Beatrix Kramlovsky

 5 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Der vergessene Name, Die Lichtsammlerin und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Beatrix Kramlovsky

Der vergessene Name

Der vergessene Name

 (3)
Erschienen am 11.02.2014
Die Lichtsammlerin

Die Lichtsammlerin

 (0)
Erschienen am 13.05.2019
Die Erde trägt ein Kleid aus Worten

Die Erde trägt ein Kleid aus Worten

 (0)
Erschienen am 28.02.2010
Lateinamerika

Lateinamerika

 (0)
Erschienen am 01.04.2015

Neue Rezensionen zu Beatrix Kramlovsky

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Rezension zu "Der vergessene Name" von Beatrix Kramlovsky

berührend
lisalerchervor 4 Jahren

Erst im Abschiednehmen erkennt er, was sie ihm wirklich bedeutet. Durch fortschreitenden Alzheimer zunehmend entrückt, scheint sie seine Liebesbezeugungen jedoch nicht mehr wahrzunehmen, hat seinen Namen vergessen und vielleicht sogar, dass er ihr langjähriger Ehemann ist.
Eine berührende Geschichte in ausdrucksstarken Bildern, die von Verlust, Trauer und Tod erzählen, aber auch von Liebe, Treue, innerer Stärke und Zuverlässigkeit. Kramlovsky bringt die schweren Themen leicht, mischt da und dort eine Prise Humor und Situationskomik unter und hält den Spannungsbogen. Denn auch wenn das Ende absehbar ist, Alzheimer unheilbar ist, bleibt die Hoffnung auf eine unerwartete Wendung, der Wunsch, der Erzähler möge mit seiner Liebeserklärung endlich zu ihr durchdringen.
Was mir besonders an dem Roman gefallen hat ist, dass Kramlovsky die Erzählperspektive des Mannes wählt, sind doch Männer als pflegende Angehörige nach wie vor eine Minderheit. Gefallen hat mir außerdem, dass der Mann seine Frau bis zum bitteren Ende begleitet, statt sich in die Arbeit zu flüchten oder Erlösungsphantasien in die Tat umzusetzen - wie man es in Filmen zu diesem Thema in letzter Zeit mehrfach gesehen hat.

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U

Rezension zu "Der vergessene Name" von Beatrix Kramlovsky

Das Buch hat mich sehr berührt
ulla_leuwervor 4 Jahren

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich unwahrscheinlich berührt. Ich denke, dass jeder irgendwen kennt, in dessen Familie jemand an Alzheimer erkrankt ist, sei es im Freundes-, Bekannten- oder Kollegenkreis. Oder man hat in der Presse von bekannten Personen gelesen, die betroffen sind. Aber wahrscheinlich hat sich niemand näher damit beschäftigt. Deshalb fand ich das Buch ungemein interessant.


Der Ehemann von Sigrid erzählt in diesem Buch, wie er sich fühlt, wie er mit der Erkenntnis umgeht. Man muss sich ja nur einmal vorstellen, die Person mit der man jahrelang zusammen war und sehr liebt, verändert sich auf einmal. Beide wollten es zunächst nicht wahr haben. Aber Sigrid kann daran ja nichts mehr ändern, sie merkt es zum Schluss ja auch nicht mehr so richtig. Der namenlose Ehemann muss mit dem langsamen Entgleiten fertig werden. Denn es ist so, dass Sigrid viele Personen noch mit Namen kennt, aber ihren Mann schon lange nicht mehr. Auch damit muss er fertig werden. Überraschend passiert noch ein weiteres Unglück in der Familie und man stellt sich wirklich die Frage, was ist "besser" eine geliebte Person plötzlich und unerwartet zu verlieren oder sich auf den Abschied vorbereiten zu können.

Die Geschichte von Sigrid hält uns auch vor Augen, dass man sich selber Gedanken machen sollte. Der namenlose Ehemann bereut es, Sigrid so vieles nicht gesagt zu haben. Er stellt fest, dass er vieles von seiner Frau und seiner Tochter nicht weiß. Zu sehr war er mit seiner Arbeit oder sich selber beschäftigt. Da hilft auch kein Grübeln, was wäre wenn.....


Wie bereits erwähnt, mich hat dieses Buch sehr berührt, auch zu Tränen. Es beinhaltet so vieles - Liebe, Vertrauen, Abschiednehmen, Freundschaft. Beatrix Kramlovsky ist es gelungen, dieses schwierige Thema sehr eindrucksvoll zu schildern. Man kann sich in alle Beteiligten hinein versetzen.


Fazit:

Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.  Es ist mal etwas anderes, aber eben auch wichtig für uns, denn es kann jeden treffen.

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