Becky Albertalli

 4.5 Sterne bei 674 Bewertungen
Becky Albertalli

Lebenslauf von Becky Albertalli

Die gefühlvollen Romane einer Psychologin: „Love, Simon“ (2016; deutsch „Nur drei Worte“, 2017) heißt der Erfolgsroman von Becky Albertalli, der mit Nick Robinson verfilmt worden ist. Vor allem die jüngeren Leser nahmen diese Geschichte mit großer Begeisterung auf. Nachdem die Autorin einen Doktortitel in klinischer Psychologie erworben hatte, arbeitete sie bis 2013 als Psychologin. Ihre hierbei erworbenen Erfahrungen spiegeln sich in ihren Romanen wider. Erst nach der Geburt ihrer beiden Söhne entschloss sie sich, es mit dem Schreiben zu versuchen. Nach ihren eigenen Angaben beeinflussten sie hierbei unter anderem die Werke von Jaclyn Moriarty. In ihren Büchern konzentriert sich Becky Albertalli feinfühlig auf die Entwicklung ihrer Charaktere. Zum Beispiel begleitet sie ihren Protagonisten Simon in „Nur drei Worte“ durch sämtliche Phasen des Erwachsenwerdens bis hin zu seinem Coming-out. Mit außergewöhnlich viel Einfühlungsvermögen erkundet sie Simon‘s Seelenleben, wobei die anderen Figuren nicht zu kurz kommen. Alle Akteure stellt sie detailliert und humorvoll vor. Ihre Leser folgen ihr gebannt, da sie sich selber und ihre Gefühle in den Romanen von Becky Albertalli wiedererkennen und sich beim Lesen an nicht gelebte Erfahrungen und an nicht gegangene Wege erinnern. Hierdurch fesselt die Autorin ihre Fans bis zur letzten Seite.

Alle Bücher von Becky Albertalli

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Buchformat:
Love, Simon (Filmausgabe)

Love, Simon (Filmausgabe)

 (417)
Erschienen am 31.05.2018
Nur drei Worte

Nur drei Worte

 (18)
Erschienen am 26.02.2016
Simon vs. the Homo Sapiens Agenda

Simon vs. the Homo Sapiens Agenda

 (163)
Erschienen am 07.06.2016
Leah on the Offbeat

Leah on the Offbeat

 (34)
Erschienen am 03.05.2018
The Upside of Unrequited

The Upside of Unrequited

 (31)
Erschienen am 11.04.2017
What If It's Us

What If It's Us

 (5)
Erschienen am 09.10.2018
The Upside of Unrequited

The Upside of Unrequited

 (1)
Erschienen am 11.04.2017

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Neue Rezensionen zu Becky Albertalli

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heeyhouus avatar

Rezension zu "Love, Simon (Filmausgabe)" von Becky Albertalli

Eine Liebesgeschichte, mal anders
heeyhouuvor 11 Stunden

Love, Simon ist das erste Buch, das ich gelesen habe, dass sich um eine schwule Liebe drehte. Ich bin durch den Kinofilm auf die Geschichte aufmerksam geworden und wollte das Buch vor dem Kinostart lesen. Sowohl das Buch als auch der Film haben mich überzeugt. Anfangs dachte ich, dass ich das Buch vielleicht nicht so gut finden würde, weil es sich ja nicht um eine Liebe handelt, die auch ich bevorzuge. Doch da hatte mich meine Einbildung glücklicherweise getäuscht. Ich habe mich fast ein wenig in das Liebespaar verliebt. Und ich freute mich unglaublich über das Happy-End. Die Geschichte umspielt ein ernstes Thema, das Outing aber sie ist auch mit Witz geschrieben. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Artemises avatar

Rezension zu "Love, Simon (Filmausgabe)" von Becky Albertalli

Ein unglaubliches Jugendbuch!!!
Artemisevor 4 Tagen

Meine Meinung: 

In den Wochen, als das Buch raus kam, haben es viele stark gehypt und deshalb konnte ich nicht anders und habe mir diesen unglaublichen Roman geholt. Auch habe ich es mir geholt, weil der Hauptprotagonist Oreo's mag;D Deshalb auch der Teller voller Oreo's auf dem Bild oben. 

Dies ist auch mein erster Jugendroman, in denen die Hauptprotagonisten schwul sind. Zur Info: Ich habe nichts gegen Schwule!

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und geht nicht zu tief ins Detail auch wurde durch ihren Schreibstil der Charakter Simon sympathischer, lieblicher und freundlicher. Außerdem hat sie das Buch so geschrieben, dass man sich schnell hineinversetzen kann, und das ist ein großer Pluspunkt bei einem Buch. 

Das Buch hat auch etwas besonderes an sich, da die Thematik über Schwule und ihre Normalität das ganze Buch in Sprung geführt haben. Denn die Liebe zwischen Menschen, egal ob es des selben Geschlechtes ist, ist Liebe! Und das hat die Autorin in dem Buch sehr stark gezeigt.


Charaktere:

Simon ist ein süßer, freundlicher und sympathischer Junge, der so ehrlich ist, dass einem die Tränen kommen können. (Eine Freundin von mir, die das Buch auch gelesen hat, weinte.) Seine Liebe zu Blue hat eine so große Vorstellungskraft... ich kann es nicht anders beschreiben. Als dann auch eine der E-Mails in die falschen Hände geriet, setzt Simon alles daran, dass die Beziehung zwischen ihm und Blue bleibt, egal welche starken Rückschläge er bekommt und er auch hin und wieder weinen muss. An diesen Stellen bin ich wirklich emotional geworden, sodass ich das Buch etwas länger aus der Hand legen musste. 


AbbyLeah und Nick sind Simon's beste Freunde, die ihn auch während seiner schlechten Zeit unterstützen. Sie sind immer beste Freunde geblieben auch bevor und nach seinem Coming-Out als Schwuler.

Cover:

Das Cover wurde passend zum Film gemacht. Doch leider muss ich sagen, dass ich es durchschnittlich finde. Auf dem Bild seht ihr (von links) Simon und dessen Freunde Abby, Leah und Nick. Während Simon von seinen Freunden angeschaut wird, sieht er nach vorn damit man weiß, dass er der Hauptprotagonist ist. Mehr kann ich zu dem Cover nicht sagen.

Fazit:

,,Love, Simon'' von Becky Albertalli ist ein unglaubliches Jugendbuch, dass nicht nur eine einzigartige Liebesgeschichte bietet, sondern auch das letztendliche Verständnis all jener , die Simon verachtet haben. Und nicht zu vergessen die Verbindung zu der Familie und seinen Freunden; doch mehr werde ich nicht verraten, denn das müsst ihr schon selbst lesen.;) 

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daruebers avatar

Rezension zu "The Upside of Unrequited" von Becky Albertalli

Die größte Enttäuschung aller Zeiten
daruebervor 7 Tagen

Ich wollte dieses Buch so gerne mögen. Ich fand die anderen Bücher, die ich von der Autorin gelesen habe, wirklich klasse. Mir gefällt die Diversität, die sie in jedes ihrer Bücher einbaut. Auch der Klappentext klang vielversprechend. Was ist also passiert?
Den Anfang fand ich toll und leicht zu lesen. Es war eben genau das, was er sein sollte - EIN ANFANG (leider scheint das ganze Buch nur ein Anfang zu sein, aber dazu später mehr). Ich mag den Schreibstil der Autorin gerne, weil er sehr jugendlich klingt und sich daher leicht lesen lässt. Falls also jemand das Buch gerne lesen will, aber Angst hat, dass die Sprache im Weg steht, den kann ich beruhigen: Das Buch ist wirklich sehr einfach geschrieben und lässt sich daher ohne Probleme lesen.

Wie bereits angesprochen mag ich den Aspekt der Diversität sehr gerne. Wir haben zum Beispiel zwei Mütter, eine lesbische Schwester mit einer pansexuellen Freundin und so weiter. Auch Molly als Protagonistin hat mir gut gefallen. Sie ist ein Charakter, mit dem man sich gut identifizieren kann. Tatsächlich saß ich des Öfteren vor dem Buch und habe genickt, weil ich sehr gut nachfühlen konnte, was die Protagonistin durchlebt.

Für mich fingen die Probleme an, als ich die Hälfte des Buches gelesen habe und noch immer nicht wirklich etwas passiert war. Es war nicht mal so, dass die Zeit genutzt wurde, um uns mit den Charakteren wirklich vertraut zu machen. Natürlich erfahren wir ein paar Dinge über die Protagonistin und ihre Gefühlswelt, aber das hätte man ungelogen in die ersten fünfzig Seiten packen können. 

Das Problem des Buches ist, dass es so extrem belanglos ist. Es ist langweilig. Ich hatte riesige Probleme mich selbst durch die letzten dreißig Seiten zu schleppen (was ja wirklich nicht viel ist), weil innerhalb von 300 Seiten nichts passiert. Die letzten Kapitel habe ich nur noch überflogen, weil wir das dann auch einfach irgendwann zu blöd war. Jede Seite der gleiche Mist, der nichts aussagt.

Die Gespräche sind meist total dämlich und auf unterstem Niveau. Der Schreibstil, auch wenn er leicht zu lesen ist, wirkt unrund und amateurhaft. An vielen Stellen wiederholen sich die gleichen Sätze und Gedanken einfach 1 zu 1. 
Zwischen mir und den Charakteren war irgendwie eine Art Mauer und ich kam gar nicht richtig an sie heran. Die männlichen Charaktere werden alle nur nebenbei abgefrühstückt. Ich habe mir aus dem Klappentext erhofft, auch auf männlicher Seite mal untypische Charaktere zu bekommen. Leider kommen alle Charakterzüge viel zu kurz. 

Außerdem gibt es viel zu wenig Szenen zwischen gewissen Charakteren, die so ein klischeehaftes und kitschiges Ende rechtfertigen würden. Die letzten 30 Seiten sind dann nur noch genau das dämliche, hirnlose Liebesgeplätscher, das ich vielleicht bereits nach der Hälfte des Buches erwartet hätte. Wir bekommen kein einziges Gespräch zwischen den Charakteren zu sehen, das etwas bedeuten würde. Ich fand es angenehm, dass man sich am Anfang Zeit genommen hat und es nicht zu schnell von Statten ging, aber irgendwann muss es ja dann trotzdem mal beginnen.

Die Autorin verrennt sich teilweise auch so ein bisschen in der B-Handlung bzw. verlaufen sich leider so ein paar Handlungsstränge irgendwann einfach. Charaktere werden einfach ausradiert, sobald sie nicht mehr als Drama-Element dienen. Es gab zum Beispiel auch ein paar Szenen, in denen das Thema Fat-Shaming aufgegriffen wird - das wird aber dann nie wirklich ausführlich aufgearbeitet. Sobald Molly einen Freund hat, scheint die ganze Welt sowieso auf einmal in Ordnung zu sein und Probleme sind nicht mehr existent. 

Die Autorin ändert im Laufe der Geschichte die Dinge einfach auf total simple und dämliche Art und Weise so, dass Drama entsteht, was total konstruiert wirkt. 

Dieser Absatz kann Spuren von Spoilern enthalten: Das eine Mädchen hat einen Freund, aber wir brauchen jemanden, auf den man eifersüchtig sein kann? Na, dann macht der Freund einfach mal Schluss, aus welchem Grund auch immer. (Olivia existiert in diesem Buch sowieso nur, um einen Freund zu haben.)
Wir haben zwei männliche Charaktere, aber die Protagonistin muss mit dem einen ganz bestimmten Charakter zusammenkommen, auch wenn sie im ganzen Buch nur über irgendwelche Eier und Joghurtsorten sprechen? Klar, dann muss ihr der andere ganz plötzlich auf einmal einen Korb geben, damit die Sache nach 200 Seiten endlich mal ins Rollen kommt.

Die Eltern verhalten sich teilweise nicht wie Eltern und reden als wären sie genauso alt wie Molly. Und das allerschlimmste an diesem gesamten Buch war die unerträgliche, nervige, vollkommen bescheuerte Zwillingsschwester Cassie. Ich habe selten so einen schrecklichen Charakter kennengelernt. Die Schwester drängt Molly das ganze Buch über, sich endlich einen Freund zu suchen, so als würde das Cassies und Mollys Probleme lösen und als wäre es das Wichtigste auf dieser Welt. Generell ist sie ihrer Schwester gegenüber meistens ein absolutes Arschloch und sagt gemeine Dinge. Gleichzeitig soll dann Molly immer die sein, die sich entschuldigt, obwohl Molly meistens absolut recht hat und Cassie nicht. 
Und dafür, dass sie sich angeblich so nahe stehen oder standen, kommt im gesamten Buch kein Gespräch zusammen, was das rechtfertigen würde. Nur Vorwürfe und kreiertes Drama auf Partys.

Ein kurzer Spoiler, aber nur in diesem Absatz: Ähm Entschuldigung, als Cassie eine Freundin hat und Molly nichts davon erzählt, ist Molly die, die sich nicht so anstellen soll und Cassie zickt rum. Als Molly einen Freund hat und Cassie davon nichts erzählt, ist Cassie angefressen, weil Molly ihr nichts davon erzählt und Molly ist wieder diejenige, die sich entschuldigen muss? Was soll das? Was ist das? Wie kann noch niemandem aufgefallen sein, was für eine manipulative Ziege Cassie ist?

Letztendlich kann man sagen, dass die Idee gut ist, die Diversität und solche Sachen gut umgesetzt wurden, aber leider einfach eine Geschichte fehlt. Das Buch plätschert vor sich hin, ohne je einen wirklichen Spannungsbogen aufbauen zu können. Für mich ist das Buch eine der größten Enttäuschungen aller Zeiten. 

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Gespräche aus der Community

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Tatsus avatar

Hallo ihr Lieben,

unsere kleine "Contemporary YA" - Gruppe ließt zusammen das Buch "Simon vs. the Homo Sapiens Agenda" von Becky Albertalli.

Hier gibt es keine Bücher zu gewinnen, jeder nimmt mit einem eigenen Exemplar teil! Jeder ist herzlich eingeladen sich uns anzuschließen :)

Bitte beachtet: Bitte spoilert eure Beiträge zu den Leserundenabschnitten!

Die Leserunde startet ab dem 19.02.2016 - aber ein späterer Einstieg ist immer möglich. Wir lesen jeder nach eigenem Tempo und keiner muss sich hier hetzen.

Wir freuen uns auf jeden Mitleser! :)

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Becky Albertalli im Netz:

Community-Statistik

in 1,025 Bibliotheken

auf 262 Wunschlisten

von 36 Lesern aktuell gelesen

von 5 Lesern gefolgt

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