Beck Nicholas

 4.1 Sterne bei 50 Bewertungen
Autorenbild von Beck Nicholas (©Beck Sampson)

Lebenslauf von Beck Nicholas

Spannende Jugendromane zwischen Verliebtsein und Roadtrip: Die Jugendbuchautorin mit dem ungewöhnlichen Namen Beck Nicholas ist gebürtige Australierin und lebt mit ihrer Familie und ihrem Hund in der Nähe von Adelaide. Zum Schreiben kam sie erst über viele Umwege, obwohl es seit frühster Kindheit ihr Traumjob war. Sie studierte Naturwissenschaften und arbeitete als Assistentin in einem Labor, als Pizzalieferantin und als Lehrerin. Ihren Traum vom Schreiben gab sie jedoch nicht auf. Heute hat sie das Glück, ihren Lebensunterhalt damit zu verdienen – sie erschafft vornehmlich Geschichten für Jugendliche. Jeder Tag sieht bei Beck Nicholas gleich aus: Bevor der alltägliche Wahnsinn zwischen streitenden Kindern und dem Schreiben eintritt, geht sie am frühen Morgen Joggen. Dann gibt es nur sie und menschenleere Straßen. So bekommt sie den Kopf frei. Während sie läuft, kommen ihr die besten Ideen, und so nehmen die Figuren ihrer Geschichten langsam Gestalt an. Auch ihr beliebter Roman „Remember the Fun“ (2018), ein spannender Roadtrip von einem jungen Mädchen und ihren Freunden entlang der berühmten Great Ocean Road, entstand beim Laufen. Wenn sie nicht schreibt, findet man Beck Nicholas beim Lesen oder sie schaut sich Sport an – für andere Sportarten außer Joggen fehlt ihr laut eigener Aussage die Kondition.

Alle Bücher von Beck Nicholas

Cover des Buches Remember the Fun9783570311868

Remember the Fun

 (48)
Erschienen am 11.06.2018
Cover des Buches Remember the Music9783641235352

Remember the Music

 (2)
Erschienen am 14.05.2018

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Rezension zu "Remember the Fun" von Beck Nicholas

Dieses Buch ist alles andere als "einfach nur eine Sommergeschichte". Es ist so viel mehr.
cosisbookworldvor 8 Monaten

Grundinfos:
Aus dem Englischen von Eva Riekert
Originaltitel: The Last Days of Us
Originalverlag: Harlequin
Taschenbuch, Broschur
368 Seiten
€ 9,99 [D]
ISBN: 978-3-570-31186-8
Erschienen am 11. Juni 2018


Darum gehts:
Adelaide, Australien: Der Roadtrip zu einem Konzert nach Melbourne wird für Zoey und ihre Freunde zum Sommer ihres Lebens. Zoey, die eigentlich ihrem Ex Finn hinterhertrauert (der wiederum inzwischen mit ihrer besten Freundin Cass zusammen ist), verliebt sich Hals über Kopf in Finns Cousin Luc, der jedoch ein tragisches Geheimnis verbirgt. Ein Geheimnis, das auf der Fahrt entlang der spektakulären Great Ocean Road eine ungeahnte Verbundenheit mit Zoey entstehen lässt ...


Meine Meinung:
Woooow...ich bereue es. Ich bereue es wirklich dieses Buch nicht in Ägypten am Strand vor einem Jahr gelesen zu haben, wie es geplant war. Stattdessen habe ich andere Bücher gelesen und dachte, dass ich ja nicht so viel verpassen würde. Es ist ja einfach nur eine Sommergeschichte. Aber dieses Buch ist alles andere als einfach nur eine Sommergeschichte. Es ist so viel mehr.
Ich habe das Buch vor ein paar stunden angefangen zu lesen, da es mir Leid tat, dass ich dieses Rezensionsexemplar noch nicht gelesen hatte. Und dann habe ich angefangen zu lesen und konnte nicht mehr aufhören. Ich weiß wirklich nicht was ich zu dem Buch sagen soll. Es hat so viele verschiedenen Facetten und Geschichten, die allesamt wunderschön und trauig zu gleich sind.
Der Klappentext verrätt einem nur, dass es um einen Roadtrip zu einem Konzert geht, bei dem Zoeys Ex und seine neue Freundin dabei ist. Und man erfährt nichts außer, dass Zoey irgenetwas von dem Plan ihren Ex zurückzugewinnen abhält. Aber es geht in diesem Bcuh um so viel mehr.
Als aller erstes ist Zoey ein Charakter, den ich im Laufe des Buches sehr ins Herz geschlossen habe. Ihre Geschichte macht einen großteil der Handlung des Buches aus und man fühlt so sehr mit ihr mit und kann ihre Handlungen und Gefühle nachvollziehen. Die erfährt eine wunderbare Entwicklung in dem Buch und es ist so schön alles zu lesen.
Luc ist ein Charakter, bei dem man von Anfang ahnt, dass da mehr dahinter steckt, wie er sich verhält, aber ich hätte nie gedacht, dass es das ist, was am Ende rauskommt. Ich werde dies ganz sicher nicht spoilern, abe ich kann sagen, dass ich Tränen in den Augen hatte.
Finn war ein Charakter, den ich nicht ausstehen konnte und ich war sehr froh, dass ihm keine größere Zeit gewidmet war. Man könnte annehmen, dass es zu einer Dreiecksbeziehung kommt, allerdings war ich sehr froh, dass es ohne größeres Drama ging. Das hätte auch nicht wirklich zum Buch gepasst.
Jolie habe ich unfassbar in mein Herz geschlossen. Dieses Mädchen ist so energievoll und ein wunderbarer Charakter, der nur so von Freude sprüht.
Ich war komplett am Ende, als am Ende rauskam, was rauskam, vor allem, dass es etwas mit dieser unfassbar glücklich wirkenden Jolie zu tun hat. Ich musste auf den letzte Seiten so heulen und ich glaube ich habe noch nie so stark geweint bei einem Buch. Ich habe zwar schon öfter Tränen verdrückt, da ich auch ziemlich sentimental bin und mir bei traurigen Stellen, auch in filmen, immer gleich die Tränen kommen. Aber wirklich stärker "geweint" habe ich noch nie bei einem Buch. Doch dieses hat mich dazu gebracht. Die Autorin kann so verdammt emotional schreiben und einen einfach an dieses Buch fesseln, sodass es einen nicht mehr los lässt. Ich konnte nicht aufhören zu lesen und musst ewissen, wie es weiter geht.
Das Buch ist alles andere als "einfach nur eine Sommergeschichte". Es ist so viel mehr.

Ich kann euch nur raten, dass ihr dieses Buch in die Hand nehmt, euch an einenen gemütlichen ruhigen Ort mit Taschentüchern setzt, wenn euch bei traurigen Stellen auch Tränen in die Augen kommen und einfach lest.



Vielen Dank an den Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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Rezension zu "Remember the Fun" von Beck Nicholas

Eine überraschende Sommerlektüre
zeilenwanderer_vor einem Jahr

Der erste Satz des Romans lautet: »Mein Plan, mir meinen Ex zurück­zu­holen, gerät ins Wan­ken, kaum dass seine neue Freun­din – meine bes­te Freun­din – ihre Haus­tür öffnet« (S. 7). Als ich diesen Satz das erste Mal las, musste ich aus mehre­ren Grün­den mit dem Kopf schütteln. Was für eine beste Freun­din kommt mit dem Ex der besten Freun­din zu­sammen? Was ist das für ein selt­samer Ex­freund? Und was ist das für eine schrä­ge Prota­gonis­tin, die mit dem Ex und der Be­ziehungs­konstella­tion einen Road­trip unter­nimmt, um diese Flitz­piepe auch noch zu­rück­zu­bekommen? Meine Erwar­tun­gen an diesen Ro­man gingen schnell in den Keller. Den Klappen­text hatte ich näm­lich ganz anders ge­deutet und war etwas miss­mutig, als ich Remember the Fun begann. Ich hatte wirklich keine ho­hen Er­wartun­gen mehr an diesen Roman.

DIE FIGUREN
Die Erwar­tungen schwan­den noch mehr als ich die ers­ten zwan­zig bis drei­ßig Seiten ge­lesen hatte und merk­te, welche Charak­tere hinter der bes­ten Freun­din Cass und dem Ex­freund Finn stecken. Gemei­ne Kommen­tare und abwer­ten­des Verhalten gegenüber Zoey stehen bei den beiden fast schon auf der Tages­ord­nung. Diese wie­derum kriegt den Mund gar nicht auf und schluckt jeden Kommen­tar hi­nun­ter und lässt jede Stichelei über sich er­gehen. Was ist da bitte los?

ZOEY
Doch Zoey macht das nicht grund­los. Sie fühlt sich schul­dig und denkt, sie habe all das ver­dient. Zoey durch­lebt eine starke Ver­ände­rung. Cass und Finn haben ihr den Rücken zuge­kehrt, nach­dem Zoey in einem emo­tiona­len Loch ver­sank. Ihr Bruder Dan starb ein halbes Jahr zu­vor und sie kam mit der Trauer nicht zu­recht. Sie stürzte ab, ver­letz­te Menschen, die ihr nahe­standen und möch­te nun ihr altes Leben – inklu­sive dama­liger Bezie­hungen – zu­rück. Doch Zoey hat sich ver­ändert und der Road­trip Rich­tung Mel­bourne zeigt ihr dies nur zu gut. Mit jeder Seite, die Leser hinter sich lassen, re­flekt­iert Zoey sich selbst. Und – ein Glück! – eben­falls die Men­schen in ihrer Umge­bung. Ist Finn wirk­lich ihre wahre Liebe? Und was hat es eigentlich mit Finns Cousin Luc und seiner klei­nen Schwes­ter Jolie auf sich, die das Trio be­glei­ten?

LUC & JOLIE
Meine zwei Lieb­linge in diesem Ro­man sind ein­deu­tig die Ge­schwis­ter Luc und Jolie. Die zwei ver­bindet etwas ganz beson­deres und je weiter der Roman fort­schrei­tet, desto besser kann man die zwei und ihr Han­deln verstehen. Luc, der grimmi­ge, attrak­tive Typ, der sich herz­aller­liebst und mit gro­ßer Sorg­falt um seine Schwes­ter kümmert. Jolie, das auf­geweck­te kleine Nerven­bündel, das nur so vor Lebens­freu­de und Opti­mis­mus sprudelt. Beide sind auf ihre ei­gene Art an Zoey intere­ssiert und be­einflu­ssen sie maß­geblich. Es scheint fast, als würden die zwei Zoey auf­wecken. Sie ver­wickeln Zoey in Ge­spräche, durch die sie zu sich zu­rück­finden kann.
Im Laufe des Ro­mans kann man eine gewal­tige Ver­än­derung sämt­licher Charak­tere beob­ach­ten. Allen voran na­tür­lich Zoey, doch auch Jolie, Luc, Finn und Cass wandeln sich und damit hätte ich nach dem ersten Satz nicht ge­rech­net. Ehrlich gesagt hätte ich nach diesem ers­ten Satz mit nichts mehr ge­rech­net, aber Remember the Fun ver­deut­licht nur zu gut, dass eine Hurri­cane auf einen einzi­gen Satz folgen kann. Ein großer Hurri­cane der Gefühle. 

SOMMERSTIMMUNG?
Ich habe dieses Buch be­gonnen in der Hoffnung, in ihm eine leich­te Lek­türe für den Sommer zu finden. Für den Sommer war sie auch perfekt. Zoey & Co reisen an der Küste Aus­tra­liens ent­lang, campen am Strand, gehen schwimmen, schauen sich spekta­kuläre Wasser­fälle an und genie­ßen ein atem­berau­bendes Konzert. Wer bekommt da keine Sommer­stimmung und Lust quer durch Aus­tra­lien zu reisen?

Dennoch ist in Remember the Fun nicht alles so rosig, wie es den An­schein macht. Ab der Häl­fte des Romans hatte ich erste Ahnun­gen, dass es das nicht ge­wesen sein kann. Dieses Buch braucht noch eine Kehrt­wende und als sie kam, kamen auch die Tränen. Auf einmal kam so ein Schocker, auf dessen drasti­sche Art ich in keiner Weise ge­fasst war. Becks Nicholas setzt ihn dabei sehr ge­lun­gen um. Zumin­dest in meinen Augen. Spätes­tens bei den letz­ten ein­hundert­fünf­zig Seiten mochte und konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus den Händen legen. Auch wenn es manch­mal echt schwierig war. Ich musste immer wieder not­ge­drungen Lese­pausen machen, da es mich emo­tio­nal so mit­ge­nommen hat. Der erste Satz und meine an­fäng­li­che Skepsis waren hinfort­ge­spült. Ich konnte jede Figur und ihr Ver­hal­ten zu ein­hundert Prozent nach­voll­ziehen, litt mit ihnen, freute mich mit ihnen und genoss die ge­mein­same Zeit.

FAZIT
Für mich war dies eine sommerliche Geschichte, die ich definitiv anders eingeschätzt habe. Ein Roman, der weitaus mehr zu bieten hat, als einen Roadtrip und sommerliche Schmetterlinge im Bauch.

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Rezension zu "Remember the Fun" von Beck Nicholas

Das Buch hat mich positiv überrascht
n_kmrvor 2 Jahren

Klappentext:
„Große Gefühle und ein unvergesslicher Sommer.
Ein Roadtrip mit Exfreund Finn und seiner Neuen, ob das wohl eine gute Idee ist? Zum Glück für Zoey sind auch noch der verdammt gut aussehende Luc und seine fröhliche Schwester Jolie mit von der Partie. Ziel der Reise ist ein Konzert in Melbourne, und auf dem Weg entlang fer traumhaften Great Ocean Road gerät völlig in Vergessenheit, dass Zoey eigentlich Finn zurückerober wollte ...“


Meine Meinung:
Im Laden hat mich das sommerliche Cover sofort angesprochen. Der Sonnenuntergang und das Meer darauf passen gut zum Buch und ich fand es einfach wunderschön, weshalb ich es mir sofort gekauft habe. Der Klappentext verspricht das typische sommerliche Buch über einen Roadtrip und Liebe, allerdings hält es einige Überraschungen parat.
Mich hat das Buch positiv überrascht, da es um mehr als einen Roadtrip geht und tiefgründiger wird. Es werden Themen behandelt wie der Tod, Einsamkeit oder Krankheiten, was der Geschichte die Leichtigkeit nimmt. Mich persönlich hat dies allerdings nicht gestört, weil ich auch gerne Bücher mit ernsteren Themen lese.

Jolie als positiver Sonnenschein der sich an jeder Sache erfreut, hat mir von Anfang an gefallen und mich während des Lesens immer wieder zum Lächeln gebracht. Die beschützerische und geheimnisvolle Art ihres Bruders Luc, hat mich ebenfalls dazu gebracht ihn von Anfang an zu mögen.
Bei der Hauptprotagonistin Zoey, war ich allerdings am Anfang eher unsicher. Ich konnte ihre Gefühle nicht nachvollziehen, z.B. dass sie sich auf einen Roadtrip mit ihrem Ex Finn und seiner neuen Freundin Cass einlässt. Oder auch, dass sie Cass immer noch als ihre beste Freundin bezeichnete. Im Laufe der Geschichte werden ihre Gefühle nachvollziehbarer und sie entwickelt sich sehr, was mich dazu veranlasst sie ebenfalls zu mögen.
Die beiden Charaktere Finn und Cass waren mir von Anfang an unsympathisch, was sich auch nicht verbessert hat. Im Gegensatz; im Laufe der Geschichte wurden sie mir sogar noch unsympathischer, weshalb ich Zoeys Freundschaft zu beiden nicht verstanden habe.

Fazit:
„Remember the fun“ ist eins meiner Lieblingsbücher, welches mehr als eine leichte Sommerlektüre ist. Es hält einige Überraschungen parat, die mich sehr gerührt und manchmal sogar zum weinen gebracht haben.
Für Leute, die nicht so gerne Bücher lesen die schwierige Themen behandelt wie Krankheiten und Tod, ist das Buch allerdings eher nicht das Richtige.

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