Beatrix M. Kramlovsky Invasion der Wünsche

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Inhaltsangabe zu „Invasion der Wünsche“ von Beatrix M. Kramlovsky

Rosa will ihrem Leben ein selbstbestimmtes Ende bereiten. Von ihren Ängsten überwältigt hat sie das Gefühl für Familienprobleme und Disharmonien verloren, lässt Freunde und Lieben hinter sich, um in Süditalien, wo ihrer Meinung nach alles begonnen hat, tödlichen Frieden zu finden. Doch auch ihre Enkelin Johanna kann gut mit Geheimnissen umgehen und nutzt sie ungeniert, um die Familie zu retten. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

eine einfühlsam erzählte geschichte zum thema selbstbestimmung bis zum tod - die hoffnung hinterlässt.

— lisalercher
lisalercher

Der Anfang hat mich mehr begeistert als der Schluss.

— Petra54
Petra54

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  • selbstbestimmung - vom leben und sterben

    Invasion der Wünsche
    lisalercher

    lisalercher

    22. November 2015 um 13:11

    rosas krebs ist zurückgekehrt. deshalb beschließt sie zu sterben – selbstbestimmt! um ihre liebsten nicht zu belasten, lässt rosa sie im glauben, sie wäre nach der chemotherapie genesen. unter dem vorwand, sich auf einer reise von den strapazen der therapie erholen zu wollen und wieder zu sich selbst zu finden, trennt sie sich von ihrem lebensgefährten, nimmt abschied von den enkelinnen, von sohn und schwiegertochter und ihrer besten freundin. denn rosa will sie nicht mit ihrem fortschreitenden verfall belasten. im süditalienischen matera, dem ort an dem mit ihrer ersten liebe vermeintlich alles begonnen hat, will rosa ihren frieden finden. ein schriftstellerinnenfestival zum thema liebe, eine geheimnisvolle, junge frau, die den autorinnen stoff für neue romane liefert und vor allem die lebenspralle maggie lenken sie jedoch von ihrem vorhaben ab. während rosa sich am ende ihres lebensweges sieht, hadert ihre enkelin theresa mit einer ungeplanten schwangerschaft. johanna, theresas jüngere schwester macht sich auf die suche nach der großmutter. denn wenn jemand aus dem schlamassel helfen kann, dann sie, die rosaoma. kramlovsky stellt bei ihrer auseinandersetzung mit dem thema selbstbestimmung am ende des lebens die frage nach der verantwortung für die gemeinschaft in den vordergrund. sie zeichnet ihre protagonisten einfühlsam und umkreist ihre fragestellungen in immer neuen spiralen. ich empfehle, invasion der wünsche in überschaubaren portionen zu konsumieren, sodass zwischendurch raum für eigene gedanken bleibt. dafür spricht auch die lyrische sprache der autorin, denn die ausdrucksstarken bilder wollen genossen werden. alles in allem: eine geschichte mit nachhall.

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  • anders als erwartet

    Invasion der Wünsche
    Petra54

    Petra54

    10. September 2015 um 16:19

    Ich kaufte das Buch, weil mich das Thema selbstbestimmtes Sterben interessiert und war sofort von der Schreibart und den Gedanken der Heldin absolut begeistert. Sie ist so mit sich beschäftigt, dass sie ihr nächstes Umfeld kaum noch wahrnimmt und mich damit so manches Mal direkt in Wut brachte. Aber immerhin ist es gut, wenn sich der Leser so "aufregt", dann hat ihn die Geschichte gepackt. Alle Gedanken und Handlungen sind nachvollziehbar und der Schluss absolut logisch, auch wenn er anders als von mir erwartet ausfällt. Besonders amüsiert habe ich mich über eine Nebenfigur, eine dicke lustige englische Liebesschnulzenschriftstellerin.

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