Beatrix Petrikowski Meine Frau kommt mit ihrem Mann

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Inhaltsangabe zu „Meine Frau kommt mit ihrem Mann“ von Beatrix Petrikowski

Seit der gemeinsamen Schulzeit haben sich Dagmar und Andreas aus den Augen verloren. Nach fast vierzig Jahren finden sie zufällig wieder zueinander und tauschen Mails aus. Beide haben mittlerweile eine Familie gegründet, für die sie sich verantwortlich fühlen. Doch plötzlich flammen alte Gefühle wieder auf und stürzen beide in tiefe Konflikte.

Gelungener Liebesroman, der ungewöhnlich erzählt wird. Die unkonventionelle Art strahlt ihren eigenen Reiz aus und macht beim Lesen Spaß.

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Abschreckendes Cover, doch dahinter verbirgt sich eine Geschichte voller Wärme und Liebe und vieler verbotener Gefühle.

— Seehase1977
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  • Unkonventionell, realistisch und berührend

    Meine Frau kommt mit ihrem Mann
    dubh

    dubh

    08. November 2015 um 20:43

    Dagmar und Andreas erleben in den 1970ern ihre Jugend. Sie haben nicht nur ihre Schulzeit gemeinsam verbracht, sie waren damals auch ineinander verliebt - ohne es dem jeweils anderen zu verraten. Nachdem sie sich dann aus den Augen verloren hatten, finden sich die beiden durch Zufall im Internet und tauschen daraufhin einige Emails aus. Dabei bleibt es aber nicht, denn nach über 40 Jahren treffen sich Dagmar und Andreas wieder. Ohne von den damaligen Gefühlen zu ahnen, entflammen diese erneut - doch wie sieht es mit dem eigenen Leben aus? Wie geht man mit dem Herzenswunsch endlich nach, ohne die eigene Partnerschaft und Familie zu verletzen? Beatrix Petrikowski hat mit ihrem Debüt einen lesenswerten Roman vorgelegt, der mich vor allem aufgrund seiner Erzählweise und die in die Geschichte verwobenen zeitgeschichtlichen Details überzeugt hat. "Meine Frau kommt mit ihrem Mann" erzählt auf unterschiedlichen Ebenen von den beiden Hauptfiguren: zum einen erzählt Dagmar ihrer Freundin Marianne von ihren Gefühlen und Erlebnissen damals, zum anderen springen wir aber auch immer wieder in die Gegenwart. Kann Liebe über einen solchen Zeitraum bestehen? Können Gefühle für einen Menschen wiederaufflammen, auch wenn man ihn völlig aus den Augen verloren hatte? Die häufigeren Sprünge in der Geschichte erzeugen einen Sog, der mich zum einen tief in die Handlung hineingezogen hat, aber auch rasch durch die Lektüre geführt hat. Dabei hat die Autorin ein sehr gutes Gespür für die richtigen Fragen und Emotionen ohne jemals auch nur einen Hauch von Kitschigkeit zu erzeugen. Nein, dieses Buch erzählt eine für mich sehr glaubhafte Geschichte von der großen ersten Liebe, die unerfüllt geblieben ist... So habe ich mich nicht nur einmal bei Überlegungen ertappt, wie ich wohl an der Stelle Dagmars der Andreas' gehandelt oder empfunden hätte. Beatrix Petrikowski hat mich mit dieser realistischen Liebesgeschichte, die mich nicht nur aufgrund der eher ungewöhnlichen Ausgangslage der Protagonisten überzeugt hat, sondern auch wegen dem offenkundigen Gespür der Autorin für ihre Figuren und den Handlungsort, den sie uns ganz nebenbei nahebringt, überzeugt. Besonders erwähnenswert ist hierbei noch das äußerst gelungene Ende, das für mich passgenau ist - ohne konstruiert zu wirken. Einige wenige Kritikpunkte finden sich doch - wenngleich die Autorin dafür vermutlich am wenigsten kann. Zum einen finde ich das Cover nicht optimal, da ich es zu nichtssagend und vor allen Dingen zu düster finde. Immerhin kein kitschiges Allerwelts-Liebesroman-Cover, aber dennoch denke ich, dass es ein bisschen weniger schwarz auch getan hätte. Zum anderen empfand ich das Schriftbild als unangenehm: zu großer Zeilenabstand, zu kleine Schrift. Und zu guter letzt leider das Ärgerlichste: hier hätte es eines Lektors bedurft, denn hier haben sich ein paar Rechtschreibfehler zu viel eingeschlichen... Fazit: Ein lesenswerter Roman, der von einer etwas ungewöhnlicheren Liebesgeschichte erzählt. Ich bin schon gespannt auf weitere Werke von Beatrix Petrikowski!

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  • Gelungener, unkonventioneller Liebesroman

    Meine Frau kommt mit ihrem Mann
    SelectionBooks

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    Beatrix Petrikowski gelingt mit ihrem Romandebüt einen unkonventionellen, aber dennoch ergreifenden Liebesroman zu schaffen. "Meine Frau kommt mit ihrem Mann" wird in drei Zeiten erzählt, die sich nach und nach, durch Rückblenden, zu einer einheitlichen Story zusammenfügen. Der Roman beginnt mit der Schulzeit der Hauptcharaktere Dagmar und Andreas. Dies ist der Anfang einer schicksalhaften Zeit. Dagmar und Andreas erleben in den 70igern ihre Jugend. Wie viele verlieben sich beide zum ersten Mal. Jedoch kommt es nie das dazu, dass die beiden ihre Gefühle offenbaren. Im Laufe der Zeit verlieren sich die beiden aus den Augen. Über vierzig Jahre später finden sich beide zufällig im Internet wieder und tauschen E-Mails aus. Beide sind zu dieser Zeit in einer festen Beziehung und ihnen ist nicht bewusst, dass der jeweils andere die immer noch vorhandenen Gefühle für seinen ehemaligen Schulkameraden hegt. Es dauert einige Zeit, bis Dagmar und Andreas sich ihre Gefühle eingestehen. Damit beginnt eine Zeit voller Probleme und Konflikte mit ihren Partnern, aber auch mit sich selbst. Mir gefällt an diesen Roman die Art, wie dieser geschrieben ist. Die Zeitsprünge machen das Buch lebendig und zu etwas Besonderem, da es keine reine Nacherzählung ist, sondern als eine Geschichte im Roman erzählt wird. Dagmar erzählt ihrer Freundin Marianne die Geschichte zwischen ihr und Andreas. Während Dagmar erzählt kommt es immer wieder dazu, dass die Erzählzeit in die Gegenwart zurückspringt, wenn Marianne eine Frag hat. So wird in gewisser Weise eine Art Spannung erzeugt, da die eigentliche Geschichte nur langsam und bruchstückhaft vorangeht. Beatrix Petrikowski belässt es in ihren Roman nicht bei einer tragischen Liebesgeschichte, sondern greift auch vermehrt politische und gesellschaftliche Vorkommnisse in den letzten 40 Jahren auf. Sie lässt die Charaktere einige heikle Geschehnisse erleben, wie zum Beispiel die Missbrauchsfälle in Kinderheimen in den 70igern, sowie eine HCV Ansteckung (Hepatitis C Virus) durch kontaminierte Bluttransfusionen. Ebenso kommt Gladbeck, der Heimatort der Autorin, oft im Roman vor. Marianne berichtet über die Vergangenheit des Ortes und was sich alles verändert hat. Insgesamt ist "Meine Frau kommt mit ihrem Mann" ein gelungener, lesenswerter Roman, der schön erzählt wird. Ich muss jedoch einen Kritikpunkt einbringen, der aber nichts mit dem Inhalt, sondern mit der Darstellung zu tun hat: Es gibt leider einige Rechtschreibfehler, die behoben werden sollten. Fazit: „Meine Frau kommt mit ihrem Mann“ ist ein gelungener Liebesroman, der ungewöhnlich erzählt wird. Die unkonventionelle Art strahlt ihren eigenen Reiz aus und macht beim Lesen Spaß.

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    • 2
    Seehase1977

    Seehase1977

    22. October 2015 um 15:45
  • Na das war ja mal was !!

    Meine Frau kommt mit ihrem Mann
    MelCBB

    MelCBB

    10. September 2015 um 13:29

    Klappentext: Seit der gemeinsamen Schulzeit haben sich Dagmar und Andreas aus den Augen verloren. Nach fast vierzig Jahren finden sie zufällig wieder zueinander und tauschen Mails aus. Beide haben mittlerweile eine Familie gegründet, für die sie sich verantwortlich fühlen. Doch plötzlich flammen alte Gefühle wieder auf und stürzen beide in tiefe Konflikte. Meine Meinung: Was soll ich sagen ? Dieses Buch stammt von einer Autorin, von der ich noch nie etwas gehört habe. Deswegen war ich wirklich Mega gespannt, was mich bei dieser Geschichte erwarten wird, da der Klappentext mehr als nur ansprechend ist. Und ich wurde kein bisschen enttäuscht. Stattdessen habe ich von vorne bis hinten mitgefiebert, ob Dagmar und Andreas wieder zusammenfinden, oder aber ob die beiden keine Zukunft haben. Mehr möchte ich dazu garnicht sagen, außer dass den Leser hier, ein mehr als großartiges Lesevergnügen erwartet. Vielen lieben Dank, Beatrix !!!

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  • Meine Frau kommt mit ihrem Mann

    Meine Frau kommt mit ihrem Mann
    minka1983

    minka1983

    10. September 2015 um 08:19

    Hier geht es um Dagmar die Ihre Geschichte erzählt. Um ihre verlorene Liebe, Ihr Leben und neu gewonnenes Glück. In vierzig Jahren ist soviel passiert, jeder hat sein eigenes Leben,seine Familie... Wird Sie alles zerstören was sie sich aufgebaut hat,nur weil Sie jetzt an sich denkt und endlich das gefunden hat nach dem sie sich schon immer gesehnt hat. Eine Achterbahn der Gefühle.  Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.  Es ist dramatisch, gefühlvoll, aufwühlend und emotional.  Klare Leseempfehlung. 5 Sterne 

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  • Meine Frau kommt mit ihrem Mann

    Meine Frau kommt mit ihrem Mann
    Seehase1977

    Seehase1977

    23. August 2015 um 10:13

    Klappentext: Seit der gemeinsamen Schulzeit haben sich Dagmar und Andreas aus den Augen verloren. Nach fast vierzig Jahren finden sie zufällig wieder zueinander und tauschen Mails aus. Beide haben mittlerweile eine Familie gegründet, für die sie sich verantwortlich fühlen. Doch plötzlich flammen alte Gefühle wieder auf und stürzen beide in tiefe Konflikte. 1972, das Jahr in dem die olympischen Sommerspiele in München von der Geiselnahme der israelischen Athleten überschattet werden, ein Jahr in dem durch den Einbruch ins Watergate-Gebäude in Washington die Watergate-Affäre ausgelöst wird und die erste Schwulendemo in Deutschland stattfindet. Eine Zeit, in der Jugendliche den Idolen der 68-Bewegung nacheifern, Joints rauchen und niemals so werden wollen wie ihre Eltern. Zu dieser Zeit ist Dagmar gerade mal 15 und in ihren Klassenkameraden Andreas verliebt und auch Andreas hat nur noch Augen für „sein Mädchen“ Dagmar. Das Problem: beide haben keine Ahnung von den jeweiligen Gefühlen des anderen. Während einer Gartenfete, lässt Dagmar einen Satz fallen, der ihr Sekunden später schon furchtbar Leid tut, der Andreas aber tief verletzt. Die Wochen danach erscheint er kaum noch zum Unterricht und eines Tages erklärt einer Lehrerin der Klasse, dass Andreas nicht mehr zurück an die Schule kommt. Irgendwann verblassen auch für Dagmar die Erinnerungen an Andras, sie heiratet wird Mutter, führt ein angenehmes Leben. Doch ihre Gedanken schweifen mit der Zeit immer wieder ab, zurück in das Jahr 1972 und zu Andreas. Bis sie eines Tages, 40 Jahre später, über eine Freunde-Suchmaschine seinen Namen eingibt und ihn findet. Sie nimmt per Email Kontakt zu ihm auf, er antwortet, sie schreiben sich, wie es ihnen in der ganzen Zeit ergangen ist. Schon kurze Zeit später mailen sie sich täglich, werden zu engen Vertrauten und warten schon bald sehnsüchtig auf Antwort. Beide beginnen, den intensiven Kontakt vor ihren Familien zu verheimlichen. Alte Gefühle flammen plötzlich wieder auf und verwandeln romantische Tagträume schon bald in erotische Fantasien. Dagmar und Andreas haben nur noch ein Ziel, sie wollen sich endlich treffen… „Meine Frau kommt mit ihrem Mann“ von Beatrix Petrikowski gehört eigentlich überhaupt nicht zu meinem Lieblingsgenre und doch hat es mich angenehm überrascht. Nachdem ich mich an die doch etwas sehr kleine Schrift gewöhnt habe, konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen, zu sehr hat mich die Neugier gepackt, was mit Dagmar und Andreas passiert. Die Autorin hat einen guten und flüssigen Schreibstil und erzählt die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln. Durch Rückblenden, mal aus der Sicht von Dagmar, mal aus der Sicht von Andreas erfährt der Leser, wie ihrer beider Leben – bis sie sich wiederfinden - verlaufen ist. Der Hauptteil, der wie ein roter Faden durch das Buch führt beschreibt, wie Dagmar einer guten Freundin die ganze Geschichte mit Andreas erzählt. Beatrix Petrikowski lässt immer wieder Beschreibungen zu den jeweiligen Schauplätzen mit einfließen, die in dem Buch vorkommen und auch ihre Leidenschaft zum Lesen findet einen Platz in der Geschichte. Die Autorin hat ihre beiden Hauptprotagonisten wunderbar lebendig und lebensecht geschildert. Man kann als Leser förmlich spüren in welcher zwiespältigen Gefühlslage Dagmar steckt. Zum einen ist da ihr Mann und ihre Kinder und das angenehme Leben das sie führt, auf der anderen Seite weckt Andreas in ihr Gefühle, die sie so schon lange nicht mehr empfunden hat, endlich fühlt sie sich wieder wichtig, begehrt, geliebt. Doch Worte können so viel versprechen, Fantasie kann so viel vortäuschen, doch können Gefühle nach 40 Jahren tatsächlich wieder so intensiv aufflammen und was dann? Die Dramatik gegen Ende fand ich persönlich dann ein kleines bisschen überzogen. „Meine Frau kommt mit ihrem Mann“ hat mir wirklich gut gefallen. Eine Geschichte die vielleicht jedem von uns passieren könnte und die zum Nachdenken anregt. Das Cover finde ich leider überhaupt nicht gut gewählt, ist es doch viel zu düster für dieses Buch voller Gefühle, Wärme und Liebe. Ich danke der Autorin Beatrix Petrikowski für dieses Rezensionsexemplar, ich bin mir sicher, dass ich mir das Buch selbst nicht gekauft hätte, da es so gar nicht meinem Lieblingsgenre entspricht. So bin ich doch positiv überrascht worden und spreche hierfür sehr gerne eine Leseempfehlung aus.

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