Simon vs. the Homo Sapiens Agenda

von Becky Albertalli 
4,5 Sterne bei156 Bewertungen
Simon vs. the Homo Sapiens Agenda
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2,5 Sterne

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Inhaltsangabe zu "Simon vs. the Homo Sapiens Agenda"

William C. Morris Award WinnerNational Book Award LonglistEverybody is talking aboutSimon v....

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780062348685
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Balzer & Bray/Harperteen
Erscheinungsdatum:07.06.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 07.04.2015 bei Blackstone Audiobooks erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Lovely_Lilas avatar
    Lovely_Lilavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Locker-flockiger Jugendroman mit einem Protagonisten, der einem schnell ans Herz wächst. Wichtiges Thema!
    Locker-flockiger Jugendroman mit einem Protagonisten, der einem schnell ans Herz wächst

    * Kurzrezension mit leichten Spoilern, die länger geworden ist als erwartet. *

    ~ „Simon vs. the Homosapiens Agenda“ ist ein flüssig und locker-flockig geschriebener Jugendroman, dessen positive Grundstimmung das Buch zu einer unterhaltsamen, kurzweiligen Lektüre macht. Die Autorin erschafft eine authentische, sehr sympathische Hauptfigur, die einem schnell ans Herz wächst und kann auch mit ihren (diversen) Nebenfiguren überzeugen. Es werden Homosexualität und weitere wichtige Themen aufgegriffen und angemessen behandelt. Jedoch hätte die Autorin bei einigen Aspekten durchaus noch mehr in die Tiefe gehen dürfen. Dieses Buch sollte in jeder Schulbibliothek enthalten sein und auch besonders intoleranten / homophoben Menschen ans Herz gelegt werden. Meine Hoffnung ist, dass dieses emotionale Buch seinen kleinen Beitrag dazu leistet, dass unsere Welt eine freiere, tolerantere, friedlichere und glücklichere wird. ~

    Inhalt


    Schon seit einiger Zeit tauscht der 17-jährige Simon sich mit Blue, einem Schüler seiner Schule, per Mail über seine Wünsche und Geheimnisse aus. Eines dieser Geheimnisse ist die Tatsache, dass Simon wie Blue schwul ist, er allerdings noch nicht bereit ist, sich zu outen. Eines Tages findet jedoch ein Mitschüler die Mails auf dem Schulcomputer und beginnt, Simon systematisch damit zu erpressen…

    Übersicht

    Einzelband oder Reihe: Einzelband
    Verlag: Balzer & Bray / Harperteen
    Seitenzahl: 336
    Altersempfehlung: 12-17 Jahre
    Erzählweise: Ich-Erzähler, Präsens
    Perspektive: aus weiblicher Perspektive (Cat)
    Kapitellänge: mittel bis kurz
    Tiere im Buch: + Es wird zwar beschrieben, dass der Protagonist früher gerne angelte, jedoch werden alle Tiere, die im Buch vorkommen (Bieber, der Hund der Familie) sehr gut behandelt und sehr geliebt.

    Warum dieses Buch? Verfilmung?


    Dafür gab es viele Gründe: Das Buch hat wahnsinnig gute Bewertungen, wird von einem großen Hype umrankt, beschäftigt sich mit einem interessanten Thema (besonders als angehende Lehrerin interessant) und wurde gerade verfilmt. Zum Film möchte ich übrigens gleich eines sagen: Mir hat er wirklich unheimlich gut gefallen, vielleicht sogar besser als das Buch. Ich habe Tränen gelacht, es gab aber ebenso ernste, traurige und wütend machende Momente. Daher möchte ich euch (und engstirnigen / konservativen / homophoben Menschen sowieso) den Film dringend ans Herz legen!

    Meine Meinung

    Einstieg (+)


    Die Story startet mit dem Tag, an dem ein Mitschüler die Mails findet. Ich habe sofort in die Geschichte gefunden und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht.

    Schreibstil (+)

    Der Schreibstil ist sehr einfach, flüssig und angenehm zu lesen, wenn auch nicht besonders poetisch oder erinnerungswürdig. Becky Albertallis locker-flockige, humorvolle Art zu erzählen und die positive, fröhliche Grundstimmung im Buch machen die Lektüre zu einem kurzweiligen, unterhaltsamen Leseerlebnis (perfekt bei einem Jugendroman).

    „It was like he had pulled the ideas from my head.
    Like the way you can memorize someone’es gestures but never know their thoughts. And the feeling that people are like houses with vast rooms and tiny windows.“
    E-Book, Position 451

    Englisch (Schwierigkeit 1/3) – leicht

    Wenn ihr gerade noch überlegt, ob ihr euch dieses Buch auf Englisch zutrauen könnt: Ja, definitiv – der einfache Schreibstil macht es auch WiedereinsteigerInnen leicht, der Geschichte zu folgen (das Buch eignet sich daher perfekt für Wortschatzarbeit). Mein Tipp: Auf einem E-Reader lesen, dann können die max. 2-3 unbekannten Wörter pro Seite bequem nachgeschlagen werden (meist sind sie aber auch problemlos aus dem Kontext erschließbar).

    Inhalt, Themen, Botschaften, Ende & eine kleine Anekdote zum Thema Homophobie unter jungen Menschen (♥)

    Abwechselnd begleiten wir Simon und erhalten Einblick in die Mails zwischen ihm und Blue; diese beiden Teile der Geschichte greifen immer perfekt ineinander und verraten uns viel über Simons Innenleben.

    Der Jugendroman behandelt Themen, die für die Zielgruppe (aber auch Erwachsenen sei dieses Buch ans Herz gelegt!) relevant sind, wie Selbstfindung, Abnabelung von der Familie, Freundschaft, erste Liebe, Mobbing, Vertrauen und die Konsequenzen von Fehlern. Natürlich steht aber auch noch ein anderes wichtiges Thema im Fokus: der Umgang mit der eigenen Homosexualität und die Befürchtungen rund ums bevorstehende Outing. Ich finde es toll, dass dieses Buch verfilmt wurde, denn so erreicht es bestimmt noch mehr Menschen, fördert damit Toleranz, enttarnt Vorurteile und ermutigt und unterstützt vielleicht sogar so manche/n Betroffene/n. Denn leider werden Homosexuelle immer noch angefeindet, beleidigt oder sogar angegriffen.

    Leider ist mir nämlich in letzter Zeit vermehrt aufgefallen, dass immer noch viele Jugendliche und Kinder extrem von ihren konservativen, homophoben Elternhäusern geprägt sind, dass sie nichts über das Thema wissen und bei einem Outing immer noch Angst vor Mobbing haben müssen („Du bist schwul!“ ist immer noch eine beliebte Beleidigung). Dazu eine winzige Anekdote aus dem NachhilfelehrerInnen-Alltag (ich verspreche, dass dies der einzige Bereich sein wird, indem ich das selbstauferlegte Wortlimit sprengen werde): Vor einigen Monaten gab ich einer Gruppe aus mehreren Jungen im Alter von etwa 12-14 Jahren Nachhilfe. Nachdem „schwul“ als Beschimpfung eingesetzt wurde, sagte ich: „Na, und selbst wenn er schwul wäre, wäre doch nichts dabei. Wir sind nicht mehr im Mittelalter, heute darf jeder so leben, wie es ihm gefällt und wie es ihn glücklich macht. Egal ob er Männer oder Frauen oder beides liebt.“ Erstaunt und traurig gemacht hat mich die Reaktion der Kinder: Mit schockiert eingefroren Gesichtern warfen sie sich gegenseitig unsichere, beschämte Blicke zu, als hätte ich gerade etwas absolut Entsetzliches, Schockierendes gesagt wie zum Beispiel ein derbes Schimpfwort. –> Das war mein persönlicher Facepalm-Moment in der letzten Zeit. Das alles hat sich in einer eher ländlichen Gegend abgespielt, dennoch ist die Intoleranz der Jugendlichen für mich unglaublich. Bestimmt hat noch niemand mit ihnen über das Thema gesprochen, etwaige schwule, lesbische oder bisexuelle KlassenkameradInnen haben es mit Sicherheit sehr schwer.

    Die Beschäftigung mit dem Thema (es war wichtig, wurde aber nicht irgendwie übertrieben in den Mittelpunkt gerückt, sondern als natürlicher Teil von Simons Leben präsentiert) hat mir an sich gut gefallen, jedoch hätte man beim Dekonstruieren von Klischees und Vorurteilen und generell bei manchen Aspekten noch mehr in die Tiefe gehen können. Hierfür gibt es einen Stern Abzug.

    Protagonist (♥)

    Simon ist ein komplexer, sich selbst reflektierender, sehr sympathischer Protagonist, der mir beim Lesen durch sein großes Herz und seine authentisch geschilderten Probleme und Ängste sofort ans Herz gewachsen ist. Die meisten Jugendlichen (egal ob weiblich oder männlich) werden sich mit ihm identifizieren können, und auch ich wurde durch die Schilderungen davon, wie er sich durch den täglichen High-School-Wahnsinn kämpft, an meine eigene Schulzeit zurückversetzt.

    Figuren (+)

    Auch die anderen Figuren sind großteils liebevoll gezeichnet, manche Figuren und ihre Beziehungen untereinander (z. B. Nora, Simons Schwester) hätte die Autorin hierbei noch genauer ausbauen / ausarbeiten können.

    Spannung & Atmosphäre (+)


    Es wird niemals langweilig, Becky Albertalli kreiert eine Geschichte, deren Ausgang man unbedingt erfahren will. Immer wieder gibt es positive und negative Höhepunkte in Simons Leben, bei denen ich richtig mitfühlen, mitleiden und mich mitfreuen konnte. Toll!

    Humor (+)

    Der Humor, der immer wieder durchkommt, ist meiner Meinung nach sehr charmant eingearbeitet und konnte mich ebenfalls überzeugen.

    Love is in the Air (♥)

    Die Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen; man spürt, wie sich die Zuneigung von Blue und Simon immer stärker aufbaut und ist natürlich mehr als gespannt, wer sich hinter dem mysteriösen Pseudonym versteckt. Das Ende fand ich schön, vielleicht etwas zu märchenhaft (im echten Leben kann das Outing mit Sicherheit auch viel schwieriger sein, da Simon schon in einem recht modernen, toleranten Umfeld lebt), aber es brachte die Geschichte zu einem süßen, runden Ende, das mich sehr zufrieden zurückgelassen hat. Denn genau das wünscht man sich für Simon: dass er glücklich wird.

    Geschlechterrollen (+)

    Auch bei diesem Punkt kann die Autorin überwiegend punkten: Männer dürfen weinen und Mädchen dürfen stark und wild sein und Jungen verteidigen; Simons Mutter hat außerdem einen Job als Psychologin und wird als sehr intelligent präsentiert. Nicht gefallen hat mir die seltene Verwendung des Wortes „Bit***“, auch wenn es hierbei keine wirklich problematischen Szenen gab. Inwieweit es der Autorin gelungen ist, sich in einen homosexuellen Teenager hineinzuversetzen, kann ich vermutlich nicht wirklich beurteilen (das können nur Menschen, die selbst betroffen sind), aber ich fand ihn sehr authentisch und gut ausgearbeitet. Einen dicken Extrapunkt gibt es zudem dafür, dass auf das Thema Vielfalt und Diversität großer Wert gelegt wurde!

    Mein Fazit

    „Simon vs. the Homosapiens Agenda“ ist ein flüssig und locker-flockig geschriebener Jugendroman, dessen positive Grundstimmung das Buch zu einer unterhaltsamen, kurzweiligen Lektüre macht. Die Autorin erschafft eine authentische, sehr sympathische Hauptfigur, die einem schnell ans Herz wächst und kann auch mit ihren (diversen) Nebenfiguren überzeugen. Es werden Homosexualität und weitere wichtige Themen aufgegriffen und angemessen behandelt. Jedoch hätte die Autorin bei einigen Aspekten durchaus noch mehr in die Tiefe gehen dürfen. Dieses Buch sollte in jeder Schulbibliothek enthalten sein und auch besonders intoleranten / homophoben Menschen ans Herz gelegt werden. Meine Hoffnung ist, dass dieses emotionale Buch seinen kleinen Beitrag dazu leistet, dass unsere Welt eine freiere, tolerantere, friedlichere und glücklichere wird.

    Leseempfehlung: Uneingeschränkte Leseempfehlung!

    Bewertung

    Idee, Themen, Botschaft: 4 Sterne
    Worldbuilding: 5 Sterne
    Ausführung: 4 Sterne
    Einstieg: 5 Sterne
    Schreibstil: 4 Sterne
    Protagonist: 5 Sterne ♥
    Nebenfiguren: 4 Sterne
    Atmosphäre: 4,5 Sterne 
    Spannung: 4 Sterne 
    Liebesgeschichte: 5 Sterne  ♥ 
    Ende: 5 Sterne ♥ 
    Emotionale Involviertheit: 5 Sterne ♥
    Geschlechterrollen: +

    Insgesamt:

    ❀❀❀❀ Lilien

    Dieses Buch bekommt von mir 4 zufriedene Lilien!

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    paevalills avatar
    paevalillvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Moderne und unkomplizierte Highschool-Erzählung über einen schwulen Teenager mit erfrischend positiver Attitüde
    Die positive Homo Sapiens Agenda - Herrlich erfrischend!

    Egal wie gerne ich Jugendbücher und Bücher über sogenannte Minderheiten im Allgemeinen lese: Oft baut der entsprechende Plot doch auf dramatischen Lebenswendungen und mürrischen Charakteren auf.


    "Simon vs. The Homo Sapiens Agenda" leistet einen völlig anderen Ansatz, der aus einem Thema, das heutzutage eigentlich ohnehin selbstverständlich sein sollte, einen erfrischend unaufgeregten Grundtenor aufbaut, ohne die noch immer damit verbundenen Probleme zu vertuschen.

    Denn Protagonist Simon ist es eigentlich leid, sich als homosexuell outen zu müssen, während sich Heterosexuelle entspannt zurücklehnen können.
    Obwohl Simon prinzipiell sehr unaufgeregt über das Thema Homosexualität denkt, schafft er es zunächst nicht, sich seinen Mitmenschen anzuvertrauen. Einzig einem anonymen Kontakt im Internet, "Blue", vertraut er seine Gedanken und Erlebnisse mit, in der anfänglichen Hoffnung, nicht zu viel über sich selbst zu verraten. Immerhin scheint der Mail-Partner auf die selbe Schule zu gehen. Simon bleibt anonym bis ein Mitschüler seinen E-Mail-Verlauf entdeckt und damit droht, seine sexuelle Orientierung aufdecken zu lassen, sollte Simon ihn nicht mit dessen neuen Freundin Abby bekannt machen, die aber ganz offensichtlich überhaupt kein Interesse am Drohgebärdenden hat.

    Der Plot ist prinzipiell schlicht, aber sehr spannend: Wird es Simon schaffen, sich aus eigenem Willen zum selbst festgelegten Zeitpunkt vor Freunden, Familie und "der ganzen Welt" zu outen? Oder legt sein Mitschüler seine Identität vorher offen - und gefährdet damit das Vertrauen von Blue?

    Natürlich dürfen klassische Jugendbuch-Themen nicht fehlen: die erste Liebe, der große Wert von Freundschaft, Mobbing.

    Protagonist Simon leidet aber anders als andere bekannte mürrische, wenn auch mindestens genauso liebenswerte Charaktere anderer Jugendbücher keineswegs offen vor sich hin. Nein, dazu ist er zu extrovertiert, selbstbewusst und positiv orientiert. Dass er sich dennoch nicht ganz selbstverständlich "traut", seine Orientierung offen darzulegen, spricht für das insgesamt gelungene Coming of Age-Buch.

    Und obwohl sich das Buch um Orientierung und die Liebe dreht, ist an dieser Stelle keine Schnulze zu erwarten.
    Die anderen Charaktere sind charakteristisch sehr unterschiedlich beschrieben und mindestens genauso lebendig gezeichnet wie Simon. Kein Wunder, dass bereits ein Split Off ("Leah on the Offbeat) erschienen ist, der sich mit Simons bester und ältesten Freundin beschäftigt.
    Die Charaktere bieten genügend Tiefe, um viele weitere Geschichten zu erzählen.

    Für mich hebt sich "Simon vs. The Home Sapiens Agenda" sehr positiv vom ansonsten häufig viel zu großen Einheitsbrei der Jugendliteratur ab.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Monaten
    Kurzmeinung: unglaublich süß
    Herzensliteratur


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    LaLectures avatar
    LaLecturevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Supersüßes Jugendbuch über Freundschaft, Familie und erste Liebe, das nebenbei Diversität ins Genre bringt ​
    Supersüß! Simon wächst ans Herz ​

    Inhalt

    Seit einigen Wochen kommuniziert Simon per Mail mit Blue. Er weiß nicht, wer Blue ist - nur, dass er auf dieselbe Highschool geht und ebenfalls schwul, aber nicht geoutet ist. Gerade weil die beiden die Identität des anderen nicht kennen, öffnen sie sich einander und kommen einander so nah wie keiner anderen Person. Doch kann man sich über E-Mails in jemanden verlieben?
    Als Simons Mitschüler Martin von der E-Mail-Freundschaft Wind bekommt und droht, Simons Geheimnis ausfliegen zu lassen, wenn er Martin nicht mit seiner besten Freundin Abby verkuppelt, wird es so richtig chaotisch.


    Meinung

    Auf „Simon vs. the Homo Sapiens Agenda“ (dt. „Nur drei Worte“ bzw. "Love, Simon") wurden schon zahlreiche Loblieder gesungen und bereits in diesem Jahr kommt der dazugehörige Film mit dem Titel „Love, Simon“ in die Kinos. Da ich für Bücher aus dem LGBTQ+-Bereich immer zu haben bin, war ich natürlich neugierig und wurde von diesem süßen Buch gut unterhalten.

    Simon ist eine unglaublich sympathische und vor allem authentische Hauptfigur. Viele Protagonist*innen aus Jugendbüchern sind in ihrer Highschool eine Art Außenseiter*in, sind mit einer Person gut befreundet und das wars. Teilweise sind sie dann noch mit der Schulqueen verfeindet oder von den Supersportlern genervt. „Simon“ umgeht diese Klischees geschickt. Er hat einen recht großen und vielfältigen Freundeskreis und mehrere, sehr verschiedene gute Freund*innen. Er ist nicht er auffälligste Schüler der Schule aber doch recht beliebt. Auch andere Gruppenklischees, die man aus Highschool-Settings kennt, fehlen hier angenehmerweise.
    Zudem hat Simon, was vielen anderen Protagonist*innen des Genres fehlt: Er hat Charakter, eine richtige Persönlichkeit. Er hat Hobbys, Freunde, Lieblingssüßigkeiten, Musik, die er gerne hört, und mag Harry Potter. Im Laufe des Buches sieht man die Figur des Simon bildlich vor sich und er wächst einem ans Herz, wie es nur gut ausgearbeitete Figuren können.

    Ähnlich ging es mir mit Blue, auch wenn man den erstmal nur über E-Mails mitbekommt. Simon und er schreiben über die verschiedensten Themen, von Diskussionen über Oreo-Kekse zu relativ philosophischen Überlegungen, was interessant und gleichzeitig authentisch ist, weil es den Figuren Vielfältigkeit und Tiefe verleiht. Und man kann es kaum anders ausdrücken: Die beiden sind einfach unglaublich süß.

    Auch Simons Freund*innen und seine Familie sind, auch wenn sie nicht ganz so ausführlich vorgestellt werden, ein quirliger Haufen Figuren, die einem so vermutlich auch im echten Leben begegnen könnten.
    Die Szenen mit seiner Familie waren unterhaltsam und, trotz einiger Peinlichkeiten, angenehm, weil man mitbekommt, wieviel Liebe in dieser Familie steckt. Gleichzeitig sind seine Eltern natürlich auch streng und besorgt um ihn, was bei einem Teenager auch Sinn ergibt. Besonders toll fand ich Simons Schwester Nora, die so ganz anders ist als er, aber dennoch eine liebevolle Beziehung zu ihm hat, wie das bei Geschwistern nun mal oft der Fall ist.

    Dass Becky Albertalli mit diesem Roman zeigt, wie nah man sich auch kommen und wie gut man sich kennenlernen kann, ohne einander persönlich zu treffen, hat mir gut gefallen. Für Menschen, die nicht mit sozialen Netzwerken und Smartphones aufgewachsen sind, mag diese Vorstellung ungewohnt erscheinen, doch als junger Mensch kann ich sagen, dass sie nicht unrealistisch ist. „Simon...“ zeigt die positiven Seiten und neuen Möglichkeiten von Technik, aber auch, dass man sie mit Vorsicht genießen sollte.

    Abgesehen davon, dass „Simon“ eine niedliche und authentische Geschichte über verschiedene Themen ist, die für die Zielgruppe relevant sind (Freundschaft, Vertrauen, Familie, erste Liebe), bringt der Roman natürlich durch den Aspekt Homosexualität auch ein Thema ein, das im Jugendbuchbereich nach und nach endlich stärker repräsentiert wird. Simon und Blue setzen sich mit verschiedenen Aspekten ihrer sexuellen Orientierung auseinander, unter anderem damit, dass Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung nicht zwingend etwas miteinander zu tun haben (und homosexuell zu sein beispielsweise nicht heißt, dass man sich „weiblich“ verhält).

    Gleichzeitig begegnen sie im Buch auch vielen Klischees, die leider nicht alle so besprochen werden, wie ich es mir gewünscht hätte. Simons Eltern beispielsweise wollen seinen besten Freund seit Kindertagen nicht mehr bei ihm übernachten lassen, als sie rausfinden, dass er schwul ist, und eine Freundin beobachtet jedes seiner Gespräche mit einem Jungen interessiert, als würde man automatisch jede Person des Geschlechtes, zu dem man sich hingezogen fühlt, anfallen. Eine andere Figur will Simon seinen Bruder vorstellen, weil der auch schwul sei, als müssten Menschen sich automatisch deshalb verstehen, weil sie die gleiche sexuelle Orientierung habe. Leider reagiert Simon darauf gar nicht, obwohl das eine gute Chance gewesen wäre, über weitere Klischees aufzuklären.
    Ich war auch nicht einverstanden mit Simons Ansicht, Heterosexuelle sollten auch ein Coming Out haben müssen, da Heterosexualität kein Standard sei. Ich verstehe die Überlegung und finde es super, dass das Problem der Heteronormativität angesprochen wird, sie geht jedoch meiner Meinung nach in die falsche Richtung. Ich persönlich bin eher der Ansicht, dass niemand sich für die sexuelle Orientierung rechtfertigen müssen sollte und hätte mir gewünscht, dass das im Buch noch deutlicher gemacht wird.

    Positiv anzumerken ist auch noch, dass die Figuren auch in Bezug auf ethnische Hintergründe, genauer gesagt Hautfarben, divers sind. Zu Simons besten Freund*innen gehören auch People of Colour, was einfach nebenbei eingeflochten wird. Das mag unaufregend klingen, aber in Anbetracht der Tatsache, dass die meisten Jugendbuchfiguren noch immer weiß sind, was die eigentliche Bevölkerungsverteilung nicht repräsentiert, finde ich es wichtig, das zu erwähnen.


    Fazit

    „Simon vs. the Homo Sapiens Agenda“ ist ein absolut niedliches Jugendbuch mit sympathischer und authentischer Hauptfigur, die einem sofort ans Herz wächst. Es setzt sich mit dem wichtigen Thema Homosexualität auseinander, erzählt aber gleichzeitig auch die herzerwärmende Geschichte eines ganz normalen Teenagers. Allerdings finde ich, dass in Bezug auf das Thema sexuelle Orientierungen nicht alle Möglichkeiten für wichtige Botschaften ausgenutzt wurden.

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    kullerkeks95s avatar
    kullerkeks95vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Mein Highlight 2018! Ich liebe die Geschichte rund um Simon wirklich sehr!
    Herzerwärmend

    Inhalt:

    "Sixteen-year-old and not-so-openly gay Simon Spier prefers to save his drama for the school musical. But when an email falls into the wrong hands, his secret is at risk of being thrust into the spotlight. Now Simon is actually being blackmailed: if he doesn’t play wingman for class clown Martin, his sexual identity will become everyone’s business. Worse, the privacy of Blue, the pen name of the boy he’s been emailing, will be compromised.
    With some messy dynamics emerging in his once tight-knit group of friends, and his email correspondence with Blue growing more flirtatious every day, Simon’s junior year has suddenly gotten all kinds of complicated. Now, change-averse Simon has to find a way to step out of his comfort zone before he’s pushed out—without alienating his friends, compromising himself, or fumbling a shot at happiness with the most confusing, adorable guy he’s never met. (Quelle: goodreads)

    Rezension:

    Die ersten Seiten des Buches gefielen mir schon sehr und meine Begeisterung brach während des Lesens nicht ab. Simon ist ein absolut toller Mensch und es fühlt sich so an, als würde man die Geschichte seines besten Freundes lesen. Simon hat tolle Charakterzüge und ist ein absoluter "Potterhead", was sich auch in vielen Anekdoten rund um die Welt des jungen Zauberers Harry widerspiegelt.

    Das Buch ist ein bisschen kitschig, an manchen Stellen zu perfekt, aber alles in allem wirklich herzerwärmend. Die Autorin kritisiert in ihrem Buch die - leider immer noch anhaltende - Homophobie in unserer Gesellschaft, zeigt aber auch die andere Seite. Die Akzeptanz und Liebe aus dem Freundeskreis als Simon sich outet; so wie es sich sein Coming-out vor seinen Liebsten vorstellt.

    Man verliebt sich außerdem sofort in Simon und Blue und fiebert mit Simon an jeder Stelle mit.

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    Flamingos avatar
    Flamingovor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr empfehlenswerter YA-Roman.
    Sehr empfehlenswerter YA-Roman.

    Sehr fluffig zu lesender YA-Roman mit ernsten Themen, aber lebensnah geschrieben. Ich mache allerdings drei Kreuzzeichen, dass ich nicht auf eine eine US-Highschool musste lol 

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    raveneyes avatar
    raveneyevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Herzerwärmende und witzige Unterhaltung. Man muss Simon einfach lieb haben.
    Herzerwärmend

    Simon ist schwul, aber der einzige der es weiß ist sein Brieffreund Blue. Bis einer seiner Mitschüler aus versehen einen Blick in Simons E-Mails erhascht.


    Das Cover ist jetzt nicht gerade eins, das mir sofort ins Auge fallen würde und wenig ansprechend.

    Hier war es mal nicht das Cover, welches mich zum Lesen verführte, sondern ein Filmtrailer. Wenn ein Film, der mich interessiert eine Buchvorlage hat, dann muss ich einfach wissen, wie die Geschichte im Original gedacht war. Und was soll ich sagen, das Buch war einfach klasse.


    Erzählt wird die Geschichte, wie der Titel schon sagt, durch den Ich-Erzähler Simon. Und Simon hat mich gleich auf der ersten Seite abgeholt und mich bis zum Ende mitgerissen. Seine Sprache ist leicht, nachdenklich, manchmal ironisch und voller Gefühl. Er nimmt einen mit in seine Welt, in der er Zeit mit seinen Freunden verbringt, zur Schule geht, sich mit seinen Gefühlen auseinandersetzt, Teil des Ganzen ist und doch für sich allein, während er versucht er selbst zu sein. Eben was es heißt ein Teenager zu sein.

    Als Charakter finde ich Simon sehr gut gezeichnet und man muss ihn einfach gern haben, vor allem wenn er etwas betrunken ist. Herrlich witzig.

    Auch die anderen Charaktere sind sehr ansprechend und passend zur Geschichte in Szene gesetzt. Manche sind liebenswert, manche seltsam und über mache kann man nur den Kopf schütteln.


    Ein wirklich gut geschriebenes Buch darüber, dass man einfach man selbst sein soll, auch wenn es einen schwer fällt sich der Außenwelt zu zeigen wie man ist, wer man ist. Es gibt immer Leute, die etwas dagegen haben, egal worum es geht. Aber genau so gibt es Menschen, die einen unterstützen und akzeptieren. Beide Seiten und auch die Zwischentöne, hat dieses Buch gut eingefangen und umgesetzt. Gute Unterhaltung mit genau der richtigen Portion Ernsthaftigkeit.


    Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur empfehlen.

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    Weilas avatar
    Weilavor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Simon is so cute argh #.# oder es liegt einfach daran, dass er immer als cute bezeichnet wird im Buch ... xD keine Ahnung ....
    "Okay, I'm not going to deny it, I'm not ashamed of it." ~Simon ... page 160, line 4

    Zum Cover:

    Ehrlich gesagt, finde ich das Cover super! Als ich es zum ersten Mal im Buchgeschäft gesehen habe, habe ich es ohne zu zögern in meine Hände genommen und gleich den Klappentext gelesen. Ich denke durch dieses auffallende Rot hab ich es überhaupt meine Aufmerksam geschenkt ... Aber wie gesagt finde ich es toll! 

    Zum Plot: 
    Es geht hauptsächlich um den Protagonist Simon, der selbstbewusst und ne i-dont-care-what-others-think-of-me attitude kinda hat und sich so von aussen her zeigen lässt, jedoch auch eigentlich sehr viel nachdenkt und doch seine "Ängste" zumeist unterdrückt. (ok... eigentlich ists nicht so hardcore wie ich es jetzt beschreibe ... aber naja) Jedenfalls find ich, dass er eine sehr sympathische Art an sich trägt und ich auf jeden Fall mit ihm befreundet sein würde, gäbe es ihn in echt. Ich liebe einfach seine Art wie er ist und auch, dass er seine Sexualität nicht verheimlicht oder abstreitet,verneint,verleugnet etc. ... einfach, dass er sich so akzeptiert wie er ist finde ich toll und stark! Aber eben er ist cute (und ein Harry Potter Fan was natürlich ein Pluspunkt ist xD!) 

    Im Ganzen find ich die Story super und liebe sie, weil alles passt; die Charaktere, die Geschehnisse, die Umgebung, die Freundschaft... etc. *.* 

    SPOILER AHEAD... 

    Doch auch wenn ich verliebt in die Geschichte bin, kann ich nicht sagen, dass ich ihr 5 Sterne geben kann ... und zwar gabs da einfach Stellen die mich doch noch gestört haben... und zwar wär da die Sache mit Abby und Simon ... gegen Ende des Buches wurde sie sauer, weil Simon ihr nichts von der Blackmailing Sache erzählt hat .... ähm hallo? Ich versteh ja, dass sie, das Recht hat über ihr Liebesleben alleine zu bestimmen, aber es war jetzt nicht so, dass Simon ihr Martin regelrecht angedrängt hat oder so ... da wurde Abby einfach zu übertrieben dargestellt wie sie sonst in der ganzen Story nicht war. Und auch hat mich nur ein gaaanz wenig gestört, dass Simon zu oft das Wort "freaking" in den Mund genommen hat... xD

    Aber es gab viele schöne Passagen und auch lustige in dem Buch wie z.B. 

    S. 160 Zeile 4: "Okay, I'm not going to deny it, I'm not ashamed of it." - Simon = ich finds einfach schön, dass er so zu sich steht! Und das hat er auch nicht nur einmal gesagt! 

    S. 163 Zeile 20: "I'm pregnant," I say. - "I thought so, kid," says dad. "You're glowing." Simon & his Dad = okay die stelle war auch hilarious xD 

    S. 267 Zeile 8: "It's you," - Simon = OMG DA WAR DER VERDAMMTE HÖHEPUNKT! ich musste so arg lächeln *clutches my heart* 

    S. 276 Zeile 2: "...the moment I lean in to kiss him." = FINALLY GOTTVERDAMMT 

    ... ja ehrlich gesagt gabs noch weitere, die mir jedoch jetzt gerade nicht einfallen ... 

    Schön war auch noch die E-Mail von Martin an Simon, wo er sich für sein bescheuertes Benehmen nochmals entschuldigte ... fand ich eigentlich auch rührend! *sniff sniff* (S. 287-289) 

    tja, also ich würd dieses Buch auf jeden Fall weiter empfehlen! Auch gibt es schon eine Fortsetzung, wo jedoch Leah die Protagonistin ist, und zwar "Leah on the offbeat". Was ich höchstwahrscheinlich, aber nicht lesen werde ... ^^" sörryyy

    Dann werd ich mal den Film demnächst anglubschen: Love, Simon! 

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    Lilith79s avatar
    Lilith79vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr charmante Geschichte über die erste Liebe und das Erwachsen werden
    Sehr charmante Geschichte über die erste Liebe und das Erwachsen werden

    "Simon vs. the Homo Sapiens Agenda" von Becky Albertalli wurde mir von einer Freundin empfohlen und da ich sehr gerne "Young Adult" Bücher lese und der Klappentext mich auch sehr angesprochen hat, habe ich mir das Buch (in der englischsprachigen Originalausgabe") auch bestellt. Die deutsche Ausgabe heißt "Nur drei Worte - Love, Simon", allerdings kann ich die Qualität der Übersetzung natürlich nicht beurteilen. 

    Simon ist 17 Jahre alt und geht auf eine typische amerikanische Highschool. Er weiß schon länger, dass er schwul ist, konnte sich aber bisher noch nicht dazu aufraffen, seinen Freunden und seiner Familie davon zu erzählen. Auf Tumblr hat er zufällig einen Post eines Schulkameraden (mit dem Pseudonym "Blue") entdeckt, der ihn sehr berührt hat, so dass er eine (geradezu altmodische ;-) ) Email-Brieffreundschaft mit ihm beginnt. Der Haken daran: beide schreiben unter einem Pseudonym, wissen zwar, dass sie auf die gleiche High School gehen, aber nicht wer der andere ist...und anfangs ist diese Anonymität beiden auch ganz recht. Unglücklicherweise vergisst Simon sich an einem Bibliotheks-Computer auszuloggen, so dass sein nerdiger Klassenkamerad Martin eine seiner Mails entdeckt und mehr oder weniger ernsthaft versucht ihn mit seiner Homosexualität zu erpressen (als Gegenleistung möchte er dass Simon ihn mit seiner beliebten und hübschen Freundin Abby verkuppelt).

    Das Buch erzählt immer abwechselnd von Simons normalen Schulalltag, dazwischen sind seine Email-Konversationen mit Blue abgedruckt.  So entspinnt sich einerseits eine zarte und sher süße Liebesgeschichte, andererseits erfahren wir viel über die Alltagsprobleme von Simons Freunden, seinem Familienleben und wie er durch seine Unterhaltungen mit Blue langsam immer selbstbewußter wird.

    Als einzige Kritikpunkte ist vielleicht anzuführen, dass das Buch etwas langsam in Fahrt kommt und dass es für den Leser doch recht einfach ist, relativ früh zu erraten wer Blue im wirklichen Leben ist...allerdings tut das dem Lesespaß keinen Abbruch. Die Charaktere sind alle liebevoll gezeichnet und man entwickelt schnell Sympathien für alle, sogar der "Erpresser" Martin wird nicht als einseitig "böse" Figur dargestellt. Das Buch schafft es durchaus ernsthafte Themen mit sehr viel Leichtigkeit zu vermitteln und ist somit ein sehr gelungenes Jugendbuch für Leser allen Artes die (unkitschige) Liebesgeschichten und Coming-Of-Age Romane mögen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Monaten
    Kurzmeinung: So süß!!
    Das Ende hat mich umgehauen!

    Am Anfang fand ich das Buch in Ordnung. Ganz hübsch, aber nicht spektakulär. Simon ist sympatisch, er hat tolle Freunde und eine interessante Familie. Der Schreibstil ist leicht und ehrlich. Die Geschichte plätschert dahin, Simon stellt Vermutungen an, wer Blue ist und so weiter.

    Und dann plötzlich wurde die Geschichte unglaublich süß und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ich war gefesselt und begeistert und hin und weg. Ich konnte super nachvollziehen, warum Simon und Blue einander mögen. Als Blue es erwähnt ist dann auch mir Simons "Eigenart" beim Sprechen aufgefallen (jaa, es kam schon das ganze Buch vor...🙈) und ich fand auch das super 😂😍. Als ich das Buch dann fertig gelesen hatte, hätte ich am liebsten gleich den Film geguckt und das Buch würde ich auch gern nochmal lesen.


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Tatsus avatar

    Hallo ihr Lieben,

    unsere kleine "Contemporary YA" - Gruppe ließt zusammen das Buch "Simon vs. the Homo Sapiens Agenda" von Becky Albertalli.

    Hier gibt es keine Bücher zu gewinnen, jeder nimmt mit einem eigenen Exemplar teil! Jeder ist herzlich eingeladen sich uns anzuschließen :)

    Bitte beachtet: Bitte spoilert eure Beiträge zu den Leserundenabschnitten!

    Die Leserunde startet ab dem 19.02.2016 - aber ein späterer Einstieg ist immer möglich. Wir lesen jeder nach eigenem Tempo und keiner muss sich hier hetzen.

    Wir freuen uns auf jeden Mitleser! :)

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