Beatrix Gurian , Erol Gurian Stigmata

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Inhaltsangabe zu „Stigmata“ von Beatrix Gurian

Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhĂ€lt Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefĂŒgt ist die rĂ€tselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die TĂ€ter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stĂ¶ĂŸt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart hĂ€ufen sich die mysteriösen ZwischenfĂ€lle 


Ein gruseliger Thriller voll Grausamkeit und Schonungslosigkeit.đŸ˜” Einfach wahnsinnig gut! đŸ˜đŸ˜±â€

— lucycarlyle_

Gutes und spannendes Buch:)

— MyEleDay

Nicht so gruselig, wie ich gehofft hatte. Dennoch ziemlich spannend!

— zwischendenbuechern

Fesselndes Buch, ganz typisch fĂŒr die Autorin!

— SimiK

Nicht schlecht aber auch leider nicht wirklich spannend. FĂŒr ein Jugendbuch ist es trotzdem ziemlich gut.

— stockbrot

Ein spannender Thriller mit coolen und facettenreichen Elementen, dem in meinen Augen das gewisse Etwas fehlt...

— Leseratte2007

Guter Thriller, der spannend erzÀhlt wird, alelrdings mit kleinen SchwÀchen!

— sweetpiglet

Weniger blutig als vielmehr mystisch. Das Buch schockt durch Bildsprache und entwickelt schnell eine Sogwirkung - lesenswert!

— AnnaBerlin

MegamĂ€ĂŸig spannend und sehr gruselig !!!

— DeliD

Mega gut das beste Buch was ich dieses Jahr gelesen haba

— TanjaSpencer

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  • Unglaublich gut!

    Stigmata

    Books-have-a-soul

    13. September 2017 um 13:05

    Allein der Titel hat mich ja sofort neugierig gemacht. Aber als es mir dann auch noch wĂ€rmstens empfohlen wurde, musste ich es unbedingt lesen.Es fiel mir wirklich leicht in die Geschichte einzutauchen. Die Autorin hat einen sehr einnehmenden, fesselnden Schreibstil. Es wird sofort Spannung aufgebaut und man hat schnell ganz viele Fragen, was sich durch die komplette Geschichte zieht. Man konnte durchwegs mit Emma mit rĂ€tseln und mit fĂŒhlen, alles war richtig gut durchdacht und man wurde ziemlich an der Nase herumgefĂŒhrt. Ich konnte wirklich nie sagen, was die HintergrĂŒnde sind, die Motive, wer genau dahinter steckt und vor allem wem man vertrauen kann. Das blieb bis zum Schluss absolut unklar.Die gesamte Grundidee fand ich absolut genial und mir hat es auch super gefallen, dass parallel auch die Geschichte von Emmas Mutter aus deren Kindheit erzĂ€hlt wurde. Oft mag ich solche RĂŒckblenden nicht so gerne, aber hier wurde das total gut vermittelt. Immer wenn man dachte, man hĂ€tte etwas durchschaut oder man ist einen Schritt weitergekommen, passierte wieder was Neues, mit dem man nicht gerechnet hĂ€tte. Es gab Momente, da lief es mir kalt den RĂŒcken runter, stellenweise war es auch leicht gruselig, auch wenn ich mich persönlich jetzt nicht gefĂŒrchtet habe, so wurde doch die allgemeine AtmosphĂ€re hervorragend wiedergegeben. Alleine schon das Haus, in dem die Story spielt passt perfekt zum Geschehen.Fazit: Stigmata konnte mich durchwegs begeistern. Meine Erwartungen wurden ĂŒbertroffen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Charaktere waren gut durchdacht, man wurde immer wieder perfekt hinters Licht gefĂŒhrt und die Spannung hat mich am Laufenden Band dazu gebracht, dass ich immer wissen wollte, wie es weitergeht! Ein Hauch Grusel mit dĂŒsterer AtmosphĂ€re und einem grandiosen Setting machen das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis! Absolutes Highlight!

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  • Stigmata

    Stigmata

    sweetpiglet

    21. February 2017 um 19:10

    FĂŒr Emma bricht eine Welt zusammen. Ihre Mutter soll tot sein, der einzige Mensch, denn sie in ihrem Leben hatte. Und dabei hatte sie gar nicht die Gelegenheit ihr zu sagen, was sie ihr alles bedeutet. Als Emma noch tief in ihrer Trauer gefangen zu sein scheint, erreicht sie ein seltsames Paket. Die Freude ĂŒber ein mögliches Fotoalbum erlischt, als sie erkennt, dass alle Fotos entfernt wurden, lediglich ein Hinweis auf ein Camp ist im Paket enthalten. Um an Antworten zu kommen, scheint es nur einen Weg zu geben. Bei "Stigmata" handelt es sich um einen Jugendthriller, auf den ich wirklich schon gespannt war, zu mal er Jahre auf meinem SuB lag. Und ich muss gestehen, ich wurde nicht enttĂ€uscht. Mit Emma haben wir eine Protagonistin, die gerade einen schweren Schlag erlitten hat, und nun hofft, dass sie ihren seelischen Schmerz bekĂ€mpfen kann. Emma wirkt dadurch sehr verbissen und schießt manchmal ĂŒber das Ziel hinaus, aber in Anbetracht der Dinge die sie durchgemacht hat, waren ihre Reaktionen nachvollziehbar. Neben Emma haben wir noch die anderen Teilnehmer des Camps, die natĂŒrlich alle miteinander besonders auffĂ€llig und mysteriös wirken. Dieses teilweise ĂŒbertriebene Herumgetruckse war aber manchmal etwas anstrengend, denn in einer Gruppe von mehr als 5 Leuten können nicht alle total verrĂŒckt sein. Trotz der etwas ĂŒberzogenen Darstellung der Protagonisten ist die Handlung wirklich spannend, vor allem die Fotos die die Story unterstreichen, waren teilweise wirklich schockierend und haben mich gruseln lassen. Und auch die Geschichte hatte den ein oder anderen Gruselmoment, bei dem auch ich das Buch zur Seite packen musste. Parallelzur Hauptgeschichte erfahren wir durch RĂŒckblicke auch, was in der Vergangenheit passiert ist, was natĂŒrlich fĂŒr zusĂ€tzlichen RĂ€tselstoff zur Hauptstory gesorgt hat. Insgesamt baut sich der Spannungsbogen ganz gut auf, und die Auflösung ist dann tatsĂ€chlich ĂŒberraschend, was ich nicht gedacht hĂ€tte. Vor allem die letzten Seiten hatten es in sich, und auch hier hatte ich erneut GĂ€nsehaut. Fazit: Mit "Stigmata" habe ich einige aufregende Lesestunden gehabt, und auch GĂ€nsehautmomente. Die Geschichte baut sich durch einen gelungenen Spannungsbogen auf und mĂŒndet dann in einem brisanten Finale. Leider konnten mich nicht alle Protagonisten ĂŒberzeugen, und wirkten teilweise ĂŒberzogen. Dennoch ist "Stigmata" fĂŒr mich ein gelungener Jugendthriller.

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  • Unglaubliche Sogwirkung mit viel Spannung und einigen Gruselmomenten

    Stigmata

    AnnaBerlin

    08. January 2017 um 09:22

    Inhalt: Nach dem Tod ihrer Mutter erhĂ€lt Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Außerdem die Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. In einem Jugendcamp soll Emma die TĂ€ter angeblich finden. Deswegen macht sie auch auf den Weg in ein abgelegenes Schloss in den Bergen, das ihr alle Antworten geben soll. Immer wieder stĂ¶ĂŸt sie dabei aber auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit und bald mischen sich diese mit der Gegenwart
 Der Story-StapelErster Satz: „Sie versteckte den Brief in ihrer Rocktasche und eilte in ihr BĂŒro im oberen Stockwerk, von dem aus sie einen guten Überblick ĂŒber das GelĂ€nde und jede DrĂŒckebergerin sofort entdecken konnte. “Man wird als Leser direkt in das Buch gezogen und schon nach wenigen Seiten war ich gefesselt und konnte es kaum mehr weglegen. StĂ€ndig dachte ich, ach noch ein Kapitel, nur noch ein Kapitel,
 die Seiten verfliegen und man rĂ€tselt als Leser die ganze Zeit mit. Ich selber konnte aber erst durch die AufklĂ€rung am Ende des Buches die richtigen SchlĂŒsse ziehen. Die Autorin hat es geschafft, die Geschichte so zu entwickeln, dass man mit den vielen Puzzleteilen lange kein Bild zusammenfĂŒgen konnte und vor allem, niemandem vertrauen konnte. Der Charakter-StapelEmma ist ein interessanter Charakter. Sie ist eine Mischung aus hilfsbereit/mutig und egoistisch/wĂŒtend. Ich wurde aus ihr nie so richtig schlau und sie behĂ€lt den Leser auf Abstand. Wir bekommen ihre Angst oft zu fassen, kennen ihre GefĂŒhlswelt sonst aber kaum. Das lag natĂŒrlich auch daran, dass sie ebenso wenig eine Lösung vorlegen konnte wie man selbst, so dass man zusammen gerĂ€tselt hat.Die anderen Charaktere waren fĂŒr mich genauso lange undurchschaubar und wirklich jeder könnte der Mörder sein. Ich habe irgendwann jeden verdĂ€chtigt, da jeder verdĂ€chtig war. Auch wenn sie immer wieder Momente hatten, in  denen sie unschuldig wirkten. Das hat die Autorin großartig umgesetzt. Der Stil-StapelDas Buch liest sich unglaublich flĂŒssig und entwickelt bereits nach wenigen Seiten eine Sogwirkung, der man sich kaum entziehen kann. Die Kapitel sind nicht nur in der Gegenwart von Emma, sondern auch in ihrer Vergangenheit angeordnet. Außerdem gibt es noch ganz besondere RĂŒckblicke und passende Bilder in dem Buch, so dass man in die Geschichte abtaucht und kaum noch Luft holen kann. Insbesondere die Bilder, die genau das zeigen, was auch Emma sieht, sind gekonnt eingeflossen und auf jeden Fall besonders! Der Kritik-StapelEin Thriller, wie es sich gehört. Spannung, einige Gruselmomente und jede Menge VerdĂ€chtigungen bis zum Schluss – so muss es sein. Auf den Lesen-Stapel?Ja, jeder der gerne auch mal Thriller liest, die weniger blutig als vielmehr mystisch sind und eher durch AtmosphĂ€re und Bildsprache schocken, kann Stigmata lesen. Der Thriller ist ein Jugendbuch und vielleicht genau deswegen genau richtig, wenn es unblutig zugehen soll. Hier gibt es einige Seiten RĂ€tselspaß und erschreckende Faszination zu den Bildern im Buch. Sehr lesenswert und deswegen volle 5 Sterne.

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    • 10
  • Rezension : Stigmata : Nichts bleibt verborgen

    Stigmata

    TanjaSpencer

    31. December 2016 um 18:15

    Stigmata wurde von der Autorin Beatrix Gurian geschrieben, erschien im Arena Verlag und hat volle 383 Seiten. Handlung :Die Schatten der Vergangenheit, sie holen dich ein. Immer.Nach dem rĂ€tselhaften Unfalltod ihrer Mutter ist Emma vor Trauer wie erstarrt. Bis zu dem Tag, an dem sie einen anonymen Brief erhĂ€lt mit der Aufforderung: Finde die MörderDeiner Mutter ! Doch warum hĂ€tte jemand Emmas sanfte Mutter umbringen sollen ? Die Spur fĂŒhrt Emma zu einem Elite-Jugendcamp in einem dĂŒsteren Schloss in den Bergen. Dort stösst sie auf unheimliche Fotografien, die mit der Vergangenheit ihrer Mutter in Zusammenhang stehen mĂŒssen. Gleichzeitig hĂ€ufen sich die mysteriösen ZwischenfĂ€lle unterden Jugendlichen des Camps. Jemand spielt ein böses Spiel mit Emma. Kann sie die Zeichen richtig deute- und ihr eigenes Leben retten ??Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, von Anfang an hatte das Buch mich in seinen Bann gezogen. Die Geschichte wird in zwei bzw. drei Zeitpunkten erzĂ€hlt einmal Ausschnitteaus der Vergangenheit von Emmas Mutter, zweitens aus Emmas Sicht vor dem Camp und als letztes Emmas Sicht im Camp, mir hat dass sehr gut gefallen da es Abwechslung in die Story gebracht hat. Das Geschehen spielt in einer relativen dĂŒsteren und mysteriösen AtmosphĂ€re , die die ganze Zeit prĂ€sent ist, das ist auch wieder ein Aspekt welcher mir sehr gut gefallen hat, da es der Handlung einen extraen Charme verleiht und es intressanter macht weiterzulesen. Charaktere :Von den Charakteren konnte mich so gut wie jeder ĂŒberzeugen jedoch nicht alle , Emma hat mir sehr gut als Protagonistin gefallen, da sie sich nicht von ihren PlĂ€nen ablenken lĂ€sst, ihreneigenen Charakter hat und alles hinterfrĂ€gt. Auch die anderen Camp Mitglieder haben mir gefallen zumal Philipp welcher mir von Anfang gefallen hat, da er irgendetwas an sich hat was dazu fĂŒhrt dass man ihn einfach lieben muss. Schreibstil : Der Schreibstil ist flĂŒssig und verleiht dem Buch auf seine eigene Art und Weise einen dĂŒsteren Charme, welcher ich sehr liebe.Fazit :Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen es ist ein richtiges Muss, man will umbedingt wissen wie es weiter geht und wer welche FĂ€den im Hintergrund zieht. Die Handlung verfĂŒhrt einen dazu nicht mit Lesen aufzuhören. Ich LIEBE es einfach. Eins der besten BĂŒcher, welche ich dieses Jahr gelesen habe.LG Tanja

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  • DĂŒsterer Thriller

    Stigmata

    Weltentraeumerin

    19. October 2016 um 18:31

    Ich weiß nicht, ob es an mir lag, aber ich habe mich zu Beginn der Geschichte ein wenig ĂŒberfordert gefĂŒhlt. Der Leser wird nach einem dĂŒsteren Prolog direkt in das Geschehen geworfen, zu dem Beginn des Camps, die RĂŒckblicke werden dann immer mal wieder in die Handlung eingestreut. RĂŒckblicke, und auch Episoden aus der Zeit von Emmas Mutter, sodass der Leser eher Ahnungen hat als die Protagonistin. Doch erst am Ende werden die StrĂ€nge zusammengefĂŒhrt und gelungen aufgelöst.Aber erst mal zurĂŒck zum Anfang: Von Beginn an fĂŒhlt Emma sich verfolgt, hat dunkle Ahnungen, sieht Gespenster. Diese AtmosphĂ€re wird gegen Mitte eindringlich und dĂŒster, ich hĂ€tte es aber besser gefunden, wenn sie erst aufgebaut worden wĂ€re, so war sie auf einmal von Anfang an da, ohne sich zu entwickeln. So dauerte es ein wenig, bis ich in das Geschehen hineinfand.SpĂ€ter war die Handlung durchaus sehr spannend, gerade gegen Ende hin.Emma und ich werden vermutlich keine besten Freundinnen, auch wenn sie mir nicht direkt unsympathisch war. Sie denkt nach, analysiert, hinterfragt das Verhalten von jedem und verdĂ€chtigt jeden, unabhĂ€ngig von ihren GefĂŒhlen, was ich als sehr positiv empfand. Nachdenkende Protagonistinnen sind immer zu begrĂŒĂŸen. Allerdings sprudelt in unbedachten Momenten dann doch Wissen aus ihr heraus, obwohl sie das gerade doch noch verbergen wollte.Sie handelt zumindest entschlossen, aber auch hier kam am Anfang bei mir nicht ganz an, wieso sie sofort, vom ersten Moment an, alle verdĂ€chtigt - und besonders das Camp an sich - und ĂŒberall Verschwörungen sieht. AnlĂ€sse dafĂŒr ergeben sich erst im weiteren Verlauf, auch hier hĂ€tte man das vielleicht etwas langsamer angehen können.Ansonsten erfĂ€hrt der Leser kaum etwas darĂŒber, wie Emma vor dem Tod ihrer Mutter war, außer dass sie nicht an deren Vergangenheit interessiert, trotzig und aufbrausend war. Nicht gerade Sympathie erweckend, Ecken und Kanten sind also da. Davon abgesehen blieb Emma fĂŒr mich aber blass, wenn auch lange nicht so blass wie einige andere Charaktere.Ich hatte gar nicht mit einer Liebesgeschichte gerechnet, aber natĂŒrlich musste das obligatorische Aufkeimen von GefĂŒhlen auftauchen, auch wenn es letztendlich deutlich im Hintergrund stand und glĂŒcklicherweise immer wieder hinterfragt wurde.Aber gerade die anderen Jugendlichen und Betreuer in dem Camp waren fĂŒr mich nicht wirklich greifbar, kaum mehr als auftauchende Schemen, die ihre Rolle spielten.Lediglich ein Charakter weiß am Ende mit Vielschichtigkeit wirklich zu punkten, hier verschwimmt dann auch die strikte Gut-Böse-Grenze. Allerdings muss ich zugeben, dass ich wie Emma lange nicht wusste, wem ich vertrauen kann und somit gut rĂŒber kam, wie sehr sie auf sich allein gestellt ist und allen misstrauen muss.Die Thematik des streng religiösen Kinderheims mit den grausamen Methoden ist dagegen sehr ... interessant, gerade da es solche FĂ€lle leider tatsĂ€chlich gegeben hat. Diese BrutalitĂ€t wird eindrucksvoll vermittelt.Spannung entsteht auch dadurch, dass nicht alles erklĂ€rbar wirkt und bis zum Schluss bleiben ein, zwei Aspekte nicht hundertprozentig aufgeklĂ€rt, was die dĂŒstere AtmosphĂ€re aufrecht erhĂ€lt.Fazit: DĂŒstere AtmosphĂ€re und bedrĂŒckende, gelungen vermittelte Thematik, allerdings fehlten mir anfangs Entwicklungen und die Charaktere konnte ich nicht greifen

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  • Schöne Illustration, Handlung eher unstimmig

    Stigmata

    GrauerVogel

    18. October 2016 um 11:34

    Dieses Buch hat mich etwas zwiegespalten zurĂŒckgelassen. Gut gefallen haben mir zum Einen die vielen Bilder, die in die Geschichte integriert wurden. Im Laufe des Buches findet Protagonistin Emma immer mehr Fotos, die offenbar aus dem leeren Album aus dem Paket stammen und diese Bilder werden dem Leser jedes Mal gezeigt. Das allmĂ€hliche Immer-weiter-Aufdecken der Geschichte von Emmas Mutter fand ich auch gut gemacht. Inhaltlich war diese Geschichte nicht ganz mein Geschmack und auch hier und da nicht ganz stimmig bzw. die Auflösung am Ende war mir dann viel zu weit hergeholt. Emma selbst fand ich etwas blass und sie hat bei mir nicht wirklich irgendeinen Eindruck hinterlassen. Gleiches gilt fĂŒr den Schreibstil, der an sich keine besonderen Merkmale hat, bis auf eines, das mir aber eher negativ aufgefallen ist. Ein mittelmĂ€ĂŸiges Buch, dass hier und da nicht stimmig oder zu flach ist. Allerdings ist es ansprechend gestaltet durch die Bebilderung und fĂŒr wahrscheinlich fĂŒr jugendliche Leser auch spannender als fĂŒr mich mit meinen Mitte-20. Es hatte durchaus seine spannenden Momente und man hat das GefĂŒhl, mit Emma durch ein Labyrinth zu irren, es ist also auch nicht alles schlecht. So mittelmĂ€ĂŸig eben. Eine ausfĂŒhrlichere Version dieser Rezension findet ihr auf meinem Blog: http://pieni-lepakko.blogspot.de/2016/10/rezension-stigmata.html#more

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  • Unrealistische Geschichte ĂŒber ein Waisenhaus in den Bergen

    Stigmata

    Krimifee86

    23. June 2016 um 14:59

    Klappentext: Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhĂ€lt Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefĂŒgt ist die rĂ€tselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die TĂ€ter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stĂ¶ĂŸt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart hĂ€ufen sich die mysteriösen ZwischenfĂ€lle 
Cover: Ich finde das Cover sehr cool! Ich mag diese Farbe, dieses dunkle WaldgrĂŒn sehr, sehr gerne. Und ich finde, dass es irgendwie mysteriös, aber gleichzeitig auch sehr verspielt-mĂ€dchenhaft wirkt. Auch die silbernfarbene Schrift mag ich gerne. Das Medaillon auf dem Cover verleiht dem Ganzen noch einmal einen besonderen Charme, hat es doch mit dem Inhalt zu tun. Das Cover hat zudem eine schöne Haptik – ich habe nichts auszusetzen! Schreibstil: Wenn ich etwas an diesem Buch loben kann (abgesehen vom Cover), dann definitiv den Schreibstil der Autorin. Dieser hat mir wirklich ausgesprochen gut gefallen, denn es gelingt ihr fabelhaft zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her zu springen und so zwei Geschichten entstehen zu lassen, die sich immer mehr zu einer verbinden. Dabei sind auch die Charaktere, die in der Vergangenheit mitwirken, hervorragend herausgearbeitet und sehr glaubwĂŒrdig dargestellt worden. Leider ganz im Gegensatz zu den Charakteren in der Gegenwart. Insbesondere Emma fand ich alles andere als glaubwĂŒrdig. Ich nenne es ja gerne Superstar-Charakter, wenn sich diese so entwickeln, als hĂ€tten sie irgendwelche geheimen SuperkrĂ€fte. Da wird mit kaputtem Knöchel ein halber Marathon gelaufen, gegen alle möglichen Gegner gekĂ€mpft, wĂ€hrend die anderen Charaktere sich vor Angst wimmernd in irgendwelche Ecken verkriechen. So etwas mag ich gar nicht. Davon abgesehen lĂ€sst sich das Buch aber sehr flĂŒssig lesen und auch wenn vieles völlig unrealistisch ist, möchte man als Leser doch wissen, wie es weitergeht. Die Autorin schafft es hier, eine gewisse Neugier zu wecken. Die Story: Puh. Ein junges MĂ€dchen wohnt nach dem Tod ihrer Mutter allein in der Wohnung (Unrealistisch 1), bekommt einen Brief, der sie auffordert an einem Jugendcamp teilzunehmen und macht dies auch (Unrealistisch 2). Das Camp entpuppt sich aber mehr als Psycho-Camp, was jedoch niemanden zu stören scheint (Unrealistisch 43) und wĂ€hrend Emma, besagtes MĂ€dchen, sich aus allen Widrigkeiten herauskĂ€mpft und alle rettet, sind alle anderen völlig hilflos (Unrealistisch 517). So grob zusammengefasst die Geschichte in der eine unrealistische Aktion sich an die nĂ€chste anreiht. Und dabei habe ich die Vorgeschichte, die ebenfalls eine wichtige Rolle spielt noch nicht einmal ansatzweise beschrieben. Ich jedenfalls habe beim Lesen der Gegenwart immer nur den Kopf geschĂŒttelt und dachte „Was fĂŒr ein Schwachsinn!“ Die Vorgeschichte hatte zwar ebensolche Schwachstellen, war aber noch einen Hauch realistischer und auch wesentlich spannender und interessanter zu lesen. Fazit: Die Geschichte ist gut geschrieben und lĂ€sst sich sehr leicht weglesen. Inhaltlich ist sie aber einfach eine Katastrophe! Absolut unrealistisch und völlig an den Haaren herbeigezogen. Ich hatte mir von Stigmata wesentlich mehr erhofft und bin entsprechend enttĂ€uscht. Mit viel Gutwillen vergebe ich noch drei Punkte, weil sich das Buch wirklich total gut lesen lĂ€sst, aber die EnttĂ€uschung bleibt!

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  • Beatrix Gurian - Wahnsinns gute Geschichte einer deutschen Autorin. :)

    Stigmata

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. May 2016 um 13:08

    EmmaÂŽs Mam kam durch einen Autounfall um, sodass Emma um ihre verstorbene Mutter trauert.Nachdem Emma einen Hinweis bekam wo sie die Mörder ihrer Mam gegenĂŒbertreten kann, macht sich Emma auf um raus zu finden was es sich mit dem Tipp auf sich hat. Sie gelangt in ein Camp. In dem Camp geschehen seltsame Dinge...Meinung:Ich habe das Buch innerhalb zwei Tage regelrecht verschlungen. MIch hat die Story so mitgerissen das ich unbedingt wissen wollte was das allles auf sich hat. Es ist aus der Ich-Form geschrieben, aus EmmaÂŽs Sicht, Was es sehr angnehm macht, es zu lesen.Ich kann das Buch nur jedem empfehlen.

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  • Eine tolle Grundidee, aber leider war fĂŒr mich die Umsetzung nicht immer mitreißend.

    Stigmata

    Buechersalat_de

    23. February 2016 um 12:46

    Mir ist das Buch vor allem durch das Cover aufgefallen. Es hat wunderschöne Verzierungen und man kann so gar nicht erraten was fĂŒr einen Inhalt das Buch versteckt. Innen ist das Buch mit "gruseligen" Bildern ausgestattet. Das hat mir wirklich gut gefallen und es war mal was anderes.  Emmas Mutter ist gestorben. Sie denkt, dass ihre geliebte, fröhliche und sanfte  Mutter eines natĂŒrlichen Todes gestorben ist. Doch dann erhĂ€lt Emma ein fast leeres Fotoalbum mit dem Hinweis, dass sie die Mörder ihrer Mutter nur findet, wenn sie sich in einem Trainingscamp anmeldet. Emma ist unschlĂŒssig was sie tun soll, aber dann begibt sie sich auf einen gefĂ€hrlichen Pfad... . Der Schreibstil war leicht und flĂŒssig, aber an einigen Stellen fand ich das Geschehen unglaubwĂŒrdig. Die Tatsache, dass sie einfach in ein Camp fĂ€hrt ĂŒber das sie keinerlei Informationen hat zum Beispiel. Emma benimmt sich nicht nur naiv, sondern reichlich unklug, aber das sei mal dahin gestellt.  Sie stellt bei der Ankunft in dem Camp schon fest, dass sie nicht alleine ist. Doch keiner der Teilnehmer verrĂ€t warum er in diesem Camp ist. Sie weiß nicht wer ihr das Paket geschickt hat und wer die Mörder sind. Es ist fĂŒr Emma also doppelt gefĂ€hrlich und das soll sich auch ganz schnell zeigen.  Ich fand es am Anfang alles etwas gehetzt, nach zwei Kapiteln geht es schon ins Camp. Als Leser ist man manchmal noch ratloser bzw. rastloser als Emma. Ich fand die Entwicklungen manchmal etwas unglaubwĂŒrdig. Das Ende allerdings fand ich krachermĂ€ĂŸĂ­g und erinnerte mich an den einen oder anderen Horrorfilm. Auch die Thematik fand ich gut gewĂ€hlt und verwoben.  Die Autorin erzĂ€hlt sowohl aus Emmas Sicht als auch regelmĂ€ĂŸig aus der Vergangenheit. Das fand ich gut gewĂ€hlt, aber ich hatte nicht das GefĂŒhl, dass ich Emma voraus wĂ€re vom Wissen um die Mörder.  Emma als Protagonistin ist eigentlich klug und nicht auf den Mund gefallen. Doch ihre Trauer um ihre Mutter hĂ€lt sie zurĂŒck. Sie gewinnt bis zum Ende wieder an Kraft, aber mich konnte sie nicht wirklich ĂŒberzeugen. Ich hĂ€tte mir einfach noch ein paar Seiten mehr gewĂŒnscht, damit Emma noch mehr Charakter gewinnt. Fazit Eine tolle Grundidee, aber leider war fĂŒr mich die Umsetzung nicht immer mitreißend. 

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  • Nichts bleibt verborgen

    Stigmata

    ErbsenundKarotten

    06. January 2016 um 17:06

    “Stigmata“ ist ein Jugendthriller der Autorin Beatrix Gurian, erschienen im Mai 2014 im Hardcover beim Arena Verlag. Zum Inhalt: Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhĂ€lt Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefĂŒgt ist die rĂ€tselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die TĂ€ter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stĂ¶ĂŸt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart hĂ€ufen sich die mysteriösen ZwischenfĂ€lle 
 Na, wenn sich der Klappentext nicht vielversprechend anhört? Und das Cover? Wahnsinn! Ich behaupte mal: Das schönste Buch in meinem Regal. Die Aufmachung des Buches insgesamt, super! Manche Seiten schimmern etwas grĂŒnlich und immer wieder tauchen im Buch unheimliche Fotos auf, deren Sinn man erst nach und nach erfĂ€hrt. Unfassbar gut gemacht! Auch lag dem Buch noch ein Lesezeichen bei, worĂŒber ich mich sehr gefreut habe. Wenn man dieses Buch in einem BĂŒcherladen entdeckt und darin stöbert, ist man wirklich gezwungen, das Buch zu kaufen. Ich habe mir demnach auch wirklich wahnsinnig viel von diesem Jugendbuch erhofft und meine Hoffnungen wurden leider nicht so ganz erfĂŒllt. Mein grĂ¶ĂŸtes Problem lag darin, dass ich mit den Charakteren nicht warm wurde, allen voran unsere Hauptprotagonistin Emma. Genau so erging es mit auch mit den anderen Charakteren. Die Story an sich war super gelöst, also man konnte wirklich niemandem trauen, was ich toll fand, weil die Rolle des/der “Bösen“ hĂ€tte ich wirklich jedem zugetraut. Also sehr unvorhersehbar. Aber dennoch hat mir sowohl bei Emma, als auch bei allen anderen Charakteren die Tiefe gefehlt. Außerdem gab es immer wieder Stellen, die wirklich gruselig waren und diese Stellen fand ich genial. Nur deren Auflösung hat es mir dann wirklich jedes Mal aufs Neue “versaut“ und ich dachte mir jedes Mal: Ernsthaft jetzt? Also absolut sinnfrei
 Zur Auflösung des Ganzen: Gut fand ich, dass mich die Auflösung wirklich ĂŒberrascht hat, darauf wĂ€re ich nie gekommen. Die Darstellung des TĂ€ters (dazu möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten) fand ich jedoch absolut unpassend und fast schon lĂ€cherlich und hat mir das Ganze nur noch mehr verdorben. Es hat einfach nicht in die, ansich dĂŒstere Stimmung des Buches gepasst und unheimlich fand ich es auch nicht. Ich habe mir nach dieser wahnsinnig tollen Buchaufmachung einfach von der Story so viel mehr erhofft und war am Ende wirklich enttĂ€uscht. Da der Schreibstil der Autorin jedoch wirklich schön zu lesen war und ich auch trotz meines vielen “Meckerns“ unbedingt weiterlesen musste, weil ich doch auch gespannt war, wer der TĂ€ter ist, gibt’s von mir 3 Sterne. Ps. Ich weiß, dass viele Leser dieses Buch mochten und auch teilweise 5 Sterne vergeben haben. BĂŒcher sind eben auch einfach Geschmackssache. Man sollte sich ja generell immer selbst sein eigenes Bild machen.

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  • Stigmata

    Stigmata

    Tom_Read4u

    02. December 2015 um 20:16

    Beatrix Gurians Stigmata - Nichts bleibt verborgen ist zwar ein Jugendbuch, jedoch auch fĂŒr Erwachsene absolut lesenswert und keineswegs langweilig. Nachdem Emmas Mutter durch einen rĂ€tselhaften Unfall ums Leben kam, ist die Welt nicht mehr so wie sie mal war und fĂŒr Emma scheint ihre eigene Welt still zu stehen. Alles lĂ€uft an ihr vorbei. Eines Tages bekommt sie einen anonymen Brief mit der Aufforderung " Finde die Mörder deiner Mutter".  Gleichzeitig bekommst sie auch eine Einladung in ein Elite-Jugendcamp in einem dĂŒsteren, halb verfallenen Schloß in den Bergen, wobei es immer wieder zu mysteriösen ZwischenfĂ€llen vor Ort kommt. Von Tag zu Tag erhĂ€lt  bzw. findet sie seltsame Fotographien, die mit der Vergangenheit ihrer Mutter zu tun haben scheinen.  Mit der Zeit scheinen sich die Fotographien und die VorfĂ€lle zu einem Puzzle zusammenzufĂŒgen und sie erkennt schließlich die grausame Wahrheit hinter alldem. Die anfĂ€ngliche Melancholie nach dem Tod der Mutter, weicht recht zĂŒgig der Neugierde, was sich mit dem ominösen Brief und dem Jugendcamp auf sich hat. Die unheimlichen VorfĂ€lle samt der auftauchenden Fotos werden super beschrieben und durch die grĂŒnlich-schwar schimmernden Bilder im Buch  wird gleichzeitig die leicht gruselige AtmosphĂ€re verstĂ€rkt. An gut gewĂ€hlten Stellen, erfĂ€hrt der Leser aus der Vergangenheit der Mutter, und zeitgleich lichtet sich immer mehr das Dunkle und die tiefverborgenen Geheimnisse kommen so StĂŒck fĂŒr StĂŒck ans Licht. Das Ende hat dann nochmals einen unvorhersehbaren Wendepunkt, sodass die knapp 100 letzten Seiten nochmals an Fahrt gewinnen. Die auftretenden Charaktere sind gut beschrieben und man hekt recht schnell Sympathien fĂŒr die Hauptperson und fiebert mit. Das mit Ornamenten verzierte, in grĂŒn schwarz gehaltene Cover bringt schon eine mysteriöse Stimmung mit sich, die sich auch immer wieder an etlichen Stellen im Buch zeigen. Konzept somit voll aufgegangen und ein rundum wirklich sehr gutes und gelungenes Jugendbuch !!!! 1 Sternabzug, da fĂŒr mich persönlich, das Tempo an der einen oder andere Stelle etwas langsam war und ich finde, dass vielleicht mit noch eine paar kleinen Cliffhangern an der einen oder anderen Stelle mehr Action reingebracht hĂ€tte. Aber dies ist jammern auf hohem Niveau.

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  • DĂŒsterer Jugendthriller mit spannendem Thema und schaurig-schönen Bildern

    Stigmata

    Schmoekermaedchen

    Nach dem Tod ihrer Mutter ist Emma am Boden zerstört. Nur wenige Monate spĂ€ter erhĂ€lt sie einen merkwĂŒrdigen Brief, der sie dazu aufruft, nach den Mördern ihrer Mutter zu suchen. Der Besuch eines Elite-Jugendcamps in einem heruntergekommenen Jagdschloss soll sie dabei auf die richtige Spur bringen. Dort angekommen erscheinen allerdings nicht nur die Betreuer mehr als mysteriös, sondern auch die Aufgaben, die sie und die anderen Teilnehmer erwarten, sind alles andere als harmlos. Immer wieder fallen ihr seltsame Fotografien in die HĂ€nde und schnell findet Emma heraus, dass sie niemandem trauen kann und nichts so ist, wie es scheint. Ich wurde von "Stigmata: Nichts bleibt verborgen" tatsĂ€chlich positiv ĂŒberrascht! Klar, das Cover hatte mich natĂŒrlich schon in seinen Bann gezogen und auch der Trailer versprach einen atmosphĂ€rischen Jugendthriller. Aber mal ehrlich: Sind nicht viele JugendbĂŒcher dieser Altersklasse (ab 14 Jahren) oft ein wenig vorhersehbar? Wenn man allerdings der Autorin etwas nicht nachsagen kann, dann ist es genau das. Vorhersehbar ist in diesem Buch nĂ€mlich ĂŒberhaupt nichts! Zu Beginn der Geschichte hatte ich zwar ein paar Schwierigkeiten dabei zu erkennen, in welche Richtung die Handlung nun eigentlich geht. Der Leser erlebt das Geschehen aus verschiedenen zeitlichen Ebenen und Blickwinkeln. Zum Einen ist dies die Gegenwart. Sie zeigt die junge Emma, die, mithilfe verschiedener geheimnisvoller Hinweise, den Tod ihrer Mutter aufzuklĂ€ren versucht. Zum Anderen streut die Autorin aber auch immer wieder kurze Kapitel ein, in der wir Emmas Mutter Agnes in jungen Jahren kennenlernen. Ein weiterer zeitlicher Sprung versetzt den Leser in die Zeit kurz nach dem Tod von Emmas Mutter. Besonders gefallen haben mir die Bibelverse am Anfang der Kapitel, die von diesen Geschehnissen erzĂ€hlen. Das Zusammenspiel dieser verschiedenen EindrĂŒcke erzeugt eine dĂŒstere und bedrohliche Kulisse. Wer hat Emma in das Jagdschloss gelockt? Welches Geheimnis birgt die Vergangenheit ihrer Mutter? Und aus welchem Grund sind all die anderen Jugendlichen im Camp? Diese Fragen werden langsam, nach und nach beantwortet und die zahlreichen Plot-Twists und Wendungen bringen stetig neuen Schwung in die Geschichte, die schließlich in einem rasanten Finale gipfelt. Positiv Die zahlreichen, schaurigen Fotografien, die dĂŒstere Stimmung, die sich ĂŒber die Handlung legt und die spannende Geschichte um ein schreckliches Verbrechen ziehen den Leser sofort in ihren Bann! Der intensive Schreibstil, die wechselnden Perspektiven und die Bibelzitate, die im Buch auftauchen schaffen zudem eine außergewöhnlich unheimliche AtmosphĂ€re. Negativ Leider erschienen mir zeitweise einige Handlungen der Protagonisten nicht ganz logisch. Dies waren allerdings oft nur kleine Ungereimtheiten, wie beispielsweise die Tatsache, dass keiner der Teilnehmer des Jugendcamps so recht hinterfragt hat, weshalb sie eigentlich fĂŒr das Camp auserwĂ€hlt wurden oder wieso ihre Betreuer sie so leichtfertig die bizarrsten Aufgaben bewĂ€ltigen lassen. Da diese HintergrĂŒnde allerdings am Ende zum Teil aufgedeckt werden, rechne ich dies ledliglich als kleinen Minuspunkt an. "Stigmata" ist ein spannendes, absolut lesenswertes Jugendbuch, das mit unvorhersehbaren Wendungen und einer dĂŒsteren, beklemmenden AtmosphĂ€re auch ĂŒber kleinere Logikfehler hinwegsehen lĂ€sst. Dem Leser wird eine gute Mischung aus Nervenkitzel, Action, aber auch eine interessante Story mit viel Tiefgang - was zum großen Teil an den religiösen Aspekten und der Thematisierung von Stigmata liegt - geboten. Ein toller Einzelband und sicherlich nicht mein letztes Buch von Beatrix Gurian!

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    • 3
  • Was ist mit Agnes passiert?

    Stigmata

    Aglaya

    30. July 2015 um 20:57

    Zwei Wochen nach dem Unfalltod ihrer Mutter erhĂ€lt Emma einen Brief, in dem ihr mitgeteilt wird, ihre Mutter sei ermordet worden. Auf der Suche nach der Wahrheit nimmt Emma an einem Jugendcamp teil, bei dem nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen scheint
 Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Emma erzĂ€hlt, der Protagonistin ĂŒber die man zu Beginn nicht mehr erfĂ€hrt, als dass sie mit ihrer Mutter zusammengelebt hat, die vor kurzem gestorben ist. Die Handlung findet dabei abwechslungsweise in der Gegenwart und einige Wochen davor statt, was auch mit der ErzĂ€hlweise durch die Wahl der Zeitform dargestellt wird. Zudem wurden einzelne Kapitel als RĂŒckblick ins Jahr 1969 verfasst, diese aus der Sicht der jugendlichen, tiefglĂ€ubigen Agnes. ErgĂ€nzt wird der Text durch Briefe und Fotos. WĂ€hrend ich mit Emma im Laufe der Geschichte gut mitfĂŒhlen konnte – schliesslich erlebt der Leser die Handlung aufgrund der Ich-Perspektive direkt und ungefiltert – blieben die anderen Charaktere ziemlich blass. Auch dies liegt wohl am ErzĂ€hlstil, da sich Emma mit niemandem anfreundet, lernt sie auch niemanden nĂ€her kennen
 Obschon ich die Handlung von „Stigmata“ als sehr spannend empfand, las sich das Buch doch etwas schwerfĂ€llig. Dies lag wohl vor allem daran, dass ĂŒber weite Teile unklar bleibt, was eigentlich genau los ist. Der Text liefert mehr Fragen als Antworten, was bei mir wohl aufs Lesetempo drĂŒckte. Zudem haben mich die wiederholten ZeitsprĂŒnge etwas aus dem Rhythmus gebracht. Thematisch lĂ€sst sich das Buch nicht klar einordnen. Einerseits ist es ein Thriller, andererseits sind auch Horror- und Mystery-Elemente klar erkennbar. Ängstlichen oder schreckhaften Lesern möchte ich von der LektĂŒre abraten, da „Stigmata“ stellenweise doch recht unheimlich ist. Optisch ist das Buchinnere aussergewöhnlich gestaltet. Im Gegensatz zu den meisten anderen BĂŒchern wurde nicht nur schwarze, sondern auch grĂŒne Tinte verwendet. Die Seitenzahlen, die Kapitelnummerierung sowie ein kleines Dekoelement zum Kapitelbeginn sind grĂŒn, zudem enthĂ€lt das Buch schwarz-grĂŒne Abbildungen sowie Briefe, die auf grĂŒnem Hintergrund abgedruckt wurden. Mein Fazit Spannend, unheimlich, aber auch verwirrend. So möchte ich mein LektĂŒreerlebnis zusammenfassen. WĂ€hrend es ganzen Buches habe ich mich gefragt, ob die Geschehnisse wirklich passieren, oder ob Emma sich alles nur einbildet. Wer sich gerne etwas gruselt und sich von riesigen Fragezeichen, die das Buch aufwirft, nicht abschrecken lĂ€sst, sondern dies sogar spannend findet, dem empfehle ich „Stigmata“ gerne weiter.

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  • Packender Jugendthriller

    Stigmata

    BookfantasyXY

    04. June 2015 um 10:34

    In einem Jagdschloss außerhalb der Stadt lernen sich die Jugendlichen Tom, Philipp, Sophia und Emma kennen, deren Aufenthalt sie ihren Eltern zu verdanken haben bis auf Emma. Denn wenige Wochen zuvor starb Emmas Mutter bei einem Autounfall. Ihren Vater kennt sie nicht. Die beiden Psychologen Dr. Michael Becker  und Dr. Nicoletta Bruns sowie deren Assistent Sebastian betreuen die Jugendlichen im Auftrag der Transnational Youth Foundation, damit die Jugendlichen fĂŒr ihre Zukunft vorbereitet werden. Derjenige, der als Bester oder Beste aus dem Qualifikationscamp am Ende hervorgeht, kann sich auf einen Aufenthalt in Australien freuen. Um an das Ziel Australien zu gelangen, mĂŒssen die Jugendlichen anhand von unterschiedlichen Aufgaben ihre Grenzen austesten. Allerdings mĂŒssen sie ihre Handys abgeben, und verlieren somit die Kontakte zur Außenwelt. Das Jagdschloss befindet sich in einem miserablen Zustand, so dass man sich hier und da verletzen könnte. Die Betreuer warnen die Jugendlichen vor allem vor den NordflĂŒgel des Jagdschlosses. Dennoch weckt die Jugendlichen die Neugierde, und sie erkunden das Schloss. Es stellt sich heraus, dass das Schloss eine unheimliche AtmosphĂ€re ausstrahlt. Als dann auch noch angsteinflĂ¶ĂŸende Ereignisse eintreffen, mĂŒssen die Jugendlichen um ihr Leben kĂ€mpfen. Einige Geheimnisse verbergen sich anscheinend hinter der Vergangenheit des Schlosses, in die Emmas Mutter wahrscheinlich in der Vergangenheit involviert gewesen ist. Emma versucht, hinter die Geheimnisse zu kommen. Mittlerweile glaubt Emma nicht mehr an einen Autounfall ihrer Mutter, zumal das Auto ohne ihre Mutter aufgefunden wurde, stattdessen saß eine alte ergraute Frau auf dem Beifahrersitz. Hat Emmas Mutter ihr ĂŒber mehrere Jahre LĂŒgen aufgetischt?   Die deutsche Autorin Beatrix Gurian schrieb einen spannenden und fesselnden Jugendroman, den man kaum aus der Hand legen kann. Ihr Mann Erol Gurian unterstĂŒtzte als Fotograf das Buch, indem er kĂŒnstlerisch gestaltete Fotografien passend zur Geschichte entwarf, die sehr gelungen sind, und somit die Geschichte nachvollziehen lĂ€sst. Anfangs verwirrt die Geschichte, weil der Prolog auf das Jahr 1968 zurĂŒckgeht, der auf einen Brief eines Weihbischofs an eine Mutter Oberin beruht. Als dann noch die Kapitel hinzukommen, die sich auf Dialoge zwischen einer Ordensschwester und unter anderem zweier junger MĂ€dchen mit den Namen Agnes und Martha beziehen, verliert man anfangs den Überblick. Erst als man weiß, wer Agnes ist, versteht man die ZusammenhĂ€nge zwischen der Gegenwart und der Jahre zurĂŒckliegenden Dialoge. Beatrix Gurian gelang es mit ihrem Schreibstil eine fesselnde Story zu schreiben, so dass man die Seiten im Fluge gelesen hatte. Die Ereignisse im Jagdschloss, die Vergangenheit von Emmas Mutter und die dazugehörigen ZusammenhĂ€nge erscheinen einem zwar komplex, aber sie sind nachvollziehbar komplex und raffiniert konstruiert. Die DĂŒsterheit trĂ€gt zur AtmosphĂ€re der Geschichte bei   Diesen Roman kann ich an Jugendliche und Erwachsene weiterempfehlen da er dĂŒster, raffiniert, spannend, temporeich und emotional geschrieben wurde, so dass jeder ab 14 Jahren (Empfehlung) angenehm unterhalten wird. Die einzelnen Kapitel lassen sich nach einigen Kapitelfolgen gut unterscheiden, vor allem zwischen den ZeitsprĂŒngen bevor Emma ins Jagdschloss ging und die Zeit wĂ€hrend sie sich im Jagdschloss befindet. Die Kapitel, die sich auf die Vergangenheit beziehen, werden durch Bibelzitate eingeleitet. Ansatzweise lĂ€sst sich erkennen, dass die Autorin gut recherchiert hat in Bezug auf Erziehungsmaßnahmen in der Vergangenheit und Gegenwart sowie in der Kirchengeschichte.

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  • Ein tiefes Geheimniss

    Stigmata

    Ani_Buecherlounge

    Klappentext Nach dem rĂ€tselhaften Unfalltod ihrer Mutter ist Emma vor Trauer wie erstarrt. Bis zu dem Tag, an dem sie einen anonymen Brief erhĂ€lt mit der Aufforderung : Finde die Mörder deiner Mutter! Doch warum hĂ€tte jemand Emmas sanfte Mutter umbringen sollen? Die Spur fĂŒhrt Emma zu einem Elite-Jugendcamp in einem dĂŒsteren Schloss in den Bergen. Dort stĂ¶ĂŸt sie auf unheimliche Fotografien, die mit der Vergangenheit ihrer Mutter in Zusammenhang stehen mĂŒssen. Gleichzeitig hĂ€ufen sich die mysteriösen ZwischenfĂ€lle unter den Jugendlichen des Camps. Jemand spielt ein böses Spiel mit Emma. Kann sie die Zeichen richtig deuten - und ihr eigenes Leben retten? Meine Meinung Der plötzliche Tod der Mutter wirft Emma total aus der Bahn. Sie geht nicht mehr vor die TĂŒr und mummt sich zu Hause ein. Bis eines Tages ein mysteriöses Paket mit einem Brief bei ihr eintrifft. Denn in dem Brief steht, dass sie sich bei dem Elite-Jugendcamp anmelden soll, um heraus zu finden, wer die Mörder ihrer Mutter sind. Emma dachte die ganze Zeit, dass ihre Mutter bei einem Unfall ums leben gekommen ist. Denn wer sollte ihre liebenswĂŒrdige Mutter schon umbringen wollen und warum? Emma recherchiert und meldet sich dann bei dem Camp an. Schnell wird klar das es kein einfacher Weg sein wird, die Mörder ihrer Mutter zu finden und das jemand ein grauenhaftes Spiel mit ihr treibt. In dem Schloss, mit seinen dunklen GĂ€ngen und seiner Mysteriösen Geschichte stĂ¶ĂŸt Emma immer wieder auf neue Hinweiße zu der Vergangenheit des Schlosses und zu ihrer Mutter. Von Anfang an hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Zu Beginn hatte ich einen kleinen "Hass" auf Emma, denn sie denk sehr naiv meiner Meinung nach. Ich dachte oft "Emma mach die Augen auf, es liegt doch vor deiner Nase", aber bald kapiert auch die Protagonistin, was hier gespielt wird. Aber dies mag ich auch auf eine Art und weiße, denn es baut Spannung auf. Man liest nicht nur in der Gegenwart, sondern wird auch auf eine Reise in die Vergangenheit mitgenommen, wo sich immer wieder neue Geheimnisse und Geschehnisse aufmachen, die einenÂ ĂŒberraschen und es somit von der ersten Seite bis zum Schluss spannend macht. Von den anderen Jugendlichen im Camp und den Betreuern erfĂ€hrt man eher wenig, was ich ein bisschen schade fand, da ich die Charakter auch sehr interessant fand und es toll gefunden hĂ€tte, die Charakter besser kennen zu lernen.Was ich total schön und auch beim lesen toll fand, war die Aufmachung des Buches. Emma findet bzw. bekommt immer wieder Bilder, die etwas aus der Vergangenheit zeigen. Diese Bilder sind auch im Buch, so hat man direkt eine Vorstellung und weiß wie mysteriös alles ist. Auch wenn man in einem Kapitel aus der Vergangenheit ist, wurde hier das ein oder andere Element in die Seiten gearbeitet. Im ganzen hat mich das Buch "Stigmata - Nichts bleib verborgen" von Beatrix Gurian sofort in seinen Bann gezogen. Eine sehr spannende und mysteriöse Geschichte ĂŒber ein MĂ€dchen das wissen will wer die Mörder ihrer Mutter waren. Die Rezi auf meinem Blog

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    • 3

    Ani_Buecherlounge

    02. June 2015 um 23:25
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