nicht warm und das nicht weil der Altersunterschied ein Grund war. Die 5 teilweise neuen Freunde haben viel Spaß in der neuen Wohngemeinschaft (die Idee fand ich allerdings spitze!), werden aber auch mit Schwierigkeiten konfrontiert und müssen sich gegenseitig stützen. Die Charaktere des Büches waren an sich gut beschrieben aber ich glaube die Kürze der Kapitel ließ mich nicht mit vielen Emotionen und Sympathie an ihre Schwierigkeiten teilhaben und mitfiebern. Das Cover mit den 5 Macarons fand ich gelungen, ich denke daß das eine schräge mit dem Schlaganfall von Uschi zu tun hat, daher es will uns zeigen daß eine Person sich differenzieren wird. Im Ganzen ein sympatischer Roman, von dem ich leider viel mehre erwartet habe. 

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  • Wenn das älter werden Spaß macht dann so!

    Alleine war gestern
    Lilofee

    Lilofee

    24. April 2016 um 17:43

    Alleine war gestern von Beatrice Meiererschienen im KiWi VerlagVier Menschen alle Anfang sechzig gründen eine WG.Philipp hat über 30 Jahre als Arzt in Afrika gearbeitet.Als seine Mutter stirbt, zieht er in ihre schöne Altbauwohnung.Ricarda, seine Jugendliebe, muss aus ihrer Wohnung raus weil sie saniert wird.Sie zieht zu Philipp und die beiden gründen eine WG.Es kommen noch Harry, Eckhart und die Uschi dazu.Alle haben ihre Macken und Spleene. Es ist nicht leicht alles unter ein Dachzu bekommen. Philipp ist noch immer in Ricarda verliebt, Harry fährt immernoch Taxi und Eckhart hat den Grabstein seiner Frau im Zimmer zu stehen.Uschi ist Wurstverkäuferin und eine gute Seele.Sie werden auf eine große Probe gestellt als Uschi einen Schlaganfall erleidet.Uschi wird zum Pflegefall und nun?Es ist ein wunderschöner Roman. Trotz des schweren Themas behält er seineLeichtigkeit. Alle bemühen sich Uschi das Leben leichter zu machen und sie gebenalles um Uschi wieder in die Normalität zu führen.Wenn das älter werden Spaß macht dann so!

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  • Freud und Leid in der WG

    Alleine war gestern
    Langeweile

    Langeweile

    25. March 2016 um 09:53

    Nach dreißig Jahren im Ausland ist Philipp wieder zurück in Köln.Er will die Wohnung seiner verstorbenen Mutter verkaufen und für sich eine neue Wohnung suchen.Da läuft ihm unverhofft auf der Domplatte Ricarda, seine Jugendliebe ,über den Weg.Sie ist auf Suche nach einer vorübergehenden Unterkunft,ihre Wohnung ist für ein halbes Jahr ,wegen Renovierung unbewohnbar.Spontan bietet Philipp ihr einen Platz in seiner WG an.Sein Problem ist - die WG existiert nur in seinem Kopf.Aber Verliebtheit macht vieles möglich und so läßt Philipp die Wohnung renovieren und findet auch schnell die richtigen Mitbewohner.Nach einem Kennenlernwochenende beschließt man das Wagnis WG anzugehen. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten meistern sie den Umgang im Alltag gut. Da erleidet eine Bewohnerin einen Schlaganfall und alles ist anders.Nach der Reha sind sie bemüht die Anforderungen zu meistern.,was sie regelmäßig an ihre Grenzen bringt.Ricarda ,das geborene Organisationstalent ,vergisst über den ganzen pflegerischen Aufgaben die Belange ihrer Tochter.Auch die Beziehung zu Philipp gedeiht nur langsam.Mir hat der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen,die verschiedenen Charaktere wurden gut dargestellt. Einzig der Schluss war ein bisschen sehr durch die rosarote Brille gesehen. Buchtitel: Alleine war gestern

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  • Neuanfang

    Alleine war gestern
    ChrischiD

    ChrischiD

    10. January 2016 um 18:42

    Ricarda, Philip, Uschi, Harry und Eckart kennen sich zum Teil schon sehr lange, andere Verbindungen sind neueren Datums. Gemein haben sie jedoch, dass sie alle Anfang sechzig sind und eine WG gründen. Ob das Zusammenleben der unterschiedlichsten Persönlichkeiten wirklich gut gehen kann, muss sich erst noch zeigen. Doch plötzlich schlägt das Schicksal knallhart und unbarmherzig zu, wodurch mehr denn je Zusammenhalt gefragt ist... Ein Neuanfang will gut überlegt sein und sicherlich gibt es nicht wenige Risiken zu beachten. Doch nicht umsonst heißt es schließlich „Wer nicht wagt...“. Veränderungen haben immer einen Sinn, auch wenn man das manches Mal erst viel später herausfindet. Dennoch erscheint die Vorstellung einer WG-Gründung im fortgeschrittenen Alter etwas schwieriger. Jede einzelne Person hat bereits viel erlebt, beruflich wie privat und hat das ein oder andere Päckchen zu tragen. Ob man sich dann wirklich noch einmal auf Kompromisse einlassen und sich zusammenraufen kann beziehungsweise will? Dem Leser wird es sehr leicht gemacht ins Geschehen hinein zu finden und die Charaktere kennen zu lernen, da die Kapitel zum einen recht kurz sind und zum anderen, vor allem anfangs, immer wieder eine andere Person in den Vordergrund gerückt wird. So ergibt sich nach und nach ein Gesamtbild, das nicht nur die Gemeinschaft betrachtet, sondern auch das Individuum nicht außer Acht lässt. So kommt es ebenfalls dazu, dass man sich mit der ein oder anderen Figur womöglich mehr identifizieren kann, da einen die dargestellten Eigenschaften, Denk- sowie Handlungsweisen an die eigenen erinnern. Dass die Unbeschwertheit, die zunächst vorherrscht, nicht von Dauer sein wird, ahnt man recht schnell. Kaum zu Ende gedacht, schlägt das Schicksal bereits zu, so dass die neugegründete WG an einen Punkt gerät, der zeigen wird, ob das Projekt bereits im Anfangsstadium scheitert. Sicherlich macht man sich als Leser nicht nur Gedanken wie die einzelnen Personen nun reagieren werden, unweigerlich stellt sich auch die Frage, wie man selbst in einer solchen Situation handeln würde, schließlich kann es jeden treffen. Gebannt verfolgt man das Geschehen, lacht und weint mit den Figuren und drückt ihnen vor allem die Daumen, dass sie sich nicht verlieren, weder der Einzelne sich selbst, noch die Gemeinschaft. Bis zum Schluss ist der Ausgang unvorhersehbar, es gibt diverse Möglichkeiten, die sich in unregelmäßigen Abständen abwechselnd immer mal wieder abzeichnen. Was nun im Endeffekt tatsächlich geschehen wird, kann man nur erleben, wenn man bis zum Ende am Ball bleibt. Dies fällt allerdings nicht schwer, da man förmlich mitgerissen wird, sowohl vom flüssigen Schreibstil der Autorin als auch der eigentlichen Erzählung. Es ist egal wie jung oder alt man ist, manchmal ist ein Neuanfang einfach notwendig, um das innere Gleichgewicht zu finden, und zu lernen gibt es ebenfalls immer etwas.

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  • Für eine Wg ist man nie zu alt

    Alleine war gestern
    Moorteufel

    Moorteufel

    Das denken sich Ricarda,Philip,Uschi,Harry und Eckart.Sie alle sind anfang 60 ,noch recht gut zu fuß und sehr fit.Und alle haben es satt alleine zu wohnen,. Nachdem sie es erstmal das zusammenwohnen ,probeweise in einem kurzurlaub getestet haben,wagen die 5 das Projekt WG. Aber schon beim Einzug merkt jeder,das der andere doch so einige versteckt macken und so seine Vorlieben hat.Aber was einen richtige Wg ist,die läßt sich von sowas nicht erschüttern.Sowas bringt einen doch nur noch näher. Als dann Uschi noch einen Schlaganfall erleidet,kommen alle an ihre Grenzen.Aber es schweißt auch zusammen. Diese Idee im hohen Alter nochmal eine WG zu gründen,wo alle füreinander da sind,find ich klasse,. Wo doch heutzutage sehr viele Leute alleine leben in ihren großen Wohnungen ,und im schlimmsten fall keaum noch einen zum unterhalten haben.Viellleicht mach ich sowas später auch mal wqer weiß

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    • 2
    DianaE

    DianaE

    02. January 2016 um 17:17
  • Leserunde zu "Alleine war gestern" von Beatrice Meier

    Alleine war gestern
    BeatriceM

    BeatriceM

    Liebe Leute! WG mit Anfang 60 - kann das gut gehen? Ich bin erst Mitte 40, habe also noch etwas Zeit. Trotzdem. Im Freundeskreis kamen wir immer mal wieder auf sowas zu sprechen: Wie werden wir wohl später leben? Weil ich die Frage - gerade heutzutage - ziemlich spannend finde, habe ich mir dazu eine Geschichte ausgedacht und meinen ersten Roman geschrieben. Dafür habe ich fünf ziemlich unterschiedliche Singles Anfang sechzig zusammengewürfelt. Ein spannendes Alter, denke ich: Das Berufsleben nähert sich langsam dem Ende, es beginnt - ob man will oder nicht - eine neue Lebensphase, und wenn man sich nochmal neu sortieren will, dann "jetzt oder nie". Frage ist natürlich: Kann sowas dann auch gut gehen? Die Leute sind zwar noch "jung", aber eben auch nicht mehr Anfang zwanzig. Jeder hat seine Macken und seine Lebenswunden. Der Blick des anderen kann da nerven, auch verletzen, im besten Fall aber auch relativieren und inspirieren, mal ein paar Marotten oder Überzeugungen von sich zu überdenken. Auch mal was lockerer zu sehen oder drüber zu lachen. Abgesehen davon wollte ich den Gedanken dieses (viel beschworenen) Wohnmodells für "Best-Ager" aber auch mal konsequent weiter denken: Was, wenn einer aus dem Trüppchen plötzlich zum Pflegefall wird? Und nicht erst in zehn Jahren. Sondern jetzt. Wo der Spass gerade erst losging.... Wer Lust hat, sich über so eine WG Gedanken zu machen, wer da an seine Eltern denkt oder wer womöglich schon Erfahrungen damit hat, schreibe doch ein, zwei Sätze dazu. Ich würde mich auch einfach freuen, wenn der Roman und die Leserunde Inspiration sind, sich generell über dieses Wohnmodell Gedanken zu machen oder eben Erfahrungen auszutauschen. Mein Verlag Kiepenheuer & Witsch verlost unter den Einsendungen zehn Romanausgaben. Einsendeschluss ist der 23. November. Voilà! Ich freue mich, von euch zu hören! Alles Gute Beatrice Meier Hier auch ein Link zur Leseprobe: http://www.bic-media.com/mobile/mobileWidget-jqm1.4.html?https=false&isbn=9783462047509

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    • 187
  • Ein wunderbares Buch voller Emotionen, sehr empfehlenswert!

    Alleine war gestern
    Julitraum

    Julitraum

    01. January 2016 um 19:53

    Ricarda, eine toughe Witwe um die 60, steht noch voll im Leben und arbeitet als Therapeutin als sie nach vielen Jahren zufällig ihren alten Freund Philip wiedertrifft. Dieser ist gerade erst nach Jahrzehnten seiner Tätigkeit als Arzt in Afrika zurück in seine Heimat Köln gekommen, um sich um die betagte, kranke Mutter zu kümmern, doch diese ist noch vor seinem Eintreffen gestorben. Jetzt bleibt ihm nur noch übrig, die große Wohnung der Mutter zu verkaufen und sich eine kleine Bleibe für sich selbst zu suchen. Als er erfährt, daß Ricarda wegen einer Sanierung ihre Wohnung für ein halbes Jahr nicht bewohnen kann, kommt ihm spontan die Idee, aus der großen Wohnung seiner verstorbenen Mutter eine WG zu machen um Ricarda, an der sein Herz schon immer gehangen hat, eine Bleibe anzubieten. Weitere WG-Mitbewohner sind ebenfalls schnell gefunden. Harry, ein typischer Macho, geschieden und langjähriger Freund von Philip, zieht nur zu gerne mit ein. Als Taxifahrer kann er sich ohnehin selbst keine eigene Wohnung leisten und fühlt sich in der Einliegerwohnung im Haus seiner Tochter nebst neuem Freund ohnhein nicht so wohl. Dann kommt noch Uschi, die lebenslustige und patente Fleischereifachverkäuferin, die sich oft um Philips Mutter gekümmert hat, hinzu und Eckhart, der ruhige und in sich gekehrte, pensionierte Bankangestellte, der sich viele Jahre um die Bankkonten von Philips Mutter gekümmert hat. Alle Fünf sind sie um die 60 und sehen dem 3. Lebensabschnitt mit gemischten Gefühlen entgegen. Außerdem sind sie alle sehr unterschiedlich und müssen sich erst einmal an die Eigenheiten und Charakter der anderen gewöhnen und das ist im doch schon reiferen Alter gar nicht mehr so einfach. Trotzdem wird aus der bunt gemischten Truppe eine harmonische Clique, bis sie ein Schicksalsschlag vor eine harte Bewährungsprobe stellt. Dieser Roman ist wirklich wunderbar, lebendig und lebensnah geschrieben. Die verschiedenen Protagonisten kommen sehr authentisch rüber und die Dialoge zwischen den Personen taten ein Übriges, um gefesselt von der Handlung zu sein. Humor und ernste Momente wechseln gekonnt miteinanader ab, ein Buch, das zum Nachdenken anregt, denn wir alle werden älter und müssen uns mit Krankheit, Pflege und dem möglichen Alleinsein auseinandersetzen. Dieses Buch macht Hoffnung und versprüht Lebensfreude und ist mit viel Warmherzigkeit geschrieben worden. Ein Buch, das ich sehr empfehlen kann.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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  • ... mit 66 Jahren, da fängt das Leben an; mit 66 Jahren, da hat man Spaß daran; mit 66 Jahren...

    Alleine war gestern
    Floh

    Floh

    Das Thema Altern, Pflege, Demenz, Alzheimer, Pflegeheim, Vergessen, Respekt, Würde & auch das Sterben... gerne verschließen wir uns davor, doch hier in diesem bezaubernden Roman „Alleine war gestern“ von der Autorin Beatrice Meier erleben wir, wie das Altern auch ganz anders funktionieren kann, eine außergewöhnliche Wohnform, die für Glück, Zusammenhalt, Hoffnung und Stärke spricht. Ein unerwartetes Schicksal, was zusammenschweißt und das Herz berührt. Hier spricht eine wahrhaft herzliche, bewegende, aber auch sehr humorvolle Geschichte, und diese einfühlsamen Erlebnisse und Erzählungen öffnen die Augen, bieten einen Blickwinkel und regen zum Umdenken an. Autorin Beatrice Meier berichtet nicht nur von den typisch alternden und klischeehaften über 60-jährigen, nein, sie berichtet von einem Leben voller Überraschungen, Eigenschaften, Macken, Marotten und Erfahrungen. Ein ganz neues Leben, welches im Alter erblühen kann und neben schwierigen Situationen auch die herzlichsten Ereignisse zu Tage führt. Sie hat es sich in ihrem bezaubernden und erklärenden Buch "Alleine war gestern" mit ihren gesammelten Eindrücken, Erfahrungen und Berichten zur Aufgabe gemacht zu informieren, aufzuklären, Hoffnung zu schenken und ein Anreiz für weitere solche Projekte zu geben. Ein lohnendes Buch, welches mit viel Herz, Humor, Lachern, Wissen, Hintergründen, Offenheit und Wahrheit trumpft! Und mittendrin „Ralf“, ein Fellknäuel, der die ganze Szenerie von unten beobachtet… Erschienen im KiWi Verlag (http://www.kiwi-verlag.de/) Inhalt / Beschreibung: "“Wer sich auszieht, zieht aus!“ WG-Leben für Fortgeschrittene Ein herrlich skurriler, anrührender Roman über fünf Anfang Sechzigjährige, die ihrem Leben noch einmal einen neuen Dreh geben wollen. Sie heißen Ricarda, Philip, Uschi, Harry und Eckart. Sie sind allesamt Anfang bis Mitte sechzig, haben keine Lust alleine zu leben und gründen eine WG. Philip war über dreißig Jahre Arzt in Afrika, sein alter Studienfreund Harry fährt immer noch Taxi, Ricarda hat Probleme mit ihrer Tochter, Uschi verkauft Wurst und gute Sprüche, und Eckart hat den Grabstein seiner Frau dabei. Mit all ihren Macken, Hoffnungen und dem Kopf voller Pläne raufen sie sich zusammen. Doch dann hat ausgerechnet die flotte Uschi einen Schlaganfall. Mitten in der WG ein Pflegefall? Jetzt, wo der Spaß am dritten Lebensabschnitt gerade losging? Vorbei die weinseligen Doppelkopfrunden, fortan heißt es Teamgeist, Disziplin und vor allem: Nicht den Humor verlieren. Wunden reißen auf, Ideale zerplatzen, echte Freundschaften wachsen. Und mittendrin werden Ricarda und Philip mit voller Wucht von lang vergessenen Gefühlen getroffen ..." Schreibstil: Besonders beeindruckend empfinde ich das sprühende Leben, welches hier aus den Zeilen dringt. Da die Autorin eigene Erfahrungen und Beobachtungen und natürlich Visionen und Wünsche in diesem Buch niederschreibt, bekommt es unheimlich viel Tiefe und Nähe, sowie Herzlichkeit und Elan. In Romanform vermengen sich hier Erinnerungen, Gegenwart, Wünsche, Weisheiten, Situationskomik, Schwierigkeiten und Lebensmut trotz Schicksale. Ein regelrechter Erfindergeist, der hier schreibt und blüht. Neben all den harmonischen und geselligen, teils sehr jung und agil anmutenden Passagen und die Lebensfreude trotz Wehwehchen, werden hier auch die schwierigen und durch Familie, Gesetze, Gesellschaft und Behörden geprägte Momente mit dem Umgang der Erkrankung Demenz, Pflegebedürftigkeit, das Vergessen und Rücksichtnahme und Verständnis sowie Handeln und Akzeptieren in dem menschlichen und sozialen Zusammenleben (besonders in dieser besonderen WG) dargelegt. Zu all den Hindernissen und Alltagsproblemen werden aber auch all die Hoffnungen und Bereicherungen beschrieben. Die Autorin zeigt durch ihren lockeren Ton, ihrer manchmal flapsigen Mundart, ihren Gedanken und Entscheidungen, dass ein Leben im vortgeschrittenen Alter viele Optionen und Möglichkeiten bietet und das das Leben mit erkrankten und / oder alternden Angehörigen oder wie hier Gleichgesinnten KEIN Dahinsiechen ist. Es ist Dank des ehrlichen, emotionalen und optimistischen Schreibstils ein Unterhaltungsroman entstanden, den man liebend gerne als Film erleben möchte und auch kann (ARD Verfilmung mit Walter Sittler als Philip). Humorvolle Momente, Dialoge zum Schmunzeln, Anekdoten, Erlebnisse und aber auch Wege und Hilfestellung. Der Schreibstil der Autorin B. Meier macht aus diesem Buch, aus dieser Geschichte, einen Unterhaltungsroman, den man gerne ein weiteres Mal liest und sich immer wieder in die Atmosphäre dieser besonderen 60er-Senioren-WG einleben lässt. Neben all den humorvollen Momenten, zeigt die Autorin Beatrice Meier jedoch auch tragische und rührende Ereignisse und findet auch hier durch ihre Erzählweise genau den treffenden Tonus um jeweilige Passagen an den Leser zu bringen und ihn mitzunehmen. Ganz großartige Umsetzung. Besonderes BonBon sind hier die Perspektiven von Ralf, die für einen mal ganz anderen Blickwinkel sorgen. Wer möchte nicht gerne wissen, was der Vierbeiner denkt? Meinung: Dieses Buch zeigt uns, dass es auch anders geht. Der Umgang mit dem Altern muss nicht zwangsläufig hoffnungslos und belastend sein. Zwar werden auch Fakten genannt, die schonungslos den Ist-Zustand unserer Gesellschaft und sozialen Einstellung und die Schwierigkeiten mit dem Umgang des Sterbens und Alterns und der behördlichen und pflegerischen Wege aufzeigen, aber es gibt Lichtblicke, wenn man auch außergewöhnliche Wege gehen will. Hier berichtet die Autorin Beatrice Meier von 5 ganz unterschiedlichen alten Menschen, die ganz unterschiedliche Werte, Erfahrungen, Leidenschaften, Leiden und Vorstellungen sowie Macken und Schrullen mit sich bringen und zusammen eine Senioren WG gründen. Die Autorin B. Meier lässt die Protagonisten, die Betroffenen, die 5 Bewohner und den Beobachter Ralf sprechen. Sehr sehr bewegende und auch mutmachende Geschichten werden hier verarbeitet, die aus dem wahren Leben stammen könnten und die den Umgang mit dem Verfall, dem Tod und das Warten auf den Tod zunächst in einem traurigen Licht darstellen und später all die Lebensfreude in der sonderbaren WG aufzeigen. Das Gelesene geht nahe, bewegt und informiert. Man wird Ricarda, Pilip, Harry, Uschi und Eckart ins Herz schließen, trotz oder gerade wegen ihrer gravierenden Eigenarten. Zum Nachdenken und Umdenken anregend, offen, ehrlich und fundiert erläutert die Autorin neben ihrem Unterhaltungsroman mit der einprägsamen Geschichte auch die Fakten, den Ist-Zustand, die Moral und die Möglichkeiten, aber auch die Schwierigkeiten, Versäumnisse und Tücken der Verantwortung und Selbstbestimmtheit. Die Autorin durchkämmt das gesamte Spektrum, welches das Thema mit sich bringt und zeigt Erfahrung und Wissen und vereint alles gekonnt und stimmig in einem Roman, der unvergessen bleibt und so viel herzlichen Humor und Charme bietet. Der Leser hat die Möglichkeit zu verstehen, und seinen Blickwinkel zu verstellen. Pluspunkt ist, dass Beatrice Meier nicht in üblicher Sachbuchmanier informiert, sondern überwiegend die Menschen und die Geschichte der Handlung sprechen lässt. Somit erreicht sie die Leser und weckt eine Spirale aus Gedanken und Hoffnung und Tatendrang gepaart mit einem wundervollen Roman und einzigartigen Protagonisten. Großes Lob geht aber an die Idee, die Sicht aus den Augen der Bewohner, WGler und Betroffenen darzustellen und diese Geschichte wie aus dem wahren Leben in einem Roman zu Papier zu bringen. Ich bin sehr bewegt und wurde sehr intensiv mit dem Thema vertraut gemacht und könnte mir mehr von diesen 60iger + WG´s vorstellen. Ein Umdenken und eine neue Sicht der Dinge werden dem Leser hier geschenkt. Die Autorin: "Beatrice Meier wurde 1969 in Bochum geboren und studierte an der Universität Düsseldorf Literaturübersetzen. 2002 war sie Stipendiatin der Drehbuchwerkstatt München und nahm 2006 am Autorenprogramm an der Internationalen Filmschule Köln (ifs) teil. Für ihr Drehbuch zum Kinofilm »Abseitsfalle«, der auf vielen Festivals, aber auch auf DGB-Veranstaltungen und im Europäischen Parlament gezeigt wurde, erhielt sie 2013 beim Festival des Deutschen Films den Drehbuchpreis. »Alleine war gestern« ist ihr erster Roman. Er ist gerade verfilmt worden und wird im Frühjahr 2015 in der ARD ausgestrahlt. Beatrice Meier arbeitet und lebt in Straßburg." Fazit: Herzlich, humorig, informativ und sehr facettenreich dargestellt. Ein erfrischender, humoriger und hoffnungsvoller Roman mit Herz und Seele und vielen bezaubernden Momenten bei einer ernsten Thematik. Eine absolute Leseempfehlung für die, die sich mit dem Thema befassen möchten, betroffen sind, oder einen Blick in ein bereicherndes Leben im Alter werfen möchten und auch andere Lösungen finden mögen.

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    • 5
  • Ganz tolles Kino

    Alleine war gestern
    Rees

    Rees

    14. December 2015 um 17:53

    Alleine war gestern Was für ein herzerwärmendes Buch! Ich bin begeistert. Fünf Leute über sechzig gründen eine WG und erleben dadurch neue Freude am Leben , sie raufen sich zusammen und teilen sich die Pflichten, doch dann als es fast schon am Schönsten ist, passiert ein Unglück . Nun heisst es zusammen halten und durchbeissen, was aber nicht immer einfach ist., ja beinahe scheitert . Es werden in diesem Buch so viele Themen angesprochen die irgendwann mal jeden beschäftigen ..., Alter, Einsamkeit, Krankheit,  Freunde , Familie  ,verpasste Gelegenheiten, Liebe im Alter und ....Tod. Dieses Buch schafft es Humor und Tragik so zu vereinen, dass es genau die richtige Mischung ergibt. Es darf gelacht und geschmunzelt werden,  aber dann hat es auch wieder Platz für die ernsten Dinge des Lebens. Mir haben die Charaktere sehr gefallen und sie wurden mir zu Freunden, ich hab mit ihnen gelacht und beinahe geweint, konnte ihre Gedanken nachempfinden und ihre Gefühle verstehen.  Sympathisch und ehrlich geschrieben , ein Buch wie es das Leben schreibt. Ganz tolles Kino! 5 Sterne

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  • Ein realistischer Roman übers Älterwerden

    Alleine war gestern
    seschat

    seschat

    13. December 2015 um 13:33

    INHALTFünf unterschiedliche Personen aus Köln, alle um die sechzig, gründen eine Senioren-WG, um nicht mehr länger allein zu sein. Ihr Ruhestand ist ihnen zu eintönig und sie sehnen sich nach Abwechslung und Spaß. Alles läuft auch super an, bis Uschi unerwartet einen Schlaganfall erleidet und die WG zu verbrechen droht... MEINUNGDie Autorin Beatrice Meier hat mit "Alleine war gestern" einen sehr berührenden Roman übers Älterwerden und dessen Tücken und Chancen geschrieben. Mir hat dieser Roman aufgrund seiner lebensechten Charaktere und der realistischen bzw. authentischen Handlung ausnahmslos sehr gut gefallen. Das WG-Leben im Alter ist längst nicht so lässig wie in der Jugend-/Studentenzeit. Denn geregelte Tagesabläufe haben sich eingeschlichen, Krankheiten und auch viele Eigenheiten. Die fünf Mittsechziger aus dem Roman bilden eine bunte Truppe. Ricarda, ehemalige Psychologin mit Helfersyndrom, Philip, ehemaliger Arzt, und Harry, Taxifahrer mit Hippielebensstil, kennen sich noch aus Jugendtagen. Dementsprechend locker und neckend gehen sie miteinander um. Der ruhige Ex-Sparkassenangestellte Eckart und die flotte Wurstverkäuferin Uschi stoßen neu hinzu. Eines wird bei diesen verschiedenen Persönlichkeiten schnell klar, der WG-Alltag ist alles andere als gewöhnlich. So chillt Harry am liebsten rum und hat immer einer frechen Spruch auf den Lippen, während Uschi in der Wohnung Aerobiclektionen von Jane Fonda durchturnt und Eckart lieber die Gemeinschaft meidet und sich in sein Zimmer zurückzieht. Mir hat besonders gefallen, wie sie mit der Zeit lernen, auf den jeweils anderen Rücksicht zu nehmen und ihr Leben durch die WG einen frischen Wind bekommt. Ich könnte mir im Alter durchaus vorstellen, auch in solch einer quirligen WG zu leben, anstatt allein in den eigenen vier Wänden zu hocken. Sicherlich bringt das Alter einige Rückschläge mit sich, was Uschis Schlaganfall verdeutlicht. Gerade da ist es wichtig, dass man zusammenhält und nicht beim ersten Problem resigniert. Denn gemeinsam ist man stark und das ist in diesem Fall keine abgedroschene Plattitüde. Beatrice Meier kann sich ausgesprochen gut in die seelischen Zustände ihrer Protagonisten hineinfühlen. Ob nun Trauer, Verlustängste oder Liebe, die gesamte Klaviatur der menschlichen Gefühlswelt wird bedient. Denn das Leben endet mit 60 noch lange nicht ;-) Die Autorin setzt auf einen leicht verständlichen und witzigen Erzählton, der selbst ausweglos erscheinende Wendungen erträglich werden lässt. Vor allem der Wechsel innerhalb der Erzählperspektive hat mich angesprochen, weil auf diese Weise nicht nur die fünf Charaktere mit deren Hoffnungen und Nöten zu Wort kommen, sondern auch Pflegehund Ralf. Das Cover mit den bunten, aufeinander geschichteten Macarons wirkt freundlich und macht richtig Lust, dieses Buch zu lesen. Ich finde das Design mehr als gelungen, weil es zugleich Zusammenhalt und Unterschiedlichkeit transportiert. FAZIT Ein Roman mitten aus dem Leben, der Hoffnung und viel Menschlichkeit verbreitet. Absolut lesenswert.

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  • Die Wohnform der Zukunft?

    Alleine war gestern
    Queenelyza

    Queenelyza

    12. December 2015 um 11:06

    Die Gesellschaft wird immer älter, Großfamilien mit mehreren Generationen unter einem Dach gibt es mittlerweile kaum noch - auch wenn Mehrgenerationenhäuser versuchen, diese Art zu leben wieder zumindest zu simulieren. Einrichtungen? Nur eine Möglichkeit, im Alter zu leben. Neue Wohnformen sind gefragt... Im Buch "Alleine war gestern" geht es um eine fidele WG von fünf Menschen um die Sechzig, die sich aus verschiedenen Gründen entscheiden, diesen Schritt zu tun. Und so kommt es auch bereits in der Anfangszeit zu kleineren Grabenkämpfen und Irritationen, bis man sich wirklich zusammengerauft hat. Doch als dann alles gut zu werden scheint, passiert etwas, und die WG sieht sich neuen, ernsten Herausforderungen gegenübergestellt... Dieses Buch ist wunderbar geschrieben, sehr locker, aber nicht flapsig. Gerade dieser leichte Erzählton macht das Buch, als es dann um ernstere Themen geht, nicht zu schwer und belastend. Denn das hätte dann nicht zum lockeren ersten Teil gepasst, in dem man wirklich kurz denkt, in einem Wohlfühlbuch gelandet zu sein. Dass es das eben nicht ist, merkt man später. Plötzlich geht es nicht mehr nur um Freizeit und angenehme Dinge, sondern um Pflegestufen, Treppenlifte und therapeutische Maßnahmen. Und wie schnell man an seine Grenzen geraten kann.  Alles überzeugend umgesetzt und teilweise sehr berührend. Denn die tapferen Damen und Herren lassen sich auch vom Schicksal nicht unterkriegen und halten zusammen. Ein Buch nicht nur für ältere Menschen, sondern ein ausgesprochen  schöner Roman ganz nah am Leben, mit wunderbar eigensinnigen Charakteren - nicht zu vergessen Dackel Ralf mit seinen herrlichen Sichtweisen "von unten". Unbedingt lesenswert!

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  • Alleine war gestern

    Alleine war gestern
    Gelinde

    Gelinde

    11. December 2015 um 14:26

    Alleine war gestern, von Beatrice Meier Cover: Zuerst habe ich mich gefragt was das Cover mit dem Buch zu tun hat. Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, hier meine Antwort: Alle sind unterschiedlich und passen doch zusammen. Inhalt: Fünf Leute um die sechzig und ein dicker Dackel treffen in einer Wohnung aufeinander. Ricarda, äußerst exakt und planwütig, die gerade dringend eine Bleibe sucht, weil ihre Wohnung für mindestens ein halbes Jahr nicht bewohnbar ist. Philip, der Arzt (mit Hintergedanken auf Ricarda) der gerade aus Afrika zurückkommt, wo er als Arzt gearbeitet hat und nun die große Wohnung seiner Mutter geerbt hat. Uschi, die Wurstfachverkäuferin, die gute Seele mit Witz und Weisheit, die aus finanziellen Gründen ein neues Zuhause sucht. Harry, der Althippie (mit Joint), der immer einen passenden oder auch unpassenden Spruch raushaut. Eckhart, der Einsame und Stille. Diese fünf unterschiedlichen Personen treffen aufeinander, mit all ihren Macken, Hoffnungen und Plänen. Und gerade als sie sich zusammengerauft haben schlägt das Schicksal zu. Ein Schlaganfall macht ein Mitglied der WG zum Pflegefall. Wird die WG nun zerbrechen? Meine Meinung: Beatrice Meier hat hier ein wunderbares Buch geschaffen. Mit einer Leichtigkeit und viel Humor werden die ersten Schwierigkeiten der WG geschildert und überwunden. Als das Schicksal dann zuschlägt, kommen auch die tieferen Emotionen und ernsten Themen zur Sprache, Angst, Krankheit und Pflegebedürftigkeit werden angesprochen. Irgendwie ist alles sehr menschlich und real. Viele einzelne Beispiele werden aufgegriffen und lassen uns tiefer in mögliche Probleme, aber auch Chancen einer „Alters-WG“ blicken. Trotz der Betroffenheit im Mittelteil des Buches, bleibt der Spaß beim Lesen aber doch die ganze Zeit erhalten. Autorin: Beatrice Meier ist 1969 in Bochum geboren und studierte Literaturübersetzen. Sie war Stipendiatin der Drehbuchwerkstatt München. Für ihr Drehbuch zum Kinofilm „Arbeitsfalle“ erhielt sie 2013 einen Drehbuchpreis. „Alleine war gestern“ ist ihr erster Roman, er wurde verfilmt und ist im Frühjahr 2015 in der ARD gezeigt worden. Mein Fazit: Ein absolut gelungenes Buch über eine „Alters WG“, das mich tief bewegt hat, bei dem der Witz und die Ironie aber auch nicht zu kurz kamen. Von mir 4,5Sterne (für das fast zu wunderbare Happy End ziehe ich einen halben Stern ab), die ich im Endeffekt dann gerne auf die 5 Sterne aufrunde.

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  • Willkommen in der Senioren-WG

    Alleine war gestern
    nati51

    nati51

    09. December 2015 um 20:43

    Fünf Leute über sechzig wollen ihr Leben verändern. Die ganze Sache kommt ins Rollen, als in Ricardas Eigentumswohnung Hausschwamm entdeckt wird. Ihre Wohnung ist für sechs Monate unbewohnbar. Doch wo soll sie unterkommen? Auf den Weg zur Arbeit trifft sie ihren alten Studienkollegen Philip Kreuzer, der ihr spontan anbietet in seiner Wohnung einzuziehen – einer Senioren-WG. Ricarda stimmt freudig zu. Der einzige Haken bei der Geschichte ist, dass die WG bisher nur in Philips Kopf existiert. Selbst überrascht über seine eigene Spontanität nimmt Philip Kontakt zu seinem alten Kumpel Harry auf und er ist sofort dabei. Der verwitwete Eckart, der sich bis zu seiner Pensionierung um die Konten von Philips Mutter gekümmert hat und auf der Suche nach einer kleinen Wohnung ist, überlegt, ob er dieses Wagnis eingehen soll. Auch die um keine Antwort verlegene Wurstverkäuferin Uschi wird von Philip angesprochen, ob sie an diesem Wohnmodell der Zukunft teilnehmen möchte. Um sicherzugehen, ob sie alle zusammenpassen, verbringen sie zwei gemeinsame Wochenenden an der Nordsee. Als sie diese Tage ohne Streit überleben, fühlen sie sich bereit für ihre WG. Alle WG-Mitglieder haben ihre Marotten, kleine Streitereien werden durch Kompromisse und unschlagbaren Sprüchen aus der Welt geschaffen. Doch dann schlägt das Schicksal zu, die lustige Uschi erleidet einen Schlaganfall und ist halbseitig gelähmt. Ist die Senioren-WG dieser Belastung gewachsen? Beatrice Meier schreibt flüssig, leicht und mit einer Prise Humor gewürzt, dass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe. Durch die Unterteilung in viele kleine Kapitel, kann das Buch aber auch sehr gut unterbrochen werden, ohne dass es zu Erinnerungsschwierigkeiten führt. Der Roman bietet nicht nur ganz abwechslungsreiche Charaktere, sondern zeigt eine interessante Alternative zwischen Alleinleben und Altersheim. Ein Roman, der ablenkt vom Altwerden und Altsein, von düsteren Pflegeheimen und vom Alleinsein im Alter. Könnte dies nicht in Wirklichkeit ein Modell für die Zukunft sein? Für mich war es eine kurzweilige Unterhaltung – heiter, nachdenklich, menschlich und wunderbar zu gleich.

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  • Senioren-WG

    Alleine war gestern
    esposa1969

    esposa1969

    08. December 2015 um 14:45

    Inhaltsbeschreibung: Ein herrlich skurriler, anrührender Roman über fünf Anfang Sechzigjährige, die ihrem Leben noch einmal einen neuen Dreh geben wollen. Sie heißen Ricarda, Philip, Uschi, Harry und Eckart. Sie sind allesamt Anfang bis Mitte sechzig, haben keine Lust alleine zu leben und gründen eine WG. Philip war über dreißig Jahre Arzt in Afrika, sein alter Studienfreund Harry fährt immer noch Taxi, Ricarda hat Probleme mit ihrer Tochter, Uschi verkauft Wurst und gute Sprüche, und Eckart hat den Grabstein seiner Frau dabei. Mit all ihren Macken, Hoffnungen und dem Kopf voller Pläne raufen sie sich zusammen. Doch dann hat ausgerechnet die flotte Uschi einen Schlaganfall. Mitten in der WG ein Pflegefall? Jetzt, wo der Spaß am dritten Lebensabschnitt gerade losging? Vorbei die weinseligen Doppelkopfrunden, fortan heißt es Teamgeist, Disziplin und vor allem: Nicht den Humor verlieren. Wunden reißen auf, Ideale zerplatzen, echte Freundschaften wachsen. Und mittendrin werden Ricarda und Philip mit voller Wucht von lang vergessenen Gefühlen getroffen ... Leseeindrücke: Dieser zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken anregende Roman "Allein war gestern" von Autorin Beatrice Meier, las sich fast in einem weg. In der Handlung lernen wir fünf Personen kennen: Ricarda, Philip, Uschi, Harry und Eckart, alle um die sechzig und alle  wollen nicht alleine leben und gründen somit eine Senioren-WG und darin spielt eben jeder seine Rolle mit allen Höhen und Tiefen, gute Zeiten, schlechte Zeiten und die treffen besonders Uschi, die einen Schlaganfall erleidet und alle leiden mit ihr… Dieser Roman mit seinen 303 Seiten hat mich tief berührt. Er zeugt von Sich-Nicht-Unterkriegen-lassen-wollen, Zusammenhalt, Respekt füreinander, Freundschaft, Humor und aber auch Schicksalsschlägen. Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig und unterhaltsam lesen. Die Charaktere werden sehr detailliert und real vorstellbar dargestellt. Von Anfang bis Ende habe ich mich bestens unterhalten gefühlt, so dass ich gerne 5 Sterne vergeben möchte! @ esposa1969

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