Beatrix Gurian , Erol Gurian Stigmata

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Inhaltsangabe zu „Stigmata“ von Beatrix Gurian

Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefügt ist die rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die Täter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stößt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle …

Fesselndes Buch, ganz typisch für die Autorin!

— SimiK
SimiK

Nicht schlecht aber auch leider nicht wirklich spannend. Für ein Jugendbuch ist es trotzdem ziemlich gut.

— stockbrot
stockbrot

Ein spannender Thriller mit coolen und facettenreichen Elementen, dem in meinen Augen das gewisse Etwas fehlt...

— Leseratte2007
Leseratte2007

Guter Thriller, der spannend erzählt wird, alelrdings mit kleinen Schwächen!

— sweetpiglet
sweetpiglet

Weniger blutig als vielmehr mystisch. Das Buch schockt durch Bildsprache und entwickelt schnell eine Sogwirkung - lesenswert!

— AnnaBerlin
AnnaBerlin

Megamäßig spannend und sehr gruselig !!!

— DeliD
DeliD

Mega gut das beste Buch was ich dieses Jahr gelesen haba

— TanjaSpencer
TanjaSpencer

Schön spannend und schaurig. Anfangs etwas verwirrend, aber sonst Top!!

— xlinx
xlinx

Extrem spannend und schon schaurig. Ich habe es in drei Tagen durchgesuchtet. Die Bilder und Wendungen sind eine angenehme abwechslung.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Spannend und mysteriöse, genau nach meinem Geschmack

— psycho_bonbon
psycho_bonbon

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Ein tolles Buch, welches ein in den Bann zieht und nicht mehr los lässt.

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    Stigmata
    Books-have-a-soul

    Books-have-a-soul

    13. September 2017 um 13:05

    Allein der Titel hat mich ja sofort neugierig gemacht. Aber als es mir dann auch noch wärmstens empfohlen wurde, musste ich es unbedingt lesen.Es fiel mir wirklich leicht in die Geschichte einzutauchen. Die Autorin hat einen sehr einnehmenden, fesselnden Schreibstil. Es wird sofort Spannung aufgebaut und man hat schnell ganz viele Fragen, was sich durch die komplette Geschichte zieht. Man konnte durchwegs mit Emma mit rätseln und mit fühlen, alles war richtig gut durchdacht und man wurde ziemlich an der Nase herumgeführt. Ich konnte wirklich nie sagen, was die Hintergründe sind, die Motive, wer genau dahinter steckt und vor allem wem man vertrauen kann. Das blieb bis zum Schluss absolut unklar.Die gesamte Grundidee fand ich absolut genial und mir hat es auch super gefallen, dass parallel auch die Geschichte von Emmas Mutter aus deren Kindheit erzählt wurde. Oft mag ich solche Rückblenden nicht so gerne, aber hier wurde das total gut vermittelt. Immer wenn man dachte, man hätte etwas durchschaut oder man ist einen Schritt weitergekommen, passierte wieder was Neues, mit dem man nicht gerechnet hätte. Es gab Momente, da lief es mir kalt den Rücken runter, stellenweise war es auch leicht gruselig, auch wenn ich mich persönlich jetzt nicht gefürchtet habe, so wurde doch die allgemeine Atmosphäre hervorragend wiedergegeben. Alleine schon das Haus, in dem die Story spielt passt perfekt zum Geschehen.Fazit: Stigmata konnte mich durchwegs begeistern. Meine Erwartungen wurden übertroffen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Charaktere waren gut durchdacht, man wurde immer wieder perfekt hinters Licht geführt und die Spannung hat mich am Laufenden Band dazu gebracht, dass ich immer wissen wollte, wie es weitergeht! Ein Hauch Grusel mit düsterer Atmosphäre und einem grandiosen Setting machen das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis! Absolutes Highlight!

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  • Stigmata

    Stigmata
    sweetpiglet

    sweetpiglet

    21. February 2017 um 19:10

    Für Emma bricht eine Welt zusammen. Ihre Mutter soll tot sein, der einzige Mensch, denn sie in ihrem Leben hatte. Und dabei hatte sie gar nicht die Gelegenheit ihr zu sagen, was sie ihr alles bedeutet. Als Emma noch tief in ihrer Trauer gefangen zu sein scheint, erreicht sie ein seltsames Paket. Die Freude über ein mögliches Fotoalbum erlischt, als sie erkennt, dass alle Fotos entfernt wurden, lediglich ein Hinweis auf ein Camp ist im Paket enthalten. Um an Antworten zu kommen, scheint es nur einen Weg zu geben. Bei "Stigmata" handelt es sich um einen Jugendthriller, auf den ich wirklich schon gespannt war, zu mal er Jahre auf meinem SuB lag. Und ich muss gestehen, ich wurde nicht enttäuscht. Mit Emma haben wir eine Protagonistin, die gerade einen schweren Schlag erlitten hat, und nun hofft, dass sie ihren seelischen Schmerz bekämpfen kann. Emma wirkt dadurch sehr verbissen und schießt manchmal über das Ziel hinaus, aber in Anbetracht der Dinge die sie durchgemacht hat, waren ihre Reaktionen nachvollziehbar. Neben Emma haben wir noch die anderen Teilnehmer des Camps, die natürlich alle miteinander besonders auffällig und mysteriös wirken. Dieses teilweise übertriebene Herumgetruckse war aber manchmal etwas anstrengend, denn in einer Gruppe von mehr als 5 Leuten können nicht alle total verrückt sein. Trotz der etwas überzogenen Darstellung der Protagonisten ist die Handlung wirklich spannend, vor allem die Fotos die die Story unterstreichen, waren teilweise wirklich schockierend und haben mich gruseln lassen. Und auch die Geschichte hatte den ein oder anderen Gruselmoment, bei dem auch ich das Buch zur Seite packen musste. Parallelzur Hauptgeschichte erfahren wir durch Rückblicke auch, was in der Vergangenheit passiert ist, was natürlich für zusätzlichen Rätselstoff zur Hauptstory gesorgt hat. Insgesamt baut sich der Spannungsbogen ganz gut auf, und die Auflösung ist dann tatsächlich überraschend, was ich nicht gedacht hätte. Vor allem die letzten Seiten hatten es in sich, und auch hier hatte ich erneut Gänsehaut. Fazit: Mit "Stigmata" habe ich einige aufregende Lesestunden gehabt, und auch Gänsehautmomente. Die Geschichte baut sich durch einen gelungenen Spannungsbogen auf und mündet dann in einem brisanten Finale. Leider konnten mich nicht alle Protagonisten überzeugen, und wirkten teilweise überzogen. Dennoch ist "Stigmata" für mich ein gelungener Jugendthriller.

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  • Unglaubliche Sogwirkung mit viel Spannung und einigen Gruselmomenten

    Stigmata
    AnnaBerlin

    AnnaBerlin

    08. January 2017 um 09:22

    Inhalt: Nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Außerdem die Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. In einem Jugendcamp soll Emma die Täter angeblich finden. Deswegen macht sie auch auf den Weg in ein abgelegenes Schloss in den Bergen, das ihr alle Antworten geben soll. Immer wieder stößt sie dabei aber auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit und bald mischen sich diese mit der Gegenwart… Der Story-StapelErster Satz: „Sie versteckte den Brief in ihrer Rocktasche und eilte in ihr Büro im oberen Stockwerk, von dem aus sie einen guten Überblick über das Gelände und jede Drückebergerin sofort entdecken konnte. “Man wird als Leser direkt in das Buch gezogen und schon nach wenigen Seiten war ich gefesselt und konnte es kaum mehr weglegen. Ständig dachte ich, ach noch ein Kapitel, nur noch ein Kapitel,… die Seiten verfliegen und man rätselt als Leser die ganze Zeit mit. Ich selber konnte aber erst durch die Aufklärung am Ende des Buches die richtigen Schlüsse ziehen. Die Autorin hat es geschafft, die Geschichte so zu entwickeln, dass man mit den vielen Puzzleteilen lange kein Bild zusammenfügen konnte und vor allem, niemandem vertrauen konnte. Der Charakter-StapelEmma ist ein interessanter Charakter. Sie ist eine Mischung aus hilfsbereit/mutig und egoistisch/wütend. Ich wurde aus ihr nie so richtig schlau und sie behält den Leser auf Abstand. Wir bekommen ihre Angst oft zu fassen, kennen ihre Gefühlswelt sonst aber kaum. Das lag natürlich auch daran, dass sie ebenso wenig eine Lösung vorlegen konnte wie man selbst, so dass man zusammen gerätselt hat.Die anderen Charaktere waren für mich genauso lange undurchschaubar und wirklich jeder könnte der Mörder sein. Ich habe irgendwann jeden verdächtigt, da jeder verdächtig war. Auch wenn sie immer wieder Momente hatten, in  denen sie unschuldig wirkten. Das hat die Autorin großartig umgesetzt. Der Stil-StapelDas Buch liest sich unglaublich flüssig und entwickelt bereits nach wenigen Seiten eine Sogwirkung, der man sich kaum entziehen kann. Die Kapitel sind nicht nur in der Gegenwart von Emma, sondern auch in ihrer Vergangenheit angeordnet. Außerdem gibt es noch ganz besondere Rückblicke und passende Bilder in dem Buch, so dass man in die Geschichte abtaucht und kaum noch Luft holen kann. Insbesondere die Bilder, die genau das zeigen, was auch Emma sieht, sind gekonnt eingeflossen und auf jeden Fall besonders! Der Kritik-StapelEin Thriller, wie es sich gehört. Spannung, einige Gruselmomente und jede Menge Verdächtigungen bis zum Schluss – so muss es sein. Auf den Lesen-Stapel?Ja, jeder der gerne auch mal Thriller liest, die weniger blutig als vielmehr mystisch sind und eher durch Atmosphäre und Bildsprache schocken, kann Stigmata lesen. Der Thriller ist ein Jugendbuch und vielleicht genau deswegen genau richtig, wenn es unblutig zugehen soll. Hier gibt es einige Seiten Rätselspaß und erschreckende Faszination zu den Bildern im Buch. Sehr lesenswert und deswegen volle 5 Sterne.

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    • 10
  • Rezension : Stigmata : Nichts bleibt verborgen

    Stigmata
    TanjaSpencer

    TanjaSpencer

    31. December 2016 um 18:15

    Stigmata wurde von der Autorin Beatrix Gurian geschrieben, erschien im Arena Verlag und hat volle 383 Seiten. Handlung :Die Schatten der Vergangenheit, sie holen dich ein. Immer.Nach dem rätselhaften Unfalltod ihrer Mutter ist Emma vor Trauer wie erstarrt. Bis zu dem Tag, an dem sie einen anonymen Brief erhält mit der Aufforderung: Finde die MörderDeiner Mutter ! Doch warum hätte jemand Emmas sanfte Mutter umbringen sollen ? Die Spur führt Emma zu einem Elite-Jugendcamp in einem düsteren Schloss in den Bergen. Dort stösst sie auf unheimliche Fotografien, die mit der Vergangenheit ihrer Mutter in Zusammenhang stehen müssen. Gleichzeitig häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle unterden Jugendlichen des Camps. Jemand spielt ein böses Spiel mit Emma. Kann sie die Zeichen richtig deute- und ihr eigenes Leben retten ??Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, von Anfang an hatte das Buch mich in seinen Bann gezogen. Die Geschichte wird in zwei bzw. drei Zeitpunkten erzählt einmal Ausschnitteaus der Vergangenheit von Emmas Mutter, zweitens aus Emmas Sicht vor dem Camp und als letztes Emmas Sicht im Camp, mir hat dass sehr gut gefallen da es Abwechslung in die Story gebracht hat. Das Geschehen spielt in einer relativen düsteren und mysteriösen Atmosphäre , die die ganze Zeit präsent ist, das ist auch wieder ein Aspekt welcher mir sehr gut gefallen hat, da es der Handlung einen extraen Charme verleiht und es intressanter macht weiterzulesen. Charaktere :Von den Charakteren konnte mich so gut wie jeder überzeugen jedoch nicht alle , Emma hat mir sehr gut als Protagonistin gefallen, da sie sich nicht von ihren Plänen ablenken lässt, ihreneigenen Charakter hat und alles hinterfrägt. Auch die anderen Camp Mitglieder haben mir gefallen zumal Philipp welcher mir von Anfang gefallen hat, da er irgendetwas an sich hat was dazu führt dass man ihn einfach lieben muss. Schreibstil : Der Schreibstil ist flüssig und verleiht dem Buch auf seine eigene Art und Weise einen düsteren Charme, welcher ich sehr liebe.Fazit :Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen es ist ein richtiges Muss, man will umbedingt wissen wie es weiter geht und wer welche Fäden im Hintergrund zieht. Die Handlung verführt einen dazu nicht mit Lesen aufzuhören. Ich LIEBE es einfach. Eins der besten Bücher, welche ich dieses Jahr gelesen habe.LG Tanja

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  • Düsterer Thriller

    Stigmata
    Weltentraeumerin

    Weltentraeumerin

    19. October 2016 um 18:31

    Ich weiß nicht, ob es an mir lag, aber ich habe mich zu Beginn der Geschichte ein wenig überfordert gefühlt. Der Leser wird nach einem düsteren Prolog direkt in das Geschehen geworfen, zu dem Beginn des Camps, die Rückblicke werden dann immer mal wieder in die Handlung eingestreut. Rückblicke, und auch Episoden aus der Zeit von Emmas Mutter, sodass der Leser eher Ahnungen hat als die Protagonistin. Doch erst am Ende werden die Stränge zusammengeführt und gelungen aufgelöst.Aber erst mal zurück zum Anfang: Von Beginn an fühlt Emma sich verfolgt, hat dunkle Ahnungen, sieht Gespenster. Diese Atmosphäre wird gegen Mitte eindringlich und düster, ich hätte es aber besser gefunden, wenn sie erst aufgebaut worden wäre, so war sie auf einmal von Anfang an da, ohne sich zu entwickeln. So dauerte es ein wenig, bis ich in das Geschehen hineinfand.Später war die Handlung durchaus sehr spannend, gerade gegen Ende hin.Emma und ich werden vermutlich keine besten Freundinnen, auch wenn sie mir nicht direkt unsympathisch war. Sie denkt nach, analysiert, hinterfragt das Verhalten von jedem und verdächtigt jeden, unabhängig von ihren Gefühlen, was ich als sehr positiv empfand. Nachdenkende Protagonistinnen sind immer zu begrüßen. Allerdings sprudelt in unbedachten Momenten dann doch Wissen aus ihr heraus, obwohl sie das gerade doch noch verbergen wollte.Sie handelt zumindest entschlossen, aber auch hier kam am Anfang bei mir nicht ganz an, wieso sie sofort, vom ersten Moment an, alle verdächtigt - und besonders das Camp an sich - und überall Verschwörungen sieht. Anlässe dafür ergeben sich erst im weiteren Verlauf, auch hier hätte man das vielleicht etwas langsamer angehen können.Ansonsten erfährt der Leser kaum etwas darüber, wie Emma vor dem Tod ihrer Mutter war, außer dass sie nicht an deren Vergangenheit interessiert, trotzig und aufbrausend war. Nicht gerade Sympathie erweckend, Ecken und Kanten sind also da. Davon abgesehen blieb Emma für mich aber blass, wenn auch lange nicht so blass wie einige andere Charaktere.Ich hatte gar nicht mit einer Liebesgeschichte gerechnet, aber natürlich musste das obligatorische Aufkeimen von Gefühlen auftauchen, auch wenn es letztendlich deutlich im Hintergrund stand und glücklicherweise immer wieder hinterfragt wurde.Aber gerade die anderen Jugendlichen und Betreuer in dem Camp waren für mich nicht wirklich greifbar, kaum mehr als auftauchende Schemen, die ihre Rolle spielten.Lediglich ein Charakter weiß am Ende mit Vielschichtigkeit wirklich zu punkten, hier verschwimmt dann auch die strikte Gut-Böse-Grenze. Allerdings muss ich zugeben, dass ich wie Emma lange nicht wusste, wem ich vertrauen kann und somit gut rüber kam, wie sehr sie auf sich allein gestellt ist und allen misstrauen muss.Die Thematik des streng religiösen Kinderheims mit den grausamen Methoden ist dagegen sehr ... interessant, gerade da es solche Fälle leider tatsächlich gegeben hat. Diese Brutalität wird eindrucksvoll vermittelt.Spannung entsteht auch dadurch, dass nicht alles erklärbar wirkt und bis zum Schluss bleiben ein, zwei Aspekte nicht hundertprozentig aufgeklärt, was die düstere Atmosphäre aufrecht erhält.Fazit: Düstere Atmosphäre und bedrückende, gelungen vermittelte Thematik, allerdings fehlten mir anfangs Entwicklungen und die Charaktere konnte ich nicht greifen

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  • Schöne Illustration, Handlung eher unstimmig

    Stigmata
    GrauerVogel

    GrauerVogel

    18. October 2016 um 11:34

    Dieses Buch hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Gut gefallen haben mir zum Einen die vielen Bilder, die in die Geschichte integriert wurden. Im Laufe des Buches findet Protagonistin Emma immer mehr Fotos, die offenbar aus dem leeren Album aus dem Paket stammen und diese Bilder werden dem Leser jedes Mal gezeigt. Das allmähliche Immer-weiter-Aufdecken der Geschichte von Emmas Mutter fand ich auch gut gemacht. Inhaltlich war diese Geschichte nicht ganz mein Geschmack und auch hier und da nicht ganz stimmig bzw. die Auflösung am Ende war mir dann viel zu weit hergeholt. Emma selbst fand ich etwas blass und sie hat bei mir nicht wirklich irgendeinen Eindruck hinterlassen. Gleiches gilt für den Schreibstil, der an sich keine besonderen Merkmale hat, bis auf eines, das mir aber eher negativ aufgefallen ist. Ein mittelmäßiges Buch, dass hier und da nicht stimmig oder zu flach ist. Allerdings ist es ansprechend gestaltet durch die Bebilderung und für wahrscheinlich für jugendliche Leser auch spannender als für mich mit meinen Mitte-20. Es hatte durchaus seine spannenden Momente und man hat das Gefühl, mit Emma durch ein Labyrinth zu irren, es ist also auch nicht alles schlecht. So mittelmäßig eben. Eine ausführlichere Version dieser Rezension findet ihr auf meinem Blog: http://pieni-lepakko.blogspot.de/2016/10/rezension-stigmata.html#more

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  • Unrealistische Geschichte über ein Waisenhaus in den Bergen

    Stigmata
    Krimifee86

    Krimifee86

    23. June 2016 um 14:59

    Klappentext: Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefügt ist die rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die Täter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stößt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle …Cover: Ich finde das Cover sehr cool! Ich mag diese Farbe, dieses dunkle Waldgrün sehr, sehr gerne. Und ich finde, dass es irgendwie mysteriös, aber gleichzeitig auch sehr verspielt-mädchenhaft wirkt. Auch die silbernfarbene Schrift mag ich gerne. Das Medaillon auf dem Cover verleiht dem Ganzen noch einmal einen besonderen Charme, hat es doch mit dem Inhalt zu tun. Das Cover hat zudem eine schöne Haptik – ich habe nichts auszusetzen! Schreibstil: Wenn ich etwas an diesem Buch loben kann (abgesehen vom Cover), dann definitiv den Schreibstil der Autorin. Dieser hat mir wirklich ausgesprochen gut gefallen, denn es gelingt ihr fabelhaft zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her zu springen und so zwei Geschichten entstehen zu lassen, die sich immer mehr zu einer verbinden. Dabei sind auch die Charaktere, die in der Vergangenheit mitwirken, hervorragend herausgearbeitet und sehr glaubwürdig dargestellt worden. Leider ganz im Gegensatz zu den Charakteren in der Gegenwart. Insbesondere Emma fand ich alles andere als glaubwürdig. Ich nenne es ja gerne Superstar-Charakter, wenn sich diese so entwickeln, als hätten sie irgendwelche geheimen Superkräfte. Da wird mit kaputtem Knöchel ein halber Marathon gelaufen, gegen alle möglichen Gegner gekämpft, während die anderen Charaktere sich vor Angst wimmernd in irgendwelche Ecken verkriechen. So etwas mag ich gar nicht. Davon abgesehen lässt sich das Buch aber sehr flüssig lesen und auch wenn vieles völlig unrealistisch ist, möchte man als Leser doch wissen, wie es weitergeht. Die Autorin schafft es hier, eine gewisse Neugier zu wecken. Die Story: Puh. Ein junges Mädchen wohnt nach dem Tod ihrer Mutter allein in der Wohnung (Unrealistisch 1), bekommt einen Brief, der sie auffordert an einem Jugendcamp teilzunehmen und macht dies auch (Unrealistisch 2). Das Camp entpuppt sich aber mehr als Psycho-Camp, was jedoch niemanden zu stören scheint (Unrealistisch 43) und während Emma, besagtes Mädchen, sich aus allen Widrigkeiten herauskämpft und alle rettet, sind alle anderen völlig hilflos (Unrealistisch 517). So grob zusammengefasst die Geschichte in der eine unrealistische Aktion sich an die nächste anreiht. Und dabei habe ich die Vorgeschichte, die ebenfalls eine wichtige Rolle spielt noch nicht einmal ansatzweise beschrieben. Ich jedenfalls habe beim Lesen der Gegenwart immer nur den Kopf geschüttelt und dachte „Was für ein Schwachsinn!“ Die Vorgeschichte hatte zwar ebensolche Schwachstellen, war aber noch einen Hauch realistischer und auch wesentlich spannender und interessanter zu lesen. Fazit: Die Geschichte ist gut geschrieben und lässt sich sehr leicht weglesen. Inhaltlich ist sie aber einfach eine Katastrophe! Absolut unrealistisch und völlig an den Haaren herbeigezogen. Ich hatte mir von Stigmata wesentlich mehr erhofft und bin entsprechend enttäuscht. Mit viel Gutwillen vergebe ich noch drei Punkte, weil sich das Buch wirklich total gut lesen lässt, aber die Enttäuschung bleibt!

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  • Beatrix Gurian - Wahnsinns gute Geschichte einer deutschen Autorin. :)

    Stigmata
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. May 2016 um 13:08

    Emma´s Mam kam durch einen Autounfall um, sodass Emma um ihre verstorbene Mutter trauert.Nachdem Emma einen Hinweis bekam wo sie die Mörder ihrer Mam gegenübertreten kann, macht sich Emma auf um raus zu finden was es sich mit dem Tipp auf sich hat. Sie gelangt in ein Camp. In dem Camp geschehen seltsame Dinge...Meinung:Ich habe das Buch innerhalb zwei Tage regelrecht verschlungen. MIch hat die Story so mitgerissen das ich unbedingt wissen wollte was das allles auf sich hat. Es ist aus der Ich-Form geschrieben, aus Emma´s Sicht, Was es sehr angnehm macht, es zu lesen.Ich kann das Buch nur jedem empfehlen.

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  • Eine tolle Grundidee, aber leider war für mich die Umsetzung nicht immer mitreißend.

    Stigmata
    Buechersalat_de

    Buechersalat_de

    23. February 2016 um 12:46

    Mir ist das Buch vor allem durch das Cover aufgefallen. Es hat wunderschöne Verzierungen und man kann so gar nicht erraten was für einen Inhalt das Buch versteckt. Innen ist das Buch mit "gruseligen" Bildern ausgestattet. Das hat mir wirklich gut gefallen und es war mal was anderes.  Emmas Mutter ist gestorben. Sie denkt, dass ihre geliebte, fröhliche und sanfte  Mutter eines natürlichen Todes gestorben ist. Doch dann erhält Emma ein fast leeres Fotoalbum mit dem Hinweis, dass sie die Mörder ihrer Mutter nur findet, wenn sie sich in einem Trainingscamp anmeldet. Emma ist unschlüssig was sie tun soll, aber dann begibt sie sich auf einen gefährlichen Pfad... . Der Schreibstil war leicht und flüssig, aber an einigen Stellen fand ich das Geschehen unglaubwürdig. Die Tatsache, dass sie einfach in ein Camp fährt über das sie keinerlei Informationen hat zum Beispiel. Emma benimmt sich nicht nur naiv, sondern reichlich unklug, aber das sei mal dahin gestellt.  Sie stellt bei der Ankunft in dem Camp schon fest, dass sie nicht alleine ist. Doch keiner der Teilnehmer verrät warum er in diesem Camp ist. Sie weiß nicht wer ihr das Paket geschickt hat und wer die Mörder sind. Es ist für Emma also doppelt gefährlich und das soll sich auch ganz schnell zeigen.  Ich fand es am Anfang alles etwas gehetzt, nach zwei Kapiteln geht es schon ins Camp. Als Leser ist man manchmal noch ratloser bzw. rastloser als Emma. Ich fand die Entwicklungen manchmal etwas unglaubwürdig. Das Ende allerdings fand ich krachermäßíg und erinnerte mich an den einen oder anderen Horrorfilm. Auch die Thematik fand ich gut gewählt und verwoben.  Die Autorin erzählt sowohl aus Emmas Sicht als auch regelmäßig aus der Vergangenheit. Das fand ich gut gewählt, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass ich Emma voraus wäre vom Wissen um die Mörder.  Emma als Protagonistin ist eigentlich klug und nicht auf den Mund gefallen. Doch ihre Trauer um ihre Mutter hält sie zurück. Sie gewinnt bis zum Ende wieder an Kraft, aber mich konnte sie nicht wirklich überzeugen. Ich hätte mir einfach noch ein paar Seiten mehr gewünscht, damit Emma noch mehr Charakter gewinnt. Fazit Eine tolle Grundidee, aber leider war für mich die Umsetzung nicht immer mitreißend. 

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  • Nichts bleibt verborgen

    Stigmata
    ErbsenundKarotten

    ErbsenundKarotten

    06. January 2016 um 17:06

    “Stigmata“ ist ein Jugendthriller der Autorin Beatrix Gurian, erschienen im Mai 2014 im Hardcover beim Arena Verlag. Zum Inhalt: Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefügt ist die rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die Täter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stößt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle … Na, wenn sich der Klappentext nicht vielversprechend anhört? Und das Cover? Wahnsinn! Ich behaupte mal: Das schönste Buch in meinem Regal. Die Aufmachung des Buches insgesamt, super! Manche Seiten schimmern etwas grünlich und immer wieder tauchen im Buch unheimliche Fotos auf, deren Sinn man erst nach und nach erfährt. Unfassbar gut gemacht! Auch lag dem Buch noch ein Lesezeichen bei, worüber ich mich sehr gefreut habe. Wenn man dieses Buch in einem Bücherladen entdeckt und darin stöbert, ist man wirklich gezwungen, das Buch zu kaufen. Ich habe mir demnach auch wirklich wahnsinnig viel von diesem Jugendbuch erhofft und meine Hoffnungen wurden leider nicht so ganz erfüllt. Mein größtes Problem lag darin, dass ich mit den Charakteren nicht warm wurde, allen voran unsere Hauptprotagonistin Emma. Genau so erging es mit auch mit den anderen Charakteren. Die Story an sich war super gelöst, also man konnte wirklich niemandem trauen, was ich toll fand, weil die Rolle des/der “Bösen“ hätte ich wirklich jedem zugetraut. Also sehr unvorhersehbar. Aber dennoch hat mir sowohl bei Emma, als auch bei allen anderen Charakteren die Tiefe gefehlt. Außerdem gab es immer wieder Stellen, die wirklich gruselig waren und diese Stellen fand ich genial. Nur deren Auflösung hat es mir dann wirklich jedes Mal aufs Neue “versaut“ und ich dachte mir jedes Mal: Ernsthaft jetzt? Also absolut sinnfrei… Zur Auflösung des Ganzen: Gut fand ich, dass mich die Auflösung wirklich überrascht hat, darauf wäre ich nie gekommen. Die Darstellung des Täters (dazu möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten) fand ich jedoch absolut unpassend und fast schon lächerlich und hat mir das Ganze nur noch mehr verdorben. Es hat einfach nicht in die, ansich düstere Stimmung des Buches gepasst und unheimlich fand ich es auch nicht. Ich habe mir nach dieser wahnsinnig tollen Buchaufmachung einfach von der Story so viel mehr erhofft und war am Ende wirklich enttäuscht. Da der Schreibstil der Autorin jedoch wirklich schön zu lesen war und ich auch trotz meines vielen “Meckerns“ unbedingt weiterlesen musste, weil ich doch auch gespannt war, wer der Täter ist, gibt’s von mir 3 Sterne. Ps. Ich weiß, dass viele Leser dieses Buch mochten und auch teilweise 5 Sterne vergeben haben. Bücher sind eben auch einfach Geschmackssache. Man sollte sich ja generell immer selbst sein eigenes Bild machen.

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  • Stigmata

    Stigmata
    Tom_Read4u

    Tom_Read4u

    02. December 2015 um 20:16

    Beatrix Gurians Stigmata - Nichts bleibt verborgen ist zwar ein Jugendbuch, jedoch auch für Erwachsene absolut lesenswert und keineswegs langweilig. Nachdem Emmas Mutter durch einen rätselhaften Unfall ums Leben kam, ist die Welt nicht mehr so wie sie mal war und für Emma scheint ihre eigene Welt still zu stehen. Alles läuft an ihr vorbei. Eines Tages bekommt sie einen anonymen Brief mit der Aufforderung " Finde die Mörder deiner Mutter".  Gleichzeitig bekommst sie auch eine Einladung in ein Elite-Jugendcamp in einem düsteren, halb verfallenen Schloß in den Bergen, wobei es immer wieder zu mysteriösen Zwischenfällen vor Ort kommt. Von Tag zu Tag erhält  bzw. findet sie seltsame Fotographien, die mit der Vergangenheit ihrer Mutter zu tun haben scheinen.  Mit der Zeit scheinen sich die Fotographien und die Vorfälle zu einem Puzzle zusammenzufügen und sie erkennt schließlich die grausame Wahrheit hinter alldem. Die anfängliche Melancholie nach dem Tod der Mutter, weicht recht zügig der Neugierde, was sich mit dem ominösen Brief und dem Jugendcamp auf sich hat. Die unheimlichen Vorfälle samt der auftauchenden Fotos werden super beschrieben und durch die grünlich-schwar schimmernden Bilder im Buch  wird gleichzeitig die leicht gruselige Atmosphäre verstärkt. An gut gewählten Stellen, erfährt der Leser aus der Vergangenheit der Mutter, und zeitgleich lichtet sich immer mehr das Dunkle und die tiefverborgenen Geheimnisse kommen so Stück für Stück ans Licht. Das Ende hat dann nochmals einen unvorhersehbaren Wendepunkt, sodass die knapp 100 letzten Seiten nochmals an Fahrt gewinnen. Die auftretenden Charaktere sind gut beschrieben und man hekt recht schnell Sympathien für die Hauptperson und fiebert mit. Das mit Ornamenten verzierte, in grün schwarz gehaltene Cover bringt schon eine mysteriöse Stimmung mit sich, die sich auch immer wieder an etlichen Stellen im Buch zeigen. Konzept somit voll aufgegangen und ein rundum wirklich sehr gutes und gelungenes Jugendbuch !!!! 1 Sternabzug, da für mich persönlich, das Tempo an der einen oder andere Stelle etwas langsam war und ich finde, dass vielleicht mit noch eine paar kleinen Cliffhangern an der einen oder anderen Stelle mehr Action reingebracht hätte. Aber dies ist jammern auf hohem Niveau.

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  • Düsterer Jugendthriller mit spannendem Thema und schaurig-schönen Bildern

    Stigmata
    Schmoekermaedchen

    Schmoekermaedchen

    Nach dem Tod ihrer Mutter ist Emma am Boden zerstört. Nur wenige Monate später erhält sie einen merkwürdigen Brief, der sie dazu aufruft, nach den Mördern ihrer Mutter zu suchen. Der Besuch eines Elite-Jugendcamps in einem heruntergekommenen Jagdschloss soll sie dabei auf die richtige Spur bringen. Dort angekommen erscheinen allerdings nicht nur die Betreuer mehr als mysteriös, sondern auch die Aufgaben, die sie und die anderen Teilnehmer erwarten, sind alles andere als harmlos. Immer wieder fallen ihr seltsame Fotografien in die Hände und schnell findet Emma heraus, dass sie niemandem trauen kann und nichts so ist, wie es scheint. Ich wurde von "Stigmata: Nichts bleibt verborgen" tatsächlich positiv überrascht! Klar, das Cover hatte mich natürlich schon in seinen Bann gezogen und auch der Trailer versprach einen atmosphärischen Jugendthriller. Aber mal ehrlich: Sind nicht viele Jugendbücher dieser Altersklasse (ab 14 Jahren) oft ein wenig vorhersehbar? Wenn man allerdings der Autorin etwas nicht nachsagen kann, dann ist es genau das. Vorhersehbar ist in diesem Buch nämlich überhaupt nichts! Zu Beginn der Geschichte hatte ich zwar ein paar Schwierigkeiten dabei zu erkennen, in welche Richtung die Handlung nun eigentlich geht. Der Leser erlebt das Geschehen aus verschiedenen zeitlichen Ebenen und Blickwinkeln. Zum Einen ist dies die Gegenwart. Sie zeigt die junge Emma, die, mithilfe verschiedener geheimnisvoller Hinweise, den Tod ihrer Mutter aufzuklären versucht. Zum Anderen streut die Autorin aber auch immer wieder kurze Kapitel ein, in der wir Emmas Mutter Agnes in jungen Jahren kennenlernen. Ein weiterer zeitlicher Sprung versetzt den Leser in die Zeit kurz nach dem Tod von Emmas Mutter. Besonders gefallen haben mir die Bibelverse am Anfang der Kapitel, die von diesen Geschehnissen erzählen. Das Zusammenspiel dieser verschiedenen Eindrücke erzeugt eine düstere und bedrohliche Kulisse. Wer hat Emma in das Jagdschloss gelockt? Welches Geheimnis birgt die Vergangenheit ihrer Mutter? Und aus welchem Grund sind all die anderen Jugendlichen im Camp? Diese Fragen werden langsam, nach und nach beantwortet und die zahlreichen Plot-Twists und Wendungen bringen stetig neuen Schwung in die Geschichte, die schließlich in einem rasanten Finale gipfelt. Positiv Die zahlreichen, schaurigen Fotografien, die düstere Stimmung, die sich über die Handlung legt und die spannende Geschichte um ein schreckliches Verbrechen ziehen den Leser sofort in ihren Bann! Der intensive Schreibstil, die wechselnden Perspektiven und die Bibelzitate, die im Buch auftauchen schaffen zudem eine außergewöhnlich unheimliche Atmosphäre. Negativ Leider erschienen mir zeitweise einige Handlungen der Protagonisten nicht ganz logisch. Dies waren allerdings oft nur kleine Ungereimtheiten, wie beispielsweise die Tatsache, dass keiner der Teilnehmer des Jugendcamps so recht hinterfragt hat, weshalb sie eigentlich für das Camp auserwählt wurden oder wieso ihre Betreuer sie so leichtfertig die bizarrsten Aufgaben bewältigen lassen. Da diese Hintergründe allerdings am Ende zum Teil aufgedeckt werden, rechne ich dies ledliglich als kleinen Minuspunkt an. "Stigmata" ist ein spannendes, absolut lesenswertes Jugendbuch, das mit unvorhersehbaren Wendungen und einer düsteren, beklemmenden Atmosphäre auch über kleinere Logikfehler hinwegsehen lässt. Dem Leser wird eine gute Mischung aus Nervenkitzel, Action, aber auch eine interessante Story mit viel Tiefgang - was zum großen Teil an den religiösen Aspekten und der Thematisierung von Stigmata liegt - geboten. Ein toller Einzelband und sicherlich nicht mein letztes Buch von Beatrix Gurian!

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    • 3
  • Was ist mit Agnes passiert?

    Stigmata
    Aglaya

    Aglaya

    30. July 2015 um 20:57

    Zwei Wochen nach dem Unfalltod ihrer Mutter erhält Emma einen Brief, in dem ihr mitgeteilt wird, ihre Mutter sei ermordet worden. Auf der Suche nach der Wahrheit nimmt Emma an einem Jugendcamp teil, bei dem nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen scheint… Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Emma erzählt, der Protagonistin über die man zu Beginn nicht mehr erfährt, als dass sie mit ihrer Mutter zusammengelebt hat, die vor kurzem gestorben ist. Die Handlung findet dabei abwechslungsweise in der Gegenwart und einige Wochen davor statt, was auch mit der Erzählweise durch die Wahl der Zeitform dargestellt wird. Zudem wurden einzelne Kapitel als Rückblick ins Jahr 1969 verfasst, diese aus der Sicht der jugendlichen, tiefgläubigen Agnes. Ergänzt wird der Text durch Briefe und Fotos. Während ich mit Emma im Laufe der Geschichte gut mitfühlen konnte – schliesslich erlebt der Leser die Handlung aufgrund der Ich-Perspektive direkt und ungefiltert – blieben die anderen Charaktere ziemlich blass. Auch dies liegt wohl am Erzählstil, da sich Emma mit niemandem anfreundet, lernt sie auch niemanden näher kennen… Obschon ich die Handlung von „Stigmata“ als sehr spannend empfand, las sich das Buch doch etwas schwerfällig. Dies lag wohl vor allem daran, dass über weite Teile unklar bleibt, was eigentlich genau los ist. Der Text liefert mehr Fragen als Antworten, was bei mir wohl aufs Lesetempo drückte. Zudem haben mich die wiederholten Zeitsprünge etwas aus dem Rhythmus gebracht. Thematisch lässt sich das Buch nicht klar einordnen. Einerseits ist es ein Thriller, andererseits sind auch Horror- und Mystery-Elemente klar erkennbar. Ängstlichen oder schreckhaften Lesern möchte ich von der Lektüre abraten, da „Stigmata“ stellenweise doch recht unheimlich ist. Optisch ist das Buchinnere aussergewöhnlich gestaltet. Im Gegensatz zu den meisten anderen Büchern wurde nicht nur schwarze, sondern auch grüne Tinte verwendet. Die Seitenzahlen, die Kapitelnummerierung sowie ein kleines Dekoelement zum Kapitelbeginn sind grün, zudem enthält das Buch schwarz-grüne Abbildungen sowie Briefe, die auf grünem Hintergrund abgedruckt wurden. Mein Fazit Spannend, unheimlich, aber auch verwirrend. So möchte ich mein Lektüreerlebnis zusammenfassen. Während es ganzen Buches habe ich mich gefragt, ob die Geschehnisse wirklich passieren, oder ob Emma sich alles nur einbildet. Wer sich gerne etwas gruselt und sich von riesigen Fragezeichen, die das Buch aufwirft, nicht abschrecken lässt, sondern dies sogar spannend findet, dem empfehle ich „Stigmata“ gerne weiter.

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  • Packender Jugendthriller

    Stigmata
    BookfantasyXY

    BookfantasyXY

    04. June 2015 um 10:34

    In einem Jagdschloss außerhalb der Stadt lernen sich die Jugendlichen Tom, Philipp, Sophia und Emma kennen, deren Aufenthalt sie ihren Eltern zu verdanken haben bis auf Emma. Denn wenige Wochen zuvor starb Emmas Mutter bei einem Autounfall. Ihren Vater kennt sie nicht. Die beiden Psychologen Dr. Michael Becker  und Dr. Nicoletta Bruns sowie deren Assistent Sebastian betreuen die Jugendlichen im Auftrag der Transnational Youth Foundation, damit die Jugendlichen für ihre Zukunft vorbereitet werden. Derjenige, der als Bester oder Beste aus dem Qualifikationscamp am Ende hervorgeht, kann sich auf einen Aufenthalt in Australien freuen. Um an das Ziel Australien zu gelangen, müssen die Jugendlichen anhand von unterschiedlichen Aufgaben ihre Grenzen austesten. Allerdings müssen sie ihre Handys abgeben, und verlieren somit die Kontakte zur Außenwelt. Das Jagdschloss befindet sich in einem miserablen Zustand, so dass man sich hier und da verletzen könnte. Die Betreuer warnen die Jugendlichen vor allem vor den Nordflügel des Jagdschlosses. Dennoch weckt die Jugendlichen die Neugierde, und sie erkunden das Schloss. Es stellt sich heraus, dass das Schloss eine unheimliche Atmosphäre ausstrahlt. Als dann auch noch angsteinflößende Ereignisse eintreffen, müssen die Jugendlichen um ihr Leben kämpfen. Einige Geheimnisse verbergen sich anscheinend hinter der Vergangenheit des Schlosses, in die Emmas Mutter wahrscheinlich in der Vergangenheit involviert gewesen ist. Emma versucht, hinter die Geheimnisse zu kommen. Mittlerweile glaubt Emma nicht mehr an einen Autounfall ihrer Mutter, zumal das Auto ohne ihre Mutter aufgefunden wurde, stattdessen saß eine alte ergraute Frau auf dem Beifahrersitz. Hat Emmas Mutter ihr über mehrere Jahre Lügen aufgetischt?   Die deutsche Autorin Beatrix Gurian schrieb einen spannenden und fesselnden Jugendroman, den man kaum aus der Hand legen kann. Ihr Mann Erol Gurian unterstützte als Fotograf das Buch, indem er künstlerisch gestaltete Fotografien passend zur Geschichte entwarf, die sehr gelungen sind, und somit die Geschichte nachvollziehen lässt. Anfangs verwirrt die Geschichte, weil der Prolog auf das Jahr 1968 zurückgeht, der auf einen Brief eines Weihbischofs an eine Mutter Oberin beruht. Als dann noch die Kapitel hinzukommen, die sich auf Dialoge zwischen einer Ordensschwester und unter anderem zweier junger Mädchen mit den Namen Agnes und Martha beziehen, verliert man anfangs den Überblick. Erst als man weiß, wer Agnes ist, versteht man die Zusammenhänge zwischen der Gegenwart und der Jahre zurückliegenden Dialoge. Beatrix Gurian gelang es mit ihrem Schreibstil eine fesselnde Story zu schreiben, so dass man die Seiten im Fluge gelesen hatte. Die Ereignisse im Jagdschloss, die Vergangenheit von Emmas Mutter und die dazugehörigen Zusammenhänge erscheinen einem zwar komplex, aber sie sind nachvollziehbar komplex und raffiniert konstruiert. Die Düsterheit trägt zur Atmosphäre der Geschichte bei   Diesen Roman kann ich an Jugendliche und Erwachsene weiterempfehlen da er düster, raffiniert, spannend, temporeich und emotional geschrieben wurde, so dass jeder ab 14 Jahren (Empfehlung) angenehm unterhalten wird. Die einzelnen Kapitel lassen sich nach einigen Kapitelfolgen gut unterscheiden, vor allem zwischen den Zeitsprüngen bevor Emma ins Jagdschloss ging und die Zeit während sie sich im Jagdschloss befindet. Die Kapitel, die sich auf die Vergangenheit beziehen, werden durch Bibelzitate eingeleitet. Ansatzweise lässt sich erkennen, dass die Autorin gut recherchiert hat in Bezug auf Erziehungsmaßnahmen in der Vergangenheit und Gegenwart sowie in der Kirchengeschichte.

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  • Ein tiefes Geheimniss

    Stigmata
    Ani_Buecherlounge

    Ani_Buecherlounge

    Klappentext Nach dem rätselhaften Unfalltod ihrer Mutter ist Emma vor Trauer wie erstarrt. Bis zu dem Tag, an dem sie einen anonymen Brief erhält mit der Aufforderung : Finde die Mörder deiner Mutter! Doch warum hätte jemand Emmas sanfte Mutter umbringen sollen? Die Spur führt Emma zu einem Elite-Jugendcamp in einem düsteren Schloss in den Bergen. Dort stößt sie auf unheimliche Fotografien, die mit der Vergangenheit ihrer Mutter in Zusammenhang stehen müssen. Gleichzeitig häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle unter den Jugendlichen des Camps. Jemand spielt ein böses Spiel mit Emma. Kann sie die Zeichen richtig deuten - und ihr eigenes Leben retten? Meine Meinung Der plötzliche Tod der Mutter wirft Emma total aus der Bahn. Sie geht nicht mehr vor die Tür und mummt sich zu Hause ein. Bis eines Tages ein mysteriöses Paket mit einem Brief bei ihr eintrifft. Denn in dem Brief steht, dass sie sich bei dem Elite-Jugendcamp anmelden soll, um heraus zu finden, wer die Mörder ihrer Mutter sind. Emma dachte die ganze Zeit, dass ihre Mutter bei einem Unfall ums leben gekommen ist. Denn wer sollte ihre liebenswürdige Mutter schon umbringen wollen und warum? Emma recherchiert und meldet sich dann bei dem Camp an. Schnell wird klar das es kein einfacher Weg sein wird, die Mörder ihrer Mutter zu finden und das jemand ein grauenhaftes Spiel mit ihr treibt. In dem Schloss, mit seinen dunklen Gängen und seiner Mysteriösen Geschichte stößt Emma immer wieder auf neue Hinweiße zu der Vergangenheit des Schlosses und zu ihrer Mutter. Von Anfang an hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Zu Beginn hatte ich einen kleinen "Hass" auf Emma, denn sie denk sehr naiv meiner Meinung nach. Ich dachte oft "Emma mach die Augen auf, es liegt doch vor deiner Nase", aber bald kapiert auch die Protagonistin, was hier gespielt wird. Aber dies mag ich auch auf eine Art und weiße, denn es baut Spannung auf. Man liest nicht nur in der Gegenwart, sondern wird auch auf eine Reise in die Vergangenheit mitgenommen, wo sich immer wieder neue Geheimnisse und Geschehnisse aufmachen, die einen überraschen und es somit von der ersten Seite bis zum Schluss spannend macht. Von den anderen Jugendlichen im Camp und den Betreuern erfährt man eher wenig, was ich ein bisschen schade fand, da ich die Charakter auch sehr interessant fand und es toll gefunden hätte, die Charakter besser kennen zu lernen.Was ich total schön und auch beim lesen toll fand, war die Aufmachung des Buches. Emma findet bzw. bekommt immer wieder Bilder, die etwas aus der Vergangenheit zeigen. Diese Bilder sind auch im Buch, so hat man direkt eine Vorstellung und weiß wie mysteriös alles ist. Auch wenn man in einem Kapitel aus der Vergangenheit ist, wurde hier das ein oder andere Element in die Seiten gearbeitet. Im ganzen hat mich das Buch "Stigmata - Nichts bleib verborgen" von Beatrix Gurian sofort in seinen Bann gezogen. Eine sehr spannende und mysteriöse Geschichte über ein Mädchen das wissen will wer die Mörder ihrer Mutter waren. Die Rezi auf meinem Blog

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    • 3
    Ani_Buecherlounge

    Ani_Buecherlounge

    02. June 2015 um 23:25
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