Beatrix Mannel Die Hexengabe

(13)

Lovelybooks Bewertung

  • 16 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 4 Rezensionen
(6)
(5)
(1)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Hexengabe“ von Beatrix Mannel

Beatrix Mannel bringt Spannung, Tempo und Opulenz in den historischen Roman! Nürnberg 1697: Die schöne Rosa gilt als Hexe, denn sie hat sechs Finger an ihrer linken Hand. Als ihr Vater ums Leben kommt, will man sie und ihre Familie daher nur allzu gerne loswerden. Doch Rosa ringt dem Rat der Stadt ein Ultimatum ab: Gelingt es ihr, binnen zwei Jahren ihren Neffen, den einzigen männlichen Erben, aus Ostindien zu holen, darf die Familie die Spielkartendruckerei des Vaters weiterführen. Auf der gefahrvollen Reise leistet ausgerechnet ihr sechster Finger wertvolle Dienste — denn mit seiner Hilfe kann Rosa erkennen, wenn jemand lügt ... Originalausgabe mit Karten, Literaturverzeichnis und Glossar.

Wie erlebt man ein Abenteuer im 17.Jahrhundert? Hier ist man live dabei!

— open-westend

Historischer-Abenteuer-Liebesroman. Sehr schön und spannend geschrieben. Das Lesen hat mir großen Spaß gemacht.

— Pokerface

Stöbern in Historische Romane

Das Geheimnis jenes Sommers

Ich habe es geliebt!

ChristinaOslo

Die Farbe von Milch

Unfassbar fesselnd - unfassbares Ende! Großartig!

Mondfrau

Das Fundament der Ewigkeit

ich war etwas enttäuscht

gelifi

Die fremde Königin

Hervorragende Fortsetzung der Reihe - eine Geschichtsstunde mit Genuss

Thommy28

Das Hexenzeichen

Sehr schön geschrieben,machte sehr viel Freude zu lesen und in die Zeit ein zu tauchen!

Katzenmicha

Tod an der Wien

Krimi mit Witz und Wiener Flair

Langeweile

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Die Hexengabe" von Beatrix Mannel

    Die Hexengabe

    abuelita

    09. September 2011 um 19:02

    Nürnberg 1697: Die schöne Rosa gilt als Hexe, denn sie hat sechs Finger an ihrer linken Hand. Als ihr Vater ums Leben kommt, will man sie und ihre Familie daher nur allzu gerne loswerden. Doch Rosa ringt dem Rat der Stadt ein Ultimatum ab: Gelingt es ihr, binnen zwei Jahren ihren Neffen, den einzigen männlichen Erben, aus Ostindien zu holen, darf die Familie die Spielkartendruckerei des Vaters weiterführen. Auf der gefahrvollen Reise leistet ausgerechnet ihr sechster Finger wertvolle Dienste — denn mit seiner Hilfe kann Rosa erkennen, wenn jemand lügt ... Mit historischen Büchern habe ich manchmal so meine Probleme – entweder ist mir das zu langweilig oder/und zu undurchsichtig, wenn ausufernd von der damaligen Zeit erzählt wird bzw. sehr viele Bezeichnungen und Namen und Erklärungen dazu auftauchen ; manchmal aber auch „stimmen“ die Fakten nicht genau oder werden Wörter verwandt, die es damals noch gar nicht gab...manchmal ist es gähnend langweilig erzählt und man kann dem Ganzen schlecht folgen…kurz: einen historischen Roman, der mich begeistert , gibt es nicht all zu oft.. Dieses Buch hier aber gehört definitiv dazu! Gleich von der ersten Seite an war ich mitten im Geschehen, habe mit Rosa mitgefiebert und mitgebangt und natürlich auch mit den Personen bei der parallelen Handlung. Diese Menschen konnte ich mir plastisch und sehr gut vorstellen und die Autorin hat es auch geschafft, mich zu berühren. Zudem erfuhr ich viel über Nürnberg zu dieser Zeit war und wie es damals mit Reisen in den Orient war. Wie geht es weiter, wie schafft Rosa es bzw. schafft sie es überhaupt – diese Fragen liessen mich nicht mehr los und so habe ich das Buch wirklich erst aus der Hand gelegt, als ich das wusste….also auf und mit der letzten Seite ! Beatrix Mannel – den Namen werde ich mir merken u. mir demnächst weitere Bücher von ihr besorgen, die dann hoffentlich auch so spannend, ideenreich und abenteuerlich sind !

    Mehr
  • Rezension zu "Die Hexengabe" von Beatrix Mannel

    Die Hexengabe

    Ati

    25. February 2011 um 11:51

    Ich mag historische Romane, ich mag fantastische Romane. Der Text auf dem Buchrücken verspricht beides. Zitat: Nürnberg 1697: Rosa ist begabt und schön und doch scheint sie verflicht zu sein. Denn an ihrer linken Hand hat sie einen sechsten Finger, den sogenannten Hexenfinger. Als ihr Vater unerwartet stirbt, möchte man sie deshalb nur zu gern loswerden. Aber sie ringt dem Rat der Stadt ein Ultimatum ab: Gelingt es ihr, binnen zwei Jahren ihren Neffen, den einzigen männlichen Erben, aus Ostindien zu holen, darf die Familie die Spielkarten­druckerei des Vaters weiterführen. Auf der gefahrvollen Reise leistet ausgerechnet ihr sechster Finger wertvolle Dienste – denn mit seiner Hilfe kann Rosa erkennen, wenn jemand lügt … Meine Meinung Das klang schon mal spannend und ich machte mich neugierig ans Werk. Tatsächlich brachte Mannel mich in eine farbenfrohe und gleichzeitig recht trost- und für Frauen erschreckend rechtlose Welt. Rosas abenteuerliche Aufgabe wird dadurch erschwert, dass jemand einen Mörder auf ihre Spur hetzt und dass ihr vermeintlicher Vater gar nicht ihr Vater ist. Hat ihr Finger, das vermeintlich fantastische Element in dieser Geschichte geholfen? Obwohl er irgendwie dazu beigetragen hat, ihre Aufgabe zu lösen, würde ich eher nein sagen. Es gibt tatsächlich Passagen in der Geschichte, die immer wieder dafür sorgten, dass ich weiterlas. Spannung kam dennoch nicht wirklich auf. Für meinen Geschmack beginnt Rosas Abenteuer und ihr Aufbruch in eine ferne Welt überaus schleppend und dehnt sich etwas, während das Ende mit der Rückkehr in ihre Heimat samt der Auflösung des Geheimnisses um ihre Herkunft ziemlich schnell aus der Feder der Autorin geflossen sein muss. Darüber hatte ich aber auch mit gewissen Ungereimtheiten und der enervierenden Blauäugigkeit sowie nahezu fatalistisch wirkenden Edelmütigkeit der Hauptfigur zu kämpfen. Der Entschluss nach Indien zu reisen, passt nicht zu dem Bild, das Mannel zunächst von Rosa zeichnet. Zwar ist es einerseits relativ nachvollziehbar für mich, dass Rosa ihren Hexenfinger bewusst vor anderen verbirgt (um ihr Leben zu schützen). Andererseits erscheint es wenig logisch, wie sparsam sie ihn einsetzt, um tatsächliche Gefahr abzuwenden oder auch einfach nur weiterzukommen. Noch weniger schlüssig kommt mir die Leichtigkeit vor, mit der sie ihren Neffen im fernen Indien findet und zurückbringt. Das Problem, dass seine Eltern das vielleicht verbieten, hat die Autorin gekonnt aus dem Weg geräumt, indem sie diese … sagen wir mal eliminiert – soweit so gut. Doch immerhin kann Rosa nicht einfach in ein Flugzeug steigen und in Indien ein Fahrzeug anmieten. Und Geld, damit sie eine Art mittelalterlichen All-Inklusive-Reisegutschein buchen kann, hat sie auch nicht. Außerdem weiß sie weder, wo genau ihr Neffe sich befindet, noch wie dieser aussieht. Beides nicht ganz unabdingbar, wenn ich mir vorstelle, einen kleinen Jungen in einem mir völlig unbekannten Land zu suchen. Einem Land, dessen Sprache ich nicht spreche, dessen Gewohnheiten ich nicht kenne, etc. Und in meiner Vorstellung eine Frau bin, die bis dato nicht über Nürnbergs Grenzen hinausgekommen ist. Wenn ich dazu noch davon ausgehe, wie sehr ihr das Überleben ihrer kleineren Schwestern und ihrer Mutter am Herzen liegt und welchen Aufwand sie betreibt bzw. welches Risiko sie mit der Reise eingeht, um diese zu retten, überrascht mich andererseits der Mangel an Fantasie. Da wären ganz andere Lösungen meines Erachtens viel naheliegender gewesen. Aber geradezu heroisch hält Rosa an ihrem Plan „ihren“ Neffen nach Nürnberg zu holen fest und wird für ihren Einsatz durch haarsträubend glückliche Zufälle belohnt. Hierbei bedient sich die Autorin eines Perspektivwechsels. Einmal beschreibt Mannell Rosas Geschichte und dann die einer Sklavin, die entscheidend für Rosas Heimkehr ist. Was im Grunde genommen spannend sein könnte, allerdings so vorhersehbar ist, dass besagte Spannung nicht wirklich aufkommen möchte. Fazit Eins der Bücher, das mich sehr gespalten zurücklässt. Einerseits kann ich sagen, dass Mannels Schreibstil flüssig und das Buch gut formuliert ist, was für einen gewissen Lesefluss sorgt. Bestimmte Ideen klingen spannend, lassen mich aber angesichts der Auflösung eindeutig frustriert ausatmen. Bestimmte Passagen sind zu sehr gedehnt, andererseits fehlt eindeutig etwas. Die Welt ist klein – selbst wenn man davon ausgeht, dass die Protagonistin für ihre Aufgabe einmal von Nürnberg nach Indien und wieder zurück reisen muss. Mein Herz ist rein – so rein, dass einfach alles gut ausgehen muss. Die Mischung aus beidem lässt mich der Geschichte auf einer Skala von 1 bis 5 Punkte 2 Punkte geben. Die gibt es für die zwischendurch vorkommenden guten Passagen in einer ansonsten leider eher flachen Geschichte. Copyright © 2010 by Antje Jürgens (AJ)

    Mehr
  • Rezension zu "Die Hexengabe" von Beatrix Mannel

    Die Hexengabe

    bettinabroemme

    25. January 2011 um 13:52

    Ohhh, es ist so spannend! Und was der armen Protagonistin alles zugemutet wird. Grauenhaft - grauenhaft gut. Ein Schmöker im besten Sinne. Freue mich, dass ich noch ca. 300 Seiten vor mir habe

  • Rezension zu "Die Hexengabe" von Beatrix Mannel

    Die Hexengabe

    Tanzmaus

    02. January 2011 um 12:26

    Das Buch startet gleich rasant. Rosa und ihre Mutter stehen vor dem Rat und der Leser muss sich erst einmal einen Überblick verschaffen, in welche Situation er hier geraten ist. Rosa hat von Geburt an einen sechsten Finger an der linken Hand. Ihr Vater kommt bei einem Reitunfall ums Leben und jetzt kämpft sie zusammen mit ihrer Mutter ums Überleben. Der Vater war Kartenmacher und hat leider keine männlichen Erben hinterlassen. Lediglich Rosa und zwei kränkliche Zwillingsmädchen. Aber in der Bedrängnis des Rates fällt Rosa noch ihr Neffe ein. Dieser lebt allerdings mit der Tochter ihres Vaters aus erster Ehe irgendwo in Indien. Rosa verpflichtet sich, binnen einer Zeit von zwei Jahren, ihren Neffen zu finden und beim Rat vorstellen. Und so beginnt Rosa´s Reise nach Indien.... Das Buch beginnt sehr rasant und spannend. Leider wurde mir das Lesevergnügen auf den ersten Seiten etwas verleidet, da Rosa sind sehr naiv benommen hat. Sie weiß, dass wenn ihr "Hexenfinger" eiskalt wird, derjenige lügt. Aber dennoch glaubt und traut sie den Menschen. Das war für mich nicht ganz nachvollziehbar. Wieso weiß sie auf der einen Seite, dass derjenige lügt und Vorsicht geboten ist und tappt dann dennoch sehenden Auges in die Falle? Nach einigen Seiten allerdings gibt sich das und nach rund 100 Seiten war das Lesevergnügen wieder da. Da die Geschichte aus mehren Perspektiven erzählt wird, wäre es für mich hilfreich gewesen, wenn der Wechsel zwischen den Perspektiven irgendwie erkenntlich gewesen wäre. So war ich zunächst verwirrt, ehe ich die neue Situation einer anderen Perspektive habe zuordnen können. Alles in allem ist ein empfehlenswertes Buch, Punktabzug gibt es für die erwähnten Mängel.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks