Remember the Fun

von Beck Nicholas 
4,1 Sterne bei29 Bewertungen
Remember the Fun
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Positiv (21):
n_kmrs avatar

Eins meiner Lieblingsbücher. Es ist ein tolles Buch und mehr als nur eine Liebesgeschichte, aber nicht unbedingt das Richtige für jedermann.

Kritisch (1):
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Am Ende leider zu überstürzt...

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Inhaltsangabe zu "Remember the Fun"

Drama, Liebe, Meeresrauschen

Adelaide, Australien: Der Roadtrip zu einem Konzert nach Melbourne wird für Zoey und ihre Freunde zum Sommer ihres Lebens. Zoey, die eigentlich ihrem Ex Finn hinterhertrauert (der wiederum inzwischen mit ihrer besten Freundin Cass zusammen ist), verliebt sich Hals über Kopf in Finns Cousin Luc, der jedoch ein tragisches Geheimnis verbirgt. Ein Geheimnis, das auf der Fahrt entlang der spektakulären Great Ocean Road eine ungeahnte Verbundenheit mit Zoey entstehen lässt ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570311868
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:cbt
Erscheinungsdatum:11.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    n_kmrs avatar
    n_kmrvor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Eins meiner Lieblingsbücher. Es ist ein tolles Buch und mehr als nur eine Liebesgeschichte, aber nicht unbedingt das Richtige für jedermann.
    Das Buch hat mich positiv überrascht

    Klappentext:
    „Große Gefühle und ein unvergesslicher Sommer.
    Ein Roadtrip mit Exfreund Finn und seiner Neuen, ob das wohl eine gute Idee ist? Zum Glück für Zoey sind auch noch der verdammt gut aussehende Luc und seine fröhliche Schwester Jolie mit von der Partie. Ziel der Reise ist ein Konzert in Melbourne, und auf dem Weg entlang fer traumhaften Great Ocean Road gerät völlig in Vergessenheit, dass Zoey eigentlich Finn zurückerober wollte ...“


    Meine Meinung:
    Im Laden hat mich das sommerliche Cover sofort angesprochen. Der Sonnenuntergang und das Meer darauf passen gut zum Buch und ich fand es einfach wunderschön, weshalb ich es mir sofort gekauft habe. Der Klappentext verspricht das typische sommerliche Buch über einen Roadtrip und Liebe, allerdings hält es einige Überraschungen parat.
    Mich hat das Buch positiv überrascht, da es um mehr als einen Roadtrip geht und tiefgründiger wird. Es werden Themen behandelt wie der Tod, Einsamkeit oder Krankheiten, was der Geschichte die Leichtigkeit nimmt. Mich persönlich hat dies allerdings nicht gestört, weil ich auch gerne Bücher mit ernsteren Themen lese.

    Jolie als positiver Sonnenschein der sich an jeder Sache erfreut, hat mir von Anfang an gefallen und mich während des Lesens immer wieder zum Lächeln gebracht. Die beschützerische und geheimnisvolle Art ihres Bruders Luc, hat mich ebenfalls dazu gebracht ihn von Anfang an zu mögen.
    Bei der Hauptprotagonistin Zoey, war ich allerdings am Anfang eher unsicher. Ich konnte ihre Gefühle nicht nachvollziehen, z.B. dass sie sich auf einen Roadtrip mit ihrem Ex Finn und seiner neuen Freundin Cass einlässt. Oder auch, dass sie Cass immer noch als ihre beste Freundin bezeichnete. Im Laufe der Geschichte werden ihre Gefühle nachvollziehbarer und sie entwickelt sich sehr, was mich dazu veranlasst sie ebenfalls zu mögen.
    Die beiden Charaktere Finn und Cass waren mir von Anfang an unsympathisch, was sich auch nicht verbessert hat. Im Gegensatz; im Laufe der Geschichte wurden sie mir sogar noch unsympathischer, weshalb ich Zoeys Freundschaft zu beiden nicht verstanden habe.

    Fazit:
    „Remember the fun“ ist eins meiner Lieblingsbücher, welches mehr als eine leichte Sommerlektüre ist. Es hält einige Überraschungen parat, die mich sehr gerührt und manchmal sogar zum weinen gebracht haben.
    Für Leute, die nicht so gerne Bücher lesen die schwierige Themen behandelt wie Krankheiten und Tod, ist das Buch allerdings eher nicht das Richtige.

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    Reading_Danys avatar
    Reading_Danyvor einem Monat
    Roadtrip Spezial

    Klappentext: 

    Drama, Liebe, Meeresrauschen

    Adelaide, Australien: Der Roadtrip zu einem Konzert nach Melbourne wird für Zoey und ihre Freunde zum Sommer ihres Lebens. Zoey, die eigentlich ihrem Ex Finn hinterhertrauert (der wiederum inzwischen mit ihrer besten Freundin Cass zusammen ist), verliebt sich Hals über Kopf in Finns Cousin Luc, der jedoch ein tragisches Geheimnis verbirgt. Ein Geheimnis, das auf der Fahrt entlang der spektakulären Great Ocean Road eine ungeahnte Verbundenheit mit Zoey entstehen lässt ...

    Information über das Buch:

    Autor: Beck Nicholas
    Release: 11. Juni 2018
    Seiten: 368 Seiten, Taschenbuch
    Verlag: cbt Verlag
    ISBN: 978-3570311868
    Preis: 9,99 €
    Originaltitel: The Last Days of Us

    Meine Meinung über das Buch:

    Aufgrund des Sommerlichen Covers habe ich mit einer schönen Sommergeschichte gerechnet aber damit hatte ich mich komplett getäuscht. Es behandelt nämlich auch viele ernste Themen wie Trauer, Bewältigung und Tod. 

    Zoey, Finn, Cass, Luc und Jolie diese 5 unternehmen einen Roadtrip zu einem Konzert nach Melbourne. Problem ist nur Zoey möchte Finn ihren Ex-Freund wieder zurück haben. Dieser ist aber schon mit ihrer besten Freundin Cass zusammen. Etwas unwirklich wie ich persönlich finde, vielleicht auch weil ich es persönlich nicht machen würde, aber das ist jedem ja selber überlassen. 

    Das Buch wird komplett aus Zoeys Sicht erzählt. Man erfährt somit sehr viel über Sie, ihre Vergangenheit, ihre Wünsche und über ihre Reise. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man kann das Buch sehr schnell und flüssig lesen deswegen. Zoey durchlebt auf der Reise eine starke Entwicklung und man kann ihr bei dieser gut folgen ausserdem ist es schön, das Sie wieder zu sich selbst findet.

    Luc war mir am Anfang doch schon etwas geheimnisvoll und hatte ständig schlechte Laune. Doch durch viele Gespräche mit Zoey taut er immer mehr auf und man erfährt auch das Luc seine eigene Probleme hat. Die beiden beginnen sogar sich näher zu kommen. Welche Charaktere mir allerdings total unsympathisch waren und mir nicht gefallen haben, sind Finn und Cass. Zoey wird von ihnen nicht wirklich gut behandelt und das Zoey gerne viel Zeit mit ihnen verbringen wollte, konnte ich nicht recht nachvollziehen. 

    Das Ende war voller Überraschungen und Wendungen mit denen ich wirklich überhaupt nicht gerechnet hätte. 

    Fazit:

    Leider bin ich bei Bücher die auf den Tod anspielen nicht immer so begeistert, daher war es etwas schwierig für mich, da ich ja eigentlich eine mit einer leichten, lockeren Sommergeschichte gerechnet habe. 

    Trotzdem ist „Remember the Fun“ ein gutes welches auch ernste Thematiken behandelt. Diese wurden aber gut beschrieben und rübergebracht. Daher bekommt das Buch von mir 4/5 Schmetterlinge.

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    HeavenOfBookss avatar
    HeavenOfBooksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Mir fehlten die Details und die Sommerstimmung!
    Mir fehlten die Details und die Sommerstimmung!

    Allgemeine Infos:

    Autorin: Beck Nicholas
    Seitenanzahl: 368
    Verlag: cbt Verlag
    Preis: 9,99 Euro
    ISBN: 978-3570311868

    Inhalt:

    Nach dem Tod ihres Bruders weiß Zoey nicht mehr, wer sie wirklich ist. In ihrer Trauer hat sie ihren Freund Finn verloren, bei ihrer besten Freundin Cass hat sie den Ruf als Partygirl und die Beziehung zu ihren Eltern ist schlecht. Trotzdem stimmt sie zu, Finn und Cass –  die mittlerweile ein Paar sind – auf einen Roadtrip durch Australien zu begleiten, um auf das Konzert ihres Lieblingssängers GRAY zu gehen. Ihr Ziel: Sie will wieder die alte Zoey werden und mit Finn zusammen sein. Aber auch Finns Cousin Luc und seine Cousine Jolie kommen mit auf die Reise und durchkreuzen Zoeys Pläne…

    Erster Satz:

    „Mein Plan, mir meinen Ex zurückzuholen, gerät ins Wanken, kaum dass seine neue Freundin – meine beste Freundin – ihre Haustür öffnet.“

    Meinung:

    Erst einmal: Vielen Dank an den cbt Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!!

    Als ich im Internet das Buch zu ersten Mal gesehen habe, ist mir sofort das Cover aufgefallen: Es passt perfekt zum Buch mit dem wunderschönen Sonnenuntergang und dem Auto wegen des Roadtrips. Der Titel des Buches ist deutlich zu erkennen und passt trotzdem zum Cover. Als zweites, als ich das Buch dann gelesen habe, sind mir die Kapitel aufgefallen, die als Überschrift jeweils Zitate aus den Songtexten des Sängers haben, auf dessen Konzert die Jugendlichen am Ende ihrer Reise gehen. Die Idee hat mir super gut gefallen, weil man dadurch beispielsweise auch den Titel des Buches versteht und Zoey und ihre Liebe zu den Liedern und Texten.

    „She wore a daisy chain. Loops of White and green. Yellow sunshine caught between.“ ~ „Daisy“ – GRAY (S. 287)

    Nachdem ich das Buch im Internet entdeckt habe und mir den Klappentext durchgelesen habe, habe ich erst einmal ein leichtes Sommerbuch für Zwischendurch erwartet. Der Klappentext hat mir sehr gut gefallen und mich neugierig auf das Buch gemacht. Es bleibt allerdings nicht bei der einfachen Sommerlektüre: Schon ab Anfang des Buches erwartet man irgendeinen Wendepunkt, der immer wieder durch kleine Ereignisse angekündigt wird, die Zoey auch bemerkt, aber bewusst immer wieder ignoriert, was mich als Leser im Laufe des Buches mehr und mehr genervt hat, weil es eigentlich so offensichtlich ist, dass diese Ereignisse eben doch wichtig sind und man sie nicht verdrängen sollte.

    Ich liebe Bücher über Roadtrips jeder Art und egal in welchem Land und habe mich auf dieses spezielle Roadtrip-Feeling beim Lesen gefreut, aber das wollte nicht wirklich aufkommen: Mit Roadtrips verbinde ich Spaß, Freundschaft, neue Orte und neue Leute, die man auf dem Weg kennenlernt, aber bis auf den fünf Freunden kommt so gut wie keine andere Person vor, die man während des Roadtrips kennenlernen könnte (oder sie wird zumindest nicht erwähnt). Durch Zoeys Probleme, die schon weit vor dem Roadtrip anfangen, hat mir teilweise auch der Spaß an dem Roadtrip gefehlt, aber was mich am meisten gestört hat ist, dass die Orte die Zoey besucht nur mit wenigen Sätzen beschrieben werden. Meistens werden nur die Häuser beschrieben, in denen die Jugendlichen übernachten, aber nicht die Landschaft oder Ziele neben dem Konzert am Ende des Trips. Eigentlich heißt es ja Der Weg ist das Ziel, aber bei Remember the Fun hatte ich das Gefühl, dass es Zoey eigentlich nur um das Konzert am Ende der Reise geht und dementsprechend auch der Roadtrip in den Hintergrund rückt.
    Bei den Charakteren bin ich geteilter Meinung: Zoey konnte ich lange nicht einschätzen. Am Anfang war sie mir nicht wirklich sympathisch, aber besonders zum Ende des Buches hat sie sich weiterentwickelt und wurde mir sympathischer. Die Beziehung mit ihrer besten Freundin Cass hat mich aber gestört, da Cass immer wieder an Zoey zweifelt. Nach der langen Freundschaft, die sie vor der Trennung von Zoey und Finn hatten, sollte Cass Zoey eigentlich besser kennen auch, wenn es dazwischen einige Vorkommnisse gab. Sowohl Cass als auch Zoeys Ex-Freund Finn waren mir das ganze Buch über eher unsympathisch. Luc dagegen fand ich ab der ersten Begegnung mit Zoey cool und vor allem wollte ich herausfinden, warum er manchmal nachdenklich wirkt. Auch Jolie, Lucs Schwester, war mir ab der ersten Seite sympathisch mit ihrer fröhlichen Art und dem Verständnis für Zoey, die wiederum gar kein Einfühlungsvermögen Jolie gegenüber hatte, was mich ziemlich genervt hat. Es kam mir vor, als wäre Zoey nur auf ihre eigenen Probleme fixiert, statt auch die der anderen zu sehen.

    Ab der Hälfte des Buches war die Vorgeschichte einigermaßen geklärt und es wurden auch einige Details erwähnt, wie z.B. die ein oder andere Landschaft. Kaum kam etwas Sommerstimmung auf, auf die ich so lange gewartet hatte, wurde diese dann aber von traurigen Ereignissen überschattet. Natürlich läuft im Leben nicht immer alles perfekt, aber ich fand, dass die Ausgangslage mit Zoeys Problemen schon ernst genug war. Im Prinzip war ich positiv überrascht, dass es auch einige Stellen gab, die auch unter die Oberfläche gingen und Remember the Fun nicht nur die typische Sommerlektüre blieb, aber andererseits hat es mich auch gestört. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich schon vorher nicht zu 100% von der Sommerstimmung angesteckt wurde und auch der Roadtrip mich nicht wirklich packen konnte und ich deswegen enttäuscht war, dass der Fokus dann am Ende noch mehr verrückt wurde.

    „Cos I remember, I remember what’s done. And I’ll remember, I’ll remember the fun, With you.“ ~ „Remember“ – GRAY (S. 110)

    Obwohl, wie schon oben geschrieben, viel auf einen Wendepunkt am Ende hindeutet, wusste man trotzdem nicht was dieser Wendepunkt genau sein wird, wodurch das Buch wieder etwas spannender wurde.

    Fazit: Der Klappentext von Remember the Fun deutet auf ein typisches Sommerbuch und einem Roadtrip mit Freunden hin. Ich wurde positiv überrascht, als das Buch auch etwas tiefgründiger wurde, allerdings hatte ich das Gefühl, dass die Autorin mit dem Drama übertreibt und sich dafür mit der Sommerstimmung, den Details und der Lovestory zurückhält. Viele Szenen wurden mir viel zu knapp beschrieben, wie z.B. der Roadtrip  und ich konnte mich nicht mit allen Charakteren anfreunden. Die Details, die beschrieben wurden, haben mir allerdings sehr gut gefallen und auch, wenn man den Wendepunkt schon erwartet hat, konnte dieser mich trotzdem überraschen.

    Lieblingszitat:

    „Der Typ ist wie einer dieser Zauberwürfel. Ich krieg ihn nicht auf die Reihe, er verändert sich mit jeder Drehung.“ (S. 120)

    Smileys, die das Buch beschreiben:

    Liebe
    Tod
    Roadtrip
    Konzert
    Australien

    Bewertung: 3,5/5 Sternen

    *Rezensionsexemplar


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    Its_only_me_thats_its avatar
    Its_only_me_thats_itvor 3 Monaten
    Rezension zu "Remember the Fun"


    Titel: Remember the Fun
    Autorin: Beck Nicholas
    Verlag: cbt
    Seitenanzahl: 365
    ISBN: 978-3-570-31186-8


    Inhalt

    Große Gefühle und ein unvergesslicher Sommer
    Ein Roadtrip mit Exfreund Finn und seiner Neuen, ob das wohl eine gute Idee ist? Zum Glück für Zoey sind auch noch der verdammt gut aussehende Luc und seine fröhliche Schwester Jolie mit von der Partie. Ziel der Reise ist ein Konzert in Melbourne, und auf dem Weg entlang der traumhaften Great Ocean Road gerät völlig in Vergessenheit, dass Zoey eigentlich Finn zurückerobern wollte …


    Wie kam ich zum Buch

    Als ich das Buch entdeckt habe, hat mich das Cover gleich angesprochen, weil es so schön sommerlich aussieht, und das war genau die Art Buch, auf die ich zu dem Zeitpunkt Lust hatte, also habe ich es beim Bloggerportal angefragt.


    Meine Meinung

    Dieses Buch hat mich überrascht. Wirklich überrascht. So, wie es schon lange kein Buch mehr geschafft hat und zwar durch und durch positiv.
    Aufgrund des Covers und des Klappentextes bin ich davon ausgegangen, dass dies eine leichte Sommerlektüre für zwischendurch wird, aber dem ist nicht so. Der Anfang ist nicht sehr spektakulär, das muss ich zugeben, jedoch baut die Story sich recht schnell auf und erreicht viel mehr Tiefgang als ich jemals vermutet hätte. Die ernsten Themen, die behandelt werden, machen aus der Story viel mehr als bloß eine einfache Teenie Summer-Lovestory.
    Verlust. Tod. Einsamkeit. Krankheit. Reue.
    Diese und noch mehr Begriffe prägen die Geschichte, die einerseits durch die problematischen Themen, aber vor allem durch die verschiedenen Charaktere zum Leben erweckt wird.
    Die Personen könnten unterschiedlicher nicht sein und deshalb hat man auch zu allen eine andere Beziehung. In Jolie und Luc habe ich mich sofort verliebt. Er, der immer etwas verstimmte Typ, und sie, der strahlende Sonnenschein in Person, die als Geschwisterpaar einfach perfekt harmonieren und bei deren gemeinsamen Szenen man einfach grinsen muss. Zoey war mir anfangs etwas suspekt, erst nach und nach versteht man, warum sie tut, was sie tut, dass sie ein gebrochener Mensch ist, der sich nichts sehnlicher wünscht, als wieder glücklich zu sein. Und ab da mochte ich sie, auch wenn sie manchmal das falsche tut, auch und gerade weil sie nicht perfekt ist. Finn hingegen konnte ich von der ersten bis zur letzten Seite absolut nicht leiden. Er ist ein Schwein. Er war nicht für Zoey da, als sie ihn am meisten brauchte, hat ihr auch noch die letzte Bezugsperson genommen, indem er mit ihrer besten Freundin zusammengekommen ist und als sie endlich auf dem Weg der Besserung ist, macht er sie mit seinem Verhalten und seinen dämlichen Bemerkungen fertig. Wer so etwas einen Freund nennt, braucht keine Feinde mehr. Mein Verhältnis zu Cass war nicht weniger problematisch. Sie hat sich im Prinzip genau so benommen wie Finn, nur dass sie Zoey größtenteils ignoriert hat, anstatt sie fertig zu machen, was allerdings auch nicht besser ist. In gewisser Weise hat sie Zoey meiner Meinung nach sogar noch mehr verraten als Finn es getan hat, denn die Verbindung zwischen zwei besten Freundinnen ist etwas ganz Besonderes. Jedoch hat man auch Cass irgendwann besser verstanden und im Gegensatz zu Finn, hat sie ihr Verhalten korrigiert und versucht für Zoey tatsächlich eine Freundin zu sein.
    Das wirklich Schöne an den Charakteren ist, dass keiner der ist, der er auf den ersten Blick zu sein scheint. Luc ist kein dauerhaft missmutiger und gereizter Junge, Finn ist nicht der perfekte Sunnyboy, den Zoey früher in ihm gesehen hat, Jolie ist nicht einfach nur ein überdrehtes junges Mädchen. An jedem Charakter kann man sehen, dass ein Mensch mehr als eine Seite hat.
    Mir hat die Entwicklung von Zoey sehr gut gefallen, wie sie vom gebrochenen Mädchen, das alles mit sich machen ließ und krampfhaft versucht hat, ihr altes Leben zurück zu bekommen, zu der neuen, starken Zoey wurde, die gelernt hat, sich selbst zu akzeptieren und weiß, welche Menschen sie in ihrem Leben braucht.
    Der Schreibstil ist sehr flüssig, ich bin quasi durch das Buch durchgerutscht.
    Das Ende war anders, als ich erwartet hatte. Ich hatte zwar den Verdacht, dass es noch eine Wendung geben würde, aber meine eigene Vermutung, war nicht einmal annähernd so dramatisch, wie das, was tatsächlich passiert. Ich war emotional so mitgenommen, dass ich mitten in einem öffentlichen Park angefangen habe, wie ein Schlosshund zu heulen und ich konnte auch gar nicht mehr aufhören.
    Ein tragisches aber dennoch passendes Ende.

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    TuffyDropss avatar
    TuffyDropsvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Anfangs etwas holprig, aber zum Ende hin toll
    Sommerliches Cover, aber eine tiefgründige Geschichte

    Klappentext:
    Adelaide, Australien: Der Roadtrip zu einem Konzert nach Melbourne wird für Zoey und ihre Freunde zum Sommer ihres Lebens. Zoey, die eigentlich ihrem Ex Finn hinterhertrauert (der wiederum inzwischen mit ihrer besten Freundin Cass zusammen ist), verliebt sich Hals über Kopf in Finns Cousin Luc, der jedoch ein tragisches Geheimnis verbirgt. Ein Geheimnis, das auf der Fahrt entlang der spektakulären Great Ocean Road eine ungeahnte Verbundenheit mit Zoey entstehen lässt ...


    Bei dem Buch bin ich zunächst von einer locker leichten Sommerlektüre ausgegangen, da der erwähnte Roadtrip und das Cover für Sommergefühle sorgt. Doch das Buch beinhaltet viele ernste Thematiken, insbesondere zum Ende hin, sodass die Leichtigkeit von Sommer, Sonne, Sonnenschein schnell verfliegt und etwas Wehmut im Herzen zurück bleibt.

    Finn und Zoey waren ein glückliches Pärchen, doch nach einem tragischen Erlebnis ist Zoey's heile Welt in sich  zusammen gebrochen und sie stürzte in ein tiefes Loch, welches ihre Beziehung mit Finn leider nicht überstand. Während Zoey versucht sich abzulenken und irgendwie ihr tragisches Erlebnis zu verarbeiten, findet Finn Trost in den Armen von Zoey's bester Freundin Cass. Als der Roadtrip ansteht ist Zoey fest entschlossen Finn zurück zu gewinnen, da sie davon überzeugt ist, dass er ihr dabei helfen kann wieder zu ihrem "alten Ich" zu finden.

    Zu Beginn es Buches war es für mich ein absolutes Rätsel warum man sich so eine Qual an tut und sich auf einen  Roadtrip begibt, bei dem zum einen der Exfreund dabei ist und zum anderen, um dem Ganzen noch eine Krone aufzusetzen, dieser auch noch mit der besten Freundin zusammen ist. An Zoey's Stelle würde ich mit keinem der beiden etwas zu tun haben wollen, geschweige dann auf engstem Raum eine Reise mit ihnen antreten.

    Cass und Finn waren mir nicht wirklich sympathisch und für mich war es mehr als fragwürdig wieso Zoey mit ihnen Zeit  verbringen möchte. Von Cass wird sie meistens ignoriert, während von Finn ziemlich häufig Kommentare zu ihrem  Verhalten in den letzten Monaten kommen, die sie einfach leichtfertig hinnimmt, anstatt dagegen zu halten und einen  Konter zu geben. Jolie, Luc's Schwester, mochte ich von Angfang an. Durch ihre fröhliche, aufgeweckte Art, war die  gute Laune, die von ihr ausging, förmlich spürbar. Sie war total liebenswert und ich habe sie direkt in mein Herz  geschlossen. Luc war sehr geheimnisvoll. Anfangs konnte man ihn nicht so richtig einschätzen und er hatte eine  leichte, grummelige Art und man hat sich gefragt wieso er überhaupt mit auf diesen Roadtrip gekommen ist, wenn er  doch offensichtlich überhaupt keine Lust darauf hatte. Durch sein Verhalten bin ich allerdings sehr neugierig  geworden und die Frage, was er denn nun für ein Geheimnis hat, wurde immer größer.

    Zoey habe ich am Anfang der Geschichte als etwas merkwürdig empfunden. Das lag aber zunächst daran, dass sie mit  ihrem Exfreund und deren neuer Freundin auf eine Reise geht, die sie unterwegs mehr als mies behandeln und ich nicht verstehen konnte wieso man sich so behandeln lässt. Erst nach und nach wurden durch die Beschreibungen von Zoey's Gedanken und Gefühle ihre Beweggründe klarer und man konnte sie verstehen. Neben Jolie, steht ihr unerwarteterweise die ganze Zeit Luc zur Seite. Er ist für sie da und behandelt sie in keinster Weise so rücksichtslos wie Cass oder Finn. Bei ihm kann sich Zoey fallen lassen und über ihren Kummer reden. Da man natürlich nicht immer alles genau planen kann, kommt es am Ende anders als wie Zoey es sich vorgestellt hat. Da Luc und sie sich innerhalb der paar Tage immer näher kommen, ist Zoey ziemlich verunsichert, ob sie an ihrem ursprünglichen Plan, Finn zurück zu gewinnen, überhaupt noch festhalten möchte.

    Mir hat Zoey's Entwicklung während der Reise richtig gut gefallen, sodass ich sie als Protagonistin ziemlich mochte,  da sie authentisch wirkte und man ihre Selnbstfindung gerne mitverfolgt hat.

    Während die Geschichte sich zu Beginn ein wenig zieht, hat es das letzte Drittel des Buches wirklich in sich. Der  sommerliche Roadtrip zwischen ein paar Freunden bekommt plötzlich eine ganz andere Bedeutung und hat mir mehr als einmal die Tränen in die Augen getrieben. Mit dieser Wendung habe ich bis dahin nicht im Geringsten gerechnet. Das Einzige was mir hier nicht so gut gefallen hat, war die Portion Dramatik, die plötzlich da war und sich nicht erst
    langsam aufgebaut hat, denn die Ereignisse haben sich direkt überschlagen und alles ging ziemlich schnell. Da hätte ich mir gewünscht, dass man sich ein bisschen mehr Zeit gelassen hätte.

    Fazit:
    Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen, denn sie beinhaltet nicht nur einen sommerlichen Roadtrip mit  sympathischen Charakteren, sondern ist tiefgründiger als es zu Beginn den Anschein macht. 

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    Steffi_the_bookworms avatar
    Steffi_the_bookwormvor 3 Monaten
    Roadtrip Feeling wollte nicht aufkommen

    Bei "Remember the Fun" habe ich eine sommerliche Roadtrip Geschichte erwartet, aber leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht ganz erfüllen.

    Die Vorgeschichte der Protagonistin Zoey ist durch den Tod ihres Bruders vor einigen Monaten doch eher düster und es war leider nicht so die lockere leichte Lektüre, die ich erwartet habe.
    Die Geschichte plätschert größtenteils vor sich hin. Die Freunde, die von Adelaide nach Melbourne zu einem Konzert eines großen Musikstars reisen, sind mit dem Auto unterwegs und legen unterwegs auch einige Stops ein. Leider wollte hier so gar kein Roadtrip Feeling aufkommen, was unter anderem auch daran lag, dass leider sehr wenig landwirtschaftliches beschrieben wird. Man hätte überall sein können, das fand ich etwas schade und hier hat definitiv was gefehlt.

    Zum Ende hin gibt es noch eine unerwartete Wendung, die mich zwar einerseits sehr berühren konnte, aber andererseits doch ein wenig erzwungen wirkte, um noch ein wenig Dramatik reinzubringen.

    Mit den Charakteren bin ich auch nicht so richtig warm geworden. Insgesamt sind alle leider ziemlich blass geblieben.

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    B
    Buecheraktevor 3 Monaten
    Remember...

    Cover: Erstmal, ich liebe Sonnenuntergänge! Ich bin jedes Mal fasziniert, wenn die Sonne hinter dem Horizont verschwindet und finde das Cover perfekt.

    Inhalt: Zoey will ihren Ex – Freund Finn zurückgewinnen. Dieser ist allerdings in einer Beziehung mit ihrer besten Freundin Cass. Zusammen beschließen sie einen Road Trip zu einem Konzert ihres Lieblingssängers Gray zu machen. Mit an Bord kommen Jolie und Lucien, Cousin und Cousine von Finn. Ein aufregender Trip entlang der australischen Küste beginnt.

    Fazit: Ich dachte, dieses Buch sei ein seichter Jugendroman. Locker und leicht zu lesen. Allerdings habe ich mich mächtig getäuscht. Zoey hat vor einem Jahr ihren älteren Bruder verloren, war auf Abwegen, hat sich äußerlich und innerlich verändert und sich von ihren Eltern und ihrem damaligen Freund abgewandt. Sie hat begriffen, dass sie Finn um jeden Preis zurückmöchte. Luc hat zu Beginn den klassischen »Stock im Arsch«, ist übel launig und versteht keinen Spaß. Zoey sieht es als Herausforderung ihn zu provozieren und wird gleichzeitig von seiner etwas düsteren Art angezogen. Jolie ist ein zuckersüßes 16 – jähriges Mädchen, die nahezu immer ein Lächeln auf den Lippen trägt und den Road Trip genießt. Luc und Zoey kommen sich in den Tagen näher als erwartet und sie spricht sich den Kummer von der Seele, der über ein Jahr an ihr nagt. Auch Luc hat sein Päckchen zu tragen und sie verstehen einander. Cass war mir am Anfang unsympathisch, vor allem, da sie mit Finn zusammengekommen ist, als Zoey eine schwierige Phase durchgemacht hat. Aber selbst die Freundinnen schaffen es sich auszusprechen. Zoey erinnert in einigen Rückblenden an ihren Bruder und wie viel Spaß sie gemeinsam hatten. Das letzte Drittel hat mich dermaßen schockiert, dass ich mit offenem Mund gelesen habe. Ich hatte mit allem gerechnet, aber nicht mit so einer Überraschung und dem Ende. Mit Tränen in den Augen habe ich die letzten Seiten verschlungen und die Botschaft verstanden: Remember the fun. Für mich vier von fünf Akten. ~ Steph

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    Corazon1705s avatar
    Corazon1705vor 3 Monaten
    LOVE IT

    Meine Meinung
    Erst einmal vielen Dank an den cbt Verlag und an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

    In dem Buch geht es um Zoey, die zusammen mit ihrem Ex-Freund Finn, seiner neuen Freundin Cass (die gleichzeitig auch Zoeys beste Freundin ist) und den Geschwistern Luc und Jolie auf einen Roadtrip geht. Sie möchten zusammen ein Konzert in Melbourne besuchen und gleichzeitig die letzte Ferienwoche in vollen Zügen genießen. Was jedoch als spaßiger Sommerurlaub beginnt, ist am Ende doch so viel mehr…

    Zoey ist nach dem Tod ihres Bruders in ein tiefes Loch gefallen. Sie hat niemanden mehr an sich ran gelassen und ihre Trauer mit Alkohol und Partys betäubt, bis ihr Freund mit ihr Schluss gemacht hat und nun mit ihrer besten Freundin zusammen ist. Doch Zoey will sich ändern. Sie will nicht mehr das Partygirl sein und vor allem, sie will ihren Freund zurück. Zoey ist zu Beginn ein eher in sich gekehrter Charakter. Sie redet nur das nötigste mit ihren Mitmenschen und wird immer wieder von Trauer heimgesucht. Doch man merkt wie sie sich im Laufe der Geschichte verändert. Sie öffnet sich und fängt an wieder Spaß am Leben zu haben. Außerdem lernt sie immer besser mit ihrer Trauer umzugehen. Einer der Gründe ihrer Verwandlung ist Luc.
    Luc ist zu Beginn ein richtiger Brummbär, der gezwungener Maßen mit auf den Roadtrip kommt um auf seine Schwester Jolie aufzupassen. Und das mit dem Aufpassen meint er sehr ernst. Manchmal kommt er so als Spaßbremse rüber, aber im Laufe der Geschichte lernt man den Grund kennen. Auch er ist zuerst ein eher ruhiger und verschlossener Charakter, der sich aber genau wie Zoey im Laufe der Geschichte immer mehr öffnet und so den Lesern auch einen Blick hinter die brummige Fassade gibt.
    Neben Luc und Zoey sind auch noch Jolie, Finn und Cass mit von der Partie. Jolie mochte ich sofort, denn sie ist ein quirliges, aufgewecktes und lebensfrohes Mädchen, das sich auch an kleinen Dingen erfreuen kann. Sie gibt mit ihrer Art der Geschichte den gewissen Pepp.
    Cass und Finn mochte ich hingegen gar nicht. Vor allem mit Cass hatte ich meine Probleme, denn sie verhält sich keineswegs wie eine Freundin Zoey gegenüber.

    Das Buch wird aus Zoeys Sicht geschriebene, was ich gut finde, da man sie so besser versteht und auch ihr Handeln nachvollziehen kann und so auch besser mitbekommt wie sie mit sich selbst kämpft, was in der Geschichte doch sehr wichtig ist. Trotzdem würde es mich interessieren auch Lucs Sich an manchen Stellen zu wissen. Ich würde gerne wissen wie es in ihm aussieht. Aber man kann ja nicht alles haben 😀
    Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und ich hab die letzten 250 Seiten auch in einem Rutsch durchgelesen weil ich einfach nicht aufhören wollte. Ich finde es gut wie die Autorin ein doch eher ernstes Thema in eine eigentlich lebensfrohe und sommerliche Geschichte gepackt hat, welche trotzdem zum Nachdenken anregt. Es gibt einige Parallelen zu ‚Nicht weg und nicht da‘ von Anne Freytag, was mich aber nicht gestört hat, denn es war trotzdem auch wieder anders.
    Gegen Ende des Buches gab es dann nochmal die volle Ladung Taschentuch Alarm, was ich aber auch schon etwas vorhersehbar fand. Trotzdem hat mir auch das Ende gut gefallen.

    Das Cover des Buches gefällt mir richtig gut, denn es schreit förmlich nach Sommer und Roadtrip und passt somit perfekt zu dem Buch. Außerdem finde ich, dass das Cover der Geschichte und vor allem der ernsten Thematik nochmal ein bisschen Leichtigkeit gibt.

    Alles in allem hat mir dieses Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur weiter empfehlen. Ich hoffe, dass noch mehr Bücher von der Autorin kommen werden 🙂

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    Pastellherzs avatar
    Pastellherzvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr schönes Buch über einen Roadtrip, bei dem Zoey sich wieder selbst finden will.
    Roadtrip zur Selbstfindung

    "Die niedrig stehende Sonne färbt den Horizont hinter mir rosa, als ich aus dem kühlen Wasser steige und über den Sand zu meinem Handtuch gehe. Ich komme als Letzte aus dem Meer..."

    Meine Meinung:
    "Remember the fun" hat mich wegen des sommerlichen Covers und Klappentextes angesprochen und eine schöne, sommerlich-leichte Geschichte versprochen. Es ist allerdings anders gewesen als erwartet. Das Buch beschäftigt sich mit einer ernsten Thematik: der Tod, die Trauer und die Trauerbewältigung.

    Zoey versucht mit dem Tod ihres Bruders abzuschließen und wieder zu ihrem "alten Ich" zurück zu kehren. Als ihr Bruder gestorben ist, ist sie in ein Loch gefallen und hat in der Zeit ihren Freund Finn verloren, der hingegen Trost und Halt bei ihrer besten Freund gesucht hat. Um wieder zur alten Zoey zu werden, möchte sie Finn zurückgewinnen. Der Roadtrip mit ihm, seinem Cousin Luc, seiner Cousine Jolie und Cass - seine neue Freundin und Zoeys beste Freundin - stellt die Chance für Zoey dar, ihm wieder näher zu kommen. Zudem möchte sie allen zeigen, dass es ihr wieder besser geht und auf einem guten Weg ist, wieder die alte zu sein. Doch der Roadtrip läuft nicht so ganz wie geplant.

    Die Beziehung zu ihren alten Freunden ist schwierig. Cass ignoriert sie weitestgehend und weiß nicht so recht, wie sie mit Zoey reden soll. Finn geht es genauso, zudem stichelt er häufig gegen Zoeys Aktionen in den letzten Monaten und kann ihr nicht ganz glauben, dass sie sich verändern will. Deswegen bin ich mit den beiden Figuren auch nicht richtig warm geworden. In schwierigen Zeiten sollte man immer hinter seinen Freunden stehen und das haben Cass und Finn leider nicht getan.
    Daher fand ich es schön, dass Luc und seine Schwester Jolie dabei waren. Sie haben Zoey ganz ohne Vorurteile behandelt, hatten Verständnis und konnten Zoey so sehen, wie sie wirklich ist. Jolie hat mit ihrer aufgeweckten und lebensfrohen Art die Stimmung des Buches um einiges verschönert. Luc ist zwar etwas grimmig, aber er interessiert sich für Zoey und wie es ihr geht. Er hilft ihr, sich wieder selbst zu finden.

    Der Schreibstil war angenehm und leicht zu lesen. Manchmal fand ich ihn jedoch etwas zu einfach und etwas langweilig. Ich habe Zoeys Prozess jedoch sehr gerne verfolgt. 
    Im letzten Drittel des Buches gab es noch eine Wendung, mit der ich so nicht gerechnet habe. Remember the fun war also doch nicht so vorhersehbar wie erwartet, sondern hatte noch ein paar Überraschungen parat. Den Abschluss der Geschichte fand ich schön. Ich würde mir sehr eine Fortsetzung zu dem Rockstar Gray, Finn oder Cass wünschen. Alle bieten dafür Potential. 

    Es gibt ein kurzes Prequel "remember the music", das kurz die Band vorstellt, zu deren Konzert die Freunde unterwegs sind. Das eBook ist kostenlos und ich kann empfehlen, das vor dem Buch zu lesen, da ich dadurch einen besseren Bezug zu der Band hatte, auch wenn diese nur eine sehr kleine Rolle spielt. 

    Fazit:
    "Remember the fun" ist ein sehr schönes Buch, welches ernste Thematiken behandelt. Zoey ist eine angenehme Protagonistin, deren Selbstfindung ich gerne verfolgt habe. Wer etwas schönes für den Sommer mit Tiefgang sucht, für den ist dieses Buch genau das Richtige.   


    Vielen Dank an das Bloggerportal und den cbt Verlag für das tolle Rezensionsexemplar!

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    Flammenstern25s avatar
    Flammenstern25vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Am Ende leider zu überstürzt...
    verschenktes Potential

    Inhalt:
    Zoey macht mit ihrer besten Freundin Cass, dem gutaussehenden Luc und seiner Schwester Jolie einen Roadtrip. Das Highlight soll am Ende ein Konzert in Melbourne sein. Eine tolle Reise steht des Jugendlichen bevor, wäre da nicht Zoeys Ex-Freund Finn, der nun mit Cass zusammen ist. Zoey ist fest entschlossen seine Liebe zurückzugewinnen, doch ob das funktioniert?
    |
    Meinung:
    Ein Buch über einen Roadtrip! Das hat in mir direkt Sommergefühle verursacht. Doch leider habe ich mich am Anfang des Buches nur wenig mit der Protagonistin verbunden gefühlt. Ihre Reaktionen und Taten waren mir zu übertrieben. Jedoch konnte ich im Weiteren Verlauf besser damit umgehen, da die Hintergründe klarer wurden und somit auch Zoeys Verhalten mehr Sinn ergeben hat.
    Leider nahm der Klappentext des Buches und die Wortwahl der Autorin viel Spannung vorweg, weshalb ich schon vor dem Lesen eine Ahnung hatte, wohin die Geschichte führen würde.
    Ich würde das Buch eher als „Leichte Lektüre“ betiteln, da der Schreibstil sehr schlicht gehalten ist. Man muss wenig nachdenken um dem Geschichtsverlauf zu folgen. Die ersten zwei Dritteln lassen sich daher ohne viel Spannung trotzdem locker lesen.
    Gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse und sogar unerarwartete Wendungen tauchen auf, was mir zwar gut gefiel, doch leider wirkte dies auf mich zu übertrieben und zu gewollt.
    Dennoch muss ich aber sagen,dass die Autorin immer wieder gute Bezüge auch zum Anfang des Buches herstellt und stets den roten Faden im Blick behält, weshalb sich das Buch dennoch mit Freude lesen lässt, obwohl ich eine eher kritische Sicht auf diesen Buch habe.
    |
    Fazit:
    Eine Buch, welches das Sommerfeeling weckt und sich gut lesen lässt, sich zum Ende hin jedoch überschlägt.

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