Beatrice von Weizsäcker JesusMaria

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Inhaltsangabe zu „JesusMaria“ von Beatrice von Weizsäcker

Ist die Bibel tatsächlich so männlich gemeint? Taugt Jesus als Vorbild? Oder Maria? Es sind alte Fragen. Fragen, die nicht nur die Autorin umtreiben, sondern Männer und Frauen beider Konfessionen. Sie zeigt anhand von Geschichten über Frauen in der Bibel und Jesu Wirken den Kontrast zur katholisch-männlichen Wirklichkeit. Sie ist überzeugt: Im Sinne Jesu war das nicht. Frauen spielten in seinem Leben eine entscheidende Rolle. Jesus kannte keine verschiedenen Konfessionen. Es gab sie noch nicht. Er vertrat auch kein männliches Christentum, sondern ein menschliches. Beatrice von Weizsäcker geht es um Gleichberechtigung und die Ökumene. Denn solange es keine Ebenbürtigkeit gibt, kann auch von Ökumene nicht die Rede sein. Das muss sich ändern.

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  • Jesus kannte nur ein menschliches, kein männliches Christentum

    JesusMaria

    WinfriedStanzick

    07. October 2014 um 09:05

    Die Forschungen und die entsprechenden Bücher von katholischen und protestantischen feministischen Theologinnen der letzten Jahrzehnte haben, wenn man etwa an Dorothee Sölle und Luise Schottroff und deren Arbeiten auf den Kirchentagen denkt, eine breite Wirkung hinein in die einzelnen Gemeinden gehabt.   Dennoch fühlen sich vielleicht mehr Frauen dem Glauben und der Bibel fremd, als vor dieser Zeit, als die feministischen Theologinnen begannen, die Bibel aus der Sicht der Frauen zu lesen. Zu sehr sind es vor allem in der katholischen Kirche die Männer, die die Lehre und die Verkündigung prägen.     Beatrice von Weizsäcker, Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages hat vor zwei Jahren mit ihrem authentischen Buch „Ist da jemand? Gott und meine Zweifel“ gezeigt, wie man ohne wissenschaftliche Sprache direkt Menschen in ihren Glaubensfragen erreichen kann.   In einer Sprache, die man versteht und mit Beispielen und Fragen, die viele Menschen, die glauben, sich auch schon gestellt haben, aber ohne eine (er)lösende Antwort geblieben sind, stellt die Autorin ihren eigenen Glauben auf den Prüfstand. Sie schlägt die Bibel immer wieder auf und beschreibt, was sie dort über den Glauben findet. Braucht man ihn heute noch? Braucht man einen Gott, braucht man die Verlautbarungen der Kirchen, die dogmatischen Vorstellungen von Sünde etwa und Schuld, aber auch die Verheißungen von der Erlösung und Vergebung?   Nun hat sie ihre Suche fortgesetzt und hat als moderne, fragende und zweifelnde Frau die Bibel und die Geschichte des Christentums studiert und ihre Ergebnisse in ein Buch für Frauen gefasst. Ihre Hauptthese, die schon die feministischen Theologinnen vertreten haben, lautet: Jesus hat nicht Konfessionen gekannt, und er hat auch kein männliches Christentum vertreten. Sein Ansatz, seine Lehre von Gott war eine zutiefst menschliche. Deshalb muss es in den Kirchen immer wieder gehen um Gleichberechtigung und um Ökumene.   Denn ohne Ebenbürtigkeit kann es keine Ökumene geben. Dass sich dies ändert, hat sie dieses bemerkenswerte Buch geschrieben, das wie auch ihr erstes geeignet ist, in breite Teile eines Kirchenvolkes zu wirken, die die Hoffnung auf eine ehrliche und schriftgemäße Erneuerung der Kirche nicht aufgegeben haben, erst nicht, seit Papst Franziskus  bislang „unerhörte“ Probleme anpackt.    

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