Beatriz Williams Träume wie Sand und Meer

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Inhaltsangabe zu „Träume wie Sand und Meer“ von Beatriz Williams

Geheime Lieben, Frauen, die sich an keine Regel halten, – und ein umwerfender Held
Cape Cod, Sommer 1966. Christina, von allen Tiny genannt, ist elegant und die perfekte Ehefrau. Ihr Mann Frank, einer der begehrtesten und reichsten Männer im Lande, steckt mitten im Wahlkampf. Doch hinter der Fassade ist längst nicht alles perfekt. Tiny kommen Zweifel, wie schon kurz vor ihrer Hochzeit zwei Jahre zuvor, ob dies das richtige Leben für sie ist. Damals wollte sie ihre Verlobung lösen, um ihren eigenen Weg zu gehen. Einmal in ihrem Leben benahm sie sich nicht anständig, sondern verliebte sich in einen anderen Mann und ließ ihn kompromittierende Bilder von ihr machen. Nun platzt ihre unberechenbare Schwester Pepper in ihr Leben, ihr einstiger Liebhaber taucht auf sowie ein Erpresserbrief mit einem Foto von damals. Schon bald realisiert Tiny, dass ihre Zweifel berechtigt sind und die Familie so krank vor Ehrgeiz ist, dass sie zu beinah allem bereit wäre …

Schein und Sein einer reichen amerikanischen Familie, vorhersehbare Liebesgeschichte

— schnaeppchenjaegerin

Tolle Kulisse , tolle Geschichte.....

— Bjjordison

Beatriz Williams ist einfach eine tolle Autorin!!

— daneegold

Super toller Urlaubsroman; und glücklicherweise nicht so seicht wie das Cover vermuten lässt!

— photovivie

Es scheint kein Klischée zu geben, das dieser Roman auslässt.

— Annette69

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  • Schein und Sein einer reichen amerikanischen Familie, vorhersehbare Liebesgeschichte

    Träume wie Sand und Meer

    schnaeppchenjaegerin

    10. February 2017 um 11:55

    "Träume wie Sand und Meer" ist Band 3 der East-Coast-Reihe von Beatriz Williams. Alle Romane der Serie sind in sich geschlossene Erzählungen, weshalb man die ersten beiden Bände nicht gelesen haben muss, um die Geschichte um Christina "Tiny" Schyler zu verstehen. Wer jedoch "Das geheime Leben der Violet Grant" (Band 2) gelesen hat, wird Tiny als ältere Schwester von Vivian kennen. Der Roman spielt in den 60er-Jahren und zeigt Schein und Sein einer reichen amerikanischen Familie mit politischen Ambitionen. Er wird aus der Perspektive von Tiny im Jahr 1966 bzw. aus Sicht von Caspian im Jahr 1964 erzählt. 1966 ist Tiny mit dem Politiker Frank Hardcastle verheiratet und hat gerade eine Fehlgeburt erlitten. Franks Cousin Caspian kehrt als Kriegsversehrter und gefeierter Held aus Vietnam zurück und fast zeitgleich erhält Tiny einen Erpresserbrief mit pikanten Fotos von ihr aus dem Jahr 1964, die die Karriere ihres Ehemannes mitten im Wahlkampf zerstören könnten. 1964 verliebte sich Tiny in Cap ohne zu ahnen, dass es sich bei ihm um den Cousin ihres Verlobten handelt. Schon damals begann sie zu zweifeln, ob es sich bei Frank um den richtigen Mann fürs Leben handelt, war allerdings trotzdem nicht entschlossen genug, sich von ihm und seiner einflussreichen Familie zu lösen. Durch den Perspektivenwechsel kann man als Leser die Gefühle von Tiny und Cap gut nachvollziehen, auch wenn Tiny als Protagonistin des Romans farblos bleibt. 1964 hat sie theoretisch noch die Möglichkeit, ihr Leben ganz einfach eine neue Richtung zu geben, wagt es aber nicht, die nötigen Schritte dafür zu unternehmen. 1966 ist die Situation, verheiratet mit einem Ehemann im Rampenlicht, viel schwieriger und dennoch ist sie hier emotional gebeutelt durch die Fehlgeburt und unter Druck durch die Erpressung eher bereit, aus dem goldenen Käfig auszubrechen. Früh ist die Geschichte durch das Auftauchen von Cap und Schwester Pepper, die deutlich mehr Pfeffer im Hintern hat als Tiny, vorhersehbar, die Handlung aber nicht so unterhaltsam geschrieben, dass man gespannt verfolgt, wie Tiny aus dem ganzen Schlamassel herauskommt und sich von allem emanzipiert. "Träume wie Sand und Meer" konnte mich insofern nicht für weitere Bände der East-Coast-Reihe begeistern.

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  • Teil 3 der Reihe....

    Träume wie Sand und Meer

    Bjjordison

    23. January 2017 um 06:42

    Das Buch ist der 3.Teil der East Coast Reihe der Autorin. Das Buch ist allerdings in sich abgeschlossen und steht für sich alleine und man kann es daher auch lesen ohne die anderen Teile zu kennen. Man wird als Leser gleich mitten ins Geschehen geworfen und lernt Tiny kennen, die, die Hauptprotagonistin der Geschichte ist. Die Autorin erzählt ihre Geschichte, wie sie mit Frank verheiratet ist und was sie hier als angehende Politikergattin alles zu tun hat, aber man lernt auch Tiny kennen, die zwei Jahre zuvor kurz bevor sie heiratet eine Affäre hatte. Mir hat die Geschichte von Tiny sehr gut gefallen, da die Autorin einen sehr anschaulichen Schreibstil hat, kann man sich sehr gut in die Handlung einfühlen und ich hatte sehr oft das Gefühl live dabei zu sein. Sehr toll gemacht fand ich zudem, wie die Autorin, die Situation der Frau in der damaligen Zeit beschrieben hat. Man merkt als Leser, was Tiny doch auch für Gewissensbisse bei manchen Ereignissen hatte. Die Geschichte konnte mich wirklich fesseln, denn es hat mich wirklich interessiert zu erfahren, wie Tiny aus der ganzen Sache rauskommt und ob alles klappt, wie sie es sich wünscht. Tiny war mir eine sehr sympathische Hauptprotagonistin, denn sie wirkte für mich charakterlich sehr stark und sie hat sich nicht unterkriegen lassen. Der Schreibstil war richtig toll und angenehm zu lesen. Die Autorin hat eine sehr anschauliche Art zu schreiben und man bekommt ein richtig tolles Gefühl für die damalige Zeit. Das Cover wirkt sehr ansprechend für mich. Ich finde die Gestaltung wirkt sehr fröhlich und man hat Lust auf mehr. Fazit: 5 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung für die Geschichte

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  • Einfach zu langatmig

    Träume wie Sand und Meer

    jenny_wen

    28. November 2016 um 16:12

    Tiny ist die Frau eines der begehrtesten und reichsten Männer der USA. Er steckt mitten im Wahlkampf und das war ihr auch zwei Jahre zuvor bewusst, als sie ihn heiratete. Doch es kommen neuerliche Zweifel auf, ob sie die richtige Entscheidung in ihrem Leben getroffen hat. Diese Zweifel hatte sie schon kurz vor der Hochzeit und genau zu diesem Zeitpunkt tritt Cap in ihr Leben. Cap ist beim Militär und muss einige Zeit später wieder zurück an die Front. Doch diese paar Tage reichen aus, um Tiny zu zeigen, was sie alles verpasst. Doch es kommt, wie es kommen muss, und Tiny sagt sich von Cap los und heiratet Frank. Doch wirklich glücklich ist sie nicht, denn die Familie von Frank ist ehrgeizig, dass es schon fast krank ist. Dieses Buch ist Teil 3 einer Serie, aber das wusste ich vorher nicht. Ich habe es erst später erfahren. Man kann es also definitiv einzeln lesen, denn es spielt keine Rolle, was vorher war. Ich hatte nicht das Gefühl, die vorherigen Bände kennen zu müssen. Allerdings fand ich die Story jetzt nicht so ergreifend, als das ich sagen würde, ich muss die anderen Bände auch noch lesen. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass hier viel aneinander gereiht wurde. Auch wenn die Geschichte in zwei bzw. drei Handlungssträngen aufgeteilt ist, also von 2-3 Personen erzählt wird, so konnte mich die Geschichte nicht packen. Sie hat mich nicht mitgenommen, so das ich wirklich sehr lange an diesem Buch gesessen habe. Ich konnte keine Beziehung zu Tiny, der eigentlichen Hauptperson, aufbauen. Sie war mir völlig fremd, auch Cap und die anderen Figuren der Geschichte waren mir einfach zu eintönig. Mag sein, dass es zu dieser Zeit damals so gewesen ist, und trotzdem fehlte mir der Pepp. Dieser war einzig und allein durch Pepper zu spüren, der Schwester von Tiny. Doch eine Figur allein wertet die Geschichte nicht auf. Mein Fazit: 2,5 Sterne für dieses Buch, denn die Figuren waren zu schwarz-weiß gehalten, die Story war mir zu seicht. Es fehlte an allen Ecken und Kanten etwas.

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  • [Rezension] „Träume wie Sand am Meer“ von Beatriz Williams

    Träume wie Sand und Meer

    Lesefeuer

    22. November 2016 um 21:15

    „Träume wie Sand am Meer“ ist ein Roman von Beatriz Williams und erschien 2016 im Blanvalet Verlag.Cape Cod, Sommer 1966. Christina, von allen Tiny genannt, ist elegant und die perfekte Ehefrau. Ihr Mann Frank, einer der begehrtesten und reichsten Männer im Lande, steckt mitten im Wahlkampf. Doch hinter der Fassade ist längst nicht alles perfekt. Tiny kommen Zweifel, wie schon kurz vor ihrer Hochzeit zwei Jahre zuvor, ob dies das richtige Leben für sie ist. Damals wollte sie ihre Verlobung lösen, um ihren eigenen Weg zu gehen. Einmal in ihrem Leben benahm sie sich nicht anständig, sondern verliebte sich in einen anderen Mann und ließ ihn kompromittierende Bilder von ihr machen. Nun platzt ihre unberechenbare Schwester Pepper in ihr Leben, ihr einstiger Liebhaber taucht auf sowie ein Erpresserbrief mit einem Foto von damals. Schon bald realisiert Tiny, dass ihre Zweifel berechtigt sind und die Familie so krank vor Ehrgeiz ist, dass sie zu beinah allem bereit wäre …Meine Meinung:Der dritte Teil der East-Coast Reihe von Beatriz Williams. Auf dieses Buch bin ich durch das schöne Cover aufmerksam geworden. Als ich dann feststellte, dass dies der dritte Teil einer Reihe ist, habe ich mir die ersten zwei Teile auch bestellt. Diese konnten mich leider nicht so sehr überzeugen, und das zieht sich auch bis zum Ende der Reihe hin. Vermutlich habe ich hier eine etwas leichtere Kost erwartet. Scheinbar komme ich mit der Schreibweise von Beatriz Williams nicht ganz klar. Dennoch ist dies eine nette – wenn auch nicht neue – Geschichte. Das Cover ist schön, man erwartet vielleicht aber leichte Kost – das bekommt man hier nicht.Beatriz Williams wuchs in Seattle auf. Nach dem Studium bekommt sie vier Kinder und widmet sich ihrer Leidenschaft, dem Schreiben. Fazit: 3 Sterne. Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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  • Frauen gegen alle Konventionen

    Träume wie Sand und Meer

    MarionHue

    04. October 2016 um 17:43

    Die Geschichte spielt im Sommer 1966 in Cape Cod. Tiny ist eine junge, anfangs naive Ehefrau, die in eine reiche Ploitikerfamilie eingeheiratet hat und deren Lebensinhalt darin besteht, ihrem aufstrebenden Politikergatten eine vorzeigbare Ehefrau zu sein. Wäre die Geschichte so weitergegangen, hätte ich sicher nicht weiter gelesen. Doch der Autorin gelingt es relativ schnell durch die Einführung eines mysteriösen Cousins, mit dem Tiny vor ihrer Ehe eine verhängnisvolle Nacht verbracht hat, und die jetzt durch erpresserische Fotos ihr perfektes Leben in Gefahr bringt, schnell Spannung aufzubauen.Stück für Stück wird das Leben der beiden Männer, die in Tinys Leben ein wichtige Rolle spielen, auseinander genommen. Tinys Mann Frank entpuppt sich als Mann, der heimlich dem eigenen Geschlecht zugeneigt ist, während sein Cousin Caspian eine tiefe Liebe zu Tiny empfindet, aber ihre Ehe nicht in Gefahr bringen will. Nicht, bis Tiny die Wahrheit über die scheinbar perfekte Familie erfährt, die um der Karriere willen alles daran setzt, den Schein nach außen zu wahren. Tinys Schwester Pepper setzt viele Reizpunkte durch ihre unkonventionelle Lebensweise, die in den 60er Jahren nicht slebstverständlich war, und steht Tiny in diser harten Zeit zur Seite.Ich mochte die Figuren, jede einzelne vertritt eine bestimmte Lebenshaltung, die ich Tiny, Pepper, Caspian, Frank und auch dessen Eltern jederzeit abgenommen habe. Für mich eine gelungene Zurschaustellung von Konventionen und Menschen, die dagegen aufbegehren.

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  • träume wie Sand und Meer

    Träume wie Sand und Meer

    photovivie

    21. September 2016 um 21:53

    Cape Cod in den 60er Jahren: Tiny Schuyler könnte die glücklichste Frau der Welt sein: Sie hat einen wohlhabenden, attraktiven Mann geheiratet, dessen Karriere sie beide ins weiße Haus führen könnte. Sie war sich immer sicher, dass sie ihren Mann liebt, doch nun zweifelt sie; außerdem taucht ein Mann aus ihrer Vergangenheit erneut in ihrem Leben auf und sie wird mit kompromittierenden Fotos erpresst. Tiny scheint auf sich allein gestellt…Träume wie Sand und Meer erzählt die Geschichte der jungen Christina, von allen Tiny genannt, die nach außen hin ein wundervolles Leben führt, mit reichem Gatten und großartigem Anwesen, die aber alles andere als glücklich ist. Ihre Ehe ist mittlerweile leidenschaftslos, sie erlitt bereit mehrere Fehlgeburten und fühlt sich in der Familie ihres Mannes sehr einsam. Erzählt wird ihre Geschichte zum einen aus ihrer Sicht in der Gegenwart (also Sommer 1966), zum anderen gibt es zwei Jahre alte Rückblicke; aus der Sicht von Tiny, sowie aus der eines ihr nahestehenden Mannes. So setzen sich die Puzzleteile erst allmählich zusammen.Betrachtet man das Cover, denkt man sofort an eine tolle Sommerlektüre für den Strand, oder? Leichte, seichte Unterhaltung für Frauen? Doch hinter Beatriz Williams neustem Buch verbirgt sich mehr. Man erfährt einiges über das damalige Leben als Frau, über die Verstrickungen und Machenschaften in reichen Politikerfamilien und an die zu hohen Ansprüche einer Frau an sich selbst. Allerdings ist Träume wie Sand und Meer doch etwas oberflächlicher als der Vorgänger Das geheime Leben der Violet Grant, in dem es um Naturwissenschaften, Physiker und dunkle Geheimnisse ging. Protagonistin Vivian Schuyler ist die Schwester von Tiny, der Protagonistin in diesem Buch. Die Bücher gehören somit zusammen, können aber eigenständig und in beliebiger Reihenfolge gelesen werden.Letztlich ist es ein entspannter Strandroman mit Familiengeheimnissen, und eben nicht so seicht, wie man denken könnte. Ich hatte eine vergnügliche Lektüre, vor allem aber habe ich auch Lust auf mehr bekommen, denn die dritte Schuyler-Schwester, Pepper, konnte man bereits kennenlernen, bevor sie bald ihren eigenen Band erhalten wird. Der könnte so richtig gut werden!www.buchstuetze.wordpress.com

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  • Träume wie Sand und Meer

    Träume wie Sand und Meer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. September 2016 um 20:45

    Inhalt: Cape Cod, Sommer 1966. Christina, von allen Tiny genannt, ist elegant und die perfekte Ehefrau. Ihr Mann Frank, einer der begehrtesten und reichsten Männer im Lande, steckt mitten im Wahlkampf. Doch hinter der Fassade ist längst nicht alles perfekt. Tiny kommen Zweifel, wie schon kurz vor ihrer Hochzeit zwei Jahre zuvor, ob dies das richtige Leben für sie ist. Damals wollte sie ihre Verlobung lösen, um ihren eigenen Weg zu gehen. Einmal in ihrem Leben benahm sie sich nicht anständig, sondern verliebte sich in einen anderen Mann und ließ ihn kompromittierende Bilder von ihr machen. Nun platzt ihre unberechenbare Schwester Pepper in ihr Leben, ihr einstiger Liebhaber taucht auf sowie ein Erpresserbrief mit einem Foto von damals. Schon bald realisiert Tiny, dass ihre Zweifel berechtigt sind und die Familie so krank vor Ehrgeiz ist, dass sie zu beinah allem bereit wäre … Meine Meinung: Beatriz Williams ist für mich eine neue Autorin, dazu ist dies der dritte Band einer Reihe, von der ich die Vorgänger nicht kenne. Trotzdem hatte ich keine Mühe, in das Geschehen einzutauchen. Die Autorin hat einen sehr anschaulichen Schreibstil, der es dem Leser leicht macht, die Protagonisten werden sehr bildlich beschrieben. Probleme machten mir Anfangs die Perspektivenwechsel. Wird doch einmal aus der Sicht von Tiny geschrieben und gleich darauf aus der Sicht von Cap, allerdings in einer Zeit zwei Jahre zuvor. Doch als ich mich erst einmal daran gewöhnt hatte, lies sich das Buch sehr flüssig lesen. Die einzelnen Zeitebenen näherten sich einander immer mehr an, so dass am Ende alles einen Sinn machte und schlüssig erzählt wurde. Auch wenn das Buch in einer Zeit spielt, in der ich gerade mal auf die Welt kam, und ich eigentlich lieber Handlugen in der Gegenwart lese, fühlte ich mich gut unterhalten, auch wenn sich das Buch zeitweise etwas in die Länge zog. Da hätte man meiner Meinung nach gerne ein paar Seiten kürzen können. Fazit: Eine schön erzählte Geschichte, die leider inhaltlich nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat, die ich aber Leser historischer Romane durchaus empfehlen kann.

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  • Politik, Skandale, Familienzusammenhalt und die ganz große Liebe

    Träume wie Sand und Meer

    CanisLibrum

    04. September 2016 um 17:29

    Mit Träume wie Sonne und Meer erweitert die Autorin Beatriz Williams ihre East-Coast-Reihe um einen dritten Teil. Die Romane finden alle in vergangenen Jahren des 20. Jahrhunderts statt und gewähren dem Leser einen Einblick in die Zeit des 1. Weltkrieges oder aber auch  des Vietnam-Kriegs in den USA. Eine Vorzeigefamilie, ähnlich den Kennedys, sind in den 70er Jahren die Hardcastles. Sie gleichen ihnen nicht nur auf Grund ihres Lebensstils, nein, auch durch ihren Reichtum und aufgrund ihrer Mythen stehen sie einer der bekanntesten Familien der Welt in Nichts nach. Christina „Tiny“ und Franklin „Frank“ Hardcastle sind seit zwei Jahren verheiratet. Kongresswahlen stehen in Kürze an, sollte Frank gewählt werden, dann steht ihm wohl eine vorzeigbare Politikerkarriere bevor. Seine Frau Tiny unterstützt Frank bedingungslos.  Doch kurz bevor die Wahlen beginnen erhält Tiny Erpresserbriefe mit belastenden Fotos von ihr,  aus der Zeit kurz vor ihrer Ehe. Fotos, die zeigen, dass Tiny eine Affäre zu einem anderen Mann hatte, einem Mann, in den sie sich damals verliebt hat, den sie jedoch aufgegeben hatte. Caspian Harrison. Seit Tiny mit Frank verheiratet ist, ist sie auf Cap Cod die Hausherrin, doch Franks Großmuttermacht ihr das Leben nicht einfach, mischt sich in alles ein und weiß alles besser. Die Familie ist wie jedes Jahr im Sommer auf Cape Cod zusammengekommen um die Ferien dort zu verbringen. Außerdem wird die Verleihung der Tapferkeitsmedaille an Franks Cousin Caspian „Cap“ Harrison für seine Verdienste im Vietnam-Krieg verliehen, wofür die Familie eigens einen Fernseher angeschafft hat, da es weder der Großmutter noch Tiny möglich war, der Zeremonie beizuwohnen, denn Tiny hatte ein paar Tage zuvor eine Fehlgeburt. Die junge Frau hätte  sich so sehr ein Baby gewünscht. Von der Familie wird ihr allerdings nur vorgeworfen, dass sie nicht mit ihrem Mann bei der Verleihung war, ihm nicht den Rücken gestärkt hat. Doch insgeheim war Tiny froh darüber, hätte sie bereits dort Cap wieder getroffen. Schlimm genug, dass auch er nach der Verleihung die Familie auf Cap Cod besucht und ständig Gast in Tinys Haus sein wird. Und zu allem Übel kommt auch noch Pepper, Tinys wilde und äußerst hübsche Schwester, zu Besuch. Frank und Cap haben sie bei der Verleihung in Washington getroffen und eingeladen. Die Schwestern verstehen sich nicht so gut und Tiny fragt sich, was Pepper überhaupt hier möchte, außer sich vor ihren Augen beim Familienessen an Cap heran zu machen. Wieso stört Tiny sich daran, wer ist der geheimnisvolle Erpresser, wird Tinys und Caps Geheimnis entdeckt und warum verhält sich Frank seit seiner Rückkehr so eigenartig? Welche Leichen hat die Familie Hardcastle sonst noch im Keller versteckt?Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Zum einen aus der Sicht von Tiny im Jahr 1966, über ihr Leben, über die Mitglieder ihrer angeheirateten Familie. Über ihren Wunsch ein Kind zu bekommen, darüber, dass sie alles in ihrer Macht stehende dafür tun würde, um die Werte der Familie aufrecht zu erhalten, obwohl sie unglücklich und unzufrieden ist. Denn es ist der Schein, der zur damaligen Zeit zählt. Die Autorin gibt einen Einblick auf das Leben einer reichen, glamourösen Familie bestehend aus Politikern, Anwälten und Ärzten und deren Frauen und Kindern.  Vor allem aber bekommt man einen Einblick in Tinys Gefühlsleben, ihren Träumen und ihren Wünschen, die sie wegen ihrer Ehe und ihrem Pflichtgefühl Frank und der Sippe gegenüber, nicht ausleben kann. Und dann sind da noch ihre Gefühle für Cap, die sich seit dem Tag vor zwei Jahren nicht verändert haben, noch immer schlägt ihr Herz wie wild, wenn sie ihn sieht. Die restliche Geschichte wird aus Sicht von Caspian „Cap“ Harrison erzählt. Er erzählt jedoch nicht über die gegenwärtigen Geschehnisse, sonder darüber, wie er und Tiny sich 1964, zwei Jahre zuvor, kennen gelernt hatten und es zu der verhängnisvollen Nacht kam, mit der Tiny nun erpresst wird. Cap ist Kriegsveteran und Franks Cousin, er hat sein Bein verloren und eine Tapferkeitsmedaille erhalten. Er selbst sah sich schon immer als das schwarze Schaf der Familie, weil er nicht Arzt, Anwalt oder Politiker werden wollte. Er wollte lieber in den Krieg ziehen oder seiner Leidenschaft, dem Fotografieren, folgen. Tiny und er haben sich damals in einem Cafe kennen gelernt und sie war ihm sofort aufgefallen, er hat lange gebraucht, bis er sie angesprochen hat, weil ihm aufgefallen ist, dass sie einen Verlobungsring trägt. Aber als sie endlich miteinander sprechen, fühlt er sich ihr sofort verbunden und hat unanständige Gedanken, die die beiden zwei Wochen vor Tinys Hochzeit auch ausleben. Mir hat die Art des Romans sehr gut gefallen, die Geschichte war wirklich toll erzählt und einfach geschrieben, man konnte sich sehr gut sowohl in Tiny als auch in Caspian Figur hineinversetzen. Ich fand auch toll, dass die beiden von unterschiedlichen Zeiträumen erzählt haben, man einen Einblick auf die Gefühle dem anderen gegenüber aus beiden Sichten bekommen hat. Die Irrungen und Wirrungen, die Skandale und Stolpersteine waren perfekt inszeniert und in sich schlüssig. Toll fand ich auch die Figur der Pepper, eine Frau, die sich für damalige Zeiten nichts gefallen ließ und ihre Gedanken immer laut aussprach und damit für so einige Lacher sorgte. FazitDie Autorin Beatriz Williams erzählt mit diesem Roman eine tolle Geschichte über Familienwerte, Skandale, über Zusammenhalt, unerfüllte Träume und Liebe in vergangenen Zeiten. Die Kennedys lassen grüßen!Liebe GrüßeCanis Librum

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  • „Silberbesteck, das kostspielig klimpert“

    Träume wie Sand und Meer

    Annette69

    29. August 2016 um 19:07

    Die Geschichte, die Beatriz Williams erzählt, ist nicht neu. Christina und Frank, jung, schön und ehrgeizig, gehen eine Vernunftehe ein. Der charismatische Frank will Mitte der 60iger Jahre des letzten Jahrhunderts als Politiker Karriere machen, die brave Christina, „Tiny“, träumt davon, an seiner Seite ins Weiße Haus einzuziehen. Mondäne Kulisse ihrer zugegeben recht halbherzigen Bemühungen als politisches Traumpaar ist die amerikanisches Ostküste. Die beiden pendeln im Cadillac zwischen Boston und der Sommerresidenz an der Cape Cod und haben sich außer Floskeln nicht viel zu sagen. Denn die gemeinsame Mission des jungen Paars hat von Anfang an eine Menge Fragezeichen. Tiny versucht vergeblich, die Erinnerungen an Franks Cousin Cap zu verdrängen, mit dem sie vor ihrer Ehe eine kurze, heftige Affäre verband, und Frank wirkt ständig überfordert und abgelenkt. Auch er hat ein „Geheimnis“ - der eine oder andere ahnt sicher schon, was es sein könnte. Ja, und dann wären da noch der Clans der Hardcastles und Schuylers. Hier zieht Beatriz Williams alle Register: Nicht fehlen dürfen in der Reihe der Familienmitglieder: die Old Lady Granny Hardcastle (was uns nicht umbringt, macht uns stärker), der skrupelose Schwiegervater (mit Geld kann man alles kaufen), die frustrierte Mutter (mit einem Drink und einem Liebhaber kann man fast alles ertragen), die unangepasste jüngere Schwester sowie - wenig originell - der boshafte Psychiater. Es scheint kein Klischée zu geben, das dieser Roman auslässt. Geschenkt. Ärgerlich sind der schwülstige Ton und die sprachlichen Ausrutscher, Beispiele: „sündige Handtasche“, „salzgeschwängerte Luft“ und „Silberbesteck, das kostspielig klimpert“. Vielleicht ist die Tiny-Frank-Geschichte auch nur Nebensache. Und es geht eigentlich um Tinys große Liebe, den Major und Vietnamkämpfer Caspian Harrison und seine Geschichte. Beatriz Williams widmet Männern wie Cap diesen Roman, wenn sie schreibt „All denjenigen, die versehrt aus dem Krieg zurückkehren und für die Menschen, die Sie lieben“. Klingt wie die Story hinter der Story. Aber warum so kompliziert?

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